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Stadtverkehr Wien => Zukünftiges => Topic started by: Sulva on July 20, 2016, 12:21:18 AM

Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Sulva on July 20, 2016, 12:21:18 AM
Hallo,

ich hätte da mal einen Vorschlag. Was haltet ihr von folgender Streckenführung als Verbindung für 2 reguläre S-Bahnverbindungen:

Krems - Tulln - Klosterneuburg - Nussdorf - über den Handelskai - eine Station bei der Adalbert-Stifter Straße - eine bei der Hellwag Straße (U6 Dresdner Straße) - weiter Richtung Nordwestbahnhof - eine Station unterirdisch der Dresdner Straße/Nordbahnstraße/Ecke Taborstraße - Einbindung in die Stammstrecke - Praterstern Endstation oder weiter Stammstrecke

Überlegung meinerseits: a) U4 müsste in einer weiteren Ausbauphase unbedingt verlängert werden bis Nussdorf, am besten gleich über die Donau Jedlesee - Schwarzlackenau - S Bahn Strebersdorf - Strebersdorf (Edmund Havranek Platz) b) eine neu zu bauende Haltestrelle zwischen Traisengasse und Praterstern z.b. mit den Namen Zwischenbrücken als richtige Station der Stammstrecke also die auch alle S-Bahnen anfahren würden c) eine neu zu bauende Station mit Namen Brigittenau direkt bei der Adalbert Stifter Straße d) eine neu zu bauende Station bei der Hellwagstraße mit dem Namen Dresdner Straße

Ich würde auf diese Streckenführung auch eine reguläre S-Bahn von St-Pölten über Tulln - Klosterneuburg schicken

So wie ich das sehe und mir das angeschaut habe, sind die Gleise alle vorhanden also zweispurig und sind auch elektrifiziert. Takt je S-Bahn halbe Stunde einmal über St. Pölten und einmal über Krems


Was hält ihr davon? Machbar? Sinnvoll? Teuer, was wären die Kosten dafür, was müsste gemacht werden? Schaut euch das mal am Plan an
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: cityjet on July 20, 2016, 12:30:21 AM
Also meines Erachtens viel zu teuer für das, das da an Fahrgästen fahren würden.
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Post by: Basti4612 on July 20, 2016, 12:54:25 AM
Wäre sehr leiwand, ich glaube aber nicht, dass sie das machen werden.
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Post by: strb on July 20, 2016, 01:00:58 AM
Quote
Also meines Erachtens viel zu teuer für das, das da an Fahrgästen fahren würden.
Ganz genau, vorallem die komischerweise immer wieder auftauchende U4 nach Nußdorf und nach Strebersdorf.

Weder im D noch im 34A kenne ich in den betroffenen Abschnitten derartige Menschenmassen die die U-Bahn dort rechtfertigen. Auch die SB-Haltestellen Nußdorf und Strebersdorf sind eher schwach bis mittelmäßig ausgelastet.

Eine Haltestelle zwischen Traisengasse und Praterstern geht auch niemandem ab, das ist einer der wenigen Abschnitte auf denen die Stammstrecke nicht schon an jeder Ecke hält.

