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Stadtverkehr Wien => Technik => Topic started by: Berni229 on November 05, 2015, 10:41:24 AM

Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 05, 2015, 10:41:24 AM
Weiß jemand, was derzeit das technisch mögliche Mindestintervall auf den Linien U1 bis U4 bzw. U6 ist?
Title: Mindestintervall
Post by: Linie 255 on November 05, 2015, 11:06:12 AM
Quote
Weiß jemand, was derzeit das technisch mögliche Mindestintervall auf den Linien U1 bis U4 bzw. U6 ist?
2,5 Minuten Takt ist derzeit das technisch mögliche Mindestintervall, die schon auf der Linie U1 und U6 in der HVZ mehr oder weniger eingehalten wird.
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 05, 2015, 11:45:07 AM
Gibt es keinen Unterschied zwischen den Linien mit LZB und der U6?
Title: Mindestintervall
Post by: Ezekiel on November 05, 2015, 01:21:24 PM
Die LZB die bei den WL im Einsatz ist arbeitet mit starren Blöcken die alle für mindestens eine Zuglänge + diverse Abstände kalkuliert sind, dadurch entsteht in der Hinsicht kein großer Vorteil zu ortsfesten Signalen. Für kürzere Intervalle ist ein System mit kürzeren Blöcken z.B.: CIR-ELKE (http://de.wikipedia.org/wiki/CIR-ELKE) oder komplett ohne Blöcke wie ETCS Level 3 (http://de.wikipedia.org/wiki/European_Train_Control_System#ETCS_Level_3) notwendig.
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 05, 2015, 01:46:55 PM
Quote from: 'Ezekiel',index.php?page=Thread&postID=332029#post332029
Die LZB die bei den WL im Einsatz ist arbeitet mit starren Blöcken die alle für mindestens eine Zuglänge + diverse Abstände kalkuliert sind, dadurch entsteht in der Hinsicht kein großer Vorteil zu ortsfesten Signalen. Für kürzere Intervalle ist ein System mit kürzeren Blöcken z.B.: CIR-ELKE (http://de.wikipedia.org/wiki/CIR-ELKE) oder komplett ohne Blöcke wie ETCS Level 3 (http://de.wikipedia.org/wiki/European_Train_Control_System#ETCS_Level_3) notwendig.

Ich nehme an, dass man da auch was umstellen wird, wenn die U5 fahrerlos betrieben wird? Das Argument waren ja u.a. kürzere Intervalle.
Title: Mindestintervall
Post by: Alex on November 05, 2015, 02:48:01 PM
Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch viel kürzer funktioniert.
Das Problem ist dabei meiner Meinung nach nicht der Abstand auf der Strecke, sondern sind die Halte in den Stationen.
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 05, 2015, 03:02:42 PM
Quote from: 'Alex',index.php?page=Thread&postID=332039#post332039
Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch viel kürzer funktioniert.
Das Problem ist dabei meiner Meinung nach nicht der Abstand auf der Strecke, sondern sind die Halte in den Stationen.

Naja, ein bisschen was geht da sicher noch, so lange dauert die Abfertigung in den Stationen auch nicht.
Title: Mindestintervall
Post by: 38ger on November 05, 2015, 05:22:20 PM
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=332041#post332041
Quote from: 'Alex',index.php?page=Thread&postID=332039#post332039
Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch viel kürzer funktioniert.
Das Problem ist dabei meiner Meinung nach nicht der Abstand auf der Strecke, sondern sind die Halte in den Stationen.

Naja, ein bisschen was geht da sicher noch, so lange dauert die Abfertigung in den Stationen auch nicht.

z.B. bei der U6 ist da wohl die Abfertigung der Züge in der Station Westbahnhof das Maß der Dinge!
Und besonders stark frequentierte Stationen gibt es eigentlich bei jeder U-Bahn-Linie, dass es bei anderen Stationen schneller geht ist irrelevant, weil eben der längste Stationsaufenthalt auf einer Linie relevant ist, wenn man das nicht berücksichtigt bildet sich erst recht ein Fahrzeugstau hinter der betreffenden Station!
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 06, 2015, 11:13:32 AM
Quote from: '38ger',index.php?page=Thread&postID=332047#post332047
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=332041#post332041
Quote from: 'Alex',index.php?page=Thread&postID=332039#post332039
Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch viel kürzer funktioniert.
Das Problem ist dabei meiner Meinung nach nicht der Abstand auf der Strecke, sondern sind die Halte in den Stationen.

