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Stadtverkehr Wien => Zukünftiges => Topic started by: 24A on August 06, 2015, 03:10:09 PM

Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: 24A on August 06, 2015, 03:10:09 PM
Falls die Kernzone (100) um 1 Außenzone erweitert wird, sollte man mMn den ÖV etwas anpassen. Mit diesem Konzept hätte dieses "an der Stadtgrenze (ver)enden" zumindest im 22. Bezirk ein Ende.

• Die Linie 24A wird von Neueßling die Breitenleer Straße entlang über Raasdorf bis zum Bahnhof Raasdorf in Pysdorf verlängert werden. Unter der Woche würde dann ca. jeder dritte 24A von Neueßling aus die Grenze überqueren. Man sollte darauf achten, dass der Anschluss beim Bahnhof Raasdorf an die Züge aus beiden Richtungen gewährleistet wird.
Die Bewohner entlang der Marchegger Ostbahn hätten hier einen frühen Anschluss zur U1 und zur Breitenleer Straße. Die Raasdorfer haben dann die Linie auch in beide Richtungen.

• Die Linie 25A wird vom Süßenbrunner Platz mit zusätzlicher Station Friedhofweg die Wagramer Straße entlang bis nach Aderklaa (Ortsmitte) verlängert. Etwa jeder zweite 25A würde vom Süßenbrunner Platz weiterfahren.

• Die Linie 89A wird von der Invalidensiedlung den Telephonweg entlang (dieser müsste vielleicht angepasst werden) ebenfalls bis Aderklaa verlängert. Somit bietet der 89A eine Umsteigemöglichkeit zum 25A sowie zu 494/495. Hier könnte etwa jeder zweite (WE) bis dritte (WT) (60 Minuten Intervall) die Invalidensiedlung Richtung Norden verlassen.

Das ganze könnte man etwa im Jahr 2030 umsetzen.

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Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: Schienenfreak on August 06, 2015, 04:20:49 PM
Ganz allegemein: Wenn man die Kerzone erweitert, kann und sollte man die betroffenen Gebiete gleich mit eingemeinden. ;)
Title: RE: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: Ferry on August 06, 2015, 04:37:17 PM
Quote from: '24A',index.php?page=Thread&postID=328713#post328713
Das ganze könnte man etwa im Jahr 2030 umsetzen.
Das "Ganze" wird weder 2030 noch sonst irgendwann umgesetzt werden, weil es niemand gibt, der dafür zahlt. Daher sind sämtliche Überlegungen in diese Richtung müßig.
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: umweltretter on August 06, 2015, 06:19:59 PM
Quote from: '24A','index.php?page=Thread&postID=328713#post328713'
Die Linie 24A wird von Neueßling die Breitenleer Straße entlang über Raasdorf bis zum Bahnhof Raasdorf in Pysdorf verlängert werden. (...)
 Die Linie 25A wird vom Süßenbrunner Platz mit zusätzlicher Station Friedhofweg die Wagramer Straße entlang bis nach Aderklaa (Ortsmitte) verlängert.
Wäre zwar sinnvoll, ist aber rechtlich unter Umständen eine Grauzone, da die Wiener Linien, sofern sie wie derzeit die Konzession aller Linien direkt von der Stadt vergeben bekommen, nicht den überwiegenden Verkehr in einer anderen Gemeinde übernehmen dürften, was bei Raasdorf und Aderklaa der Fall wäre. Daher entweder, wie Schinenfreak sagt, eingemeinden, oder, realistischer, falls der 124 vom VOR ausgeschrieben wird, diesen nach Aderklaa verlängern. Dadurch gäbe es auch eine direkte Anbindung aus Aderklaa zum Bahnhof Süßenbrunn  :sbahn: .

Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=328716#post328716'
Quote from: '24A',index.php?page=Thread&postID=328713#post328713
Das ganze könnte man etwa im Jahr 2030 umsetzen.
Das "Ganze" wird weder 2030 noch sonst irgendwann umgesetzt werden, weil es niemand gibt, der dafür zahlt. Daher sind sämtliche Überlegungen in diese Richtung müßig.
Die Überlegungen sind keineswegs müßig. Vor fünf Jahren hätte wohl auch niemand geglaubt, dass eine Preissenkung der Wiener Jahrskarte auf 365 Euro realistisch wäre. Dass eine landesweite Jahreskarte für Vorarlberg um 365 Euro machbar wäre. Dass die Busse am 26A ins niederösterreichische Groß-Enzersdorf am bundesländerüberschreitenden Abschnitt (Wien/NÖ) in Schwachlastzeiten doppelt so oft wie davor fahren könnten. Aber all das ist heute Realität! Folglich sind Überlegungen in diese Richtung nicht müßig sondern durchaus angebracht.
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: 24A on August 06, 2015, 07:07:50 PM
Der Vorteil für Aderklaa mit einer 89A-Verlängerung wäre halt, einen Anschluss zur U2 zu haben.
Und für Raasdorf, einen zur U1 zu haben.

Wo ist eigentlich die Schwelle zwischen "26A Groß-Enzersdorf" und "kompletten Stadtverkehr abwickeln"? Die Linien würden die Orte ja nur durch- bzw. anfahren (mit nur 1 Station pro Ort).
Der 26A und 71A haben im NÖ-Ort auch mehr als eine Station!
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: umweltretter on August 06, 2015, 07:21:27 PM
Quote from: '24A','index.php?page=Thread&postID=328721#post328721'
Wo ist eigentlich die Schwelle zwischen "26A Groß-Enzersdorf" und "kompletten Stadtverkehr abwickeln"? Die Linien würden die Orte ja nur durch- bzw. anfahren (mit nur 1 Station pro Ort).
Der 26A und 71A haben im NÖ-Ort auch mehr als eine Station!
User "schaffnerlos" hat's einmal erkärt, siehe  ----> hier (http://'http://fpdwl.at/forum/sonstiges/small-talk/p315673-u4-nach-strebersdorf/#post315673').
In Groß-Enzersdorf (291) und Schwechat (171) gibt's eigene Stadtverkehrslinien. In Aderklaa und Raasdorf gibt's solche nicht und du würdest die gesamte Gemeinde mit deinen Linienverlängerungen damit abdecken. Somit bliebe der 124 als Chance.

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: 24A on August 06, 2015, 08:10:12 PM
Schauen wir mal, was sich da in den nächsten 15 Jahren (auch hinsichtlich dieses "Gemeindengesetzes") noch ändern kann.
Sonst könnte man ja den 124er über Aderklaa weiter zur Invalidensiedlung führen, als Extremvariante sogar über Neueßling bis Raasdorf, Bahnhof.
Aber diese ganze Geschichte ist halt mit Umsteigezwang verbunden und wäre so nicht besonders sinnvoll.
Am besten wäre es einfach:
• Das Gesetz zu ändern (Wen stört eine zusätzliche Buslinie?)
• Eine Ausnahmeregel zu schaffen oder
• Die zwei Orte einzugemeinden.

Der gesamte Plan würde überhaupt Lücken schließen, welche halt vom niederösterreichischen Gebiet geschaffen sind:
Die Lücke zwischen Süßenbrunn und Essling.
Die Lücke zwischen dem 24A und der Marchegger Ostbahn (einfach geradeaus die L5 entlang).
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: U-Bahn p on August 06, 2015, 09:08:51 PM
Quote from: '24A',index.php?page=Thread&postID=328725#post328725
Schauen wir mal, was sich da in den nächsten 15 Jahren (auch hinsichtlich dieses "Gemeindengesetzes") noch ändern kann.
Sonst könnte man ja den 124er über Aderklaa weiter zur Invalidensiedlung führen, als Extremvariante sogar über Neueßling bis Raasdorf, Bahnhof.
Aber diese ganze Geschichte ist halt mit Umsteigezwang verbunden und wäre so nicht besonders sinnvoll.
Am besten wäre es einfach:
• Das Gesetz zu ändern (Wen stört eine zusätzliche Buslinie?)
• Eine Ausnahmeregel zu schaffen oder
• Die zwei Orte einzugemeinden.