Meines Erachtens nach sollte man eher weniger S-Bahn Stationen innerhalb Wiens neu hinzufügen, sondern eher eventuelle Zubringer verbessern bzw. einrichten. Bei Haltestellen wie Jedlersdorf, (tlw.) Strebersdorf, Süßenbrunn, (noch) Blumental, Zentralfriedhof,... gibt es da noch starkes Verbesserungspotential.
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Post by: 5047.090 on July 20, 2016, 07:15:55 AM
Generell würde ich jede zusätzliche Streckenführung über die Stammstrecke als unpraktisch erachten, zumal hier doch schon sehr dichte Zugsfolgen herrschen.
Wichtig für Wien wäre, würde man endlich die Schnellbahn als solche wahrnehmen und nicht für alle Probleme die U-Bahn als General-Lösung heranziehen.
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Post by: Schienenfreak on July 20, 2016, 10:24:19 AM
An sich eine gute Idee, finde ich. Weil aber die Stammstrecke schon ziemlich "voll" ist, würde ich für diesen Zweck eine neue "2.Stammstrecke" unter Umbau des FJB zum Durchgangsbahnhof bevorzugen.
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Post by: 5047.090 on July 20, 2016, 11:38:44 AM
Schweift nun zwar vom Thema ab, aber wieso nutzt man nicht endlich die Donauuferbahn zwischen Handelskai und Praterkai für diese 2te Stammstrecke? Bzw. hierzu zusätzlich die Strecke via Stadlau und Süßenbrunn.
Diese Gleise sind allesamt da, man müsste sie nur nutzen. Dann werden auf der Stammstrecke ggf. Trassen frei.
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Post by: cityjet on July 20, 2016, 12:04:55 PM
Quote from: '5047.090',index.php?page=Thread&postID=339966#post339966
Schweift nun zwar vom Thema ab, aber wieso nutzt man nicht endlich die Donauuferbahn zwischen Handelskai und Praterkai für diese 2te Stammstrecke? Bzw. hierzu zusätzlich die Strecke via Stadlau und Süßenbrunn.
Diese Gleise sind allesamt da, man müsste sie nur nutzen. Dann werden auf der Stammstrecke ggf. Trassen frei.
Und welche Züge sollten diese Strecke nutzen ? Ich finde höchstens eine S45 Verlängerung sinnvoll. Aber von wo nach wo sollen diese Züge fahren, die diesen Teil benützen sollen ?
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Post by: 5047.090 on July 20, 2016, 12:31:52 PM
Quote from: 'cityjet','index.php?page=Thread&postID=339969#post339969'
Und welche Züge sollten diese Strecke nutzen ?
Weiß nicht, ob das hier der richtige Thread ist, dieses Thema weiterzuverfolgen.
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Post by: kami on July 20, 2016, 01:01:44 PM
Quote from: 'Schienenfreak',index.php?page=Thread&postID=339959#post339959
An sich eine gute Idee, finde ich. Weil aber die Stammstrecke schon ziemlich "voll" ist,
Nichts gegen immer wiederholte Vorurteile. S-Bahnstammstrecken sollten eine Zugfolge von deutlich unter 2 min zulassen. Das hat Berlin schon vor 80 Jahren geschafft. München liegt in ähnlicher Größenordnung. In Wien sind's ~ 14...17 Züge/h*Richtung - deutlich unter den möglichen 20 Zügen. Das Argument "Mischverkehr" kann in Wien so langsam vom Tisch. Wann fuhr der letzte FV über die Strecke? GV und Überstellfahrten sind eher selten. De facto ist die Strecke inzwischen allein dem S-Bahn- und Regionalverkehr vorbehalten.

Von den max. 17 Zügen enden einige unmittelbar am Ende der angeblich an der Lastgrenze operierenden Stammstrecke in Floridsdorf und Meidling. D.h. die Stammstrecke könnte weitere Außenäste ohne zusätzliche Belastung aufnehmen bzw. mit ein paar zusätzlichen  Der Flaschenhals liegt auf anderen Abschnitten im Wiener S-Bahnnetz!

Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=339954#post339954'
Wichtig für Wien wäre, würde man endlich die Schnellbahn als solche wahrnehmen und nicht für alle Probleme die U-Bahn als General-Lösung heranziehen.
Eigentlich eine Aufgabe des VOR: Nicht nur Tarif, sondern vor allem ein ganzheitliches Verkehrskonzept mit allen Verkehrsträgern entwickeln.
Ich kann die Stadt Wien mit ihrer Politik durchaus verstehen. Die ÖBB hatten über Jahre NULL Interesse, die S-Bahn entsprechend auszubauen. Wobei die Schwierigkeiten einer S-Bahn im Bereich der Vollbahn wohl schon ins 19. Jhd. zurück reichen. Kein Wunder, wenn sich die Stadt dann nach eigener Infrastruktur sehnt und diese baut. Wie müsste ein S-Bahnnetz aussehen, damit es ansatzweise die Aufgaben der U-Bahnen übernehmen könnte? Anpassung der (1950/60) vorhandenen Strecken und Mischverkehr reichen dazu bei weitem nicht. In Wien fehlt schlicht die Infrastruktur für eine leistungsfähige S-Bahn. S-Bahn beschränkt sich auf die Stammstrecke, die jedoch mehr eine Sammelachse verschiedenster Regionalverbindungen ist.