Naja, ein bisschen was geht da sicher noch, so lange dauert die Abfertigung in den Stationen auch nicht.

z.B. bei der U6 ist da wohl die Abfertigung der Züge in der Station Westbahnhof das Maß der Dinge!
Und besonders stark frequentierte Stationen gibt es eigentlich bei jeder U-Bahn-Linie, dass es bei anderen Stationen schneller geht ist irrelevant, weil eben der längste Stationsaufenthalt auf einer Linie relevant ist, wenn man das nicht berücksichtigt bildet sich erst recht ein Fahrzeugstau hinter der betreffenden Station!

Wenn man auf der S-Bahn-Stammstrecke von München 2 Minuten hinkriegt wird das wohl theoretisch auch hier gehen.

Ich denke, es scheitert eher an den technische Voraussetzungen der U6.
Title: Mindestintervall
Post by: Alex on November 06, 2015, 01:52:12 PM
Quote from: 'Berni229','index.php?page=Thread&postID=332067#post332067'
Wenn man auf der S-Bahn-Stammstrecke von München 2 Minuten hinkriegt wird das wohl theoretisch auch hier gehen.

Ich denke, es scheitert eher an den technische Voraussetzungen der U6.

Die S-Bahn-Stammstrecke in München würde ich hier nicht als Maßstab hernehmen. Dort hast Du in den stärksten Stationen getrennte Einstiegs- und Ausstiegsbahnsteige.
Wo sich bei uns die ein- und aussteigenden Fahrgäste im Weg stehen, schieben dort die einsteigenden die aussteigenden quasi auf der anderen Seite hinaus.
Das Konzept hat was, ist aber auf der Wiener U-Bahn so ohne Großbaustellen nicht umsetzbar.
Title: Mindestintervall
Post by: 39A on November 06, 2015, 06:09:17 PM
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 09, 2015, 10:28:57 AM
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=332074#post332074
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG

Ich denke auch, dass das möglich sein sollte, umso mehr mit der neuen U5.

Bei der U6 wird man wohl früher oder später nicht umhin kommen, sich Gedanken über einen Umbau zu machen.
Title: Mindestintervall
Post by: strb on November 09, 2015, 01:03:05 PM
Quote
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=332074#post332074
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG

Ich denke auch, dass das möglich sein sollte, umso mehr mit der neuen U5.

Bei der U6 wird man wohl früher oder später nicht umhin kommen, sich Gedanken über einen Umbau zu machen.
Man könnte ja auch beim jetzigen Betrieb einfach LZB einbauen.
Title: Mindestintervall
Post by: 29er on November 09, 2015, 01:09:56 PM
Quote from: '39A','index.php?page=Thread&postID=332074#post332074'
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4).
Richtig!

Quote from: 'PESCHER et al. '
Die Dimensionierung der Schutzstrecken erlaubt bei LZB-Betrieb eine Zugfolge bis zu etwa 90 s.

In folgendem Artikel wird die Zugsicherungstechnik mehr als genau erklärt: http://rd.springer.com/article/10.1007%2FBF03158976 (http://rd.springer.com/article/10.1007%2FBF03158976)
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 09, 2015, 01:31:52 PM
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332170#post332170
Quote
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=332074#post332074
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG

Ich denke auch, dass das möglich sein sollte, umso mehr mit der neuen U5.

Bei der U6 wird man wohl früher oder später nicht umhin kommen, sich Gedanken über einen Umbau zu machen.
Man könnte ja auch beim jetzigen Betrieb einfach LZB einbauen.

