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Sonstiges => ÖV im restlichen Österreich => Topic started by: Schienenchaos on December 16, 2010, 09:30:44 PM

Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Schienenchaos on December 16, 2010, 09:30:44 PM
Quote
Die SNCF soll 30 Prozent der Anteile an Hans-Peter Haselsteiners Privatbahn übernehmen. 40 Millionen Euro dürfte die Investitionssumme betragen.

Die Rail Holding von Hans-Peter Haselsteiner und Ex-ÖBB-Vorstand Stefan Wehinger, die ab Dezember 2011 den ÖBB auf der Westbahn Konkurrenz machen will, bekommt nun einen starken Unterstützer. So soll laut einem Bericht der „Wiener Zeitung“ schon demnächst die französische Staatsbahn SNCF bei dem Unternehmen einsteigen. „Wir führen mit mehreren Bahngesellschaften Gespräche. Jene mit den SNCF sind am weitesten gediehen“, heißt es dazu von einem Sprecher der operativen Rail Holding-Tochter Westbahn GmbH.  Der Deal soll jedoch bereits fix und fertig ausverhandelt sein und nur noch vom SNCF-Aufsichtsrat am 22. Dezember genehmigt werden müssen. Die Franzosen werden danach über eine Kapitalerhöhung rund 30 Prozent der Anteile der Rail Holding erhalten. Die Investitionssumme dürfte bei knapp 40 Mio. Euro liegen. Der Einstieg bei der Rail Holding ist nicht das erste Investment der SNCF bei einem der neuen privaten Bahn-Unternehmen, die sich aufgrund der bevorstehenden Liberalisierung in Europa bilden. So erwarben die Franzosen bereits im Oktober 2008 um 80 Mio. Euro einen 20-Prozent-Anteil an der von Ex-Fiat-Manager Luca di Montezemolo gegründeten italienischen Privatbahn NTV.

Quelle: Die Presse (http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/619319/Franzoesische-Staatsbahn-steigt-bei-Westbahn-ein?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/index.do), Printausgabe 17.12.2010
Title: [Wiener Zeitung] SNCF steigt bei WESTbahn ein
Post by: Schienenchaos on December 16, 2010, 09:38:56 PM
auch in der WZ ist ein Artikel darüber zu finden:
SNCF steigt bei WESTbahn ein (WZ 16.12.2010) (http://www.wiener-zeitung.at/DesktopDefault.aspx?tabID=3926&alias=wzo&cob=532324)
Title: RE: [Wiener Zeitung] SNCF steigt bei WESTbahn ein
Post by: D Wagen on August 17, 2011, 10:16:51 PM
Eine kurze Information an alle Interessierten:

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Original von EBFÖ-User "Stefan Wehinger"
Morgen Donnerstag den 18. August ist ein 15 Minuten Aufenthalt am WESTbahnhof (   ) geplant zwischen 20:04 und 20:18.  Viele WESTbahn Mitarbeiter werden vor Ort sein um Fragen zu beantworten.
Title: RE: [Wiener Zeitung] SNCF steigt bei WESTbahn ein
Post by: FromHell on September 13, 2011, 04:44:38 PM
Quote
Quelle: wien.orf.at (http://wien.orf.at/stories/537497/)


Private Westbahn auch mit Bussen unterwegs
Ab Dezember wird die private Bahngesellschaft Westbahn Wien und Salzburg verbinden. Dazu wird es auch den Westbus geben. Fünf Busverbindungen werden vorerst angeboten, unter anderem die Linie Wien - Klagenfurt.
            
            
Zwei Verbindungen pro Tag
Zweimal am Tag werden die Busse zwischen Wien und Klagenfurt unterwegs sein, ebenso bei den Verbindungen Graz - Linz, Linz - Prag und Klagenfurt - Salzburg. Bei der Strecke Salzburg - Flughafen München werden viermal am Tag Busse fahren.

Die Fahrten werden vom Busunternehmen Blaguss durchgeführt, das gemeinsam mit der Westbahn den Westbus gegründet hat. Zehn Busse wurden erworben.
            
            
Fahrpläne aufeinander abgestimmt
Die Fahrpläne des Westbusses sind auf die Fahrpläne der Westbahn abgestimmt. "Wir schließen damit vorhandene Lücken im öffentlichen Verkehrsnetz und reagieren auf eine Ausdünnung des Bahnangebotes" sagte Westbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger.

Der Bahnbetrieb der Westbahn startet am 11. Dezember zwischen Wien und Salzburg. Bis zu 18-mal täglich sind die Züge der Westbahn unterwegs. Weitere Strecken sind vorerst nicht geplant, derzeit sind drei Testgarnituren unterwegs.
            
            
Österreichische Mehrheit soll bleiben
Vor wenigen Wochen ist die französische Staatsbahn SNCF mit 26 Prozent bei der Westbahn eingestiegen. Hans-Peter Haselsteiner, dem 22 Prozent gehören, meinte, dass auch bei künftigen Kapitalerhöhungen die österreichische Mehrheit erhalten bleiben wird.

Die Behörden hätten die Westbahn bisher fair behandelt, die Nagelprobe seien die Trassenverhandlungen gewesen. Diese habe die Westbahn erfolgreich abschließen können, "ohne dass wir künftig in der Pampa oder auch in Amstetten neun Minuten stehen bleiben müssen".

Im Gegensatz zu den ÖBB, die im Personenverkehr ihre Preise nach dem Vorbild von Airlines unterschiedlich machen will, will die Westbahn an einem Einheitstarif festhalten. Bei den Tickets will sich die private Bahn am halben Preis der zweiten ÖBB-Klasse orientieren.
Title: RE: [Wiener Zeitung] SNCF steigt bei WESTbahn ein
Post by: 38ger on September 14, 2011, 03:16:03 PM
Quote
Original von FromHell
Quote
Quelle: wien.orf.at (http://wien.orf.at/stories/537497/)


Private Westbahn auch mit Bussen unterwegs
Ab Dezember wird die private Bahngesellschaft Westbahn Wien und Salzburg verbinden. Dazu wird es auch den Westbus geben. Fünf Busverbindungen werden vorerst angeboten, unter anderem die Linie Wien - Klagenfurt.
            
            
Zwei Verbindungen pro Tag
Zweimal am Tag werden die Busse zwischen Wien und Klagenfurt unterwegs sein, ebenso bei den Verbindungen Graz - Linz, Linz - Prag und Klagenfurt - Salzburg. Bei der Strecke Salzburg - Flughafen München werden viermal am Tag Busse fahren.

Die Fahrten werden vom Busunternehmen Blaguss durchgeführt, das gemeinsam mit der Westbahn den Westbus gegründet hat. Zehn Busse wurden erworben.
            
            
Fahrpläne aufeinander abgestimmt
Die Fahrpläne des Westbusses sind auf die Fahrpläne der Westbahn abgestimmt. "Wir schließen damit vorhandene Lücken im öffentlichen Verkehrsnetz und reagieren auf eine Ausdünnung des Bahnangebotes" sagte Westbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger.

Der Bahnbetrieb der Westbahn startet am 11. Dezember zwischen Wien und Salzburg. Bis zu 18-mal täglich sind die Züge der Westbahn unterwegs. Weitere Strecken sind vorerst nicht geplant, derzeit sind drei Testgarnituren unterwegs.
            
            
Österreichische Mehrheit soll bleiben
Vor wenigen Wochen ist die französische Staatsbahn SNCF mit 26 Prozent bei der Westbahn eingestiegen. Hans-Peter Haselsteiner, dem 22 Prozent gehören, meinte, dass auch bei künftigen Kapitalerhöhungen die österreichische Mehrheit erhalten bleiben wird.

Die Behörden hätten die Westbahn bisher fair behandelt, die Nagelprobe seien die Trassenverhandlungen gewesen. Diese habe die Westbahn erfolgreich abschließen können, "ohne dass wir künftig in der Pampa oder auch in Amstetten neun Minuten stehen bleiben müssen".

Im Gegensatz zu den ÖBB, die im Personenverkehr ihre Preise nach dem Vorbild von Airlines unterschiedlich machen will, will die Westbahn an einem Einheitstarif festhalten. Bei den Tickets will sich die private Bahn am halben Preis der zweiten ÖBB-Klasse orientieren.

Ich hab' ja prinzipiell nichts gegen Konkurrenz, aber wenn's auf Kosten der Qualität geht, dann bin ich dagegen! Wie kommt man (als "Bahnbetreiber wohlgemerkt!) nur auf die Idee Linz-Graz nicht auf der Bahn anzubieten? Und darauf Strecken die bereits im 2-Stunden-Takt und ohne Umsteigen von der Bahn angeboten werden mit dem Bus anzubieten und das nur 2 mal täglich? Ich wünsche dem Projekt den Erfolg, den es verdient, also möglichst keinen!
Unfassbar!

EDIT:
kurzer Vergleich von den österreichischen Verbindungen des WESTbus und der ÖBB:

Wien - Klagenfurt
WESTbus:      2*täglich,      3h55,                    29 Euro
(ab Wien Erdberg?)
ÖBB:             8*täglich,      3h44 bis 4h06,       23,80 Euro(mit Vorteilscard)
(je 1* 3h44 und 4h06, 6* 3h52)

Graz - Linz (bei den ÖBB nur mit 1*umsteigen)
WESTbus:      2*täglich,      2h40,                    19 Euro
ÖBB:             7*täglich,      3h15 bis 3h 46,      18,90 Euro (mit Vorteilsticket)
(je 1* 3h15, 3h22, 3h25 und 3h46, 3* 3h 26)

Klagenfurt - Salzburg
WESTbus:      2*täglich,      2h55,                    19 Euro
ÖBB:             7*täglich,      3h02 bis 3h19,       17,70 Euro (mit Vorteilscard)
(je 1* 3h04, 3h05, 3h17 und 3h19; 3* 3h02)

und der anderen zwei Verbindungen:

Linz - Prag (bei der Bahn teilweise mit 1* Umsteigen)
WESTbus:      2*täglich,      3h50,                     19 Euro
Bahn:            1*tgl. direkt,  5h05,                     29,50 Euro (mit Vorteilscard)
Bahn:            3*tgl. 1Umst., 5h19, 5h26, 5h32,  29,50 Euro (mit Vorteilscard)

Salzburg - Flughafen München (bei der Bahn nur mit 1* Umsteigen)
WESTbus:      4*täglich,         2h40,                  29 Euro
Bahn:            31*tgl. 1Umst., 2h24 bis 2h47,     28,50 Euro (mit Vorteilscard)

FAZIT:
Deutlich schneller als die Bahn ist der WESTbus nur auf der Verbindung Graz - Linz und Linz - Graz, auf den anderen Verbindungen ist die Bahn in vielen Fälen schneller!
Von Linz nach Prag gibt es mit der Bahn nur 4*täglich eine Verbindung, immer noch doppelt soviele, wie der WESTbus!
Von Linz nach Prag ist der WESTbus mit 19 Euro um 10,50 billiger, als die Bahn, auf allen anderen Verbindungen ist man mit der Vorteilscard bei der Bahn etwas billiger, wobei man mit der neuen Sparschiene der ÖBB auch ohne Vorteilscard noch günstiger unterwegs sein kann, wenn man etwas langfristiger bucht!

Gerade bei den Verbindungen Klagenfurt - Salzburg und Wien - Klagenfurt darf man also gespannt sein, ob sie großen Zuspruch finden werden ... aber auch das Ziel München Flughafen ist fragwürdig und ich behaupte, dass das ohne eine Station im München selbst nichts werden kann, aber den genauen Fahrplan kennt man ja noch nicht ...
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: monolith on September 15, 2011, 12:18:14 PM
Ich halte von der WESTBahn aber sowas von überhaupt nichts. Meiner Meinung ist das gegenüber den ÖBB eine Frechheit, die Privaten Bahnen suchen sich die profitabelsten Strecken heraus, während die Nebenbahnen und Regionalverkehre links liegen gelassen werden (und so von den ÖBB betrieben werden müssen). Dass dann die privaten schwarze Zahlen schreiben werden und die ÖBB rote, ist auch keine große Überraschung mehr!  :daumenrunter:

Meine Meinung: Privatbahnen okay, aber dann müssen sie sich in der einen oder anderen Form am nichtprofitablen Verkehr beteiligen!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on September 15, 2011, 03:31:38 PM
Quote
Original von monolith

Meine Meinung: Privatbahnen okay, aber dann müssen sie sich in der einen oder anderen Form am nichtprofitablen Verkehr beteiligen!

Das wäre zwar sehr schön, jedoch glaube ich kaum, dass das je eintreten wird. Denn jenes Privatunternehmen, das freiwillig auch unrentable Strecken betreibt, musst du mir erst mal zeigen. Bei denen geht es ja heutzutage überall leider nur mehr um die Profitmaximierung, moralische Grundsätze haben Unternehmer unserer modernen, "zivilisierten" Welt ja kaum mehr...  :traurig:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Schienenchaos on September 15, 2011, 07:15:14 PM
Wenn allerdings ein privater Anbieter unrentable Strecken betreiben müsste, wäre das Unternehmen, so es keine Förderung von Bund oder Land erhält, binnen kürzester Zeit insolvent.
Der Nahverkehr ist (und bleibt) Sache des Bundes/Landes, da er kaum wirtschaftlich zu betreiben ist. Jetzt müssten sich die Regierungen nur klar werden, was ihnen die Infrastruktur Österreichs, auch abseits von "konjunkturbelebenden Maßnahmen", wert ist.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: SchienenWolf on September 17, 2011, 03:12:57 PM
Es ist halt leider so, daß wir in einer Zeit leben, wo Gewinnmaximierung das höchste Ziel des wirtschaftlichen Handelns ist - anderes Beispiel wäre z.Bsp. die Post; jetzt gibt es private Paketzusteller, und demnächst auch private Briefzusteller. Die Post schließt ein Postamt nach den anderen, wenn man das Glück hat, in einer Großstadt zu leben, dann hat man vllt. einen Paketshop in der Nähe-wenn man allerdings am Land wohnt, und einem das Postamt zugesperrt wird, hat man ein Problem (ein Privater wird sicherlich NICHT am Land zu jeden einzelnen Bauernhaus hinfahren,und dazwischen viele "leere" Kilometer"fressen" wie es die Briefträger am Land-noch-machen).
Auch sogar bei mir im 21ten Bezirk soll jetzt das Postamt Scheffelgasse/Ecke Kinzerplatz wegen "mangelnder Frequenz" geschlossen werden. Es sind hier immer 2 oder 3 Schalter besetzt, und man muß trotzdem Wartezeiten einrechnen-trotzdem ist das Postamt anscheinend nicht mehr profitabel genug.
Wenn man nach der Devise "Mehr Privat, weniger Staat" agiert, darf man sich nicht wundern, daß eben dann nur mehr profitable Sachen angeboten werden.
Ich kann mich nur zu gut an die 1980er/1990er Jahre erinnern, wo sich (fast) jeder Mensch zum Wirtschaftsexperten berufen fühlte und lauthals nach Privatisierung schrie.
Title: RE: [Wiener Zeitung] SNCF steigt bei WESTbahn ein
Post by: 29er on September 17, 2011, 05:21:48 PM
Quote
Original von 38ger
Von Linz nach Prag ist der WESTbus mit 19 Euro um 10,50 billiger, als die Bahn, auf allen anderen Verbindungen ist man mit der Vorteilscard bei der Bahn etwas billiger [...]
Linz - Praha - Linz kostet hin und retour halt nicht 2x 29,50 € sondern nur 55 €, was allerdings immer noch teuerer als der WESTbus ist.

Salzburg - Flughafen München (bei der Bahn nur mit 1* Umsteigen)
WESTbus: 4*täglich, 2h40, 29 Euro Bahn: 31*tgl. 1Umst., 2h24 bis 2h47, 28,50 Euro (mit Vorteilscard)

Bei der Destination Salzburg - München kann man sich aber auch das Bayernticket um 21 € nehmen - das ist dann schon ziemlich wurscht ob man mit dem Regionalzug eine Viertel Stunde länger fährt.

EDIT Webmaster: IMG-Tag entfernt, ich nehme an, du wolltest es fett schreiben?
Title: Verbundtickets, München, Anschlussbusse
Post by: umweltretter on September 20, 2011, 10:29:08 PM
Quote
http://www.noen.at/news/verkehr/WESTbahn-droht-der-Ausschluss;art3892,347476

19.09.2011 | 00:00
WESTbahn droht der Ausschluss

STREIT UM PENDLER-TICKETS / Aufnahme der WESTbahn in Verkehrsverbünde auf Kippe. Halte in Salzburg & München?

VON HEINZ BIDNER

WESTbahn-Chef Stefan Wehinger bläst weiter rauer Wind ins Gesicht. Am 11. Dezember will der private ÖBB-Konkurrent zwar seine neue Bahnverbindung zwischen Wien und Salzburg starten. Nach wie vor hängen aber wesentliche Erfolgsfaktoren am seidenen Faden.

Dazu zählen angestrebte Kooperationen mit Verkehrsverbünden. Sie regeln, dass man in ihrem regionalen Geltungsbereich über einheitliche Tarife mit einem Fahrschein jedes öffentliche Verkehrsmittel auf seinem Weg nutzen kann – wichtig vor allem für Pendler mit Zeitkarten. Im Gegenzug bekommen die Öffi-Betreiber von den Verbünden Ausgleichszahlungen.

WESTbahn mit Salzburgern  & Ostösterreichern im Clinch

Während man laut WESTbahn mit dem Verkehrsverbund in OÖ längst einen Vertrag hat, sträuben sich weiterhin die Salzburger und Ostösterreicher. Für Bahnpendler zwischen Wien und St. Pölten würde das etwa bedeuten, dass sie mit ihren Zeitkarten nur bei den ÖBB einsteigen könnten oder ein eigenes WESTbahn-Ticket kaufen müssten.

Wie berichtet, stößt man sich im zuständigen Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), der den Ländern NÖ, Wien und Burgenland gehört, am Preissystem der WESTbahn. Sie will bei Einzeltickets von Haus aus die günstigen ÖBB-Vorteilscard-Tarife anbieten. Es müssten aber grundsätzlich die Verbundtarife zur Anwendung kommen, so der VOR.

WESTbahn-Chef und Ex-ÖBB-Vorstand Stefan Wehinger vermutet hinter der ablehnenden Haltung vielmehr das Konkurrenzdenken der ÖBB, die neben den Wiener Linien der wichtigste VOR-Partnerbetrieb sind.

„Wir wollen nicht schlechter behandelt werden als die ÖBB“, meint Wehinger. Sollte sich in der Causa nichts tun, werde er in den nächsten Wochen in breiter medialer Öffentlichkeit Antworten einfordern. Es könne nicht im Interesse der Öffentlichkeit sein, dass man ein Unternehmen ausschließe.

„Die ÖBB stehen diesen Verhandlungen neutral gegenüber und haben keinerlei Vorbehalte hinsichtlich eines Beitrittes eines Mitbewerbers in den Verkehrsverbund“, heißt es dazu von Seiten der ÖBB. Nachsatz: „ Klar ist aber auch, dass für alle die gleichen Spielregeln gelten müssen.“

Wie im Falle einer Nichtaufnahme im VOR ein „Plan B“ aussieht, will Wehinger nicht erörtern. Aus informierten Kreisen ist aber von einem billigeren eigenen Zeitkartensystem zu hören.

München 2012 im Visier,  WESTbus für St. Pölten

Auch in der Stadt Salzburg läuft für Wehinger nicht alles nach Plan. So kann er dort seine Züge wegen des Hauptbahnhof-Umbaus nicht über Nacht abstellen. Eine der möglichen Alternativen, wie er der NÖN bestätigt, ist nun das Übernachten im bayrischen Grenzort Freilassing.

Damit könnten die Züge noch ab heuer auch die drei Stationen zwischen der Grenze und dem Hauptbahnhof mitbedienen. „Das ist eine Option“, hält sich Wehinger angesichts laufender Verhandlungen bedeckt.

Mit der jedenfalls angestrebten deutschen Zulassung hat der Bahnmanager jedoch viel Größeres im Sinn: „München war immer ein Thema.“ Ein Halt wäre dort frühestens 2012 spruchreif.

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Was Wehinger ebenfalls weiter ausbauen möchte, ist das neue Buszubringersystem WESTbus – ein Gemeinschaftsprojekt mit Blagus. Mit fünf Fernbuslinien sollen Fahrgäste zu den Bahnknoten Wien, Linz und Salzburg gebracht werden. Weitere Linien sind im Gespräch. Anschlussverbindungen für St. Pölten wären „absolut ein Thema“, so Wehinger – vielleicht noch heuer.
Title: RE: Verbundtickets, München, Anschlussbusse
Post by: 95B on September 21, 2011, 08:31:55 AM
Quote
http://www.noen.at/news/verkehr/WESTbahn-droht-der-Ausschluss;art3892,347476
Wie berichtet, stößt man sich im zuständigen Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), der den Ländern NÖ, Wien und Burgenland gehört, am Preissystem der WESTbahn. Sie will bei Einzeltickets von Haus aus die günstigen ÖBB-Vorteilscard-Tarife anbieten. Es müssten aber grundsätzlich die Verbundtarife zur Anwendung kommen, so der VOR.
Ist doch kein Problem: Grundsätzlich gilt der Verbundtarif, aber mit der WESTbahnCARD (oder wie auch immer man so eine Karte nennen mag) hat man Anspruch auf den billigeren Haustarif. Das ist genau wie bei den ÓBB - und wenn die WESTbahn für ihre Vorteilskarte nicht 99 Euro verlangt, sondern 0 Euro, ändert sich am System ja nichts. Wer also beim Ticketkauf keine WESTbahnCARD hat, bekommt eine solche kostenlos vom Schaffner. 8-)
Title: RE: Verbundtickets, München, Anschlussbusse
Post by: darkweasel on September 21, 2011, 08:34:04 AM
Quote
Original von 95B
Quote
http://www.noen.at/news/verkehr/WESTbahn-droht-der-Ausschluss;art3892,347476
Wie berichtet, stößt man sich im zuständigen Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), der den Ländern NÖ, Wien und Burgenland gehört, am Preissystem der WESTbahn. Sie will bei Einzeltickets von Haus aus die günstigen ÖBB-Vorteilscard-Tarife anbieten. Es müssten aber grundsätzlich die Verbundtarife zur Anwendung kommen, so der VOR.
Ist doch kein Problem: Grundsätzlich gilt der Verbundtarif, aber mit der WESTbahnCARD (oder wie auch immer man so eine Karte nennen mag) hat man Anspruch auf den billigeren Haustarif. Das ist genau wie bei den ÓBB - und wenn die WESTbahn für ihre Vorteilskarte nicht 99 Euro verlangt, sondern 0 Euro, ändert sich am System ja nichts. Wer also beim Ticketkauf keine WESTbahnCARD hat, bekommt eine solche kostenlos vom Schaffner. 8-)
Wobei die WESTcard eben nur bis zu einem bestimmten Termin kostenlos ist.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: P.S.38 on September 21, 2011, 01:57:29 PM
Der Westbahn Fahrplan ist online

Wien-Salzburg (http://666kb.com/i/bx0umm5o0gvi43c5s.jpg)

Salzburg-Wien (http://666kb.com/i/bx0unbshbmbmw45e8.jpg)

Von wegen Stundentakt :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on September 21, 2011, 03:55:59 PM
Und hier noch ein anderer Bericht bezüglich dem Thema:

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Quelle: orf.at (http://salzburg.orf.at/news/stories/2502438/)

Kein Ticket-Verbund: WESTbahn kritisiert ÖBB
Ab 11. Dezember bekommen die ÖBB zwischen Wien und Salzburg massive Konkurrenz durch die Firma WESTbahn, die äußerst günstig anbieten will. Sie kritisiert die ÖBB, weil diese sich weigern, Tickets gegenseitig anzuerkennen.

Die WESTbahn-Gesellschaft des Kärntner Bauunternehmers Hanspeter Haselsteiner wird die Städteverbindung mit eigenen Triebwagen bedienen. Man werde versuchen, durch eine Kombination von guten Services und ansprechenden Fahrplänen zu punkten, sagt Haselsteiner. Dem Vernehmen nach sei im Lauf des Jahres 2012 auch an die Einführung von Nachtzügen in beiden Richtungen gedacht - bisher eine Marktlücke.

ÖBB-Halbpreis als Normaltarif bei WESTbahn
Haselsteiners Geschäftsführer Stefan Wehinger verweist auf eine grundlegende Strategie des Newcomers: „Wir orientieren uns prinzipiell am halben Preis der ÖBB. Was diese am Automaten als Halbpreis-Karte verkaufen, das ist unser Hauspreis für Erwachsene. Kinder bis 16 Jahre fahren bei uns prinzipiell frei - in Begleitung eines Erwachsenen.“

Wenn Kinder allein auf die Reise gehen müssen, was auch vorkomme, dann werde man aus statistischen Gründen einen symbolischen Euro als Fahrpreis zwischen Wien und Salzburg und umgekehrt verlangen, sagt Wehinger.

Kritik an ÖBB: „Leider kein Karten-Verbund“
Im Vorfeld der Inbetriebnahme der neuen Verbindungen gibt es Kritik am Konkurrenten ÖBB, auf dessen Strecken gegen Entgelt auch die Privaten fahren.

Die ÖBB seien bisher nicht bereit , eine gegenseitige Anerkennung der Fahrkarten zu akzeptieren, heißt es bei WESTbahn. Bei der Deutschen Bahn sei das beispielsweise mit privaten Betreibern seit langem eine gute Praxis.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on September 21, 2011, 07:35:06 PM
Quote
Original von FromHell
Und hier noch ein anderer Bericht bezüglich dem Thema:

Quote
Quelle: orf.at (http://salzburg.orf.at/news/stories/2502438/)

Die WESTbahn-Gesellschaft des Kärntner Bauunternehmers Hanspeter Haselsteiner wird die Städteverbindung mit eigenen Triebwagen bedienen. Man werde versuchen, durch eine Kombination von guten Services und ansprechenden Fahrplänen zu punkten, sagt Haselsteiner. Dem Vernehmen nach sei im Lauf des Jahres 2012 auch an die Einführung von Nachtzügen in beiden Richtungen gedacht - bisher eine Marktlücke.

[...]

Kinder bis 16 Jahre fahren bei uns prinzipiell frei - in Begleitung eines Erwachsenen.“

Wenn Kinder allein auf die Reise gehen müssen, was auch vorkomme, dann werde man aus statistischen Gründen einen symbolischen Euro als Fahrpreis zwischen Wien und Salzburg und umgekehrt verlangen, sagt Wehinger.


Was man wohl unter Nachtzügen verstehen darf bei einem Unternehmen dessen letzter Zug von Wien nach Salzburg um 18h30 fährt?

Unter 16jährige um nur je 1€ von Wien nach Salzburg und zurück? Das ist sicherlich für viele Eltern eine billige Alternative zu vergleichsweise teureren Kindergärten und Horten! Auf den Geräuschpegel und den Hosenscheißgeruch, der durch den Zug wehen wird darf man gespannt sein!  :D
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 21, 2011, 07:49:04 PM
Quote
Original von 38ger
Unter 16jährige um nur je 1€ von Wien nach Salzburg und zurück? Das ist sicherlich für viele Eltern eine billige Alternative zu vergleichsweise teureren Kindergärten und Horten! Auf den Geräuschpegel und den Hosenscheißgeruch, der durch den Zug wehen wird darf man gespannt sein!  :D
Wenn man dann noch jemanden zum "buchmäßigen" Abholen am Zielort (und zur umgehenden Abgabe des kleinen Fahrgasts für die Rückfahrt) findet, ist der Plan perfekt! *fg*

Beste Grüße
VT

EDIT: Tipp-Ex
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: darkweasel on September 21, 2011, 08:03:36 PM
Quote
Original von 38ger
Unter 16jährige um nur je 1€ von Wien nach Salzburg und zurück? Das ist sicherlich für viele Eltern eine billige Alternative zu vergleichsweise teureren Kindergärten und Horten! Auf den Geräuschpegel und den Hosenscheißgeruch, der durch den Zug wehen wird darf man gespannt sein!  :D
Nein, der Teil widerspricht den Tarifbestimmungen (http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=137032.msg1276109#msg1276109).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on September 21, 2011, 08:07:31 PM
Quote
Original von P.S.38
Von wegen Stundentakt :rolleyes:
Den wird es erst mit Eröffnung des Wienerwaldtunnels geben, hat Stefan Wehinger kürzlich erklärt.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: P.S.38 on September 21, 2011, 08:36:31 PM
Quote
Original von umweltretter
Quote
Original von P.S.38
Von wegen Stundentakt :rolleyes:
Den wird es erst mit Eröffnung des Wienerwaldtunnels geben, hat Stefan Wehinger kürzlich erklärt.
Ach so
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on September 21, 2011, 11:15:08 PM
Quote
Original von darkweasel
Quote
Original von 38ger
Unter 16jährige um nur je 1€ von Wien nach Salzburg und zurück? Das ist sicherlich für viele Eltern eine billige Alternative zu vergleichsweise teureren Kindergärten und Horten! Auf den Geräuschpegel und den Hosenscheißgeruch, der durch den Zug wehen wird darf man gespannt sein!  :D
Nein, der Teil widerspricht den Tarifbestimmungen (http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=137032.msg1276109#msg1276109).

Wäre auch wirklich absurd gewesen!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on September 22, 2011, 09:40:25 AM
Quote
Original von 38ger
Was man wohl unter Nachtzügen verstehen darf bei einem Unternehmen dessen letzter Zug von Wien nach Salzburg um 18h30 fährt?

Es steht ja nur da, dass man die Einführung eines Nachtzuges plant, der ist also im Fahrplan sicher noch nicht enthalten...
Title: Kindergarten
Post by: umweltretter on October 24, 2011, 09:19:15 PM
Quote
Pressemeldung WESTbahn, 24.10.2011
WESTbahn bietet Alternative zur Bahnstrecke Salzburg - Graz
Im neuen Fahrplan der ÖBB ab 11. Dezember 2011 werden die InterCity-Verbindungen zwischen Graz und Salzburg von derzeit sieben auf drei gekürzt. Zudem hat die ÖBB laut eigenen Aussagen "einen Vorschlag für attraktive Zusatzleistungen zur Verbesserung des geplanten Grundangebotes zwischen Salzburg und Graz an die Länder übermittelt". Das Angebot der ÖBB: Die Streichung von vier Zugpaaren pro Tag bleibt, dafür am Freitag und Sonntag zwei zusätzliche Zugpaare, am Samstag eines, sowie einige REX-Züge zwischen Graz und Bischofshofen während der Pendlerzeiten.
Mit anderen Worten: die Österreichischen Bundesbahnen wollen mehr Geld sehen, um die Verbindung der beiden Landeshauptstädte vom derzeitigem Niveau nicht auf ein katastrophales, sondern nur auf ein schlechtes Niveau zu reduzieren.
Zusätzlich zu den rund 5 Millionen Euro pro Jahr, die die ÖBB vom Bund für die drei Zugpaare erhält, fordert die ÖBB weitere knapp 5 Millionen von Bund und Ländern für die zusätzlich angebotenen Züge. "Das BMVIT setzt die Strategie der Freihandvergabe an den Monopolisten fort. Ob ein anderer Anbieter ein besseres Angebot zu einem günstigeren Preis machen könnte, scheint nicht interessant zu sein. Zumindest die WESTbahn wurde nicht einmal gefragt, welches Angebot sie auf der Strecke hätte", so WESTbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger.
Das Angebot der WESTbahn an die Politik: Für die knapp 10 Millionen Euro, die die ÖBB für ihr Rumpfangebot verlangt, bietet die WESTbahn an, rasch einen Zwei-Stunden-Taktverkehr auf der Strecke Salzburg - Graz aufzubauen.
Die WESTbahn würde wie schon auf der Strecke Wien -Salzburg Züge in Top-Qualität mit einem Top-Service einsetzen. Ein Kundenbegleiter pro Wagen, Tickets am Zug ohne Aufpreis und gratis Wlan würden die Bahn wieder zu einer echten Alternative zum Auto auf dieser Strecke machen.
Stefan Wehinger: "Die ÖBB haben gezeigt, künftig nicht gewillt zu sein, außerhalb der Westbahnstrecke auch nur einen einzigen Zug, der nicht subventioniert wird, zusätzlich zu fahren. Die Politik hat zwei Möglichkeiten: Zusätzlich zu den über 600 Millionen Euro vom Bund und den 400 Millionen Euro von den Ländern, die die ÖBB jedes Jahr für den normalen Betrieb im Personenverkehr bekommt, weiteres Geld direkt an die ÖBB zu zahlen. Oder endlich Alternativen zu suchen und die Verkehre künftig nicht mehr freihändig an die ÖBB zu vergeben sondern in einer Ausschreibung den besten Anbieter zu ermitteln."
Quote
Pressemeldung ÖBB, 25.10.2011
ÖBB zu WESTbahn und Graz-Salzburg
Für einen Anbieter, der noch keinen einzigen Passagier transportiert hat, und dessen Zulassung erst vor wenigen Tagen durch die ÖBB-Infrastruktur AG in einer Blitzaktion gerettet werden musste, verfügt die WESTbahn über erstaunliches Selbstbewusstsein. Darüber hinaus sind die von der WESTbahn erhofften 10 Mio. Euro für die Bestellung auf der Strecke Graz - Salzburg, deutlich überhöht und entsprechen nicht den tatsächlichen Zahlen.
Wenn die WESTbahn ernsthaft meint, ab 11.12.2011 ein annähernd gleiches Angebot wie die ÖBB für die Strecke Graz - Salzburg stellen zu können, sind wir gerne bereit in die Gespräche einzutreten. Falls nicht, würde es einen gewissen Sinn machen, wenn sich das WESTbahn Management auf die Erfüllung der eigenen Marketingsprüche konzentrieren würde um z.B. tatsächlich den behaupteten Stundentakt zwischen Wien und Salzburg herzustellen
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on November 04, 2011, 10:57:04 AM
Quote
Quelle: orf.at (http://wien.orf.at/news/stories/2507983/)


VCÖ will einheitliche „Öffi“-Tickets

Ab Dezember bekommen die ÖBB auf der Strecke Wien - Salzburg private Konkurrenz: Die Bahngesellschaft Westbahn nimmt ihren Betrieb auf. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) nimmt das zum Anlass, einheitliche Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel zu fordern.

Durch die Liberalisierung gewinnt ein einheitliches Ticketsystem und die gegenseitige Anerkennung von Fahrkarten für die Passagiere einmal mehr an Bedeutung, wie der VCÖ bei einer Pressekonferenz in Wien betonte. Die beiden Unternehmen haben sich bisher nicht darauf geeinigt, ihre Tickets gegenseitig zu akzeptieren.

Fahrgäste in Österreich sind laut VCÖ mit verschiedenen Ticketsystemen und einem Tarifdschungel konfrontiert. Es fehlt ein bundesweiter Taktfahrplan, ein einheitliches Ticketing-System und eine koordinierende Stelle, „die darauf achtet, dass die Liberalisierung den Fahrgästen und dem Gesamtsystem Öffentlicher Verkehr zugutekommt“, sagte Expertin Bettina Urbanek.

Bahnverkehr „mit systematischen Schwächen“

Eine vom Verkehrsclub veröffentlichte Studie macht darauf aufmerksam, dass der Öffentliche Verkehr in Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zwar gut abschneidet, im Vergleich zur Schweiz aber „systemische Schwächen“ zeigt, erläuterte Urbanek.

In der Schweiz sei die Zahl der Bahnverbindungen in den vergangenen Jahren massiv erhöht worden, was auf die dort geltenden verkehrspolitischen Maßnahmen zurückzuführen sei. Nicht zuletzt wird von der öffentlichen Hand deutlich mehr in die Bahn investiert als in Österreich (4,5 Milliarden Franken - also 3,70 Milliarden Euro - jährlich im Vergleich zu 1,5 Milliarden Euro hierzulande).

Zweistundentakt für wichtige Städte

Der VCÖ forderte wiederholt einen bundesweiten Taktfahrplan. Zumindest wichtige Städte sollten im Zweistundentakt miteinander verbunden sein. Ähnlich wie in anderen EU-Staaten solle rasch mit der Einführung von elektronischem Ticketing (papierlose Fahrkarte) begonnen werden.

Dafür fehlt aber eine koordinierende Stelle auf Bundesebene. Durch die Liberalisierung erhalten Regeln zur „Integration der Angebote neuer Unternehmen in den Taktfahrplan, für die Anschlusssicherheit und für Mindestversorgungsstandards“ eine besondere Bedeutung.

Die Zahl der Fahrgäste wird nach Überzeugung des VCÖ auch in den kommenden Jahren weiter steigen. „Nicht zuletzt aufgrund steigender Erdölpreise“, meinte Urbanek.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Anonymer User on November 13, 2011, 07:39:31 PM
Die WESTbahn wird bis Freilassing verlängert.

Linz – Salzburg mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
5:34

Wien – Freilassing
5:32 6:32 7:32 8:34 9:34 10:32 12:32 14:32 16:32 17:34

Wien – Salzburg
18:32

Wien – Linz
19:34 20:34

Linz – Wien
4:45 6:14

Salzburg – Wien
7:26

Freilassing – Wien
5:05 6:10 9:00 11:10 13:01 14:10 15:09 16:10 17:09 19:12

Salzburg – Linz mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
21:26
Title: Westbahn 3D
Post by: 31-562 on November 16, 2011, 09:14:35 PM
Unter http://kaemena360.com/360/Westbahn/WestbahnTour/ finden sich einige Panoramen aus einem Westbahn-Zug. So kann man etwa dem Führerstand entnehmen, dass das Fahrzeug auf Vmax. 200 km/h zugelassen sein dürfte und auch wem die Garnitur gehört.

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9402&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9402&size=full)
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9403&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9403&size=full)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on November 16, 2011, 11:40:09 PM
Aus dem aktuellen BILLA-Vorteilsclub-Reiseprospekt:

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9404&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9404&size=full)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on November 17, 2011, 01:17:02 PM
Warum schaut das für mich nur so aus, als müsste man für eine Übernachtung in Bus/Zug 69 Euro zahlen??  :-D
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on November 18, 2011, 03:32:15 PM
Quote from: 'Anonymer User',index.php?page=Thread&postID=254962#post254962
Die WESTbahn wird bis Freilassing verlängert.

Linz – Salzburg mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
5:34

Wien – Freilassing
5:32 6:32 7:32 8:34 9:34 10:32 12:32 14:32 16:32 17:34

Wien – Salzburg
18:32

Wien – Linz
19:34 20:34

Linz – Wien
4:45 6:14

Salzburg – Wien
7:26

Freilassing – Wien
5:05 6:10 9:00 11:10 13:01 14:10 15:09 16:10 17:09 19:12

Salzburg – Linz mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
21:26
Woher stammen die (noch (?) nicht offiziellen?) Infos bzw. wie sicher sind sie? Ab wann sollen die Züge nach Feilassing verlängert werden? Was bringt der Halt in Neumarkt-Köstendorf? (der übernächste Ort wäre die wesentlich größere Stadt Straßwalchen, der ncähste Ort in dieselbe Richtung (Osten) wäre der Endpunkt einer Nebenbahn - aber Neumarkt-Köstendorf ist weit weg von beiden Orsteilen ... und sonst?)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on November 18, 2011, 04:29:07 PM
Quote from: '38ger','index.php?page=Thread&postID=255314#post255314'
wie sicher sind sie?
Sehr sicher, denn in Salzburg gibt es aufgrund der Bauarbeiten keine vernünftige Wendemöglichkeit. Die Halte in Neumarkt-Köstendorf sind sogar schon auf der Homepage (mehr oder weniger) vorhanden: https://westbahn.at/ski-special/
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: P.S.38 on November 18, 2011, 06:28:28 PM
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on November 18, 2011, 06:34:15 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=255319#post255319
Quote from: '38ger','index.php?page=Thread&postID=255314#post255314'
wie sicher sind sie?
Sehr sicher, denn in Salzburg gibt es aufgrund der Bauarbeiten keine vernünftige Wendemöglichkeit. Die Halte in Neumarkt-Köstendorf sind sogar schon auf der Homepage (mehr oder weniger) vorhanden: https://westbahn.at/ski-special/
Das es in Neumarkt-Kösting zumindest einen Zughalt geben wird wäre damit belegt (wenngleich ich den SInn dahinter immer och nicht versteh'), aber Freilassing ist doch ein anderes Kapitel ...
Nur weil Freilassing die nächstgelegene Wendemöglichkeit ist muss das ja nicht bedeuten, dass dieser Halt auch zum Ein- und Aussteigen für die Kunden eingehalten wird ...
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on November 18, 2011, 07:22:10 PM
Quote from: 'P.S.38','index.php?page=Thread&postID=255329#post255329'
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Ich bezweifle es nicht denn die Bahnsteige sind 200m (Richtung Salzburg) und 235m (Richtung Linz) lang.

Neumarkt-Köstendorf wird zu folgenden Zeiten bedient: 06:35 und 21:48
Quote from: '38ger','index.php?page=Thread&postID=255331#post255331'
Nur weil Freilassing die nächstgelegene Wendemöglichkeit ist muss das ja nicht bedeuten, dass dieser Halt auch zum Ein- und Aussteigen für die Kunden eingehalten wird ...
Es handelt sich hierbei um keinen Leerpersonenfahrten (die finden zu anderen Zeiten statt).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: P.S.38 on November 18, 2011, 08:31:21 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=255334#post255334'
Quote from: 'P.S.38','index.php?page=Thread&postID=255329#post255329'
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Ich bezweifle es nicht denn die Bahnsteige sind 200m (Richtung Salzburg) und 235m (Richtung Linz) lang.

Neumarkt-Köstendorf wird zu folgenden Zeiten bedient: 06:35 und 21:48
OK gut. Nur was ist der Sinn hinter diesem Halt????
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie U3 on November 19, 2011, 01:36:45 PM
Quote from: 'P.S.38','index.php?page=Thread&postID=255338#post255338'
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=255334#post255334'
Quote from: 'P.S.38','index.php?page=Thread&postID=255329#post255329'
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Ich bezweifle es nicht denn die Bahnsteige sind 200m (Richtung Salzburg) und 235m (Richtung Linz) lang.

Neumarkt-Köstendorf wird zu folgenden Zeiten bedient: 06:35 und 21:48
OK gut. Nur was ist der Sinn hinter diesem Halt????



Es heißt. würde die Westbahn nicht in Neumarkt halten, würden die Züge in Wels 8 Minuten warten, denn es gäbe sonst Probleme mit den Zügen Salzburg - Braunau. Der Takt der Westbahn kollidiere nämlich mit dem Takt der Regionalzüge, sie könnten demnach nur zwischen Steindorf und Braunau verkehren.

Durch diesen Halt, müsste das Problem nun gelöst sein.

Es gab aber auch weitere Schwierigkeiten, wegen der railjet-Züge (müsste auch geklärt worden sein)

EDIT: Satz hinzugefügt.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: P.S.38 on November 19, 2011, 01:46:29 PM
Quote from: 'Linie U3','index.php?page=Thread&postID=255353#post255353'
Quote from: 'P.S.38','index.php?page=Thread&postID=255338#post255338'
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=255334#post255334'
Quote from: 'P.S.38','index.php?page=Thread&postID=255329#post255329'
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Ich bezweifle es nicht denn die Bahnsteige sind 200m (Richtung Salzburg) und 235m (Richtung Linz) lang.

Neumarkt-Köstendorf wird zu folgenden Zeiten bedient: 06:35 und 21:48
OK gut. Nur was ist der Sinn hinter diesem Halt????



Es heißt. würde die Westbahn nicht in Neumarkt halten, würden die Züge in Wels 8 Minuten warten, denn es gäbe sonst Probleme mit den Zügen Salzburg - Braunau. Der Takt der Westbahn kollidiere nämlich mit dem Takt der Regionalzüge, sie könnten demnach nur zwischen Steindorf und Braunau verkehren.

Durch diesen Halt, müsste das Problem nun gelöst sein.

Es gab aber auch weitere Schwierigkeiten, wegen der railjet-Züge (müsste auch geklärt worden sein)

EDIT: Satz hinzugefügt.
OK, dass ergäbe einen Sinn. Besser irgendeinen zusätzlichen Halt einlegen, als 8min in Wels warten ist auch in Ordnung.
Übrigens sichtete ich heute zwei Doppelstockbusse und drei Normalsbusse der neuen WestBus Ges.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on November 19, 2011, 01:52:32 PM
Quote from: 'Linie U3','index.php?page=Thread&postID=255353#post255353'
Würde die Westbahn nicht in Neumarkt halten, würden die Züge in Wels 8 Minuten warten, denn es gäbe sonst Probleme mit den Zügen Salzburg - Braunau. Der Takt der Westbahn kollidiere nämlich mit dem Takt der Regionalzüge, sie könnten demnach nur zwischen Steindorf und Braunau verkehren.

Durch diesen Halt, müsse das Problem gelöst sein.
Sorry aber das ergibt absolut keinen Sinn. Wieso in Wels? Attnang-Puchheim ist der letzte Halt vor Salzburg wenn Neumarkt nicht wäre. Außerdem hat der Frühzug nichts mit dem Takt zu tun weil es eben kein Taktzug ist (34 ab Linz, sonst immer um 12). Und der Abendzug kollidiert ebenfalls nicht mit dem Regionalzug, denn der Regionalzug ist 8min vorher unterwegs.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie U3 on November 19, 2011, 02:24:34 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=255355#post255355'
Quote from: 'Linie U3','index.php?page=Thread&postID=255353#post255353'
Würde die Westbahn nicht in Neumarkt halten, würden die Züge in Wels 8 Minuten warten, denn es gäbe sonst Probleme mit den Zügen Salzburg - Braunau. Der Takt der Westbahn kollidiere nämlich mit dem Takt der Regionalzüge, sie könnten demnach nur zwischen Steindorf und Braunau verkehren.

Durch diesen Halt, müsse das Problem gelöst sein.
Sorry aber das ergibt absolut keinen Sinn. Wieso in Wels? Attnang-Puchheim ist der letzte Halt vor Salzburg wenn Neumarkt nicht wäre. Außerdem hat der Frühzug nichts mit dem Takt zu tun weil es eben kein Taktzug ist (34 ab Linz, sonst immer um 12). Und der Abendzug kollidiert ebenfalls nicht mit dem Regionalzug, denn der Regionalzug ist 8min vorher unterwegs.




Ich kann es mir auch nicht erklären, wieso Wels, aber so stand es vor einiger Zeit in den Nachrichten(aussendungen). Es ist aber nur eine Vemutung, ob es wirklich aus diesem Grund ist, es könnte aber auch wegen der railjet-Züge sein.

Zitat: ORF.at



ÖBB: Nahverkehr durch Konkurrenz gefährdet
Die ÖBB spüren erstmals den neuen Wettbewerb auf der Schiene. Die Staatsbahn und ihre künftige private Konkurrenz, die Firma Westbahn, beanspruchen im Bundesland Salzburg nämlich ein und dasselbe Gleis zur selben Zeit.

ÖBB: Fahrplan kollidiert mit dem der neuen Konkurrenz.
"Fahrgäste müssten wieder umsteigen"
Grund für die Auseinandersetzung ist die von den ÖBB betriebene Strecke zwischen Braunau (OÖ) und Salzburg-Taxham. Diese Verbindung hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Fahrgästen gewonnen.

Der Fahrplan dieser Verbindung kollidiere aber mit dem Stundentakt der neuen, privaten Westbahn zwischen Wien und Salzburg, sagt Johannes Gfrerer von der Konzernkommunikation der ÖBB.

"Hier kann es sein, dass diese Verbindung nicht mehr direkt gefahren werden kann, sondern dass man in Steindorf wieder umsteigen muss von Braunau kommend. Die direkte Verbindung würde dann also nicht mehr angeboten werden können", so Gfrerer. Zug soll in Wels neun Minuten warten
Manfred Mader, der Pressesprecher der Westbahn, sagte, sein Unternehmen habe vor einigen Wochen die Mitteilung bekommen, dass die Westbahn-Züge in Wels neun Minuten warten müssten, damit die Verbindung Braunau - Salzburg-Taxham in der jetzigen Form bestehen bleiben könne.

Dagegen habe sich die Westbahn bei der unabhängigen Schlichtungsstelle Schienen Control beschwert. Zu Recht wie der Sprecher der Initiative ProBahn, Peter Haibach, meint. "Beide sollten nebeneinander Platz haben"
"Ich denke, es ist ganz wichtig, dass hier ein Schlichtungsverfahren stattfindet. Es muss möglich sein auch bei dieser knappen Trasse, dass beide nebeneinander Platz haben. Aber ich kann den einen nicht in Wels neun Minuten stehen lassen, nur damit der andere von Braunau nach Salzburg durchfahren kann. Denn die Fahrgäste wohnen nicht nur in Braunau oder Steindorf, sondern in ganz Österreich, und es sind auch viele Touristen darunter", so Haibach.

Die Schienen Control muss sich mit der Entscheidung beeilen, denn die Westbahn nimmt bereits im Dezember ihren Betrieb auf




Edit: Nachricht und Satz eingefügt
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on November 19, 2011, 02:35:34 PM
Die Pressemeldung ist fast 5 Monate alt! Damals stand der Fahrplan ja noch überhaupt nicht fest, denn die Bestellfrist für das heurige Jahr endete ja erst heuer im Herbst.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie U3 on November 19, 2011, 03:07:46 PM
5 Monate? Dann sorry, daran kann es also wirklich nicht liegen.

Vielleicht beantwortet die Westbahn, die Frage.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on November 20, 2011, 07:56:29 PM
Quote
Quelle: orf.at (http://'http://wien.orf.at/news/stories/2510016/')

Haselsteiner: ÖBB sind zu billig

Mit Beginn des ÖBB-Winterfahrplans am 11. Dezember nimmt auch der neue Bahnbetreiber Westbahn seinen Betrieb auf. Für Westbahn-Investor Hans Peter Haselsteiner sind die Ticketpreise der staatlichen ÖBB zu niedrig. Er überlege eine Klage.


Haselsteiner ließ mit einer ungewöhnlichen Feststellung aufhorchen, in der er die ÖBB-Preispolitik ins Visier nahm: „Beim Preis ist sicherlich ein Drittel Spielraum nach oben“, so Haselsteiner zur „Tiroler Tageszeitung“ („TT“, Samstag-Ausgabe). Die Preispolitik der ÖBB sei durch die Subventionen vom Bund wettbewerbsverzerrend. Daher erwäge er eine Wettbewerbsklage.

„Wettbewerbsklagen sind Klagen sui generis - es geht dabei um eine Klarstellung. In diesem Sinne wäre es legitim und auch sinnvoll, die Wettbewerbsbehörde in dieser Frage anzurufen“, so Haselsteiner. Auch sein Partner Stefan Wehinger hatte schon eine Preisdiskussion für den öffentlichen Verkehr gefordert.

Westbahn orientiert sich an ermäßigten ÖBB-Preisen
Trotz Haselsteiners Kritik orientiert sich die Westbahn derzeit bei ihrem Ticketpreis am Ermäßigungspreis der ÖBB (mit Vorteilscard). Eigentümer der Westbahn sind Haselsteiner, Wehinger, Finanzinvestoren in der Schweiz und die französische Staatsbahn SNCF.

Neben Wien - Salzburg seien für Haselsteiner Strecken wie Salzburg - Graz oder Wien - Graz ebenfalls interessant. Das Verkehrsministerium sollte diese Strecken ausschreiben, fordert er. Nach Tirol werden die Westbahn-Züge nicht so bald fahren, denn die Strecke sei „schwierig“, weil nur über das Deutsche Eck befahrbar.

Zurückhaltend zeigte sich Haselsteiner in der Frage einer Privatisierung der staatlichen ÖBB. „Anders als im Fluggeschäft ist Größe auf der Schiene kein Muss.“ Die ÖBB hätten andere Themen als dieses zu bewältigen. So müssten sie versuchen, ihren Rucksack loszuwerden.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie Graz on November 21, 2011, 12:43:22 AM
Die Westbahn wird sicher mit dem Start mit günstigen Kampfpreisen starten, welche die ÖBB PV sicher auch anbieten wird.

Man darf gespannt sein, desto intensiver der Preiskampf auf der Westbahn wird, dieses Geld wird dann auf andere Stelle eingespart werden, etwa auf den Nebenbahnen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on November 21, 2011, 02:19:13 AM
Da ich gerade die Fahrpläne von ÖBB und Westbahn verglichen habe ... die Fahrzeit der WESTbahn ist mit 2h59 für WienWest-SalzburgHbf ja nicht gerade berauschend, bei den ÖBB legen die ICs diese Strecke in immerhin 3h05 zurück, das sind nur 6 Minuten mehr Fahrzeit bei immerhin 2 zusätzlichen Halten (St. Valentin und Vöcklabruck). :daumenrunter:
Erinnere ich mich nicht richtig, dass man ursprünglich vor hatte die Strecke trotz 3 zusätzlicher Halte (Hütteldorf, Amstetten, Attnang-Puchheim) gleich schnell wie der Railjet zu sein? :?:
Dass das möglich ist wurde doch immer mit der guten Beschleunigung der Stadler-Fahrzeuge argumentiert? :?:
Wurde der WESTbahn also absichtlich ein langsamerer Fahrplan zugewiesen, oder wollte die WESTbahn einfach auf Nummer sicher gehen und erstmal abwarten, wie sich die Fahrzeuge tatsächlich bewähren in der Praxis? :?:

@ Linie Graz:
Die ÖBB bietet ja schon die SparSchiene Österreich an, die Westbahn bietet wiederum gewisse Packages an, gut möglich dass da noch das eine oder andere Zuckerl angeboten werden wird, aber im Endeffekt muss die WESTbahn Gewinn machen, also ist der Spielraum dann vermutlich auch bald ausgereizt!
Der von FromHell zitierte Text "ÖBB sind zu billig" von orf.at läst sich mMn durchaus auch als Peter Haslsteiners Angst vor Verlust in seinem Unternehmen deuten!
Den Inhalt vom ersten Teil des zweiten Satzes von Deinem Posting kann man übrigens nur schwer deuten, grammatikalisch happert's da gewaltig!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on November 21, 2011, 02:28:44 AM
Quote from: 'Linie Graz','index.php?page=Thread&postID=255467#post255467'
Die Westbahn wird sicher mit dem Start mit günstigen Kampfpreisen starten, welche die ÖBB PV sicher auch anbieten wird.
Runde 1 des Preiskampfes dürfte am Mittwoch eingeläutet werden:

http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=138867.msg1294218#msg1294218

Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie U3 on November 22, 2011, 01:46:36 PM
Ich weiß nicht ob die Quelle sicher ist, aber die Westbahn hält in Neumarkt, doch wegen der Regionalzüge Salzburg-Braunau.

http://www.linzmobil.at/forum2/viewtopic.php?f=2&t=2228&view=unread#unread
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: P.S.38 on November 22, 2011, 01:59:38 PM
Quote from: 'Linie U3','index.php?page=Thread&postID=255614#post255614'
Ich weiß nicht ob die Quelle sicher ist, aber die Westbahn hält in Neumarkt, doch wegen der Regionalzüge Salzburg-Braunau.

http://www.linzmobil.at/forum2/viewtopic.php?f=2&t=2228&view=unread#unread
Wer allerdings nicht angemeldet ist, bekommt die Beiträge nicht zu sehen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie U3 on November 22, 2011, 05:28:01 PM
Ich stelle mal, einen Screenshot von dem Beitrag rein:

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9415&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9415&size=full)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on November 24, 2011, 06:05:11 PM
Quote
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111124_OTS0137/

Die WESTbahn präsentiert ihre Partner
Mit ÖAMTC, Austrian Airlines | Miles & More und EasyMotion zum umfassenden Mobilitätsdienstleister


Wien (OTS) - "Es war nie das Ziel, mit der WESTbahn ein Bahnunternehmen zu schaffen, das einfach Personen von A nach B bringt. Schon bei der Gründung stand fest, das wir kein Personenverkehrsunternehmen, sondern ein Mobilitätsdienstleister sind", so WESTbahn-Gründer und Geschäftsführer Stefan Wehinger. Aufgabe des Unternehmens ist es, das Reisen so einfach und angenehm wie möglich zu machen und einen umfassenden Dienst am Kunden anzubieten. "Es macht mich stolz, heute siebzehn Tage vor dem Start der WESTbahn ihnen drei starke Partner vorstellen zu dürfen, die uns dabei unterstützen werden, dieses Ziel zu erreichen: den ÖAMTC, Austrian Airlines | Miles & More und EasyMotion".

Zukunftsträchtige Mobilität wird immer einen Mix aus verschiedenen Verkehrsmittel bedeuten. Auch ein öffentliches Verkehrsmittel wie die Bahn kann ihre Stärken nur ausspielen, wenn es dem Konsumenten Alternativen in Situationen anbietet, wo die Bahn nicht die optimale Wahl ist. Eine Zusammenarbeit mit anderen Mobilitätsdienstleistern ist daher ein klarer Wettbewerbsvorteil. Mit dem ÖAMTC, Austrian Airlines | Miles & More und EasyMotion ist es der WESTbahn gelungen, die stärksten und innovativsten Partner der jeweiligen Branchen ins Boot zu holen.

Auch der ÖAMTC setzt auf den Mobiltätsmix. "Es wird nicht mehr darum gehen, mit dem Auto, dem Fahrrad, dem Bus oder dem Zug sein Reiseziel zu erreichen. Vielmehr wird die Kombination unterschiedlicher vorhandener Angebote Menschen zukünftig ihrem Ziel näher bringen. Für den ÖAMTC als Mobilitätsclub ist es daher ein Gebot der Stunde, schon heute die starken Partner von morgen zu finden", so ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold. Der Club bietet daher all seinen Mitgliedern ab 5. Dezember bei online-Buchung eines Tickets von WESTbahn oder WESTbus einen Rabatt von zehn Prozent auf den Ticketpreis. Auch Fahrplanauskünfte und Ticketbuchungen werden über einen direkten Link auf http://www.oeamtc.at möglich sein.

Was der ÖAMTC unter den Autofahrerclubs ist, ist Miles & More unter den Vielfliegerprogrammen: der absolute Platzhirsch. In Österreich gibt es aktuell rund 730.000 Miles & More-Kunden, weltweit etwa 22 Millionen. Sie alle können künftig beim Ticketkauf bei WESTbahn und WESTbus Miles & More Prämienmeilen sammeln. Pro Euro Umsatz winken zwei Prämienmeilen. Und als Einführungsspecial vervierfacht Miles & More bis Ende Februar alle Meilen, die mit WESTbahn und WESTbus gesammelt werden. "Es freut uns, ein so innovatives Unternehmen wie die WESTbahn in unserer Familie von 400 Miles & More-Partnern aufnehmen zu dürfen", so Isabella Reichl, Marketingdirektorin von Austrian Airlines.

Mit EasyMotion wurde jener Autovermieter an Bord geholt, der die gleiche Philosophie vertritt wie die WESTbahn: Ein einfaches Produkt in hoher Qualität zu einem attraktiven Preis. WESTbahn-Kunden können direkt beim Ticketkauf auf http://www.westbahn.at ihr EasyMotion-Fahrzeug mitbuchen. Auf den Standorten Wien, Linz und Salzburg stehen am Bahnhof Fiat 500, Smart ForTwo und Minis bereit. In den Sommermonaten gibt es zusätzlich Vespas und Elektrofahrräder. Sehr bald werden auch Elektroautos Teil der EasyMotion-Flotte sein. "Wir machen den WESTbahn-Kunden ein unwiderstehliches Angebot für die letzte Meile. Ein Smart  ForTwo kann man bereits ab 19 Euro pro Tag mieten, den Fiat 500 und den BMW Mini ab 25 Euro pro Tag", so EasyMotion-Geschäftsführer Stefan Miklauz. [...]

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - http://WWW.OTS.AT ***
Quote
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111124_OTS0368/

Westbahn AG wird Partner im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)
VOR-Zeitkarten gelten auch in Zügen der Westbahn AG


Wien (OTS) - In den letzten Wochen fanden unter der Moderation des VOR intensive Gespräche zwischen Westbahn AG und ÖBB betreffend Integration der Westbahn in den Verkehrsverbund statt. In der abschließenden Runde konnte vereinbart werden, dass Wochen-, Monats und Jahreskarten für die VOR-Zonen zwischen Wien und St. Pölten auch in den Zügen der Westbahn AG Gültigkeit haben.

Der VOR konnte dadurch erreichen, dass insbesondere Pendler hinkünftig ein deutlich verbessertes Angebot - 12 schnelle Verbindungen je Richtung täglich - zum günstigen Verbundtarif in Anspruch nehmen können.

Einzelfahrer fahren vorerst weiterhin zu den Tarifen der jeweiligen Unternehmen. [...]