Quote from: '5047.090',index.php?page=Thread&postID=339954#post339954
... Stammstrecke als unpraktisch erachten, zumal hier doch schon sehr dichte Zugsfolgen herrschen.
Selten so gelacht! Richtung Siemensstraße kommt es trotz nomineller Überlagerung von zwei S-Bahnlinien und zwei Regionalbahnlinien in der HVZ zu "Takt"Lücken von bis zu 30 min. "S-Bahn" und sehr dichte Zugsfolgen ist was anderes. Wer von ÖBB, VOR, ... hat den Fahrplan 2016 zu verantworten? Fahrplan für die Fahrgäste oder ausschließlich betriebsorientiert? Was nützen sehr dichte Zugsfolgen, wenn die ausschließlich die Stammstrecke belasten?

Ausnahme ist die S45. Die S80 zweite innerstädtische Linie abseits der Stammstrecke fährt weitgehend an der Stadt vorbei, ist recht langsam (Stadlau - Hütteldorf war mit U2 & U4 trotz längerem Weg und Umsteigen nicht deutlich langsamer) und hat einen hundsmiserablen Takt: 60 min. Trotz Überlagerung mit Regionalverkehr ist man von "dichte Taktfolge" als eines der S-Bahnkriterien sehr weit weg.

Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=339966#post339966'
Schweift nun zwar vom Thema ab, aber wieso nutzt man nicht endlich die Donauuferbahn zwischen Handelskai und Praterkai für diese 2te Stammstrecke
Weil die Strecke an den meisten attraktiven Zielen vorbei führt - in weitem Abstand - und dazu fast keine Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern aufweist. Ohne gründlichen Um-/Ausbau bleibt das eine Umfahrung für Güterzüge.

Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=339966#post339966'
Bzw. hierzu zusätzlich die Strecke via Stadlau und Süßenbrunn.
Selbes wie oben: Die Fahrgäste werden in großem Bogen um die Stadt geführt. Für viele kommt es entweder zu Fahrzeitverlängerungen - da von Süden her per Feinverteilung (Wiener Linien) das eigentliche Ziel angefahren werden muss - und/oder es kommt zu weiterer Taktausdünnung, da es keinen Umsteigepunkt in Süßenbrunn gibt. Wenn von Norden kommend (Wolkersdorf, Gänserndorf, mit Einschränkung Korneuburg) jeder zweite Zug über Stadlau verkehrt , wird der Takt von den Außenästen Richtung Floridsdorf (-> U6), Praterstern (-> U1/U2) und Hbf halbiert.

Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=339970#post339970'
Weiß nicht, ob das hier der richtige Thread ist, dieses Thema weiterzuverfolgen.
Weshalb hast du dann hier das Thema "Überlastung der Stammmstrecke" angesprochen? Das führt unweigerlich zur Alternativsuche. 8o

Natürlich kann man das auch in anderen Themen diskutieren. Beispiel: Zukunftsvision U6-Verlängerung nach Stammersdorf (http://'http://fpdwl.at/forum/stadtverkehr-wien/zuk-nftiges/11271-u6-verl-ngerung-nach-stammersdorf/seite-19'). Allerdings ist dies fast sinnlos, da Verkehrsplanung in Großstädten immer mehr als nur eine einzelne Linie/Linienführung ist. Daher eigentlich "hoheitliche" Aufgabe der Region (= Bundesländer Wien, NÖ und Burgenland) - die unabhängig von Verkehrsträger und Verkehrsdienstleister einen Plan haben müssen, wie wo welcher ... ÖPNV angeboten soll. Danach Definition des Verkehrsträgers (Vollbahn, U-/Straßenbahn, Straße) und zum Schluss der Dienstleister. In Realität bestimmen die Dienstleister den VOR und damit kann der nur bedingt unabhängig agieren. Ergebnis: kein brauchbares S-Bahnnetz sondern nur angepasste Bestandsstrecken mit allerlei Zwängen von GV, FV und ÖPNV.