Vermutlich ja. Es gibt aber auch noch eine Menge anderer Nachteile der T-Wagen (geringere Kapazität, höherer Wartungsaufwand, kein flexibler Wageneinsatz von anderen Linien etc.).

Da sollte man im Zuge einer irgendwann fälligen Generalsanierung der U6 doch nochmal ernsthaft über einen Umbau nachdenken (möglichst vor der Verlängerung nach Stammersdorf).
Title: Mindestintervall
Post by: normalbuerger on November 09, 2015, 04:52:34 PM
Haben die T wirklich soviel weniger Fassungsvermögen?
Ich finde die Raumaufteilung und die Auffangräume bei den T etwas besser als bei den V.
Title: Mindestintervall
Post by: 38ger on November 09, 2015, 06:21:19 PM
Quote from: 'normalbuerger',index.php?page=Thread&postID=332178#post332178
Haben die T wirklich soviel weniger Fassungsvermögen?
Ich finde die Raumaufteilung und die Auffangräume bei den T etwas besser als bei den V.

Laut http://fpdwl.at/fahrzeuge/index.php?type=ubahn

T1: 57 Sitzplätze + 136 Stehplätze
 ---->  T1+T1+T1+T1 = 772 Passagiere (davon 228 Sitzplätze)
V-Wagenzug = 260 Sitzplätze + 618 Stehplätze
 ---->  878 Passagiere

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: Mindestintervall
Post by: strb on November 09, 2015, 08:56:54 PM
Quote
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332170#post332170
Quote
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=332074#post332074
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG

Ich denke auch, dass das möglich sein sollte, umso mehr mit der neuen U5.

Bei der U6 wird man wohl früher oder später nicht umhin kommen, sich Gedanken über einen Umbau zu machen.
Man könnte ja auch beim jetzigen Betrieb einfach LZB einbauen.

Vermutlich ja. Es gibt aber auch noch eine Menge anderer Nachteile der T-Wagen (geringere Kapazität, höherer Wartungsaufwand, kein flexibler Wageneinsatz von anderen Linien etc.).

Da sollte man im Zuge einer irgendwann fälligen Generalsanierung der U6 doch nochmal ernsthaft über einen Umbau nachdenken (möglichst vor der Verlängerung nach Stammersdorf).
Das Problem ist, und das wurde auch schon oft diskutiert, es geht nicht, die U6 auf die anderen Linien anzupassen, aufgrund der Gürtelstationen.

Und sind die T(1) im Vergleich zu den Ux und V wirklich störanfälliger?
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 09, 2015, 09:23:13 PM
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332188#post332188
Quote
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332170#post332170
Quote
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=332074#post332074
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG

Ich denke auch, dass das möglich sein sollte, umso mehr mit der neuen U5.

Bei der U6 wird man wohl früher oder später nicht umhin kommen, sich Gedanken über einen Umbau zu machen.
Man könnte ja auch beim jetzigen Betrieb einfach LZB einbauen.

Vermutlich ja. Es gibt aber auch noch eine Menge anderer Nachteile der T-Wagen (geringere Kapazität, höherer Wartungsaufwand, kein flexibler Wageneinsatz von anderen Linien etc.).

Da sollte man im Zuge einer irgendwann fälligen Generalsanierung der U6 doch nochmal ernsthaft über einen Umbau nachdenken (möglichst vor der Verlängerung nach Stammersdorf).
Das Problem ist, und das wurde auch schon oft diskutiert, es geht nicht, die U6 auf die anderen Linien anzupassen, aufgrund der Gürtelstationen.

Und sind die T(1) im Vergleich zu den Ux und V wirklich störanfälliger?

Es gibt technisch überhaupt keinen Grund, der gegen eine Umstellung spricht.
Man hat damals vielleicht die kosten, vor allem aber das lobbying von bombardier gefürchtet.
Title: Mindestintervall
Post by: 39A on November 09, 2015, 10:07:33 PM
Quote from: 'Berni229','index.php?page=Thread&postID=332192#post332192'
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332188#post332188
Quote
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332170#post332170
Quote
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=332074#post332074
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG
Ich denke auch, dass das möglich sein sollte, umso mehr mit der neuen U5.