Der gesamte Plan würde überhaupt Lücken schließen, welche halt vom niederösterreichischen Gebiet geschaffen sind:
Die Lücke zwischen Süßenbrunn und Essling.
Die Lücke zwischen dem 24A und der Marchegger Ostbahn (einfach geradeaus die L5 entlang).
Das mit der Eingemeindung wird niemals kommen, da Niederösterreich ungerne Einwohner an Wien abgibt. Dies würde nämlich bedeuten, dass sie weniger Einwohner in gesamt Niederösterreich hätten und somit automatisch weniger Geld vom Bund für Ausgaben zur Verfügung gestellt bekommen würden. Im gegenzug würde dafür Wien um diese Einwohner eben mehr Geld bekommen.

Wenn der Faktor Geld nicht wäre, dann könnte man ja nicht nur die zwei Gemeinden in Wien integrieren, sondern viele viele mehr (Bsp.: Groß-Enzersdorf, Gerasdorf, Mödling, Vösendorf, Langenzersdorf, Klosterneuburg, Schwechat, etc.) Das würde auch sehr sehr vieles bezüglich öffentlichen Verkehr bringen, da man dann beispielsweise die U6 zur SCS verlängern, den 26A durch eine Bim ersetzen, die U1 nach Gerasdorf ortszentrum verlängern und die U3 nach Schwechacht ortszentrum verlängern könnte um paar dringende Projekte zu nennen.
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: Ferry on August 07, 2015, 08:28:03 AM
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=328719#post328719
Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=328716#post328716'
Quote from: '24A',index.php?page=Thread&postID=328713#post328713
Das ganze könnte man etwa im Jahr 2030 umsetzen.
Das "Ganze" wird weder 2030 noch sonst irgendwann umgesetzt werden, weil es niemand gibt, der dafür zahlt. Daher sind sämtliche Überlegungen in diese Richtung müßig.
Die Überlegungen sind keineswegs müßig. Vor fünf Jahren hätte wohl auch niemand geglaubt, dass eine Preissenkung der Wiener Jahrskarte auf 365 Euro realistisch wäre. Dass eine landesweite Jahreskarte für Vorarlberg um 365 Euro machbar wäre. Dass die Busse am 26A ins niederösterreichische Groß-Enzersdorf am bundesländerüberschreitenden Abschnitt (Wien/NÖ) in Schwachlastzeiten doppelt so oft wie davor fahren könnten. Aber all das ist heute Realität! Folglich sind Überlegungen in diese Richtung nicht müßig sondern durchaus angebracht.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Die Jahreskarte war von den Grünen politisch gewollt - mal sehen, wie es damit nach dem 11. Oktober weitergeht. Und für den Betrieb des 26A (als Nachfolger des 317ers) war die Konzession ja schon da und auch die Kostenfragen gelöst.

Wenn man WL-Buslinien nach NÖ verlängert, entstehen den WL durch den höheren Fahrzeug- und Personalbedarf Kosten, die irgendjemand tragen muss. Und so jemanden gibt es nicht, weil weder Wien noch NÖ daran ein großes Interesse haben.
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: Sbahn4020 on August 07, 2015, 02:20:37 PM
Ich frag mich gerade, ob ihr auch die Örtlichkeit Aderklaa kennt. Das sind 99 Häuser also 99 Einwohner, welchen Zweck soll dies erfüllen, wenn zwei Buslinien dort hinfahren?
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: umweltretter on August 07, 2015, 02:51:34 PM
Quote from: '24A','index.php?page=Thread&postID=328725#post328725'
Das Gesetz zu ändern (Wen stört eine zusätzliche Buslinie?)
Geht nicht. Solange die Stadt Wien alle Konzessionen direkt an die WL vergeben will, dürfen die WL wegen EU-Vorgaben nicht auch noch woanders den überwiegenden Verkehr übernehmen. Verabschiedet sich man sich seitens der Stadt von der Direktvergabe, könnte zB der Verkehrsverbund ein Gesamtnetz für W/NÖ planen.

Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=328737#post328737'
Und für den Betrieb des 26A (als Nachfolger des 317ers) war die Konzession ja schon da und auch die Kostenfragen gelöst.
Daher diskutieren wir hier auch über Lösungen mit einer Regionalbuslinie, deren Konzession ebenso schon besteht. Die Intervallverdichtungen am 26A war auch eine Zeit lang finanziell ungelöst und wurde erst nach neuen Zusagen von Zuschüssen aus NÖ umgesetzt. Im Fall von Aderklaa würde es bei einem 30-Minuten-Takt der Linie 124 um wesentlich geringere Kilometerleistungen gehen.

Quote from: 'Sbahn4020','index.php?page=Thread&postID=328744#post328744'
Ich frag mich gerade, ob ihr auch die Örtlichkeit Aderklaa kennt. Das sind 99 Häuser also 99 Einwohner, welchen Zweck soll dies erfüllen, wenn zwei Buslinien dort hinfahren?
Eine Linie im Takt würde reichen. Die Invalidensiedlung ist auch nicht sehr viel größer und wird im 20-Minuten-Takt bedient.
Raasdorf-Neueßling wird übrigens neben der Linie 593 schon vom AST 3 (Marchfeld) bedient.
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: 24A on August 07, 2015, 10:21:04 PM
Dann sollte man die Linie 124 bis zur Invalidensiedlung verlängern, mit der Schleifenfahrt Telephonweg - Hartriegelgasse - Pfeifenstrauchweg - Pfirsichgasse - Telephonweg mit zusätzlicher Station Pfirsichgasse an der Nordspitze. damit hätte man eine große Lücke (welche allerdings auch im IV besteht) öffentlich geschlossen. Von Aderklaa, Süßenbrunn und auch Gerasdorf  hätte man mit 1x Umsteigen einen Anschluss zur U2 und 2017 auch zur S80. Anders herum würde man von Aspern Nord und Neueßling mit 1x (Invalidensiedlung 0x) Umsteigen bei einer S-Bahnstation der Nordbahn sein. Die Verbindung nach Süßenbrunn ist im Moment vom restlichen 22. sehr schlecht.

@Sbahn4020: 99 Häuser = 99 Einwohner?? Also pro Haus nur 1 Maxerl?
Wikipedia und ich sagen was anderes: Aderklaa hat 195 Einwohner.
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: 29er on August 08, 2015, 10:11:54 AM
Quote from: '24A',index.php?page=Thread&postID=328760#post328760
99 Häuser = 99 Einwohner??
Laut der Statistik Austria (2011) gibt es in Aderklaa 80 Wohnungen wobei aber nur 59 als Hauptwohnsitz definiert sind. Und wenn man sich die weiteren Statistiken anschaut findet man eigentlich auch nichts was eine derartige Verbindung rechtfertigen würde, besonders wenn man auf die Pendler schaut. Rund 60 kann man von den rund 200 Einwohnern abziehen, da sie entweder nicht pendeln oder nur innerhalb der Gemeinde. Gerade einmal 40 (in Worten: VIERZIG) pendeln nach Wien, die anderen 18 Auspendler fahren in NÖ-Gemeinde. Weiters gibt es rund 40 Personen die unter 18 Jahre alt sind und wohl auch nicht von dem neuen ÖV-Angebot was haben weil sie entweder in Deutsch-Wagram oder in Groß-Enzersdorf in die Schule gehen.

Wer sollte von den verbleibenden Leuten die Busse mehr oder weniger füllen? Wenn ich jetzt z.b. an die Schafflerhofsiedlung in Eßling denke: Da wohnen bei viel mehr Leute als in Aderklaa, jetzt gibt es dort zwar einen wirklich dichten Takt aber wirklich mehr Fahrgäste gibt es dort auch nicht im Vergleich zu den Zeiten als es noch den 30-Minuten-Takt gab. Da kann man die Fahrgäste (außer an 1-2 Stunden am Werktag) pro Stunde an zwei Händen abzählen weil so gut wie jeder Haushalt ein Auto hat und dieses für die täglichen Erledigungen verwendet wird.