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: 5047.090 on July 20, 2016, 03:08:44 PM
Quote from: 'kami','index.php?page=Thread&postID=339972#post339972'
Von den max. 17 Zügen enden einige unmittelbar am Ende der angeblich an der Lastgrenze operierenden Stammstrecke in Floridsdorf und Meidling. D.h. die Stammstrecke könnte weitere Außenäste ohne zusätzliche Belastung aufnehmen bzw. mit ein paar zusätzlichen Der Flaschenhals liegt auf anderen Abschnitten im Wiener S-Bahnnetz!
Stammstrecke ist für mich, wie auch offenbar für dich, der Abschnitt Floridsdorf-Meidling. Ich hab nun nur kurz drüber geschaut, aber wenn man ein konstantes 3-Min Intervall fahren würde, wären hier tatsächlich noch ein paar Slots frei.
am Bsp. Praterstern Richtung Süden in der HVZ: Min 03, 12, 24, 33, 54* noch frei sein (*=außer Sa,So,Ft). Südl. vom Rennweg kommen dann noch die mind. 2x S7 dazu.
Dass sich einige Fahrten über Floridsdorf bzw. Meidling hinaus verlängern ließen: keine Frage - aber ohne Bestellung wird ja nichts gefahren.
Quote from: 'kami','index.php?page=Thread&postID=339972#post339972'
Ich kann die Stadt Wien mit ihrer Politik durchaus verstehen. Die ÖBB hatten über Jahre NULL Interesse, die S-Bahn entsprechend auszubauen.
Ehrlich gesagt ist oft schwer feststellbar, was "die ÖBB" wirklich von sich aus ausbauen wollen und nicht politisch initiert wird. Es hindert jedenfalls die Stadt Wien nicht daran, an die ÖBB heranzutreten und mit denen - wies jetzt z.B. bzgl Verbindungsbahn der Fall war - aktiv zu werden.
Quote from: 'kami','index.php?page=Thread&postID=339972#post339972'
Selten so gelacht! Richtung Siemensstraße kommt es trotz nomineller Überlagerung von zwei S-Bahnlinien und zwei Regionalbahnlinien in der HVZ zu "Takt"Lücken von bis zu 30 min. "S-Bahn" und sehr dichte Zugsfolgen ist was anderes.
Siemensstraße zähle ich nicht mehr zur Stammstrecke. Auch die S60 und S80 sind m.E. nur des Namens wegen Schnellbahnlinien, nicht aber vom Takt.
Quote from: 'kami','index.php?page=Thread&postID=339972#post339972'
Selbes wie oben: Die Fahrgäste werden in großem Bogen um die Stadt geführt.
Mag schon sein, was aber nicht zwingend hieße, daß es nicht auch hier welche gibt, die z.B. direkt zum Hbf oder nach Meidling wollen. Es ging ja lediglich um eine Mögliche Entlastung des Abschnittes Floridsdorf-Rennweg.
Quote from: 'kami','index.php?page=Thread&postID=339972#post339972'
Weshalb hast du dann hier das Thema "Überlastung der Stammmstrecke" angesprochen? Das führt unweigerlich zur Alternativsuche.
Weils ja eigentlich nicht direkt um Problemlösungen für die "überlastete Stammstrecke" geht, sondern um die Beurteilung der Zukunftsvision.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: pascal on July 21, 2016, 09:43:00 PM
Quote from: 'kami',index.php?page=Thread&postID=339972#post339972
Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=339966#post339966'
Schweift nun zwar vom Thema ab, aber wieso nutzt man nicht endlich die Donauuferbahn zwischen Handelskai und Praterkai für diese 2te Stammstrecke
Weil die Strecke an den meisten attraktiven Zielen vorbei führt - in weitem Abstand - und dazu fast keine Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern aufweist. Ohne gründlichen Um-/Ausbau bleibt das eine Umfahrung für Güterzüge.
Als S45-Verlängerung (wie bereits seit mehr als 30 Jahren immer wieder angekündigt) wäre sie aber schon recht brauchbar. Und eine bis Praterkai verlängerte S45 würde alle derzeit bestehenden Wiener U- und S-Bahn-Linien (außer der S60) miteinander verbinden (ich erwähne das nur, weil ja auch die WL immer so stolz sind, wenn sie eine neue Linie geschaffen haben, die möglichst viele U-Bahn-Linien verbindet).