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - http://WWW.OTS.AT ***
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on November 26, 2011, 09:07:56 PM
Auch die WESTbus-Fahrpläne (http://'http://westbus.at/service/faq/wann-und-wo-fahren-wir/') sind mittlerweile online.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Ottakring on December 08, 2011, 07:36:46 PM
A propos Westbahn: Am FJB-Bahnsteig in der Spittelau prangt ein Plakat für die "Westbahn" - soviel ich weiß, gehören diese Plakatwände der "Bahn-Werbung" die (wenigstens früher einmal) den Öbb un dem Verkehrsbüro gehören. Sozusagen ein Kuckucksei? :)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Schienenchaos on December 08, 2011, 10:02:04 PM
Quote from: 'Ottakring',index.php?page=Thread&postID=256851#post256851
A propos Westbahn: Am FJB-Bahnsteig in der Spittelau prangt ein Plakat für die "Westbahn" - soviel ich weiß, gehören diese Plakatwände der "Bahn-Werbung" die (wenigstens früher einmal) den Öbb un dem Verkehrsbüro gehören. Sozusagen ein Kuckucksei? :)
Vermutung: Kann es sein, dass diese Plakatwände durch die GEWISTA bewirtschaftet werden, aber trotzdem den Bundesbahnen gehören? Dann wiederum würde ich mich Fragen, ob man sich gegen Werbende wehren kann, wie es damals die WL in der Causa Atheisten-Busreklame erfolgreich geschafft haben?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on December 08, 2011, 10:22:44 PM
Am Westbahnhof hängt in der U-Bahn-Passage bei den Aufzügen in die Bahnhofshalle auch ein Werbeplakat der WESTbahn.
Der ÖBB-Werbecenter GmbH wird der Inhalt der Werbung vermutlich wurscht sein. :D
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Schienenchaos on December 08, 2011, 11:10:00 PM
Wurden für die 4010 schon die Zulassungen erteilt? Immerhin soll es übermorgen losgehen...
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: p16 on December 08, 2011, 11:40:28 PM
Quote from: 'Schienenchaos',index.php?page=Thread&postID=256873#post256873
Wurden für die 4010 schon die Zulassungen erteilt? Immerhin soll es übermorgen losgehen...
?( Sind die 4010 nicht schon längst ausgemustert?  ;)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on December 09, 2011, 12:13:34 AM
Quote from: 'Schienenchaos',index.php?page=Thread&postID=256873#post256873
Wurden für die 4010 schon die Zulassungen erteilt? Immerhin soll es übermorgen losgehen...
Laut EBFÖ sind erst drei von sieben Züge zugelassen. Wenn das stimmt, dürfte es für die WESTbahn bis Sonntag noch spannend werden, denn bekanntlich braucht man alle sieben Garnituren um den vorgesehenen Fahrplan einhalten zu können. 8-)

Die 7. Garnitur ist erst vorgestern nach Österreich gekommen, viele Reserven sind im Zeitplan bis zur Betriebsaufnahme also nicht eingebaut.
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Post by: schaffnerlos on December 09, 2011, 09:43:43 AM
Quote from: 'p16',index.php?page=Thread&postID=256879#post256879
?( Sind die 4010 nicht schon längst ausgemustert?  ;)
Die WESTbahn-4010, nicht die alten von den ÖBB :lampe:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on December 09, 2011, 01:29:37 PM
Laut EBFÖ sind seit heute alle sieben Garnituren zugelassen, einer Betriebsaufnahme sollte also nichts im Wege stehen.
Da hat man ein wahres Fotofinish hingelegt, aber dass man bei der WESTbahn zu keinem Zeitpunkt nervös war, kann ich mir nicht ganz vorstellen. 8o

Meinen Respekt haben Sie dafür, in so kurzer Zeit (knapp vier Jahre) ein neues Eisenbahnunternehmen aufgebaut zu haben.
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Post by: VT 5081 on December 22, 2011, 02:00:49 PM
Quote
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111222_OTS0051/

Die WESTbahn begrüßt 100.000en Fahrgast
Das neue Bahnunternehmen zeigt sich mit der Auslastung sehr zufrieden


(http://www.ots.at/anhang/OBS_20111222_OBS0008.preview_medium_final-0.jpg)

WESTbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger (l.) und das WESTbahn-Team gratulieren Maria Pfneiszl (mit Blumenstrauß) und Familie. (Fotograf: Elke Mayr; Fotocredit: WESTbahn Management GmbH)[/size]

Wien (OTS) - Das Timing von Maria Pfneiszl war perfekt. Als sie mit Ihrer Familie heute vormittag um 9:30 Uhr am Wiener Westbahnhof den WESTbahn-Zug Richtung Salzburg bestieg, war klar: Sie ist der 100.000 Gast der WESTbahn seit Betriebsbeginn. WESTbahn-Kundenbeauftragte Daniela Zeller und Geschäftsführer Stefan Wehinger bescherten Frau Pfneiszl ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk: 5000 Gratis-Zugkilometer mit der WESTbahn.

WESTbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger zeigt sich mit dem Start der WESTbahn sehr zufrieden. "Nach 11 Tagen den 100.000 Fahrgast begrüßen zu dürfen, ist eine tolle Leistung. Noch wichtiger ist das tolle Feedback, das wir von unseren Kunden bekommen." [...]

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Beste Grüße
VT
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Post by: VT 5081 on January 16, 2012, 12:49:34 PM
Gute Nachrichten für Reisende mit Rauch-Aversion oder erhöhtem Platzbedarf:

Quote
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120116_OTS0047/

WESTbahn sieht sich gezwungen, Raucherlounge vorläufig zu schließen
Aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht, bis die Rechtslage geklärt ist


Wien (OTS) - Selbsternannte Rauchersheriffs haben in den letzten Tagen angekündigt, mit allen Mitteln gegen die Raucherlounge in den WESTbahn-Zügen vorzugehen. Da das Gesundheitsministerium in einem Schreiben an die zuständigen Behörden festgestellt hat, zwar keine eindeutige Rechtsgrundlage zu haben aber dennoch die Ansicht zu vertreten, dass das Rauchen in der WESTbahn nicht zulässig ist, müssen wir damit rechnen, ein Verfahren in erster Instanz zu verlieren. Da weiters im Verwaltungsverfahren jede Anzeige gesondert behandelt wird und der WESTbahn von den Rauchersheriffs eine Klagsflut angedroht wurde, sind wir aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht verpflichtet, das Rauchen in den Raucherlounges vorläufig zu untersagen.

"Wir betonen jedoch ausdrücklich, dass dies nur eine vorläufige Maßnahme ist, bis die Rechtslage geklärt ist", so WESTbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger. Die WESTbahn ist weiterhin gewillt, diese Streitfrage bis zur letzten Instanz auszufechten. Denn die WESTbahn hat die Vorgaben des Tabakgesetzes für Ausnahmegenehmigungen nach Punkt und Beistrich umgesetzt und ist daher überzeugt, vor einem Gericht Recht zu bekommen.

"Uns tut die nun getroffene Maßnahme besonders leid, weil nicht nur die Raucher unsere Einrichtung begeistert aufgenommen haben. Auch die bei weitem überwiegende Zahl der Nichtraucher hat uns dazu gratuliert", so Wehinger. Denn außerhalb der Raucherlounge ist kein Zigarettenrauch zu riechen und endlich wird nicht mehr auf dem Zug-WC illegal geraucht. [...]

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Quote
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120116_OTS0101/

"Heiß statt ICE" - den WESTclub besonders günstig testen
In der kalten Jahreszeit gibt es ein besonders heißes Angebot für WESTclub-Reisende


Wien (OTS) - Die WESTbahn hat seit ihrem Start am 11. Dezember ein neues Level an Komfort für Österreichs Bahnreisende gebracht. Echtledersitze mit extra Beinfreiheit, gratis Wlan, ein Mitarbeiter pro Wagen - all das gibt es für alle WESTbahn-Kunden. Für jene, die es noch bequemer haben möchten, bietet die WESTbahn den WESTclub an. Für einen Aufschlag steht den WESTclub-Kunden ein zweiter zusätzlicher Sitz entweder gegenüber oder daneben für den gewissen Extrakomfort zur Verfügung. WESTclub Kunden reisen besonders bequem etwa von Wien nach Salzburg um 41,60 Euro (WESTbahn-Haustarif: 23,80 Euro).

Nun bietet die WESTbahn die Möglichkeit, den WESTclub zu einem noch günstigeren Preis zu testen. Egal auf welcher Strecke, vom 17. Jänner bis 29. Februar kostet der Aufpreis in den WESTclub immer nur 5 EURO. Denn dann heißt es "Heiß statt ICE". Neben dem vergünstigten Aufpreis erhält jeder WESTclub-Kunde ein Heißgetränk nach Wahl an den Platz serviert. Also Wien-Salzburg im WESTclub um nur 28,80 Euro - der Platz daneben frei und ein Kaffee ist gratis dabei.

Schlagen Sie der kalten Jahreszeit ein Schnippchen - mit "Heiß statt ICE" [...]

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Beste Grüße
VT
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Post by: 29er on February 02, 2012, 09:20:35 AM
€9,- Fahrkarte für Samstag und Sonntag, egal wohin, gültig von 4. Februar bis 1. April.

Erfahren Sie Samstag und Sonntag die neue Dimension des Reisens mit der WESTbahn und erleben Sie den persönlichen Service Ihrer WESTstewardess oder Ihres WESTstewards. Sie können mit jedem Zug egal wohin fahren. Egal ob es nach Linz oder Salzburg geht, die Fahrkarten kosten einheitlich €9,-. Kinder bis zum 15.Lebensjahr reisen um nur €1,- mit.

Die Fahrkarten können Sie online oder direkt IM ZUG erwerben.  

Das Angebot gilt jedes Wochenende ab Samstag 4. Februar 2012 bis Sonntag 1. April 2012.

https://westbahn.at/9-weekend-special/

Also die Schleuderpreise sind wirklich kein Bemmerl. Mir kommt es fast vor als wenn die WESTbahn keinen Gewinn machen will. 8o
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on February 04, 2012, 11:06:15 AM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=260111#post260111'
Also die Schleuderpreise sind wirklich kein Bemmerl. Mir kommt es fast vor als wenn die WESTbahn keinen Gewinn machen will. 8o
Na, wieso? Die ÖBB verklagen wir wegen zu geringer Preise und machen dann so ziemlich das selbe... Die WESTbahn is scheinbar echt ein Verein mit Humor...  :rolleyes: Dass das offensichtlich keinen stört verstehe ich ehrlich gesagt nur nicht so wirklich.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on February 04, 2012, 11:52:06 AM
Quote from: 'FromHell',index.php?page=Thread&postID=260173#post260173
Die ÖBB verklagen wir wegen zu geringer Preise und machen dann so ziemlich das selbe... Die WESTbahn is scheinbar echt ein Verein mit Humor... :rolleyes: Dass das offensichtlich keinen stört verstehe ich ehrlich gesagt nur nicht so wirklich.
Mir als Kunde ist das ganze Theater rund ums Verklagen eh wurscht. Hauptsache es gibt günstige Preise! Zusammen mit der WESTbus-Aktion lassen sich dadurch in den Semesterferien lustige Ausflüge oder Österreich-Rundfahrten bewerkstelligen. 8-)
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Post by: FromHell on February 04, 2012, 12:16:12 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=260175#post260175
Quote from: 'FromHell',index.php?page=Thread&postID=260173#post260173
Die ÖBB verklagen wir wegen zu geringer Preise und machen dann so ziemlich das selbe... Die WESTbahn is scheinbar echt ein Verein mit Humor... :rolleyes: Dass das offensichtlich keinen stört verstehe ich ehrlich gesagt nur nicht so wirklich.
Mir als Kunde ist das ganze Theater rund ums Verklagen eh wurscht. Hauptsache es gibt günstige Preise! Zusammen mit der WESTbus-Aktion lassen sich dadurch in den Semesterferien lustige Ausflüge oder Österreich-Rundfahrten bewerkstelligen. 8-)
Rein theoretisch mag das zwar so sein, aber ich glaube kaum, dass sich in Sachen Ticketpreisen nichts ändern wird, sollte die WESTbahn mit der Klage durchkommen. Denn ich vermute, dass dann die ÖBB die Preise erhöhen werden und die WESTbahn dann zwar schauen wird, der billigere Anbieter zu sein, aber dennoch das jetztige Preisniveau der ÖBB zu überschreiten. Und im Endeffekt hat dann keiner mehr was davon, wahrscheinlich nicht einmal die Unternehmen selbst, da dann die Chance steigt, dass auf Alternativverkehrsmittel zurückgegriffen wird, weil die erhöhten Preise einige Fahrgäste sicher zurückschrecken lassen, und die Betreiber somit trotz höherer Einnahmen pro Ticket mit Gewinneinbrüchen zu kämpfen haben.

Und dass die momentanen Lockpreise mit Garantie nicht von langer Dauer sein werden, sollte eigentlich auch jedem bekannt sein... Zuerst sichert man sich die Kunden und verschafft sich einen guten Ruf durch tolles Service und ungeschlagen niedrige Preise, und wenn man das Ziel erreicht hat, dann sinken Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis und dennoch geht das an einigen vorbei, weil ja dieses Unternehmen von Anfang an in aller Hinsicht so vorbildlich war... Ist doch lediglich die übliche Augenauswischerei!  :daumenrunter:
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Post by: matboy on February 04, 2012, 02:47:43 PM
Das dürfte wohl die Retourkutsche für die 7,5 €-Tickets der ÖBB sein. Bezahlen werden es letzendlich die Kunden derjenigen Strecken, wo die ÖBB noch das Monopol hat.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on February 04, 2012, 06:23:38 PM
Quote from: 'matboy',index.php?page=Thread&postID=260182#post260182
Das dürfte wohl die Retourkutsche für die 7,5 €-Tickets der ÖBB sein.
Das mit den Tickets um 7,50 Euro war die WESTbahn (Aktion "Ab in die WESTbahn"; Kontingent von 7.500 Tickets, gültig im Zeitraum 11.12.2011-31.01.2012), die ÖBB hat als Sonderaktion anlässlich der Eröffnung des umgebauten Westbahnhofs Fahrkarten um 15 Euro angeboten (Aktion "Ab in den Westen"; Kontingent von zunächst 25.000 + später zusätzlichen 15.000 Tickets; gültig nur an bestimmten Tagen bis 31.01.2012; Zugbindung).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on February 12, 2012, 09:40:53 PM
Quelle: http://ooe.orf.at/news/stories/2520669/
Quote
Mehr Qualität durch Konkurrenz

Die Konkurrenz zwischen den ÖBB und der neuen Westbahn wirkt sich offenbar positiv auf die Betreuung der Fahrgäste aus. Laut Umfrage der Plattform probahn haben Bahnreisende den Eindruck, dass man sich mehr um sie bemühe.

Mit mehr als 500 Teilnehmern ergibt die Online-Umfrage der Plattform „probahn“, dass die Fahrgäste die eindeutigen Gewinner des Konkurrenzkampfes der beiden Anbieter ÖBB und Westbahn sind. Die Passagiere fühlen sich so gut betreut wie noch nie.

„Hilfsbereit und auskunftsfreudig“

Speziell zwischen den Bahnhöfen Wien und Salzburg fällt sehr hilfsbereites und auskunftsfreudiges Personal auf, heißt es. In Bezug auf die Nutzung ergab die Umfrage, dass Fahrgäste den Zug nicht nach Anbieter, sondern nach Terminplan und Fahrzeit auswählen. Unterschiedliche Tarife oder Sonderangebote seien kein Auswahlkriterium.

Behindertengerechte Zustiegsmöglichkeiten

Laut Umfrage punktet die Westbahn durch behindertengerechte Zustiegsmöglichkeiten und die Personalpräsenz in jedem Waggon. Ein Vorteil sei zudem, dass der Fahrschein im Zug gekauft werden kann. Im Gegensatz dazu bieten die ÖBB gute Gepäckablagemöglichkeiten und auch die Pünktlichkeit und Schnelligkeit werden gelobt.

Zunehmende Fahrgastzahlen

Kritik gibt es vor allem für den ÖBB-Intercity, aufgrund von schadhaften WC-Anlagen und fehlenden Serviceleistungen. Dennoch liegt die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Trend. Die ÖBB sowie die Westbahn verzeichnen zunehmende Fahrgastzahlen.
Nebenbei: Da das mittlerweile ein allgemeiner Westbahn-Thread geworden ist, würde ich einen allgemeineren Titel wie "Westbahn Gmbh", "Private Westbahn" oder Ähnliches vorschlagen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on February 13, 2012, 01:48:47 AM
Thread umbenannt:
[Die Presse] Französische Staatsbahn steigt bei „Westbahn“ ein ----> WESTbahn GmbH
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: schaffnerlos on February 13, 2012, 08:55:15 AM
Quote from: 'Floster',index.php?page=Thread&postID=260494#post260494
Thread umbenannt:
[Die Presse] Französische Staatsbahn steigt bei „Westbahn“ ein ----> WESTbahn GmbH
Es gibt keine WESTbahn GmbH, die Firma heißt WESTbahn Management GmbH (oder kurz WESTbahn) und ist eine Tochter der RAIL Holding AG.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on February 13, 2012, 12:28:43 PM
Gut, dann machen wir's eben ganz korrekt. Wobei ja Stefan Wehinger selbst nicht weiß, warum seine Firma so heißt (http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=136389.msg1096535#msg1096535).

Thread umbenannt:
WESTbahn GmbH ----> WESTbahn Management GmbH
Title: Überbesetzung Westbahn-Zug
Post by: Praterstern on February 13, 2012, 04:50:50 PM
Erfahrungsbericht von gestern Sonntag den 12.02.2012: Fahrt mit Westbahn-Zug "Beinfreiheit im Zug" ab Linz Hbf um 18:45 h nach Wien. Ab Linz Überbesetzung offensichtlich durch Kombination von aktuellem 9€-Angebot am Wochenende und dem Zustrom der Wochenendpendler+Ausflügler zurück nach Wien. Vor allem die am Boden und den Stufen sitzenden und stehenden Fahrgäste im Bereich der Einstiege klagten über Kälte! Einem älteren Herrn wurde dann von einem anderen Fahrgast in Amstetten der Sitzplatz überlassen, da er fror und sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Weiteres ungelöstes Problem ist der geringe Stauraum für Koffer, Taschen und Winterkleidung. Ebenso störend der enorm spürbare und unangenehme Druck in den Ohren bei der Durchfahrt der Tunnel. Es handelt sich eben doch nur um eine Zürcher S-Bahn-Garnitur X( Auf der Wiener S-Bahn würde ich dieses Fahrzeug begrüßen, für die Westbahn-Strecke dürfte aber wohl auch Stadler ein hochwertigeres Wagenmaterial liefern können!?
Title: RE: Überbesetzung Westbahn-Zug
Post by: Floster on February 13, 2012, 07:09:12 PM
Quote from: 'Praterstern',index.php?page=Thread&postID=260526#post260526
Auf der Wiener S-Bahn würde ich dieses Fahrzeug begrüßen, für die Westbahn-Strecke dürfte aber wohl auch Stadler ein hochwertigeres Wagenmaterial liefern können!?
Stadler hat im Gebiet der Fernverkehrszüge bis auf den KISS für die WESTbahn so gut wie keine Erfahrung. Die Kernkompetenzen von Stadler liegen bei Nahverkehrszügen, Straßenbahnen, Schmalspurbahnen und Zahnradbahnen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on February 29, 2012, 03:21:34 PM
Quote
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120229_OTS0104/

WESTbahn: Beim WESTclub ist ab 1. März alles neu
Für 7,50 Euro Aufpreis erhalten Sie einen zusätzlichen Sitz, ein Getränk und eine Zeitungslektüre


Wien (OTS) - Bei der WESTbahn ist jetzt der Upgrade in den WESTclub noch attraktiver. Wie schon bisher wird Ihnen als WESTclub-Kunde ein zusätzlicher Platz gegenüber oder daneben für Ihren Komfort freigehalten. Neu ist: Jeder WESTclub-Kunde bekommt ein kostenloses Heißgetränk oder ein Mineralwasser an den Platz serviert. Sehr gerne versorgt unsere WESTstewardess oder unser WESTsteward die WESTclub-Kunden mit einer kostenlosen Tageszeitung.

Für das Upgrade in den WESTclub zahlen Sie immer nur 7,50 Euro, ganz egal für welche Strecke. Wie Ihr Ticket ist das Upgrade entweder im Internet unter http://www.westbahn.at oder direkt im Zug zu lösen. [...]

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - http://WWW.OTS.AT ***
Beste Grüße
VT
Title: RE: Überbesetzung Westbahn-Zug
Post by: jemand88 on March 09, 2012, 09:03:24 PM
Falls jemand in den nächsten Wochen das 9€-Angebot nützen möchte, dem kann ich nur wärmstens empfehlen, schon mindestens eine halbe Stunde vor der Abfahrt am Westbahnhof zu sein!
Ich fuhr jedenfalls letzten Samstag mit zwei Freunden nach Salzburg, und obwohl wir schon gegen 8:15, also gut zwanzig Minuten vor der Abfahrt, im Zug waren, bekamen wir beinahe keine Sitzplätze mehr! Es konnte zwar jeder von uns für sich einen Sitzplatz finden, allerdings mussten wir alle drei getrennt sitzen. Fahrgäste, die erst in Hütteldorf zustiegen, bekamen zum Teil überhaupt keine Sitzplätze mehr und mussten teilweise sogar bis Linz stehen! Erst ab Linz wurde der Zug etwas leerer.
Die Fahrt selbst verlief im Großen und Ganzen ohne Probleme, jedoch lässt die Freundlichkeit des Zugpersonals zu wünschen übrig. Als ich die Zugbegleiterin nach einem Kaffee fragte, antwortete sie mir in einem sehr genervten Ton: "Den müssen Sie sich selber holen!" Ebenso kann ich das mit dem unangenehmen Druck in den Ohren bei der Durchfahrt der Tunnels bestätigen - ich dachte wirklich, dass ich taub werde bis ich in Salzburg ankomme.
Schließlich fuhren wir mit der letzten Westbahn um 19:26 von Salzburg wieder zurück nach Wien. Dort standen unglaublich viele Menschen am Bahnsteig, und als der Zug in die Station einfuhr, liefen die Leute zu den Türen und rissen sich dann im Zug um die Sitzplätze wie kleine Schulkinder im Schulbus. :D
Jedenfalls schade, dass die letzte Westbahn schon um 19:26 von Salzburg wegfährt, wir wären gerne noch ein bisschen in Salzburg fortgegangen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on March 20, 2012, 08:18:25 PM
Quote
Quelle: http://salzburg.orf.at/news/stories/2525618/

Westbahn bei Umsatz 20 Prozent unter Plan

Die seit Dezember 2011 zwischen Wien und Salzburg fahrende Westbahn dürfte ihr Ziel, im ersten Geschäftsjahr operativ einen Gewinn zu schreiben, nicht erreichen. Das berichtet die Tageszeitung „Die Presse“. „Es kann sein, dass wir es nicht erreichen“, so Westbahn-Chef Stefan Wehinger.

Grund dafür seien die Billigtickets der ÖBB (Sparschiene), die zu einem erbitterten Preiskampf geführt hätten. „Beim Umsatz liegen wir deswegen um 20 Prozent unter unserem Planwert“, so Wehinger. Mit rund vier Mio. Euro Umsatz pro Monat hatte die Westbahn ursprünglich gerechnet. Nach 100 Tagen fehlten nun aber knapp 2,5 Mio. Euro Umsatz, heißt es im Bericht weiter.
Miteigentümer müssen aushelfen

Das Geld sollte der Westbahn aber nicht so schnell ausgehen: „Wir haben ein klares Bekenntnis der Eigentümer, um uns mit genügend Geld auszustatten“, meint Wehinger. Dies schließe auch die französische Staatsbahn SNCF ein, die 26 Prozent an der Westbahn hält. „Und die Finanzkraft der SNCF liegt deutlich über jener der ÖBB“, sagt Wehinger.

Wie berichtet, will die Westbahn die derzeitige Preispolitik der ÖBB aber nicht hinnehmen und hat vor der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bereits eine Klage eingebracht.
Title: RE: RE: Überbesetzung Westbahn-Zug
Post by: 29er on March 20, 2012, 08:48:58 PM
Quote from: 'jemand88',index.php?page=Thread&postID=261757#post261757
Falls jemand in den nächsten Wochen das 9€-Angebot nützen möchte, dem kann ich nur wärmstens empfehlen, schon mindestens eine halbe Stunde vor der Abfahrt am Westbahnhof zu sein!
Diese Idee hat allerdings auch der Großteil der anderen Fahrgäste. Am Samstag war der Frühzug um halb acht schon um 06:50 Uhr zu 80% ausgelastet. Um 07:15 Uhr haben die Stewards gar keine weiteren Fahrgäste mehr in den Zug gelassen. Wenn man von Salzburg nach Wien fährt ist es eine recht gute Idee schon in Taxham einzusteigen. 8-)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on March 28, 2012, 08:10:30 PM
Die Wochenend-Aktion geht ab 7. April wieder weiter, allerdings nicht mehr um 7 € sondern um 14 € was für Fahrgäste ohne ÖBB-Vorteilscard oder im Vergleich zur ÖBB Sparschiene immer noch recht günstig ist.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 38 on March 28, 2012, 11:44:35 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=262479#post262479
Die Wochenend-Aktion geht ab 7. April wieder weiter, allerdings nicht mehr um 7 € sondern um 14 € was für Fahrgäste ohne ÖBB-Vorteilscard oder im Vergleich zur ÖBB Sparschiene immer noch recht günstig ist.
Welche Aktion um € 7 meinst Du?  ?(

€ 14 für die Relation Wien-Salzburg sind übrigens auch oder vor allem im Vergleich zum ÖBB-Vorteilsticket (€ 23.80) ein wahres Schnäppchen ;)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on March 29, 2012, 09:37:47 AM
Quote from: 'Linie 38',index.php?page=Thread&postID=262484#post262484
Welche Aktion um € 7 meinst Du? ?(

€ 14 für die Relation Wien-Salzburg sind übrigens auch oder vor allem im Vergleich zum ÖBB-Vorteilsticket (€ 23.80) ein wahres Schnäppchen ;)
Der 7. April hat mich ein bisschen irretiert, natürlich waren es 9 €. Und im Vergleich zum Vollpreisticket ist es natürlich immer noch ein guter Preis.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 38 on March 29, 2012, 04:45:57 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=262490#post262490
Der 7. April hat mich ein bisschen irretiert, natürlich waren es 9 €. Und im Vergleich zum Vollpreisticket ist es natürlich immer noch ein guter Preis.
Alles klar; schön, dass damit auch ab dem nächsten Wochenende ein ähnlich verlockendes Angebot wie das derzeitige besteht - ich wollte eh in nächster Zeit noch einmal nach Salzburg fahren :)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on March 30, 2012, 11:41:38 PM
Quote
Quelle: http://kurier.at/wirtschaft/4486547-westbus-erste-linie-wurde-eingestellt.php

Westbus: Erste Linie wurde eingestellt
Salzburg Bahnhof - München Flughafen wird frühestens 2013 wieder gefahren. Die Auslastung beim ersten Anlauf war zu gering.

Letztes Update am 27.02.2012, 17:28

Das Gemeinschaftsunternehmen der Westbahn mit Blaguss-Reisen ist vorerst ausgebremst.

Der Westbus, der um 29 Euro vier Mal täglich vom Salzburger Bahnhof zum Flughafen München startete, fährt nicht mehr. Das Gemeinschaftsunternehmen des ÖBB-Konkurrenten Westbahn mit Blaguss-Reisen hat die Linie wegen mangelnder Auslastung stillgelegt. Als Grund nennt Westbahn-Sprecher Manfred Mader den Standort der Haltestelle. Der lag wegen der Bau-Arbeiten an der Hinterseite des Bahnhofs Salzburg und sei für die Kunden dementsprechend schwierig zu finden und unbequem zu erreichen gewesen.

Die Linie soll erst nach Ende der Bauarbeiten im Frühjahr 2013 neu starten, dann will man auch mit Reiseveranstaltern kooperieren, um die Busse zu füllen. Noch vor dem Sommer 2012 will Westbus allerdings neue Strecken in Betrieb nehmen.

Die 9-Euro-Wochenendaktion der Westbahn zwischen Wien und Salzburg, die direkte Preiskonkurrenz zur Sparschiene der ÖBB, läuft noch bis 1. April.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 271 on March 31, 2012, 10:28:26 PM
Weiß hier im Forum eigentlich jemand genaueres über die Auslastungen der anderen Wesbus Verbindungen? Letzte Woche habe ich nämlich in St.Marx den Westbus von Klagenfurt kommend gesehenn und habe (wenn ich keinen einzelnen Übersehen habe) im ganzen Doppelstockbus keine Fahrgäste gesehen. Auch im Februar bin ich zufällig am VIB vorbei gekommen als gerade der Westbus abfuhr und auch hier sah der Bus leer aus.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on March 31, 2012, 10:49:12 PM
Quote from: '271',index.php?page=Thread&postID=262608#post262608
Weiß hier im Forum eigentlich jemand genaueres über die Auslastungen der anderen Wesbus Verbindungen? Letzte Woche habe ich nämlich in St.Marx den Westbus von Klagenfurt kommend gesehenn und habe (wenn ich keinen einzelnen Übersehen habe) im ganzen Doppelstockbus keine Fahrgäste gesehen. Auch im Februar bin ich zufällig am VIB vorbei gekommen als gerade der Westbus abfuhr und auch hier sah der Bus leer aus.
Wirklich "gut" ausgelastet ist nur die Linie Graz <-> Linz. Bei den anderen Linien ist die Auslastung mehr als Überschaubar was wohl auch daran liegen könnte dass der WESTbus und seine Angebote schlecht beworben werden. Ich habe es bereits 3x erlebt, dass Fahrgäste den Vollpreis gezahlt haben obwohl es ja die 5€-Aktion gibt von denen sie nichts gewusst haben.
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Post by: 271 on April 01, 2012, 01:22:57 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=262609#post262609'
Quote from: '271',index.php?page=Thread&postID=262608#post262608
Weiß hier im Forum eigentlich jemand genaueres über die Auslastungen der anderen Wesbus Verbindungen? Letzte Woche habe ich nämlich in St.Marx den Westbus von Klagenfurt kommend gesehenn und habe (wenn ich keinen einzelnen Übersehen habe) im ganzen Doppelstockbus keine Fahrgäste gesehen. Auch im Februar bin ich zufällig am VIB vorbei gekommen als gerade der Westbus abfuhr und auch hier sah der Bus leer aus.
Wirklich "gut" ausgelastet ist nur die Linie Graz <-> Linz. Bei den anderen Linien ist die Auslastung mehr als Überschaubar was wohl auch daran liegen könnte dass der WESTbus und seine Angebote schlecht beworben werden. Ich habe es bereits 3x erlebt, dass Fahrgäste den Vollpreis gezahlt haben obwohl es ja die 5€-Aktion gibt von denen sie nichts gewusst haben.
Nun ja, mal schauen wie es weiter geht mit dem Westbus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der in dieser vorm noch lange überleben wird. :(
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Post by: monolith on April 02, 2012, 01:22:41 AM
Ich finde, hier ist deutlich zu sehen, dass eine Buslinie besonders auf langen Strecken von der Attraktivität her nicht mit der Bahn konkurrieren kann. Zumindest nicht in Österreich.
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Post by: 271 on April 02, 2012, 09:07:05 AM
Quote from: 'monolith',index.php?page=Thread&postID=262620#post262620
Ich finde, hier ist deutlich zu sehen, dass eine Buslinie besonders auf langen Strecken von der Attraktivität her nicht mit der Bahn konkurrieren kann. Zumindest nicht in Österreich.
Naja es kommt drauf an, wo die Buslinie fährt. Z.B. der G1 von Dr.Richard ist recht gut ausgelastet für so eine Langstreckenlinie, weil es halt keine bessere, schnellere öffentliche Verbindung gibt zwischen Wien und Südburgenland gibt. Der Westbus fährt (bis auf die Linie Graz-Linz) paralell zu Bahnhauptstrecken.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on April 04, 2012, 01:57:03 PM
Also die vier neuen Linien vom Westbus bedienen ab April 2012:
Prag, Bratislava, Budapest und Zagreb - jeweils von Wien aus:

Wien-Prag um €19,00 (3*tgl.)
Wien-Bratislava (Novy Most) um €6,90 (11*tgl.)
Wien-Bratislava (Flughafen) um €10,00 (11*tgl.)
Wien-Budapest (Nepliget) um €19,00 (5*tgl.)
Wien-Zagreb um €29,00 (1*tgl.)

Quelle: Flyer mit Gutscheinen von Westbahn und Westbus
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on April 04, 2012, 04:21:41 PM
Ein wenig Statistik zum Monatsanfang:

Quote from: 'OTS.at','http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120404_OTS0063/puenktlichkeit-westbahn-schon-heute-unter-den-top-bahnen-europas'
Pünktlichkeit: WESTbahn schon heute unter den Top-Bahnen Europas
Im März erreichte der Newcomer den sensationellen Pünktlichkeitswert von 98,6 Prozent.


Wien (OTS) - Seit etwas mehr als 100 Tage ist die WESTbahn auf der Strecke Wien-Linz-Salzburg für ihre Kunden unterwegs. Trotz dieser jungen Geschichte gilt die Pünktlichkeit des Privatanbieters schon heute europaweit als vorbildhaft. Im März lag die Ankunftspünktlichkeit der WESTbahn-Züge im Durchschnitt bei 98,6 Prozent. Seit Betriebsstart am 11. Dezember 2011 sind knapp 97 Prozent der Züge pünktlich. Gerade sensationell waren die Werte in der vergangenen Woche. Bei beiden Endbahnhöfen in Wien Westbahnhof und Freilassing kamen 100 Prozent der WESTbahnzüge pünktlich an! (Anm.: Pünktlich gilt laut UIC-Richtlinie ein Zug, der mit unter 5 Minuten Verspätung ankommt)

"Mit diesen Werten können wir alle Zweifler, die uns keinen stabilen Bahnverkehr zugetraut haben, eindrucksvoll widerlegen", so WESTbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger. "Kunden, die die WESTbahn wählen, können mit einer sehr, sehr hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, pünktlich am Ziel anzukommen." Ein besonderes Lob gilt dabei der Firma Stadler, die die WESTbahn-Züge gebaut hat. Stefan Wehinger: "Stadler hat es nicht nur geschafft, bei einer extrem kurzen Vorlaufzeit pünktlich die Züge zu liefern. Die Züge sind zudem extrem zuverlässig im Betrieb."

Der Vergleich mit den Bahnen der Nachbarländer unterstreicht die Leistung der WESTbahn und Stadler. Die Vorzeigebahn SBB erreichte 2011 eine Pünktlichkeit von 97,3 Prozent, die Deutsche Bahn von 92,9 Prozent. Der direkte Mitbewerber der WESTbahn, die ÖBB, hat am 23. Februar 2012 in einer Aussendung ihre Pünktlichkeitswerte bekanntgegeben. Im mit der WESTbahn vergleichbaren Fernverkehr erreichte die ÖBB eine Pünktlichkeit von 87 Prozent und verbesserte damit den Vorjahreswert um immerhin 11,3 Prozent. Im traditionell pünktlicheren Nahverkehr erreichte die ÖBB einen Wert von 97 Prozent.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Direkte Vergleichswerte für die ÖBB-Relation Wien - Salzburg wären da jetzt interessant, aber die scheinen sich online nicht so einfach rausklauben zu lassen...

Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on April 06, 2012, 04:18:23 PM
Die Pünktlichkeit von ÖBB Personenverkehr und WESTbahn hängen aber nicht nur von den Unternehmen selbst ab, sondern vor allem davon, wie die ÖBB Infrastruktur im Falle von Störungen handelt bzw. wem sie wann wo und warum den Vorzug gibt und/oder außerplanmäßiges Überholen erlaubt, oder eben den einen oder anderen Zug warten lässt.
Insofern könnte man auch daraus nicht 1:1 ablesen, wie gut welches Unternehmen dasteht bezüglich Betriebsqualität.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on April 11, 2012, 09:38:11 PM
Quote from: '38ger',index.php?page=Thread&postID=262707#post262707
Also die vier neuen Linien vom Westbus bedienen ab April 2012:
Prag, Bratislava, Budapest und Zagreb - jeweils von Wien aus:

Wien-Prag um €19,00 (3*tgl.)
Wien-Bratislava (Novy Most) um €6,90 (11*tgl.)
Wien-Bratislava (Flughafen) um €10,00 (11*tgl.)
Wien-Budapest (Nepliget) um €19,00 (5*tgl.)
Wien-Zagreb um €29,00 (1*tgl.)

Quelle: Flyer mit Gutscheinen von Westbahn und Westbus
Ab wann im April? Auf der Westbus-Seite find' ich nichts...
Sind das überhaupt neue Verbindungen oder einfach Blaguss-Eurolines-Verbindungen, die in Westbus umbenannt werden?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on April 11, 2012, 11:09:54 PM
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=263006#post263006
Quote from: '38ger',index.php?page=Thread&postID=262707#post262707
Also die vier neuen Linien vom Westbus bedienen ab April 2012:
Prag, Bratislava, Budapest und Zagreb - jeweils von Wien aus:

Wien-Prag um €19,00 (3*tgl.)
Wien-Bratislava (Novy Most) um €6,90 (11*tgl.)
Wien-Bratislava (Flughafen) um €10,00 (11*tgl.)
Wien-Budapest (Nepliget) um €19,00 (5*tgl.)
Wien-Zagreb um €29,00 (1*tgl.)

Quelle: Flyer mit Gutscheinen von Westbahn und Westbus
Ab wann im April? Auf der Westbus-Seite find' ich nichts...
Sind das überhaupt neue Verbindungen oder einfach Blaguss-Eurolines-Verbindungen, die in Westbus umbenannt werden?
Auf jeden Fall sind es mehr Kurse, als bisher bei Westtravel integriert und mit der Verbindung nach Zagreb auch eine Linie, welche bisher nicht in Westtravel integriert war.
Nachdem das ganze nur ein A4-Zettel ist, welcher zur Hälfte aus Gutscheinen besteht gibt es darauf auch keine Informationen, welche Deine Fragen beantworten würden, aber da es sich um den April 2012 handelt sollte es ja nicht mehr allzulange dauern, bis das geklärt sein wird! ;)
btw: Was mich immer schon beschäftigt hat ist der Shuttle von Wien Westbahnhof nach zum Busbahnhof in Erdberg, welcher im Rahmen von Westtravel angeboten wird um die Leute von der Westbahn zu den Bussen nach Prag, Bratislava und Budapest zu bringen ... weiß jemand welche Fahrzeuge da eingesetzt werden bzw. ob diese tatsächlich in Anspruch genommen werden, denn mit der U3 wäre man weit schneller, als mit diesem Shuttle (35 Minuten Fahrzeit!) ... :?:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 38 on April 26, 2012, 01:30:01 PM
Gerade in der Heute-Zeitung gelesen:

Quote from: Heute
ACHTUNG FRÜHAUFSTEHER-BONUS!!!
vor 8 Uhr 1+1 GRATIS!

"Sind Sie Frühaufsteher? - Dann habe ich ein besonderes Angebot für Sie. Nehmen Sie am Samstag oder Sonntag eine  WESTbahn-Zug, der vor 8 Uhr von Ihrem Bahnhof abfährt (also etwa 6:32 Uhr ab Wien). Dann fährt eine Begleitperson zu Ihrem € 14,- Ticket gratis mit. Reisen Sie als Frühaufsteher zu Zweit um € 14,- nach Salzburg."

Aktion gültig bis 27.05.2012.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on April 26, 2012, 03:31:18 PM
Drei Rufzeichen hintereinander wirken nicht sonderlich seriös. :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 38 on April 26, 2012, 04:57:01 PM
Quote from: 'Floster',index.php?page=Thread&postID=263804#post263804
Drei Rufzeichen hintereinander wirken nicht sonderlich seriös. :rolleyes:
Das dachte ich mir auch beim Betrachten des Artikels. Ist aber offenbar vom WESTbahn Management GmbH so gewollt:

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9903&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=9903&size=full)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on April 26, 2012, 09:53:17 PM
Quote from: 'Linie 38',index.php?page=Thread&postID=263805#post263805
Quote from: 'Floster',index.php?page=Thread&postID=263804#post263804
Drei Rufzeichen hintereinander wirken nicht sonderlich seriös. :rolleyes:
Das dachte ich mir auch beim Betrachten des Artikels. Ist aber offenbar vom WESTbahn Management GmbH so gewollt:
Aso, ist eh eine Anzeige. "Heute" hätte ich die drei Rufzeichen auch in einem redaktionellen Artikel zugetraut.  ;)

Die WESTbahn nimmt übrigens an der morgigen Langen Nacht der Forschung teil:

Quote
Quelle: http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&fileid=7&Itemid=56&group_id=1129

WESTbahn - Technik am Zug
Unternehmen
Vortrag

Die nagelneuen WESTbahn-Züge sind voll innovativer Techniken. Egal ob Wlan am Zug, das Ticketingsystem oder der Führerstand, die WESTbahn zeigt Ihnen, was in unseren Zügen steckt.

Seit 11. Dezember 2011 betreibt erstmals ein privater Betreiber in Konkurrenz zu staatlichen ÖBB einen Personenzugsverkehr in Österreich. Neben erstklassigem Service setzt die WESTbahn auch insbesondere auf technische Innovationen, um die Kunden zu überzeugen. Welche Stückchen ein WESTbahn-Triebfahrzeug spielt, zeigt Ihnen an diesem Abend Mitarbeiter der WESTbahn.

[ ----> DETAILS (http://'http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&fileid=7&Itemid=56&group_id=1129') ]
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on May 02, 2012, 05:32:57 PM
Die neuen Linien (Wien-Prag/Bratislava/Budapest/Zagreb) finden sich nun auf der Westbusseite!
"AB sofort 4 neue WESTbus Linien!"
https://westbus.at/
Interessant und merkwürdig, dass dieses Angebot auf der Westbahnseite nicht beworben wird und auf der Westtravelseite tw. noch das alte Liniennetz eingezeichnet ist.
Und auf https://westbus.at/unternehmen/busflotte/ sind nach wie vor nur die bereits bisher eingesetzten Busse angeführt, wobei auf der Abbildung dieser Seite der Bus sogar noch mit dem alten Netz inklusive der Strecke Salzburg-Flughafen München zu sehen ist ...
Wundert mich wirklich, dass man dieses Angebot so stiefmütterlich behandelt, denn zumindest die bestehenden Buslinien dürften (eventuell mit Ausnahme der Linie Graz-Linz) ja nicht gerade überausgelastet sein ... :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 64/8 on May 02, 2012, 09:28:28 PM
Interessant ist auch, dass auf den neuen Fahrplänen im Kleingedruckten "operated by xy" steht. Es mag zwar ein Westbus-Fahrplan vorliegen, aber gefahren wird die Linie weiterhin von den alt eingesessenen Betreiber. Soviel zum Thema "neue" Verbindung.

Schöne Grüße,
64/8
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on May 02, 2012, 11:08:28 PM
Quote from: '64/8',index.php?page=Thread&postID=263999#post263999
Interessant ist auch, dass auf den neuen Fahrplänen im Kleingedruckten "operated by xy" steht. Es mag zwar ein Westbus-Fahrplan vorliegen, aber gefahren wird die Linie weiterhin von den alt eingesessenen Betreiber. Soviel zum Thema "neue" Verbindung.

Schöne Grüße,
64/8
Was aber auch auf einer Verbindung Linz-Prag steht ...
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on May 09, 2012, 10:28:35 PM
Quote
Quelle: WESTBAHN auf Facebook

DIE WESTBAHN OPTIMIERT IHREN FAHRPLAN:

Die WESTbahn reagiert auf zahlreiche Kundenwünsche und ändert mit 14. Mai geringfügig ihren Fahrplan. Um 15:32 Uhr verlässt ein zusätzlicher Zug Wien Westbahnhof in Richtung Salzburg/Freilassing. Dieser Zug hält in Wien Hütteldorf (15:39), St. Pölten (16:16), Linz (17:10), Wels (17:26), Attnang-Puchheim (17:44), Salzburg Hbf. (18:32), Salzburg Taxham (18:42) und Freilassing (18:47). Abweichend vom üblichen Haltemuster der WESTbahn ist aus betrieblichen Gründen ein Stopp in Amstetten nicht möglich.

In der Gegenrichtung wird ab 14. Mai ein Zug um zwei Stunden vorverlegt. Anstatt um 14:10 Uhr fährt dieser Zug bereits um 12:10 Uhr von Freilassing ab und erreicht Wien Westbahnhof nun anstatt um 17:26 Uhr bereits um 15:26 Uhr.

Um diesen Kundenwünschen begegnen und unseren Fahrplan weiter aufrecht erhalten zu können werden im Gegenzug folgende Tagesrandzüge gestrichen: Der Frühzug um 5:34 Uhr ab Linz Richtung Wien sowie die beiden Spätzüge 19:34 Uhr ab Wien bis Linz und 21:28 Uhr ab Salzburg bis Linz verkehren ab 14. Mai nicht mehr.

Der neue Fahrplan steht auf unserer Homepage unter http://www.westbahn.at zum Download bereit.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on May 14, 2012, 02:51:38 AM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120513_OTS0011/
WESTbahn-Tickets gibt es ab sofort auch in Ihrer Trafik
Der neue Bahnbetreiber gewinnt mit einem Schlag 3000 neue Verkaufsstellen hinzu.


Wien (OTS) - Der WESTbahn ist ein Coup gelungen. Durch eine Kooperation mit den heimischen Trafikanten sind ab kommenden Montag, dem 14. Mai, in über 3000 Trafiken in ganz Österreich Tickets der WESTbahn erhältlich. Damit verfügt die WESTbahn neben dem Ticketverkauf im Zug und im Internet über einen dritten Verkaufskanal. "Wir erwarten, mit dieser Maßnahme insbesondere in der älteren Bevölkerung zusätzliche Sympathie zu gewinnen", erklärt WESTbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger. "Wir haben in dieser Generation eine gewisse Unsicherheit festgestellt, einfach ohne Fahrkarte in den Zug zu steigen und diese dort zu kaufen. Mit Hilfe der Trafikanten können wir dieser Scheu begegnen und zusätzliche Kunden ansprechen."

Der Kooperationsstart mit den Trafiken wird mit einem außergewöhnlichen Angebot gefeiert: Für Personen ab 60 Jahre wird es ab sofort ein WESTbahn-Ticket geben, das exklusiv in den Trafiken erhältlich ist. Das "Trafik-Aktiv-Ticket" kostet immer nur 9 Euro und berechtigt zu einer einfachen Fahrt mit der WESTbahn von Montag bis Donnerstag - egal auf welcher Strecke. "Von Wien nach Salzburg und retour um gerade einmal 18 Euro. Ein unschlagbares Angebot für die reisefreudige Generation ab 60", so Wehinger.

Neben dem "Trafik-Aktiv-Ticket" wird es ab dem Start zudem das Einzelfahrtticket für Erwachsene sowie das Einzelfahrtticket für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen geben. Der reguläre Einzelfahrpreis der WESTbahn richtet sich am halben Preis des Regulärtickets des Mitbewerbers. So kostet etwa eine Fahrt Wien - Linz mit der WESTbahn 15,60 Euro, Wien - Salzburg 23,80 Euro - ganz egal, ob Sie dieses Ticket im Internet, im Zug oder künftig in der Trafik kaufen. Das Einzelfahrtticket für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen kostet immer nur einen Euro - egal für welche Fahrt. Es gilt für Kinder von 6 bis zum vollendeten 15. Lebensjahr, jüngere Kinder fahren mit der WESTbahn gratis.

Fotos zur Trafikkooperation unter https://westbahn.at/unternehmen/presse/downloadbereich/

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on June 04, 2012, 07:38:23 PM
Quote
Original von: http://derstandard.at/1338558639075/Lokfuehrer-geht-Stefan-Wehinger-verlaesst-Westbahn

Lokführer geht
Stefan Wehinger verlässt Westbahn
4. Juni 2012, 18:23

Stefan Wehinger verfehlte Umsatzziele.
Der Chef der Westbahn geht und gibt auch seine Beteiligung ab, es habe Auffassungsunterschiede mit Haselsteiner gegeben


Wien - Die Westbahn ist noch nicht in den Zielbahnhof eingefahren, für Stefan Wehinger ist die Reise dennoch zu Ende. Ende Juni wird er den ÖBB-Konkurrenten verlassen, den er mit Hans-Peter Haselsteiner als Financier aufgebaut hat. Auch seine knapp 26 Prozent ausmachende Beteiligung an der Westbahn wird Wehinger abstoßen. Insider rechnen damit, dass neben der Haselsteiner-Stiftung die französischen Staatsbahnen SNCF und die Augusta Holding Schweizer Investoren den Anteil aufgreifen werden.

Obwohl die Partner mit dem im Dezember erfolgten Markteintritt auf der Strecke Wien- Salzburg grosso modo zufrieden sein sollen, sei es in letzter Zeit häufig zu Diskrepanzen mit Wehinger gekommen. Vor allem dessen harte Gangart gegenüber der ÖBB, häufig vor Gericht ausgetragen, soll von Haselsteiner nicht goutiert worden sein.

Zu aggressiv

Wehinger sei "zu aggressiv" unterwegs gewesen, ist aus dem Aufsichtsrat der Westbahn-Mutter Rail Holding zu hören. Zudem soll der Baulöwe Schwierigkeiten damit gehabt haben, dass sich Wehinger als Koaktionär und somit als gleichwertiger Partner gesehen habe. HPH, wie Haselsteiner intern genannt wird, habe dabei gern auf die von ihm bereitgestellte Finanzkraft verwiesen.

Mit der ÖBB hat Wehinger tatsächlich einige Sträuße ausgefochten. So wurden die Staatsbahn vom privaten Kontrahenten wegen angeblicher Dumpingpreise geklagt. Die seien schließlich auch die Ursache dafür, dass die Umsätze bisher 20 Prozent unter Plan, die Passagierzahlen hingegen über Budget lägen, wie es aus dem Unternehmen heißt.

Expandiert ist die Gruppe zuletzt im Busbereich, in dem man ein Gemeinschaftsunternehmen mit Blaguss betreibt. Nach Strecken innerhalb Österreichs wurden kürzlich Linien von Wien nach Prag, Bratislava, Budapest und Zagreb angekündigt.

Ein Sprecher der Westbahn weiß übrigens nach eigenen Angaben nichts vom nahenden Abgang seines Chefs. Auch über eine kolportierte Eigenkapitalspritze sei ihm nichts bekannt. (as, DER STANDARD, 5.6.2012)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ÖBB on June 06, 2012, 05:56:44 PM
Jetzt hab ich gerade in einem YouTube Video gesehen wie ein ÖBB Spredher sagt dass die Kunden ja nicht nur zwischen Wien und Salzburg fahren, sondern auch aus den Regionen kommen.

Kann irgend jemand von euch beurteilen ob und wie die Postbus Fahrpläne umgestaltet wurden, so das sie keine attraktiven Anschlüsse an die WESTbhan bieten bzw. ob die WESTbahn nur Streckenkapapzitäten ausserhalb Busanschlusstechnisch günstiger Zeiten bekommen hat
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on June 06, 2012, 09:46:03 PM
Quote from: 'ÖBB',index.php?page=Thread&postID=265817#post265817
Jetzt hab ich gerade in einem YouTube Video gesehen wie ein ÖBB Spredher sagt dass die Kunden ja nicht nur zwischen Wien und Salzburg fahren, sondern auch aus den Regionen kommen.

Kann irgend jemand von euch beurteilen ob und wie die Postbus Fahrpläne umgestaltet wurden, so das sie keine attraktiven Anschlüsse an die WESTbhan bieten bzw. ob die WESTbahn nur Streckenkapapzitäten ausserhalb Busanschlusstechnisch günstiger Zeiten bekommen hat
Es sind ja an vielen Bahnhöfen nicht einmal die ÖBB-Züge mit den Postbus-Fahrplänen abgestimmt.  ;-(
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on June 13, 2012, 10:30:21 AM
Die WESTbahn bietet im Sommer so wie die ÖBB-Personenverkehr AG ein Sommerticket an:

(http://pic-hoster.net/upload/45593/UnbenanntesBild.png)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on June 29, 2012, 11:20:48 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120629_OTS0014/
Vielfahrer reisen mit WESTbahn und WESTbus jetzt noch günstiger
Am 2. Juli wird die Jahresnetzkarte zwischen 15 und 38 Prozent billiger


Wien (OTS) - Für Vielfahrer ist die Jahresnetzkarte von WESTbahn und WESTbus die richtige Wahl. Damit können Sie ab Kaufdatum ein Jahr lang auf der WESTbahn-Strecke Wien-Linz-Salzburg-Freilassing und auf allen WESTbus-Strecken (Wien-Klagenfurt, Linz-Graz, Wien-Graz, Klagenfurt-Linz, Linz-Prag, Wien-Prag, Wien-Bratislava, Wien-Budapest und Wien-Zagreb) so oft fahren wie Sie wollen. Eine Jahresnetzkarte, die Städte in sechs verschiedenen Ländern verbindet - das können nur WESTbahn und WESTbus bieten.

Mit 2. Juli werden die Preise der Jahresnetzkarte massiv gesenkt. Statt wie bisher Euro 1290,- kostet die Jahresnetzkarte Classic künftig nur Euro 1090,-. Die Karte wird damit um über 15 Prozent günstiger. Noch stärker profitieren junge Menschen, Personen ab 60 und Familien. Denn neu gibt es auch die Jahresnetzkarte Jugend und die Jahresnetzkarte Senior - beide um Euro 799,--. Diese Bevölkerungsgruppen sparen bei der Jahresnetzkarte also künftig 38 Prozent gegenüber dem alten Preis! Bezugsberechtigt für die Jugend-Karte sind Personen, die die Karte vor dem 26. Geburtstag kaufen. Jahreskarte Senior-Besitzer müssen am Tag der Fahrt älter als 60 Jahre sein. Mit der neuen Jahresnetzkarte Familie fahren bis zu zwei Erwachsene und Kinder unter 15 Jahre gemeinsam um nur Euro 1290,-.

"Mit unseren neuen Tarifen für die Jahresnetzkarte wollen wir noch mehr Menschen motivieren, auf öffentliche Verkehrsmittel zu setzen", so WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster. "Bei solchen Tarifen lohnt es sich, auf WESTbahn und WESTbus umzusteigen", zeigt er sich überzeugt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on August 01, 2012, 11:05:22 PM
Quote from: 'Format','http://www.format.at/articles/1230/581/336293/neuer-job-ex-westbahn-boss-wehinger'
Neuer Job für Ex-Westbahn-Boss Wehinger

    Ex-Westbahn-Boss Stefan Wehinger will künftig mit neuem Unternehmen Zuglinien in Afrika bauen.

Ein bisschen trauert er seiner Westbahn natürlich nach. Vier Jahre lang hat er den ÖBB-Konkurrenten aufgebaut – und die Westbahn innerhalb kurzer Zeit als fixe Größe im österreichischen Personenverkehr etabliert.

Die klare Botschaft der Marke als frecher, flotter und billiger Angreifer des Monopolisten werde sich künftig wohl ändern, glaubt Stefan Wehinger, der Anfang Juni, nicht ganz freiwillig, aus der Geschäftsführung ausschied. Aber sein Kummer hält sich in Grenzen. Erstens lösten ihm die beiden großen Westbahn-Gesellschafter, der Bauunternehmer Hans Peter Haselsteiner und die französische Staatsbahn SNCF, seine Anteile relativ großzügig ab: Kolportiert werden brutto zehn Millionen Euro. Zweitens hat Wehinger, einst selbst im Vorstand des ÖBB-Personenverkehrs, die Weichen für seine weitere Zukunft als Unternehmer schon gestellt, wie er dem trend verraten hat.

Der Vorarlberger wird eine neue Firma in der Schweiz gründen, die als Generalunternehmer für neue Bahnstrecken vor allem in Afrika auftreten will. Ein wichtiger Partner dabei ist der Schweizer Züge-Produzent Stadler, der auch die Westbahn-Garnituren lieferte und bei dem Wehinger einen Beratungsvertrag hat. Wehinger zieht nach Vorarlberg zurück und wird ins Nachbarland pendeln. Das Geschäftsmodell des neuen Unternehmens: Das rapide Bevölkerungswachstum lässt viele Staaten über neue Eisenbahnlinien nachdenken, um des Verkehrs rund um die Großstädte Herr zu werden.

In Afrika fehle es aber häufig an Know-how, weshalb der Bedarf an schlüsselfertigen Anlagen – Planung, Bau, Züge sowie sonstige Infrastruktur – groß ist. Prinzipiell wäre auch Asien dafür ein guter Markt, aber dort greife man nicht so gerne auf die Hilfe von Europäern zurück, erzählt Wehinger. In Afrika sei das anders. Interesse hat er schon in Südafrika, Kenia und Algerien ausgelotet. Mit der Westbahn hat er eine sehr brauchbare Referenz vorzuweisen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on August 07, 2012, 02:10:58 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120807_OTS0031/
WESTbus-Angebot wird erneut ausgebaut
Wien - Berlin: Von der Donau an die Spree um nur Euro 55,-
Wien - Bratislava: Erweiterung der Abfahrtszeiten
Kombi-Ticket Salzburg - Prag um Euro 29,-


(http://www.ots.at/anhang/OBS_20120807_OBS0003.preview_medium_final-0.jpg)

Paul Blaguss im hypermodernen WESTbus [color='#999999'](Fotograf: Thomas Preiss | Fotocredit: WESTbus)[/color]

Wien (OTS) - Das Angebot von WESTbus wächst kontinuierlich: Ab heute können Passagiere mit dem WESTbus via Dresden auch nach Berlin fahren - und das in nur neun Stunden.

"Keine andere Metropole lädt jetzt im Sommer so gut zu Shopping, Kulturgenuss und Weltstadtflair ein und ist ähnlich "angesagt" bei der jungen Zielgruppe wie Berlin. Wir freuen uns, dass wir das Erwachsenen-Ticket um nur Euro 55,- in eine Richtung anbieten können.", erläutert Paul Blaguss, Geschäftsführer von WESTbus.

Aber nicht nur Berlin ist angesagt, auch Bratislava kommt bei den Gästen von WESTbus immer besser an: Aus diesem Grund wird die Anreise in die slowakische Kultur- und Einkaufsstadt an der Donau ab 6.8.2012 von elf auf 13 Mal pro Tag ausgeweitet - vor allem Geschäftsreisende und Shopping-Touristen nehmen dieses Angebot verstärkt in Anspruch.

Salzburg - Prag ab sofort als "Kombi-Ticket"

Und last but not least führt WESTbus in diesem Sommer (ab Ende Juli) ein neues Ticket ein: Für alle, die möglichst rasch, günstig und bequem von Salzburg nach Prag reisen möchten, können dies ab sofort zwei Mal täglich um Euro 29,-. Kinder zwischen 6 und 14 Jahren zahlen Euro 2,-, Kinder bis 6 Jahre fahren kostenlos.

Das Ticket kann online unter http://www.westbus.at gebucht werden und sichert allen Reisenden einen garantierten Sitzplatz im Bus. Die neue Linie kann erstmals als Kombi-Ticket gebucht werden: D.h. Passagiere können das WESTbahn-Ticket Salzburg - Linz und das WESTbus-Ticket Linz - Prag und wieder retour in einem einzigen Vorgang buchen.

"Das neue Kombi-Ticket für WESTbahn & WESTbus ist eine besonders kundenfreundliche Art und Weise zu reisen, unsere Kunden werden den unkomplizierten Buchungsvorgang zu schätzen wissen!", so Paul Blaguss abschließend.

WESTbus ist ein gemeinsames Unternehmen der Blaguss Reisen GmbH und der RAIL Holding AG.

WESTbus bietet - abgestimmt auf den Taktfahrplan der WESTbahn - überall dort attraktive Städteverbindungen an, wo das Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen ungenügend ist: Derzeit verbindet WESTbus die Destinationen Klagenfurt, Wien, Linz, Graz, St. Michael, Budapest, Prag, Budweis, Bratislava, Zagreb, Dresden und Berlin. Die modernen Busse entsprechen den höchsten Umweltvorschriften. Alle Busse sind mit Komfortsitzen mit besonders großer Beinfreiheit ausgestattet. Die Busse verfügen über bis zu 15 Steckdosen, Gratis-WLAN, WC und Getränkeautomat.

http://www.westbus.at

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Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie U3 on August 07, 2012, 09:38:14 PM
Fahren wirklich so viele mit dem Nachtbus bis Berlin, dass er jetzt beim WESTbus eingegliedert wird?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on August 28, 2012, 10:07:09 PM
Für Niederösterreicher sicher recht praktisch:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120828_OTS0113/
Kooperation von Land Niederösterreich mit Westbahn präsentiert
Schwarz: Familien reisen künftig noch günstiger


St. Pölten (OTS/NLK) - Inhaber eines NÖ Familienpasses erhalten künftig 10 Prozent Ermäßigung auf jedes online gebuchte Einzelticket beim Privatanbieter Westbahn & Westbus. Kinder bis zum 15. Lebensjahr, die im NÖ Familienpass eingetragen sind, fahren gratis, ältere Kinder bekommen ebenfalls eine Ermäßigung von 10 Prozent. Auch das Reisebüro Westtravel mit vielen Angeboten in kinderfreundlichen Hotels ist ein neuer Partner für den NÖ Familienpass. NÖ Familienpass-Inhaber zahlen für das erste Kind bei einer Übernachtung nur 15 Euro, für das zweite Kind 10 Euro, für das dritte 5 Euro und das vierte Kind übernachtet gratis. Über diese neuen Angebote und die Kooperation von Land Niederösterreich mit dem Privatanbieter Westbahn wurde heute, Dienstag, 28. August, bei einer Pressefahrt mit dem Zug von Wien nach St. Pölten informiert.