Bei der U6 wird man wohl früher oder später nicht umhin kommen, sich Gedanken über einen Umbau zu machen.
Man könnte ja auch beim jetzigen Betrieb einfach LZB einbauen.
Vermutlich ja. Es gibt aber auch noch eine Menge anderer Nachteile der T-Wagen (geringere Kapazität, höherer Wartungsaufwand, kein flexibler Wageneinsatz von anderen Linien etc.).

Da sollte man im Zuge einer irgendwann fälligen Generalsanierung der U6 doch nochmal ernsthaft über einen Umbau nachdenken (möglichst vor der Verlängerung nach Stammersdorf).
Das Problem ist, und das wurde auch schon oft diskutiert, es geht nicht, die U6 auf die anderen Linien anzupassen, aufgrund der Gürtelstationen.

Und sind die T(1) im Vergleich zu den Ux und V wirklich störanfälliger?
Es gibt technisch überhaupt keinen Grund, der gegen eine Umstellung spricht.
Man hat damals vielleicht die kosten, vor allem aber das lobbying von bombardier gefürchtet.
Aus betrieblicher Sicht gibt es keinen Grund der gegen die Umstellung spricht, aus bautechnischer Sicht aber sehr wohl.
Variante 1: Man senkt die Strecke ab. Funktioniert nicht weil man dann in den Stadtbahnbögen steht und auch die Statik beeinträchtigt wird. + Denkmalschutz der Stadtbahnbögen
Variante 2: Man erhöht die Bahnsteige: Funktioniert aber ebenfalls nicht wegen dem Denkmalschutz, außerdem passen dann natürlich die Stiegenaufgänge nicht mehr und müssten angepasst werden etc. Von den Kosten mal abgesehen.

Ein weiteres Problem ist die geringere Breite der ehemaligen Stadtbahnstrecke die keinen Einsatz von breiteren Fahrzeugen inkl. Stromschiene zulässt.

Sinnvoller ist es da bei neuen Fahrzeugen für die U6 auf die einzelnen Wagen zu verzichten um so die Übergänge und Führerstände nutzen zu können. Dann reduziert man den Kapazitätsunterschied vermtulich auf ca. 50 Personen. Auch wenn man sich dann die Möglichkeit nimmt die Fahrzeuge über das Straßenbahnnetz in die Hauptwerkstätte zu fahren.
Title: Mindestintervall
Post by: strb on November 09, 2015, 11:52:13 PM
Quote
Quote from: 'Berni229','index.php?page=Thread&postID=332192#post332192'
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332188#post332188
Quote
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332170#post332170
Quote
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=332074#post332074
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG
Ich denke auch, dass das möglich sein sollte, umso mehr mit der neuen U5.

Bei der U6 wird man wohl früher oder später nicht umhin kommen, sich Gedanken über einen Umbau zu machen.
Man könnte ja auch beim jetzigen Betrieb einfach LZB einbauen.
Vermutlich ja. Es gibt aber auch noch eine Menge anderer Nachteile der T-Wagen (geringere Kapazität, höherer Wartungsaufwand, kein flexibler Wageneinsatz von anderen Linien etc.).

Da sollte man im Zuge einer irgendwann fälligen Generalsanierung der U6 doch nochmal ernsthaft über einen Umbau nachdenken (möglichst vor der Verlängerung nach Stammersdorf).
Das Problem ist, und das wurde auch schon oft diskutiert, es geht nicht, die U6 auf die anderen Linien anzupassen, aufgrund der Gürtelstationen.