Gut, der Umsteigeweg zur U1 bei der Reichsbrücke wäre tatsächlich etwas länglich; an anderen Orten gibt's aber durchaus ähnlich lange Wege (z.B. Hauptbahnhof: U1-S60/80). Wenn man sich durch diese Verlängerung einen Umsteigevorgang erspart und zusätzlich die Fahrzeit deutlich kürzer wird, kann das dennoch attraktiv sein. Ein Beispiel dafür wären Fahrten vom nördlichen U1-Einzugsgebiet in den (Nord-)westen (z.B. Kaisermühlen-Gersthof), wie ich sie recht häufig benötige. Da kommt zwar dann immer das Argument, dass solche Verbindungen keiner braucht, weil ja angeblich alle nur vom Stadtrand ins Stadtzentrum wollen; wenn dies aber tatsächlich so wäre, wäre die bereits jetzt sehr gute Auslastung der S45 unerklärlich.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: lol515 on July 21, 2016, 11:09:37 PM
Quote from: 'Schienenfreak','index.php?page=Thread&postID=339959#post339959'
Weil aber die Stammstrecke schon ziemlich "voll" ist, würde ich für diesen Zweck eine neue "2.Stammstrecke" unter Umbau des FJB zum Durchgangsbahnhof bevorzugen.
Wesentlicher billiger und sinnvoller wäre die Anschaffung von S-Bahn Garnituren und Ausrüstung dieser mit ETCS L3 oder einer für Wien angepassten Art von CIR-ELKE. Damit wären technisch Zugfolgen von mindestens 60 Sekunden möglich. Die "Äußeren" Bahnsteige in Wien Mitte und Praterstern könnten zwecks schneller Geschwindigkeiten dann nur noch zur Überholung im Verspätungsfall genutzt werden.

Was S-Bahn angeht habe ich bei mir am PC schon länger meine eigenen Ideen "festgehalten". Vielleicht inspiriert das ja wen:

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:
http://archiv.fpdwl.at/fotos/old_attachments/attachment.php?migrated=true&id=17608
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Sulva on July 24, 2016, 03:40:58 AM
Quote
Was S-Bahn angeht habe ich bei mir am PC schon länger meine eigenen Ideen "festgehalten". Vielleicht inspiriert das ja wen:
Was hälst du davon lol515?

je Stunde

S1: Mödling - Stammstrecke - Gänserndorf

S2: St.Pölten - Hütteldorf - Stammstrecke - Mistelbach

S3: Wr. Neustadt - Mödling - Stammstrecke - Hollabrunn

S4: Wr. Neustadt - Pottendorf - Himberg - Hbf - Hütteldorf - St.Pölten

S5: Wr. Neustadt - Mödling - Hbf - Flughafen

S6: St.Pölten - Hütteldorf - Hbf - Flughafen

S7: St.Pölten - Tulln - Praterstern - St-Marx - Bruck/Leitha

S8: Krems - Tulln - Klosterneuburg - Praterstern - Hbf - Meidling - Ebreichsdorf - Eisenstadt

S9: Krems - Tulln - Klosterneuburg - Praterstern - St-Marx - Flughafen

S10: Westbahnhof - Hbf - Himberg - Neusiedl

S11: Gloggnitz - Wr. Neustadt - Mattersburg - Eisenstadt

S12 : Krems - St. Pölten - Wilhelmsburg - Berndorf - Wr.Neustadt

je Viertelstündlich

S45 bzw. würde ich umbenennen in U7: Handelskay - Unter St-Veit - Hbf - Stadlau
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: strb on July 24, 2016, 10:12:02 AM
Quote

S7: St.Pölten - Tulln - Praterstern - St-Marx - Bruck/Leitha
Über die Götzendorfer Spange?

Quote
S45 bzw. würde ich umbenennen in U7: Handelskai - Unter St-Veit - Hbf - Stadlau
Wozu? Es ist ja immer noch eine S-Bahn und keine U-Bahn?
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Peter B. on July 24, 2016, 01:01:41 PM
Die Götzendorfer Spange wird nicht gebaut, stattdessen wird gerade eine schnellere Route direkt nach Bruck a. d. Leitha überlegt.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Sulva on July 24, 2016, 01:56:20 PM
Quote


Über die Götzendorfer Spange?
Von St. Pölten kommend über Tulln, über den Nordwestbahnhof nach Praterstern weiter über den Rennweg nach St. Marx, Zentralfriedhof, Kledering nach Himberg, weiter Gramatneusiedl, Götzendorf, Sarasdorf nach Bruck/Leitha

Müsste eigentlich ziemlich schnell gehen.