"Die Westbahn ist sehr familien- und kundenfreundlich", so Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. Alle Züge seien stufenlos betretbar, Kinderwagen und Koffer müssen also nicht hochgehoben werden. "Einen Kinderwagen in diesen Zug zu schieben, ist eine leichte Übung. Der Waggon ist so ausgerichtet, dass die Kinder auf den Bänken genügend Platz haben und ihren Bewegungsdrang ausleben können", erläuterte die Landesrätin weiter. Ein Wagen pro Zug verfüge zudem über extra breite Gänge und Abstellplätze für Kinderwagen und eine Wickelauflage.

Zum öffentlichen Verkehr meinte die Landesrätin: "Im Zuge dieser Kooperation werden junge Menschen darauf aufmerksam gemacht, wie perfekt Nahverkehr und öffentlicher Verkehr funktionieren können. Gemeinsam mit Familienpass und Westbahn soll es gelingen, die Menschen zu mehr Fahrten mit der Bahn zu bewegen und dabei die Umwelt zu schützen." Wenn man weg vom Individualverkehr kommen wolle, sei es notwendig, eine hohe Qualität im öffentlichen Verkehr anzubieten, "weil Reisen auch Spaß machen muss".

Was den NÖ Familienpass betreffe meinte Schwarz, dieser sei für das Bundesland Niederösterreich ein wichtiges Instrument, um den Familien viele Unterstützungen und Vorteile bieten zu können. Es gebe bereits mehr als 1.000 Vorteile für die 169.000 Inhaber eines Familienpasses, so die Landesrätin. Damit Familien über diese Angebote gut Bescheid wissen, werde seit 1. August ein Familienpass-App für Smartphone etc. angeboten. Mit dem Familienpass sei auch eine sehr preisgünstige Versicherung für Kinder verbunden, erinnerte die Landesrätin abschließend.

Westbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster meinte: "Der Familienpass ist eine ganz tolle Sache und wir können mit dieser neuen Kooperation dazu beitragen, ihn jetzt noch ein Stück attraktiver zu machen". [...]

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on August 30, 2012, 01:44:27 PM
Quote from: 'DiePresse.com',http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1284271/
[color='#000099']Westbahn: Rauchverbot wird aufgehoben[/color][/b]

29.08.2012 | 15:09 |  Von Duygu Özkan (DiePresse.com)

Nach dem Bescheid einer Prüfinstanz gibt es in den Zügen des privaten Bahnunternehmens „Westbahn“ ab Mitte September wieder Raucherabteile.

(http://diepresse.com/images/uploads/8/a/f/1284271/5e00eed3-f49f-4e87-ae98-d8d625eb874520120829151111_v0_h.jpg)

Wien. Etappensieg für das private Bahnunternehmen „Westbahn“: in den Waggons darf in abgetrennten Bereichen ab Mitte September wieder geraucht werden, sagt der Sprecher Manfred Mader. Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) hat am Montag einer Berufung der Westbahn stattgegeben.

Laut UVS ist es per Gesetz zwar verboten, in öffentlichen Räumen zu rauchen – als Ausnahme laut § 13 (2) werde aber angeführt, dass Rauchen dort gestattet werde, wenn „gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird.“ Die Westbahn hatte im Jänner ihre Raucherlounges geschlossen, nachdem sie geklagt worden war – aus „kaufmännischer Sorgfaltspflicht“, bis sich die Rechtslage kläre, wie es damals hieß.

Laut Siegfried Königshofer vom UVS sei das Problem, dass es keine klare Regelung gibt, die das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt. „Wenn der Gesetzgeber das gewollt hätte, hätte er das klarer formulieren müssen.“ Die Behörden haben nur mehr die Möglichkeit, zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen und Beschwerde einzulegen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29. August 2012)
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 04, 2012, 11:51:35 AM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120904_OTS0045/
WESTbahn begrüßt Hahn Air als neuen Vertriebspartner
Der weltweit führende Vertriebsspezialist, der über 250 Fluglinien unter Vertrag hat, kooperiert erstmals mit einer Bahnlinie


Wien (OTS) - Die WESTbahn ist stolz, eine Kooperation mit dem Betreiber der größten e-Ticketing Plattform weltweit bekannt zu geben. Ab sofort können Reisebüros weltweit, die die gängigen Buchungstool Amadeus, Apollo, Galileo oder Worldspan benutzen, auch die WESTbahn zwischen Wien, Linz und Salzburg buchen. "Mit dieser Kooperation sind wir jetzt rund um den Erdball präsent", so WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster.

Für Hahn Air ist die WESTbahn der erste Partner im Bahnsektor. Das Unternehmen reagiert damit auf den Trend des intermodalen Transportes - Kunden nutzen immer häufiger verschiedenen Verkehrsmittel.

Über Hahn Air
Hahn Air ist der weltweit führende Vertriebsspezialist, der für 250 Fluggesellschaften in 190 Ländern tätig ist. Hahn Air betreibt die größte e-Ticketing Plattform weltweit. Alle Hahn Air e-Tickets, die durch 88.000 Reisebüros in allen GDS ausgestellt werden, beinhalten den umfassenden Versicherungsschutz* Securtix(R), der im Insolvenzfall einer Fluggesellschaft eine Rückerstattung des Tickets sowie eine Aufwandsentschädigung garantiert.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: wienerlinienD on September 10, 2012, 04:58:14 PM
Quote from: 'FromHell',index.php?page=Thread&postID=250303#post250303
Quote
Original von monolith

Meine Meinung: Privatbahnen okay, aber dann müssen sie sich in der einen oder anderen Form am nichtprofitablen Verkehr beteiligen!

Das wäre zwar sehr schön, jedoch glaube ich kaum, dass das je eintreten wird. Denn jenes Privatunternehmen, das freiwillig auch unrentable Strecken betreibt, musst du mir erst mal zeigen. Bei denen geht es ja heutzutage überall leider nur mehr um die Profitmaximierung, moralische Grundsätze haben Unternehmer unserer modernen, "zivilisierten" Welt ja kaum mehr...  :traurig:

Meine reaktion auf dieses Posting kommt zwar etwas spät, aber was solls...
In London werden Buslinien schon seit längerem an Privatunternehmen ausgeschrieben. Um diesen auch die unrentablen Linien in weniger profitable Gegenden schmackhaft zu machen werden Unternehmen, welche die Linien im Londoner Stadtzentrum fahren möchten dazu aufgefordert auch eine gewisse Anzahl an unrentablen Linien zu übernehmen.
Vielleicht könnte man in Österreich etwas ähnliches einführen.
So wäre es dann für das BM VIT möglich einem Privatunternehmen, das eine der profitablen Bahnstrecken befahren möchte, auch eine Nebenbahn (zum Beispiel die Ybbstalbahn) anzuvertrauen...
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ÖBB on September 10, 2012, 08:30:59 PM
So ähnlich funktioniert es auch in der Filmindustrie, da werden den Sendern auch nur ganze Filmpakete verkauft mit 1-2 Blockbustern und einigen LowBudget "Interresiert kein Schwein"-Filmen damit diese auch an den Mann gebracht werden. Ist eigentlich eine super Idee.
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Post by: schaffnerlos on September 11, 2012, 09:51:51 AM
Beim geförderten ÖV muss es aber nicht so sein. Man kann anstelle von Paketen auch einzelne Linien ausschreiben. Die Rentabilität hängt größtenteils vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage (sprich Auslastung), von der Preispolitik und von der Effizienz des Betreibers ab. Die ersten beiden Faktoren muss die Politik im Sinne der Daseinsvorsorge vorgeben, der dritte Faktor kann durch Ausschreibungen, an denen sich mehrere Unternehmen beteiligen, beeinflusst werden. Der Betreiber muss ein Geschäft machen können, ganz egal ob er eine Linie oder ein ganzes Bündel bekommt. Man kann aber durch eine entsprechende Ausschreibung sehr wohl den Betreiber mittels Bonussystems dazu animieren, dass er durch bestimmte Maßnahmen (Komfort, Kundendienst) versucht die Auslastung zu erhöhen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 13, 2012, 02:26:04 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120913_OTS0076/
WESTbahn begrüßt das Ergebnis der VCÖ-Bahntests 2012
Wunsch nach einheitlicher Öffifahrkarte und Taktfahrplan auch im Interesse der WESTbahn


Wien (OTS) - Der heute vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) veröffentlichte Bahntest 2012 zeigt, dass jeder zweite Fahrgast heute eine bessere Meinung über Österreichs Bahnen hat als noch vor einem Jahr. "Ein klares Zeichen, dass der seit Dezember 2010 herrschende Wettbewerb schon jetzt positive Auswirkungen hat", freut sich WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster über das Ergebnis. "Nicht nur gibt es jetzt - zumindest auf der Westbahnstrecke, eine Wahlmöglichkeit für den Kunden. Wettbewerb sorgt auch dafür, dass sich die Anbieter um den einzelnen Kunden mehr bemühen."

Die WESTbahn unterstützt auch zu hundert Prozent die laut VCÖ-Bahntest erhobene Forderung der Fahrgäste nach einer einheitlichen Öffifahrkarte sowie eines bundesweiten Taktfahrplanes. "Die WESTbahn steht dafür, dem Kunden Bahnfahren so einfach wie möglich zu machen. Da gehören einheitliche Öffifahrkarte und Taktfahrplan unbedingt dazu", so Forster. "Die derzeitige Situation, dass auf der Westbahnstrecke ab Wien im Fernverkehr ÖBB- und WESTbahn-Züge jede Stunde innerhalb von knapp über 20 Minuten abfahren und dann die Kunden fast 40 Minuten auf die nächste Verbindung warten muss, kann nicht im Sinne des Kunden sein."

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VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 14, 2012, 03:33:25 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120914_OTS0143/
Ab 15. September ist Rauchen im WESTbahn-Zug wieder möglich
Schutz der Nichtraucher durch innovatives System vom unabhängigen Verwaltungssenat bestätigt - Raucher werden auch serviciert.


Wien (OTS) - Ab morgen, dem 15. September, wird das Rauchen in der speziell abgetrennten Raucherlounge der WESTbahn-Züge wieder möglich sein. Denn der Unabhängige Verwaltungssenat hat die Qualität des Nichtraucherschutzes ausführlich getestet und festgestellt, dass die WESTbahn-Raucherlounge dem Österreichischen Tabakgesetz entspricht und die Nichtraucher durch die technische Ausführung der Raucherlounge vor Tabakrauch sicher geschützt werden.

"Wir sind sehr froh, dass wir bei perfektem Nichtraucherschutz nun auch unseren rauchenden Kunden volles Service bieten können", so WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster. Die räumlich abgetrennte Raucherlounge in den WESTbahnzügen verfügt über ein eigenes, vollkommen unabhängiges Lüftungssystem, das den Tabakrauch sofort absaugt. Zudem besteht innerhalb der Kabine ein Unterdruck. Wenn also die Kabinentür aufgeht, dringt kein Rauch nach außen, sondern Frischluft zu den Rauchern herein.

"Der Unabhängige Verwaltungssenat hat bestätigt, dass unsere Hightech-Lösung funktioniert, damit der Schutz der Nichtraucher zu jeder Zeit gewährleistet ist. Das war schon bei der Planung der Züge Grundvoraussetzung für uns, um eine Raucherkabine einzubauen", so Forster abschließend.

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VT
Title: [ORF] Westbahn: Mehr Züge, gleiche Preise
Post by: VT 5081 on November 21, 2012, 03:23:10 PM
Quote from: 'wien.ORF.at',http://wien.orf.at/news/stories/2559945/
Westbahn: Mehr Züge, gleiche Preise

Mit dem neuen Winterfahrplan wird auch das Zugangebot der Westbahn erhöht. Die Ticketpreise bleiben dagegen gleich. Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster will sich mit den ÖBB in strittigen Fragen gütlich und nicht über Gericht einigen.


Der Westbahn-Gründer und erste Geschäftsführer Stefan Wehinger hatte ja einen offenen Konfrontationskurs mit den ÖBB gepflegt. Er war im Juni überraschend ausgeschieden - mehr dazu in Aus für Westbahn-Chef Wehinger (http://'http://wien.orf.at/news/stories/2535937/') (wien.ORF.at; 5.6.2012).

Der seit 1. November als Geschäftsführer der Westbahn-Muttergesellschaft Rail Holding aktive Clemens Schneider, zuvor Finanzchef des ÖGB, und der seit Juni tätige Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster als langjähriger ÖBB-Manager sollen den neuen Bahnbetreiber nun offenbar in ruhigeres Fahrwasser bringen.

(http://wien.orf.at/static/images/site/oeka/20121147/westbah.5105683.jpg)
Erich Forster und Clemens Schneider wollen gegen die ÖBB nicht vor Gericht kämpfen (APA/Herbert Pfarrhofer)

Mediation statt Gericht
Das Geld für Anwälte wolle man in Zukunft lieber in Serviceverbesserungen stecken, betonten Forster und Schneider am Mittwoch. „Wir sind nicht dazu da, um vor Gericht Kämpfe zu führen“, ließ Schneider keinen Zweifel am neuen Kuschelkurs. Statt auf einen teuren und langwierigen Rechtsweg setze man nun auf Mediation und die Schienen-Regulatorin.

Durch den Abgang des Miteigentümers Wehinger haben die übrigen Eigentümer ihre Anteile aufgestockt: Die EU-Genehmigung für die neue Eigentümerstruktur sei schon erteilt, auch im österreichischen Firmenbuch soll sie bald aufscheinen.

Künftig halten die französische Staatsbahn SNCF und die Familien-Privatstiftung des Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner (Strabag) je 35 Prozent, die Augusta Holding, hinter der laut Schneider der Investor Erhard Grossnig steht, ist mit 30 Prozent an der Rail Holding AG beteiligt.

(http://wien.orf.at/static/images/site/oeka/20111145/westbahn.5017423.jpg)
Durch die neue Bahnstrecke zwischen Wien und St. Pölten reduziert sich auch die Fahrzeit für die Westbahn (Westbahn)

15 Züge ab Wien
Die Fahrgäste sollen von einem Ausbau der Verbindungen und immer besserem Service profitieren, führte Forster aus. Mit dem Winterfahrplan 2012/13 wird das Zugangebot ausgebaut. Derzeit gibt es 13 Verbindungen ab Wien und 13 ab Salzburg. Ab Dezember werden die Westbahn-Züge bis zu 15 mal ab Wien und bis zu 16 mal ab Salzburg fahren.

Durch ein um acht Prozent erhöhtes Angebot an Zugkilometern erwarten sich die Westbahn-Manager um 15 Prozent mehr Präsenz am Markt. Die Westbahn wird auch im ÖBB-Fahrplan vertreten sein - mehr dazu in Westbahn darf in ÖBB-Fahrplan (http://'http://wien.orf.at/news/stories/2557122/').

Die Ticketpreise werden nicht erhöht, lediglich für die Verbindung nach Freilassing, die bisher quasi gratis mitbefahren werden konnte, muss künftig bezahlt werden. Tickets können bei der Westbahn direkt im Zug gekauft werden, was etwa 70 Prozent der Fahrgäste nutzen. 20 Prozent der Fahrkarten werden in der Trafik erworben, der Rest im Internet. Durch die neue Strecke zwischen Wien und St. Pölten und die kürzere Zeit zwischen den Stopps werden mehr Zug-Stewards eingesetzt. Die rund 200 Mitarbeiter werden um etwa 15 aufgestockt.

Break-Even für 2013 geplant
Konkrete Passagierzahlen oder Ergebnisse will die Westbahn nicht bekanntgeben. Die Kosten seien gesunken, die Auslastung gestiegen, die Züge immer pünktlicher. Derzeit schreibt die mehrheitlich private Bahn Verluste, der operative Break-Even soll 2013 erreicht werden.

Eine Expansion auch auf andere Strecken wird weiter angestrebt - dazu müssen diese aber erst ausgeschrieben werden. Etwa 2015 könnte es soweit sein, erwartet Forster. [...]
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on November 22, 2012, 03:21:49 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121122_OTS0270/
EuGH gibt WESTbahn bei der Echtzeitdatenweitergabe recht
Weitere Schritte im Sinne der Kunden müssen folgen


Wien (OTS) - Der Europäische Gerichtshof hat der privaten WESTbahn Recht gegeben. Die WESTbahn hatte die ÖBB Infrastruktur aufgefordert, Echtzeitdaten über die Zugbewegungen zur Verfügung zu stellen, um den eigenen Kunden Informationen etwaige Verspätungen von Anschlusszügen bekanntgeben zu können. Der Gerichtshof folgte dem Argument der WESTbahn, dass dies wichtige Informationen für die Kunden seien, die man ihnen nicht vorenthalten können. Das Argument der ÖBB Infrastruktur, diese Informationen seien sensibel oder vertraulich, folgte der EuGH nicht. Denn schließlich - so der EuGH - scheinen diese Daten auch auf den Anzeigetafeln in den Bahnhöfen auf.

Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn, begrüßt die Entscheidung des EuGH. "Eindeutig ein Spruch im Sinne der Kunden. Ab 9. Dezember ist die WESTbahn trotz mehr Zwischenhalten mit 2:32 Stunden zwischen Wien und Salzburg fast genauso schnell unterwegs wie der ÖBB Railjet. Umso wichtiger wird daher das Umsteigen von der WESTbahn auf Regionalverkehre bei den Bahnknotenpunkten und damit natürlich auch die Information über die Verkehrszeiten der Anschlüsse. Daher ist diese EuGH-Entscheidung von großer Bedeutung für uns."

Nun wird es Zeit für den nächsten Schritt im Sinne der Kunden: In der Schweiz besteht die gesetzliche Verpflichtung, einen durchgehenden Tarif - übergreifend über die SBB und die privaten Bahnen - anzubieten. Dieser durchgehende Tarif besteht unabhängig von eigenen Angeboten und Spezialpreisen der einzelnen Eisenbahnunternehmen. Würde so etwas auch in Österreich umgesetzt, wäre es noch einfacher für die Kunden. Dafür setzt sich die WESTbahn ein.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: Doppeltüren unstabil?
Post by: kitzi on December 10, 2012, 07:03:03 PM
"Was übrigens nicht öffentlich gemacht wurde: Gestern sind bei einer Begegnung mit einem mit 230 km/h fahrenden Railjet in einem der Tunnel zwei Türen zweier WESTbahn-Triebwagen aus der Verankerung gerissen worden. Die Türen sind aus den Führungsschienen gesprungen und wurden nur noch durch den Verrieglungshaken gehalten."
Klick! (http://'http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=150494.msg1432037#msg1432037')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ÖBB on December 10, 2012, 07:53:06 PM
Jojo. Die KISS der WESTbahn sind nunmal nichts anderes als aufgemotzte Schnellbahnzüge.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on December 12, 2012, 08:14:26 PM
Quote from: 'KURIER.at','http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/mitte/vorfall-mit-tueren-wird-untersucht/1.779.447'
Vorfall mit Türen wird untersucht

Westbahn darf weiterhin nur mit 160 km/h im Tullnerfeld fahren. Der Geschäftsführer fordert eine Prüfung der ÖBB-Züge.

   
Der Vorfall mit den Türen ist uns nicht gemeldet worden“, sagt Ursula Zechner, der die Eisenbahnbehörde untersteht. Erst durch den KURIER-Bericht erfuhren die zuständigen Kontrollore des Verkehrsministeriums, dass es am Sonntag beim Zusammentreffen zwischen einem Railjet (mit Tempo 230) und der Westbahn (mit 200 km/h) in einem Tunnel zwischen den Bahnhöfen St. Pölten und Tullnerfeld mit zwei Zugtüren massive Probleme gab. Westbahn-Chef Erich Forster betont im Gespräch mit dem KURIER: „Es gab nie ein Sicherheitsrisiko, das war auch nicht gefährlich. Wir haben ein 200-km/h-konformes Fahrzeug, das auch Begegnungen im Tunnel bis 250 km/h mit regelkonformen Zügen aushält“. Auch sei keine der Türen aus den Leitschienen gesprungen oder habe es irgendeine Gefahr gegeben, dass diese herausbreche.

Stewardess alarmierte

Ralf Reitmaier, Betriebsleiter der Westbahn, der am Sonntag selber an Board war, schildert den Vorfall folgendermaßen: „Jeder Zug bremst automatisch herunter, wenn sich eine Tür öffnet. Das war hier nicht der Fall. Eine Stewardess hat das gemerkt und daraufhin habe ich das persönlich während der Fahrt begutachtet. Es ist nur die untere Verriegelung herausgeschlüpft, das ist nichts sicherheitsrelevantes. Es gab nie irgendeine Gefährdung von Reisenden. Trotzdem haben wir für die weitere Fahrt die Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h heruntergesetzt.“ Vorerst bleibt es bei Tempo 160 im Tullnerfeld für die Privatbahn. „Wir wollen, dass nun alle anderen Fahrzeuge überprüft werden“, geht Forster in die Offensive. Wie berichtet, wirft die Westbahn dem ÖBB-Railjet vor, möglicherweise irreguläre Luftverwirbelungen zu erzeugen. Ein Gutachten wurde sofort in Auftrag gegeben und noch am Dienstag fertiggestellt. Ergebnis: „Ob und in welchem Umfang dies auch für den Railjet gilt, kann aufgrund nicht ausreichender Daten nicht beurteilt werden.“ Diese Daten fordert die Westbahn nun ein. „Jeder Vorfall, bei dem es Personenschaden oder massive Gefährdungen von Umwelt oder Sicherheit gibt, müsste an uns gemeldet werden“, sagt Zechner. Derzeit laufen Untersuchungen, ob dies missachtet worden ist.

Für 160 km/h gebaut

Fest steht, dass die Züge der Westbahn eigentlich für den Schweizer Nahverkehr konzipiert sind. Zechner: „Ohne Spezifikationen ist Tempo 160 erlaubt, die Westbahn hat allerdings ein Gutachten vorgelegt, laut dem 200 km/h möglich sind“. Die Kontrol­lore könnten nun aber auch dieses Papier noch einmal näher beleuchten. Wie berichtet, hatte ein Sprecher der Westbahn zugegeben, dass es bereits einmal Probleme mit Türen gegeben habe. Dennoch wird etwa im Wienerwaldtunnel weiterhin mit 200 km/h gefahren. „Es gab und gibt niemals eine Gefährdung von Reisenden. Dass wir teilweise auf Tempo 160 gehen, zeigt nur, dass wir mehr machen als eigentlich notwendig ist“, betont der Betriebsleiter. Auch in Eisenbahn-Foren wird seit Wochen heftig über das Thema Türen und die Westbahn diskutiert. Das Problem ist, dass die Züge dem Druck zwar standhalten, aber nicht druckdicht sind. Das bedeutet im Klartext, dass alle Fahrzeugteile zwar den Druck des Fahrtwindes aushalten, aber Druckwellen durchkommen. Deshalb klagen Fahrgäste immer wieder über verlegte Ohren. „Das kann vorkommen“, bestätigt auch Reitmaier.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on December 13, 2012, 09:22:40 AM
Also von der Kundenfreundlichkeit der Westbahn bin ich echt begeistert! Wie ich jetzt obigem Artikel entnehmen darf, stellen die durch die nicht druckdichten Schüsseln entstehenden Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste (oder sollte ich hier besser in guter alter Manier zur Bezeichnung "Beförderungsfälle" greifen?), keinerlei Einschränkungen der Sicherheit dar und müssen somit nicht behoben werden?  :rolleyes: Wenn ich nur daran denke, welch große Töne man zu Zeiten der Betriebsaufnahme bezüglich des erheblich höheren Komforts gespuckt hat, dann ist das schon etwas mickrig...

Auch witzig, wie gleich wieder die Schuld an die ÖBB abgewälzt werden will... "Aber die haben doch..." Wie im Kindergarten. Mir stellt sich hier nur noch folgende Frage: Wenn die ÖBB wirklich die einzigen Schuldtragenden hier sind, wieso haben die RailJets dann keinerlei solcher Mängel aufzuweisen? Da muss es ja dann doch einen gewissen Qualitätsunterschied beim Bau der Fahrzeuge geben, da sich zwei RailJets ja noch schneller begegnen und nichts passiert. Aber gut, ich weiß ja, das hat nur Gründe der Kundenfreundlichkeit, dass die Westbahn mit solchen hochwertigen Zügen herumfahren, Geldgründe gibt es dahinter selbstverständlich auf gar keinen Fall...  :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on December 25, 2012, 10:16:53 PM
Quote from: 'diepresse.com','http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1316356/Stefan-Wehinger_Es-war-die-beste-Zeit-meines-Lebens?from=suche.intern.portal'
Stefan Wehinger: "Es war die beste Zeit meines Lebens"

23.11.2012 | 18:49 |  von Hanna Kordik (Die Presse)

Stefan Wehinger gründete die private Westbahn, im Sommer musste er das Unternehmen verlassen. Jetzt spricht er erstmals darüber. Die Geschichte eines Mannes, der kämpfen – und nicht sich arrangieren wollte.

Ob er nach wie vor mit der privaten Westbahn fährt? „Natürlich“, sagt Stefan Wehinger. Er ist vor wenigen Monaten nach Bregenz übersiedelt, ist aber immer wieder in Wien. „Neulich bin ich in Feldkirch in den Zug eingestiegen“, erzählt er. Einen ÖBB-Zug, wohlgemerkt. „Da hatten die bereits keinen Kaffee mehr, mein Sitzplatz war mit Joghurt beschmiert, meine Steckdose war kaputt.“ Und vier von sieben Toiletten hätten nicht funktioniert. Ab Salzburg ist er dann – wie immer – mit der Westbahn gefahren. „Und da war alles in bester Ordnung.“

So etwas freut Stefan Wehinger natürlich. Immer noch. Weil die Westbahn sein Baby ist. Immer noch. Obwohl er im vergangenen Sommer das Unternehmen verlassen hat.

Das wiederum schmerzt ganz offensichtlich. „Es war die beste Zeit meines Lebens“, sagt Wehinger. Begonnen hat sie im Jahr 2008, als Wehinger seinen Job als Vorstand des ÖBB-Personenverkehrs abgeben musste. Ein halbes Jahr später sorgte er für einen Paukenschlag – er wurde Konkurrent der staatlichen Bundesbahnen: Gemeinsam mit dem Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner gründete er die Rail Holding AG. Ende 2011 startete die operative Tochter Westbahn auf der Strecke Wien–Salzburg.

Ein Jahr ist seitdem vergangen. Vor wenigen Tagen wurde aus diesem Anlass eine Pressekonferenz abgehalten – freilich mit Wehingers Nachfolgern: Erich Forster,der nun die Westbahn führt, und Clemens Schneider, Vorstand der Rail Holding.

Dort postulierte Schneider dann auch das neue Credo des Unternehmens: „Wir wollen eine Deeskalation in der Situation mit den ÖBB erreichen.“ Man könnte es auch so formulieren: Bei der Westbahn hat man sich mit den politischen Gegebenheiten in Österreich arrangiert.

Womit wir auch schon bei den Gründen für Stefan Wehingers plötzlichen Abgang vom Privatunternehmen wären. Im Gespräch mit der „Presse“ bestätigt er erstmals das, was bereits gemunkelt wurde: „Meine stark auf Konfrontation ausgerichtete Art hat den anderen drei Eigentümern nicht gefallen.“ Die da wären: Haselsteiner Familien-Privatstiftung, die Schweizer Augusta Holding, die vom Investor Erhard Grossnigg vertreten wird, sowie die französische Staatsbahn SNCF.

Wehinger hat die Konfrontation mit dem Konkurrenten ÖBB von Anfang an offen gelebt. Wobei: Zunächst hatte er durchaus das Gespräch mit ÖBB-Chef Christian Kern gesucht. „Aber ich habe schlicht keine Antwort von ihm erhalten.“

Also kam es zum Angriff. Schon im Jahre 2010 wurden erste Klagen eingebracht und zahlreiche Beschwerden beim Schienenregulator eingereicht. Es gab ja auch genug Anlässe: Mal wurden der Westbahn Informationen über Verspätungen von Anschlusszügen vorenthalten (der EuGH hat dies mittlerweile untersagt), mal wurden Werbeflächen auf Bahnhöfen verweigert. Dann kam es zur wundersamen Verteuerung für Stationshalte und Streckenbenützung. Nicht zu vergessen: Erstmalig wurden den ÖBB für die Dauer von zehn Jahren 6,3 Milliarden Euro für die Verrichtung sogenannter gemeinwirtschaftlicher Leistungen zugesichert. Die Westbahn ging leer aus.

Gegen all das juristisch vorzugehen, war für Wehinger eine völlig logische Sache: „Dazu gibt es ja Gerichte.“ Anfangs hatte er seitens der Gesellschafter dafür auch grünes Licht bekommen. Doch mit einem Mal änderten sich die Dinge.

Warum – darüber kann nur spekuliert werden. Ein offenes Geheimnis ist jedenfalls, dass Haselsteiner in seinem Strabag-Konzern unter gewaltigem Druck stand: Die ÖBB sind ein wichtiger Kunde des Baukonzerns, und im Strabag-Vorstand herrschte von Anfang an höchste Irritation über Haselsteiners Engagement bei einem ÖBB-Konkurrenten.

Und dann spielte wohl auch das Faktum, dass der Vorstand in Haselsteiners Privatstiftungen neu besetzt wurde, keine unwesentliche Rolle: Den Vorsitz übernahm nämlich niemand Geringerer als der ehemalige SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.

Zufall oder nicht: Mit Gusenbauer „an Bord“ änderte sich stimmungstechnisch einiges bei der Westbahn. Mit einem Mal wurden Klagen gegen die ÖBB in einem anderen Licht gesehen. Und als Wehinger in Interviews Seitenhiebe gegen ÖBB-Chef Kern austeilte, hieß es: „Das bringt uns nicht weiter.“

Wehinger machte schließlich, wie er erzählt, das Angebot, sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen. Sein Nachfolger wurde in der Westbahn ÖBB-Urgestein Erich Forster. In der Holding sitzt jetzt – wohl auch dank Gusenbauer – Clemens Schneider an der Spitze. Er war vorher jahrelang Finanzchef des ÖGB. Und sieht es auch als sein Atout, dass er gute Kontakte zur Eisenbahnergewerkschaft hat. Nicht nur. Kommende Woche hat er einen Termin bei ÖBB-Chef Kern. Und auch bei SPÖ-Verkehrsministerin Doris Bures.

All das konnte – und wollte – Stefan Wehinger nicht bieten.

Aus, vorbei. Doch das Abnabeln fällt nicht immer leicht. Wehinger sagt immer noch „wir“, wenn er von der Westbahn spricht. Was ihn vor allem ärgert: „Ich wollte seinerzeit eine völlig neue Unternehmenskultur etablieren.“ In den Firmenräumlichkeiten auf dem Wiener Westbahnhof gab es keine Wände – immer wieder kamen Lokführer und Kundenbegleiter in das Büro-Café, um zu plaudern. „Dadurch haben wir erfahren, was in den Zügen los ist. Wir waren ein Team und standen einander sehr nahe.“ Jetzt sei alles anders: „Es wurden Wände hochgezogen.“

Und seine persönliche Zukunft? Wehinger hat ein Beratungsunternehmen gegründet und berät Eisenbahnunternehmen in Tschechien, Polen und in Österreich. Außerdem wurde er vor zwei Monaten von Frank Stronach gebeten, für dessen Partei ein österreichisches Verkehrskonzept zu erstellen. Was Wehinger sehr freut: „Seine liberalen Ansichten decken sich mit meinen“, sagt er.

Ob er sich jemals wieder an die Gründung eines großen Unternehmens heranwagen würde? „Warum nicht“, sagt Wehinger. „Ob ich aber noch einmal die Kraft aufbringen kann, so viel Energie in so kurzer Zeit zu investieren, weiß ich nicht.“ Hat er aus der Sache gelernt? Würde er rückblickend etwas anders machen? „Nein“, sagt er wie aus der Pistole geschossen. „Wir sind gestartet, und es hat funktioniert.“
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 255 on December 26, 2012, 12:30:21 AM
Quote
Ob er nach wie vor mit der privaten Westbahn fährt? „Natürlich“, sagt: Stefan Wehinger. Er ist vor wenigen Monaten nach Bregenz übersiedelt, ist aber immer wieder in Wien. „Neulich bin ich in Feldkirch in den Zug eingestiegen“, erzählt er. Einen ÖBB-Zug, wohlgemerkt. „Da hatten die bereits keinen Kaffee mehr, mein Sitzplatz war mit Joghurt beschmiert, meine Steckdose war kaputt.“ Und vier von sieben Toiletten hätten nicht funktioniert. Ab Salzburg ist er dann – wie immer – mit der Westbahn gefahren. „Und da war alles in bester Ordnung.“
Ich bin oft schon mit der ÖBB gefahren aber mit so etwas hatte ich noch nie zu kämpfen gehabt nicht einmal in ener viel befahrene S-Bahn.(Joghurt beschmierte Sietzplätze)
Das die Toilette nicht in jeden Wagon funktioniert ist vor meine Augen selten passiert.(Auch wenn es stimmt muss mann schon sagen das die Toiletten ununterbrochen benutzt werden :rolleyes: )
Für mich klinkt das einfach nur Werbung für die Wetsbahn, als hätten sie nie mit probleme zu tun gehabt haben.(Bin weder für noch gegen der zwei Unternehemen)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on December 27, 2012, 12:43:05 PM
Vielleicht war er ja auch einfach nur von der neuesten, äußerst energieeffizienten Klimaanlage in der WESTbahn begeistert, weil nach der Hochgeschwindigkeitsfahrt die Hälfte der Türen nicht mehr dort waren, wo sie hingehörten...  :P
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on January 06, 2013, 08:10:41 PM
Mittlerweile hat auch der ORF vom mangelnden Druckausgleich in den Zügen der WESTbahn Wind bekommen:

"Wien heute": Ohrensausen (http://tvthek.orf.at/programs/70018-Wien-heute/episodes/5202095-Wien-heute/5203431-Ohrensausen) (~ 7 Tage lang abrufbar)

Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Zug fährt ab on January 07, 2013, 07:30:31 AM
Quote from: 'Linie 255','index.php?page=Thread&postID=274706#post274706'
Quote
Ob er nach wie vor mit der privaten Westbahn fährt? „Natürlich“, sagt: Stefan Wehinger. Er ist vor wenigen Monaten nach Bregenz übersiedelt, ist aber immer wieder in Wien. „Neulich bin ich in Feldkirch in den Zug eingestiegen“, erzählt er. Einen ÖBB-Zug, wohlgemerkt. „Da hatten die bereits keinen Kaffee mehr, mein Sitzplatz war mit Joghurt beschmiert, meine Steckdose war kaputt.“ Und vier von sieben Toiletten hätten nicht funktioniert. Ab Salzburg ist er dann – wie immer – mit der Westbahn gefahren. „Und da war alles in bester Ordnung.“
Ich bin oft schon mit der ÖBB gefahren aber mit so etwas hatte ich noch nie zu kämpfen gehabt nicht einmal in ener viel befahrene S-Bahn.(Joghurt beschmierte Sietzplätze)
Das die Toilette nicht in jeden Wagon funktioniert ist vor meine Augen selten passiert.(Auch wenn es stimmt muss mann schon sagen das die Toiletten ununterbrochen benutzt werden :rolleyes: )
Für mich klinkt das einfach nur Werbung für die Wetsbahn, als hätten sie nie mit probleme zu tun gehabt haben.(Bin weder für noch gegen der zwei Unternehemen)
Mir ist das leider öfter als einmal passiert dass die steckdosen kaputt die sitze beschmiert
und die toiletten defekt sind, was mir bei der westbahn noch nie passiert ist.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on January 07, 2013, 12:59:49 PM
Quote from: 'Zug fährt ab',index.php?page=Thread&postID=275093#post275093
Quote from: 'Linie 255','index.php?page=Thread&postID=274706#post274706'
Quote
Ob er nach wie vor mit der privaten Westbahn fährt? „Natürlich“, sagt: Stefan Wehinger. Er ist vor wenigen Monaten nach Bregenz übersiedelt, ist aber immer wieder in Wien. „Neulich bin ich in Feldkirch in den Zug eingestiegen“, erzählt er. Einen ÖBB-Zug, wohlgemerkt. „Da hatten die bereits keinen Kaffee mehr, mein Sitzplatz war mit Joghurt beschmiert, meine Steckdose war kaputt.“ Und vier von sieben Toiletten hätten nicht funktioniert. Ab Salzburg ist er dann – wie immer – mit der Westbahn gefahren. „Und da war alles in bester Ordnung.“
Ich bin oft schon mit der ÖBB gefahren aber mit so etwas hatte ich noch nie zu kämpfen gehabt nicht einmal in ener viel befahrene S-Bahn.(Joghurt beschmierte Sietzplätze)
Das die Toilette nicht in jeden Wagon funktioniert ist vor meine Augen selten passiert.(Auch wenn es stimmt muss mann schon sagen das die Toiletten ununterbrochen benutzt werden :rolleyes: )
Für mich klinkt das einfach nur Werbung für die Wetsbahn, als hätten sie nie mit probleme zu tun gehabt haben.(Bin weder für noch gegen der zwei Unternehemen)
Mir ist das leider öfter als einmal passiert dass die steckdosen kaputt die sitze beschmiert
und die toiletten defekt sind, was mir bei der westbahn noch nie passiert ist.
Einige Fahrgäste hielten sich zwar die Hände an die Ohren und schrien wie am Spieß, als die Türen beim Fenster vorbeigerast sind, aber für mich war alles in Ordnung! ;)
So viel Mühe sich die Westbahn auch gibt und so viel die ÖBB auch falsch machen, defekte Toiletten und Steckdosen wird es früher oder später auch bei der WESTbahn geben, man kann zwar mehr oder weniger warten und reparieren, ebenso wie man beschmierte Sessel reinigen kann, aber die erste Reinigung ist wohl die leichteste, wenn man dann nach zehn Jahren die 20. Beschmutzung vom Sessel runterzubürsten versucht schaut das auch bei bester Motivation nicht mehr so gut aus, wie bei einem Fahrzeug das brandneu ist.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on January 07, 2013, 01:49:41 PM
@Zug fährt ab
Bitte wende die Groß- und Kleinschreibung an!

Quote from: 'VT 5081',index.php?page=Thread&postID=275085#post275085
Mittlerweile hat auch der ORF vom mangelnden Druckausgleich in den Zügen der WESTbahn Wind bekommen:

"Wien heute": Ohrensausen (http://tvthek.orf.at/programs/70018-Wien-heute/episodes/5202095-Wien-heute/5203431-Ohrensausen) (~ 7 Tage lang abrufbar)
Im Beitrag wird so getan, als wären alle Züge von diesem Problem betroffen. Die ÖBB-Züge sind aber alle druckdicht und ich hatte bei einer Fahrt auf der Neubaustrecke Wien - St. Pölten mit dem railjet auch keinerlei Probleme mit den Ohren, im Gegensatz zu einer Fahrt mit der WESTbahn letztes Jahr (war aber nur ein leichter, nicht besonders unangenehmer Druck in den Ohren - offensichtlich ist da auch jeder Einzelne unterschiedlich betroffen). Ich bin gespannt ob die angekündigte Verbesserung bei den WESTbahn-Türen etwas bringt und was konkret gemacht wird.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on January 07, 2013, 02:04:40 PM
Quote from: 'Floster',index.php?page=Thread&postID=275111#post275111
Ich bin gespannt ob die angekündigte Verbesserung bei den WESTbahn-Türen etwas bringt und was konkret gemacht wird.
Den Türen selbst wird die Aktion bestimmt was bringen, weil sie dann wohl noch wahrscheinlicher bei Zugsbegegnungen an ihrem Platz bleiben. *fg* Meines Wissens darf man in Sachen Druckausgleich aber auch die Wagenübergänge nicht vergessen!

Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on January 07, 2013, 02:13:04 PM
Quote from: 'Floster',index.php?page=Thread&postID=275111#post275111
Im Beitrag wird so getan, als wären alle Züge von diesem Problem betroffen. Die ÖBB-Züge sind aber alle druckdicht und ich hatte bei einer Fahrt auf der Neubaustrecke Wien - St. Pölten mit dem railjet auch keinerlei Probleme mit den Ohren [...]
Im RJ hatte ich auch noch nichts bemerkt allerdings schon 3x im 1.Klasse-Wagen (Amz und Ampz), dafür aber auch nur bei der Tunnelkette vorm Bhf. Tullnerfeld in Richtung Wien.  :(
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on January 07, 2013, 03:47:39 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=275113#post275113
Im RJ hatte ich auch noch nichts bemerkt allerdings schon 3x im 1.Klasse-Wagen (Amz und Ampz), dafür aber auch nur bei der Tunnelkette vorm Bhf. Tullnerfeld in Richtung Wien.  :(
Komisch! Wodurch unterscheiden sich diese Tunnels von jenen zwischen Linz und Attnang-Puchheim?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on January 07, 2013, 04:41:06 PM
Quote from: 'Floster',index.php?page=Thread&postID=275117#post275117
Komisch! Wodurch unterscheiden sich diese Tunnels von jenen zwischen Linz und Attnang-Puchheim?
Ich kann diese Frage leider nicht beantworten, da ich zwischen westlich von Linz nie mit einem IC sondern nur mit RJ/Pers unterwegs bin. Es ist auch eine subjektive Wahrnehmung - es soll ja Fahrgäste der WB geben die keinen Ohrendruck während der Fahrt haben oder das Surren im Endwagen gar nicht wahrnehmen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on January 08, 2013, 01:35:03 AM
In den Eurofima-Waggons (IC) hab ich die Druckunterschiede in den Tunnels der Hochgeschwindigkeitsstrecken auch gespürt. Auf der Südbahn war nichts merkbar.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Alex on January 08, 2013, 02:21:08 AM
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=275139#post275139'
In den Eurofima-Waggons (IC) hab ich die Druckunterschiede in den Tunnels der Hochgeschwindigkeitsstrecken auch gespürt. Auf der Südbahn war nichts merkbar.

@Südbahn: kein Wunder bei vmax von 120 km/h bis Wr. Neustadt und überhaupt genereller vmax von 150 oder 160 zwischen Klagenfurt und St.Veit/Glan .. ohne Tunnel wohlgemerkt ;-)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Floster on January 08, 2013, 11:00:52 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=275121#post275121
Quote from: 'Floster',index.php?page=Thread&postID=275117#post275117
Komisch! Wodurch unterscheiden sich diese Tunnels von jenen zwischen Linz und Attnang-Puchheim?
Ich kann diese Frage leider nicht beantworten, da ich zwischen westlich von Linz nie mit einem IC sondern nur mit RJ/Pers unterwegs bin.
Sorry, ich habe mich verschrieben. :O Eigentlich habe ich die Tunnels zwischen St. Pölten und Attnang-Puchheim gemeint, die eben schon bisher mit 200 km/h befahren wurden und an und für sich die gleichen Parameter (beide Gleise in einer Tunnelröhre) haben wie die Tunnels zwischen St. Pölten und dem Bahnhof Tullnerfeld. Das ändert jetzt aber wahrscheinlich nicht viel an deiner Antwort. ;)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on January 20, 2013, 05:46:45 PM
Quote from: 'KURIER.at','http://kurier.at/chronik/oesterreich/westbahn-zug-rumpelt-wie-eine-waschmaschine/2.645.106'
Letztes Update am 19.01.2013, 21:32
"Zug rumpelt wie eine Waschmaschine"
Neue Probleme mit einer mehr als kuriosen Ursache.


„Wieso rumpelt der Zug plötzlich wie eine Waschmaschine im Schleudergang im Tunnel nach dem Tullnerfeld?“, fragt sich Nadja W. „Ich war da heute kurz vor der Panikattacke. Vollgas im Tunnel, und plötzlich ist da Rummelplatz. Ich liebe euch wirklich, aber die Türen, die es nach außen zieht, die Druckgeschichte, die 160 km/h und jetzt das. Ich mache mir langsam echt Sorgen.“

Die privaten Westbahn-Betreiber kommen aus den Schlagzeilen nicht heraus. Nachdem die vom KURIER aufgedeckten Probleme mit den Türen und dem Druck im Waggon in den Tunnels langsam in den Griff bekommen werden, machen rumpelnde Garnituren auf der Neubaustrecke Probleme. Die Antwort der Westbahn auf deren Facebookseite sorgt für Schmunzeln in Fachkreisen, da sie haarsträubend klingt: „Das Rumpeln im Tunnel muss bald verschwinden. Der Grund ist das Schienenprofil und die im Tunnel einbetonierten Schienen. Das ist noch nicht eingefahren. Sobald sich in einigen Wochen Rad und Schiene aneinander angepasst haben, wird der Lauf ruhig. Bis dahin nimm einen Wagen weiter hinten, da ist es ruhiger.“

Der KURIER fand keinen Experten, der so etwas bestätigen könnte, die Westbahn bleibt dabei: „Das ist zwar laienhaft ausgedrückt, aber das stimmt“, sagt Sprecher Manfred Mader.
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Post by: 29er on January 20, 2013, 07:58:35 PM
Quote from: 'KURIER.at','http://kurier.at/chronik/oesterreich/westbahn-zug-rumpelt-wie-eine-waschmaschine/2.645.106'
Der Grund ist das Schienenprofil und die im Tunnel einbetonierten Schienen. Das ist noch nicht eingefahren.
Das glaubt er doch selber nicht oder?!  :D
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on February 28, 2013, 12:23:03 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130228_OTS0145/
Bahnkunden geben der privaten WESTbahn Bestnoten
Hohe Kundenzufriedenheit bestätigt erfolgreiche Bahnliberalisierung - nun müssen mit Hilfe des 4. Eisenbahnpaketes weitere Schritte getan werden


Wien (OTS) - Eine aktuelle Umfrage unter Österreich Bahnkunden bestätigt: Die WESTbahn ist mittlerweile eine fixe Konstante im Österreichischen Bahnmarkt und erzielt bei von Bahnfahrern sensationell gute Beliebtheitswerte. Die vom Institut für Strategieanalysen (ISA) unter Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier durchgeführte Qualitätsstudie zeigt: Der Newcomer am heimischen Bahnmarkt wird sowohl bei der Qualität als auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis als extrem attraktiv gesehen. Besonders gelobt werden das Bordpersonal der WESTbahn, die Möglichkeit, am Zug zu zahlen sowie das moderne Zugmaterial. Die WESTbahn-Nutzer - aber auch die Vergleichsanalyse bei Bahnfahrern generell - brachte bislang im österreichischen Bahnsektor ungekannte Zufriedenheitswerte. Univ.-Prof. Dr. Filzmaier: "Sowohl ist die WESTbahn in kürzester Zeit zu einem etablierten Unternehmen mit hoher Bekanntheit und exzellenter Kundenzufriedenheit geworden, als auch besteht für den Bahnverkehr generell eine sehr positive Stimmungslage und somit großes Potential auch verstärkt bisherige Autofahrer als Kunden zu gewinnen."

WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster: "Kurz nach dem Start, wenn für den Kunden alles neu ist, sind gute Bewertungen noch einfacher zu bekommen. Nach über einem Jahr im Betrieb diese Topwerte vom Kunden bestätigt zu erhalten, ist ein ganz toller Erfolg und zeigt, dass die WESTbahn im österreichischen Bahnverkehr eine neue Qualitätsdimension geschaffen hat." Für Forster zeigen solche Beliebtheitswerte, dass der erste Schritt der Bahnliberalisierung in Österreich geglückt ist. "Durch die WESTbahn ist Österreich ein Vorreiter und das hat sich für die Kunden ausgezahlt."

Mag. Clemens Schneider, Vorstand der RailHolding, fordert daher, die Liberalisierung des Bahnmarktes nun zügig fortzusetzen. Das von der EU-Kommission vor wenigen Tagen vorgestellte 4. Eisenbahnpaket sei der nächste logische Schritt in den Liberalisierungsbemühungen am Europäischen Bahnsektor und soll weitere Qualitätsverbesserungen für die Kunden und Kosteneinsparungen für die öffentliche Hand bringen. "Andere Branchen wie Telekom, Rundfunk oder Strom haben es vorgezeigt: Liberalisierte Märkte bringen den Kunden einen Technologiesprung, besseres Service und günstige Preise. Verloren gegangene Arbeitsplätze werden durch neue, produktivere ersetzt." Bei der Bahnliberalisierung in Europa sieht Schneider allerdings die Gefahr, dass die historischen Anbieter eine weitere Liberalisierung verzögern oder verhindern. "Im Interesse der Steuerzahler darf der Kommissionsvorschlag nicht verwässert werden", so Schneider. "Wir wünschen uns von der österreichischen Politik eine aktive Unterstützung der Kommission. Die Ziele einer einheitlichen Zulassung von Bahnfahrzeugen und von verpflichtenden Ausschreibung wo immer Steuergeld fliest [sic!] sind für die Verringerung der Belastung für die Steuerzahler essenziell."

Für Erich Forster und die WESTbahn müssen sogar weitere Maßnahmen über den Vorschlägen der Kommission hinaus diskutiert werden, um fairen Wettbewerb zu ermöglichen. So braucht es endlich eine Chancengleichheit bei der Fahrzeugfinanzierung, die Rechte des Regulators müssen erweitert werden und Verbundstrukturen , die die Liberalisierung verhindern, weil die Bestandsunternehmen Verträge entwickelt haben, die Newcomer finanziell schädigen (wie in Salzburg mit dem SVV), gehören aufgebrochen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Quote from: 'wien.ORF.at',http://wien.orf.at/news/stories/2573504/
Westbahn: Kunden zufrieden

Die Kunden der Westbahn sind einer neuen Umfrage zufolge großteils zufrieden, bemängeln aber die geringe Zahl an Zügen. Das Unternehmen will heuer eine ausgeglichene Bilanz schaffen, im Vorjahr wurden rote Zahlen geschrieben.


Umsatz- und Gewinnzahlen nannte die Westbahn bei einer Pressekonferenz in Wien am Donnerstag nicht, weil Konkurrent ÖBB für die Strecke Wien-Salzburg keine gesonderten Zahlen ausweist. Allerdings sei klar, dass 2012 noch rote Zahlen geschrieben wurden. „Im Laufe des Jahres 2013“ werde der Break-even erreicht, auch für das Gesamtjahr könnte sich das ausgehen, hoffte Clemens Schneider, Westbahn RailHolding-Vorstand.

Entspannung nach „schwieriger Phase“
Dabei sei das erste Quartal 2012 „eine schwierige Phase“ gewesen, seit September 2012 laufe das Geschäft sehr gut und im Februar 2013 habe man um 80 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahresmonat. Jetzt hätten die Vielfahrer die Westbahn für sich entdeckt, sagte Schneider.

Preiserhöhungen seien „kurzfristig nicht geplant“, nicht zuletzt weil für 60 Prozent der Westbahnkunden der Preis ein Argument für den Umstieg ist, aber „mittelfristig muss man nachjustieren“, räumte Schneider ein.

Zwei Drittel der Kunden zufrieden
Zugleich verwies Geschäftsführer Erich Forster auf eine im Auftrag der Westbahn vom Institut für Strategieanalysen durchgeführte Studie, die eine sehr hohe Kundenzufriedenheit ergibt. Zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Westbahnkunden bezeichneten das Angebot der Westbahn als „sehr gut“.

Befragt wurden parallel knapp 1.000 Westbahnkunden in der Bahn und rund 500 „Anrainer“ der Westbahnstrecke. Unter den Anrainern kennen 65 Prozent die Westbahn und 96 Prozent die ÖBB. Besonders häufig werden von Anrainern der günstige Preis und das Service im Zug als Positiv für die Westbahn genannt, auch Westbahnkunden verweisen am häufigsten auf das freundliche Personal und das Service, gefolgt vom Ticketkauf im Zug.

Kritik: Zu wenig Züge
„Kritik“ Nummer eins laut Befragung: Es fahren zu wenig Westbahnzüge, das Streckennetz (nur Wien-Salzburg) ist zu klein. Gerade einmal zwei Prozent wollen mehr Raucherabteile, niemand habe Probleme damit, dass in Westbahnzügen geraucht werden darf. Wobei Forster daran erinnerte, dass Rauchen in Westbahnzügen formell genehmigt sei und weiter möglich bleibe - mehr dazu in Bahn frei für Raucher in der Westbahn (http://wien.orf.at/news/stories/2547775/) (wien.ORF.at; 29.8.2012).

Auch habe sich gezeigt, dass etwa vier Prozent der Bahnfahrer Probleme mit den Ohren haben, wenn der Zug mit 200 km/h in einen Tunnel einfährt, sagte Forster auf eine entsprechende Frage.
Beste Grüße
VT

EDIT: Meldung ergänzt
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on March 01, 2013, 03:10:12 PM
Quote from: 'salzburg.ORF.at',http://salzburg.orf.at/news/stories/2573570/
Westbahn droht mit Verkehrsverbunds-Ausstieg

Die private Westbahn droht mit einem Ausstieg aus dem Salzburger Verkehrsverbund (SVV). Das Unternehmen wartet seit über einem Jahr auf einen Anteil aus Verkehrsverbunds-Karteneinnahmen.


Seit Dezember 2011 fährt die Westbahn, seitdem können Fahrgäste mit einer Karte des Salzburger Verkehrsverbundes zwischen Attnang-Puchheim und Freilassing in den weiß-blauen Zügen mitfahren. Im Vorjahr machten das insgesamt 25.000 Fahrgäste, für heuer werden 50.000 erwartet - wenn die Privatbahn nicht vorher aus dem SVV-Vertrag aussteigt.

„Wir haben seit Dezember 2011 ein Verkehrsangebot. Wir haben aber aus der Einnahmen-Aufteilung des Verbundes bis jetzt noch keinen Cent gesehen“, sagt Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster. „Und wir als Privatunternehmen können natürlich nicht ohne Entgelt fahren.“

Konkurrenten entscheiden, was Westbahn bekommt
Sollte es keine Verbesserung geben, werde die Westbahn innerhalb eines Monats aussteigen. Nach den aktuellen Abmachungen im Verkehrsverbund entscheiden die etablierten Bus- und Bahnunternehmen wie ÖBB oder Salzburg AG, ob und wann die Westbahn innerhalb der ersten vier Jahre Geld vom Salzburger Verkehrsverbund bekommt.

Das sei nicht tragbar, sagt die Privatbahn. Sollte sie aus dem Verbund aussteigen, gelten Verkehrsverbunds-Tickets nicht mehr in den Westbahn-Zügen.

Unterstützung von Haslauer
Unterstützung für die Forderung der Westbahn kommt auch aus dem Verkehrsressort von Wilfried Haslauer (ÖVP): Ziel sei, die Verkehrsverbunds-Verträge so zu ändern werden, dass auch die Westbahn einen Anteil an den Einnahmen bekommen, so die Auskunft aus dem Büro Haslauer.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on March 27, 2013, 01:09:53 PM
Gute Nachrichten für die Generation "60 plus":

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130326_OTS0098/
Das WESTbahn-Angebot für alle 60+ wird verlängert.
Die Trafik-Aktiv-Ticket-Aktion um 9,99Euro wird bis 31. August 2013 verlängert.


Wien (OTS) - Hunderttausende Senioren sind zufriedene WESTbahn-Kunden. Das Trafik-Aktiv-Ticket ist der Liebling der WESTbahnkunden ab 60 Jahren. Mit dem Trafik-Aktiv-Ticket kann von Montag bis Donnerstag um nur 9,99Euro auf der WESTbahn-Strecke Wien-Salzburg in beliebigen Zügen und Destinationen gefahren werden. Das Ticket gibt es jetzt bis 31. August 2013 in einer von 3000 Trafiken österreichweit. Es ist ab dem Ausstellungstag ein ganzes Jahr lang gültig.

"Wir haben auf den überwältigenden Zuspruch nach Trafik-Aktiv-Ticket reagiert und bieten daher unseren Kunden ab 60 Jahren das unkomplizierte Bahnfahren jetzt weiter bis 31.8.2013 zum Spezialpreis von 9,99Euro an", so WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster.

Unkompliziertes Bahnfahren beginnt beim Kauf des Tickets bei Ihrem Trafikanten in Ihrer Nähe ganz einfach und ohne Wege zu Bahnhofkassen oder Internetsuche und setzt sich bei den barrierefreien Zügen der WESTbahn fort. Breite Einstiege und bequeme Sitze mit ausreichender Beinfreiheit sorgen für eine komfortable Fahrt. Besonders viel Wert legt die WESTbahn auf persönliche Kundenbetreuung. Aus diesem Grund gibt es in jedem Wagen einen WESTsteward oder eine WESTstewardess, der/die für die Sicherheit und das persönliche Wohlergehen des Kunden sorgt: Nach Wunsch bringt Ihnen Ihr WESTsteward auch gerne ein warmes Getränk direkt zum Platz. Weiters befinden sich nach Geschlecht voneinander getrennte Toiletten in jedem Waggon, womit ein kurzer Weg zur Toilette garantiert wird.
"Die WESTbahn setzt bewusst auf persönliche Betreuung - und speziell die Kunden der Generation 60+ können wir dadurch das Reisen so angenehm wie möglich gestalten", erklärt Dr. Erich Forster.

Mehrere Informationen zur Trafik-Aktiv-Aktion finden Sie unter https://www.westbahn.at/trafik/ oder in Ihrer Trafik.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on April 30, 2013, 03:35:28 PM
Die WESTbahn nimmt Anleihen bei Amazon (und legt Interpunktionsregeln recht "kreativ" aus):

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130430_OTS0128/
WESTbahn ONE Click-Ticket - Buchen leicht gemacht!!
Noch nie war der Ticketkauf im österreichischen Bahnverkehr so einfach: Bei der WESTbahn wird mit einem Mausklick die Ticketauswahl ermöglicht!


Wien (OTS) - Die neueste Innovation der WESTbahn befindet sich auf der neu gestalteten Website der privaten Bahn (http://www.westbahn.at) und lautet ONE Click-Ticket. Wie der Name schon sagt, wird damit dem Kunden der Zugang zum auserwählten Ticket noch einfacher gemacht: Mit nur einem Mausklick gelangt der Kunde in den Warenkorb der WESTbahn.

"Es ist uns wichtig den Kunden den Ticketkauf so einfach wie möglich zu gestalten. Unsere IT-Spezialisten haben die optimale Lösung gefunden: mit der Programmierung des ONE Click-Tickets kann die Bestellung eines Tickets vom Kunden innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden - dann folgt der Zahlungsvorgang. Das ist unser Verständnis von Benutzerfreundlichkeit bei online-Ticketinglösungen. Schnell und einfach.", so Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH.

Ein weiterer Vorteil der Vereinfachung der WESTbahn-Homepage: ein Blick - ein Klick:
Auf einem Blick sieht der Kunde wie viel seine Fahrkarte für eine bestimmte Reiseverbindung kostet - danach ein Klick und schon ist das Ticket der Wahl im Warenkorb. Wenn mehr als eine Person reisen oder Zusatzangebote genutzt werden ist das ebenfalls einfach auswählbar. WESTbahn-Kunden/Kundinnen brauchen nur mehr zu bezahlen und schon kann die Fahrt in einem der modernsten Züge Österreichs starten. Möchte der Kunde das Ticket nicht gleich entwerten, so hat er die Möglichkeit dies zu einem späteren Zeitpunkt zu tun. Denn alle Haustarif-Tickets sind ein Jahr lang ab Kauf gültig und natürlich auch in diesem Zeitraum stornierbar.