Und sind die T(1) im Vergleich zu den Ux und V wirklich störanfälliger?
Es gibt technisch überhaupt keinen Grund, der gegen eine Umstellung spricht.
Man hat damals vielleicht die kosten, vor allem aber das lobbying von bombardier gefürchtet.
Aus betrieblicher Sicht gibt es keinen Grund der gegen die Umstellung spricht, aus bautechnischer Sicht aber sehr wohl.
Variante 1: Man senkt die Strecke ab. Funktioniert nicht weil man dann in den Stadtbahnbögen steht und auch die Statik beeinträchtigt wird. + Denkmalschutz der Stadtbahnbögen
Variante 2: Man erhöht die Bahnsteige: Funktioniert aber ebenfalls nicht wegen dem Denkmalschutz, außerdem passen dann natürlich die Stiegenaufgänge nicht mehr und müssten angepasst werden etc. Von den Kosten mal abgesehen.

Ein weiteres Problem ist die geringere Breite der ehemaligen Stadtbahnstrecke die keinen Einsatz von breiteren Fahrzeugen inkl. Stromschiene zulässt.

Sinnvoller ist es da bei neuen Fahrzeugen für die U6 auf die einzelnen Wagen zu verzichten um so die Übergänge und Führerstände nutzen zu können. Dann reduziert man den Kapazitätsunterschied vermtulich auf ca. 50 Personen. Auch wenn man sich dann die Möglichkeit nimmt die Fahrzeuge über das Straßenbahnnetz in die Hauptwerkstätte zu fahren.
Vorallem waren es die Bahnsteige in der Gumpendorfer Straße, die durch die Krümmung nicht als Hochbahnsteige gebaut werden können.

Das mit den Fahrzeugen ist halt ein Problem-allerdings könnte man es so wie in Frankfurt mit den U5-50 Wagen lösen, allerdings so, dass es Wagen mit einem und Wagen mit keinem Führerstand gibt, die man im Betrieb zu einem 4er Zug zusammenstellen kann. Zur Überstellung werden dann die Führerstandslosen Wagen mit dem EH oder CH gezogen.
Das einzige Problem hierbei ist, dass die Frankfurter Hochflurfahrzeuge sind und dadurch unter dem Boden die Schaku eingebaut werden kann. Beim T geht das nicht, da müsste man schauen ob das dann überhaupt geht.
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 10, 2015, 09:37:12 AM
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332196#post332196
Quote
Quote from: 'Berni229','index.php?page=Thread&postID=332192#post332192'
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332188#post332188
Quote
Quote from: 'strb',index.php?page=Thread&postID=332170#post332170
Quote
Quote from: '39A',index.php?page=Thread&postID=332074#post332074
Hallo,
mir wurde vor ein paar Jahren von jemandem aus dem Bereich U-Bahn Betrieb gesagt, dass theoretisch Zugfolgezeiten von 90s möglich sind (U1-U4). Das Problem dabei sind natürlich die Wendeanlagen.
Am Wochenende des Papstbesuchs wurde auf der U1 angeblich ca. alle 90-120s gefahren.
LG
Ich denke auch, dass das möglich sein sollte, umso mehr mit der neuen U5.

Bei der U6 wird man wohl früher oder später nicht umhin kommen, sich Gedanken über einen Umbau zu machen.
Man könnte ja auch beim jetzigen Betrieb einfach LZB einbauen.
Vermutlich ja. Es gibt aber auch noch eine Menge anderer Nachteile der T-Wagen (geringere Kapazität, höherer Wartungsaufwand, kein flexibler Wageneinsatz von anderen Linien etc.).

Da sollte man im Zuge einer irgendwann fälligen Generalsanierung der U6 doch nochmal ernsthaft über einen Umbau nachdenken (möglichst vor der Verlängerung nach Stammersdorf).
Das Problem ist, und das wurde auch schon oft diskutiert, es geht nicht, die U6 auf die anderen Linien anzupassen, aufgrund der Gürtelstationen.