Und warum sollte man dann in einem Nest wie in Aderklaa einen derartigen Linienverkehr einrichten? Da reicht ein vernünftiges AST-Angebot nach Deutsch-Wagram/Süßenbrunn/Neueßling vollkommen aus.
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: 24A on August 08, 2015, 02:26:24 PM
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=328764#post328764
Quote from: '24A',index.php?page=Thread&postID=328760#post328760
99 Häuser = 99 Einwohner??
Laut der Statistik Austria (2011) gibt es in Aderklaa 80 Wohnungen wobei aber nur 59 als Hauptwohnsitz definiert sind. Und wenn man sich die weiteren Statistiken anschaut findet man eigentlich auch nichts was eine derartige Verbindung rechtfertigen würde, besonders wenn man auf die Pendler schaut. Rund 60 kann man von den rund 200 Einwohnern abziehen, da sie entweder nicht pendeln oder nur innerhalb der Gemeinde. Gerade einmal 40 (in Worten: VIERZIG) pendeln nach Wien, die anderen 18 Auspendler fahren in NÖ-Gemeinde. Weiters gibt es rund 40 Personen die unter 18 Jahre alt sind und wohl auch nicht von dem neuen ÖV-Angebot was haben weil sie entweder in Deutsch-Wagram oder in Groß-Enzersdorf in die Schule gehen.

Wer sollte von den verbleibenden Leuten die Busse mehr oder weniger füllen? Wenn ich jetzt z.b. an die Schafflerhofsiedlung in Eßling denke: Da wohnen bei viel mehr Leute als in Aderklaa, jetzt gibt es dort zwar einen wirklich dichten Takt aber wirklich mehr Fahrgäste gibt es dort auch nicht im Vergleich zu den Zeiten als es noch den 30-Minuten-Takt gab. Da kann man die Fahrgäste (außer an 1-2 Stunden am Werktag) pro Stunde an zwei Händen abzählen weil so gut wie jeder Haushalt ein Auto hat und dieses für die täglichen Erledigungen verwendet wird.

Und warum sollte man dann in einem Nest wie in Aderklaa einen derartigen Linienverkehr einrichten? Da reicht ein vernünftiges AST-Angebot nach Deutsch-Wagram/Süßenbrunn/Neueßling vollkommen aus.
Es ist ja nicht nur Aderklaa. Sondern auch die Bewohner aus Neueßling/Eßling, die mit 1x Umsteigen bei einer Station von S1 oder S2 wären. Oder in Süßenbrunn einen Anschluss zum 25A hätten. Die Bewohner aus Süßenbrunn/Neusüßenbrunn und Gerasdorf hätten einen direkteren Weg Richtung U2. Ab 20 Uhr wird das mWn eh schon als ASTAX geführt.

Der 124er hätte gerade einmal 7 Minuten Extrafahrtzeit.
Title: Bei Erweiterung Kernzone: Anpassungen in Raasdorf und Aderklaa
Post by: 29er on August 08, 2015, 03:02:30 PM
Quote from: '24A',index.php?page=Thread&postID=328772#post328772
Sondern auch die Bewohner aus Neueßling/Eßling, die mit 1x Umsteigen bei einer Station von S1 oder S2 wären. Oder in Süßenbrunn einen Anschluss zum 25A hätten. Die Bewohner aus Süßenbrunn/Neusüßenbrunn und Gerasdorf hätten einen direkteren Weg Richtung U2.
Sorry, aber ich glaube du überschätzt da vollkommen einen etwaigen Bedarf. Das schaut ja am Papier super aus wenn da irgendwelche Lücken geschlossen werden aber warum sollte jemand von gerade von Neueßling (Eßling kann man ja da wirklich nicht dazuzählen) aus zur S-Bahn in Süßenbrunn oder nach Gerasdorf wollen noch dazu in einer Gegend wo so gut wie jedem ein Auto zur Verfügung steht. Niemand wird von dort aus eine halbe Ewigkeit mit 2x Umsteigen in Richtung Gänserndorf oder Mistelbach fahren wollen, wenn es mit dem Auto mehr als doppelt so schnell geht.

Und für die Bewohner von Süßenbrunn/Gerasdorf die zur U2 wollen wäre eine direkte Bahnverbindung nach Stadlau 1000x attraktiver als eine Busfahrt durch die Marchfeld-Prärie.