Einfach buchen - einfach WESTbahn - und bis 30. Juni 2013 auch noch ein GRATIS-Ticket gewinnen.
Weil Ticketbuchungen jetzt so spielerisch einfach sind und das gefeiert werden soll, hat sich die WESTbahn noch ein Zuckerl für die Kunden einfallen lassen: Bei online Buchung eines Tickets mit vorheriger Registrierung, gewinnt bis 30. Juni 2013 jeder 50. Online-Kauf ein GRATIS-Ticket.
Und noch besser am 1., 2. und 3. Mai sind die WESTtage und da gewinnt sogar jeder 25. registrierte Online-Käufer ein GRATIS-Ticket. Jetzt die WESTbahn Homepage kennenlernen, buchen und mit etwas Glück einmal gratis reisen!
Mehr Informationen und die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel finden Sie unter http://www.westbahn.at.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on June 17, 2013, 08:14:03 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130617_OTS0166/
Multikulti in der WESTbahn
Staatssekretär Sebastian Kurz lobt die Integrationspolitik der WESTbahn


[img='http://www.ots.at/anhang/OBS_20130617_OBS0027.preview_medium_final-0.jpg',left][/img]Personen: v.l.n.r.: Geschäftsführer der WESTbahn Dr. Erich Forster, WESTstewardess Claudia, WESTsteward und Integrationsbotschafter Nusret Güzel, Staatssekretär Sebastian Kurz (Foto: WESTbahn Management GmbH)

Wien (OTS) - Das Credo der WESTbahn ist die ständige Optimierung der Kundenzufriedenheit, die durch unsere Stewards erfolgt. Denn sie tragen die Verantwortung für den Verkauf der Tickets an Bord, die Reinigung des Zuges oder den persönlichen Service, wie Hilfe bei Rollstuhlkunden oder Müttern mit Kinderwagen. Vielfalt ist dabei der Schlüssel zum Erfolg! Unterschiedliche Mitarbeiter machen den Erfolg der WESTbahn aus, weil sie den vielfältigen Bedürfnissen der Kunden entsprechen können.

Die WESTbahn setzt auf Pluralität bei der Nationalität unserer Stewards und das macht sie anders als viele Unternehmen in Österreich: Insgesamt beschäftigt die WESTbahn Mitarbeiter aus 23 Länder: von Ägypten über Indien, Serbien bis Ungarn. Allein vier Triebfahrzeugführer stammen aus Ungarn. "Wir können nur von der bunten Mischung unseres Bordpersonals profitieren: Von slowakisch bis chinesisch, unsere Stewards können in sagenhaften 22 Sprachen kommunizieren. Die am häufigsten gesprochene Sprache ist neben englisch übrigens italienisch vor französisch und russisch", sagt WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster.

Besonders gefreut haben sich die Stewards über den heutigen Fahrgast, den Staatssekretär Sebastian Kurz. Er stattete unserem Betrieb einen Besuch ab und outete sich als WESTbahn-Fan. Sebastian Kurz über die WESTbahn: "Die WESTbahn zeigt, dass es für ein Unternehmen bereichernd ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus so vielen Ländern und mit so vielen Sprachen beschäftigt zu haben. Und der Erfolg gibt ihnen auch recht. Ich freue mich daher, die WESTbahn als Kooperationspartner der Initiative "Zusammen:Österreich" begrüßen zu dürfen."

Die WESTbahn ist Kooperationspartner der Initiative 'Zusammen:Österreich' des Staatssekretariats. Ziel der Initiative ist es, gegen Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund anzukämpfen. Mitarbeiter der WESTbahn treten im Rahmen dieser Initiative als Integrationsbotschafter, etwa in Schulen, auf, um den Schülern das Thema "Integration durch Leistung" näher zu bringen und die Entwicklung von Schulprojekten zu begleiten, die das Zusammenleben fördern.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on June 18, 2013, 10:55:07 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130618_OTS0050/
Auch heuer heißt es wieder für die Jugend: Mit dem WESTbahn Sommerhit-Ticket endlich in den Sommer
Coole junge Leute reisen vom 29. Juni bis 8. September zu einem mehr als attraktiven Preis mit der WESTbahn


Wien (OTS) - Der Sommer steht vor der Tür - und damit für Jugendliche die schönste Zeit im Jahr mit Urlaub, Festivals und Freunde treffen. Die WESTbahn möchte an den Erfolg des Tickets vom letzten Jahr anknüpfen und erneut den jungen Menschen ermöglichen, sicher und preisgünstig mobil zu sein. Daher startet die WESTbahn auch heuer wieder ihre Aktion für Jugendliche: Das Sommerhit-Ticket.

Jugendliche unter 20 Jahre erhalten das Ticket um nur 29,90 Euro, Jugendliche unter 26 Jahre um nur 55,90 Euro.
Und noch billiger fahren Jugendliche mit einem Top-Jugendticket des Verkehrsverbundes Ostregion: Für sie kostet das Ticket "unter 20" nur 24,90 Euro und "unter 26" nur 49,90 Euro!
Das Sommerhit-Ticket der WESTbahn ermöglicht in Kombination mit dem Top-Jugendticket des VOR jedem Jugendlichen preisgünstig durch weite Teile Österreichs zu reisen. Mit Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie den Zielen der WESTbahn in Oberösterreich und Salzburg sind alle wichtigen Hotspots für Events dabei!

Das Sommerhit-Ticket berechtigt den Inhaber vom 29. Juni bis 8. September 2013 mit allen Zügen der WESTbahn zu fahren - egal wie oft, egal auf welcher Strecke, egal an welchem Tag, egal zu welcher Uhrzeit. Erhältlich ist das Sommerhit-Ticket ab 22.06.2013 im Internet unter http://www.westbahn.at oder auch direkt im Zug.

"Mit dem Sommerhit-Ticket möchten wir auch dieses Jahr die Jugendlichen zur umweltverträglichen Mobilität motivieren. Die beste Wahl dafür ist die WESTbahn, mit persönlichem Service an Bord und Ausstattung von 100% der Züge mit gratis WLAN. Die WESTbahn ist die coole Bahn für coole junge Leute", so WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 64/8 on June 19, 2013, 05:48:46 AM
Quote from: 'VT 5081',index.php?page=Thread&postID=281999#post281999
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130618_OTS0050/
[...] Mit Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie den Zielen der WESTbahn in Oberösterreich und Salzburg sind alle wichtigen Hotspots für Events dabei![...]OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Und die Destinationen westlich von Salzburg (also Tirol und Vorarlberg) und südöstlich des Burgenland (Steiermark und Kärnten) gelten für die WESTbahn anscheinend nicht mehr als wichtige Hotspots. Schade.

Will für niemanden Partei ergreifen, aber dieser eine Satz hat mich schon aufgeregt, denn Österreich hat mehr zu bieten als nur die 5 Bundesländer und daher mein Kommentar.

Schöne Grüße,
64/8
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: darkweasel on June 19, 2013, 07:47:59 AM
Quote from: '64/8','index.php?page=Thread&postID=282001#post282001'
Will für niemanden Partei ergreifen, aber dieser eine Satz hat mich schon aufgeregt, denn Österreich hat mehr zu bieten als nur die 5 Bundesländer und daher mein Kommentar.
Ja klar, das nennt man auch Marketing - wenn die WESTbahn dort nicht hinfährt, werden sie nichts Gegenteiliges sagen.

(Aber eben deshalb ist das ÖBB-Sommerticket ja ein besseres Angebot.)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 64/8 on June 19, 2013, 10:44:46 AM
Quote from: 'darkweasel',index.php?page=Thread&postID=282004#post282004
Quote from: '64/8','index.php?page=Thread&postID=282001#post282001'
Will für niemanden Partei ergreifen, aber dieser eine Satz hat mich schon aufgeregt, denn Österreich hat mehr zu bieten als nur die 5 Bundesländer und daher mein Kommentar.
Ja klar, das nennt man auch Marketing - wenn die WESTbahn dort nicht hinfährt, werden sie nichts Gegenteiliges sagen.
(Aber eben deshalb ist das ÖBB-Sommerticket ja ein besseres Angebot.)
Ich könnt nicht wirklich Marketing betreiben, ich denk einfach immer an alle. :)

Schöne Grüße,
64/8
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on June 19, 2013, 01:10:24 PM
Quote from: 'darkweasel',index.php?page=Thread&postID=282004#post282004
Ja klar, das nennt man auch Marketing - wenn die WESTbahn dort nicht hinfährt, werden sie nichts Gegenteiliges sagen.
Würde man den WESTbus mit ins Angebot hineinnehmen, wär' das Problem der "Bundesländer-Diskriminierung" mehr oder weniger gelöst (und dessen Bilanz wahrscheinlich mieser)...

Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on June 28, 2013, 12:04:47 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130628_OTS0106/
Wenn Bahn, dann WESTbahn
Schienen-Control bestätigt in ihrem Bericht: Nicht nur in Sachen Pünktlichkeit hat die WESTbahn die Nase vorn - dort aber ganz besonders


ANHANG: Auf folgender Abbildung gemäß Publikation der Schienen-Control sind die unterschiedlichen Pünktlichkeiten der Fernverkehrszüge der Mitbewerber abzulesen.

http://www.ots.at/anhang/OTS_20130628_OTS0106.pdf


Wien (OTS) - Der Fahrgastbericht 2012 der Schienen-Control fasst es kurz und bündig zusammen: "Auf der Westbahnstrecke, wo sich WESTbahn und ÖBB-Personenverkehr AG als Mitbewerber gegenüberstehen, erzielte die WESTbahn eine bessere Pünktlichkeit" (lt. Fahrgastbericht 2012, S. 9).

Auf folgender Abbildung gemäß Publikation der Schienen-Control sind die unterschiedlichen Pünktlichkeiten der Fernverkehrszüge der Mitbewerber abzulesen. (Siehe Bildanhang)

"Pünktlichkeit ist das UM UND AUF im Bahnverkehr - damit werden sichere Anschlüsse garantiert, die Erreichbarkeit von Terminen wie geplant ermöglicht und der Kunde fühlt sich damit stressfrei und relaxed. Daher war es vom ersten Tag weg unser zentrales Ziel einfach die Nummer 1 bei der Pünktlichkeit in Österreich im Fernverkehr zu sein", so Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH.
"Jetzt zeigt der Bericht der Schienen-Control eindrucksvoll, dass die WESTbahn unangefochten und mit weitem Abstand die Poleposition der Pünktlichkeit im österreichischen Fernverkehr besetzt. Aber auch neben hoher Pünktlichkeit ist die WESTbahn hinsichtlich der Zufriedenheit der Kunden eine Klasse für sich", unterstreicht Forster den Bericht der Schienen-Control. Lediglich drei Beschwerden brachten Fahrgäste im Jahr 2012 zur Schlichtungsstelle der Schienen-Control. (lt. Fahrgastbericht 2012, S. 25)

"Der Schienen-Control Bericht zeigt eindeutig, dass sich der Bedarf an Schlichtung abseits der WESTbahn als neuer privater Anbieter abspielt", so Dr. Erich Forster.
"Unser Ziel ist es, durch die persönliche Betreuung durch unsere Stewardessen und Stewards im Zug Beschwerden ganz zu vermeiden - und wenn doch etwas schief läuft, was nie gänzlich zu vermeiden ist, dann gilt der Grundsatz einfach im Sinne des Kunden zu entscheiden" - beschreibt Dr. Erich Forster den Ansatz der WESTbahn.

Die WESTbahn zeigt sich auch bei der Erstattung der Tickets kulant. So erstattet sie einem Fahrgast ein nicht benütztes Ticket gebührenfrei. "Der Kunde kommt schlicht gut davon, wenn er WESTbahn fährt. Das liegt neben bestem Service an Bord und der Pünktlichkeit, auch an den günstigen Tarifen", so Dr. Erich Forster. Und das gilt auch jetzt im Sommer ganz besonders mit dem BESTpreis Holiday - Montag bis Donnerstag gibt es wieder Sonderpreise im Vorverkauf im Internet und in Trafiken. Ab 9,90.- komfortabel WESTbahn fahren. [...]

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on June 28, 2013, 12:29:01 PM
Auf der verlinkten Grafik wird einerseits die Pünktlichkeit WESTbahn dargestellt, andererseits diverse der ÖBB (FV in Österreich, FV der ÖBB und Railjet auf der Westbahn). Objektiv ist das nicht gerade, dass man die WESTbahn Wien-Salzburg mit Verbindungen vergleicht die nach Westen bis nach München, Bregenz und Zürich und nach Osten bis Budapest führen. Wenn die WESTbahn bis Budapest und bis München fahren würden und dieselben Pünktlichkeitswerte hätten, dann wär's eine Leistung, aber so ... da müsste man schon mit den ÖBB-Verbindungen der IC von Wien bis Salzburg vergleichen und die sind sicherlich höher, da die Strecke nicht nur viel kürzer ist, sondern darüber hinaus auch nicht grenzüberschreitend ist!
Aber von der WESTbahn kann man sich eh nicht mehr viel erwarten, weder neue Strecken, die angeblich angedacht waren, noch einen Stundentakt zwischen Wien und Salzburg, noch eine Nachtverbindung, welche vor langem angekündigt wurde ... das Unternehmen hält halt den Status Quo aufrecht, von Expansion keine Rede, selbst den absurden Halt in Neumarkt-Köstendorf gibt es noch ...  :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on June 28, 2013, 01:17:33 PM
Quote
"Pünktlichkeit ist das UM UND AUF im Bahnverkehr - damit werden sichere Anschlüsse garantiert, die Erreichbarkeit von Terminen wie geplant ermöglicht und der Kunde fühlt sich damit stressfrei und relaxed."
Relaxed können aber nur jene Kunden sein, die nicht täglich mit einem Ohrendruck durch die Tunnelkette auf der Neubaustrecke müssen.  :D
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: bes on June 28, 2013, 09:55:21 PM
Quote from: '38ger',index.php?page=Thread&postID=282579#post282579
Objektiv ist das nicht gerade
Sieh dir den Absender der Presseaussendung an, dann weißt du auch warum …
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on June 28, 2013, 10:21:11 PM
Quote from: 'bes',index.php?page=Thread&postID=282624#post282624
Quote from: '38ger',index.php?page=Thread&postID=282579#post282579
Objektiv ist das nicht gerade
Sieh dir den Absender der Presseaussendung an, dann weißt du auch warum …
Da ist aber auch die (an und für sich neutrale?) Schienen-Control mit schuld, wenn Äpfel und Birnen (oder vielleicht doch eher Granny Smith und Pink Lady als besser passendes Beispiel aus der Obstschüssel *g*) miteinander verglichen werden - das "verzerrte" Diagramm kommt nämlich direkt von dort!

----> http://www.schienencontrol.gv.at/files/schienen-control_fahrgastbericht-2012.pdf

Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on July 21, 2013, 05:04:50 PM
Quote from: 'Pressemeldung WESTbahn, 19.07.13','http://www.lok-report.de/archiv/europa/oesterreich/archiv_europa_oesterreich.html'
WESTbahn fährt nicht mehr mach Freilassing
Aufgrund der laufend steigenden Nachfrage bietet die WESTbahn ab 2. September 2013 auch Montag, Dienstag und Mittwoch Züge um 13:40 Uhr ab Wien Westbahnhof und 13:48 Uhr ab Salzburg Hauptbahnhof an (bisher in dieser Zeitlage nur Do, Fr, So und Feiertage). Damit wird werktags das Angebot weiter verdichtet und eine Lücke im Takt geschlossen. Gleichzeitig werden ab 2. September alle Züge der WESTbahn einheitlich zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof geführt. Die WESTbahn wird somit nicht mehr nach Taxham und Freilassing fahren.
Statt Verkehrsleistungen im SVV (Salzburger Verkehrsverbund) investiert die WESTbahn, aufgrund der endlosen Probleme mit dem Verbundvertrag und der nicht erreichbaren Einnahmenaufteilung mit den Altunternehmen im Verbund, ihre Zugkilometer in die Langstrecke für Kunden Wien-Linz-Salzburg.
"Der SVV ist anders. Dort bestimmen bestehende Unternehmen mit selbst verordneten Verträgen alleine über Glück und Erfolg von Start-Up Unternehmen. Wie das Beispiel zeigt, haben wir als Newcomer dort keine Chance gehabt, leistungsgerecht an der Einnahmenaufteilung beteiligt zu werden", so Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH. "Die WESTbahn fährt daher als privates Unternehmen mit hoher Qualität lieber noch mehr Züge auf der Strecke Wien-Salzburg, als weiter Verteilungsdiskussionen im Verbund zu führen, die zeitraubend und ergebnislos sind", ergänzt Dr. Forster.
Für den Kunden bedeutet die Fahrplanänderung mit neuen Zügen Montag, Dienstag und Mittwoch in der Zeit 13.40 Uhr ab Wien und 13.48 Uhr ab Salzburg Hauptbahnhof eine weitere Verbesserung bei der Fahrplandichte. Darauf setzt die WESTbahn, um auf der Strecke Wien-Salzburg noch attraktiver zu sein. Wie im Schienen-Control Fahrgastbericht 2012 analysiert ist die WESTbahn die pünktlichste Bahn Österreichs im Fernverkehr auf der Westbahnstrecke.
"Durch die jetzt längeren Zugwenden in Salzburg Hauptbahnhof werden unsere Züge auf der Hauptstrecke ab 2.9.2013 dann noch pünktlicher sein als sie ohnedies schon sind und damit noch klarer als 2012 vor anderen Anbietern im Fernverkehr liegen", so Dr. Erich Forster.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on July 25, 2013, 09:27:01 AM
Quote from: 'noe.ORF.at',http://noe.orf.at/news/stories/2594628/
Westbahn steckte in Tunnel fest

Eine Zugsarnitur der Westbahn ist am Mittwochabend im Wienerwaldtunnel zwischen den Bahnhöfen Hütteldorf und Tullnerfeld stecken geblieben. Grund dürfte ein Stromausfall gewesen sein.


Der Zug war unterwegs von Wien Richtung Salzburg. Im Wienerwaldtunnel blieb die Zug-Garnitur der „Westbahn“ plötzlich liegen. Laut Angelika Veith, der Unternehmenssprecherin, brach die Stromversorgung zusammen.

(http://noe.orf.at/static/images/site/oeka/20130730/westbahn_body_westbahn.5165269.jpg)
WESTbahn Management GmbH

Nach über zweieinhalb Stunden im Tunnel wurde die betroffene Westbahn-Garnitur zum Bahnhof Tullnerfeld gezogen. Dort stiegen die Passagiere in einen anderen Zug Richtung Salzburg um. Es dürfte sich um ein einseitiges Problem gehandelt haben, denn laut ÖBB konnten Züge im Tunnel vorbeifahren.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on August 27, 2013, 10:26:11 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130827_OTS0114/
WESTbahn-Fahrer schätzen das vielfältige Angebot
Sei es die Freundlichkeit des WESTbahn-Personals oder der einfache Ticketverkauf, eine Umfrage seitens VCÖ bestätigt die Erfolgsfaktoren der WESTbahn.


Wien (OTS) - Der VCÖ-Bahntest 2013 ergab, dass sich Bahnkunden "häufigere Zugverbindungen" wünschen würden. Die Kunden wollen es? Die WESTbahn hat es! Ab 2. September fährt die WESTbahn zusätzlich auch Montag, Dienstag und Mittwoch Züge um 13:40 Uhr von Wien und um 13:48 Uhr von Salzburg ab. Damit wird werktags das Angebot weiter verdichtet und eine Lücke im Takt geschlossen.

Eine Umfrage des VCÖ unter den Fahrgästen der WESTbahn hat gezeigt, was die Österreicher beim WESTbahnfahren schätzen: Den größten Pluspunkt hat sich die WESTbahn mit dem kundenfreundlichen Umgang seitens der Stewards und Stewardessen verdient. So assoziieren rund 69% mit der WESTbahn die Freundlichkeit des Personals. Auch bei der Frage, was am meisten bei den Stewards / Stewardessen geschätzt wird gab es eine eindeutige Mehrheit: 2/3 finden die Freundlichkeit der WESTbahn Mitarbeiter herausragend.

Bezogen auf das Preisniveau wird die WESTbahn wieder darin bestätigt, dass der günstige Haustarif sehr geschätzt wird. Daneben haben aber Aktionen, wie "BESTpreis-Ticket Holiday" und die Seniorenaktion "Trafik-Aktiv" hohen Stellenwert.
Zentrale Aussage zum Erwerb des WESTbahn-Tickets, das nicht nur online und in der Trafik, sondern auch im Zug ganz schnell und unkompliziert zu erwerben ist: rund 61% finden den Ticketkauf bei der WESTbahn "sehr einfach". Das ist für den öffentlichen Verkehr ein herausragendes Lob.
Auch die neu gestaltete Website, die dank "One-Click-System" den Online-Ticketkauf so einfach wie noch nie gemacht hat, findet beim Kunden Anklang. So bewerten rund 33% die Website für "sehr gut" und 46% für "gut" gestaltet. Also sind fast 80% mit der Homepage voll einverstanden. Eine stetige Optimierung bleibt trotz toller Bewertung das Ziel der WESTbahn.

An der Auslastung von WESTbahn-PLUS wird noch gearbeitet. "Wo wir noch aufholen möchten ist in unserer Business Class WESTbahn-PLUS. Anhand der Umfrage wissen wir, dass jene Kunden, die Business Class reisen das Preis-Leistungsverhältnis am meisten schätzen. Aber auch der Service am Platz, die gute W-LAN Verbindung, die bequeme Lederbestuhlung und der zweite Sitz, der bei Reservierung automatisch frei bleibt wird sehr gut bewertet. Wir bieten mit WESTbahn-PLUS jedem Geschäftsreisenden ein attraktives Reisepaket an, das für ein angenehmes Arbeiten im Zug garantiert", so Geschäftsführer Dr. Erich Forster. Der nächste Schritt seitens WESTbahn ist dieses einzigartig gute und preiswerte Angebot jetzt noch besser bei Firmen und Geschäftsreisenden bekannt zu machen. Ein Schritt dazu wird ab November die Air Plus Zahlungslösung für WESTbahn Plus Kunden sein. Für Firmenkunden wird damit die WESTbahn, wie alle guten Airlines, einfach buch- und abrechenbar gemacht und die heutige Schwachstelle wird bezwungen sein.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: Westbahn kritisiert Verkehrsverbund
Post by: Bimigel on August 28, 2013, 04:41:03 PM
Quote
Westbahn kritisiert Verkehrsverbund

Die private Bahngesellschaft Westbahn
hat aus dem Salzburger Verkehrsverbund in mehr als ein einhalb Jahren
noch keinen Cent oder Euro erhalten und wird deshalb die Haltestellen
Taxham-Europark und Freilassing nicht mehr bedienen.


(http://salzburg.orf.at/static/images/site/oeka/20111249/westbahn_testfahrt239.5025401.jpg)APA/Herbert Neubauer
Garnitur der Westbahn auf der Westbahn zwischen Wien und Salzburg

Bahnmanager Erich Forster von der Betreibergesellschaft stößt sich auch an
Verträgen, die es neuen Anbietern schwer machen würden, Partner des
Salzburger Verkehrsverbundes zu werden:
„Der Verbund folgt Regeln,
die sich ältere Unternehmen vor Jahren selbst gemacht haben. In
Wirklichkeit ist das ein Instrument für die Abschottung gegen Konkurrenz
zu 100 Prozent.“

"Wartezeit von vier Jahren"
Die bestehenden Mitglieder müssten einem neuen Unternehmen eine so genannte
„Netzwirkung“ bescheinigen, kritisiert Forster: „Dann muss ein Newcomer
bis zu vier Jahre lang warten, um bei den Einnahmen beteiligt zu
werden.“
Bereits ab kommender Woche wird die Westbahn den
Salzburger Stadtteil Taxham und die bayerische Nachbarstadt Freilassing
nicht mehr anfahren.

Verkehrsverbund:"Westbahn will nur Rosinen"
In einer ersten Reaktion verweist der Salzburger Verkehrsverbund darauf,
dass sich die Westbahn mit anderen Verkehrsunternehmen nicht über die
Aufteilung der Einnahmen habe einigen können.
Bei anderen
Verkehrsunternehmen wird hinter vorgehaltener Hand wiederum die Westbahn
kritisiert, die sich nur die Rosinen aus dem Kuchen picken wolle. Die
Verbindung von Salzburg nach Freilassing und umgekehrt sei auch ohne
Westbahn gut erschlossen.
Quelle: salzburg.orf.at (http://'http://salzburg.orf.at/news/stories/2600443/')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on September 02, 2013, 02:31:25 PM
Quote
Ostregion: Westbahn wird für Pendler teurer
2. September 2013, 14:20


Die Bedienung der Pendlerflut ist laut Westbah-Chef Forster "wirtschaftlich nicht darstellbar"

Die mehrheitlich private Westbahn erhöht kommende Woche die Preise für Pendler in der Ostregion, also rund um Wien. Jahres-, Monats-, Wochen- und Tageskartenbesitzer zahlen ab 9. September zwischen Montag und Freitag vor 9 Uhr und ab dem Nachmittag bis 19 Uhr einen Aufpreis von zwei Euro pro Fahrt; wer auf der Strecke Amstetten - Wien unterwegs ist, zahlt drei Euro mehr.

Für die VOR- und VVNB-Zeitkartenbesitzer wird es aber auch eine Monatsaufpreiskarte um 69 Euro geben, kündigten der Vorstand der Westbahn-Mutter Rail Holding AG, Clemens Schneider, und Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster am Montag an. An den Tarifen für Einzelfahrten ändert sich nichts.

"Die Pendler sind bei uns sehr willkommen, aber mit den Kapazitäten sind wir am Ende - in Peak-Zeiten ist der Zug voll", berichtete Schneider. Standardkunden, die eine weitere Strecke zurücklegen wollen und entsprechend mehr zahlen würden, fänden deshalb keinen Platz mehr. "Es ist eine absolut schwierige Situation, da wir einen Umsatz erzielen, der in keiner Relation zu den Kosten steht", so Forster. Die Bedienung der Pendlerflut sei derzeit "wirtschaftlich nicht darstellbar".

Unterstützung vom Bund

Der Konkurrent ÖBB bekommt für die Zeitkarten-Sozialtarife eine Stützung vom Bund, die Westbahn nicht. Das Verkehrsministerium habe die von ihr beantragte Leistungsbestellung (Stützung) kürzlich abgelehnt. "Ohne Stützung können wir uns die Pendler nicht mehr leisten", sagte der Westbahn-Chef.

Zusätzliche Züge seien auch keine Option. Ohne Leistungsbestellung für die Pendler sei eine Angebotserweiterung nicht finanzierbar. Ein Westbahn-Zug koste mindestens 16,5 Millionen Euro. "Wir müssen unser Geld am freien Markt verdienen", betonte Rail-Holding-Chef Schneider. Für die Standardkunden brauche die Westbahn derzeit keine zusätzlichen Züge.

Die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Wien habe die Zahl der Bahnreisenden in die Höhe getrieben, vor allem aber jene der Pendler. Allein in der Ostregion rund um Wien habe sich die Zahl der Passagiere im ersten Halbjahr 2013 gegenüber der Vorjahresperiode um 110 Prozent erhöht. "Hier wurde eine Entwicklung ausgelöst, die die anderen Bundesländer nicht haben", so Forster.

Nachhaltige Planung gefordert

Die gesteigerte Bahnnachfrage sei "an sich eine positive Entwicklung, die aber nachhaltig geplant gehört", so Forster. "Wir sind mit einer Situation konfrontiert, die für uns nicht 'handlebar' ist, sie wurde viel zu schnell umgesetzt." Für ein wohldurchdachtes Verkehrskonzept oder zeitgerechte Ausschreibungen wäre seiner Ansicht nach eine Vorlaufzeit von dreieinhalb Jahren angemessen gewesen.

Die nunmehr angekündigte Preiserhöhung deckt lauf Forster "nicht annähernd ab, was wir als Leistungsbestellung brauchen würden". Derzeit verzeichnet die Westbahn rund 750.000 Pendlerfahrten pro Jahr. Wie viele Pendler sich nun von den höheren Tarifen abschrecken ließen, sei erst in ein paar Wochen abschätzbar. Auf manchen Strecken - etwa zwischen Tullnerfeld und Wien - gebe es ohnehin keine Alternative zur Westbahn. (APA, 2.9.2013)
Quelle: derstandard.at (http://'http://derstandard.at/1376535353013/Ostregion-Westbahn-wird-fuer-Pendler-teurer')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 02, 2013, 03:50:13 PM
Verkehrsministerin Bures, der VOR und die ÖBB schalten sich ein:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130902_OTS0213/
Bures zu Westbahn-Tariferhöhung: Keine Nachteile für Pendler

Wien (OTS/BMVIT) - "Bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Interessen der Westbahn GmbH, so halte ich doch nichts davon, dass das auf dem Rücken der tausenden PendlerInnen und Pendler ausgetragen wird", so Verkehrsministerin Doris Bures zur heutigen Ankündigung der Westbahn GmbH, die Tarif für PendlerInnen zu erhöhen.

Die Ministerin weist darauf hin, dass die Tarife im Verkehrsverbund Ostregion von den beteiligten Unternehmen selbst verhandelt und festgelegt worden sind. "Die plötzliche Entscheidung der Westbahn GmbH, jetzt die Tarife zu erhöhen, ist daher nicht nachvollziehbar", so Bures. "Ich werde daher bei den ÖBB anregen, die Zahl der Halte am Pendler-Bahnhof Tullnerfeld zu erhöhen und eine mögliche Kapazitätsausweitung bei den Zügen zu überprüfen."

Grundsätzlich stellt die Ministerin klar, dass es seit 2010 überhaupt keine Tarifsubventionen mehr gibt. Die Gemeinwirtschaftlichen Leistungen wurden im Einklang mit der PSO-Verordnung der EU komplett umgestellt auf Leistungsbestellungen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130902_OTS0196/
VOR lehnt Pendleraufpreis der WESTbahn ab
Kundenfreundlichkeit sollte im Verkehrsverbund vorangestellt werden


Wien (OTS) - Auf die heutige Ankündigung der WESTbahn GmbH auf verschiedenen Bahnstrecken Aufschläge für Zeitkartenbesitzer zu verlangen, zeigt sich der VOR überrascht. Immerhin ist die WESTbahn GmbH Partner im VOR und tausende Pendler in Wien und Niederösterreich müssten Kostenaufschläge hinnehmen oder auf Angebote anderer Bahnanbieter wechseln. Darüber hinaus weist VOR darauf hin, dass kein anderes Unternehmen im Verkehrsverbund Aufschläge verlangt. Der VOR appelliert an die WESTbahn, Kundenfreundlichkeit voranzustellen.

Derzeit gelten auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die Tickets des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) bzw. des Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland (VVNB), die in einer Tarifgemeinschaft zusammengefasst sind. Damit ist für die drei Bundesländer ein einheitliches Angebot an öffentlichem Verkehr gegeben, das im Vorjahr von 979 Mio. Fahrgästen genutzt wurde. "Wir appellieren an die Verantwortlichen im Unternehmen noch einmal eindringlich, die geplante Vorgangsweise zu überdenken", so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Thomas Bohrn.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130902_OTS0214/
ÖBB werden Westbahn-Kunden Angebot machen
Pendler fahren weiterhin ohne Aufpreis mit den ÖBB


Wien (OTS) - Die ÖBB halten zu den heutigen Ankündigungen der Westbahn, ihre Pendlertarife aufgrund fehlender Stützungen durch Steuermittel zu erhöhen, fest, dass auch die ÖBB auf dieser Strecke keine gemeinwirtschaftlichen Leistungen erhalten.

Generell werden gemeinwirtschaftliche Leistungen seit 2010 zug- und streckengenau abgerechnet und zwar auf Strecken, die nicht eigenwirtschaftlich zu führen sind. Die Weststrecke ist eine eigenwirtschaftliche Strecke.

Weiters ist es unrichtig, dass nur die ÖBB Sozialtarifabgeltungen erhalten. Der Sozialtarif für Schüler- und Lehrlingsfreifahrten wird vom Verkehrsverbund für die Westbahn nach den gleichen Regeln kompensiert, wie für die ÖBB. Darüber hinaus gehende Mittel aus Sozialtarifen stehen auch den ÖBB nicht zur Verfügung.

Die ÖBB weisen auch darauf hin, dass Kapazitätsprobleme nicht durch eine Erhöhung der Tarife gelöst werden können. Die ÖBB werden die Pendlertarife nicht erhöhen und wollen Pendlern ein Angebot machen, um den Wechsel auf die ÖBB attraktiv zu machen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT

EDIT: Pressemeldung ergänzt
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on September 02, 2013, 05:41:30 PM
Quote
"Ich werde daher bei den ÖBB anregen, die Zahl der Halte am Pendler-Bahnhof Tullnerfeld zu erhöhen und eine mögliche Kapazitätsausweitung bei den Zügen zu überprüfen."
Welche Züge soll man zusätzlich noch halten lassen? Die IC halten sowieso ab Dezember in beide Richtungen am Bahnhof Tullnerfeld und außer den RJ/ICE gibt es sonst nix anderes was dort vorbeifährt. Eigentlich sollte man so einen Aufschlag zur HVZ auch bei der ÖBB-PV einführen, dann wären die FV-Züge nicht mehr so voll und die REX 200-Züge würden weniger Luft transportieren.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on September 02, 2013, 10:00:44 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=285724#post285724
Quote
"Ich werde daher bei den ÖBB anregen, die Zahl der Halte am Pendler-Bahnhof Tullnerfeld zu erhöhen und eine mögliche Kapazitätsausweitung bei den Zügen zu überprüfen."
Welche Züge soll man zusätzlich noch halten lassen? Die IC halten sowieso ab Dezember in beide Richtungen am Bahnhof Tullnerfeld
Das weiß die Allgemeinheit noch nicht, daher kann Bures das dann als "spontanen" Erfolg verkaufen.

Quote
Eigentlich sollte man so einen Aufschlag zur HVZ auch bei der ÖBB-PV einführen, dann wären die FV-Züge nicht mehr so voll und die REX 200-Züge würden weniger Luft transportieren.
Da bin ich strikt dagegen. Mit solchen komplizierten Regelungen ruiniert man das derzeit noch relativ übersichtliche und einheitliche Tarifsystem und schränkt die Flexibilität massiv ein. Wenn man da was ändern will, kann man ja zB zu den Betriebszeiten der REX 200 die IC in Tullnerfeld durchfahren lassen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Schienenfreak on September 02, 2013, 10:11:16 PM
Quote from: 'umweltretter','index.php?page=Thread&postID=285758#post285758'
Zitat            
   
   
       Eigentlich sollte man so einen Aufschlag zur HVZ auch bei der ÖBB-PV einführen, dann wären die FV-Züge nicht mehr so voll und die REX 200-Züge würden weniger Luft transportieren.   
Da bin ich strikt dagegen. Mit solchen komplizierten Regelungen ruiniert man das derzeit noch relativ übersichtliche und einheitliche Tarifsystem und schränkt die Flexibilität massiv ein.
Sehe ich genauso.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on September 02, 2013, 11:18:03 PM
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=285758#post285758
Da bin ich strikt dagegen. Mit solchen komplizierten Regelungen ruiniert man das derzeit noch relativ übersichtliche und einheitliche Tarifsystem und schränkt die Flexibilität massiv ein. Wenn man da was ändern will, kann man ja zB zu den Betriebszeiten der REX 200 die IC in Tullnerfeld durchfahren lassen.
Das würde allerdings den Taktfahrplan ad absurdum führen wenn der Taktfahrplan dann plötzlich keiner mehr ist (am Wochenende hätten die in Tfd haltenden IC dann wieder eine andere Zugnummer was vielleicht verwirrend für manche Fahrgäste sein könnte).

Auf der Südbahn hat man ja als Fernverkehrs-Fahrgast genau das selbe Problem, dank der Pendler die sich in den IC/EC breit machen obwohl es zur HVZ 3 min vorher/nachher einen REX/R gibt der genauso schnell von Meidling aus in Wiener Neustadt ist. Da kann man ja auch wohl schwer die IC/EC in Wiener Neustadt durchfahren lassen damit die R/REX besser ausgelastet sind?!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: schaffnerlos on September 03, 2013, 09:42:47 AM
Die Lösung wäre eigentlich einfach: Verbundzeitkarten (= Pendler) gelten in Fernzügen (IC, WESTbahn, EC, ICE, rj, EN) zwischen Wien und St. Pölten bzw. zwischen Wien und Wr. Neustadt nur ab 20 Uhr bzw. an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Diese Regelung halte ich für transparent und einfach genug. Voraussetzung ist allerdings, dass es Mo–Fr bis 20 Uhr sowohl vom Takt- als auch vom Platzangebot ausreichend Alternativen für Verbundzeitkartenbesitzer gibt.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 04, 2013, 10:12:03 PM
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=285758#post285758
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=285724#post285724
Welche Züge soll man zusätzlich noch halten lassen? Die IC halten sowieso ab Dezember in beide Richtungen am Bahnhof Tullnerfeld
Das weiß die Allgemeinheit noch nicht, daher kann Bures das dann als "spontanen" Erfolg verkaufen.
Der "spontane Erfolg" tritt - zwar nur teilweise, aber doch - für österreichische Verhältnisse extrem rasch ein:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130904_OTS0158/
ÖBB verstärken Pendlerangebot auf Weststrecke
Mehr ÖBB-Halte im Tullnerfeld für gestrandete Westbahn Kunden


Wien (OTS) - Die ÖBB weiten ab 09.09.2013 ihr Pendlerangebot mit mehr Halten in beide Richtungen am Bahnhof Tullnerfeld deutlich aus. Durch diese Maßnahme sichern die ÖBB die Mobilität der Schüler und Pendler in der Region Tullnerfeld und Mostviertel, die von der Pendlerpreiserhöhung der Westbahn betroffen sind.

ÖBB InterCitys halten am Bahnhof Tullnerfeld künftig in beide Fahrtrichtungen. In Fahrtrichtung Wien bieten die ÖBB ab kommenden Montag 15 ÖBB InterCity-Halte zusätzlich. Damit stellen die ÖBB sicher, dass Pendler mit Zeitkarten nicht im Regen stehen gelassen werden. Den Pendlern stehen mit dieser Maßnahme täglich 32 (17 Richtung Westen; 15 Richtung Osten) ÖBB-Fernverkehrs- und 47 ÖBB-Nahverkehrshalte am Bahnhof Tullnerfeld zur Verfügung.

Breites Angebot auch im Nahverkehr
Das Angebot des Nah- und Regionalverkehrs der ÖBB umfasst 10 REX200-Züge, die Wien Westbahnhof mit Hütteldorf, Tullnerfeld, St. Pölten, Loosdorf, Melk, Pöchlarn, Ybbs und Amstetten direkt verbinden und 37 Züge der S40, die Tullnerfeld unter anderem mit Tulln und Wien Franz-Josefs-Bahnhof sowie St. Pölten via Herzogenburg direkt verbinden. Den Fahrgästen steht damit ein dichtes und gut vertaktetes öffentliches Verkehrsangebot zur Verfügung. "Für uns ist jeder Kunde wichtig, ob mit Zeitkarte oder Vollpreisticket. Gerade Pendler sind auf ein leistbares Bahnangebot angewiesen. Mehr Sitzplätze und mehr Halte sind unser Beitrag um auch zukünftig noch mehr Fahrgäste zum Umstieg in unsere Züge zu bewegen", so die ÖBB.

Vier zusätzliche InterCity-Halte ab 15.12.2013
Aus trassentechnischen Gründen können weitere vier täglich verkehrende ÖBB InterCitys erst ab 15.12.0213 am Bahnhof Tullnerfeld halten. Dabei handelt es sich um folgende Züge:
  • IC 823 - St. Pölten ab 07:07 und IC 945 - St. Pölten ab 07:33: Für diese Züge steht in zeitnaher Lage REX 1949, St. Pölten ab 07:09 mit Halt in Tullnerfeld um 07:25 zur Verfügung.
  • IC 869 - St. Pölten ab 19:36 und IC 961 - St. Pölten ab 21:37.
Darüber hinaus hat der nur an Sonntagen verkehrende IC 829, St. Pölten ab 19:24, keinen Halt in Tullerfeld. Mit dem neuen Fahrplan ab 15.12.2013 halten dann alle ÖBB InterCitys auf der Weststrecke in beide Fahrtrichtungen am Bahnhof Tullnerfeld. [...]

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Beste Grüße
VT

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 06, 2013, 12:04:55 PM
Später Protest der Arbeiterkammer:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130906_OTS0090/
AK zu Westbahn: "Nachschlag"-Zahlung für PendlerInnen zurücknehmen
BahnkundInnen mit Jahreskarten müssen sich auf den bereits gezahlten Preis verlassen können. Viele Beschwerden bei Arbeiterkammern Wien und Niederösterreich


Wien (OTS) - "Die Westbahn muss die angekündigte Nachschlag-Zahlung für PendlerInnen zurücknehmen", fordern die Arbeiterkammern von Wien und Niederösterreich. "Wer täglich mit der Bahn zur Arbeit fährt, muss sich darauf verlassen können, dass die Jahreskarte gilt. Fahrtkosten dürfen nicht plötzlich erhöht werden, weil ein Bahnunternehmen neu kalkuliert", sagt die Leiterin der Verkehrsabteilung der AK Wien, Silvia Leodolter. Sowohl bei der Arbeiterkammer in Wien als auch in der Arbeiterkammer Niederösterreich hatten sich empörte PendlerInnen über die angekündigten Preisaufschläge beschwert. "Die Fahrgäste mit Jahreskarte sind StammkundInnen und verdienen es auch, als solche gut behandelt zu werden", ergänzt der Verkehrsexperte der AK Niederösterreich, Thomas Kronister. Die Arbeiterkammern von Wien und Niederösterreich fordern deshalb die Westbahn auf, sich kundenfreundlich zu verhalten und das Vertrauen der JahreskartenkundInnen in ein gut eingeführtes verlässliches Preisgefüge nicht mit nachträglichen Zuschlägen zu zerstören. Im Interesse der PendlerInnen und eines gut funktionierenden öffentlichen Bahnverkehrs appellieren Leodolter und Kronister auch an den Verkehrsverbund Ostregion, genau zu prüfen, wie ein solches Vorgehen künftig verhindert werden kann.

Die Arbeiterkammern Wien und Niederösterreich begrüßen, dass die ÖBB kurzfristig mehr Halte im Bahnhof Tullnerfeld eingeplant haben, um den PendlerInnen eine aufzahlungsfreie Alternative anbieten zu können.

Zugleich ist dieser Fall auch ein Ausblick auf das, was den österreichischen BahnpendlerInnen blüht, wenn das 4. Eisenbahnpaket der EU verabschiedet wird und damit mehr Privatisierung im öffentlichen Verkehr kommt. "Liberalisierung und freier Zugang zum Schienenverkehrsmarkt gehen eben nicht Hand in Hand mit Kundenfreundlichkeit, günstigen Tarifen, Taktverkehrssytemen und Verbesserungen auf der Schiene", so Leodolter weiter: "im Gegenteil - auf einem liberalisierten Markt zählt nur mehr der Profit der Privatfirmen." [...]

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Post by: umweltretter on September 06, 2013, 11:48:45 PM
Quote from: 'VT 5081',index.php?page=Thread&postID=286003#post286003
Der "spontane Erfolg" tritt - zwar nur teilweise, aber doch - für österreichische Verhältnisse extrem rasch ein:
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130904_OTS0158/
ÖBB verstärken Pendlerangebot auf Weststrecke
Mehr ÖBB-Halte im Tullnerfeld für gestrandete Westbahn Kunden
Hier der neue Fahrplan:  ----> http://www.vor.at/fileadmin/user_upload/downloads/Aktuell_im_VOR/fp_111.pdf
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 64/8 on September 07, 2013, 07:00:55 AM
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=286164#post286164
Quote from: 'VT 5081',index.php?page=Thread&postID=286003#post286003
Der "spontane Erfolg" tritt - zwar nur teilweise, aber doch - für österreichische Verhältnisse extrem rasch ein:
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130904_OTS0158/
ÖBB verstärken Pendlerangebot auf Weststrecke
Mehr ÖBB-Halte im Tullnerfeld für gestrandete Westbahn Kunden
Hier der neue Fahrplan:  ----> http://www.vor.at/fileadmin/user_upload/downloads/Aktuell_im_VOR/fp_111.pdf
Welcher auch bereits in der ÖBB-eigenen Auskunft enthalten ist. Man kann also auch schon hin und weg routen. ;-)

Schöne Grüße,
64/8
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 07, 2013, 07:46:11 AM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130906_OTS0192/
Trendstudie - Bahnkunden bestätigen WESTbahn: gleiche Rechte in der Verkehrspolitik

----> Grafiken der ISA-Trendstudie (http://www.ots.at/anhang/OTS_20130906_OTS0192.pdf) (PDF)

Wien (OTS) - Die aktuelle Trendstudie vom Institut für Strategieanalysen (ISA) unter Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier zeigt klar auf: Die Bahnfahrer verlangen von der Politik alle öffentlichen Verkehrsmittel, die von PendlerInnen genutzt werden, gleichermaßen finanziell zu unterstützen. (Grafik 1)

Noch deutlicher sind Kunden, die sowohl die ÖBB als auch die WESTbahn nutzen, in ihrer Aussage zu gleichen finanziellen Unterstützungen. (Grafik 2)

Preisanhebung bekannt - Verständnis für Schritt der WESTbahn hoch
Die Bekanntheit der Preisanhebung für Pendler/Innen in der Ostregion aufgrund fehlender Leistungsbestellung durch das BMVIT liegt bei 58% der Pendler (egal ob ÖBB oder WESTbahn). Fast 70% der Niederösterreicher in größeren Gemeinden haben von der Erhöhung der WESTbahn erfahren. Die Betroffenen sind absolut nicht glücklich über die Preiserhöhung, aber 67% der Bahnfahrer, die sowohl ÖBB als auch WESTbahn nutzen, halten den Schritt der WESTbahn für nachvollziehbar. Selbst direkt betroffene Pendler/Innen halten den Schritt der WESTbahn, die Preise zu erhöhen, weil es keinerlei Unterstützung vom Verkehrsministerium gibt, mehrheitlich für nachvollziehbar.

Rückkehr zum Auto durch fehlende Unterstützung der WESTbahn?
Über 70% stimmen eher oder sehr der Aussage zu, dass Bahnfahrer/Innen wieder zum Auto getrieben werden, also nicht von der WESTbahn zur ÖBB, sondern auf die Straße wechseln könnten (bei Pendlern beträgt der Prozentsatz sogar 75%). (Grafik 3)

Bahnkunden wollen Fairplay für die WESTbahn
Bahnkunden halten mehrheitlich nichts davon die WESTbahn nachteilig zu behandeln. (Grafik 4)

Univ.-Prof. Dr. Filzmaier fasst zusammen: "Die Studie zeigt, dass die Bahnfahrer in der Ostregion die WESTbahn so wie die ÖBB behandelt sehen wollen."

Rail Holding Vorstand Mag. Clemens Schneider: "Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: eine umfassende Lösung liegt daher nicht nur im Sinne der WESTbahn, sondern auch im Sinne der Bahnfahrer/Innen generell. Die gleichberechtige Stützung aller öffentlichen Verkehrsunternehmen, die Pendler befördern, ist den Bahnfahrern ein Anliegen und muss es daher auch für das Verkehrsministerium sein."

Die Wiener Parkraumbewirtschaftung verursachte die stark gestiegene Pendlernachfrage auf den Schienen der Ostregion. Die Ablehnung des Antrags auf eine gemeinwirtschaftliche Leistungsbestellung für die WESTbahn könnte nun zur Folge haben, dass ein Teil der Bahnfahrer/Innen den täglichen Arbeitsweg wieder mit dem Auto antritt.

"Die Verkehrspolitik soll den Wunsch der Bahnkunden entsprechend die völlige Chancengleichheit bei gemeinwirtschaftlichen Leistungsbestellungen gemäß EU-Richtlinien garantieren", sagt Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn Management GmbH.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 13, 2013, 12:28:34 PM
Für Pendler aus dem Bereich Tullnerfeld wird sich die Sache mit dem "Vielfahrer-Zuschlag" der WESTbahn bald mehr oder weniger elegant erledigt haben:

Quote from: 'www.OTS.at',http://noe.orf.at/news/stories/2603512/
Westbahn hält nicht im Tullnerfeld

Die Westbahn hält mit dem Fahrplanwechsel ab 15. Dezember nicht mehr am Bahnhof Tullnerfeld. Diese Maßnahme sei eine Reaktion darauf, dass es für das Bahnunternehmen auf der Weststrecke keine staatlichen Subventionen gibt.


Die Westbahn muss die Strecke Wien - St. Pölten mehr und mehr den ÖBB überlassen, sagt Westbahn-Unternehmenssprecherin Angelika Veith mit Bedauern. Sie bestätigt am Freitag einen Bericht der Gratis-Tageszeitung „heute“. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass auf der Weststrecke erst ab Salzburg staatliche Subventionen fließen, die Westbahn aber nur bis dorthin fährt.

Auf der Strecke von Wien - Salzburg gibt es keine Unterstützung - auch nicht für die ÖBB. Allerdings werden die Züge über Salzburg nach Tirol oder Vorarlberg auch nur von den ÖBB bedient. In diesem Bereich gibt es dann aber staatliche Subventionen.

ÖBB verstärkten Stopps im Tullnerfeld
Vor wenigen Wochen hatte die Westbahn daher angekündigt, ab 9. September unter der Woche rund um Wien vor 9.00 Uhr oder zur Stoßzeit am späten Nachmittag von Pendlern einen Aufpreis von zwei Euro zu verlangen. Das ganze gilt für Besitzer von Jahres-, Monats-, Wochen-und Tageskarten in der Ostregion, die Preise für Einzeltickets bleiben gleich. „Wir werden aber auch aufgrund des Ersatzangebots der ÖBB (die ÖBB haben seit 9. September ihre Stopps im Tullnerfeld verstärkt, Anm.) diesen Halt aufgeben“, erklärte Veith.

Der für Verkehr zuständige Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) sagt dazu, dass er von dieser Entscheidung der Westbahn überrascht und auch enttäuscht sei, weil damit ein Angebot für die Reisenden auf dieser Strecke wegfällt.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on September 13, 2013, 01:51:50 PM
Naja, nach dem Artikel bin ich gespannt, wie lange es dauert, bis die Westbahn entgültig dicht macht. In ein paar Monaten wird es wohl heissen: "Nächster Halt St. Pölten Hbf. dieser Zug endet hier! :D "
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 16, 2013, 02:44:02 PM
Die "Fahrgast-Umschichtung" funktioniert augenscheinlich recht gut, aber nicht perfekt:

Quote from: 'noe.ORF.at',http://noe.orf.at/news/stories/2603791/
Passagierzahlen seit einer Woche in Bewegung

Seit einer Woche verlangt die Westbahn von Zeitkartenbesitzern des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) Zuschläge, wenn sie während der Hauptverkehrszeiten die Züge benützen. Das wirkt sich auf die Passagierzahlen der Westbahn und den ÖBB aus.


Viele Pendler sind demnach in der letzten Woche wieder auf die ÖBB umgestiegen. Speziell vom Bahnhof Tullnerfeld nach Wien sind die Wochen-, Monats- und Jahreskartenbesitzer fast zur Gänze aus den Waggons der Westbahn verschwunden, sagt Erich Forster, der Geschäftsführer der Westbahn - vermutlich auch deshalb, weil seit der Vorwoche zusätzlich 15 Inter-City Züge der ÖBB Richtung Wien im Bahnhof Tullnerfeld Halt machen.

Zwei Euro Zuschlag von St. Pölten nach Wien
Die Westbahn verlangt auf der Strecke St. Pölten-Wien zwei Euro, von Amstetten nach Wien drei Euro. Am Morgen ist von Amstetten und St. Pölten nach Wien der Passagierschwund in der Westbahn geringer. Nach der Arbeit steigen aber viele Bahnpendler doch wieder bei der Heimfahrt in die zuschlagfreie ÖBB ein.

Westbahn zeigt sich gesprächsbereit
Seitens des VOR wünscht man sich, dass die Westbahn im Gegensatz zur derzeitigen Teilmitgliedschaft ein Vollmitglied des VOR wird, denn dann sollte es keine Aufschlagszahlungen mehr geben.

Die Westbahn sei grundsätzlich bereit, allerdings nur, wenn sie dann vom Bund finanziell mit den ÖBB gleich ausgestattet wird. Ansonsten könne sich Westbahn-Geschäftsführer Forster für sein Unternehmen auch ein Parallelmodell zum VOR vorstellen.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 16, 2013, 07:43:17 PM
Neue Statistik-Spielereien, die Pendler wohl etwas anders sehen werden:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130916_OTS0145/
WESTbahn und die Bahnliberalisierung - Wettbewerb ist der Garant für generell niedrige Bahnpreise am Markt
Die Bahnpreisentwicklung der letzten Jahre - die WESTbahn sichert langfristig günstiges Preisniveau


----> Grafiken (http://www.ots.at/anhang/OTS_20130916_OTS0145.pdf) (PDF)

Wien (OTS) - Durch den Markteintritt der WESTbahn im Dezember 2011 wurden die günstigen Bahnpreise in Österreich gesichert. Damit ist die WESTbahn der größte Einflussfaktor für ein niedriges Preisniveau. Denn vor dem Eintritt des Privatanbieters regierten regelmäßige Preissteigerungen den monopolistischen Eisenbahnmarkt in Österreich. Der Vergleich zeigt es eindeutig:

2005 bis Mitte 2009 ergab sich im Durchschnitt pro Jahr eine Preissteigerung bei den ÖBB im Personenverkehr von rd 3,5% p.a. Nach Mitte 2009 - also zum Zeitpunkt des sicheren Markteintritts der WESTbahn bis heute (nach Mitte 2013) ergab sich nur eine einzige Preiserhöhung Mitte 2012 (8%). Damit sind durchschnittlich nur 2% in 4 Jahren als Erhöhungsausmaß angefallen. Der Erfolg der Liberalisierung und des Wettbewerbs ist für alle Bahnfahrer im "Börserl" voll spürbar, denn durch den Markteinstieg der WESTbahn kamen nicht nur neue nationale Sonderaktionen auf den Markt und senkten den Preislevel weiter und nachhaltig, sondern haben sich die Bahnfahrer 40% der früher üblichen Preiserhöhung erspart.

Die WESTbahn bietet die weitaus günstigsten Preise bei regulären Einzeltickets an, die für die Kunden ohne Vorbedingungen jederzeit erhältlich sind. Damit ist Bahnfahren erst wieder richtig einfach geworden in Österreich.

Einige Preisvergleiche (Grafik 1)

Die WESTbahn möchte auch den Steuerzahlern beim Sparen helfen! Aber fehlende Ausschreibungen von gemeinwirtschaftlichen Leistungen seitens des Verkehrsministeriums machen das bislang nicht möglich (noch kein bei ÖBB ab 2010 bestelltes Los ausgeschrieben - trotz Ankündigung durch das Verkehrsministerium 2011). Die Fakten zu den gemeinwirtschaftlichen Leistungsbestellungen des Verkehrsministeriums bei der ÖBB PV AG:
  • Ca. 30% Kostensteigerung für den Steuerzahler in 5 Jahren (bis 2012)
  • Über 600 Millionen Euro Leistungsbestellkosten des BMVIT nur für den operativen Betrieb der ÖBB im Personenverkehr PRO JAHR
  • Über 70 Millionen Zugkilometer werden bei der ÖBB PV AG im Nah- und Fernverkehr vom BMVIT bestellt - das ist der ca. 22-fache Wert aller Zugleistungen der WESTbahn insgesamt 2013.
Die Weststrecke ist dabei keineswegs "bestellfrei" - auch NICHT zwischen Wien und Salzburg. Hier gibt es Millionen an Zugkilometer Leistungsbestellung von BMVIT/SCHIG bei der ÖBB PV AG.

Übersicht zur Weststrecke und den Leistungsbestellungen BMVIT/SCHIG bei der ÖBB PV AG (Grafik 2)

5,171 Millionen Zugkilometern gemeinwirtschaftliche Leistungsbestellungen, für beispielsweise die Beförderung von Pendlern, bei der ÖBB PV AG zwischen Wien und Salzburg im Nahverkehr bedeuten, dass die ÖBB PV AG auch im Abschnitt Wien-Salzburg über 160% des gesamten Leistungsvolumens der WESTbahn vom BMVIT bestellt bekommt. Und dazu kommen weitere maßgebliche Zugkilometermengen von Länderbestellungen für die ÖBB PV AG.

Gäbe es eine gemeinwirtschaftliche Leistungsbestellung auch für die WESTbahn-Pendler, so könnten die Preise für diese Zielgruppe niedrig und günstig gehalten werden. Die WESTbahn fordert daher weiter vom Verkehrsministerium auch für die Pendler der WESTbahn eine Leistungsbestellung einzuführen.

Weiters plädiert die WESTbahn für eine wettbewerbliche Ausschreibung der Lose in Österreich, da dadurch öffentliche Kosten gesenkt werden und so Mittel für soziale Tarife frei gemacht werden können, wie das Beispiel Deutschland - und besonders Bayern - zeigt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 17, 2013, 09:00:40 PM
Wer schneller fährt, den kostet's mehr - bald auch im Schienen-Fernverkehr?

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130917_OTS0083/
WESTbahn warnt vor Preistreiberei bei Infrastruktur-Benützungsentgelt
Die WESTbahn kämpft für stabile Kosten der Infrastrukturnutzung, um die Preise für die Kunden nachhaltig niedrig halten zu können


----> Grafik - jährliche Erhöhung der Infrastrukturkosten (http://www.ots.at/anhang/OTS_20130917_OTS0083.pdf) (PDF)

Wien (OTS) - Die WESTbahn fordert vom Verkehrsministerium die drohende weitere Kostenexplosion beim Infrastruktur-Benützungsentgelt für 2014 durch den neuen "Geschwindigkeitszuschlag" zu stoppen, um damit eine vordefinierte Belastungswelle für Bahnunternehmen ab Dezember 2013 zu verhindern.

Die Schienen-Control Kommission hat 2012 das Thema aufgegriffen. Eine Entscheidung steht hoffentlich in Kürze bevor, aber ohne Eingriff des BMVIT kann eine Beschwerde beim Vewaltungsgerichtshof von der ÖBB Infrastruktur trotz Regulatorentscheid dennoch Kosten für die Bahnunternehmen auslösen.

Die Ausgangssituation: bis 2011 gab es jahrelang Erhöhungen des Infrastruktur-Benützungsentgelts etwa auf dem Niveau der Inflation (rd 2,5%). Die letzten Jahre sind mit Preiserhöhungen gespickt, die für Eisenbahnverkehrsunternehmen weder planbar noch verkraftbar sind. 2012 stieg das Trassenentgelt deutlich und 2013 folgte eine Explosion beim Stationsentgelt (rd.+60%) und des Trassenentgeltes. 2014 droht jetzt ein neu erfundener Geschwindigkeitszuschlag die Preise für die Nutzung der Infrastruktur für Eisenbahnen ganz aus dem Lot zu bringen. Obwohl das BMVIT die Kostenlawine hätte stoppen können (Genehmigung der Preise für die Nutzung der Infrastruktur gem. §46 des Bundesbahngesetzes notwendig), lief alles Richtung Preisaufschlag weiter.

So präsentieren sich die Kostenerhöhungen pro Jahr für die WESTbahn für den Bereich Wien-Salzburg mit den Spezifika des WESTbahn-Fahrplanes (Spitzengeschwindigkeit 200 km/h auch 2014): (Grafik)

Die Differenz zwischen rein inflationsorientierten Preisanpassungen, wie bis 2011 und den extremen Preissprüngen 2013 und 2014, sind Millionenbeträge. 2014 wird bereits weit über 2 Millionen (oder knapp 25%) mehr Infrastruktur-Benützungsentgelt für die WESTbahn anfallen als bei der früher typischen Kostenentwicklung ohne den Preissprüngen 2012, 2013 und 2014.

"Bahnfahren als eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel soll nicht für kurze Fahrzeiten durch hohe Geschwindigkeit bestraft werden. Das Infrastruktur-Benützungsentgelt muss bezahlbar bleiben. Schließlich soll Bahnfahren die preiswertere Reisemöglichkeit als das Auto für den Kunden bleiben. Überdies ist es völlig unverständlich zuerst für höhere Geschwindigkeiten Strecken und Tunnel auszubauen und dann das schnelle Fahren mit Zuschlägen zu bestrafen. Die WESTbahn könnte auch 160 km/h durch die Tunnel und auf Hochgeschwindigkeits-Strecken fahren und damit das Fahrplangefüge zerstören, um Kosten zu sparen. Das kann doch keine Verkehrspolitik sein", fasst Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH, die kritische Haltung der WESTbahn zusammen. Investitionen der Infrastruktur müssen einen langfristigen Nutzen abwerfen und nicht nur kurzfristige Erlöseffekte erzielen.

Die WESTbahn fordert daher vom BMVIT - die gemäß §46 des Bundesbahngesetzes notwendige Zustimmung zur Festsetzung des Infrastruktur-Benützungsentgeltes 2014 nicht zu geben oder diese wieder zu entziehen. Nur damit kann ein Signal für die Sicherung attraktiver Preise im Bahnverkehr auch 2014 gegeben werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 1216.226 on September 17, 2013, 09:22:34 PM
Kommt von dem Verein irgendwann auch eine sinnvolle Presseaussendung?  X(  :boese:
Der ÖBB-Personenverkehr zahlt exakt gleich viel pro Kategorie wie die WESTbahn, Hochgeschwindigkeitsverkehr ist halt ein bisserl teurer. Und der ist im Ausland noch teurer!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 64/8 on September 18, 2013, 05:43:57 AM
Quote from: '1216.226',index.php?page=Thread&postID=287049#post287049
Kommt von dem Verein irgendwann auch eine sinnvolle Presseaussendung?  X(  :boese:
Der ÖBB-Personenverkehr zahlt exakt gleich viel pro Kategorie wie die WESTbahn, Hochgeschwindigkeitsverkehr ist halt ein bisserl teurer. Und der ist im Ausland noch teurer!
Genau das sselbe habe ich mir auch gerade gedacht. Jeden Tag eine neue Presseaussendung, wie hoch doch die Kosten sind. Das wird, ehrlich gesagt, langsam fad, da es eh immer dieselbe Story ist.