Und sind die T(1) im Vergleich zu den Ux und V wirklich störanfälliger?
Es gibt technisch überhaupt keinen Grund, der gegen eine Umstellung spricht.
Man hat damals vielleicht die kosten, vor allem aber das lobbying von bombardier gefürchtet.
Aus betrieblicher Sicht gibt es keinen Grund der gegen die Umstellung spricht, aus bautechnischer Sicht aber sehr wohl.
Variante 1: Man senkt die Strecke ab. Funktioniert nicht weil man dann in den Stadtbahnbögen steht und auch die Statik beeinträchtigt wird. + Denkmalschutz der Stadtbahnbögen
Variante 2: Man erhöht die Bahnsteige: Funktioniert aber ebenfalls nicht wegen dem Denkmalschutz, außerdem passen dann natürlich die Stiegenaufgänge nicht mehr und müssten angepasst werden etc. Von den Kosten mal abgesehen.

Ein weiteres Problem ist die geringere Breite der ehemaligen Stadtbahnstrecke die keinen Einsatz von breiteren Fahrzeugen inkl. Stromschiene zulässt.

Sinnvoller ist es da bei neuen Fahrzeugen für die U6 auf die einzelnen Wagen zu verzichten um so die Übergänge und Führerstände nutzen zu können. Dann reduziert man den Kapazitätsunterschied vermtulich auf ca. 50 Personen. Auch wenn man sich dann die Möglichkeit nimmt die Fahrzeuge über das Straßenbahnnetz in die Hauptwerkstätte zu fahren.
Vorallem waren es die Bahnsteige in der Gumpendorfer Straße, die durch die Krümmung nicht als Hochbahnsteige gebaut werden können.

Das mit den Fahrzeugen ist halt ein Problem-allerdings könnte man es so wie in Frankfurt mit den U5-50 Wagen lösen, allerdings so, dass es Wagen mit einem und Wagen mit keinem Führerstand gibt, die man im Betrieb zu einem 4er Zug zusammenstellen kann. Zur Überstellung werden dann die Führerstandslosen Wagen mit dem EH oder CH gezogen.
Das einzige Problem hierbei ist, dass die Frankfurter Hochflurfahrzeuge sind und dadurch unter dem Boden die Schaku eingebaut werden kann. Beim T geht das nicht, da müsste man schauen ob das dann überhaupt geht.

Das wurde hier schon alles ausführlich diskutiert, technisch ist sowohl eine Tieferlegung der Gleise (im Unterbau gibts genug Reserven) als auch eine Erhöhung der Bahnsteige technisch kein Problem. Die Breits ist auch kein Problem, geht sich locker aus. Und falls jetzt das Argument mit den engen Radien kommt, die sind auf der U4 enger.

Station Gumpendorfer Straße müsste man unter Beibehaltung des Stationsgebäudes ein bisschen nach Süden ziehen, damit kriegt man die Krümmung weg.

Das Ganze ist keine Frage der technischen Machbarkeit, sondern der finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten.
Title: Mindestintervall
Post by: 29er on November 10, 2015, 11:12:37 AM
Erstens ist es ziemlich unnötig ein Posting mit derartig vielen verschachtelten Zitaten zu verfassen und zweitens wurde das Thema wirklich schon auf fünf Seiten durchgekaut: Wieso fahren auf der Linie U6 andere Fahrzeuge? (http://'http://fpdwl.at/forum/stadtverkehr-wien/allgemeines/6812-wieso-fahren-auf-der-linie-u6-andere-fahrzeuge/')

Quote from: 'Berni229','index.php?page=Thread&postID=332202#post332202'
Das wurde hier schon alles ausführlich diskutiert, technisch ist sowohl eine Tieferlegung der Gleise (im Unterbau gibts genug Reserven) als auch eine Erhöhung der Bahnsteige technisch kein Problem. Die Breits ist auch kein Problem, geht sich locker aus.
:rolleyes:

Bitte den Troll nicht füttern, es ist wirklich schade um die Zeit!