Quote
Wozu? Es ist ja immer noch eine S-Bahn und keine U-Bahn?
Hat mit der Präsenz und der Werbung zu tun. Ich bin der Meinung dass wenn sie wirklich als U-Bahn auf U-Bahnplänen eingezeichnet werden würde, dass dies den Effekt hat, als existierende Verbindung wahrgenommen zu werden und dies das Fahrgastpotential zunehmen lässt. Aber darüber kann man streiten. Viel wichtiger ist in jedem Fall die Verlängerung zum Hbf und eventuell nach Stadlau
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: strb on July 24, 2016, 02:37:11 PM
Quote
Quote
Wozu? Es ist ja immer noch eine S-Bahn und keine U-Bahn?
Hat mit der Präsenz und der Werbung zu tun. Ich bin der Meinung dass wenn sie wirklich als U-Bahn auf U-Bahnplänen eingezeichnet werden würde, dass dies den Effekt hat, als existierende Verbindung wahrgenommen zu werden und dies das Fahrgastpotential zunehmen lässt. Aber darüber kann man streiten. Viel wichtiger ist in jedem Fall die Verlängerung zum Hbf und eventuell nach Stadlau
Trotzdem bleibt es eine S-Bahn. Weder die Stationen, noch die Züge und auch nicht die Strecke sind als U-Bahn gebaut und darauf ausgelegt.
Außerdem ist das Fahrgastaufkommen ohnehin schon sehr stark.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: SchienenWolf on July 24, 2016, 04:03:48 PM
Sinnvoll wäre mMn nur eine Verlängerung der  :sbahn: -45 über Handelskai hinaus bis Praterkai (mit Haltestellen im Bereich Mexikoplatz/Reichsbrücke und Donaumarina).

Quote from: 'Schienenfreak','index.php?page=Thread&postID=339959#post339959'
An sich eine gute Idee, finde ich. Weil aber die Stammstrecke schon ziemlich "voll" ist, würde ich für diesen Zweck eine neue "2.Stammstrecke" unter Umbau des FJB zum Durchgangsbahnhof bevorzugen.
Ich möchte mich nicht wiederholen, warum idieses Projekt (http://'http://fpdwl.at/forum/stadtverkehr-wien/allgemeines/p304922-pm-s-bahn-unter-dem-stephansplatz-nieder-sterreichs-verkehrslandesrat-dr-ngt-auf-eine-neue-schnellbahn-mitten-durch-wien/#post304922') eher undurchfürbar ist. Die Lage des Franz-Josef-Bahnhofes ist für einen Durchgangsbahnhof eher . . sehr, sehr suboptimal. Man kann an dieser Stelle die FJB nicht weiter sinnvoll stadteinwärts verlängern ohne aufwendige, extrem teure und politisch undurchführbare Baumaßnahmen (Abbruch wohl ganzer Häuserzeilen, Umlegung unterirdischer Wasserläufe, gewaltige Tunnelbauten und Erdbewegungen,etc.), egal in welche Richtung.
Grüsse-SchienenWolf

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
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Post by: Linie 255 on July 24, 2016, 04:13:54 PM
Quote
Hat mit der Präsenz und der Werbung zu tun. Ich bin der Meinung dass wenn sie wirklich als U-Bahn auf U-Bahnplänen eingezeichnet werden würde, dass dies den Effekt hat, als existierende Verbindung wahrgenommen zu werden und dies das Fahrgastpotential zunehmen lässt. Aber darüber kann man streiten. Viel wichtiger ist in jedem Fall die Verlängerung zum Hbf und eventuell nach Stadlau
S-Bahn, Badner Bahn, U-Bahn ist doch eigentlich jeden egal hauptsache die Verbindung ist attraktiv und besitz eine gute Intervalle.
Die S45 in einer U7 (oder was auch immer du im Kopf hast) umzuwandeln würde überhaupt garnichts bewirken außer, dass es Geld kostet. Jeder der die Linie braucht benutzt sie, wenn nicht, dann braucht derjenige die auch nicht, die Nachfrage der Linie wird sich garnicht ändern nur weil sie einen anderen Namen hat.

Achja die Stammstrecke ist ja auch nicht als U-Bahnlinie eingezeichnet (U-Bahnplan in der U-Bahn), warum wird die so gut angenommen? Ganz einfach die Verbindung ist attrakitiv und besitzt eine gute Intervalle. (gute nicht zuverlässige :P )
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Schienenfreak on July 24, 2016, 07:27:51 PM
Quote from: 'SchienenWolf','index.php?page=Thread&postID=340064#post340064'
Ich möchte mich nicht wiederholen, warum idieses Projekt eher undurchfürbar ist. Die Lage des Franz-Josef-Bahnhofes ist für einen Durchgangsbahnhof eher . . sehr, sehr suboptimal. Man kann an dieser Stelle die FJB nicht weiter sinnvoll stadteinwärts verlängern ohne aufwendige, extrem teure und politisch undurchführbare Baumaßnahmen (Abbruch wohl ganzer Häuserzeilen, Umlegung unterirdischer Wasserläufe, gewaltige Tunnelbauten und Erdbewegungen,etc.), egal in welche Richtung.