Schöne Grüße,
64/8
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on September 18, 2013, 07:28:25 AM
Quote from: '1216.226','index.php?page=Thread&postID=287049#post287049'
Der ÖBB-Personenverkehr zahlt exakt gleich viel pro Kategorie wie die WESTbahn, Hochgeschwindigkeitsverkehr ist halt ein bisserl teurer. Und der ist im Ausland noch teurer!
-Mag sein, aber die genannten bekommen auch mehr Einnahmen -das ist dann so ein Linke-Tasche - Rechte-Tasche Spiel der Republik. Und von dieser nichts zu bekommen und dann aber mehr zu bezahlen, das wird sich irgendwo nicht ausgehen...
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 18, 2013, 11:33:36 AM
Quote from: '1216.226',index.php?page=Thread&postID=287049#post287049
Kommt von dem Verein irgendwann auch eine sinnvolle Presseaussendung?  X(  :boese:
Jetzt dürften sie's ausnahmsweise wieder einmal geschafft haben (zumindest aus Konsumenten-Sicht). *g* Wenn wir Pech haben, verhagelt ihnen aber eine solche Aktion "aufgrund des großen Erfolgs" die Bilanz (was nur bedingt für deren Kalkulation spräche) - und die nächste Aussendung aus der Kategorie "Politische Opposition meets Beleidigte Leberwurst" wär' dann noch eher heraußen...

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130918_OTS0052/
Auf zur Wiener Wiesn - fesch reisen mit der WESTbahn!
Rein in die Lederhose bzw. ins Dirndl und als WESTbahn "Trachtenpärchen" besonders günstig zur Wiener Wiesn fahren


Wien (OTS) - Vom 19. September bis 6. Oktober 2013 öffnet das größte Volksfest Österreichs wieder seine Pforten: Die Wiener Wiesn - und das ist für alle Trachtenfans nicht nur die ideale Gelegenheit, die Lederhose und das Dirndl auszuführen, sondern auch günstig damit zu reisen!

Mit der WESTbahn fahren Kunden, die zu zweit in Dirndl bzw. Lederhose unterwegs sind, von einem beliebigen Haltepunkt der WESTbahn-Strecke (Wien-Salzburg) nach Wien zum Spezialpreis. Das in Tracht gekleidete Kundenpaar muss nur dem Steward das Zauberwort "Trachtenpärchen" nennen, dann fährt die zweite Person zum Halbpreis des ohnedies schon sensationell günstigen Haustarifs! Und das Beste daran ist, dass die WESTbahn-Kunden alle Variationsmöglichkeiten haben - denn der Halbpreis ist diesmal mit allen in der Trafik, online oder im Zug gekauften Tickets für Reisende über 15 Jahren kombinierbar, also auch mit allen aktuellen Aktionstickets. Erhältlich ist das Ticket zum Halbpreis als "Kinderticket" entweder online auf http://www.westbahn.at oder direkt im Zug.

Preisbeispiele:
Linz-Wien 1. Person: Trafik Aktiv select Euro 11,99; 2. Person: Halbpreis Euro 8,60 (da das Haustarif-Ticket Linz-Wien Euro 17,20 kosten würde)
Salzburg-Wien 1. Person: Haustarif Euro 25,--; 2. Person: Halbpreis Euro 12,50

"Die Aktion "Trachtenpärchen" der WESTbahn ermöglicht jedem Volksfest-Fan preisgünstig zur Wiener Wiesn in den Prater auf die Kaiserwiese zu reisen", erklärt Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH, die Aktion.

Die Bezeichnung "Halbpreis" bezieht sich ausschließlich auf den Haustarif der WESTbahn. Das Halbpreis-Ticket ist nicht mit Verbundfahrscheinen kombinierbar und gilt ausschließlich für Fahrten nach Wien im Zeitraum zwischen 19. September und 6. Oktober 2013 an allen Tagen und in allen Zügen der WESTbahn. Das Halbpreis-Ticket kann vorab online oder direkt im Zug erworben werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Quote from: 'nonscio',index.php?page=Thread&postID=287064#post287064
Quote from: '1216.226','index.php?page=Thread&postID=287049#post287049'
Der ÖBB-Personenverkehr zahlt exakt gleich viel pro Kategorie wie die WESTbahn, Hochgeschwindigkeitsverkehr ist halt ein bisserl teurer. Und der ist im Ausland noch teurer!
-Mag sein, aber die genannten bekommen auch mehr Einnahmen -das ist dann so ein Linke-Tasche - Rechte-Tasche Spiel der Republik.
Bei gefühlsmäßig eher wenigen ÖBB-Anschlüssen an WESTbahn-Züge (und dann eventuell noch der Notwendigkeit verschiedener Tickets mit jeweils teuren Anfangskilometern - wer auf's Börserl schaut, wird nicht noch einmal so fahren!) würd' mich das auch nicht sehr wundern.

Beste Grüße
VT

EDIT: "Kontext-Feintuning"
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 1216.226 on September 18, 2013, 01:49:54 PM
Komisch finde ich es ja auch, dass früher immer die ÖBB Infrastruktur so hochgelobt wurde, dass dort die WB den ÖBB-PV-Zügen gleichgestellt sind, aber jetzt auf einmal peckt man auch auf die hin?  :rolleyes:
Ich sags euch, da ist mir die ÖBB 100.000.000x lieber als der Verein.  :achtung:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on September 26, 2013, 07:43:12 PM
Mitbewerber-Meinung zur EuGH-Entschedung "wider die ÖBB" - mit einem letzten Absatz, den man sich angesichts einiger der letzten Aussendungen auf der Zunge zergehen lassen sollte:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130926_OTS0262/
Private WESTbahn nahm EuGH Entscheidung über Verspätungsentschädigung bei höherer Gewalt vorweg
Verspätungsentschädigung für Bahnreisende bei höherer Gewalt existiert bei privater WESTbahn von Beginn an


Wien (OTS) - Heute, am 26. September 2013, veröffentlichte der Europäische Gerichtshof seine Entscheidung zur Regelung bei Verspätungsentschädigungen. Demnach wurde vom EuGH festgehalten, dass Fahrgäste bei Verspätungen, die aufgrund höherer Gewalt verursacht werden, entsprechend entschädigt werden müssen. Die ÖBB-Personenverkehr AG hatte sich zuvor beim Verwaltungsgerichtshof über selbige Entscheidung der Schien-Control [sic!] beschwert.

Die WESTbahn, als nicht im Eigentum des Verkehrsministerium stehendes Unternehmen, hat eine Entschädigungsverpflichtung bei höherer Gewalt nie ausgeschlossen. Bei der privaten Bahn existiert eine Entschädigung im Verspätungsfall bei höherer Gewalt von Beginn an.

"Bei uns steht der Kunde mit seinen Anforderungen sowohl an die Nutzung als auch an seine Rechte von Beginn an im Mittelpunkt. Kundenzufriedenheit steht an erster Stelle!", betont Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH.

Das Beispiel der Verspätungsentschädigung unterstreicht den Wert privater Anbieter im Bahnverkehr. Mit der Liberalisierung können bessere Bedingungen für fairen Wettbewerb und damit für die Kunden geschaffen werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on October 01, 2013, 07:37:53 AM
Doch kein "Schnellfahrer-Zuschlag" für Bahntrassen-Benützer (vorausgesetzt, die ÖBB Infra beruft nicht erfolgreich):

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131001_OTS0005/
WESTbahn begrüßt Entscheid der Schienen-Control Kommission zur Ablehnung eines Schienenmaut-Geschwindigkeitszuschlages
Die SCK hebt den von der ÖBB Infrastruktur geplanten und vom BMVIT genehmigten Geschwindigkeitszuschlag beim Infrastruktur-Benützungsentgelt auf


Wien (OTS) - Das amtswegige Verfahren der Schienen-Control Kommission schafft die Voraussetzung, dass die Forderung der WESTbahn für stabile Kosten beim Infrastruktur-Benützungsentgelt - um die Preise für Kunden nachhaltig niedrig halten zu können - umgesetzt wird. Die am 30. September 2013 publizierte Entscheidung der Schienen-Control Kommission, den Geschwindigkeitszuschlag in den Schienennetznutzungsbedingungen aufzuheben, ist der richtige Schritt seitens der Regulierungsbehörde. Die WESTbahn ist sehr erfreut darüber, dass die Schienen-Control Kommission den Geschwindigkeitszuschlag, den die ÖBB-Holding-Tochter Infrastruktur AG ab Fahrplan 2014 einzuheben plant, genauso wie die WESTbahn, als nicht gerechtfertigte Preistreiberei sieht.

WESTbahn Geschäftsführer Dr. Erich Forster warnt jedoch vor einem Risiko trotz des Entscheides: "Der Bescheid ist jedoch nicht endgültig: Sollte sich die ÖBB Infrastruktur AG dem Entscheid der Schienen-Control Kommission nicht beugen, besteht für alle Bahnfahrer weiterhin das Risiko, dass drastische Erhöhungen der Schienenmaut spätere Preiserhöhungen erzwingen. Rechtsmittel, um die Preistreiberei doch umzusetzen, sind also möglich."

Die WESTbahn fordert daher jetzt Sicherheiten vor Kostensprüngen bei der Schienenmaut einzuführen.
Erhöhungen des Infrastruktur-Benützungsentgelts dürfen nur in Höhe der Inflationsrate erfolgen. Dazu erwartet die Rail-Holding AG vom Verkehrsministerium klare Entscheide zugunsten aller Kunden.
Clemens Schneider, Vorstand der Rail-Holing AG unterstreicht: "Es ist wichtig, dass das Verkehrsministerium keine weiteren Preissteigerungen durch Geschwindigkeitszuschläge oder eventuelle alternative Erhöhungen der Schienenmaut, die die ÖBB Infrastruktur AG plant, mehr genehmigt sondern Verständnis für alle Bahnkunden zeigt. Denn nur so können attraktive Bahntarife nachhaltig gesichert werden."

Diese Forderung sollte auch die weitere ÖBB-Holding-Tochter, die ÖBB-PV AG, im Sinne ihrer Kunden stellen. Hier muss eine Allianz für die österreichischen Bahnkunden entstehen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on October 01, 2013, 09:51:53 PM
Quote from: 'salzburg.ORF.at',http://salzburg.orf.at/news/stories/2606879/
„Westbahn“ klagt Verkehrsverbund bei EU

Die private Eisenbahn-Gesellschaft „Westbahn“ will nun die Wettbewerbsbehörden der EUZ in Brüssel wegen der Vertragsbestimmungen im Salzburger Verkehrsverbund einschalten. Der Betreiber ortet Verstöße gegen EU-Recht zugunsten der ÖBB.


Nach Meinung der Manager von „Westbahn“ verstoßen Klauseln im Vertrag des Salzburger Verkehrsverbundes gegen das Wettbewerbsrecht der Europäischen Union. Gegenüber den staatlichen ÖBB seien neue Partner dadurch krass benachteiligt, so die Kritik der privaten Bahngesellschaft.

Mit Jahresende tritt die „Westbahn“ aus dem Salzburger Verkehrsverbund aus, weil sie seit 2011 noch keine finanzielle Entschädigung für ihre Leistungen und Beiträge im Rahmen des Netzwerkes erhalten hat.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on October 04, 2013, 02:35:05 PM
Quote from: 'wien.ORF.at',http://wien.orf.at/news/stories/2607359/
Westbahn fuhr 2012 Verlust ein

Der private ÖBB-Konkurrent Westbahn hat 2012 einen Verlust von 23,45 Millionen Euro eingefahren. Auch die Busgesellschaft Westbus schrieb ein Minus. Vorstand Clemens Schneider bezeichnet eine „schwarze Null“ für 2015 als realistisch.


„Seit Anfang des Sommers schreiben wir Monat für Monat operativ schwarze Zahlen“, sagte Rail-Holding-Vorstand Clemens Schneider. Die Rail Holding hält 100 Prozent an der Westbahn. Für 2014 peilt Schneider auch unterm Strich, also nach Abschreibungen und Eigenkapitalverzinsung, eine „schwarze Null“ an, realistischer sei aber 2015.

„Harter Preiskampf mit ÖBB“
2012 betrug der Verlust 23,45 Millionen. Der harte Preiskampf mit den staatlichen Bundesbahnen und Startkosten hätten dem privaten Bahnanbieter in seinem ersten vollen Geschäftsjahr zu schaffen gemacht, so Schneider. Er bestätigte damit einen Bericht des „WirtschaftsBlatt“ von Freitag. Der Verlust sei höher ausgefallen als ursprünglich kalkuliert. Die anfänglichen Businesspläne seien zu ambitioniert gewesen. Mit 2011 seien die Zahlen nicht vergleichbar, da die Westbahn erst im Dezember 2011 den Betrieb aufgenommen hatte.

Zum Westbahn-Verlust kam in der Rail-Holding-Bilanz für 2012 noch ein Minus von 1,7 Mio. Euro von Westbus, rund die Hälfte davon ist der Rail Holding anzurechnen. An dem Linienbusunternehmen hält die Rail Holding 49 Prozent, der Rest gehört dem Busanbieter Blaguss. Die Rail-Holding als Gruppe verlor 2012 dementsprechend rund 24,3 Mio. Euro. Auch bei Westbus habe der Wettbewerb mit den ÖBB zu niedrigeren Fahrpreisen geführt und entsprechend die Umsätze belastet, sagte Schneider.

Neun Mio. Rückzahlung jährlich für Züge
Den rund 145 Mio. Euro schweren Kredit für die Züge will die Westbahn innerhalb von 16 Jahren tilgen. Pro Jahr soll ein Sechzehntel, also rund neun Mio. Euro, zurückgezahlt werden, so Schneider.

Die Rail Holding hält 100 Prozent an der Westbahn. Rail Holding-Aktionäre sind - nach einer im April erfolgten Kapitalerhöhung - zu 46,90 Prozent die Haselsteiner Familien Privatstiftung des Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner (Strabag), die französische Staatsbahn SNCF Voyages Developpement SAS mit 28 Prozent und die Schweizer Augusta Holding AG von Erhard Grossnigg zu 25,10 Prozent.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on October 16, 2013, 11:40:38 PM
Die eingestellte Busverbindung zwischen Salzburg und München ist wieder da, allerdings gewissermaßen "auf Umwegen":

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131016_OTS0055/
Drei Netze, zwei Länder, ein Ticket - WESTbahn, WESTbus und FlixBus bringen Deutschland und Österreich näher zusammen
Von Wien nach Deutschland ab 19 Euro - Die neue Kooperation von WESTbus und FlixBus mit der WESTbahn macht es möglich


(http://www.ots.at/anhang/OTS_20131016_OTS0055.layout_medium_final-0.jpg) (http://www.ots.at/anhang/OTS_20131016_OTS0055.pdf)
Fahrplan Wien-München (http://www.ots.at/anhang/OTS_20131016_OTS0055.pdf)

Wien (OTS) - Neue Fernbusverbindung zwischen Deutschland und Österreich: Am 15. November startet die Buslinie Salzburg-München als Kooperation von WESTbus mit dem deutschen Fernbusanbieter FlixBus und seinem Partner Autobus Oberbayern. In Kombination mit der WESTbahn auf der Linie von Salzburg nach Wien entsteht so mit nur einem Umstieg ein günstiges intermodales Angebot: Wien-München ab 19 Euro und viele weitere deutsch-österreichische Verbindungen zum unschlagbaren Preis.

So werden die Netze von Österreichs schnell wachsendem Bahnanbieter WESTbahn und dem international agierenden Busunternehmen WESTbus mit dem deutschlandweiten Streckennetz des Fernbusbetreibers FlixBus verknüpft. "WESTbus bietet bereits ein attraktives Streckennetz aus internationalen Buslinien. Die neue Verbindung München-Salzburg ergänzt das bestehende Angebot von WESTbus optimal. Zwei tägliche Verbindungen pro Richtung zwischen Österreich und Deutschland ist der Auftakt zum geplanten schnellen Aufbau weiterer grenzüberschreitender Verbindungen", so Thomas Blaguss, Gründer von WESTbus, über den gemeinsamen Linienstart.

Im Rahmen der neuen Kooperation mit dem deutschen Netzbetreiber FlixBus erhalten auch alle Zwischenhalte der WESTbahn (St. Pölten, Amstetten, Linz, Wels und Attnang-Puchheim) neue attraktive Reisemöglichkeiten nach Deutschland. So profitiert demnächst der Kunde von den preiswerten Kombinationstarifen von WESTbahn, WESTbus und FlixBus.

WESTbahn Geschäftsführer Dr. Erich Forster erläutert: "Durch die Verknüpfung mit FlixBus wird Bahnfahren mit der WESTbahn plus Busanschluss international. Die Preis- und Qualitätsvorteile der WESTbahn - immer günstig, immer mit WLAN-ausgestattet - setzen sich im FlixBus-Angebot fort. Zwei junge und moderne Unternehmen bilden so die Verknüpfung ihrer Netze und schaffen damit vielfältigste Reisemöglichkeiten für die Kunden beider Länder."

André Schwämmlein, Geschäftsführer von FlixBus zu der neuen Zusammenarbeit zwischen FlixBus und WESTbahn/WESTbus: "Die Einbindung Österreichs und die Zusammenarbeit mit der WESTbahn ist für uns in doppeltem Sinne "grenzüberschreitend". So schließen wir erstmalig ein deutsches Fernbusnetz an den Schienenverkehr an. Für den Kunden bedeutet die intermodale Vernetzung unseres deutschlandweiten Angebots mit Österreich viele attraktive Verbindungen zu sensationellen Preisen."

Entsprechend dem erhofften Markterfolg dieses Qualitätsangebotes zum attraktiven Preis ist danach in schnellen Schritten eine Ausweitung zu einem Systemverkehr vorgesehen. Die positive Entwicklung von FlixBus in Deutschland mit sensationellen Wachstumsraten garantiert auch eine rasche Durchsetzung des neuen Angebotes am deutschen Markt. Gleichzeitig kann die WESTbahn mit dem neuen Kombiangebot jetzt auch international Reisende Österreich-Deutschland perfekt bedienen und erreicht gemeinsam mit WESTbus damit weiteren Kundenzuwachs im Verkehr München-Salzburg.

Der Verkauf der Fahrkarten erfolgt ab dem 24. Okt 2013 und aktuell ausschließlich online über http://www.FlixBus.de und über die Verlinkung auf der WESTbahn- (http://www.westbahn.at) und WESTbus-(http://www.westbus.at)Seite. Start des neuen Kombi-Angebots ist am 15. Nov 2013. [...]

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on October 17, 2013, 12:19:47 AM
Anstatt daß sie einfach die WESTbahn nach München verlängern ...  :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on October 17, 2013, 07:48:11 AM
Quote from: 'ibi',index.php?page=Thread&postID=289272#post289272
Anstatt daß sie einfach die WESTbahn nach München verlängern ...  :rolleyes:
Mit welchen Fahrzeugen?!  :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on October 17, 2013, 11:11:20 PM
Mit welchen Fahrzeugen führt man die Buskurse? Kaufen muß man so und so ...
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on October 17, 2013, 11:36:38 PM
Die Westbahn muss gar keine Busse kaufen. Die werden von der Firma Blaguss betrieben bzw. zur Verfügung gestellt, oder wie man das auch immer nennt.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: STEYR-NL205 on October 18, 2013, 12:23:45 AM
WIESO sollte ich mit einem Westbus 6 Stunden nach München fahren, wenn ich mit dem ÖBB Railjet in 3 Stunden dort bin?? :daumenrunter: :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on October 18, 2013, 01:17:18 AM
Dafür gibt es ja jetzt diese Busse (http://'http://www.google.at/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&source=images&cd=&cad=rja&docid=pANQYJTOZJAFPM&tbnid=ih5vXvzxPjUmhM:&ved=0CAMQjhw&url=http%3A%2F%2Fwww.tz-online.de%2Ffreizeit%2Freise%2Fneue-fernbusse-test-einen-euro-nach-nuernberg-2739994.html&ei=1G9gUou5FIa1tAb47YBo&bvm=bv.54934254,d.bGE&psig=AFQjCNElBAOfZtJ9V3Tsr9Zyr6y2RsjLVw&ust=1382138184251722') :D . Meine Meinung ist ja, die WestBahn hätte von Anfang an in den Busbetrieb einsteigen sollen, und zahlt sich dieser aus, eine Zugverbindung zu "gründen". Umgekehrt verstehe ich das nicht ganz ?( .
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on October 18, 2013, 03:11:49 AM
Quote from: 'sheldor',index.php?page=Thread&postID=289338#post289338
Die Westbahn muss gar keine Busse kaufen. Die werden von der Firma Blaguss betrieben bzw. zur Verfügung gestellt, oder wie man das auch immer nennt.
Im Fall dieser Kurse (Salzburg <-> München) schätz' ich eher, daß die deutschen Partner die Busse stellen.

Quote from: 'STEYR-NL205',index.php?page=Thread&postID=289345#post289345
WIESO sollte ich mit einem Westbus 6 Stunden nach München fahren, wenn ich mit dem ÖBB Railjet in 3 Stunden dort bin?? :daumenrunter: :rolleyes:
Laut Fahrplan-PDF sitzt man aber zweieinhalb Stunden im WESTbahn-Zug und zweieinhalb Stunden im Bus... (Und Wien <-> München schafft man im Railjet in knapp vier Stunden.)

Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on October 18, 2013, 08:15:28 AM
Quote from: 'STEYR-NL205',index.php?page=Thread&postID=289345#post289345
WIESO sollte ich mit einem Westbus 6 Stunden nach München fahren, wenn ich mit dem ÖBB Railjet in 3 Stunden dort bin?? :daumenrunter: :rolleyes:
Jene die keine ÖBB-Vorteilscard besitzen nehmen es bestimmt gerne in Kauf ein bisschen länger zu fahren denn der Preisunterschied ist schon gewaltig wenn man bedenkt, dass ein Vollpreisfahrschein 93 Euro kostet! Und selbst Vorteilscard-Besitzer kommen zu diesem günstigen Preis nicht einmal bis Salzburg.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on October 18, 2013, 11:04:03 AM
Wen interessiert auf dieser Strecke die Vorteilscard, wenn Sparschienetickets Wien-München schon ab 29 Euro zu haben sind?

Buslinien, die die gleichen Halte bedienen wie Hochleistungsbahnstrecken, sind sowieso eine große Schnapsidee, die nur aufgrund irgendwelcher verkehrt laufender Förderungen (z.B. die Mautfreiheit deutscher Autobahnen) funktionieren kann.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on October 18, 2013, 11:15:14 AM
Quote from: 'ibi',index.php?page=Thread&postID=289374#post289374
Wen interessiert auf dieser Strecke die Vorteilscard, wenn Sparschienetickets Wien-München schon ab 29 Euro zu haben sind?
:D  :D  :D

Die 29 €-Tickets sind sehr stark begrenzt (im unteren zweistelligen Bereich) und so gut wie niemals zu bekommen außer man bucht mindestens ein Monat im voraus (für den November scheint es gar keine mehr zu geben). Wirklich realistisch wird es bei den Direktzügen, wenn man nicht über Plattling geschickt wird, erst zwischen 49 € und 59 € aber auch nur unter der Woche und auch nur wenn man mindestens eine Woche wenn nicht sogar früher bucht. Und wenn man die Fahrt nicht antritt kann man sich die Stornierung aufzeichnen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on October 18, 2013, 03:20:10 PM
Naja, 29 EUR bekommt man nicht immer, aber meistens deutlich billiger als um den Standardpreis.
Wenn man nicht den RJ, sondern den EN nimmt, dann ist man meistens noch ein paar Tage vorher mit 29 EUR dabei.

btw: Eine Woche ist doch im internationalen Verkehr eh nichts, so eine Fahrt tritt man doch kaum spontan an.
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Post by: Busfreund on October 18, 2013, 04:18:17 PM
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=289338#post289338'
Die Westbahn muss gar keine Busse kaufen. Die werden von der Firma Blaguss betrieben bzw. zur Verfügung gestellt, oder wie man das auch immer nennt.

Der ganze Westbus ist für mich ein Witz. Viele der Ursprungslinien wurden relativ bald wieder eingestellt und "neue" Verbindungen die hinzugekommen sind, wurden zu 99% vorher schon vom Betreiber Blaguss unter dem Namen Eurolines geführt und somit eigentlich nur umbenannt, der breiten Masse aber als tolle neue Linien vorgestellt.
In diesem Fall hat man einen deutschen Buspartner on Board geholt, der ziemlich sicher den operativen Betrieb führen wird.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on October 18, 2013, 05:06:59 PM
Busse sind eben Verkehrsmittel, die eher für Gruppenreisen oder für den nachfrageschwächeren Regional- und Stadtverkehr geeignet sind. Die kann man nur gewinnbringend betreiben, wenn es keine brauchbare Konkurrenz gibt (z.B. Graz-Klagenfurt, weil die Koralmbahn noch nicht fertig ist, Klagenfurt-Venedig, weil die FS herumzickt oder in den USA, weils dort wenige Bahnverbindungen gibt und die Konkurrenz meistens Flugzeug heißt) oder man subventioniert wird (z.B. Mautfreiheit auf deutschen Autobahnen im Gegensatz zu den Trassengebühren auf der Schiene). Schließlich ist der Personalaufwand pro Passagierkilometer viel höher, der Energieaufwand vermutlich auch.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on October 18, 2013, 07:03:08 PM
Quote from: 'ibi',index.php?page=Thread&postID=289389#post289389
btw: Eine Woche ist doch im internationalen Verkehr eh nichts, so eine Fahrt tritt man doch kaum spontan an.
Vielleicht möchte man sie aber spontan stornieren können(http://fpdwl.at/forum/wcf/images/smilies/pfeil.gif)ein Punkt mehr für's "Standard-Ticket"! ;-)

Beste Grüße
VT

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Post by: VT 5081 on October 18, 2013, 09:06:48 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131018_OTS0065/
WESTbahn erweitert Angebot: Ab 15. Dezember neuer Fahrplan!
Die WESTbahn fährt im Stundentakt(http://fpdwl.at/forum/wcf/images/smilies/pfeil.gif)Wien-Salzburg in nur 2h 30min


(http://www.ots.at/anhang/OTS_20131018_OTS0065.layout_medium_final-0.jpg) (http://www.ots.at/anhang/OTS_20131018_OTS0065.pdf)
Fahrplan ab 15.12.2013 und Fahrplan (Wien-München) ab 15.11.2013 (http://www.ots.at/anhang/OTS_20131018_OTS0065.pdf)

Wien (OTS) - Im Zuge des Fahrplanwechsels am 15. Dezember 2013 reagiert die WESTbahn auf zahlreiche Kundenwünsche und erweitert das Angebot: Die letzten Taktlücken im Fahrplan werden geschlossen. Das Angebot wird von rund 3,15 Millionen Zugkilometern im aktuellen Fahrplan um mehr als 6% auf rund 3,35 Millionen Zugkilometer im Fahrplan 2014 ausgeweitet.

Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn: "Die Nachfrage 2013 entwickelt sich so positiv (mit 53% Fahrgastzuwachs 1-9/2013 zu 1-9/2012), dass wir unseren Kunden noch mehr Reisemöglichkeiten bieten wollen. Durch das Schließen der letzten Taktlücken wird die Planung auch viel einfacher: Jede Stunde ein Zug der WESTbahn. Damit sind auch Geschäftsreisende jetzt noch besser bei uns aufgehoben. Top Qualität, WLAN und jetzt ohne Lücke voll verfügbar."

Zusätzliche Züge:

[table='ab Wien Westbahnhof,ab Salzburg Hauptbahnhof']
  • täglich 10:40 Uhr
  • täglich 10:50 Uhr
  • Freitag und Samstag 19:40 Uhr (neu bis Salzburg, bisher nur bis Linz)
  • Montag bis Samstag 05:50 Uhr (bisher täglich erst ab Attnang-Puchheim)
  • Samstag 05:40 (bisher erst ab Linz) und 13:40 Uhr
  • Samstag 13:50 Uhr
  • Sonn- und Feiertag 07:40 Uhr (bisher erst ab Linz)
  • Sonn- und Feiertag 07:50 Uhr[/table]
    Entsprechend der Nachfrage verkehrt der Zug Wien-Linz um 20:40 Uhr nur mehr an Sonn- und Feiertagen sowie der Zug von Salzburg nach Wien um 19:50 Uhr nur mehr von Freitag bis Sonntag. In der Fahrtrichtung Wien-Salzburg reduziert sich die Fahrzeit um 2 Minuten auf 2h 30min. Damit wird der minimale Fahrzeitunterschied zum railjet noch geringer. Salzburg - Wien bleibt wegen Rücksichtnahme auf das Nahverkehrsgefüge die Fahrzeit bei 2h 32min, trotz Entfall des Haltes in Tullnerfeld. Der Fahrplan WESTbus/FlixBus, der neu ab 15. November 2013 die Verbindung Salzburg-München für das Kombiangebot Wien-München aufzeigt, bleibt zum Fahrplanstart 2014 wie jetzt Ende 2013 angekündigt gleich.

    OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT

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Post by: VT 5081 on October 23, 2013, 02:12:09 PM
Jetzt werden Geschäftsreisende umgarnt:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131023_OTS0059/
WESTbahn erweitert Businessangebot durch die neue Partnerschaft mit AirPlus
WESTbahn brilliert mit neuer Zahlungsinnovation für Geschäftsreisende


Wien (OTS) - Ab heute, 23. Oktober 2013, tritt die neue Kooperation zwischen AirPlus und WESTbahn in Kraft. Damit gestaltet die WESTbahn ihr Angebot für Businessreisende noch attraktiver. Denn mit dem AirPlus Zahlungssystem, das speziell für große Unternehmen interessant ist, wird die Abrechnung von Reisespesen nicht nur viel einfacher gemacht sondern Ticketkäufe können auch kostenstellengenau den MitarbeiterInnen zugeordnet werden.

Wie funktioniert die Zahlung mit AirPlus bei der WESTbahn? Die WESTbahn stellt dem Unternehmen einen Partner-Link zur Verfügung, für den der zuständige Ansprechpartner einmalig die vorhandene AirPlus Nummer hinterlegt. Der Link wird dann intern an die MitarbeiterInnen weitergegeben oder bleibt bei der Reisebuchungsstelle und erlaubt den Kauf sämtlicher WESTbahn-Produkte über AirPlus - egal ob es sich um den günstigen Haustarif oder ein Aktionsticket handelt oder eine Kilometerbank oder Reservierung erworben wird.

"Mit dem neuen System von AirPlus können die Buchungen ganz leicht nachvollzogen und zugeordnet werden. Die MitarbeiterInnen müssen nicht in finanzielle Vorleistung gehen und keine private Kreditkarte bzw. privates Konto für die Ticketbuchung nutzen. Außerdem übermitteln wir dem jeweiligen Unternehmen, wenn sie den Partner-Link nutzen, nach Ablauf eines Kalenderjahres eine vom Umsatz abhängige Rückvergütung in Form einer Gutschrift", so Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH, über die Vorteile von AirPlus.

"Mehr als 3000 Unternehmen in Österreich verwenden die AirPlus Karte bereits für die Abrechnung von Flugtickets, Mietwagen und Reisebüroleistungen. Die Einbeziehung der geschäftlichen Bahnfahrten in unser Abrechnungs- und Auswertungssystem wurde von unseren Kunden immer wieder nachgefragt. Durch die Partnerschaft mit der WESTbahn können wir diesen Wunsch unserer Geschäftspartner nun auch in Österreich erfüllen.", freut sich Hanno Kirsch, AirPlus Geschäftsführer in Wien.

Die Komfortklasse WESTbahn Plus ist besonders interessant für Geschäftsreisende: diese entspricht der Business Class einer Airline und bietet neben mehr Beinfreiheit, einer kostenlosen Tageszeitung und einem kulinarischen Willkommensgruß für jeden Reisenden natürlich gratis WLAN. Und das Beste: Ein zweiter Sitzplatz neben dem eigenen Platz ermöglicht ungestörtes Arbeiten. Das Upgrade auf WESTbahn Plus beträgt bis zu einer Reiseweite von 150 km lediglich 10 Euro und bei weiteren Entfernungen 15 Euro.

Preisbeispiel: Für eine einfache Fahrt Wien - Salzburg liegt der Haustarif bei 25 Euro. Wenn der Kunde WESTbahn PLUS genießen möchte, zahlt er/sie für die einfache Fahrt 40 Euro.

Mit der neuen Buchungslösung AirPlus ist die WESTbahn ihrem Mitbewerb eine Nasenspitze voraus und beweist, dass mit dem neuen Kooperationspartner auch für Geschäftsreisende Bahnfahren so unkompliziert ist, wie noch nie zuvor.

Unternehmen, die Fragen oder Interesse haben, können sich gerne an die WESTbahn unter vertrieb@westbahn.at wenden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on October 30, 2013, 11:09:20 AM
Im November laufen zwei Aktionen für unterschiedliche Kundengruppen (und mit verschiedenen Ticket-Bezugsquellen):

Quote from: 'westbahn.at',https://westbahn.at/angebote/westbahn-angebote/20-prozent-geburtstagsrabatt/
20% Geburtstagsrabatt für ALLE!
(https://westbahn.at/resources/images/2013/10/25/1239/titelbild-geburtstagsrabatt-neu-2.jpg)

Die WESTbahn wird 2 Jahre alt - feiern Sie mit![/size]

Von 01.11.2013 bis 29.11.2013 erhalten Sie 20% Rabatt auf den bereits sensationell günstigen Haustarif der WESTbahn. Die Aktionstickets sind für eine einfache Fahrt im Gültigkeitszeitraum an den Tagen Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag in allen Zügen zu jeder Zeit sowie an den Tagen Freitag und Sonntag in allen Zügen bei Zustieg bis 12:00 Uhr gültig. Buchung exklusiv online.
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131030_OTS0036/
"Trafik-Aktiv TagesHit" Ticket lautet der November-Knüller für Senioren ab 60 Jahren
Vom 4. bis 28. November reist Generation 60plus von Montag bis Donnerstag einen ganzen Tag lang um attraktive 17 Euro


Wien (OTS) - Die WESTbahn verwöhnt ihre Kunden - so auch alle Senioren ab 60 Jahren, die ab 31. Oktober 2013 mit dem "Trafik-Aktiv TagesHit" Ticket im November zwischen Wien und Salzburg einen ganzen Tag lang um sensationelle 17 Euro unterwegs sind. Das "Trafik-Aktiv TagesHit" Ticket kann vom 4. bis 28. November 2013 an den Tagen Montag, Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag einen ganzen Tag lang in den Zügen der WESTbahn genutzt werden. "Krone"-BonusCard Besitzer erhalten das Ticket sogar schon um Euro 15,30. Das Ticket ist ab 31. Oktober 2013 in einer von 3.000 Trafiken in ganz Österreich erhältlich.

"Die Senioren sind treue und zufriedene WESTbahn-Kunden und lieben unsere Angebote - egal ob es das "Trafik Aktiv select" Ticket oder das "Trafik-Aktiv TagesHit" Ticket ist, das im November gültig ist. Denn mit der WESTbahn sind unsere Kunden über 60 nicht nur günstig sondern auch komfortabel und sicher unterwegs", sagt Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH.

Mit der WESTbahn fährt jeder Kunde ganz unkompliziert Bahn: Dies beginnt bereits beim Kauf des Tickets bei dem Trafikanten in der Nähe ganz einfach und ohne mühsame Wege zu Bahnhofkassen oder Ticketautomaten und setzt sich bei den barrierefreien Zügen der WESTbahn fort. Breite Einstiege und bequeme Sitze mit ausreichender Beinfreiheit sorgen für eine komfortable Fahrt. Besonders viel Wert legt die WESTbahn auf persönliche Kundenbetreuung. Aus diesem Grund gibt es in jedem Wagen einen WESTsteward oder eine WESTstewardess, der/die für die Sicherheit und das persönliche Wohlergehen des Kunden sorgt: Nach Wunsch bringt der/die WESTsteward/ess auch gerne ein Getränk oder einen Snack direkt zum Platz. Weiters befinden sich nach Geschlecht voneinander getrennte Toiletten in jedem Waggon, womit ein kurzer Weg zur Toilette garantiert wird.

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Beste Grüße
VT
Title: Salzburg-Wien: Westbahn will Tarife "anpassen"
Post by: sheldor on December 03, 2013, 01:52:19 PM
Quote
Nach der hangekündigten teilweisen Preiserhöhung bei den ÖBB will nun auch die mehrheitlich private Westbahn ihre Tarife "anpassen".

Nach der heute angekündigten teilweisen Preiserhöhung bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) will nun auch die mehrheitlich private Westbahn ihre Tarife "anpassen". Konkretes gibt es aber noch nicht, zunächst wolle man die Details der Preismaßnahmen der ÖBB analysieren, hieß es am Montag aus dem Unternehmen. Bis Jahresanfang wird eine Lösung angestrebt.

Die ÖBB lassen ihren Preis - wie berichtet - auch ab 1. 1. 2014 auf der Strecke Wien-Salzburg gleich bei 50 Euro, mit Vorteilscard kostet die Fahrt damit weiterhin 25 Euro. In der Westbahn kostet die Fahrt Wien-Salzburg mit 25 Euro den Vorteilscard-Preis. Teurer wird es für ÖBB-Kunden ab Jahresanfang zwischen Wien und Linz, wo der Vorteilscard-Preis von 17,20 auf 18,90 Euro steigt.
Quelle: Salzburger Nachrichten (http://'http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/wirtschaft/sn/artikel/salzburg-wien-westbahn-will-tarife-anpassen-85067/')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 09, 2013, 03:29:49 PM
"Verbundexklusivität" mal anders:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131209_OTS0186/
VOR bedauert WESTbahn-Entscheidung, den Verbundraum zu verlassen
Zusätzliche Aufschläge auf Verbundkarten mit Austritt aus Tarifverbund gleichzusetzen


Wien (OTS) -
  • VOR lehnt Entscheidung des WESTbahn-Management ab, weitere Aufschläge auf Verbundkarten einzuheben
  • Einheitliche Tarife sind logische Grundvoraussetzung für Tarifverbund
  • Wiedereintritt der WESTbahn bei Akzeptanz der Regeln möglich
Die heute vom WESTbahn-Management angekündigte Ausweitung der "Peak-Hour-Aufschläge" für Verbundkarten lassen zweifelsfrei erkennen, dass kein Interesse besteht, weiterhin am gemeinsamen, partnerschaftlichen Verkehrsverbund teilzunehmen und entsprechende Vereinbarungen zu akzeptieren. Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) nimmt daher mit Bedauern den Entschluss der WESTbahn GmbH zur Kenntnis, den gemeinsamen Verbundraum zu verlassen. Laut WESTbahn sollen ab 13. Dezember 2013 auch Schüler und Lehrlinge, die ein Top-Jugendticket für den VOR besitzen, für die Benutzung von WESTbahn Zügen zu bestimmten Zeiten Aufschläge zahlen. Nach Einführung eines "Peak-Hour-Zuschlages" per 9. September 2013 für Pendler soll nun mit der Ausweitung auf Schüler bzw. Lehrlinge sowie aufs Wochenende ein zweites Mal eines der Grundprinzipien des Verkehrsverbundes verletzt werden.

Intensive Gespräche zwischen VOR und dem WESTbahn-Management konnten das Unternehmen weder dazu bringen, den Peak-Zuschlag vom 9. September zurückzunehmen, noch auf den heute angekündigten Schritt zu verzichten. Dies bedeutet auch ein Aussetzen der Verhandlungen zu einer Vollmitgliedschaft im VOR, da die WESTbahn die gemeinsame Basis verlässt. Eine Benutzung von Verbundkarten in den Zügen der WESTbahn ist daher ab 13. Dezember nicht mehr möglich. VOR- bzw. VVNB-Karteninhaber, wie auch Nutzer des Jugend- und Top-Jugendtickets, können aber weiterhin auch auf der Strecke Amstetten bis Wien mit den Zügen der ÖBB fahren.

Bereits mit erstmaligen Einführen eines "Peak-Hour-Aufschlages" am 9. September durch die WESTbahn haben sich für viele Pendler in der Ostregion Verschlechterungen ergeben, die durch die Bereitschaft der ÖBB, zusätzliche Halte im Tullnerfeld einzuführen, abgemildert wurden. Nunmehr hat das WESTbahn-Management angekündigt, die Aufschläge auf Wochenendzeiten und selbst auf Top-Jugendtickets auszuweiten. VOR appelliert an das WESTbahn-Management, andere Lösungen für ihre wirtschaftlichen Erwägungen zu finden. VOR bedauert, dass die WESTbahn nunmehr Verbundkartenbesitzern nicht mehr zur Verfügung stehen will, wurde doch das Gesamtangebot von ÖBB und WESTbahn von Anfang an begrüßt.

Auch gab und gibt es - bei entsprechender Bereitschaft, die Prinzipien des Verkehrsverbundes und seiner mehr als 40 Partner zu akzeptieren - weiterhin die Einladung an die WESTbahn, Gespräche mit dem Ziel einer Vollmitgliedschaft im VOR zu führen. Eine Teilnahme an einem Verbund ohne Berücksichtigung der gemeinsamen Regeln kann allerdings nicht der Weg einer nachhaltigen Partnerschaft sein. [...]

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT

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Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 09, 2013, 05:26:20 PM
Ich frage mich schön langsam, wen sich die WESTbahn noch alles zum Feind machen will und wann man endlich mit dieser Masche aufhört, dass die WESTbahn nur nicht erfolgreich ist weil alle Welt gegen sie ist. Dieses Unternehmen ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 09, 2013, 06:08:23 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=292583#post292583
[...] Dieses Unternehmen ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten!
Mittlerweile gibt's von dieser Seite auch eine halbwegs detailliert aufgedröselte Sichtweise der Geschichte, aber optimale Werbewirkung (und/oder Diskussionskultur) schaut trotzdem anders aus:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131209_OTS0207/
WESTbahn wird aus dem VOR gedrängt
VOR kündigt statt Reform der Einnahmenaufteilung an, das private Unternehmen zu eliminieren


Wien (OTS) - Die Nutzung der WESTbahn von VOR Zeitkartenkunden stieg 2013 um rund 50% an und die Nutzung mit Topjugend-Tickets überhaupt um 70%. Der WESTbahn wurden von der ÖBB-PV AG und dem VOR bisher nur Einnahmenanteile angeboten, die weit geringer sind als das, was der Kunde für eine Zeitkarte (umgelegt auf die einzelne Fahrt) bezahlt. Anders ausgedrückt: Kunden fahren bei der WESTbahn, aber die ÖBB-PV AG erhält dennoch dafür Teile des Geldes. Die Grundlage dafür ist eine von der ÖBB-PV AG im sogenannten "Verbund-Light-Vertrag" vorgegebene Klausel, dass der WESTbahn wegen der günstigen Haustarife (ca. 50% vom Verbundtarif - analog zu den ÖBB Vorteilstickets) Gelder abgezogen werden können. Weiters reduziert die vom VOR und der ÖBB-PV AG gewünschte Einnahmenaufteilung auf die Unternehmen nur nach dem Angebot (Anzahl der Züge) die Einnahmen der WESTbahn. Damit wurde entgegen der realen Nutzung der Kunden von WESTbahn-Zügen im Jahr 2013 ein höherer Anteil von der ÖBB-PV AG Einnahmen zu Lasten der WESTbahn ermöglicht. Damit wird die WESTbahn wirtschaftlich geschädigt.

Neben dem Thema "Zeitkarten" fehlt im VOR eine vertragliche Absicherung der WESTbahn für den zukünftigen Abrechnungsmodus bei Topjugend-Tickets (Abrechnung der Zahlungen des Wirtschaftsministeriums an den VOR), den es im OÖVV gibt. Darüber hinaus wurden von der ÖBB-PV AG nur marginale Anteile an der Schülerfreifahrt für die WESTbahn angeboten - weit entfernt von einer Abrechnung nach der tatsächlichen Nutzung von Schülern / Lehrlingen der WESTbahn. Der VOR konnte der WESTbahn keine wirtschaftlich tragbare Lösung anbieten. Die Summe aller Benachteiligungen bei der Einnahmenaufteilung zusammen mit dem Fehlen jeglicher Subventionszahlungen an die WESTbahn (anders als an die ÖBB-PV AG im Nahverkehr) ließ der WESTbahn keine Alternative als eine leichte Ausweitung der Peak-Aufpreis Zeiten und betroffenen Tickets des VOR (Neu: Topjugend-Ticket) vorzusehen.

Nunmehr kündigt der VOR jedoch an, dass die WESTbahn aus dem VOR aussteigt. Die WESTbahn hat aber keinen Ausstieg mitgeteilt. Für die WESTbahn ist daher die Vorgangsweise seitens VOR nicht nachvollziehbar:
  • Viele Kunden haben auch nach dem Peak-Aufpreis (seit 9. September) gerne den kleinen Aufpreis bezahlt, um die für Pendler ersatzlos hohe Qualität (z.B.: November 97,3% Pünktlichkeit im Fernverkehr - also ein besonders pünktlicher Arbeitsweg) nutzen zu können. Außerhalb der Peak-Zeiten steht die WESTbahn Zeitkarten-Kunden immer zur Verfügung.
  • Die WESTbahn zu eliminieren schadet den VOR-Kunden, weil ihnen die Wahl genommen wird, ob sie ohne oder mit Aufpreis reisen wollen.
  • Der VOR beschränkt den Wettbewerb zwischen ÖBB-PV AG und WESTbahn. Die Kundenseite wird somit vom VOR außer acht gelassen, wenn die WESTbahn aus dem Verbund gedrängt wird. Für die WESTbahn zeigt sich, dass außer im OÖVV offensichtlich keine Bereitschaft besteht Hindernisse für den fairen Wettbewerb zu beseitigen.
  • Die WESTbahn hätte es also als Aufgabe des Verbundes gesehen, die faire Einnahmenaufteilung zwischen den Verkehrsunternehmen durchzusetzen statt die uralten Regeln (Aufteilung von Einnahmen nach Zugzahlen), die nicht zur Aufteilung von Einnahmen zwischen Wettbewerbern geeignet sind, zu konservieren.
Wie in vielen Bereichen Österreichs braucht es Reformen, um der Zukunft gewachsen zu sein. Die WESTbahn will weiter neue Lösungen, die fair sind und auch in Zukunft zur Liberalisierung passen. Die WESTbahn, die kein offizielles Kündigungsschreiben erhalten hat und denkt selbst nicht daran, aus dem Verbund auszuscheiden und appelliert daher an den VOR überhastete Entscheidungen zu überdenken, die für die Kunden problematisch sein können und nicht die Wahlfreiheit zur ÖBB-PV AG zu reglementieren.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Und der ORF steuert noch eine interessante Zahl bei:

Quote from: 'wien.ORF.at',http://wien.orf.at/news/stories/2619501/
Westbahn erhöht erneut Preise für Pendler

Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster hat am Montag neue Aufpreise auf Zeitkarten zu Spitzenzeiten angekündigt. Bereits seit September müssen Zeitkartenbesitzer pro Fahrt um zwei bzw. drei Euro mehr bezahlen.


Der Westbahn-Geschäftsführer erläuterte am Vormittag vor Journalisten seine Unzufriedenheit mit dem VOR-System und kündigte neue Aufpreise ab 13. Dezember für Zeitkarten und Top-Jugendtickets an. Auf den Strecken Wien-St.Pölten, St.Pölten-Amstetten und in der Kernzone 100 (Westbahnhof - Wien Hütteldorf) werde in den Westbahn-Zügen ein Aufpreis von 2 Euro eingehoben, zwischen Wien und Amstetten ein Aufpreis von 3 Euro.

Der Aufpreis gilt laut Forster nur bei Zustieg in den Spitzenzeiten, also vor 9.00 Uhr und nach 15.30 Uhr (Montag bis Donnerstag), vor 9.00 Uhr und nach 12.00 Uhr (Freitag), vor 10.00 Uhr und nach 15.30 Uhr (Samstag) und nach 12.00 Uhr (Sonntag). Für Schüler- und Lehrlingsfreifahrten wird kein Aufpreis verlangt. Bereits im September hatte die Westbahn die Preise für Pendler in der Ostregion erhöht - mehr dazu in Westbahn erhöht Preise für Pendler (http://wien.orf.at/news/stories/2601385/).

Forster: Westbahn besonders kritisch
Die Ostregion als mit Abstand stärkster Nachfragebereich sei finanziell für die Westbahn besonders kritisch, erklärte Forster, auch designierter Rail Holding-Chef. Die Westbahn erhalte aufgrund der „Light-Mitgliedschaft“ im VOR zu wenig Geld, nämlich keine Einnahmenanteile für Einzeltickets Wien – St. Pölten oder keine Einnahmenanteile an Kernzonentickets für Kunden zwischen Hütteldorf – Wien West und könne in keinem Gremium mitwirken.

Bei den Zeitkarten und Jugend-Netzkarten werde eine Einnahmenbeteiligung der Westbahn nach der echten Nutzung verweigert, denn ÖBB-Personenverkehr und VOR akzeptierten nur ein Modell nach Zuganteilen - das werde aber der Lage bei der Westbahn nicht gerecht, sagte Forster. Außerdem weigere sich das Verkehrsministerium soziale Tarife zu stützen.

VOR: Draußen aus Verbund
„Wir sehen das als klare Ansage der Westbahn, den Verbundraum zu verlassen“, reagierte der Sprecher des VOR, Georg Huemer, gegenüber der APA. Der VOR bedaure diese Entscheidung der Westbahn, allerdings müssten im Verbund gemeinsame Spielregeln für alle gelten. Schon seit der ersten Entscheidung der Westbahn, ab September einseitig Aufschläge einzuführen, würden intensive Gespräche geführt.

Die Westbahn stelle 18 Prozent der Leistungen und kriege 18 Prozent der verteilten Einkünfte - „jetzt wollen sie mehr“, erläuterte der VOR-Sprecher. Trotz allem hoffe man noch auf eine partnerschaftliche Einigung im Interesse der Fahrgäste. Wenn die Westbahn nun ab 13. Dezember Aufschläge verlange, dann bedeute das für die Fahrgäste, dass sie nicht mehr mit Verbundkarten in Westbahn-Zügen fahren könnten - auch nicht wenn sie den Aufpreis bezahlten.

Der Tarifverbund VOR erstreckt sich über Wien, Niederösterreich und das Burgenland und wird von über 40 Verkehrsunternehmen getragen. Zu den Verbundpartnern gehören Schienenverkehrsunternehmen wie ÖBB, Raaberbahn, NÖVOG, Wiener Lokalbahnen und die Wiener Linien sowie über 30 Busunternehmen.
Beste Grüße
VT

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Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 10, 2013, 02:48:30 PM
Neues von der Schlammschlacht abseits des "Grünen Tischs":

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131209_OTS0218/
VOR zur WESTbahn: Gemeinsame Spielregeln gelten für mehr als 40 Unternehmen im Verbund

Wien (OTS) - Der von Seiten der WESTbahn GmbH erhobene Vorwurf, der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) wolle den privaten Bahnbetreiber "eliminieren", wird vehement zurückgewiesen. Im Gegenteil würde VOR bei entsprechender Akzeptanz der Grundsätze des Verbundes eine Vollmitgliedschaft des privaten Bahnbetreibers - auch im Sinne der Fahrgäste - begrüßen. Wie schon in der Vergangenheit in intensiven Gesprächen mitgeteilt, sieht VOR allerdings die heute vom WESTbahn-Management angekündigte Ausweitung der "Peak-Hour-Aufschläge" für Verbundkarten als Bruch der fundamentalen Spielregel im Verbund an - was einer Auflösung der Kooperation gleichkomme.

Dem WESTbahn-Management wurde mehrmals unmissverständlich mitgeteilt, dass das Einheben eines Aufschlages auf Verbund-Karten als einseitiges Auflösen der Kooperation mit Bedauern zur Kenntnis genommen werden müsste. VOR kann gerade im Sinne der Fahrgäste derartige Aufschläge nicht gutheißen. Die kritisierte Einnahmenaufteilung wurde auch mit der WESTbahn GmbH verhandelt und vereinbart, das dahinter liegende Prinzip der angebotsorientierten Einnahmenaufteilung wurde von allen Partnern anerkannt. Bei entsprechender Bereitschaft, die Grundregeln des Verkehrsverbundes und seiner mehr als 40 Partner zu akzeptieren, bleibt die Einladung an die WESTbahn aufrecht, Gespräche mit dem Ziel einer Vollmitgliedschaft im VOR zu führen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131210_OTS0064/
AK zu Westbahn: Preispolitik auf dem Rücken der Pendler und Pendlerinnen muss aufhören
Kaske: Morgiger AK Pendlertag setzt Signal für einen starken öffentlichen Verkehr in der Ostregion


Wien (OTS/AK) - "Die Westbahn muss ihre unsoziale und kundenfeindliche Preispolitik sofort stoppen", sagt AK Präsident Rudi Kaske zu den erneuten Preisaufschlägen des Unternehmens. Die Westbahn hatte angekündigt, jetzt nicht nur Aufpreise von PendlerInnen an Wochentagen, sondern auch von SchülerInnen und Lehrlingen mit dem Top-Jugendticket zu verlangen und zusätzlich diese Zuschläge auch auf die Wochenenden auszuweiten. "Das legt den Verdacht nahe: Hier geht es darum, die Nahverkehrskunden und -kundinnen mit immer neuen für sie unerwarteten Preisaufschlägen aus ihren Zügen herauszudrängen", so Kaske. Verlierer seien die Menschen, die mit der Bahn nach Wien oder von Wien ins Umland fahren und damit Umwelt und Straßen entlasten. Denn viele PendlerInnen, SchülerInnen und Lehrlinge sind auf ganz bestimmte Verbindungen angewiesen, die jetzt mit dem neuerlichen Preisstreit zwischen Westbahn und dem Verkehrsverbund Ostregion nicht mehr mit ihrer Dauerkarte gedeckt sind.

Kaske sieht den schwarzen Peter klar bei der Westbahn: "Wer täglich mit der Bahn zur Arbeit oder zur Schule fährt, muss sich auf die Gültigkeit seiner Jahres- oder Monatskarte oder seines Top-Jugendtickets verlassen können." Das gemeinsame Tarifsystem des Verkehrsverbundes ist genau dafür ein Garant. "Die Westbahn aber betreibt Preispolitik nach dem Motto: Wenn die Kasse diesen Monat nicht stimmt, kommt nächsten Monat ein neuer Aufschlag." Morgen wird die AK Wien auf ihrem Pendlertag ein Signal für einen starken öffentlichen Verkehr in der Ostregion setzen. "80 Prozent ihrer Fahrgäste hat die Bahn im Nahverkehr. In und um Wien braucht es mehr, nicht weniger öffentlichen Personennahverkehr", sagt Kaske.

Der AK Präsident kündigte den anhaltenden Widerstand der AK gegen weitere Privatisierungstendenzen bei der Bahn an. "Österreich braucht mehr, nicht weniger öffentlichen Personennahverkehr. Das gilt für die neue Bundesregierung ebenso wie für Europa", so Kaske. Die AK protestiert seit Monaten gegen die Liberalisierungsschritte, die derzeit mit dem 4. Eisenbahnpaket für die EU in Brüssel vorbereitet werden. Die EU-Kommission plant mit diesem Paket nach dem Fernverkehr nun auch den Nah- und Regionalverkehr auf der Schiene einer völligen Marktöffnung zuzuführen. Die AK setzt sich massiv dagegen ein: "Wir wollen die Probleme, die wir momentan auf der Westbahnstrecke erleben, nicht in ganz Österreich haben", so Kaske.

Die Arbeiterkammern Wien und Niederösterreich schätzen, dass allein unter ihren Mitgliedern mehrere tausend PendlerInnen täglich auf der Strecke zwischen Amstetten und Wien unterwegs sind. Viele von ihnen haben sich bei der AK über die unerwarteten Zuschläge beschwert.

Beim AK Wien Pendlertag verteilt die AK Wien 90.000 Fahrpläne mit den Nahverkehrsverbindungen in der Ostregion an allen wichtigen Bahnhöfen und U-Bahnknoten.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131210_OTS0161/
Westbahn: Weitere Attacke auf Niederösterreichs PendlerInnen
AKNÖ-Wieser gegen weitere Bahn-Privatisierung


Wien (OTS/AKNÖ) - Mit 15. Dezember steht der Fahrplanwechsel bei den Öffis an. Bei den Fahrplänen ändert sich kaum etwas, Ärgernis erregen die anhaltenden Änderungen bei der Westbahn AG. Die private Westbahn hält nicht mehr im Tullnerfeld, hier springen die ÖBB ein. Die Westbahn verlangt seit September Aufpreise von den PendlerInnen. Jetzt sollen auch SchülerInnen und Lehrlinge zur Kasse gebeten werden und das auch am Wochenende. "Die Westbahn will scheinbar ihre Kunden vertreiben", kritisiert AKNÖ-Präsident Markus Wieser und spricht sich gegen weitere Privatisierungen bei der Bahn aus.

Drei Viertel der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen arbeiten außerhalb ihrer Wohngemeinden. Viele von ihnen sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Vor allem die AuspendlerInnen nach Wien benötigen ein verbessertes Verkehrsangebot, da das Parken dort immer mehr erschwert wird. "Wir brauchen mehr öffentlichen Verkehr in Niederösterreich. Und es muss für die Pendlerinnen und Pendler möglich sein, mit einem Ticket alle Verkehrsanbieter nutzen zu können", fordert Wieser. Er tritt gegen eine weitere Marktöffnung auf der Schiene ein, wenn diese auf dem Rücken der PendlerInnen ausgetragen wird. Der Gedanke des Verkehrsverbundes, mit einem Ticket alle Anbieter nutzen zu können, muss im Vordergrund stehen. Ein weiterer wichtiger Punkt, der von den PendlerInnen regelmäßig bei der AKNÖ eingefordert wird, ist die Verlässlichkeit. "Jemand, der jeden Tag öffentlich unterwegs ist, muss sich auf die Verkehrsmittel verlassen können. Verlässlichkeit ist das Um und Auf im öffentlichen Verkehr. Informationen über Verkehrsstörungen sind dabei unerlässlich", sagt Wieser.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 12, 2013, 07:33:21 PM
Jetzt darf's die ÖBB endgültig richten:

Quote from: 'noe.ORF.at',http://noe.orf.at/news/stories/2620173/
Westbahn akzeptiert keine VOR-Zeitkarten

In den Westbahn-Zügen gelten ab Freitag die Zeitkarten des Verkehrsverbunds Ostregion (VOR) und das Top-Jugendticket nicht mehr. Der VOR bedauert diesen Schritt der Westbahn. Ab Freitag gelten nur mehr die normalen Westbahn-Fahrkarten.


Nachdem die Westbahn ab Freitag Aufpreise für Pendler in Spitzenzeiten einheben wollte, hat der VOR diese Maßnahme als inkompatibel im Verkehrsverbund gesehen. Nun sind auch die Aufpreise hinfällig und ab Freitag gelten nur mehr die normalen Westbahn-Tickets.

Zwischen Wien und St. Pölten bzw. Amstetten werden die Pendler-Zeitkarten also nicht mehr von der Westbahn anerkannt, betont die Sprecherin der mehrheitlich privaten Westbahn.

1.500 Personen von dieser Maßnahme betroffen
Vonseiten des VOR wird der Schritt der Westbahn bedauert. Die Gespräche hätten nichts gefruchtet, trotzdem appelliere man an die Verantwortlichen wieder Mitglied der Tarifgemeinschaft zu werden. „Der Ball liegt jetzt bei der Westbahn“, sagte der Sprecher des VOR gegenüber der APA.