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: Mindestintervall
Post by: Ferry on November 11, 2015, 08:48:05 AM
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=332192#post332192
Es gibt technisch überhaupt keinen Grund, der gegen eine Umstellung spricht.
Man hat damals vielleicht die kosten, vor allem aber das lobbying von bombardier gefürchtet.
Warum schreibst du über etwas, von dem du sichtlich nichts verstehst? Bei einer Umstellung auf Voll-U-Bahnbetrieb hätte man Bahnsteige erhöhen oder die Trasse absenken müssen. Ersteres war in den Otto-Wagner-Stationen aufgrund der Auflagen des Denkmalsschutzes nicht möglich, Letzteres wäre vor allem im Bereich von Brücken technisch nur extrem aufwendig machbar gewesen.

Und - wie hier auch schon immer wieder erwähnt - hätte dann die Station Gumpendorfer Straße so verlegt werden müssen, dass sie in einer Geraden liegt, da die Nutzung mit den jetzigen U-Bahn-Fahrzeugen aufgrund der Krümmung im Stationsbereich nicht möglich wäre.

Die U6 wird aufgrund der Gegebenheiten ihrer Strecke immer ein Exot mit eigenem Wagenpark bleiben, das ist nun mal so.
Title: Mindestintervall
Post by: strb on November 11, 2015, 08:55:33 AM
Wäre es möglich gewesen, hätte man es sicherlich gleich nach der U4 umgebaut und die E6 gar nicht erst gekauft oder auf die Straßenbahn umgesetzt.
Title: Mindestintervall
Post by: Berni229 on November 11, 2015, 12:43:15 PM
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=332230#post332230
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=332192#post332192
Es gibt technisch überhaupt keinen Grund, der gegen eine Umstellung spricht.
Man hat damals vielleicht die kosten, vor allem aber das lobbying von bombardier gefürchtet.
Warum schreibst du über etwas, von dem du sichtlich nichts verstehst? Bei einer Umstellung auf Voll-U-Bahnbetrieb hätte man Bahnsteige erhöhen oder die Trasse absenken müssen. Ersteres war in den Otto-Wagner-Stationen aufgrund der Auflagen des Denkmalsschutzes nicht möglich, Letzteres wäre vor allem im Bereich von Brücken technisch nur extrem aufwendig machbar gewesen.

Und - wie hier auch schon immer wieder erwähnt - hätte dann die Station Gumpendorfer Straße so verlegt werden müssen, dass sie in einer Geraden liegt, da die Nutzung mit den jetzigen U-Bahn-Fahrzeugen aufgrund der Krümmung im Stationsbereich nicht möglich wäre.

Die U6 wird aufgrund der Gegebenheiten ihrer Strecke immer ein Exot mit eigenem Wagenpark bleiben, das ist nun mal so.

Ich habe nie behauptet, dass es nicht mit einem enormen Aufwand verbunden gewesen wäre, nur dass es technisch möglich ist.

Es wurde hier von angeblich technisch so versierten Nutzern auch schon behauptet, die U6 hätte zu kleine Mindestradien oder zu starke Steigungen für eine Umstellung, was alles widerlegt wurde.
Title: Mindestintervall
Post by: Ferry on November 23, 2015, 11:02:03 AM
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=332244#post332244
Ich habe nie behauptet, dass es nicht mit einem enormen Aufwand verbunden gewesen wäre, nur dass es technisch möglich ist.
Du hast geschrieben, dass es technisch überhaupt keinen Grund gibt, der gegen eine Umstellung spricht. Und das ist falsch, es gibt einige Gründe, die dagegen sprechen.

Quote from: 'Berni229'
Es wurde hier von angeblich technisch so versierten Nutzern auch schon behauptet, die U6 hätte zu kleine Mindestradien oder zu starke Steigungen für eine Umstellung, was alles widerlegt wurde.
An solche Behauptungen kann ich mich nicht erinnern; zu hören war hingegen immer wieder, dass reine U-Bahn-Wagen für die Trasse zu schwer sein sollen, was angesichts der Tatsache, dass dort seinerzeit vielfach schwerere Vollbahn-Dampfzüge verkehrten, natürlich Unsinn ist. Die Probleme mit der Krümmung der Station Gumpendorfer Straße einerseits und mit der notwendigen Absenkung der Gleistrasse andererseits sind hingegen bekannte, jederzeit nachprüfbare Fakten.