Betroffen seien täglich ungefähr 1.500 Leute, im Schnitt bedeute das wohl pro ÖBB-Zug 100 zusätzliche Personen. Die ÖBB hätten zugesagt, nach Möglichkeit ihre Kapazitäten auszuweiten.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on December 12, 2013, 08:02:09 PM
Ich konnte die Grundprinzipien der WESTbahn von Anfang an nicht leiden, aber jetzt haben sich diese geldgierigen Eigenbrötler mal wieder selbst übertroffen... Interessant, wie sehr dieses dubiose Unternehmen nach und nach versucht, die Preise nach oben zu treiben, wenn man bedenkt, was für große Töne anfangs noch herrschten, wie überteuert die ÖBB ihre Tickets verkaufen würden. Ich finde das echt erbärmlich, dass hier immer tiefer in die schmutzige Trickkiste gegriffen wird, nur um ja noch mehr potentiellen Profit schlagen zu können! Normalerweise drückt der Konkurrenzkampf ja eher die Preise...  :rolleyes:

Und dass man sich über die Zahlungen seitens des VOR, welche pro gestelltem Zug ausgezahlt werden und nicht pro befördertem Fahrgast, so aufregt, finde ich auch keineswegs gerechtfertigt. Das macht doch in meinen Augen Sinn, weil so beim Betrieb von Nebenbahnen wenigstens ein kleines Zuckerl rausspringt, und nicht den Privaten, die sich freien Willens auf die lukrativste Strecke des Landes setzen noch mehr Geld in den Rachen gestopft! Langsam platzt mir echt der Kragen, wenn diese Scherzkekse mit ihrer höchst fragwürdigen Geschäftspolitik nicht bald einen neuen Weg einschlagen und endlich einmal aufhören, durch ihre sinnlosen Manipulationen letztlich den Kunden durch steigende Kosten schaden!  :daumenrunter:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on December 12, 2013, 08:46:42 PM
Quote from: 'FromHell',index.php?page=Thread&postID=292839#post292839
Interessant, wie sehr dieses dubiose Unternehmen nach und nach versucht, die Preise nach oben zu treiben, wenn man bedenkt, was für große Töne anfangs noch herrschten, wie überteuert die ÖBB ihre Tickets verkaufen würden.
Wieso nach oben treiben? Wie hat man zur Einführung so schön gesagt: "Bei uns zahlen Sie für 1. Klasse Qualität immer nur die Hälfte des 2. Klasse-Tickets beim Mitbewerber. Dieses Versprechen halten wir."

Da ist es doch klar, dass man die Preise nach oben schrauben muss sonst zahlt man ja nicht mehr die Hälfte des ÖBB-Preises.  8-)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 12, 2013, 09:42:44 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=292583#post292583
Dieses Unternehmen ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten!

Ich kann mich nur wiederholen! Profitgier bis zum geht nicht mehr.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on December 13, 2013, 08:58:50 AM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=292844#post292844'
Da ist es doch klar, dass man die Preise nach oben schrauben muss sonst zahlt man ja nicht mehr die Hälfte des ÖBB-Preises.
Das ist wohl wahr... Ich verstehe nur nicht, dass sich so viele Leute auf der Nase herumtanzen lassen und dieses Angebot beanspruchen. Natürlich erscheint die WESTbahn auf den ersten Blick deutlich billiger als die Konkurrenz, aber wenn man nun auch noch die Preissprünge, die auf deren Konto gehen, mit einkalkuliert, wird die Ersparnis wohl nicht mehr so groß sein. Und ich traue mich wetten, wir sind mit dieser Gewinnmaximierung noch nicht einmal annähernd am Ende angelangt. Dass man einfach derartig viele Leute hinters Licht führen und dennoch ohne jegliche Konsequenzen scheinbar Erfolg haben kann leuchtet mir ehrlich gesagt nicht wirklich ein...  :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: matboy on December 13, 2013, 09:30:35 PM
Gewinnmaximierung? Meines Wissens hat die Westbahn AG mit Millionenverlusten zu kämpfen, drum will man ja ständig die Preise erhöhen. So kehrt vielleicht mancher Bahnfahrer wieder zu den ÖBB zurück.
Ich würde es ohnehin befürowrten, dass die Westbahn AG nicht ihr eigenes Süppchen kocht, sondern die Züge im Auftrag der ÖBB anbietet.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 16, 2013, 10:50:05 AM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131216_OTS0049/
Seit 15. Dezember fährt die WESTbahn im vollen Stundentakt
Mit einer Pünktlichkeit von 97,3% im November hat die WESTbahn sensationelle Werte im Fernverkehr erzielt.


(http://www.ots.at/anhang/OTS_20131216_OTS0049.layout_medium_final-0.jpg)
Fahrplan ab 15. Dezember 2013 (http://www.ots.at/anhang/OTS_20131216_OTS0049.pdf)

Wien (OTS) - Seit 15. Dezember 2013 ist die WESTbahn erstmals seit ihrem Bestehen mit vollem Stundentakt zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof für die Kunden unterwegs. Mit der Verdichtung des Fahrplans wurden Taktlücken geschlossen. Damit ist die WESTbahn "ohne viel nachzudenken" regelmäßig für die Kunden verfügbar.

Zusätzliche Züge - Neu:

Abfahrt Wien Westbahnhof:
  • täglich stündlich von 6:40 Uhr bis 18:40 Uhr (Abfahrt Wien West nach Salzburg Hbf.)
  • zusätzlich Montag bis Samstag auch ab 5:40 Uhr (Abfahrt Wien West nach Salzburg Hbf.)
  • zusätzlich täglich ab 19:40 Uhr nach Linz (Freitag, Samstag, Sonntag weiter bis Salzburg)
  • Sonn- und Feiertag ab 20:40 Uhr nach Linz
Das ergibt bis zu 16 Abfahrten ab Wien Westbahnhof!

Abfahrt Salzburg Hauptbahnhof:
  • täglich stündlich von 6:50 Uhr bis 18:50 Uhr (Abfahrt Salzburg Hbf. nach Wien West)
  • zusätzlich Montag bis Samstag auch ab 5:50 Uhr (Abfahrt Salzburg Hbf. nach Wien West)
  • zusätzlich Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage ab 19:50 Uhr
  • zusätzlich Montag bis Freitag ab 5:00 Uhr und Montag bis Samstag ab 6:00 Uhr (Abfahrt Linz nach Wien West)
Das ergibt bis zu 17 Abfahrten ab Salzburg Hauptbahnhof!

Der Stundentakt bringt Vorteile für alle Geschäfts- und Privatreisende, da die WESTbahn ab sofort besser kalkulierbar ist. Im November erreichte die WESTbahn einen sensationellen Pünktlichkeitswert von 97.3%. Damit zählt der Newcomer mit Abstand zu den pünktlichsten Bahnen Europas im Fernverkehr und ist noch attraktiver auf Österreichs Schienen unterwegs. Außerdem ist die WESTbahn in der Fahrtrichtung Wien - Salzburg noch schneller! Die Fahrzeit reduziert sich um 2 Minuten auf 2h 30min.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT

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Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on December 16, 2013, 01:50:30 PM
Quote from: 'matboy',index.php?page=Thread&postID=292900#post292900
Gewinnmaximierung? Meines Wissens hat die Westbahn AG mit Millionenverlusten zu kämpfen, drum will man ja ständig die Preise erhöhen. So kehrt vielleicht mancher Bahnfahrer wieder zu den ÖBB zurück.
Ich würde es ohnehin befürowrten, dass die Westbahn AG nicht ihr eigenes Süppchen kocht, sondern die Züge im Auftrag der ÖBB anbietet.
Ach so, stimmt... Ich vergaß komplett, dass das natürlich nur zum Wohle der Kunden dient, dass sich ein Privatunternehmen auf die lukrativste Strecke Österreichs setzt und in weiterer Folge die Preise stetig immer weiter nach oben treibt...  :rolleyes:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 17, 2013, 07:01:38 AM
Quote from: 'FromHell','index.php?page=Thread&postID=293067#post293067'
Ach so, stimmt... Ich vergaß komplett, dass das natürlich nur zum Wohle der Kunden dient, dass sich ein Privatunternehmen auf die lukrativste Strecke Österreichs setzt und in weiterer Folge die Preise stetig immer weiter nach oben treibt... :rolleyes:
Die Weststrecke ist die lukrativste Strecke für die ÖBB
(Selbstverdienerstrecke -> keine Förderung durch Bund)? Die ÖBB bekommt durch diese Schnellverbindung (Lainzer Tunnel) keine Förderung, genau so wenig wie die Westbahn AG. Die ÖBB erhält vom Bund nur eine Förderung für den Regionalverkehr, S-Bahn und einigen REX-Zügen über die Altbaustrecke. Mehr nicht!!!

Wenn man so etwas schreibt sollte man sich über dieses klar werden von wo dieses Zugpersonal durch andere Firmen gestellt wird. Triebfahrzeugführer werden teilweise (und nicht nur ich) für die W... von einer "Fremdfirmen" (zB.****BCargo) gestellt.

Es gibt sagen wir es einmal so Probleme da und dort. Das lässt sich nicht abstreiten. Nur eines will ich noch sagen, die ÖBB spart nicht so auf .....!!!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 21, 2013, 03:53:02 AM
Gestern war wieder einmal die Westbahn AG-Garnitur im TS-Werk Floridsdorf (Zugwaschanlage) und das als Doppeltraktion. Soviel zum Thema (was in anderen Foren und auch hier schon mal behauptet wurde) das diese nicht in Doppeltraktion fahren dürfen (Fahrgastbetrieb ist eine andere Geschichte). Abfahrt Richtung West war heute um 23:20 ab TS-Werk und ca. 23:40 vom Bhf. Floridsdorf über Wien Meidling nach Wien West. Fotos folgen noch :D !

lg sheldor
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 21, 2013, 06:37:49 AM
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=293427#post293427'
... das diese nicht in Doppeltraktion fahren dürfen (Fahrgastbetrieb ist eine andere Geschichte). ...

lg sheldor
Fahren seit gestern auch im Fahrgastbetrieb in Doppelgarnitur: jeden Freitag Abend ab Wien West um 19.40
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 21, 2013, 06:39:59 AM
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=293137#post293137'
Quote from: 'FromHell','index.php?page=Thread&postID=293067#post293067'
Ach so, stimmt... Ich vergaß komplett, dass das natürlich nur zum Wohle der Kunden dient, dass sich ein Privatunternehmen auf die lukrativste Strecke Österreichs setzt und in weiterer Folge die Preise stetig immer weiter nach oben treibt... :rolleyes:
Die Weststrecke ist die lukrativste Strecke für die ÖBB
(Selbstverdienerstrecke -> keine Förderung durch Bund)? Die ÖBB bekommt durch diese Schnellverbindung (Lainzer Tunnel) keine Förderung, genau so wenig wie die Westbahn AG. Die ÖBB erhält vom Bund nur eine Förderung für den Regionalverkehr, S-Bahn und einigen REX-Zügen über die Altbaustrecke. Mehr nicht!!!

....
..und die REX200 bekommen keine staatliche Förderung?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on December 21, 2013, 09:53:03 AM
Quote from: 'nonscio',index.php?page=Thread&postID=293429#post293429
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=293427#post293427'
... das diese nicht in Doppeltraktion fahren dürfen (Fahrgastbetrieb ist eine andere Geschichte). ...

lg sheldor
Fahren seit gestern auch im Fahrgastbetrieb in Doppelgarnitur: jeden Freitag Abend ab Wien West um 19.40
Und im ersten Fahrplanjahr sind sie ebenfalls als Tandem unterwegs gewesen (zwei Garnitur leer & abgesperrt).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: BR4020 on December 21, 2013, 09:56:03 AM
Quote from: 'nonscio','index.php?page=Thread&postID=293430#post293430'
und die REX200 bekommen keine staatliche Förderung?
Die REX200 auch nicht, da sie nicht vom Land bestellt wurden.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 21, 2013, 07:05:04 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=293436#post293436'
Und im ersten Fahrplanjahr sind sie ebenfalls als Tandem unterwegs gewesen (zwei Garnitur leer & abgesperrt).
IM ERSTEN so wie du schreibst, gilt aber nicht für die Strecke 900 (nur mit Genehmigung)!! Leider ging sich kein besseres Foto aus, da ich erst in Floridsdorf (Bstg. 1) mit dem Verstärker dazu kam :( . Leider darf man nur getrennt zum TS (-> Zugwaschanlage) und wieder retour fahren ?( !
Die Qualität lässt zwar etwas zu wünschen über (ich hoffe es wird mir verziehen!!) :( .

lg sheldor

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=12796&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=12796&size=full)
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=12797&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=12797&size=full)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on December 21, 2013, 08:36:43 PM
Quote from: 'sheldor',index.php?page=Thread&postID=293465#post293465
IM ERSTEN so wie du schreibst, gilt aber nicht für die Strecke 900 (nur mit Genehmigung)!!
Eine Strecke 900 gibt es nicht, das sind immer noch die Strecken 122 (Hütteldorf - Wien Nord) und 114 ab Wien Nord. Und eine Genehmigung braucht es nicht da es keine besondere Beförderungsbestimmung gibt (es ist ja keine LÜ-Sendung).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on December 21, 2013, 09:00:04 PM
Quote from: 'sheldor',index.php?page=Thread&postID=293137#post293137
Quote from: 'FromHell','index.php?page=Thread&postID=293067#post293067'
Ach so, stimmt... Ich vergaß komplett, dass das natürlich nur zum Wohle der Kunden dient, dass sich ein Privatunternehmen auf die lukrativste Strecke Österreichs setzt und in weiterer Folge die Preise stetig immer weiter nach oben treibt... :rolleyes:
Die Weststrecke ist die lukrativste Strecke für die ÖBB
(Selbstverdienerstrecke -> keine Förderung durch Bund)? Die ÖBB bekommt durch diese Schnellverbindung (Lainzer Tunnel) keine Förderung, genau so wenig wie die Westbahn AG. Die ÖBB erhält vom Bund nur eine Förderung für den Regionalverkehr, S-Bahn und einigen REX-Zügen über die Altbaustrecke. Mehr nicht!!!

Wenn man so etwas schreibt sollte man sich über dieses klar werden von wo dieses Zugpersonal durch andere Firmen gestellt wird. Triebfahrzeugführer werden teilweise (und nicht nur ich) für die W... von einer "Fremdfirmen" (zB.****BCargo) gestellt.

Es gibt sagen wir es einmal so Probleme da und dort. Das lässt sich nicht abstreiten. Nur eines will ich noch sagen, die ÖBB spart nicht so auf .....!!!
Bei allem Respekt sehe ich keinerlei Zusammenhang zwischen deiner "Antwort" auf meinen Post und diesem... ?(
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 23, 2013, 01:37:27 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131223_OTS0063/
WESTbahn Weihnachtsgeschenk - vorläufig keine Preisanpassung. WESTbahn wünscht frohe Weihnachten mit dem BESTpreis-Ticket "X-Mas"!
Die WESTbahn bleibt ihrem günstigen Haustarif bis auf weiteres treu und ist für ihre Kunden da: ohne Preisanpassung analog zur ÖBB und mit einer neuen BESTpreis-Aktion


Wien (OTS) - Die WESTbahn hat sich dazu entschlossen, keine kurzfristige Preiserhöhung durchzuführen. Bis auf weiteres fahren WESTbahn-Kunden zum bekannten günstigen Haustarif der WESTbahn. Damit bleibt die WESTbahn, die zum halben Vollpreis des Mitbewerbers fährt, das günstigste Verkehrsmittel auf Schiene entlang der Westbahnstrecke.

"Die WESTbahn hat sich vorläufig gegen eine Preisanpassung entschieden. Wir sichern weiterhin unser günstiges Preisniveau und sind als Qualitäts- und Preisführer noch überaus attraktiver", kommentiert WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster die Entscheidung. Die WESTbahn bietet die weitaus günstigsten Preise bei regulären Einzeltickets an, die für die Kunden ohne Vorbedingungen im Zug, online oder in einer von 3000 Trafiken Österreichweit erhältlich sind.

Heute ist Weihnachten und die WESTbahn möchte sich bei allen Kunden, die der WESTbahn im letzten Jahr mit Treue zur Seite gestanden sind, mit einem Geschenk bedanken: Das BESTpreis-Ticket "X-Mas" ermöglicht allen WESTbahn-Kunden von 25. Dezember 2013 bis 5. Jänner 2014 zu tollsten Preisen auf einzelnen WESTbahn-Relationen zu fahren. Für den kurzentschlossenen Silvesterrutsch bietet sich damit die ideale Möglichkeit am 31. Dezember nach Wien zu reisen und am 1. Jänner ab 06:40 Uhr wieder retour (z.B. nach Salzburg) zu fahren.

Zwei Preisbeispiele für das BESTpreis-Ticket "X-Mas":
Salzburg - Linz: Euro 9,90
Wien - Salzburg: Euro 18,90

Alle Streckenangebote und weitere Informationen sind unter http://www.westbahn.at aufzurufen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Quote from: 'wien.ORF.at',http://wien.orf.at/news/stories/2622079/
Westbahn stoppt Preiserhöhung

Die Westbahn wird die angekündigte Preiserhöhung vorläufig verschieben, die Tarife bleiben „in den nächsten zwei bis drei Monaten“ gleich. Höhere Tarife gibt es bald auf den ÖBB-Strecken Wien-St. Pölten und Wien-Linz.


In einer Aussendung hatte die Westbahn zunächst die Verschiebung angekündigt, „in den nächsten zwei bis drei Monaten wird es keine Preiserhöhung geben“, präzisierte Westbahn-Sprecherin Angelika Veith später gegenüber der APA. Dann sollen die Preise um etwa zwei Prozent angehoben werden. Die Erhöhung war Anfang Dezember angekündigt worden - mehr dazu in Westbahn erneut teurer für Pendler (http://wien.orf.at/news/stories/2619501/) (wien.ORF.at; 9.12.2013).

Höhere ÖBB-Tarife ab Jahresbeginn
Die ÖBB lassen ihren Preis - wie berichtet - auch ab 1.1.2014 auf der Strecke Wien-Salzburg gleich bei 50 Euro, mit Vorteilscard kostet die Fahrt damit weiterhin 25 Euro. In der Westbahn kostet die Fahrt Wien-Salzburg mit 25 Euro den Vorteilscard-Preis.

Teurer wird es für ÖBB-Kunden ab Jahresanfang allerdings zwischen Wien und Linz, wo der Vorteilscard-Preis von 17,20 auf 17,40 Euro steigt. Und auch auf der Westbahn-Teilstrecke von St. Pölten nach Wien drehen die ÖBB an der Preisschraube - statt 12 werden künftig 12,70 Euro fällig.

Auf diesen Teilstrecken ist die private Westbahn damit ab Jänner günstiger als die Staatsbahn. Bisher hatte sich der Konkurrent, der zu 47 Prozent dem Bauindustriellen und Ex-Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner gehört, an den Vorteilscard-Preisen der ÖBB orientiert.
Beste Grüße
VT

EDIT: ORF-Meldung ergänzt
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 24, 2013, 06:35:07 PM
Quote from: 'BR4020','index.php?page=Thread&postID=293437#post293437'
Die REX200 auch nicht, da sie nicht vom Land bestellt wurden.
Sorry, da bist Du falsch informiert - und die Förderung ist nicht zu knapp bemessen:
http://derstandard.at/1353207972121/Fuer-Regionalexpress-rollt-der-Rubel

...und mit fast 40,- pro Zugkilometer kann man schon einiges machen, das sind bis Amstetten fast 4800,-; pro Zug, pro Fahrt, in eine Richtung.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 24, 2013, 07:56:40 PM
Seit wann bekommen die REX200 eine Förderung durch das Land?

Wien – Salzburg, wo sich die Westbahn mit den ÖBB duellieren, wird nicht subventioniert (weder der eine noch der andere). Kein Railjet, Intercity, Eurocity, REX200, Westbahnzug usw. (=Neubaustrecke) bekommt eine subvention. Einziger der diese erhält ist der Regionalverkehr (mit rund 42 Millionen Euro) der über die "Altbaustrecke" geführt wird.

lg sheldor
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 24, 2013, 09:51:47 PM
Quote from: 'nonscio',index.php?page=Thread&postID=293645#post293645
Quote from: 'BR4020','index.php?page=Thread&postID=293437#post293437'
Die REX200 auch nicht, da sie nicht vom Land bestellt wurden.
Sorry, da bist Du falsch informiert - und die Förderung ist nicht zu knapp bemessen:
http://derstandard.at/1353207972121/Fuer-Regionalexpress-rollt-der-Rubel

...und mit fast 40,- pro Zugkilometer kann man schon einiges machen, das sind bis Amstetten fast 4800,-; pro Zug, pro Fahrt, in eine Richtung.

Nur weil irgendwo etwas in der Zeitung steht, muss dies noch lange nicht der Wahrheit entsprechen. Der Standard ist eine Zeitung mit weniger ÖBB Inseraten und daher dafür bekannt, dass eher Contra ÖBB geschrieben wird, als dies vielleicht eine Kronenzeitung oder ein Kurier tut.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 24, 2013, 11:43:05 PM
Quote from: 'Busfreund','index.php?page=Thread&postID=293656#post293656'
Quote from: 'nonscio',index.php?page=Thread&postID=293645#post293645
Quote from: 'BR4020','index.php?page=Thread&postID=293437#post293437'
Die REX200 auch nicht, da sie nicht vom Land bestellt wurden.
Sorry, da bist Du falsch informiert - und die Förderung ist nicht zu knapp bemessen:
http://derstandard.at/1353207972121/Fuer-Regionalexpress-rollt-der-Rubel

...und mit fast 40,- pro Zugkilometer kann man schon einiges machen, das sind bis Amstetten fast 4800,-; pro Zug, pro Fahrt, in eine Richtung.

Nur weil irgendwo etwas in der Zeitung steht, muss dies noch lange nicht der Wahrheit entsprechen. Der Standard ist eine Zeitung mit weniger ÖBB Inseraten und daher dafür bekannt, dass eher Contra ÖBB geschrieben wird, als dies vielleicht eine Kronenzeitung oder ein Kurier tut.
Dann lies es halt woanders nach: http://www.regionalmanagement-noe.at/service/news/gemeinsam-zu-besserer-mobilitaet.html
Das Land NÖ finanziert den REX 200.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 25, 2013, 04:14:23 AM
Das ist aber eine alleinige Finanzierung durch das Land NÖ und nicht durch den Bund. Der Bund zahlt da keine Cent dazu. So etwas gibt es öfter in Österreich wo zusätzliche Angebote durch die jeweiligen Bundesländer mitfinanziert werden.
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Post by: nonscio on December 25, 2013, 07:52:00 AM
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=293670#post293670'
Das ist aber eine alleinige Finanzierung durch das Land NÖ und nicht durch den Bund. Der Bund zahlt da keine Cent dazu. So etwas gibt es öfter in Österreich wo zusätzliche Angebote durch die jeweiligen Bundesländer mitfinanziert werden.
Womit wir uns einige sind, dass der REX200 durch die öffentliche Hand direkt gesponsert wird. Und ob das nun direkt vom Bund oder über den Finanzausgleich und einen Vertrag zwischen Bundesland und Betreiber erfolgt ist schlussendlich egal.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 1216.226 on December 25, 2013, 01:15:26 PM
Es hätte sich genauso gut die WESTbahn um die Führung der REX200-Züge bewerben können, wenn sie die erforderlichen Garnituren hätten stellen können. Haben sie nicht (weder beworben noch genügend Garnituren), daher bekommt die ÖBB dafür einen Zuschuss und basta.

Die WESTbahn sieht sich mit ihrer aufgetunten S-Bahn aber als Konkurrenz zu RJ und OIC und beschweren sich immer, dass die ÖBB für diese Züge Subventionen erhalte, sie aber nicht. Nur leider bekommt die ÖBB nicht einen einzigen Cent dafür!

Das mit dem VOR ist auch so eine Sache: Natürlich ist es nicht 100%ig gerecht, wenn die WESTbahn pro Zug (Sitzplatz?) genauso viel Geld bekommt als z.B. die ÖBB für ihre Züge zwischen Stockerau und Absdorf-Hippersdorf, obwohl erstere weit besser ausgelastet sind. Andererseits muss man auch sagen, dass es für jeden Zug fixe Ausgaben gibt (Personal, Wartung, Strom, Trasse,...), die immer gleich hoch sind, egal ob jetzt 1 Fahrgast mitfährt oder 1.000 Fahrgäste.

Mir persönlich ist die WESTbahn jedenfalls extrem unsympatisch mit ihrem dauernden Gesude und Anschwärzen der anderen, obwohl sie selbst mMn um keinen Deut besser sind. Ob ich das als 1.Klasse-Komfort sehen soll, wenn es mir bei jedem Tunnel die Ohren durchhaut, bei jedem schnell fahrenden Gegenzug der Triebwagen zu schwanken beginnt oder ich mein Gepäck am Schoß halten darf, weil unter den Sitzen und über den Sitzen zu wenig Platz dafür ist?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: turtlepower on December 25, 2013, 01:22:27 PM
Quote from: '1216.226','index.php?page=Thread&postID=293685#post293685'
Es hätte sich genauso gut die WESTbahn um die Führung der REX200-Züge bewerben können, wenn sie die erforderlichen Garnituren hätten stellen können. Haben sie nicht (weder beworben noch genügend Garnituren), daher bekommt die ÖBB dafür einen Zuschuss und basta.
Nein, es handelt sich um eine Direktvergabe. Ausschreibungen gibt es im österreichischen Personenverkehr praktisch keine.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 25, 2013, 01:26:24 PM
An die WESTbahn kann man ja auch schlecht was direkt vergeben, da sie dafür zu wenige Garnituren haben UND die schon mit der von ihnen selbst ausgesuchten Strecke finanziell nicht zurecht kommen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 25, 2013, 01:59:00 PM
Jetzt dürfen Familienkonstellationen als Zankapfel herhalten:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131224_OTS0008/
WESTbahn ist DIE Familienbahn
WESTbahn bleibt auch für größere Familien attraktiv und ist jetzt der Weihnachtshit für günstige Ausflüge!


Wien (OTS) - Die WESTbahn wird ihre positive Familien-Preisgestaltung nicht nach dem VORTEILSCARD Family Prinzip der ÖBB (maximal 2 Kinder pro Erwachsenem) anpassen.

Damit können bei der WESTbahn pro Erwachsenem zum Haustarif (egal wer fährt - auch Patchworkfamilien sind natürlich willkommen!) bis zu 4 Kinder um Euro 1.- mitreisen - und wer die Oberösterreichische Familienkarte bzw. den Niederösterreichischen oder Salzburger Familienpass hat, spart für sich und einen weiteren Erwachsenen nochmals 10% auf den sensationell niedrigen WESTbahn Haustarif und die Kinder bis 14,99 Jahre, die auf der Karte eingetragen sind, reisen gratis. Ein Preisbeispiel: Eine einfache Fahrt St. Pölten - Wien kostet für einen Vollzahler Euro 5,40 und bis zu vier Kinder unter 15 Jahren fahren gratis.

Und in den Weihnachtsferien gibt es für die Familien mit Niederösterreichischem oder Salzburger Familienpass oder der Oberösterreichischen Familienkarte ein ganz besonderes Zuckerl: Über die jeweiligen Familienreferate gibt es Gutscheine zum Download - damit fahren bis zu zwei Erwachsene bei einer einfachen Fahrt zum halben Haustarif (also z.B. Wien - Salzburg um Euro 12,50) und die eingetragenen Kinder reisen gratis.

Die WESTbahn ist die Familienbahn und somit in den Weihnachtsferien genau DIE Bahn für Familien mit Kindern, um rasch günstig einen Ausflug zu machen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 1216.226 on December 25, 2013, 09:29:17 PM
Die Pendler schmeißens aus den Zügen, und dann müssens irgendwelche Schleuder-Angebote machen, damit die Züge nicht nur heiße Luft transportieren. Und dann noch aufregen, dass die Einnahmen zu gering sind, obwohl sie selber so billige Angebote machen, mit denen sich das nie rentieren kann. Ein echter Kasperlverein...  :achtung:
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Post by: Busfreund on December 25, 2013, 09:35:18 PM
Ist ja schon auch bezeichnend, dass bis jetzt nur Geschäftsführer am Werk waren, die alle noch alte Rechnungen mit der ÖBB zu begleichen hatten (Wehinger, Forster). Würde man da endlich mal einen richtigen GF installieren, der nicht nur persönliche Interessen hat, könnte man auch endlich richtig mit dem Geschäft beginnen. Leider war und ist die WESTbahn samt all ihrer Eigentümer zu blöd dafür.
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Post by: ibi on December 25, 2013, 09:44:11 PM
@1216.226:
Allerdings. Wäre wohl besser, dem RJ Konkurrenz zu machen und dieselben Halte und Relationen (also zumindest Wien - Innsbruck oder Wien - München) anzubieten. Man ist für Vielfahrer kaum billiger als die ÖBB (dort zahlt man halt noch 100 Euro für die VC), für Gelegenheitsfahrer dürften die Sparschieneangebote auch eine gute Alternative darstellen. Derzeit fährt man langsamer als der RJ, ist aber für Pendler immer uninteressanter. Der Anteil der Nicht-Pendler außerhalb der Landeshauptstädte dürfte wohl zu klein sein, um die zusätzlichen Halte zu rechtfertigen.
Dazu kommen noch die mangelhaften Anschlüsse in Salzburg. (Kein Anschluß von der WESTbahn auf die Züge nach München oder Innsbruck, der Anschluß nsch Villach ist mir zwei Minuten sehr knapp bemessen. In die Gegenrichtung läufts genauso.) Da könnte man sicher einiges mit einer Verlängerung wettmachen, zumal sowohl Salzburg-München, als auch Salzburg-Innsbruck genug Fahrgastpotential hat.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 25, 2013, 10:21:53 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=293689#post293689
An die WESTbahn kann man ja auch schlecht was direkt vergeben, da sie dafür zu wenige Garnituren haben UND die schon mit der von ihnen selbst ausgesuchten Strecke finanziell nicht zurecht kommen.
Warum nicht? Mit einem Vorlauf von 2-2,5 Jahren geht das. Das funktioniert in anderen Ländern Europas durchaus.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 25, 2013, 10:25:41 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=293712#post293712
... könnte man auch endlich richtig mit dem Geschäft beginnen.
Und was ist Dein konkreter Vorschlag wie man am Mobilitätsmarkt zumindest soviel Geld macht um eine scharze Null einzufahren; mit Ausnahme des: die Republik/das Bundesland/der Verkehrsverbund zahlt?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 25, 2013, 10:32:43 PM
Quote from: 'nonscio',index.php?page=Thread&postID=293717#post293717
Und was ist Dein konkreter Vorschlag wie man am Mobilitätsmarkt zumindest soviel Geld macht um eine scharze Null einzufahren; mit Ausnahme des: die Republik/das Bundesland/der Verkehrsverbund zahlt?

Ganz einfach. Mit diesem Schwachsinn aufhören, den ÖBB Preis in jedem Fall zu halbieren und mit dieser ständigen Suderei und den Anschuldigungen aufhören. In dem Unternehmen scheint sich keiner ernsthaft Gedanken um die Sache zu machen, sondern sich ständig nur zu Überlegen, wo kann ich mich noch über etwas beschweren und was könnte ich noch klagen. Es ist einfach lächerlichst!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 26, 2013, 03:59:13 AM
Habe ich soeben in den Oberösterreichischen Nachrichten entdeckt: "Zug fährt ab: Das Land OÖ erwirbt vier Nebenbahnen!" Auch die Westbahn-Mutter Rail-Holding bewirbt sich um diese Strecken.

...hier der Artikel (http://'http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/Zug-faehrt-ab-Das-Land-erwirbt-vier-Nebenbahnen;art68,1013413')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 26, 2013, 05:23:13 AM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=293719#post293719
Quote from: 'nonscio',index.php?page=Thread&postID=293717#post293717
Und was ist Dein konkreter Vorschlag wie man am Mobilitätsmarkt zumindest soviel Geld macht um eine scharze Null einzufahren; mit Ausnahme des: die Republik/das Bundesland/der Verkehrsverbund zahlt?

Ganz einfach. Mit diesem Schwachsinn aufhören, den ÖBB Preis in jedem Fall zu halbieren und mit dieser ständigen Suderei und den Anschuldigungen aufhören. In dem Unternehmen scheint sich keiner ernsthaft Gedanken um die Sache zu machen, sondern sich ständig nur zu Überlegen, wo kann ich mich noch über etwas beschweren und was könnte ich noch klagen. Es ist einfach lächerlichst!
Ok, also die Preise zu erhöhen. Die von Dir genannte große Eisenbahngesllschaft fährt aber um diesen Preis, auch wenn er an der Erwerb einer VC geknüpft ist. D.h. der neue Markteinsteiger katapultiert sich selbst aus dem Markt. Anders ausgedrückt: um am Markt zu bleiben muss man sich auf dem Preisniveau des Marktführers bewegen, ist man zu teuer wird einen keiner kaufen, in diesem Fall wird keiner damit fahren. Der Rest der hier genannt wurde sind Befindlichkeiten und hat auf den zu erzielenden Preis keinen und auf den Marktverbleib keinen unmittelbaren Einfluss.
Gibt es weitere konkrete Vorschläge bzgl. des Marktauftritts - oder, wenn Du Geschäftsführer wärst, welche betriebswirtschaftlichen Entscheidungen würdest Du treffen?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 26, 2013, 11:25:45 AM
Oh ich hätte schon noch genügend weitere Ideen, die sich direkt auf den Betrieb und den Umgang mit Fahrgästen auswirken würden, aber warum soll ich der WESTbahn hier eine Anleitung schreiben, was sie besser machen sollen. So pro wie du für dieses Unternehmen schreibst, könnte man meinen du arbeitest dort.
Aber wie gesagt es gibt (ohne das ich mich jetzt großartig mit diesem Thema beschäftigt habe) eine Reihe von Maßnahmen, die man kurz- bzw. Auch langfristig umsetzen könnte und so auch betriebswirtschaftlich besser aussteigen würde.
Die Rolle des Raunzers mag zwar der österreichischen Mentalität entsprechen, ist den Österreichern in diesem Fall aber schon zu viel des Guten.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 26, 2013, 01:08:50 PM
Quote from: 'nonscio','index.php?page=Thread&postID=293732#post293732'

   

Zitat von »Busfreund«

   
   

   

Zitat von »nonscio«

   
   
Und was ist Dein konkreter Vorschlag wie man am Mobilitätsmarkt zumindest soviel Geld macht um eine scharze Null einzufahren; mit Ausnahme des: die Republik/das Bundesland/der Verkehrsverbund zahlt?   


Ganz einfach. Mit diesem Schwachsinn aufhören, den ÖBB Preis in jedem Fall zu halbieren und mit dieser ständigen Suderei und den Anschuldigungen aufhören. In dem Unternehmen scheint sich keiner ernsthaft Gedanken um die Sache zu machen, sondern sich ständig nur zu Überlegen, wo kann ich mich noch über etwas beschweren und was könnte ich noch klagen. Es ist einfach lächerlichst!   
Ok, also die Preise zu erhöhen. Die von Dir genannte große Eisenbahngesllschaft fährt aber um diesen Preis, auch wenn er an der Erwerb einer VC geknüpft ist. D.h. der neue Markteinsteiger katapultiert sich selbst aus dem Markt. Anders ausgedrückt: um am Markt zu bleiben muss man sich auf dem Preisniveau des Marktführers bewegen, ist man zu teuer wird einen keiner kaufen, in diesem Fall wird keiner damit fahren. Der Rest der hier genannt wurde sind Befindlichkeiten und hat auf den zu erzielenden Preis keinen und auf den Marktverbleib keinen unmittelbaren Einfluss.
Gibt es weitere konkrete Vorschläge bzgl. des Marktauftritts - oder, wenn Du Geschäftsführer wärst, welche betriebswirtschaftlichen Entscheidungen würdest Du treffen?
Sehen wir uns einmal das Verhalten von Personen am Beispiel des Einzelhandels an:

Beispiel:

xy Einzelhandelsbetrieb gibt -25% auf Molkereiprodukte. Wo gehen diese Personen einkaufen? Natürlich dort. Es reichen aber auch schon - 10% um diese Personen dort "hinzulenkt". Jetzt übernehmen wir dies für die Westbahn. -25% bis max. -35% gegenüber der ÖBB würden vollkommen ausreichen um einen Zug noch kostendeckender zu betreiben und nicht mit so einem fetten Minus auszusteigen. Und diese Personen würden trotzdem auf die Westbahn umsteigen.

lg sheldor
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 26, 2013, 02:10:09 PM
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=293743#post293743'
Quote from: 'nonscio','index.php?page=Thread&postID=293732#post293732'

   

Zitat von »Busfreund«

   
   

   

Zitat von »nonscio«

   
   
Und was ist Dein konkreter Vorschlag wie man am Mobilitätsmarkt zumindest soviel Geld macht um eine scharze Null einzufahren; mit Ausnahme des: die Republik/das Bundesland/der Verkehrsverbund zahlt?   


Ganz einfach. Mit diesem Schwachsinn aufhören, den ÖBB Preis in jedem Fall zu halbieren und mit dieser ständigen Suderei und den Anschuldigungen aufhören. In dem Unternehmen scheint sich keiner ernsthaft Gedanken um die Sache zu machen, sondern sich ständig nur zu Überlegen, wo kann ich mich noch über etwas beschweren und was könnte ich noch klagen. Es ist einfach lächerlichst!   
Ok, also die Preise zu erhöhen. Die von Dir genannte große Eisenbahngesllschaft fährt aber um diesen Preis, auch wenn er an der Erwerb einer VC geknüpft ist. D.h. der neue Markteinsteiger katapultiert sich selbst aus dem Markt. Anders ausgedrückt: um am Markt zu bleiben muss man sich auf dem Preisniveau des Marktführers bewegen, ist man zu teuer wird einen keiner kaufen, in diesem Fall wird keiner damit fahren. Der Rest der hier genannt wurde sind Befindlichkeiten und hat auf den zu erzielenden Preis keinen und auf den Marktverbleib keinen unmittelbaren Einfluss.
Gibt es weitere konkrete Vorschläge bzgl. des Marktauftritts - oder, wenn Du Geschäftsführer wärst, welche betriebswirtschaftlichen Entscheidungen würdest Du treffen?
Sehen wir uns einmal das Verhalten von Personen am Beispiel des Einzelhandels an:

Beispiel:

xy Einzelhandelsbetrieb gibt -25% auf Molkereiprodukte. Wo gehen diese Personen einkaufen? Natürlich dort. Es reichen aber auch schon - 10% um diese Personen dort "hinzulenkt". Jetzt übernehmen wir dies für die Westbahn. -25% bis max. -35% gegenüber der ÖBB würden vollkommen ausreichen um einen Zug noch kostendeckender zu betreiben und nicht mit so einem fetten Minus auszusteigen. Und diese Personen würden trotzdem auf die Westbahn umsteigen.

lg sheldor
Gutes Beispiel: Nur der Preis ist eben -50% auf den Vollpreis, nämlich der VC-Preis. Mit -35% holt man vielleicht ein paar der wenigen Vollzahler, nicht aber VC-Inhaber. Also ist der Konkurrenzpreis der VC-Preis - oder auf die Molkereiprodukte umgelegt. Wenn Du mit der Billa-Vorteilscard 50% kriegst, gehst Du nicht zum Zielpunkt der um nur 35% billiger ist.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: nonscio on December 26, 2013, 02:11:47 PM
Quote from: 'Busfreund','index.php?page=Thread&postID=293740#post293740'
Oh ich hätte schon noch genügend weitere Ideen, die sich direkt auf den Betrieb und den Umgang mit Fahrgästen auswirken würden, aber warum soll ich der WESTbahn hier eine Anleitung schreiben, was sie besser machen sollen. So pro wie du für dieses Unternehmen schreibst, könnte man meinen du arbeitest dort.
Aber wie gesagt es gibt (ohne das ich mich jetzt großartig mit diesem Thema beschäftigt habe) eine Reihe von Maßnahmen, die man kurz- bzw. Auch langfristig umsetzen könnte und so auch betriebswirtschaftlich besser aussteigen würde.
Die Rolle des Raunzers mag zwar der österreichischen Mentalität entsprechen, ist den Österreichern in diesem Fall aber schon zu viel des Guten.
Wunderbar, dann kannst Du ja bald ein erfolgreiches Unternehmen eröffnen!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 26, 2013, 02:27:24 PM
Quote from: 'nonscio',index.php?page=Thread&postID=293752#post293752
Wunderbar, dann kannst Du ja bald ein erfolgreiches Unternehmen eröffnen!

Danke, habe ich nicht vor, da ich einen erfüllenden Job habe.

Ich behaupte dennoch, dass Fahrgäste die nicht regelmäßig mit dem Zug fahren, eher in den Zug einsteigen, der als erstes komm (egal ob WESTbahn oder ÖBB). Vielfahrer werden zum Großteil weiter mit den ÖBB fahren, da Sie dort ja auch die Vorteilscard bezahlt haben und diese vielleicht auf Strecken benötigen außerhalb Wien-Salzburg.

Um beim Geschäftsbeispiel zu bleiben: Die Milch könnte beim Hofer billiger sein als beim Billa. Wenn ich dennoch etwas von der frischen Wurstabteilung brauche, werde ich die Milch trotzdem beim Billa mitnehmen und nicht extra deswegen zum Hofer fahren. Ähnlich ist das zwischen ÖBB und WESTbahn. Zumal Vielfahrer auch nichts von dem "Vorteil" haben, die Karten im Zug kaufen zu können. Diese haben entweder Dauerkarten oder organisieren sich diese in der Regel vor der Fahrt.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on December 26, 2013, 02:30:38 PM
@nonscio: Genau. Dazu kommt, daß das Produkt nicht gleichwertig zur ÖBB ist. Zotter-Schokolade wird ja auch gekauft, obwohl sie deutlich teurer ist als Milka-Schokolade. Sie bietet eben was, was die Milka-Schokolade nicht bietet.
Das ist beim Railjet eben auch so: Der bietet kürzere Fahrzeiten und funktionierende Anschlüsse, bei denen man zudem einen durchgehenden Fahrschein nutzen kann. Deswegen muß die WESTbahn schon deutlich billiger sein, um das wettzumachen.

@Busfreund:
Die Fahrgäste, die einfach in den nächsten Zug einsteigen, dürften in der letzten Zeit drastisch zurückgegangen sein. Die findet man hauptsächlich im Regionalverkehr, der von der WESTbahn aber nicht bedient wird.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 26, 2013, 04:53:59 PM
Oder man legt das auf ein bestimmtes Platzkontingent um. In dem die Hälfte der Fahrgäste (=die hälfte des platzangebotes im Zug) - 50% erhalten, und dann wird es teurer. Um so früher man das Ticket kauft um so sicherer ist die Ermäßigung. Ich weiss, diese Idee ist sicher sehr riskant, da man unter anderem auch Fahrgäste damit verschrecken könnte, und dies dann gewaltig in die Hose gehen kann.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on December 26, 2013, 05:49:44 PM
Quote from: 'ibi',index.php?page=Thread&postID=293714#post293714
@1216.226:
(Kein Anschluß von der WESTbahn auf die Züge nach München oder Innsbruck, der Anschluß nsch Villach ist mir zwei Minuten sehr knapp bemessen. In die Gegenrichtung läufts genauso.)
Bei 2 Minuten ist es aber kein Anschluss, da die Mindestübergangszeit in Salzburg bei 3 Minuten (bahnsteiggleich) bzw. 5 Minuten (benachbarter Bahnsteig) liegt.

Quote from: 'Busfreund','index.php?page=Thread&postID=293754#post293754'
Wenn ich dennoch etwas von der frischen Wurstabteilung brauche, werde ich die Milch trotzdem beim Billa mitnehmen und nicht extra deswegen zum Hofer fahren.
Das ist zumindest am Land etwas einfacher, da die Supermärkte sowieso meistens gebündelt an einem Platz verfügbar sind.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 26, 2013, 07:15:48 PM
Quote from: 'sheldor',index.php?page=Thread&postID=293761#post293761
Oder man legt das auf ein bestimmtes Platzkontingent um. In dem die Hälfte der Fahrgäste (=die hälfte des platzangebotes im Zug) - 50% erhalten, und dann wird es teurer. Um so früher man das Ticket kauft um so sicherer ist die Ermäßigung. [...]
Dann kann man sich aussuchen, ob man entweder günstig (mit Termin- und Zugbindung, und das für Wochen bis Monate im vorhinein) oder spontan (zu exorbitanten Last-Minute-Preisen - oder käme da auch noch eine "Restplatzbörse"?) eine Bahnfahrt unternimmt. Und einer der (System-)Vorteile gegenüber den (Billig-)Airlines wär' futsch...

Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 26, 2013, 07:22:05 PM
Wie gesagt dies sind nur Vorschläge und wird sicher längere Diskussionen nach sich ziehen bis wir hier mal auf einen halbwegs grünen Zweig kommen. Aber sicher schneller als die Westbahn. Die ist mit sich selber (die böse, böse ÖBB) beschäftigt :rolleyes: . Und genau für so etwas gibt es Foren: zum diskutieren.

lg sheldor
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on December 26, 2013, 07:37:46 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=293762#post293762'
Bei 2 Minuten ist es aber kein Anschluss, da die Mindestübergangszeit in Salzburg bei 3 Minuten (bahnsteiggleich) bzw. 5 Minuten (benachbarter Bahnsteig) liegt.
Gut, dann noch schlimmer: Die WESTbahn bietet in Salzburg überhaupt keine überregionalen Anschlüsse.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 26, 2013, 07:47:39 PM
Quote from: 'ibi',index.php?page=Thread&postID=293768#post293768
Gut, dann noch schlimmer: Die WESTbahn bietet in Salzburg überhaupt keine überregionalen Anschlüsse.

Das sieht die WESTbahn aber anders. Immerhin bewerben sie am Westbahnhof direkte Verbindungen nach München mit dem Busanschluss ab Salzburg.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 26, 2013, 08:02:07 PM
Direktverbindung hat die ÖBB (Wien-München, Wien-Graz, etc. = ohne umsteigen). Sobald ich umsteigen muss, ist es keine Direktverbindung mehr. Sonst hätte ich wenn ich von Wien Meidling nach Voitsberg fahre auch eine Direktverbindung. Was sicher lustig wäre mit einem Railjet auf einer dieselbetriebenen Strecke mit vielen Kurven zu fahren :D ! Ich muss auch in Graz umsteigen und mit der S7 (GKB) weiter fahren.

lg sheldor
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on December 26, 2013, 08:44:49 PM
Quote from: 'Busfreund','index.php?page=Thread&postID=293770#post293770'
Immerhin bewerben sie am Westbahnhof direkte Verbindungen nach München mit dem Busanschluss ab Salzburg.
Ich meinte Bahnverbindungen. Wer sich den Bus antun will *würg*, der fährt sowieso die gesamte Strecke mit dem Bus.

Leider besteht in Deutschland immer noch die Wahnsinnsregelung, nach der Busse von der Autobahnmaut befreit sind.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on December 26, 2013, 08:52:56 PM
So, einmal genauer geschaut:
Die Umsteigeverbindung Wien - München der Westbahn ist ein Witz.
Erstens wartet man zwanzig Minuten in Salzburg, zweitens brauch der Bus für die Strecke 2:30h. Der Railjet braucht nur 1:30.
Insgesamt ist man von Wien nach München 5:20h unterwegs, mit dem Railjet nur 3:55h
Drittens gibts die Verbindung nur 2x am Tag.

Das ist echt keine Konkurrenz zur ÖBB, sondern deckt eine ganz andere Schiene ab.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 26, 2013, 09:06:24 PM
Welche Leute sollen das nutzen? Kann ja nicht einmal so viel billiger sein, als wenn ich gleich nach München fährt, oder?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 38 on December 26, 2013, 09:23:37 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=293779#post293779
Welche Leute sollen das nutzen? Kann ja nicht einmal so viel billiger sein, als wenn ich gleich nach München fährt, oder?
Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir dieses Thema bereits vor ein paar Monaten irgendwo im Forum; und da soll festgestellt worden sein, dass der Preisunterschied gar nicht so unbeträchtlich wäre ...

EDIT: Einige Seiten weiter hinten (http://fpdwl.at/forum/sonstiges/sonstiger-v/p289268-westbahn-management-gmbh/#post289268) in diesem Thread haben wir den Preisvergleich: im "schlimmsten" Fall € 19 vs. € 93.

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on December 26, 2013, 09:24:37 PM
Quote from: 'ibi',index.php?page=Thread&postID=293776#post293776
Das ist echt keine Konkurrenz zur ÖBB, sondern deckt eine ganz andere Schiene ab.
Auf die sich die WESTbahn konzentrieren sollte :achtung: . Hier ist sicher noch einiges raus zu holen. Nur mit dem was sie jetzt aufführen könntens gleich Wegweiser mit dem "Westbahnlogo -
Pfeil Richtung RJ" machen.

lg sheldor
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on December 26, 2013, 09:28:10 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=293779#post293779
Welche Leute sollen das nutzen? Kann ja nicht einmal so viel billiger sein, als wenn ich gleich nach München fährt, oder?
Westbahn/Westbus: 19 € - 39 €
ÖBB: 29 € - 69 € (Sparschiene) bzw. 90 € - 94 € Standardpreis
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 26, 2013, 09:30:39 PM
Ok zum Standardpreis ist natürlich schon ein großer Unterschied, aber mit der Sparschiene doch recht gut vergleichbar und da würde ich keine Sekunde bei der Entscheidung zögern.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on December 26, 2013, 09:34:57 PM
Ja, das sind halt Extremfälle. In der Regel wird der Preisunterschied deutlich geringer sein.
Ich habe bis jetzt jedes Mal nach München ein Ticket um 29 Euro bekommen, dann halt nicht zeitlich flexibel (ist man bei der WB mangels Verbindungen aber auch nicht).
Wenn ich um eine bestimmte Zeit dort sein wollte, dann hab ich schon einmal 49 Euro gezahlt, weils zu kurzfristig war.

Klar, für eine bestimmte Zielgruppe ist auch der kleinere Preisunterschied bedeutend. Die Westbahn müßte dann halt diese gezielt ansprechen.
Drum, wie geagt: andere Schiene
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on December 30, 2013, 03:03:39 PM
Jetzt sind laut den Marketing-Strategen wieder die Senioren am Zug (und nicht mehr allzuviele mengenmäßig "wichtige" Personengruppen übrig, die man entweder anlocken oder vergraulen könnte):

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131230_OTS0048/
WESTbahn ist die BESTbahn für Senioren
Auch nach dem 1.1.2014 bietet die WESTbahn für alle ab 60 attraktive Seniorentarife


Wien (OTS) - Während die ÖBB sowie viele andere Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde das Anspruchsalter für Seniorenermäßigungen per 1.1.2014 von 60 auf 61 Jahre anheben, hält die WESTbahn an ihrem Grundsatz fest, Frauen und Männern bereits ab 60 Jahren den attraktiven und überaus beliebten Seniorentarif "Trafik-Aktiv select" zugänglich zu machen. "Wir wollen gerade in Zeiten der allgemeinen Teuerung bei der so treuen Kundengruppe der Senioren nicht die Anspruchsvoraussetzungen für unsere günstigen Seniorenpreise verschärfen. Somit bleibt man bei der WESTbahn wie bisher Senior ab 60 Jahren - auch nach dem 1.1.2014" stellt WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster klar. Damit reisen alle über 60 weiterhin von Montag bis Donnerstag beispielsweise um Euro 9,99 von Linz nach Salzburg, um Euro 11,99 von Wien nach Linz oder um Euro 15,99 von Wien nach Salzburg. Die Tickets gibt es in rund 3.000 Trafiken - und sie werden ohne jegliche Rabattkarten oder sonstige Zugangsbarrieren im Zug anerkannt. Als Altersnachweis reicht ein gültiger Lichtbildausweis! An den anderen Tagen der Woche bietet die WESTbahn den Senioren ihren sensationell günstigen Haustarif - unverändert preiswert, ohne Preisanhebung per 1.1.2014. Und da man dazu keine Vorteilscard Senior benötigt, spart man zusätzlich Euro 29,- bei Fahrten mit der WESTbahn. Die WESTbahn bleibt damit auch 2014 die BESTbahn für Senioren!

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on December 30, 2013, 05:23:31 PM
Wenn eine Pressemeldung schon beginnt: "Während die ÖBB...", könnte mir schon wieder das Speiben kommen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on January 10, 2014, 10:08:07 AM
Die nächste Senioren-Aktion ist da:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140110_OTS0024/
Das "Trafik-Aktiv TagesHit" Ticket für Senioren ist wieder da!
Vom 13. Jänner bis 27.Februar bietet die WESTbahn für alle ab 60 den attraktiven Seniorentarif von 17 Euro für einen Tag an


Wien (OTS) - Nach dem Erfolg von November reisen Senioren auch ab 13. Jänner bis einschließlich 27. Februar wieder um attraktive 17 Euro für einen ganzen Tag. Die Ermäßigung gilt für Frauen und Männer ab 60 Jahren von Montag bis Donnerstag in den Zügen der WESTbahn.

Mit dem "Trafik-Aktiv TagesHit" Ticket um 17 Euro sind Senioren besonders günstig auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg unterwegs. "Das Trafik-Aktiv TagesHit" Ticket ist ein unschlagbares Angebot für die reisefreudige Generation ab 60. Denn mit der WESTbahn sind unsere Kunden über 60 nicht nur günstig sondern auch komfortabel und sicher unterwegs. Außerdem reisen Enkelkinder bis zum 15. Geburtstag mit den Großeltern um 1 Euro pro Fahrt mit - da steht einem Ausflug in den Semesterferien mit den Enkerln nichts mehr im Weg", so Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH.

Das Ticket ist in 3.000 Trafiken in ganz Österreich erhältlich. Ab Kauf ist es bis zum Ende der Aktion gültig. Als Altersnachweis reicht ein gültiger Lichtbildausweis!

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on February 24, 2014, 01:21:47 PM
Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140224_OTS0055/
WESTbahn und ARBÖ sind ab sofort gemeinsam unterwegs
Besitzer der ARBÖ Klubkarte erhalten 10% auf den regulären Haustarif der WESTbahn


Wien (OTS) - Ab 01. März 2014 kooperieren zwei starke Partner: ARBÖ und WESTbahn. Mit dieser Kooperation gestaltet die WESTbahn ihr Angebot für Inhaber einer ARBÖ Klubkarte noch attraktiver: Der Besitzer der ARBÖ Klubkarte erhält für sich und bis zu 3 mitreisende Personen 10 Prozent Ermäßigung auf das ohnedies sensationelle Preisniveau der WESTbahn. Der Nachlass gilt nur bei Onlinebuchung des gewünschten Tickets auf den Haustarif in WESTbahn wie WESTbahn PLUS, der Businessclass des privaten Eisenbahnunternehmens.

"Wir freuen uns sehr darüber, mit dem ARBÖ einen renommierten Kooperationspartner gewonnen zu haben und gemeinsam den Autofahrern Österreichs eine weitere kostengünstige, zeitsparende und komfortable Reisemöglichkeit anbieten zu können", so Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH, über den Kooperationsstart mit ARBÖ.

"Sichere und leistbare Mobilität ist uns seit jeher ein großes Anliegen. Da bietet sich die WESTbahn, sprich der Personenzug, auch als eine sehr gute und sinnvolle Alternative zum PKW an. Es ist uns eine Freude, künftig diese zusätzliche Kooperation anbieten zu können, damit ARBÖ-Mitglieder pünktlich und sicher sowie mit neuer Qualität zwischen Wien und Salzburg reisen können", betont ARBÖ-Generalsekretär Mag. Gerald Kumnig.

Alle Informationen zu diesem ARBÖ-Partnerangebot finden Sie unter http://www.arboe.at/partner. Entspannt mit der WESTbahn reisen, Action beim Wildwasserfahren mit Kumpels, beim Wellnessen mit Freunden oder beim Museumsbesuch mit der Familie - wo auch immer Sie Ihre Freizeit genießen, mit der ARBÖ-Klubkarte sparen Sie bares Geld.

Preisbeispiel: Auf einer einfachen Fahrt reist der Kunde zum Beispiel von Wien nach Linz um nur EUR 15,50,- statt EUR 17,20,-. Bis zu 4 Personen (Karteninhaber und bis zu drei weitere Personen) können den Nachlass von 10% mit nur einer Kartennummer des ARBÖ nutzen. Nach Abschluss der Onlinebuchung müssen lediglich die gebuchten Tickets und die ARBÖ Klubkarte im Zug vorgewiesen werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on February 26, 2014, 12:40:35 PM
Quote from: 'wien.ORF.at',http://wien.orf.at/news/stories/2633224/
Westbahn erhöht Ticketpreise ab März

Die Westbahn führt jetzt die verschobene Erhöhung der Ticketpreise durch. Ab 1. März werden die Fahrscheine für viele Strecken sowie Netzkarten teurer, manches wird jedoch auch billiger: Etwa die Fahrt von Wien nach Salzburg.


Die Westbahn hebt am 1. März ihre Ticketpreise um im Schnitt 1,79 Prozent an, einige Strecken werden günstiger. Die Jahresnetzkarten „Classic“ und „Familie“ werden um rund 10 Prozent teurer, die Jahresnetzkarte für Jugendliche unter 26 Jahren und für Senioren bleibt unverändert.

Von Wien nach St. Pölten müssen künftig 6,90 statt bisher 6 Euro für ein Ticket berappt werden, von Wien nach Amstetten steigt der Ticketpreis von 11,80 auf 13,30 Euro. Von Wien nach Linz bleibt der Preis mit 17,20 Euro gleich. Günstiger wird die Strecke Wien-Salzburg, der „Westbahn-Haustarif“ beträgt hier künftig 23,90 statt bisher 25 Euro.

Westbahn: Weniger Erhöhung als ÖBB
Die Preisanpassung der Westbahn liege unter der seit Jahresbeginn wirksamen Anhebung der ÖBB-Haustarife, betont die Westbahn am Mittwoch in einer Aussendung. Mit dem neuen Preismodell wolle man Kunden ansprechen, vom Auto auf die Bahn umzusteigen.

Die Tarifänderungen waren ursprünglich schon im Dezember angekündigt worden - mehr dazu in Westbahn erneut teurer für Pendler (http://wien.orf.at/news/stories/2619501/) (wien.ORF.at; 9.12.2013). Sie wurden dann jedoch verschoben - mehr dazu in Westbahn stoppt Preiserhöhung (http://wien.orf.at/news/stories/2622079/) (wien.ORF.at; 23.12.2013).

Bisher nur Verluste für Eigentümer
Die mehrheitlich private Westbahn fährt seit rund zwei Jahren zwischen Wien und Salzburg und macht dort der Staatsbahn ÖBB Konkurrenz. Die Eigentümer der Muttergesellschaft Rail Holding AG (Haselsteiner-Familienprivatstiftung 46,9 Prozent, französische Staatsbahn SNCF 28 Prozent, Investoren in der Augusta Holding 25,1 Prozent) haben bisher nur Verluste gesehen.
Beste Grüße
VT
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on February 26, 2014, 02:41:36 PM
Wie man in einer Aussenung behaupten kann, in der es um eine Preiserhöhung geht, dass man Kunden vom Auto zum Umsteigen auf die Bahn bewegen will, ist auch genial. Das kann wiedermal nur der Westbahn einfallen. Sowas wäre eher mit einer Preissenkung machbar.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: VT 5081 on February 27, 2014, 02:55:27 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=299447#post299447
Wie man in einer Aussenung behaupten kann, in der es um eine Preiserhöhung geht, dass man Kunden vom Auto zum Umsteigen auf die Bahn bewegen will, ist auch genial. Das kann wiedermal nur der Westbahn einfallen. Sowas wäre eher mit einer Preissenkung machbar.
Für bestimmte Relationen passiert das doch eh! Daher: Alles eitel Wonne! *fg*

Anbei noch eine Wortspende zum Thema Bahn-Liberalisierung:

Quote from: 'www.OTS.at',http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140227_OTS0117/
WESTbahn hält das 4. Eisenbahnpaket für essentiell...
...obwohl durch die Beschlüsse im EU Parlament verwässert.


Wien (OTS) - Die EU-Kommission hat eine klare Agenda seit den 80er Jahren zur verantwortungsvollen und schrittweisen Liberalisierung des Verkehrssektors mit mehreren Einzelschritten und Gesetzespaketen seit 1991 verfolgt. Der Grund liegt auf der Hand: Der von Staatsbahnen und Monopolisten dominierte Eisenbahn-Verkehrssektor hat über Jahrzehnte Belege der Erfolglosigkeit im Vergleich zum Straßenverkehr und zur Luftfahrt geliefert und damit die EU-Politik im Sinne der Verantwortung für die Steuerzahler zu Handlungen und Gesetzesinitiativen gezwungen, die nationale Behörden vermissen lassen.

Die EU Kommission führt dazu in ihrer Vorlage zum 4. Eisenbahnpaket folgerichtig aus: "In den meisten EU-Mitgliedstaaten sind die staatlichen Ausgaben beträchtlich gestiegen, die Anzahl der Personenkilometer nahm jedoch nicht so rasch zu. Zwischen 2005 und 2010 stieg sie um insgesamt 4,3 %. Erhebliche öffentliche Investitionen, insbesondere in den neuen EU- Mitgliedsländern, in denen sich in den vergangenen sechs Jahren die Subventionen mehr als verdoppelt haben, reichten allein nicht aus, um eine Erhöhung der Nachfrage bei den Schienenverkehrsdiensten zu bewirken. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass betriebsbezogene Ineffizienz nicht eingedämmt werden konnte, da keine geeigneten wettbewerblichen Anreize vorhanden waren. Trotzdem werden in einigen Mitgliedstaaten öffentliche Mittel direkt, d. h. ohne Ausschreibung, vergeben. Effizienzsteigerungen sind dringend nötig, um nachhaltiges Wachstum zu schaffen und die öffentlichen Haushalte zu entlasten. Trotz positiver Entwicklungen auf einigen Märkten ging der Marktanteil des Schienengüterverkehrs seit dem Jahr 2000 von 11,5 % auf 10,2 % zurück. Im gleichen Zeitraum lag der Anteil des Schienenpersonenverkehrs am Verkehrsaufkommen innerhalb der EU mehr oder weniger konstant bei rund 6 %."

Die WESTbahn als einziger, privater Mitbewerber im österreichischen Fernverkehr sieht absolut keine Alternative zum 4. Eisenbahnpaket und fürchtet nach der Positionierung des österreichischen Verkehrsministeriums zu den Parlamentsbeschlüssen weitere Versuche im Europäischen Rat, die schon massiv aufgeweichte Zielsetzung der EU Kommission, weiter zu verwässern. Jede Verwässerung eines klaren Zieles und eines Gesamtpaketes ist jedoch gefährlich und führt nur zum üblichen Problem für die Steuerzahler: "Mehrkosten" des Systems.

Und hier geht es um beträchtliche Summen. Der Personenverkehr in Österreich kommt die Steuerzahler von Jahr zu Jahr massiv teuer zu stehen, weil nach einer Periode konstanter gemeinwirtschaftlicher Förderungen 2001 bis 2007 seit 2008 Jahr für Jahr zig Millionen mehr an Förderungen an die ÖBB-Personenverkehr AG und an alle Privatbahnen AUSSER der WESTbahn fließen.

Die WESTbahn ist die einzige Bahn Österreichs die dem Steuerzahler keine jährlichen Millionenbeträge an Zuschüssen zum normalen Betrieb kostet.

Genau diese Form der Schonung der Steuerzahler ist das Ziel des 4. Eisenbahnpaketes: Öffnung des Marktes und Zulassung einheitlicher Fahrzeuge: einfacher Zugang für neue Anbieter von Eisenbahndienstleistungen durch einheitliche, technische Normen; günstige Serienproduktionen von Schienenfahrzeuge (ähnlich der Autoproduktion) fairer Ausschreibungswettbewerb: Abschaffung von freihändigen Direktvergaben (wie das in anderen Sektoren schon gängig ist); so auch für öffentliche Dienstleistungen im Bahnverkehr, außer es kann absolut sichergestellt werden, dass keine schlechtere Qualität und keine höheren Kosten durch die Direktvergabe resultieren Stärkung des Regulators: Sicherstellung, dass integrierte Holding-Lösungen zumindest strengst überwacht einen gewissen Schutz für Mitbewerber vor unzulässigen finanziellen Flüssen bieten.

Die oben angeführte Gesamtzielsetzung der EU Kommission ist durch die gestrigen Beschlüsse des Europäischen Parlaments jedoch leider abgeschwächt worden.

Damit sind Risiken verbunden, die den Bahnsektor treffen, da er sich nicht so positiv entwickeln kann, wie bei richtig ausgeführter und vollständiger Liberalisierung. Die Liberalisierung und der Wettbewerb sind der Schlüssel zum Erfolg. Das Beispiel der WESTbahn in Österreich zeigt es auf: Während Investitionen in den Infrastrukturausbau der Westbahnstrecke seit Jahrzehnten laufen und schrittweise Strecken für 200 km/h geöffnet wurden, hat sich im Wettbewerb Straße - Schiene lange Zeit keine deutlich erfolgreiche Position der Schiene erkennen lassen. Aber mit dem Einstieg der WESTbahn auf der Strecke Wien - Salzburg haben sich die Vorzeichen geändert. Das Angebot der Bahn wurde massiv erweitert und durch den Wettbewerb ist die Kundennachfrage sprunghaft gestiegen: Nachdem die ÖBB von stabilen Zahlen auf der Westbahnstrecke berichtet, sind die Millionen Fahrgäste, die die private WESTbahn nutzen als reale Steigerung der Bahnnachfrage und damit des Bahn-Marktanteils zu sehen.

Liberalisierung ist ein Erfolgsmodell.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Title: Die Westbahn „verlängert“ Strecken für höhere Tarife
Post by: sheldor on March 29, 2014, 02:30:02 PM
Frust bei WESTbahn-Kilometerbank-Kunden seit 1. März

Die Westbahn hat mit 1. März ihre Tarife geändert. Einige Strecken sind billiger geworden, andere teurer. Die Änderungen haben speziell bei Kilometerbank-Kundinnen und Kunden für Verwirrung gesorgt. Denn höhere Tarife werden bei den im Voraus bezahlten Kilometerbanken über eine willkürliche Verlängerung von Strecken erzielt.

Änderungen bei Abbuchungen
Silvia Neubauer pendelt seit 20 Jahren zwischen Linz und Wels. Das sind rund 25 Kilometer und 25 Kilometer wurden ihr auch bei jeder Fahrt von ihrer Kilometerbank abgebucht. Seit 1. März rechnet die Westbahn anders.Als sie die Kilometerbank mit 1.ooo Kilometern bei der Westbahn gekauft habe, habe sie angenommen, dass sie damit 40 mal diese Strecke fahren
könne, sagt Frau Neubauer. Das passe jetzt nicht mehr, weil 30 Kilometer pro Einzelstrecke zu bezahlen sind. Nicht nur Linz und Wels sind bei der Neugestaltung der Tarife der Westbahn auseinandergedriftet, auch der Weg von Wien Westbahnhof nach Wien Hütteldorf ist um Einiges länger geworden. Dafür hat sich die Strecke von Wien West nach Salzburg um 20 Kilometer verkürzt.

Keine Kilometer, sondern Tarifeinheit
Von der Westbahn bekam Silvia Neubauer als Erklärung für das Phänomen, dass die Mindestabbuchung auf der Kilometerbank der Westbahn jetzt 30 Kilometer betrage, früher waren es 23. Daraus folge, so ließ die Westbahn ihre Kundin wissen, dass die Kilometer in der Kilometerbank der Westbahn keine Kilometer, sondern Tarifeinheiten seien. Warum man diese Ticketversion dann Kilometerbank nennt, ist für Frau Neubauer nicht nachvollziehbar. Sie ärgert sich, dass die Barzahlung gleich geblieben ist: "Es waren immer 2,90 Euro, seit die Westbahn die Strecke Linz-Wels fährt. Und nur für die Dummen, die vorausbezahlt haben, werden jetzt nicht 25 sondern 30 Kilometer abgebucht", sagt Frau Neubauer.

Stellungnahme der Westbahn
Bei der Anpassung der Tarifkilometer sei die Westbahn bestrebt gewesen, „das Rabattausmaß der jeweiligen Streckenrelationen gleichmäßig zu gestalten“, heißt es dazu in der Stellungnahme der Westbahn Management GmbH. an help. Die Strecke Wels-Linz sei mit der Kilometerbank extrem günstig und im Vergleich zu anderen Streckenrelationen zu stark rabattiert gewesen. Auch nach der Tarifanpassung zähle diese Strecke noch immer zu den am stärksten rabattierten zwischen Wien und Salzburg. Die Tarifänderung sei außerdem der Schienen Control vorab zur Kenntnis gebracht worden. Womit wohl alles in bester Ordnung scheint.

Einschätzung der Schienen-Control
Nun, Maria-Theresia Röhsler, die Geschäftsführerin der Schienen-Control hat dazu einiges anzumerken: "Die Westbahn Management GmbH. hat uns die Tarifbestimmungen vorgelegt. Das bedeutet aber nicht, dass wir die als gut befunden haben und das können wir auch gar nicht. Wir haben keine Vorprüfungskompetenz, wir können sie erst im Nachhinein prüfen. Also das, was die Westbahn geschrieben hat, dass sie uns sie vorgelegt haben,das stimmt. Wir haben aber die Probleme, die wir sehen, angemerkt."

Auch die Schienen-Control habe Beschwerden über die neue Tarifgestaltung der Westbahn bekommen und sei als Schlichtungsstelle gerade dabei, eine Lösung zu finden.

"Wir haben auch die Westbahn darüber informiert, dass wir diese Änderung der Kilometerbank zumindest als problematisch erachten, weil es eine Abkehr von diesem Bezahlen nach dem Kilometer, der gefahren wird, was vorher zumindest annähernd der Fall war. Ein durchschnittlich verständiger Kunde geht davon aus, dass er Kilometer bezahlt und nicht irgendeine fiktive Zahl", so die Schienen-Control Geschäftsführerin.

Fahrgastrechtegesetz
Abgesehen davon schreibt das seit 1. Juli 2013 gültige Fahrgastrechtegesetz vor, dass jede Fahrkarte erstattbar sein muss, so Maria-Theresia Röhsler. Nach Einschätzung der Schienen-Control ist eine Kilometerbank eine Zeitfahrkarte: "Das heißt. innerhalb der Geltungsdauer dieser Kilometerbank muss ich die Möglichkeit haben, diese auch wieder zurück zu geben und mein Geld zurück zu bekommen. Das ist derzeit nach den Tarifbestimmungen der Westbahn nicht der Fall und das haben wir bereits Anfang dieses Jahres bei der Westbahn angemerkt, dass das möglich sein muss, diese Erstattbarkeit."

Dann kann jeder frustrierte Kilometerbank-Besitzer seine Karte – gegen Erstattung eines Verwaltungsaufwandes – zurückgeben und sich nach günstigeren Möglichkeiten umschauen.

Quelle: help.orf.at (http://'http://help.orf.at/stories/1735789/')


Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 255 on March 29, 2014, 04:03:43 PM
Ich glaube das hättest du ruich in den Westbahn Therad reinschreiben können.
Zum Thema ich fand die Westbahn in den Anfangszeiten wo sie noch zum VOR dabei war ziemlich gut aber seit der kündigung haben die massiv viele Kunden verloren (allein deswegen weil die meisten nicht extra auch dafür ein Fahrschein kaufen wollten) und jetzt werden die übrich gebliebene Stammgäste auch noch mit so was verwirrt. Da sage ich nur eins, wenn sich daran nichts ändert ist das Unternehmen zum Scheitern verurteilt.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Webmaster on March 29, 2014, 06:08:06 PM
Thema eingefügt:

Die Westbahn „verlängert“ Strecken für höhere Tarife (http://wcf/images/smilies/pfeil.gif) WESTbahn Management GmbH

@ sheldor: Bitte verwende vor dem Erstellen von Threads zuerst die Suchfunktion, um nicht für jeden Beitrag einen neuen Thread zu erstellen. Weiters verwende die Zitierfunktion wenn du Texte 1:1 von anderen Quellen übernimmst. :!:
Title: WESTbahn auch 2013 mit Millionenverlust
Post by: sheldor on August 01, 2014, 12:16:45 PM
Quote
2013: Millionenverlust für „Westbahn“

Die mehrheitlich private Firma „Westbahn“ hat auch 2013 wieder einen Millionenverlust eingefahren. Laut der im Firmenbuch abrufbaren Bilanz lag der Verlust der Westbahn Management GmbH unterm Strich bei 14,54 Mio. Euro, gegenüber 23,45 Mio. im Jahr 2012.

Die Westbahn-Mutter Rail Holding AG erzielte laut der im Firmenbuch abrufbaren Gewinn- und Verlustrechnung einen Verlust von 1,5 Mio. Euro.

Management optimistisch: „Guter Weg“
Westbahn-Finanzchef Florian Kazalek zeigte sich gegenüber der APA optimistisch. Dass 2013 noch Verluste anfallen sei klar gewesen, diese seien aber geringer ausgefallen als in den internen Planungen vorgesehen. Für 2014 habe man sich vorgenommen, auf EBITDA-Basis erstmals positiv zu sein. „Das werde wir schaffen, wir sind auf einem guten Weg“, hieß es gegenüber der APA.

Französische Staatsbahn mit im Boot
Die Westbahn verkehrt seit Dezember 2011 auf der Strecke Wien-Salzburg und macht dort der Bundesbahn ÖBB viel Konkurrenz. Die Eigentümer der Muttergesellschaft Rail Holding AG (Haselsteiner-Familienprivatstiftung 46,9 Prozent, französische Staatsbahn SNCF 28 Prozent, Investoren in der Augusta Holding 25,1 Prozent) haben bisher nur Verluste gesehen.

Quelle: ORF Salzburg (http://'http://salzburg.orf.at/news/stories/2660755/')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 255 on August 01, 2014, 02:50:31 PM
Quote
Management optimistisch: „Guter Weg“
Westbahn-Finanzchef Florian Kazalek zeigte sich gegenüber der APA optimistisch. Dass 2013 noch Verluste anfallen sei klar gewesen, diese seien aber geringer ausgefallen als in den internen Planungen vorgesehen. Für 2014 habe man sich vorgenommen, auf EBITDA-Basis erstmals positiv zu sein. „Das werde wir schaffen, wir sind auf einem guten Weg“, hieß es gegenüber der APA.
Das glaube ich nur wenn ich das sehe.
Quote
Die Westbahn verkehrt seit Dezember 2011 auf der Strecke Wien-Salzburg und macht dort der Bundesbahn ÖBB viel Konkurrenz.
Wirklich? Davon habe ich bisher wenig gesehn, da war in den Zeiten wo das Unternehmen bei VOR war deutlich viel mehr los.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: lol515 on August 01, 2014, 05:28:01 PM
Vor allem muss ich jetzt mal eins sagen. Die Westbahn hat gegenüber der ÖBB einfach keine Vorteile (jetzt mal abgesehen vom Kartenverkauf im Zug, aber den brauch ich sowieso nicht)!

Ich kann ja mal vergleichen

ÖBB IC/RJ, Kosten 2. Klasse, mit Vorteilscard: ab 19,00€*
 +Speisewagen
(+)Auswahl zwischen Abteil- und Großraumwagen
 +Meiner Erfahrung nach wesentlich höher Fahrkomfort (Klimaanlage besser eingestellt, bequemere Sitze, in Modularwagen wesentlich leiser)
 +Größere Gepäckablagen
 -Zugbindung mit Sparschiene
(-)Kein WLAN

WESTbahn, Kostet 2. Klasse: 23,90€
+WLAN vorhanden
+Fahrkartenverkauf im Zug
+Keine Zugbindung
-Meiner Erfahrung nach weniger Komfort (siehe oben)
-Keine wirkliche 1. Klasse (bei ÖBB z.b. Begrüßungssnack, Zeitungen, Essen am Platz, etc...)
-Kein Speisewagen
-Teilweise wirklich unfähige Zugbegleiter

Also und da soll mir mal wer zeigen wo die WESTbahn Konkurrenz machen soll!?
Gut ich muss zugeben ich bin bis jetzt erst 3 mal mit der WB gefahren, aber die 3 mal haben mir ehrlich gesagt gereicht.

*Angebot für IC, fährt aber genau so lange wie WESTbahn denke daher man kann es vergleichen! Railjet kostet 25,00€ (1,10 mehr als in der WEST).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on August 03, 2014, 04:19:47 PM
Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=311143#post311143'
Die Westbahn hat gegenüber der ÖBB einfach keine Vorteile
Das stimmt so schon einmal nicht, denn:

Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=311143#post311143'
(jetzt mal abgesehen vom Kartenverkauf im Zug, aber den brauch ich sowieso nicht)!
Wir übersetzen: Die Westbahn hat für Dich keine Vorteile. Für andere ist der Fahrkartenverkauf im Zug schon praktischer, da man dadurch flexibler wird und nicht erst am Bahnhof eine Fahrkarte kaufen muß.

Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=311143#post311143'
ÖBB IC/RJ, Kosten 2. Klasse, mit Vorteilscard: ab 19,00€*
Das ist unseriös. Erstens mußt Du die Kosten der Vorteilscard einpreisen, die ist ja nicht gratis. Je nachdem wie oft man fährt wird das dann immer uninteressanter.
Zweitens hast Du nicht einmal Beginn und Ende der Reise angegeben.
Drittens beziehst Du Dich anscheinend auf die Sparschienetickets, wie sonst kommst Du sonst auf Preisunterschiede zwischen IC und RJ? Diese sind aber nicht direkt vor Abfahrt erhältlich, Du kannst zudem nicht die Mindestpreise zum Vergleich heranziehen. Das ist unseriös.

Quote from: 'lol515',index.php?page=Thread&postID=311143#post311143
*Angebot für IC, fährt aber genau so lange wie WESTbahn denke daher man kann es vergleichen!
Wie kommst Du auf diese abenteuerliche Behauptung? Fahrzeit Wien Westbf - Salzburg Hbf:
RJ: 2:22
WB: 2:30
IC: 2:52
Mit der WB kommt man also deutlich näher an die Fahrzeit des RJ als die des IC.
Außerdem kommt es ja nicht nur auf die Fahrzeit, sondern manchmal auch auf die Ankunftszeit an. Die WB-Ankunftszeit in Salzburg ist um :10, die des IC erst um :48.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on August 03, 2014, 05:01:50 PM
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=311219#post311219'
Für andere ist der Fahrkartenverkauf im Zug schon praktischer, da man dadurch flexibler wird und nicht erst am Bahnhof eine Fahrkarte kaufen muß.
Inwiefern ist man unflexibel? Der halbwegs normale Fahrgast ist mindestens 5 Minuten vor der Abfahrt beim Bahnhof und kann sich seinen Fahrschein beim Automaten besorgen (am Westbahnhof gibt ausreichend viele und bei den anderen Bahnhöfen sind auch genug vorhanden). Und wenn man es halt nicht zusammenbringt sich rechtzeitig einen zu besorgen kauft man ihn sich halt im Zug - ist z.b. auf der Südbahn wenn man nach Wiener Neustadt fährt eh praktisch wenn der Zugbegleiter erst ab Payerbach vorbeischaut.  :D

Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=311219#post311219'
Außerdem kommt es ja nicht nur auf die Fahrzeit, sondern manchmal auch auf die Ankunftszeit an.
Wenn man von St. Pölten/Linz/Salzburg zu einem anderen Zug/Bus will ist die halt WB meistens unbrauchbar.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: DUEWAG-IBK on August 03, 2014, 06:15:18 PM
Quote from: 'ibi',index.php?page=Thread&postID=311219#post311219
Für andere ist der Fahrkartenverkauf im Zug schon praktischer, da man dadurch flexibler wird und nicht erst am Bahnhof eine Fahrkarte kaufen muß.

Wie? Ich kann erst eine Zugfahrt machen und muss dann erst nach verlassen des Zuges eine Fahrkarte am Bahnhof kaufen?!?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on August 04, 2014, 12:52:45 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=311220#post311220'
Inwiefern ist man unflexibel? Der halbwegs normale Fahrgast ist mindestens 5 Minuten vor der Abfahrt beim Bahnhof und kann sich seinen Fahrschein beim Automaten besorgen (am Westbahnhof gibt ausreichend viele und bei den anderen Bahnhöfen sind auch genug vorhanden).
Kaufen am Automaten kostet Zeit, also muß man entsprechend mehr Reserve einplanen. Hin und wieder verspätet man sich auch, oder die Umsteigezeit erlaubt nichts anderes.
Ich bin (wenn ich mir die Fahrt zum Bahnhof nicht selbst aussuchen konnte) schon öfter in Streß gekommen, wenn ich am Automaten noch einen Fahrschein kaufen mußte.

Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=311220#post311220'
Und wenn man es halt nicht zusammenbringt sich rechtzeitig einen zu besorgen kauft man ihn sich halt im Zug - ist z.b. auf der Südbahn wenn man nach Wiener Neustadt fährt eh praktisch wenn der Zugbegleiter erst ab Payerbach vorbeischaut. :D
Was ist daran praktisch? Erstens zahlt man einen Aufschlag, zweitens muß man die Fahrkarte ab Abfahrtsbahnhof kaufen, egal wann der Zugbegleiter kommt.

Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=311220#post311220'
Wenn man von St. Pölten/Linz/Salzburg zu einem anderen Zug/Bus will ist die halt WB meistens unbrauchbar.
Das ist korrekt. Die WB hat halt auch Nachteile, die für manche ins Gewicht fallen, für andere nicht. Im Salzburger Nahverkehr wird das aber nicht so ins Gewicht fallen.

Quote from: 'DUEWAG-IBK',index.php?page=Thread&postID=311224#post311224
Quote from: 'ibi',index.php?page=Thread&postID=311219#post311219
Für andere ist der Fahrkartenverkauf im Zug schon praktischer, da man dadurch flexibler wird und nicht erst am Bahnhof eine Fahrkarte kaufen muß.

Wie? Ich kann erst eine Zugfahrt machen und muss dann erst nach verlassen des Zuges eine Fahrkarte am Bahnhof kaufen?!?
Ich habe mich verschrieben. Ersetze "erst" durch "zuerst" oder "noch".

Apropos:
Nicht jeder will vom Wiener Westbahnhof nach Salzburg. Für die Relation Wien Westbf - Attnang ist die WB z.B. deutlich die schnellste Verbindung mit 1:46h, der IC braucht 2:02h und der RJ bleibt dort gar nicht stehen. Ähnliches gilt z.B. für Amstetten - Salzburg.
Aber auch für Reisende von Wien nach Salzburg kann die Westbahn die schnellste Verbindung sein, wenn etwa der Bahnhof Hütteldorf deutlich besser zu erreichen ist (der RJ hält dort nicht).
Die WB ist eben sozusagen eine eigene Zuggattung. Mehr Halte als der RJ, aber weniger als der IC.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: lol515 on August 05, 2014, 01:18:35 AM
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=311262#post311262'
Kaufen am Automaten kostet Zeit
30 Sekunden-1 Minute?
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=311262#post311262'
Was ist daran praktisch? Erstens zahlt man einen Aufschlag, zweitens muß man die Fahrkarte ab Abfahrtsbahnhof kaufen, egal wann der Zugbegleiter kommt.
Er schrieb Wr. Neustadt HBF da fahrst mit dem IC/RJ eigentlich, naja meistens "gratis"
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=311262#post311262'
Im Salzburger Nahverkehr wird das aber nicht so ins Gewicht fallen.
Naja ich sag jetzt nur mal Attnang Pucheim-Golling Abtenau, IC-REX und WB-REX fallen da deutlich anders aus (Zugunsten des IC)

Last but not least noch zum Preis, wie soll die WB denn halten  ----> Mehr Personal  ----> Größere Konkurrent  ----> Trozdem (manchmal) billiger!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: schaffnerlos on August 05, 2014, 09:14:09 AM
Quote from: 'lol515',index.php?page=Thread&postID=311285#post311285
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=311262#post311262'
Kaufen am Automaten kostet Zeit
30 Sekunden-1 Minute?
Bestenfalls. Kann aber auch 10 Minuten dauern (alles schon vorgekommen).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on August 05, 2014, 12:18:37 PM
Quote from: 'schaffnerlos',index.php?page=Thread&postID=311296#post311296
Bestenfalls. Kann aber auch 10 Minuten dauern (alles schon vorgekommen).
Das kann dir aber bei einem nicht kompetenten Mitarbeiter im Zug genauso passieren. Die WESTbahn ist einfach ein Zusatzangebot zur ÖBB und nicht unbedingt die große Gefährdung.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: schaffnerlos on August 05, 2014, 12:21:25 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=311304#post311304
Quote from: 'schaffnerlos',index.php?page=Thread&postID=311296#post311296
Bestenfalls. Kann aber auch 10 Minuten dauern (alles schon vorgekommen).
Das kann dir aber bei einem nicht kompetenten Mitarbeiter im Zug genauso passieren.
Das ist mir wurscht, da sitz ich schon im Zug. 8-)
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Post by: 39A on August 05, 2014, 12:22:41 PM
Meiner Meinung nach fahren mit der Westbahn viele Leute die vorher nicht mit der Bahn gefahren sind bzw. werden Fahrten unternommen die vorher nicht gemacht wurden.

Was aber auf alle Fälle auf die Westbahn zurück zu führen ist, ist die schnelle Ausrüstung der RJ mit WLAN.
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Post by: ibi on August 05, 2014, 01:38:13 PM
Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=311285#post311285'
Kaufen am Automaten kostet Zeit


30 Sekunden-1 Minute?
Optimist. Ich bin da schon öfter in der Schlange gestanden. Da reichts wenn vor mir 1-2 sind, die funktionale Analphabeten sind.

Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=311285#post311285'
Er schrieb Wr. Neustadt HBF da fahrst mit dem IC/RJ eigentlich, naja meistens "gratis"
Ok, das habe ich übersehen. :-)

Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=311285#post311285'
Naja ich sag jetzt nur mal Attnang Pucheim-Golling Abtenau, IC-REX und WB-REX fallen da deutlich anders aus (Zugunsten des IC)
Da war ich zu ungenau, ich meinte den Verkehr in Salzburg Stadt.

Wie auch immer, einigen bietet die ÖBB ein besseres Angebot, einigen die WB. Vielfahrer haben wohl eh eine Vorteilscard, für andere machen die 100 Euro aber einen deutlichen Anteil am Fahrpreis der einzelnen Strecke, was das Ganze wieder uninteressant gegenüber der WB macht.
Bis jetzt waren die von mir beobachten WB-Züge auch immer gut besucht. Schade, daß die WB nicht weitere Strecken bedient.

Apropos:
Aus der WB sieht man super über die idiotischen Lärmschutzwände drüber.
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Post by: Busfreund on August 05, 2014, 01:56:25 PM
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=311306#post311306
Meiner Meinung nach fahren mit der Westbahn viele Leute die vorher nicht mit der Bahn gefahren sind bzw. werden Fahrten unternommen die vorher nicht gemacht wurden.

Was aber auf alle Fälle auf die Westbahn zurück zu führen ist, ist die schnelle Ausrüstung der RJ mit WLAN.
Es fahren generell viel mehr Leute Zug. Auch die ÖBB hat in diesem Bereich Zuwächse (nicht nur wegen der schnellen Fahrzeit auf der Weststrecke).
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Post by: lol515 on August 05, 2014, 09:11:19 PM
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=311311#post311311'
Aus der WB sieht man super über die idiotischen Lärmschutzwände drüber.
Allgemein bin ich sowieso Fan der Stadler KISS, aber leider nicht der Westbahn... 2x gefahren, 2x gefroren  :daumenrunter:
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Post by: sheldor on August 05, 2014, 09:29:21 PM
Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=311327#post311327'
Allgemein bin ich sowieso Fan der Stadler KISS, aber leider nicht der Westbahn... 2x gefahren, 2x gefroren :daumenrunter:
Die Stadler KISS sind schon etwas eigenes. Auch der Führerstand spielt alle stückerl :D . Das Bordpersonal könnte aber trotzdem nachgeschuld werden.
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Post by: 29er on August 05, 2014, 10:00:04 PM
Quote from: 'schaffnerlos',index.php?page=Thread&postID=311296#post311296
Quote from: 'lol515',index.php?page=Thread&postID=311285#post311285
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=311262#post311262'
Kaufen am Automaten kostet Zeit
30 Sekunden-1 Minute?
Bestenfalls. Kann aber auch 10 Minuten dauern (alles schon vorgekommen).
Wenn es nur einen gibt dann vielleicht schon aber bei den größeren Bahnhöfen wartet man wirklich nicht lange aufgrund der zahlreichen Automaten.
Alleine am Westbahnhof gibt 8 unten, 4 oben beim Infopoint und 3 beim 10er-Bahnsteig (die anscheinend Geheimtipp sind).
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Post by: sheldor on August 05, 2014, 10:14:16 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=311332#post311332'
Wenn es nur einen gibt dann vielleicht schon aber bei den größeren Bahnhöfen wartet man wirklich nicht lange aufgrund der zahlreichen Automaten.
Alleine am Westbahnhof gibt 8 unten, 4 oben beim Infopoint und 3 beim 10er-Bahnsteig (die anscheinend Geheimtipp sind).
Wer rechnet schon damit das am Bahnsteig 10 Automaten sind außer man weiß es oder informiert sich vorher :D .
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Post by: ibi on August 05, 2014, 11:06:52 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=311332#post311332'
Wenn es nur einen gibt dann vielleicht schon aber bei den größeren Bahnhöfen wartet man wirklich nicht lange aufgrund der zahlreichen Automaten.
Alleine am Westbahnhof gibt 8 unten, 4 oben beim Infopoint und 3 beim 10er-Bahnsteig (die anscheinend Geheimtipp sind).
Westbahnhof kann ich nicht beurteilen, da hab ich noch nie Karten gekauft. In Salzburg hat man aber das Problem, daß um die volle Stunde herum fast alles auf einmal fährt, d.h. man hat genau dann einen Andrang, wenn man selbst einen Fahrschein braucht. Bei kleineren Bahnhöfen, die auch von der Westbahn bedient werden, hatte ich das Problem schon. Da ging sich der Einstieg in den ÖBB-Zug trotz Reserven echt aufs Haar genau aus, 2x nur wegen einer Zugverspätung.
2x ging es sich nicht aus. Ich bin ohne Fahrschein in den Zug rein und konnte mir das Gemeckere des ÖBB-Schaffners anhören. (Nein, das war keine SB-Strecke!)
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Post by: Busfreund on August 05, 2014, 11:07:44 PM
Aber jetzt mal ganz ehrlich: Welcher VERNÜNFTIGE Fahrgast, der eine Reise antritt, kommt so knapp vorher, dass er keine Zeit hat den Automaten zu benutzen? Alle anderen gehören meiner Meinung nach sowieso in diese Richtung vom Leben bestraft, dann merkt man sich das gleich fürs nächste mal. Wenn ich mit dem Flugzeug fliege, kann ich auch nicht 2 min. vorher erscheinen.

Wie 29er schon richtig gesagt hat, gibt es auf allen größeren Bahnhöfen mehr als ausreichend Automaten und teilweise eben noch zusätzlich die Reisezentren. Es ist also wirklich nicht schwierig und unmöglich VOR Fahrtantritt zu einem Ticket zu kommen.
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Post by: lol515 on August 05, 2014, 11:25:54 PM
@Busfreund, naja angenommen du musst extrem kurzfristig Bahnfahren? Ich nutze im "Extremfall" sowieso das Handyticket, aber soll ja auch Personen ohne Smartphone geben! :D
@ibi, ich habe aber bist jetzt eigentlich immer am Automaten rechtzeitig eine Karte bekommen, auch in Salzburg, da hilft es übrigens den (meist unfähigen) asiatischen Touristen am Automaten kurzfristig behilflich zu sein, spart bis zu 10 Minuten  :P
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Post by: Busfreund on August 05, 2014, 11:32:31 PM
Und genau für diese extrem kurzfristigen Sonderfälle, die alle heiligen Zeiten mal eintreten, kann man mit dem Aufschlag die Tickets kaufen. Sind diese Fälle nicht die Ausnahme, sollte man vielleicht sein Zeitmanagement ein wenig überdenken.
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Post by: Philemon08 on August 06, 2014, 11:16:52 AM
Am Flughafen ist es manchal extrem. Ich bin mal 20 Minuten vor S-Bahnabfahrt zum Automaten gegangen und mein Freund musste dann 20 Minuten später noch die S-Bahn aufhalten, damit ich die Fahrkarte noch bekomme. Sonst wäre es sich um eine halbe Minute nicht ausgegangen...
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Post by: ibi on August 06, 2014, 11:31:48 AM
Quote from: 'Busfreund','index.php?page=Thread&postID=311338#post311338'
Aber jetzt mal ganz ehrlich: Welcher VERNÜNFTIGE Fahrgast, der eine Reise antritt, kommt so knapp vorher, dass er keine Zeit hat den Automaten zu benutzen? Alle anderen gehören meiner Meinung nach sowieso in diese Richtung vom Leben bestraft, dann merkt man sich das gleich fürs nächste mal. Wenn ich mit dem Flugzeug fliege, kann ich auch nicht 2 min. vorher erscheinen.
Du verstehst es nicht, oder? Wenn der Zug um Hausnummer 11:30 fährt, dann muß ich die Abfahrt so planen, daß ich genug Reserven habe, um sicher vor 11:30 dort zu sein. Wenn ich einen Fahrschein auch noch brauche, dann muß ich früher wegfahren, weil das Fahrkartenkaufen sonst meine Reserven schmälert. Man muß also mehr Zeit einplanen, wenn man einen Fahrschein braucht, was einen Nachteil darstellt.
Beim Flugzeug plane ich auch mehr Zeit ein, wenn ich dort noch einchecken und danach zur Gepäckaufgabe muß. Drum ist es ein Vorteil, wenn man das nicht muß.
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Post by: piefke53 on August 06, 2014, 11:54:04 AM
Siehe Beitrag von Philemon08 (http://'http://fpdwl.at/forum/user/2415-philemon08/') .... nach Deiner Auslegung sollte man also wohl mindestens ½ Stunde vor Abfahrt am Bahnhof sein ?

Sorry, aber dieser Denkweise mag ich nicht folgen.

Wenn ich für eine Fernreise mein Ticket vor Abfahrt am Schalter kaufen muss, kalkuliere ich gerade bei größeren Bahnhöfen schon die entsprechende Zeit wegen der meist vorhandenen Schlangen vor dem Schalter mit ein. Aber bei einer Fahrt innerhalb der Region (wie im Beispiel Flughafen / Wien) sicher nicht.

Und nicht jeder Bahnhof hat ein halbes Dutzend oder mehr Blechtrottel. Außerdem sind ja Störungen nie auszuschließen.
Und wenn am einzigen Kasten vor Dir ein Postbus-Lenker seine Verkaufsabrechnung einzahlt oder ein Pensionist seine 10-ct-Stücke zusammenbröselt, dann hast Du (oder jeder andere) eben die berühmte A****karte gezogen.

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
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Post by: ibi on August 06, 2014, 12:15:59 PM
Du mißverstehst mich. Ich argumentiere gerade gegen den Unsinn, daß "Fahrkarten kaufen müssen" keinen Nachteil darstellt, weil "es sich bei vernünftigen Menschen eh immer ausgeht". Letzteres stimmt nämlich nur wenn man früher wegfährt, dann ist es aber ein Nachteil.
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Post by: Busfreund on August 06, 2014, 12:30:31 PM
Ich versuche es jetzt nochmal: Jeder VERNÜNFTIGE Fahrgast ist sowieso früh genug am Bahnhof, dass sich auch ein Fahrkartenkauf noch ausgeht. Da muss man nicht FRÜHER fahren, sondern einfach immer zeitgerecht.
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Post by: Philemon08 on August 06, 2014, 01:14:19 PM
Dann fahr ich ab jetzt nie mehr früh zur Schule, sondern nur noch zeitgerecht :D

Und was macht dein VERNÜNFTIGER Fahrgast, wenn er mal
Quote from: 'piefke53','index.php?page=Thread&postID=311357#post311357'
die berühmte A****karte
zieht? Vielleicht testet er dann spontan die Westbahn :P
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Post by: ibi on August 06, 2014, 02:32:04 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=311359#post311359
Ich versuche es jetzt nochmal: Jeder VERNÜNFTIGE Fahrgast ist sowieso früh genug am Bahnhof, dass sich auch ein Fahrkartenkauf noch ausgeht. Da muss man nicht FRÜHER fahren, sondern einfach immer zeitgerecht.
Ähm und wieso soll man so fahren, daß sich der Fahrkartenverkauf ausgeht, wenn man am Bahnhof keine kaufen muß?  ?(
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Post by: Busfreund on August 06, 2014, 02:59:01 PM
Musst du eh nicht, zwingt dich ja keiner. Aber ich will hier nicht so stehen lassen, dass man früher wegen MUSS, wenn man sich VORHER eine Fahrkarte am Bahnhof kaufen WILL. Bei der WESTbahn hast du manchmal sowieso das Glück, dass kein Zugbegleiter kommt und du manchmal gratis fahrst. 4x WESTbahn gefahren (2x nichts gezahlt).
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Post by: patrain on August 07, 2014, 10:06:10 AM
Letzte Woche habe ich wieder mal die Westbahn nach Linz benutzt. Mein Zug um 1740 war schon am Westbahnhof ziemlich voll. In Hütteldorf stiegen noch viele weitere Leute ein. Viele freie Sitzplätze hat es da nicht mehr gegeben. Nur ganz hinten im Westclub. Also schaut die Auslastung eh nicht so schlecht aus. Mir ist aufgefallen das früher mehr Schaffner im Zug waren. Hat das was mit der Urlaubszeit zu tun?
Der Ticketkauf im Zug ist relativ praktisch aber kein tirfftiger Grund fürs Westbahnfahren. Wenn ich verreise kümmere ich mich vorher um die Tickets und treffe rechtzeitig am Bahnhof ein. Automaten gibt es genug.

Warum wurde der Westbus nicht beim Geschäftsergebnis erwähnt? Ist doch auch Teil der Westbahn und sonst immer genannt worden. Warscheinlich weiterhin miese Ergebnisse die man besser verschweigt?
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Post by: sheldor on August 07, 2014, 11:44:29 AM
Quote from: 'patrain','index.php?page=Thread&postID=311430#post311430'
Letzte Woche habe ich wieder mal die Westbahn nach Linz benutzt. Mein Zug um 1740 war schon am Westbahnhof ziemlich voll. In Hütteldorf stiegen noch viele weitere Leute ein. Viele freie Sitzplätze hat es da nicht mehr gegeben. Nur ganz hinten im Westclub. Also schaut die Auslastung eh nicht so schlecht aus. Mir ist aufgefallen das früher mehr Schaffner im Zug waren. Hat das was mit der Urlaubszeit zu tun?
Das liegt sicher nicht an der Urlaubszeit sonder eher daran, dass auch die Westbahn sparen muss. War ja voraus zu sehen, dass sich das nicht halten kann in jedem Wagen einen Steward zu haben.
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Post by: piefke53 on August 07, 2014, 12:11:12 PM
Quote from: 'patrain','index.php?page=Thread&postID=311430#post311430'
Warum wurde der Westbus nicht beim Geschäftsergebnis erwähnt? Ist doch auch Teil der Westbahn und sonst immer genannt worden. Warscheinlich weiterhin miese Ergebnisse die man besser verschweigt?
Nicht so ganz .... denn:
Quote
WESTbus GmbH ist ein gemeinsames Unternehmen der Blaguss Reisen GmbH
und der Rail Holding AG, dem Mutterunternehmen der WESTbahn. 51 Prozent
des Unternehmens hält die Blaguss GmbH, 49 Prozent die Rail Holding AG.
Quelle: http://westbus.at/de/ueber-westbus/unternehmen
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Post by: Linie 255 on August 08, 2015, 06:08:40 PM
Gibt es einen Grund warum Westbus einen weißen Bus hat? Fuhr heute von Wien nach Klagenfurt.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on August 08, 2015, 07:24:06 PM
Quote from: 'Linie 255',index.php?page=Thread&postID=328778#post328778
Gibt es einen Grund warum Westbus einen weißen Bus hat? Fuhr heute von Wien nach Klagenfurt.
Die Busse wurden bereits im Frühjahr durch neue €6 Busse ersetzt und haben nur ein kleines Pickerl neben der stürz erhalten. Laut der WESTbus FB Seite sollen diese Fahrzeuge auch wieder beklebt werden. Wer allerdings die Historie der Fernbuslinien und deren zigmalige Umbennenungen kennt, wird wohl daran zweifeln. Der WESTbus wird still und heimlich auslaufen und irgendwann in Mein Fernbus-Flixbus umbenannt werden.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: strb on August 08, 2015, 07:45:28 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=328782#post328782
Quote from: 'Linie 255',index.php?page=Thread&postID=328778#post328778
Gibt es einen Grund warum Westbus einen weißen Bus hat? Fuhr heute von Wien nach Klagenfurt.
Die Busse wurden bereits im Frühjahr durch neue €6 Busse ersetzt und haben nur ein kleines Pickerl neben der stürz erhalten. Laut der WESTbus FB Seite sollen diese Fahrzeuge auch wieder beklebt werden. Wer allerdings die Historie der Fernbuslinien und deren zigmalige Umbennenungen kennt, wird wohl daran zweifeln. Der WESTbus wird still und heimlich auslaufen und irgendwann in Mein Fernbus-Flixbus umbenannt werden.
Waren das eigentlich Gebrauchtbusse oder wo sind die her? Bzw welches Unternehmen hat die Busse vielleicht aus seinem Fuhrpark gestellt?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on August 08, 2015, 07:52:17 PM
Die Busse gehören Blaguss. Blaguss gehören ja auch 51% vom WESTbus.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 255 on August 08, 2015, 07:53:56 PM
Quote
Die Busse wurden bereits im Frühjahr durch neue €6 Busse ersetzt und haben nur ein kleines Pickerl neben der stürz erhalten.
Der Bus war auf gar keinen Fall ein €6. (hatte keine Merkmale für ein €6 Setra Bus)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on August 26, 2015, 12:30:51 PM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=328782#post328782
Quote from: 'Linie 255',index.php?page=Thread&postID=328778#post328778
Gibt es einen Grund warum Westbus einen weißen Bus hat? Fuhr heute von Wien nach Klagenfurt.
Die Busse wurden bereits im Frühjahr durch neue €6 Busse ersetzt und haben nur ein kleines Pickerl neben der stürz erhalten. Laut der WESTbus FB Seite sollen diese Fahrzeuge auch wieder beklebt werden. Wer allerdings die Historie der Fernbuslinien und deren zigmalige Umbennenungen kennt, wird wohl daran zweifeln. Der WESTbus wird still und heimlich auslaufen und irgendwann in Mein Fernbus-Flixbus umbenannt werden.
Derzeit wirbt man jedenfalls noch groß damit, aktuell mit Kombitickets Westbahn&-bus nach Prag: http://westbus.at/de/kombiticketprag
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Post by: Gast0815 on August 26, 2015, 04:17:27 PM
Quote from: 'Linie 255',index.php?page=Thread&postID=328787#post328787
Der Bus war auf gar keinen Fall ein €6. (hatte keine Merkmale für ein €6 Setra Bus)
Den Setra 431 DT gibt es nur in einer Bauform, egal ob Euro 6 oder EEV. Einziger Unterschied sind die "Flügerl"-förmigen Luftschlitze am Heck, da der Euro 6 mehr Kühlung braucht. Die weißen Bussen, von denen Du einen gesehen hast, sind sogar ausnahmslos Baujahr 2015 (80504 und 80505 Wien - Klagenfurt bzw. 80506 und 80507 Graz - Linz), vereinzelt wird einer in St. Michael nach Wien eingetauscht und fährt kurzzeitig auf dem jeweils anderen Ast. Die Nummer steht rechts vorne und links hinten in blauen Lettern drauf. Alle anderen Nicht-WESTbusse sind beklebt (BLAGUSS oder Firmenkunde á la Viking auf weiß bzw. teilweise eine zwischenzeitlich recht bunte Palette von Mannschaftsfarben oder President-Varianten).

Ergänzt wird der Blaguss-Fuhrpark von Krauthgartner, welcher die Verstärker Linz - Graz fährt. Diese Busse sind aber auch unverwechselbar als Krauthgartner-Busse erkenntlich.

Die WESTbusse wurden vor allem deshalb getauscht, weil sie die breite hintere Tür samt Rampe und Rollstuhlplatz haben, welche die bereits verkauften "Vorgänger" so nicht hatten. Bei der Beklebung wird sich nun recht rasch etwas tun, wobei WESTbus nach wie vor als Marke deutlich sichtbar bleiben wird (alleine schon aus der Tatsache, dass es gar nicht so wenige Jahreskartenbesitzer für das WESTnetz - also Bahn & Bus - gibt). "MeinFernbus" ist im Gegensatz dazu ja "nur" eine Vertriebschiene. Wenn auch eine sehr mächtige, die es zu nutzen gilt.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 255 on August 26, 2015, 06:02:15 PM
Ich wusste nicht, dass Westbus einen EEV mit dem Baujahr 2015 besitzt.
Quote
Quote
(http://fpdwl.at/forum/wcf/icon/quoteS.png)
Zitat von »Linie 255« (http://'http://fpdwl.at/forum/sonstiges/v-im-restlichen-sterreich/p328787-westbahn-management-gmbh/#post328787')
Der Bus war auf gar keinen Fall ein €6. (hatte keine Merkmale für ein €6 Setra Bus)   
Den Setra 431 DT gibt es nur in einer Bauform, egal ob Euro6 oder EEV. Einziger Unterschied sind die "Flügerl"-förmigen Luftschlitze am Heck, da der Euro 6 mehr Kühlungbraucht........................
Das und die LED Frontbeleuchtung sind für mich Merkmale ;)

Dennoch vielen Dank für die Aufklärung :daumenhoch:

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
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Post by: Busfreund on August 26, 2015, 06:57:14 PM
Die 2015er Busse sind alles €6. Gast0815 meinte glaube ich nur, dass sie Bauform beim S431DT gleich ist bei €6 wie EEV bis eben auf kleine Merkmale.
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Post by: Linie 255 on August 26, 2015, 09:46:12 PM
Quote
Die 2015er Busse sind alles €6.
Also das ist ein E6?

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16461&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16461&size=full)
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Post by: Busfreund on August 26, 2015, 10:14:13 PM
Ja genau :)
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Post by: Gast0815 on August 27, 2015, 07:58:34 AM
80504 = 80 Plätze, Baujahr 2015, 4. Fahrzeug.

Die Fahrzielanzeige ist übrigens kein Indiz, die gibt es bei Westbus seit dem Start (http://'http://www.linzwiki.at/wiki/Datei:WESTbus_Hauptbahnhof_Linz.jpg/') am 11.12.2011.
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Post by: umweltretter on September 21, 2015, 02:06:06 PM
Neuer Fahrplan auf der Westbahn inkl. angemietetem Zug ab Oktober:  ----> Westbahn erweitert Angebot an Wochenenden (http://'http://wien.orf.at/news/stories/2732783/') (oesterreich.orf.at)
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Post by: sheldor on September 21, 2015, 02:42:53 PM
Quote from: 'umweltretter','index.php?page=Thread&postID=330146#post330146'
Neuer Fahrplan auf der Westbahn inkl. angemietetem Zug ab Oktober: (http://wcf/images/smilies/pfeil.gif)"> Westbahn erweitert Angebot an Wochenenden (oesterreich.orf.at)
Was soll denn das für ein angemieteter Zug sein :rolleyes: ? Von der DB kann der nicht kommen, die haben selber die ärgsten Probleme mit ihrem Wagenpark.
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Post by: Busfreund on September 21, 2015, 03:01:15 PM
Von der ÖBB-PV AG wird er ja wohl mit Sicherheit nicht kommen :)
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Post by: Linie 255 on September 21, 2015, 03:48:56 PM
Quote
In diesem Zug müssen Passagiere auf WLAN, Ledersitze, barrierefreien Einstieg und Raucherlounge verzichten.
Habe ich irgendetwas verpasst? Wurde es nicht Verboten im Zug zu rauchen?
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Post by: sheldor on September 21, 2015, 04:33:34 PM
Quote from: 'Linie 255','index.php?page=Thread&postID=330151#post330151'
Habe ich irgendetwas verpasst? Wurde es nicht Verboten im Zug zu rauchen?
Eine zeitlang wurde es verboten, da hast du Recht. Den Einspruch hat die Westbahn aber gewonnen und seit dem ist das Rauchen in der "Lounge" wieder erlaubt.
Quote
@Busfreund:
Von der ÖBB-PV AG wird er ja wohl mit Sicherheit nicht kommen :)
Ich vermute einmal das die Wagen und das Tfz von der MAV oder Gysev gestellt werden ;).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on September 21, 2015, 10:52:39 PM
Laut Standard sind es WLB und Bahntouristik-Express.

http://derstandard.at/2000022570828/Westbahn-sieht-sich-bis-Innsbruck-ausgebremst
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: strb on September 22, 2015, 12:19:54 AM
Quote
Laut Standard sind es WLB und Bahntouristik-Express.

http://derstandard.at/2000022570828/Westbahn-sieht-sich-bis-Innsbruck-ausgebremst
Also ein WLB Cargo-Stier. Bahntouristik wird wohl den Wagensatz stellen, allerdings hab ich keine Ahnung was das für Fahrzeuge sein könnten...
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Post by: 29er on September 22, 2015, 08:46:53 AM
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=330190#post330190
Also ein WLB Cargo-Stier.
Vectron wäre auch eine Möglichkeit.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on September 22, 2015, 04:21:34 PM
Vectron glaube ich ehrlichgesagt weniger. Würde eher auf einen Taurus tippen. Um zu den Wagen zu kommen: "Moderner Wagenpark sieht anders aus :D !"
(http://bahntouristikexpress.de/wp-content/themes/bte/images/headers/header_6.jpg)
Foto: bahntouristikexpress.de (http://'http://bahntouristikexpress.de/')
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Post by: strb on September 22, 2015, 07:24:45 PM
Danke für das Foto :)
Vectron gibt es ja nur eine, oder? Wozu überhaupt?
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Post by: sheldor on September 22, 2015, 09:23:00 PM
Quote from: 'strb','index.php?page=Thread&postID=330220#post330220'
Vectron gibt es ja nur eine, oder? Wozu überhaupt?
Eine Vectron ist fix bei den WLC und 3(?) wurden geleast. Von 2 weiß ich das ganz sicher, da diese als Ersatz für die ES64U2 (gingen zuerst an MRCS und danach an die DB) dazu kamen.
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Post by: 29er on September 22, 2015, 10:56:31 PM
Quote from: 'strb','index.php?page=Thread&postID=330220#post330220'
Vectron gibt es ja nur eine, oder?
1193 980 ist zwar die einzige Lok die der WLC gehört, allerdings gibt es derzeit noch sieben weitere gemietete Maschinen (193 202, 193 213, 193 223, 193 224, 193 239; X 4 E-605, X 4 E-606).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: strb on September 23, 2015, 07:40:07 AM
Aso dann ergibt es Sinn. Ist dann die 1193 980 die einzige blau-beige?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on September 23, 2015, 04:40:19 PM
Quote from: 'strb','index.php?page=Thread&postID=330244#post330244'
Aso dann ergibt es Sinn. Ist dann die 1193 980 die einzige blau-beige?
Genau, dies ist (zur Zeit) die einzige im WLC-Design. Die andere 193 213 hat "nur" eine Werbefläche erhalten.
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=330240#post330240'
1193 980 ist zwar die einzige Lok die der WLC gehört, allerdings gibt es derzeit noch sieben weitere gemietete Maschinen (193 202, 193 213, 193 223, 193 224, 193 239; X 4 E-605, X 4 E-606).
193 233 und 234 wurden auch geleast.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on September 23, 2015, 05:56:48 PM
Quote from: 'sheldor',index.php?page=Thread&postID=330264#post330264
193 233 und 234 wurden auch geleast.
Was allerdings irrelevant ist, weil die Loks schon seit ein paar Wochen nicht mehr im Dienste der WLC stehen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Philemon08 on October 12, 2015, 04:48:16 PM
Quote from: 'Kurier','http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/westbahn-gegen-oebb-kein-zug-wird-kommen/157.368.021'
Westbahn gegen ÖBB: Kein Zug wird kommen
ÖBB-Konkurrent Westbahn legt sich bei neuen Bahn-Verbindungen vor Gericht quer.

Die staatliche ÖBB und ihr privater Konkurrent Westbahn liefern sich einmal mehr einen erbitterten Kampf auf der Schiene. Bei dem die Westbahn momentan die Nase vorn hat: Sie erreichte eine einstweilige Verfügung des Wiener Verwaltungsgerichts, die dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) vorerst untersagt, für den neuen Fahrplan ab Dezember zusätzliche ÖBB-Züge auf der Strecke Wien Westbahnhof – Tullnerfeld – St. Pölten zu bestellen.

Ausschreibung
Die geplante Direktvergabe dieser Verbindungen durch den VOR ist, kritisiert Westbahn-Chef Erich Forster, EU-widrig. Denn eine direkte Vergabe ohne Ausschreibung sei wegen der staatlichen Subventionen nur bei geringfügigen Anpassungen der Fahrpläne möglich. Von der geplanten Einführung der zusätzlichen Regional-Expresszüge (Rex) zwischen Wien-West und St. Pölten seien aber insgesamt zwei Millionen Zugkilometer betroffen. Forster: "Das kann man nicht als geringfügige Änderung bezeichnen. Diese Verkehre hätten ausgeschrieben werden müssen." Wäre die Ausschreibung rechtzeitig erfolgt, hätte sich auch die Westbahn beworben.

Für die Pendler würden die zusätzlichen Züge – behauptet der Westbahn-Chef – statt einer Verbesserung vielfach eine Verlängerung der Fahrzeit bedeuten. Die Fahrzeit von Wien nach Amstetten etwa würde sich um 13 auf 93 Minuten verlängern, nach Melk müsse man eine Viertelstunde länger fahren.

Grund dafür ist laut Westbahn, dass die Züge vom Westbahnhof nach St. Pölten in erster Linie "ein Zubringerverkehr zum Railjet" seien. Das mache in der niederösterreichischen Landeshauptstadt Aufenthalte bis zu 12 Minuten erforderlich, was die Fahrzeit verlängere. Rund um Wien gebe es freilich auch einige Fahrzeitverkürzungen.

Subventionen zu hoch?
Als Folge ortet die Westbahn unrechtmäßige Zahlungen an die ÖBB vom Bund und den Gemeinden im Rahmen der Gemeinwirtschaftlichen Leistungen. Den laut Westbahn müssten die öffentlichen Zahlungen um den Vorteil verringert werden, den die ÖBB in Form von mehr Passagieren im Railjet aus diesem "Zubringer-Dienst" erziele.

Vom VOR kommt herbe Kritik an der Westbahn. VOR-Sprecher Georg Huemer: "Was die Westbahn hier tut, ist nichts anderes als juristischer Aktionismus auf Kosten des Gesamtsystems." Die Arbeiterkammer sieht in der Westbahn-Aktion "ein katastrophales Signal für die Verkehrspolitik". Auf der Strecke blieben die Pendler, die trotz besserer Infrastruktur schlechtere Verbindungen in Kauf nehmen müssten.
Normalerweise ärgert es mich, genauso wie den VOR in diesem Fall, wenn die Westbahn wegen ihrer Konkurierlust (die aber wirtschaftlich durchaus verständlich ist) neue bzw. bestehende (Kursbuch) Angebote verhindert. Aber wenn es stimmt, dass nur die Wiener Umgebung von den REX profitiert hätten sollen, wofür die Leute nach St. Pölten zurückstecken hätten müssen, bin ich diesmal sogar froh darüber, dass die Westbahn einen Strich durch den Pseudotaktfahrplan macht.
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Post by: 29er on October 12, 2015, 06:33:10 PM
Quote from: 'Philemon08','index.php?page=Thread&postID=331063#post331063'
bestehende (Kursbuch) Angebote verhindert.
Ein Kursbuchangebot?  :rolleyes:

Quote from: 'Philemon08','index.php?page=Thread&postID=331063#post331063'
Aber wenn es stimmt, dass nur die Wiener Umgebung von den REX profitiert hätten sollen, wofür die Leute nach St. Pölten zurückstecken hätten müssen, bin ich diesmal sogar froh darüber, dass die Westbahn einen Strich durch den Pseudotaktfahrplan macht.               
Welcher Pseudotaktfahrplan? Wo gibt es da Ungereimtheiten? Und zurückstecken muss aufgrund des neuen Fahrplanes eh niemand - das wird wieder künstlich aufgebauscht, dass einem das Speiben kommt.

Besonders auf der Wienerwaldstrecke gibt es dann endlich einen richtigen Takt mit erheblichen Fahrzeitverkürzungen für die Gegend westlich von Neulengbach von Wien aus kommend.
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Post by: FromHell on October 12, 2015, 07:03:52 PM
Und da hat die Westbahn wieder einmal den Bock abgeschossen. Eine Verbesserung für den Kunden?? Bloß nicht, das würde ja bedeuten, dass die bisherigen Bemühungen, die Bahnkunden durch Abzocke und kindische Gerichtsgänge zu ver**schen komplett umsonst gewesen wären! Echt, ich dachte dass die gewinngeilen Aktionen von damals nicht mehr zu toppen wären, aber jetzt sind sie bei mir komplett unten durch...
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Post by: Busfreund on October 12, 2015, 09:42:13 PM
Das Unternehmen WESTbahn ist, samt deren sämtlichen Akteuren, an Lächerlichkeit einfach nicht mehr zu überbieten. Ich hoffe, dass jetzt endlich mal die Gerichte durchgreifen und diesem Unsinn ein Ende setzen.
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Post by: Schienenfreak on October 12, 2015, 09:45:10 PM
Nicht unbedingt die WESTbahn ist hier das Hauptproblem, die Wurzel allen Übels hier ist der perverse Liberalisierungswahn! Der Bahnverkehr gehört komplett in Staatshand, gewinngeile Privatunternehmen sollten da nix verloren haben!
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Post by: Philemon08 on October 12, 2015, 10:08:35 PM
Quote from: 'Busfreund','index.php?page=Thread&postID=331067#post331067'
Das Unternehmen WESTbahn ist, samt deren sämtlichen Akteuren, an Lächerlichkeit einfach nicht mehr zu überbieten. Ich hoffe, dass jetzt endlich mal die Gerichte durchgreifen und diesem Unsinn ein Ende setzen.
Wenn du genau liest, haben die Gerichte hat das Wiener Verwaltungsgericht durchgegriffen und der Westbahn Recht gegeben.
Ich finde bei dieser Bestellung fließen hohe Geldbeträge, die keineswegs lächerlich sind. Und warum soll die Westbahn nicht gewinngeil sein? Irgendwie müssen sie ja mal in ein + kommen.

Quote from: 'Schienenfreak','index.php?page=Thread&postID=331068#post331068'
Nicht unbedingt die WESTbahn ist hier das Hauptproblem, die Wurzel allen Übels hier ist der perverse Liberalisierungswahn! Der Bahnverkehr gehört komplett in Staatshand, gewinngeile Privatunternehmen sollten da nix verloren haben!
Dieses Problem wird wohl weiterhin bestehen. Eine verstaatlichung ist für den Fahrgast gut, aber für den Staatshaushalt schlecht (zumindest so wies in Österreich gemacht wurde).
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=331065#post331065'
Ein Kursbuchangebot?  :rolleyes:
Ja. Ich habe die Kursbücher gesammelt und oft verwendet, solange es sie noch gab  :(.
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Post by: Busfreund on October 12, 2015, 10:12:19 PM
Ich rede auch nicht vom Wiener Verwaltungsgericht, sondern echten Gerichten, die sich nicht von Haselsteiner & Co blenden lassen. Wenn du mal verfolgst, gegen was die WESTbahn alles prozessiert, dann wirst du verstehen was wirklich lächerlich ist.
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Post by: lol515 on October 12, 2015, 10:56:38 PM
Quote from: 'Philemon08','index.php?page=Thread&postID=331063#post331063'
Grund dafür ist laut Westbahn, dass die Züge vom Westbahnhof nach St. Pölten in erster Linie "ein Zubringerverkehr zum Railjet" seien. Das mache in der niederösterreichischen Landeshauptstadt Aufenthalte bis zu 12 Minuten erforderlich, was die Fahrzeit verlängere. Rund um Wien gebe es freilich auch einige Fahrzeitverkürzungen.
Sowas nennt sich Taktknoten, sowas gibt es bereits in Bruck an der Mur oder (teilweise) Graz. In der Schweiz und auch in Teilen Deutschlands gelebte und geliebte Praxis. Die WESTbahn kann halt nicht mehr beim dummen Kunden punkten, da man dann ja zum ÖBB-Bahn- und Verbundtarif auf einem großen ihrer Teilabschnitte in annehmbaren Takt fährt.
Für die WESTbahn ist das schlecht, aber für den Bahnkunden wäre es eine sinnvolle und zukunftsweisende Verbesserung.

Der dämliche Hasselsteiner soll mit seiner gesamten vollpfosten Gefolgschaft mit der Gartenbahn spielen oder wenn es schon die "große" sein muss auf der Donauländerbahn. Da stören sie wenigstens keinen der versucht in Österreich sinnvolle Verkehrspolitik zu betreiben.

Und ja hier muss ich sogar Schienenfreak zustimmen, obwohl mir egal ist wer fährt, die Oberhand sollte immer der Bund haben, zumindest im Personen Nah- und Fernverkehr.
Kann man ja langsam nur mehr hoffen das dem Hasselsteiner sein Sparbuch bald leer ist und die WESTbahn nur noch in BWL-Lehrbüchern übrig bleibt, als bestes Beispiel für Bereiche wo Konkurrenz keinen Sinn macht.
Und wenn jetzt jemand sagt ohne WESTbahn gäbe es kein WLAN im Zug. Das ist mir egal, es funktioniert sowieso nicht. Außerdem hat die DB ein besseres, ganz ohne Konkurrenz.

Also bitte lieber Herr Haselsteiner, wenn Sie das lesen sollten: Kaufen Sie sich ein Modell Ihrer durchaus schönen Züge und lassen Sie sie im Keller bei Ihnen fahren oder vielleicht baut ja das Miniatur Wunderland in Hamburg eine Ecke für "kurioses" dort wird sicher auch ein Modell Ihrer Züge fahren. Aber lassen Sie das mit der großen Bahn, das ist kein Spielplatz für Gewinngeile.
PS: Ein Tipp, mischens im Fernbusmarkt mit, vielleicht wird's dort was. Dort gibt es wenigstens keine Direktvergaben und Trassenkonflikte.
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Post by: FromHell on October 13, 2015, 08:13:06 AM
Zumal es mir, um ganz ehrlich zu sein, schwer fällt zu glauben, dass sich die Westbahn gerne rein dem guten Willen halber zusätzlich auf nicht wirklich gewinnbringenden (im Vergleich zum Fernverkehr), Regionalstrecken fokussieren will. Ich habe eher die Vermutung, dass dies wieder einmal darin ausartet, sich gezielt in eine bemitleidenswerte Opferrolle zu manövrieren, um dann wieder die große böse kommunistische ÖBB als Teufelswerk darzustellen und wieder fette Geldsummen durch ungleiche Ausgangsbedingungen vor Gericht einzufordern...  :rolleyes:

Und einmal ganz im Ernst, was wäre wohl die bessere Alternative? Ein paar Minuten zusätzliche Fahrzeit, welche dafür ein angenehmeres Zugintervall mit sich bringen, oder ein Zug der auf Rekordgeschwindigkeit dahinbraust, jedoch nur zweimal am Tag verkehrt (man möge mir bitte diese Überdimensionierung verzeihen, möchte hier nur das Prinzip einmal deutlich machen). Klar ist für Kunden, welche von Wien nach Salzburg wollen vielleicht zweiteres attraktiver, man sollte der Westbahn jedoch einmal erklären, dass nicht nur Menschen im direkten Umkreis der Stationen der fetten Melkkuh Westbahn(trasse) leben. Daher ist es gerade für den Personennahverkehr wichtig, eine gute Erschließungsqualität zu erzielen, und nicht immer die größtmögliche Geschwindigkeit herauszukitzeln... Wäre zusätzlich interessant, mit was für Garnituren man im Nahverkehr angetreten wäre. Mit, auf eine V-Max von 100 km/h adaptierten, E2?  :D
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Post by: umweltretter on October 13, 2015, 02:14:05 PM
Es war die Rede davon, die vom VOR bestellten zusätzlichen Züge wären eine kostenneutrale Umschichtung des Angebots. Wo wären im Gegenzug die Kürzungen eingetreten, auf deren Kosten die Züge finanziert worden wären?
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Post by: strb on October 13, 2015, 02:23:22 PM
Ich verstehe auch nicht, wo der Nachteil beim Abwarten der RJ liegt? Wenn ich hinter St. Pölten wohne und nach Wien muss steig ich doch in St. Pölten auf den RJ um, anstatt im R alle Stationen (bzw zumindest ein paar Zwischenhalte) abzuklappern?!
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Post by: lol515 on October 13, 2015, 08:02:43 PM
Quote from: 'FromHell','index.php?page=Thread&postID=331076#post331076'
Mit, auf eine V-Max von 100 km/h adaptierten, E2?
Wenn man sie mit ETCS L2, SiFa, PZB, 2. Führerstand, Türen auf beiden Seiten und A-Licht/Zugschlusssignale nachrüstet dann geht das vielleicht sogar, aber ich bezweifle das sie damit den Fahrplan einhalten werden. :D
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Post by: FromHell on October 13, 2015, 08:45:41 PM
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=331084#post331084
Ich verstehe auch nicht, wo der Nachteil beim Abwarten der RJ liegt? Wenn ich hinter St. Pölten wohne und nach Wien muss steig ich doch in St. Pölten auf den RJ um, anstatt im R alle Stationen (bzw zumindest ein paar Zwischenhalte) abzuklappern?!
Du scheinst nach wie vor noch nicht begriffen zu haben, dass die Westbahn entscheidet, was das beste für den Fahrgast ist!

Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=331108#post331108'
Wenn man sie mit ETCS L2, SiFa, PZB, 2. Führerstand, Türen auf beiden Seiten und A-Licht/Zugschlusssignale nachrüstet dann geht das vielleicht sogar, aber ich bezweifle das sie damit den Fahrplan einhalten werden. :D
Der Fahrplan ist eher nachrangig, was tatsächlich zählt ist der Preis. Als billigster Anbieter kann man da mit Sicherheit in den Ring steigen und wird die nächste Ausschreibung für sich gewinnen. Bleibt nur noch, den WL einmal vorsichtig auf den Zahn zu fühlen, ob die ersten E2 schon verkauft werden, oder temporär noch auf E1 zurückgegriffen werden muss... Oje, ich hoffe nur der Herr Haselsteiner liest hier nicht mit...  :rolleyes:
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Post by: Alex on October 14, 2015, 10:32:46 AM
Ich finde ja, dass das Thema der Ausschreibungspflicht bei der Eisenbahn falsch angegangen wird.
Wäre es nicht sinnvoller, es ähnlich zu gestalten, wie beim Busbetrieb durch private in Wien?

Mir würde es in etwa so vorschweben.
Die ÖBB (oder besser noch BMVIT) gibt einen Fahrplan vor, wo dann Leistungen/Strecken ausgeschrieben werden und private Anbieter dann vom Auftraggeber bezahlt werden.
Dabei kann auch eine bestimmte Ausstattung der Züge vorgeschrieben werden. Das ganze muss aber aus meiner Sicht unter einem einheitlichen Tarif passieren, sonst schaut am Ende der Kunde durch die Finger.
Funktioniert ja so ähnlich auch in Bayern, zum Beispiel verkehren von Plattling, zwischen Passau und Regensburg, diverseste private Bahnen, das Ticket wird aber ganz normal über DB gebucht.

Die WESTbahn ist heute genau für jene interessant, die zwischen Halten der WESTbahn verkehren wollen (und auch da nicht, weil die Nicht-Druckdichte der Waggons in den Tunnels sehr unangenehm ist). Wenn ich aber einen Anschluss brauche, dann zahle ich ungleich mehr, da beispielsweise die Tarife bei der ÖBB so sind, dass je weiter ich fahre der Kilometer günstiger wird.
Beispiel, wenn ich von Wien nach Spittal-Millstättersee (nicht "Spittal am Millstättersee", wie es die Lohner fälschlicherweise ansagt.), dann fahre ich mit der ÖBB mit Vorteilscard über Salzburg um EUR 31,80, über Villach um EUR 29,50, ohne VC um EUR 63,60 bzw. EUR 59,00.
Wenn ich aber jetzt mit der WESTbahn nach Salzburg fahre (EUR 24,90) muss ich dann von dort noch EUR 14,30 mit VC (gesamt EUR 39,20 statt EUR 31,80) bzw. EUR 28,60 (gesamt EUR 53,50) zahlen.
Da bin ich gerade einmal in der Konstellation, dass ich keine VC habe relativ gesehen noch günstiger, wenn ich aber dann noch weiter muss, zum Beispiel ins Drau-, Möll- oder sonst ein Tal, dann ist selbst das relativ rasch ausgeglichen.

Also ich bin schon dafür, dass Private (vorausgesetzt sie erfüllen Sicherheits- und andere Standards) den Betrieb nach Ausschreibung übernehmen sollen, aber es sollte ein gemeinsamer Tarif da sein, um den Kunden nicht zu benachteiligen.
Und es sollten vor allem auch nicht so lukrative Strecken wie die Westbahn ausgeschrieben werden, da wirds dann nämlich plötzlich gar nicht mehr so interessant sein, sich darum zu bewerben.
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Post by: 29er on October 14, 2015, 11:28:30 AM
Quote from: 'Alex',index.php?page=Thread&postID=331124#post331124
Wenn ich aber jetzt mit der WESTbahn nach Salzburg fahre (EUR 24,90)
Den vollen Preis zahlt man allerdings fast nie (außer freitags), so oft wie es bei der WB Aktionen gibt.
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Post by: umweltretter on October 14, 2015, 02:15:16 PM
Quote from: 'Alex',index.php?page=Thread&postID=331124#post331124
Mir würde es in etwa so vorschweben.
Das Problem ist, dass (auch bei Ausschreibung aller gemeinwirtschaftlichen Verkehre) jene Strecken, die als eigenwirtschaftlich betreibbar gelten (wie Wien-Salzburg), allen potenziellen Anbietern offen stehen. Und diese wiederum kannst du wohl nicht zu einem gemeinsamen Tarif zwingen.
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Post by: lol515 on October 14, 2015, 05:07:05 PM
Quote from: 'umweltretter','index.php?page=Thread&postID=331137#post331137'
Und diese wiederum kannst du wohl nicht zu einem gemeinsamen Tarif zwingen.
HKX fährt auch in Konkurrenz zur DB, trotzdem gelten in beiden zumindest die BahnCard 100 und diverse andere Zeitkarten.
Es wäre ja schon ein Schritt wenn die WESTbahn sich mit den ÖBB auf einen sinnvollen Fahrplan einigt und (zumindest) die Österreichcard/Einfach-Raus-Ticket anerkannt wird.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on October 14, 2015, 05:40:17 PM
Warum sollte das Einfach-Raus-Ticket als Produkt der ÖBB-PV AG bei der Westbahn gültig sein?  ?(
Und das gleiche gilt auch für die Österreich-Card. Bei den anderen Privatbahnen macht es ja Sinn aber bei der Westbahn aufgrund des Angebotes auf der Westbahnstrecke nicht wirklich.
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Post by: lol515 on October 14, 2015, 05:46:58 PM
Damit die Fahrgäste beide nutzen können? War ja bei den B-Linien nicht anders. Entweder man fährt mit Jahreskarte oder mit dem hauseigenen Tarif.
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Post by: 29er on October 14, 2015, 06:03:53 PM
Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=331142#post331142'
War ja bei den B-Linien nicht anders. Entweder man fährt mit Jahreskarte oder mit dem hauseigenen Tarif.
Das ist nicht einmal mehr ein Apfel-Birnen-Vergleich. Und solange bei der WESTBAHN nicht einmal alle Verbundfahrscheine gültig sind braucht man gar nicht über Schnapsideen à la ÖBB-Tickets in WB-Zügen nachdenken.
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Post by: FromHell on October 14, 2015, 07:08:45 PM
@lol515: Dein Vergleich macht hier recht wenig Sinn, denn es spielt sehr wohl eine gewaltige Rolle, ob ich Privatbahnen mitbenützen kann, welche durch ein eigenes Schienennetz das ÖBB-Angebot ergänzen, oder eine einzelne private Linie benützen will, welche eine Strecke bedient die von der ÖBB ebenfalls abgefahren wird und somit einen direkten Konkurrenten darstellt. Die ÖBB würden ja mit solch einer Aktion die Fahrgäste förmlich dazu einladen, die Konkurrenz zu benützen und sich somit finanziell selbst ein Bein stellen.
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Post by: piefke53 on October 14, 2015, 08:33:44 PM
Woanders klappt es doch auch .... ich verstehe die Argumentation nicht wirklich.

Wenn ein mehrere ÖPNV-Dienstanbieter gemeinsam Teile eines Streckennetzes benutzen, ist es weitestgehend der Normalfall, dass wenigstens in den gemeinsam befahrenen Streckenteilen die Tickets des anderen Anbieters gelten. Ob und wie die dann untereinander ab- und verrechnen, kann normalerweise dem Fahrgast egal sein.

Alolerdings erfordert das, dass alle genannten Anbieter in Verkehrsverbünden tätig sind.
Hingegen hat die Westbahn — die Gründe mal hier vernachlässigend — sich beispielsweise aus dem VOR „verabschiedet“. Ob das sinnvoll war, mögen die Betriebswirtschaftler der Westbahn selbst erwürfeln, in jedem Falle war das eine Entscheidung, die ungeachtet teilweise deutlich günstigerer Tarife der WB zu Lasten der Fahrgäste geht.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on October 14, 2015, 09:42:07 PM
Es mag zwar zutreffen, dass dieses Prinzip andernorts durchaus funktioniert. In diesen Fällen wird man jedoch miteinander höchstwahrscheinlich Mitglied in irgendeinem Verkehrsverbund sein oder muss zumindest zwangsläufig anderweitige vertragliche Vereinbarungen zwecks Finanzierung treffen. Somit würden solche Unternehmen nicht mehr per se in einem direkten Konkurrenzkampf zueinander stehen, da ja die Ticketpreise zumindest für die vereinbarte Strecke untereinander aufgeteilt werden. Bei der Westbahn und den ÖBB ist das jedoch komplett anders, hier gibt es aktuell weder Verkehrsverbünde, welche beide Unternehmen beinhalten, noch anderweitige Übereinkommen. Und realistischerweise wird sich hieran in absehbarer Zukunft nichts ändern, wenn man sich nur einmal die Vorgeschichte dieser beiden Rivalen betrachtet.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: lol515 on October 14, 2015, 11:26:22 PM
Ich muss nochmal auf mein vorheriges Beispiel eingehen: HKX!
Ich darf mal zitieren:
Quote from: Wikipedia
Die Hamburg-Köln-Express GmbH ist ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen, deren Züge seit Juli 2012 zwischen Hamburg und Köln in Konkurrenz zur Deutschen Bahn AG verkehren. Die Abkürzung HKX bezeichnet gleichzeitig die Zuggattung. Die Durchführung des Betriebs erfolgt hierbei durch die Transdev GmbH, HKX stellt das Servicepersonal.
Quelle (http://'https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Köln-Express')
trotzdem
Quote from: HKX Webseite
Mit dem DB-Ticket HKX fahren? Das geht jetzt!

Sie haben richtig gelesen! Seit dem 01.02.2015 können Sie auch mit Tickets der Deutschen Bahn unseren HKX nutzen. Zunächst können Sie mit ICE- / IC- oder EC-Fahrscheinen oder aber auch mit DB-Tickets des Nahverkehrs, wie zum Beispiel dem Quer-durchs-Land-Ticket bzw. dem Schönes-Wochenende-Ticket bei uns einsteigen und mitfahren! Durch den Eintritt in den sogenannten DB-Tarif können wir Fahrscheine der Deutschen Bahn bei uns im HKX anerkennen. Der DB-Tarif ist ein erster Schritt. Wir arbeiten weiterhin daran, dass Sie auch mit Fahrkarten der Verkehrsverbünde bzw. der Landestarife den HKX nutzen können.
Quelle (http://'http://www.hkx.de/index.php/ticketinfo/db-tickets/db-ticket-im-hkx')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: kami on October 15, 2015, 09:56:12 AM
Quote from: 'piefke53','index.php?page=Thread&postID=331148#post331148'
Woanders klappt es doch auch ...
Das sind schon mal beste Voraussetzungen, weshalb es in AT nicht funktioniert. Zumindest nicht die nächsten zehn Jahre.

Quote from: 'piefke53','index.php?page=Thread&postID=331148#post331148'
Alolerdings erfordert das, dass alle genannten Anbieter in Verkehrsverbünden tätig sind.
Stellt sich die Frage, wie der Verbund gebildet wird.
Der VOR ist aus meiner Fahrgastsicht eher ein elitärer Verein von Verkehrsdienstleistern und weniger eine Einrichtung von (öffentlichen) Auftraggebern zur Koordinationen von Nahverkehrsdienstleistungen. Kein Wunder, dass sich so eine Organisation gegen zusätzliche Mitglieder wehrt, die vom Trog der Steuergelder naschen wollen.
Kritisch zu hinterfragen ist IMHO die Freigabe der Westbahn-RJ für VOR-Zeitkarten. Damit ist der RJ im VOR-Bereich nicht mehr eigenwirtschaftlich, da der VOR den Fahrpreis für den Kunden stützt - egal ob die ÖBB die Zeitkarten vollständig verrechnen (= der VOR zahlt je genutzter Zeitkarte den vollen Normalpreis) oder irgendwelche Pauschalen angesetzt werden.

Wäre der VOR unabhängig besetzt und würde Verkehre ausschreiben, so sähe die Sache anders aus. Allerdings kämen auch dann nur die Verkehrsdienstleister an Verbundgelder, wenn sie zuvor ihre Leistung im Wettbewerb präsentiert und gewonnen haben. Das irgendwer ungefragt mitmachen und Gelder kassieren will, ist falsch verstandener Liberalismus. Das klingt eher nach Sozialismus.


Komplett getrennt davon sind natürlich Kooperationen zwischen verschiedenen EVUs. Wenn die jeweiligen Verkehre eigenwirtschaftlich sind, wird das nur in Zusammenarbeit der EVU gehen. Das wollen weder die ÖBB noch die WESTbahn.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on October 15, 2015, 02:48:27 PM
Quote from: 'lol515','index.php?page=Thread&postID=331156#post331156'
Ich muss nochmal auf mein vorheriges Beispiel eingehen: HKX!
Ist ja nett, dass die das anbieten - aber es erfolgt freiwillig. Es gibt bei eigenwirtschaftlichem Verkehr meines Wissens keine Möglichkeit, einen Anbieter zur Akzeptanz anderer Tarife zu zwingen.

Quote from: 'kami','index.php?page=Thread&postID=331159#post331159'
Wäre der VOR unabhängig besetzt und würde Verkehre ausschreiben, so sähe die Sache anders aus.
Ausschreibungen brächten halt leider eine Trennung von Nah- und Fernverkehr (da eigenwirtschaftliche Leistungen nicht ausgeschrieben werden) - und somit erst wieder Nachteile für Fahrgäste (kompliziertere Situation, weniger nutzbare Züge pro Fahrschein, ...)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: kami on October 16, 2015, 09:22:31 AM
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=331174#post331174
Ausschreibungen brächten halt leider eine Trennung von Nah- und Fernverkehr (da eigenwirtschaftliche Leistungen nicht ausgeschrieben werden) - und somit erst wieder Nachteile für Fahrgäste (kompliziertere Situation, weniger nutzbare Züge pro Fahrschein, ...)
Ist eigenwirtschaftlicher FV ein Naturgesetz? Selbstverständlich kann auch FV ausgeschrieben werden. Ist in D nichts unbekanntes. Wie viele IC-Verbindungen können mit NV-Zeitkarten genutzt werden? Allerdings ist die FV-Freigabe an Ausschreibungen gebunden. In Sachsen hat der VVO gerade so eine "Ausschreibung" offen gehabt.

Vorteil für den Verbund: Er muss nur die vorhandenen FV-Anbieter bewerten. Die oft beschriebenen Anlaufschwierigkeiten bei neuen Verkehraufnahmen sind nicht zu erwarten.

Etwas anders in AT: ÖBB verkünden eigenwirtschaftlichen FV Wien - Salzburg, akzeptieren allerdings VOR-Karten innerhalb des VOR-Gebiets. Typischer Fall von Wasser predigen &Wein saufen. Obwohl ...
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=331174#post331174
da eigenwirtschaftliche Leistungen nicht ausgeschrieben werden
ist auch per Direktvergabe erreichbar. Das Stimmvieh zahlt!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on October 16, 2015, 12:20:26 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=330198#post330198
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=330190#post330190
Also ein WLB Cargo-Stier.
Vectron wäre auch eine Möglichkeit.
Der Tipp war gar nicht so schlecht, denn die heutigen Formel-5-Züge werden mit der Lok 193 822 bespannt.  8-)
Es wird außerdem nicht der gesamte Wagensatz von BTEX gestellt sondern nur zwei Liegewagen (in Tagstellung), die anderen beiden sind von der Deutschen Bahn (ebenfalls Liegewagen in Tagstellung).
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on October 16, 2015, 03:58:55 PM
Quote from: 'kami',index.php?page=Thread&postID=331196#post331196
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=331174#post331174
Ausschreibungen brächten halt leider eine Trennung von Nah- und Fernverkehr (da eigenwirtschaftliche Leistungen nicht ausgeschrieben werden) - und somit erst wieder Nachteile für Fahrgäste (kompliziertere Situation, weniger nutzbare Züge pro Fahrschein, ...)
Ist eigenwirtschaftlicher FV ein Naturgesetz? Selbstverständlich kann auch FV ausgeschrieben werden. Ist in D nichts unbekanntes.
Wo Fernverkehr vom BMVIT (?) als eigenwirtschaftlich eingestuft wird (in Ö derzeit auf Westbahn bis Salzburg, Nordbahn, Ostbahn, Flughafenspange), wird er auch nicht ausgeschrieben. Wäre eine Ausschreibung dort überhaupt EU-konform?

Quote from: 'kami',index.php?page=Thread&postID=331196#post331196
Wie viele IC-Verbindungen können mit NV-Zeitkarten genutzt werden?
In Ö alle innerhalb der jeweiligen Verbundrelationen. In D leider nicht, was ich eben als Nachteil und nicht erstrebenswert empfinde.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: kami on October 16, 2015, 04:56:48 PM
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=331201#post331201
In Ö alle innerhalb der jeweiligen Verbundrelationen.
Auch das ist nicht gottgegeben sondern "irgendwie" verhandelt. So lange das so ist, kann die ÖBB nicht behaupten, sie würde eigenwirtschaftlichen FV betreiben. Oder gibt es tatsächliche keine Abgeltung seitens VOR für die Freigabe des FV mit Zeitkarten? Rechnen die ÖBB kundengenau mit dem VOR die Zeitkarten ab? Der günstige Tarif einer Zeitkarte soll für die ÖBB kostendeckend sein? Mischkalkulationen hin oder her - ohne öffentliche Gelder ist der FV der ÖBB aus meiner Sicht nicht kostendeckend.
Typisch österreichische Mischlösung; wie auch das umgekehrte: RJ als NV mit Halt an jeder Milchkanne "missbrauchen". :rolleyes:

Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=331201#post331201
In D leider nicht, was ich eben als Nachteil und nicht erstrebenswert empfinde.
Wenn FV als "Ersatz" für dünnen NV bzw. zur Verstärkung gebraucht wird, so kann der FV mit Verbundtarifen genutzt werden. Jeder des Lesens mächtige, kann herausfinden, ob das auf seinen Strecken der Fall ist.
Wo ist das nicht möglich und hat eine eklatante Lücke im SPNV-Angebot zur Folge?

Quote from: 'umweltretter','index.php?page=Thread&postID=331201#post331201'
Wo Fernverkehr vom BMVIT (?) als eigenwirtschaftlich eingestuft wird (in Ö derzeit auf Westbahn bis Salzburg, Nordbahn, Ostbahn, Flughafenspange), wird er auch nicht ausgeschrieben.
Nach welchen Kriterien erfolgt diese Einstufung? ?(  Die gut gefüllten RJ zwischen Wien und Wiener Neustadt sollen nicht eigenwirtschaftlich möglich sein, die im besten Fall halbvolle Verlängerung auf der Nordbahn ist hingegen eigenwirtschaftlich?

Quote from: 'umweltretter','index.php?page=Thread&postID=331201#post331201'
Wäre eine Ausschreibung dort überhaupt EU-konform?
Was soll die EU dagegen haben?
Selbst wenn auf der Strecke A <-> B gestützter ÖPNV durch EVU A angeboten wird, kann immer noch EVU B auf der selben Verbindung eigenwirtschaftlichen FV anbieten. Nichts anderes waren die InterConnex in D.
Problematisch wird es, wenn ein EIU A (wirtschaftlich verwandt mit EVU A) dem EVU B keine Trassen zugesteht oder andere Trassengebühren verrechnet. Kritisch ist auch ein Versuch von EVU B zu hinterfragen, (ungefragt und ohne Ausschreibung) Gelder aus dem Topf für EVU A zu verlangen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on October 16, 2015, 07:55:30 PM
Quote from: 'kami',index.php?page=Thread&postID=331203#post331203
Wenn FV als "Ersatz" für dünnen NV bzw. zur Verstärkung gebraucht wird, so kann der FV mit Verbundtarifen genutzt werden. Jeder des Lesens mächtige, kann herausfinden, ob das auf seinen Strecken der Fall ist.
Wo ist das nicht möglich und hat eine eklatante Lücke im SPNV-Angebot zur Folge?
Ich orte keine eklatanten Lücken, sondern kritisiere, dass erstens die Komplexität steigt, weil man erst schauen muss, ob der erworbene Fahrschein am nächsten Zug gilt, wodurch das Verkehrsmittel Bahn für Gelegenheitsfahrgäste gleich komplizierter und abschreckender wirkt, und zweitens, dass man mit einem Fahrschein insgesamt weniger Auswahl an möglichen Zügen hat, wodurch zwar nicht unbedingt eklatante Lücken aber eben doch größere Intervalle entstehen.

Quote from: 'kami',index.php?page=Thread&postID=331203#post331203
Quote from: 'umweltretter','index.php?page=Thread&postID=331201#post331201'
Wäre eine Ausschreibung dort überhaupt EU-konform?
Was soll die EU dagegen haben?
Selbst wenn auf der Strecke A <-> B gestützter ÖPNV durch EVU A angeboten wird, kann immer noch EVU B auf der selben Verbindung eigenwirtschaftlichen FV anbieten.
Stimmt, danke für den Denkanstoß.  :daumenhoch:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on October 21, 2015, 04:50:52 PM
Ich denke, da ist die liebe WESTbahn ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Wieder einmal mehr ein Beweis dafür, diesen Sch....verein zu meiden.

http://wien.orf.at/news/stories/2738067/
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on October 21, 2015, 05:15:09 PM
Quote from: 'Busfreund','index.php?page=Thread&postID=331359#post331359'
Wieder einmal mehr ein Beweis dafür, diesen Sch....verein zu meiden.
Du fährst wohl nicht so oft mit diesem Sch....verein?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on October 21, 2015, 05:30:45 PM
Nein und seit heute gibt's einen Grund mehr, meine Einstellung diesem Unternehmen gegenüber nicht zu ändern.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 1216.226 on October 21, 2015, 06:06:33 PM
Es ist eh immer das gleiche mit dieser WESTbahn, sie sind immer die ach so armen, die immer und überall benachteiligt werden, aber dann versuchen sie wieder, aus jeder noch so unmöglichen Situation egoistisch Profit zu schlagen und die ÖBB wegen jeder Kleinigkeit zu verklagen, wo dann wieder die Fahrgäste draufzahlen. Auf solche, die sich immer nur die Rosinen herauspicken, kann ich echt verzichten! X(
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on October 21, 2015, 07:42:13 PM
Ich kann es als regelmäßiger Fahrgast irgendwie nicht verstehen, dass es einen Fahrgastrückgang von 15 bis 20 Prozent gibt nachdem sich eigentlich an der guten Auslastung nichts geändert hat. Die Züge sind über den Tag verteilt weiterhin gut ausgelastet, wobei wohl auch die ständigen Angebote und Schleuderpreise dafür sorgen. Und ich bin auch froh, dass es diesen - Zitat Sch...verein - gibt denn dadurch waren die Fahrten im August und September um einiges erträglicher als in den vollen RJ und IC. Immerhin hat sich die Situation wieder gebessert.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: lol515 on October 21, 2015, 09:05:10 PM
Quote from: '1216.226','index.php?page=Thread&postID=331367#post331367'
Auf solche, die sich immer nur die Rosinen herauspicken, kann ich echt verzichten!
Quote from: wien.ORF.at
Die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) reagierte am Mittwoch ebenfalls empört auf die Drohung der Westbahn, Zahlungen an die ÖBB einzustellen bzw. zu reduzieren. „Die ÖBB haben sich für Hilfe und Menschlichkeit entschieden, die Westbahn für einen profitorientierten Weg“, so die Politikerin.
Tja das nennt sich halt profitorientiertes Unternehmen. Und die SPÖ-Tante braucht jetzt gar nicht auf beleidigt machen, ihr Verein hat die WESTbahn ja unbedingt haben wollen. :daumenrunter:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 1216.226 on October 21, 2015, 09:42:41 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=331372#post331372
Ich kann es als regelmäßiger Fahrgast irgendwie nicht verstehen, dass es einen Fahrgastrückgang von 15 bis 20 Prozent gibt nachdem sich eigentlich an der guten Auslastung nichts geändert hat.
Und genau das ist der springende Punkt! Sie versuchen, diese tragische Situation auszunutzen und verdrehen nebenbei die Tatsachen. Wenn sie zu wenig Gewinn machen, dann sollten sie einfach die vielen Ramsch-Aktionen unterlassen!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: SchienenWolf on October 22, 2015, 05:09:16 AM
Sehr interressanter Artikel auch auf "Presse.at" zu diesen Thema:
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/wirtschaftskommentare/4849040/Der-WelcomeBahninfarkt?from=suche.intern.portal
Grüsse-SchienenWolf
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Schienenfreak on October 22, 2015, 10:40:47 AM
Quote from: 'Busfreund','index.php?page=Thread&postID=331359#post331359'
Ich denke, da ist die liebe WESTbahn ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Wieder einmal mehr ein Beweis dafür, diesen Sch....verein zu meiden.

http://wien.orf.at/news/stories/2738067/
... und für mich wieder ein Argument für meine Forderung: ÖV gehört komplett in Staatshand! Gewinngeile Privatunternehmen haben da nix verloren. ;)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Ferry on October 22, 2015, 11:00:38 AM
Quote from: 'SchienenWolf',index.php?page=Thread&postID=331384#post331384
Sehr interressanter Artikel auch auf "Presse.at" zu diesen Thema:
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/wirtschaftskommentare/4849040/Der-WelcomeBahninfarkt?from=suche.intern.portal
Grüsse-SchienenWolf
Der Artikel trifft's aber recht gut und zeigt, wie vielfältig die Flüchtlingsproblematik ist. Und er zeigt auch die unterschiedlichen Betrachtungsweisen: die Westbahn ist der Meinung, dass der Nutzen der Bahnhöfe durch die Flüchtlinge geschmälert wird; sie befürchtet, dass potentielle Kunden die Bahn meiden und stattdessen mit dem Auto fahren (auch wenn ich die 15%...20% Fahrgastrückgang nicht so ganz glauben kann). Daher fordert sie von den ÖBB, der sie ja ein Entgelt dafür bezahlt, dass sie die Bahnhofsinfrastruktur mitbenutzen darf, eine entsprechende Reduktion. Man mag darüber denken wie man will, aber das ist Privatwirtschaft und da wird eben jede Möglichkeit, Kosten zu sparen, ausgenutzt. Die Zeiten sind hart!

Und wenn sich Politiker wie Wehsely darüber aufregen, dass "auf dem Rücken der Flüchtlinge versucht wird, Proift zu machen", dann sollen sie sich erstens vorher fragen, wie es zu dieser Situation überhaupt kommen konnte - nämlich durch ein klägliches Versagen nationaler und internationaler Politik - und sich zweitens vergegenwärtigen, dass es einem Flüchtling vollkommen egal ist, ob die Westbahn durch ihn Geschäfte macht oder nicht - von einem "auf dem Rücken der Flüchtlige Geschäfte machen" (davon, dass dem Flüchtling durch die "Geschäfte" irgendwelche Nachteile erwachsen würden), kann also keine Rede sein. Diese überzogene Reaktion dient einzig und alleine, die eigene Hilflosigkeit zu vertuschen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on October 22, 2015, 09:53:13 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=331360#post331360'

   

Zitat von »Busfreund«

   
   

Wieder einmal mehr ein Beweis dafür, diesen Sch....verein zu meiden.   

Du fährst wohl nicht so oft mit diesem Sch....verein?
Diese Firma hat sich schon das ein oder andere Eigentor geschossen (ob offiziell oder inoffizell). Auch so kann man sein Image ruinieren. Da ich in der "glücklichen Siuation" bin und auf dieses Unternehmen in keiner Art und Weise angewiesen bin, meide ich es wo es geht :boese: .

PS: Hier der Brief der ua. an die ÖBB gesendet wurde. Vielleicht interessiert es den ein oder anderen.

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16794&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16794&size=full)
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16795&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16795&size=full)
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16796&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16796&size=full)
Title: WESTbahn "verliert" bei der Abfahrt am Westbahnhof letzten Waggon
Post by: sheldor on November 04, 2015, 02:17:10 PM
Quote
Zugpanne in Wien
04. November 2015 - 07:29 Uhr

WIEN. Ein Waggon mit Linz-Passagieren blieb stehen.

Bei der Abfahrt eines Zuges der Westbahn von Wien nach Salzburg ist es Dienstagnachmittag um 16.38 Uhr in Wien zu einer Panne gekommen. Wie betroffene OÖN-Leser die Redaktion informierten, wurde der letzte Waggon, der für die Fahrgäste nach Linz bestimmt war, nur einige Meter vom Zug mitgezogen. Danach löste sich der Waggon noch im Bahnhofsbereich und blieb stehen, während der Zug weiterfuhr.
Eine Sprecherin der Westbahn sprach von einer „technischen Störung“. Die Fahrgäste seien mit einer Verzögerung von etwa 20 Minuten mit einem anderen Zug nach Linz transportiert worden.
Quelle: OÖN (http://'http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Zugpanne-in-Wien;art58,2021285#ref=rssemarsys')
Die Westbahn Gmbh. hat bezüglich des "Heute" Artikels eine Sachverhaltsdarstellung ausgesendet:
Quote
Sachverhaltsdarstellung technischer Defekt
Bezugnehmend auf den Artikel der Tageszeitung Heute vom 04. 11. 2015 möchte die WESTbahn den Sachverhalt richtig stellen

(Wien/OTS) - Bei Zug 922 (Abfahrt Wien West um 16:38 Uhr), den die WESTbahn wochentags aufgrund der hohen Kundennachfrage als Doppeltraktion führt, ist es am Dienstag 03. November, zu einem
technischen Defekt an den Kupplungen der beiden Züge gekommen. Die beiden Garnituren waren jederzeit mechanisch, pneumatisch und elektrischgekuppelt, d.h. es gab keine Zugtrennung. Aufgrund eines technischen Defekts kamen die Züge im Weichenbereich in einem Gleisbogen zum Stillstand. Ein neuerliches Vereinigen (Züge manuell trennen und wieder zusammenkuppeln) war aufgrund der Bodenradien nicht möglich. Aus diesem Grund wurden die Garnituren im Stillstand manuell vom Triebfahrzeugführer getrennt. Daraufhin fuhren beide Züge einzeln aus
dem Wiener Westbahnhof mit einer Verspätung von 15 Minuten bzw. 26 Minuten ab. Die WESTbahn hat somit keine Wagen auf der Strecke nach Linz verloren und es gab auch keine Zugtrennung.

Rückfragehinweis:
WESTbahn Management GmbH
Mag. Angelika Veith
Head of Communications
+43 (0)676 348 94 11
va@westbahn.at (http://'mailto:va@westbahn.at')
Title: WESTbahn ab Fahrplanwechsel wieder mit Halt in Tullnerfeld und sehr günstigen Pendler-Zeitkarten
Post by: sheldor on November 23, 2015, 10:22:50 PM
Quote
Westbahn prescht mit Angebot für Pendler vor
23.11.2015, 14:04

Am Dienstag soll es rund um einen Streit zur Vergabe von Verbindungen durch den Verkehrsverbund Ostregion (VOR) auf der Strecke Wien West nach St. Pölten zu einer Entscheidung durch das Verwaltungsgericht Wien kommen.

Damit rechnen sowohl die mehrheitlich private Westbahn, die das Verfahren anstrengte, als auch der VOR. Indes herrschte am Montag Aufregung um ein neues Pendler-Angebot der Westbahn.
(APA)
weiter lesen... (http://'http://www.noen.at/nachrichten/noe/wirtschaft-verkehr/Westbahn-prescht-mit-Angebot-fuer-Pendler-vor;art79521,688768')
Die neuen Jahresstreckenkarten der Westbahn:
(In Klammer befindet sich Preisersparnis zum VOR/VVNB)

Amstetten – Wien: € 1.379,- (Ersparnis: € 219,-)
St. Pölten – Wien: € 1.139,- (Ersparnis: € 26,-)
Tullnerfeld – Wien: € 829,- (Ersparnis: € 17,-)
Amstetten – Tullnerfeld: € 1.349,- (Ersparnis: € 167,-)
St. Pölten – Tullnerfeld: € 629,- (Ersparnis: € 12,-)
Amstetten – St. Pölten: € 1.199,- (Ersparnis: € 108,-)

Es gibt ebenfalls Monatskarten, wobei sich die Preisersparnis in Grenzen hält!

Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: normalbuerger on November 24, 2015, 09:35:29 AM
Grundsätzlich ist es ja nicht schlecht wenn die Westbahnhof billiger ist, nur hat die ÖBB etwas mehr Verbindungen für diese Relationen, was natürlich ein sehr großer Vorteil ist.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Philemon08 on November 24, 2015, 05:22:11 PM
Ab Fahrplanwechsel wird die Westbahn auch die Fahrzeit der RJs erstmals mit ihrem Expresszug (jeweils an Werktagen in der Früh; 940 und 941) mit 2:16 statt 2:22 Richtung Wien und 2:19 statt 2:22 Richtung Salzburg unterbieten!

@APA
Die Westbahn ist damals aus dem VOR ausgestiegen, weil sie die Gewinnverteilung nach Zugkilometer ungerecht fand. Diesbezüglich verstehe ich auch die Argumentation der Westbahn.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on November 24, 2015, 06:11:30 PM
Ist ja auch keine große Kunst schneller zu sein, wenn man bisher bediente Halte einfach auslässt!
Ob es das wert ist einerseits ein einheitliches Taktmuster aufzugeben und andererseits auf Fahrgäste aus St.Pölten, Amstetten, Wels und Attnang-Puchheim zu verzichten?
Besonders groteskt wirkt das vor dem Hintergrund, dass die WESTbahn aus Gott-weiß-welchem bescheuertem (reinem Prestige?) Grund beschlossen hat im Regionalbahnhof Tullnerfeld stehen zu bleiben ...
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on November 24, 2015, 06:22:22 PM
Das ist reine Gier - mehr kann da nicht dahinter stecken.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: sheldor on November 24, 2015, 07:00:46 PM
Und wiedermal ist die WESTbahn voll auf die ... gefallen:
Quote
Westbahn-Klage blitzt beim Gericht ab
Im Rechtsstreit zwischen dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und der privaten Westbahn um schnelle Züge zum Westbahnhof gibt es ein Urteil. Das Verwaltungsgericht gab dem VOR am Dienstag Recht.

Der Fall begann mit der Fahrplanumstellung der ÖBB, die ab Mitte Dezember Fernzüge nur mehr am Wiener Hauptbahnhof halten lässt. Der Verkehrsverbund Ost-Region beauftragte daraufhin die ÖBB mit
Umschichtungen, damit für Pendler oder Schüler auch weiterhin schnelle Zugsverbindungen am Westbahnhof halten. Darin hat die Westbahn einen neuen Auftrag gewittert und gegen die - ihrer Meinung nach unzureichende Vergabe - Klage eingereicht.

Verkehrslandesrat: „Sieg auf ganzer Linie“
Das Wiener Verwaltungsgericht gab dem Verkehrsberbund Ost-Region recht und entschied, dass es sich um nur um Änderungen im bestehenden Vertrag handle. Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) spricht von einem „Sieg auf ganzer Linie für die Pendlerinnen und Pendler“. VOR-Sprecher Georg Huemer sagt, dass ab 13. Dezember elf statt bisher fünf REX-200 Zugpaare hin und retour auf der Strecke Westbahnhof-Hütteldorf-Bahnhof Tullnerfeld-St. Pölten fahren werden. Für den Präsidenten der niederösterreichischen Arbeiterkammer, Markus Wieser, profitieren die Pendler in der Ostregion von den zusätzlichen Zugverbindungen.

Quelle: ORF NÖ (http://'http://noe.orf.at/news/stories/2744092/')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: lol515 on November 24, 2015, 07:07:19 PM
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=332746#post332746'
Amstetten – Wien: € 1.379,-
300€ mehr und man kann sich eine ÖSTERREICHCARD kaufen. Von daher halte ich das ganze für Abzocke.
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=332797#post332797'
Und wiedermal ist die WESTbahn voll auf die ... gefallen:
:daumenhoch: Hoffentlich bleiben sie irgendwann liegen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Schienenfreak on November 24, 2015, 09:09:51 PM
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=332797#post332797'
Und wiedermal ist die WESTbahn voll auf die ... gefallen
So ists richtig! :daumenhoch:
Ich hoffe, das bremst jetzt die Prozessierwut dieses Vereins.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: normalbuerger on November 24, 2015, 09:22:50 PM
Quote from: 'lol515',index.php?page=Thread&postID=332799#post332799
Quote from: 'sheldor','index.php?page=Thread&postID=332746#post332746'
Amstetten – Wien: € 1.379,-
300€ mehr und man kann sich eine ÖSTERREICHCARD kaufen. Von daher halte ich das ganze für Abzocke.
.

Verstehe eh nicht warum nicht die ganzen Pendler eine Österreichcard haben. Kenne einige die sich nur eine Monatskarte udgl. kaufen.
Natürlich, wenn ich nur 2 Außenzonen habe wird es sich nicht auszahlen, aber bei deinem Beispiel Amstetten-Wien würde ich nicht einmal überlegen, da würd ich mir auf jedenfall eine nehmen, denn dann kann ich überall hin mit der Bahn fahren und nicht nur die eine Strecke in die Arbeit.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 29er on November 24, 2015, 09:26:16 PM
Quote from: 'normalbuerger',index.php?page=Thread&postID=332820#post332820
Verstehe eh nicht warum nicht die ganzen Pendler eine Österreichcard haben. Kenne einige die sich nur eine Monatskarte udgl. kaufen.
Natürlich, wenn ich nur 2 Außenzonen habe wird es sich nicht auszahlen, aber bei deinem Beispiel Amstetten-Wien würde ich nicht einmal überlegen, da würd ich mir auf jedenfall eine nehmen, denn dann kann ich überall hin mit der Bahn fahren und nicht nur die eine Strecke in die Arbeit.
Und was bringt einem die Österreich-Card wenn man für die Busstrecke zum Bahnhof Amstetten oder die Kernzone 100 nochmals zusätzlich eine Jahreskarte kaufen muss?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Philemon08 on November 24, 2015, 09:42:19 PM
Quote from: 'sheldor',index.php?page=Thread&postID=332746#post332746
Die neuen Jahresstreckenkarten der Westbahn:
(In Klammer befindet sich Preisersparnis zum VOR/VVNB)
[...]
Also ich würde gerne wissen wie man auf diese Preise kommt. Eine Jahresnetzkarte bei der Westbahn+Westbus kostet 1399€!

Bezügl. des Gerichtsurteils bin ich nicht schadenfroh. Ich bin froh, dass es eine Konkurenz gibt und bis jetzt kenne ich keine Nachteile, die daraus folgen. Wäre das Urteil anders ausgefallen, hätte das sogar möglicherweise wieder den Einstieg der Westbahn in den VOR nach sich gezogen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on November 24, 2015, 09:58:48 PM
Da geht's nicht um schadenfroh oder nicht, dass was die WESTbahn aufführt ist schlicht und einfach nicht normal.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: lol515 on November 24, 2015, 10:32:30 PM
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=332821#post332821'
Und was bringt einem die Österreich-Card wenn man für die Busstrecke zum Bahnhof Amstetten oder die Kernzone 100 nochmals zusätzlich eine Jahreskarte kaufen muss?
Das bietet aber die WESTbahn auch nicht, oder hab ich was übersehen?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Philemon08 on November 25, 2015, 06:40:07 AM
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=332824#post332824
[...] das was die WESTbahn aufführt ist schlicht und einfach nicht normal.
Natürlich nicht. Wer hätte denn auch vor der Westbahn die ÖBB oder den VOR verklagen können? Und nur weil es nicht normal, also etwas außergewöhnliches ist, bedeutet das nicht, dass daraus irgendein Nachteil entsteht. Oder ist denn einer entstanden?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Busfreund on November 25, 2015, 07:30:41 AM
Natürlich ist ein Nachteil entstanden. Tausende Pendler mussten um Ihre tagtäglichen Verbindungen zittern und bekommen erst jetzt - 2 min vor zwölf - endlich ihre Fahrpläne um sich auf die Neuerungen einstellen zu können. Wer die Hintergründe vielleicht auch ein bisschen kennt weiß, wegen welcher Sachen die WESTbahn klagt (da dringt ja nur ein Bruchteil an die Öffentlichkeit). Schon unter Zeiten Wehinger war es eher ein persönliches Match gegen die ÖBB und auch unter Hr. Forster ist es nicht besser geworden. Beide handelten Personen haben offene Rechnungen mit ihrem Ex Arbeitgeber zu begleichen. Die einzigen Gewinner sind die Anwälte.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: SchienenWolf on December 02, 2015, 12:30:07 AM
Und der Kampf Westbahn gegen den  Rest der Welt geht weiter:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4878766/EURazzien-bei-OBB-und-Verkehrsverbunden-?from=gl.home_wirtschaft

und
http://derstandard.at/2000026770150/Kartellverstoesse-Razzien-bei-OeBB-und-Verkehrsverbuenden

Grüsse-SchienenWolf
Edit: 2ten Link eingebaut
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on December 05, 2015, 08:03:33 PM
Quote from: 'ibi','index.php?page=Thread&postID=330180#post330180'
Laut Standard sind es WLB und Bahntouristik-Express.

http://derstandard.at/2000022570828/Westbahn-sieht-sich-bis-Innsbruck-ausgebremst
Hat da zufällig jemand Fotos gemacht?

Quote from: 'Philemon08','index.php?page=Thread&postID=332790#post332790'
Ab Fahrplanwechsel wird die Westbahn auch die Fahrzeit der RJs erstmals mit ihrem Expresszug (jeweils an Werktagen in der Früh; 940 und 941) mit 2:16 statt 2:22 Richtung Wien und 2:19 statt 2:22 Richtung Salzburg unterbieten!
Das ist doch nicht seriös vergleichbar, da die Westbahn ja ein anderes Ziel anfährt als die ÖBB. Was bringt es mir ein paar Minuten schneller zu sein, wenn ich dann ganz woanders bin? (Wenn der Westbf für mich günstiger ist, dann sind die paar Minuten schneller ja auch wurscht, weil eh schon der bessere Bahnhof gewinnt.)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 255 on December 05, 2015, 08:26:41 PM
Quote
Quote
(http://fpdwl.at/forum/wcf/icon/quoteS.png)
Zitat von »ibi« (http://'http://fpdwl.at/forum/sonstiges/v-im-restlichen-sterreich/p330180-westbahn-management-gmbh/#post330180')

Laut Standard sind es WLB und Bahntouristik-Express.
http://derstandard.at/2000022570828/West…uck-ausgebremst (http://'http://derstandard.at/2000022570828/Westbahn-sieht-sich-bis-Innsbruck-ausgebremst')   
Hat da zufällig jemand Fotos gemacht?
Sicher, eigentlich wollte ich es nicht veröffentlichen (bin mit der Qualität unzufrieden) aber was solls.

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
(http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16967&size=thumb) (http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=16967&size=full)
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: normalbuerger on December 05, 2015, 10:02:41 PM
Mit dem Wagenmaterial können sie bestimmt viele Fahrgäste anlocken.
Das ist dann in Österreich der erste Einsatz einer Vectron im Personenverkehr, oder irre ich mich da?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: FromHell on December 06, 2015, 09:23:26 AM
Quote from: 'normalbuerger','index.php?page=Thread&postID=333233#post333233'
Mit dem Wagenmaterial können sie bestimmt viele Fahrgäste anlocken.
Ahh, wieso denn? Einfach die Preise drücken und im Nachhinein versuchen, die entgangenen Gewinne durch Klagen der ÖBB wieder reinzuholen. Bisher hat dieses System sich ja schon bestens bewährt...  :D
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: lol515 on December 06, 2015, 01:34:22 PM
Immerhin sind das Liegewagen...
Wer einen Vierkant dabei hat, der hat seinen Spaß!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: ibi on December 09, 2015, 05:35:12 AM
Danke! :-)
Title: WESTbahn bezieht Strom ab 2016 von der EnergieAllianz Austria
Post by: sheldor on December 29, 2015, 07:11:17 PM
Quote
Österreich: WestBahn bezieht Strom von EnergieAllianz Austria
29.12.2015

Die WestBahn nutzt die europäische Bahnstrom-Liberalisierung zum Jahreswechsel und bezieht den Strom ab dann von der EEA (EnergieAllianz Austria). Für 2016 rechnet die Bahn mit einem Bedarf von knapp 39 GWh. Die EAA ist Österreichs größtes Energievertriebsunternehmen. (cm)

Quelle: Eurailpress (http://'http://www.eurailpress.de/news/wirtschaft-unternehmen/single-view/news/oesterreich-westbahn-bezieht-strom-von-energieallianz-austria.html')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 64/8 on December 29, 2015, 07:33:14 PM
Wie kann man sich das denn vorstellen. Es gibt ja ntlang einer Bahnstrecke nur eine Oberleitung. Wie kann man hier unterschiedliche Betreiber "einspeisen" bzw. wie stellt man hier sicher, dass der jeweilige Betreiber auch wirklich "seinen Stromanbieter" bekommt. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen und hoffe, dass mir einer von euch weiterhelfen kann.

Vielen Dank und schöne Grüße,
64/8
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: strb on December 29, 2015, 07:37:11 PM
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Wie kann man sich das denn vorstellen. Es gibt ja ntlang einer Bahnstrecke nur eine Oberleitung. Wie kann man hier unterschiedliche Betreiber "einspeisen" bzw. wie stellt man hier sicher, dass der jeweilige Betreiber auch wirklich "seinen Stromanbieter" bekommt. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen und hoffe, dass mir einer von euch weiterhelfen kann.

Vielen Dank und schöne Grüße,
64/8
Das ist so, wie wenn du zu Hause statt Wienstrom z.B. Verbund nimmst. Die Infrastruktur bleibt gleich, nur der Verbund speist auch Strom ins Wienstrom-Netz.
Eigentlich so, wie westbahnen auf ÖBB-Gleisen.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Ferry on January 05, 2016, 08:33:25 AM
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=334068#post334068
Quote
Wie kann man sich das denn vorstellen. Es gibt ja ntlang einer Bahnstrecke nur eine Oberleitung. Wie kann man hier unterschiedliche Betreiber "einspeisen" bzw. wie stellt man hier sicher, dass der jeweilige Betreiber auch wirklich "seinen Stromanbieter" bekommt. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen und hoffe, dass mir einer von euch weiterhelfen kann.

Vielen Dank und schöne Grüße,
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Das ist so, wie wenn du zu Hause statt Wienstrom z.B. Verbund nimmst. Die Infrastruktur bleibt gleich, nur der Verbund speist auch Strom ins Wienstrom-Netz.
Wobei dann aber meistens zusätzliche Gebühren für die Netznutzung fällig werden, dh., Wienstrom lässt es sich bezahlen, dass du Strom von einem anderen Anbieter beziehst, aber die eigenen Infrastruktur dafür nutzt. Das könnte der WestBahn auch passieren.
Title: WESTbahn verkehrt ab 12. August 2016 zwischen Wien West - Innsbruck
Post by: sheldor on January 05, 2016, 08:21:46 PM
Quote
  • west 968: täglich ab 12. August 2016 (Wien Westbf/17:42 - Innsbruck Hbf/22:06)
  • west 961: täglich ab 13. August 2016 (Innsbruck Hbf/05:50 - Wien Westbf/10:18)
Beide Züge nur mit Halten in Wörgl und in Kufstein - dort 10' (Folge 79060) bzw 5' Aufenthalt (Folge 5134; 968 und 5134 fahren dann in Wörgl Hbf gleichzeitig ab - das ist übrigens das erste Mal, dass dort zwei Züge in dieselbe Richtung planmäßig gleichzeitig abfahren: 5134 vom Bstg 7 und 986 vom Bstg 4); beide WEST-Züge benützen die "Korridorstrecke" über Rosenheim und die gesamte Unterinntal-U-Bahn.
Quelle: schienenweg

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: normalbuerger on January 06, 2016, 08:26:02 AM
Gibt  es auch schon Preise für diese Strecke? Ich nehme mal an es wird wie üblich knapp unter der Sparschiene sein.
Wollen die Westbahn auch noch weitere Züge bis Innsbruck schicken, da gabs ja glaub ich das Problem mit den Trassen oder so.
Bekommt die Westbahn dafür neue Garnituren oder kommt man mit dem bestehendem Material aus?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: strb on January 06, 2016, 10:01:23 AM
Quote
Bekommt die Westbahn dafür neue Garnituren oder kommt man mit dem bestehendem Material aus?
Es wurden ja seitens der WSTBA neue Garnituren angekündigt, seitdem ist es aber wieder sehr still um das Thema geworden (vielleicht nachdem Stadler einen Kostenvoranschlag geliefert hat :D :D )
Aber kein Problem-man kann ja Problemlos irgendwelche Schrottwaggons mieten :P
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Innsbrucker on January 06, 2016, 11:15:18 AM
Quote from: 'normalbuerger',index.php?page=Thread&postID=334285#post334285
Bekommt die Westbahn dafür neue Garnituren oder kommt man mit dem bestehendem Material aus?
Dieses Zugpaar benötigt keine zusätzliche Garnitur. Die Garnitur des 968 übernachtet einfach statt in Salzburg in Innsbruck!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: normalbuerger on January 06, 2016, 11:24:57 AM
Ja so ungefähr hab ich mir das eh vorgestellt.
Man benötigt in Innsbruck nötigenfalls nur ein Reinigungspersonal.
Wieviele Garnituren bleiben über Nacht in Wien/Salzburg, wie ist das generell aufgeteilt?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 255 on January 06, 2016, 12:03:22 PM
Wurden schon neue Fahrzeuge angeliefert? Weil laut Fahrplahn wird der Formel 5 Kurs nunmehr als normaler Kurs gekennzeichnet.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Innsbrucker on January 06, 2016, 12:29:09 PM
Quote from: 'normalbuerger',index.php?page=Thread&postID=334292#post334292
Wieviele Garnituren bleiben über Nacht in Wien/Salzburg, wie ist das generell aufgeteilt?
Wenn ich das aus dem Fahrplan richtig gesehen haben, bleiben drei Garnituren in Salzburg und zwei in Wien.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on January 06, 2016, 02:44:28 PM
Quote from: 'Linie 255',index.php?page=Thread&postID=334294#post334294
Wurden schon neue Fahrzeuge angeliefert? Weil laut Fahrplahn wird der Formel 5 Kurs nunmehr als normaler Kurs gekennzeichnet.

Die Formel5-Züge waren / sind Adventverstärker, die Züge, die Du meinst sind gewöhnliche Verstärkerzüge, die mit dem einen Zug gefahren werden, den die WESTbahn als Reserve hat (Fahrwegkürzung Freilassing-Salzburg, Fahrzeitverkürzung durch NBS Wien-St.Pölten).
Mit den zusätzlichen bestellten Zügen wird man ab Dezember 2017 einen 2h-Takt nach Innsbruck sowie einen zusätzlichen 1h-Takt Wien Hbf.-Salzburg anbieten können.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: umweltretter on January 14, 2016, 09:20:07 PM
Beim Kauf von Tickets in der Trafik wird jetzt ein Zuschlag von 1€ erhoben. Ebenso beim Kauf im Zug am Freitagnachmittag und Sonntagnachmittag (ab Wien Westbahnhof alle Züge von Zug 914 (ab 12:38 Uhr) bis Zug 930 (ab 20:38 Uhr), ab Salzburg Hauptbahnhof alle Züge von Zug 919 (ab 12:52 Uhr) bis Zug 933 (ab 19:52 Uhr) ).
Title: Westbahn-Kilometerbank buchte zu viel ab!
Post by: sheldor on January 20, 2016, 04:13:04 PM
Quote
VKI mit Klage erfolgreich: Leistungsänderung nach Kauf nicht rechtmäßig, Beschränkung der Gültigkeit auf 24 Monate nicht zulässig

Wien – Die mehrheitlich private Westbahn ist bei ihrer Kilometerbank gesetzwidrig vorgegangen, Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat mit einer Klage gegen die Vertragsklauseln nun vor dem Obersten Gerichtshof (OGH) Recht bekommen. Konkret wurde bei den gefahrenen Strecken zu viel abgebucht und die Gültigkeitsdauer zu sehr beschränkt.

Anlassfall war ein Konsument aus Attnang-Puchheim, der am 28. Jänner 2014 von der Westbahn das Kilometerbank-Ticket für 1.000 Tarifkilometer zum Preis von 79,90 Euro erworben hat. Bei den ersten Fahrten nach Linz wurden 56 Kilometer abgebucht, am 14. März 2014 jedoch für die gleiche Strecke 60 Kilometer.

Deswegen klagte der VKI: Ein Kunde müsse sich darauf verlassen können, dass der abgebuchte Kilometerbetrag für die gleiche Strecke auch immer gleich bleibe, schließlich werde vermittelt, dass man für die gefahrenen Kilometer zahle. Die Westbahn hingegen wies laut OGH-Urteil darauf hin, dass der Kunde bei deren Verwendung einen hohen Rabatt erhalte. Es handle sich um eine Prepaid-Karte, also um einen Gutschein, der als Alternative zu Geld als Zahlungsmittel verwendet werden könne.

Die mehrmalige Verwendung des Wortes "Kilometer"
Der OGH gab dem VKI recht: Ein durchschnittlicher Bahnkunde würde die Aussagen der Westbahn zur Kilometerbank so verstehen, dass definierten Fahrtstrecken eine bestimmte Anzahl von Kilometereinheiten zugeordnet wird. Das werde insbesondere durch die mehrmalige Verwendung des Wortes "Kilometer" deutlich. Die Kunden wurden also in die Irre geführt, da die tatsächliche Praxis davon abwich.

Auch die Beschränkung der Gültigkeit der Kilometerbank auf 24 Monate ist laut OGH nicht zulässig. Eine derart massive Beschränkung der Verjährungsfrist von 30 Jahren auf zwei Jahre sei sachlich nicht zu
rechtfertigen, heißt es im OGH-Urteil (4 Ob 202/15g) vom 15. Dezember 2015. Die Westbahn muss dem VKI nun 1.891,44 Euro, die Kosten der Revisionsbeantwortung, binnen 14 Tagen ersetzen.

Die Konsumentenschützer sind zufrieden: Die Westbahn könne in Zukunft keine Leistungsänderungen bei der Kilometerbank oder vergleichbaren Produkten mehr vornehmen. Konsumenten, denen in der Vergangenheit zu Unrecht zu viele Kilometer abgebucht wurden, können eine Rückbuchung von Westbahn verlangen, so der VKI in einer Aussendung. (APA, 19.1.2016)
Quelle: derstandard.at (http://'http://mobil.derstandard.at/2000029295018/OGH-Westbahn-Kilometerbank-buchte-zu-viel-ab')
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 38 on October 21, 2016, 11:03:16 PM
Die WESTbahn sucht Komparsen für eine Tunnelrettungsübung im Siebergtunnel bei St. Valentin am 28.10.2016 (Anmeldung bis spätestens 25.10.): https://m.facebook.com/WESTbahnGmbH/photos/a.419449926616.197575.413230466616/10154628801056617/?type=3&theater
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 65A on November 05, 2016, 04:42:25 PM
Eine der neuen WESTBahn Garnituren fuhr um 16:34 durch Hütteldorf stadteinwärts!
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: Linie 38 on November 07, 2016, 06:06:21 PM
Die vierteilige KISS-Garnitur 09 steht zumindest seit den Nachmittagsstunden am Bahnsteig 11 des Westbahnhofs.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: normalbuerger on November 07, 2016, 09:12:22 PM
Gibt es bei den neuen Garnituren eigentlich Unterschiede zu den alten?
Wurde etwas geändert oder sind diese nur einfach neu?
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 65A on November 07, 2016, 10:09:33 PM
Quote from: 'normalbuerger','index.php?page=Thread&postID=342602#post342602'
Gibt es bei den neuen Garnituren eigentlich Unterschiede zu den alten?
Wurde etwas geändert oder sind diese nur einfach neu?
Es wurde einiges geändert! U.a. haben diese nur "einfache" Türen!.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: normalbuerger on November 07, 2016, 10:22:50 PM
Nur einfache Türen, ist das jetzt ein Vorteil, denke mir nur dass für den Fahrgastwechsel breitere Türen eher von Vorteil wären.
Title: WESTbahn Management GmbH
Post by: 38ger on November 07, 2016, 11:00:14 PM
Quote from: 'normalbuerger',index.php?page=Thread&postID=342606#post342606
Nur einfache Türen, ist das jetzt ein Vorteil, denke mir nur dass für den Fahrgastwechsel breitere Türen eher von Vorteil wären.

Wegen der Druckdichte.
Bei 200 km/h im Tunnel sind Flügeltüren äußerst unangenehm.
Schneller Fahrgastwechsel ist vor Allem dort wichtig, wo oft gehalten wird, sehr wichtig bei U-Bahn und städtischer S-Bahn, wichtig bei S-Bahnen im Umland und Regionalzügen, bei Schnellzügen, die wie die WESTbahn selten halten aber weniger.

@ normalbuerger:
Abgesehen vom Design und anderen Crashnormen und der Tatsache, dass sie nur 100 statt 150 Meter lang sind, gibt es angeblich auch eine "echte" erste Klasse, statt der bescheuerten "Plus-Zone", wo jeder zweite Platz "für's Gepäck" freigehalten wird.