Ist mir klar, war ja auch nur eine Idee, um den FJB aufzuwerten. Wichtig ist mir nur, dass der FJB bleibt, egal wie man evtl. eine zusätzliche S-Bahn-Stammstrecke macht.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: lol515 on July 24, 2016, 10:41:15 PM
Quote from: 'Peter B.','index.php?page=Thread&postID=340058#post340058'
Die Götzendorfer Spange wird nicht gebaut
Eine Art Götzendörfer Spange existiert bereits.
Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=340050#post340050'
Was hälst du davon lol515?
Komm bei deinen Ideen nicht ganz mit, sind ja irgendwie kaum gebündelt und haben teilweise komische Laufwege. Ich mein wer braucht eine S-Bahn (!) von Gloggnitz nach Eisenstadt. Die müsste ja über 4 Stunden fahren.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Sulva on July 24, 2016, 11:13:34 PM
Quote
Komm bei deinen Ideen nicht ganz mit, sind ja irgendwie kaum gebündelt
und haben teilweise komische Laufwege. Ich mein wer braucht eine S-Bahn
(!) von Gloggnitz nach Eisenstadt. Die müsste ja über 4 Stunden fahren.   
Warum 4 Stunden fahren? Gloggnitz 3 Stationen bis Wr. Neustadt weiter nach Neudörfl, Bad Sauerbrunn Mattersburg weiter nach Eisenstadt (man müsste rund 9km neue Gleise nach Wulkaprodersdorf legen) Alles in allem ca. 10-12 Stationen Fahrzeit 45 Minuten vielleicht. Ich denke die Bevölkerungsdichte (östlich Eisenstadt, Mattersburg, Bad Sauerbrunn und mehrere Marktgemeinden rund 30.000 Einwohner Wr.Neustadt, westlich Neunkirchen, Ternitz, Gloggnitz ca. 33.000) rechtfertigt schon eine eigene Schnellbahn, muss ja kein stündlicher Takt sein.

Ziel dieser Strecke, er soll als Zubringer nach Wr.Neustadt dienen. Und Wr. Neustadt soll einen attraktiven 15-20 Minuten Takt nach Wien haben.

Welche komische Laufwege meinst du?
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Post by: Modern on August 08, 2016, 06:33:26 PM
Deine Ansätze sind sehr gut. Man würde aber erst so gegen 2 Jahren Betrieb feststellen können, ob diese Linienwahl angenommen wird. Aber sehr mutig.

Ein verbessertes CIR-ELKE-System oder gar eine modifizierte LZB wäre für die Stammstrecke sehr von Vorteil. ETCS eher weniger, denn da sucht man ja noch immer krampfhaft nach (bzw. hat man keine) Lösungen, wie ein größerer Bhf. eingebunden werden kann. Ich denke da an Mh (Meidling). Von Wbf (Wien Hauptbahnhof) gar nicht zu sprechen. Bei ETCS wäre den Bahnen - mit Stand heute - ja am liebsten, wenn ein Bhf. max. ein Ausweichgleis hätte.
Quote from: 'lol515',index.php?page=Thread&postID=340010#post340010


Wesentlicher billiger und sinnvoller wäre die Anschaffung von S-Bahn Garnituren und Ausrüstung dieser mit ETCS L3 oder einer für Wien angepassten Art von CIR-ELKE. Damit wären technisch Zugfolgen von mindestens 60 Sekunden möglich. Die "Äußeren" Bahnsteige in Wien Mitte und Praterstern könnten zwecks schneller Geschwindigkeiten dann nur noch zur Überholung im Verspätungsfall genutzt werden.

Was S-Bahn angeht habe ich bei mir am PC schon länger meine eigenen Ideen "festgehalten". Vielleicht inspiriert das ja wen:
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Negjana on August 09, 2016, 08:49:19 PM
Wozu muss man den ganzen Hbf mit ETCS ausrüsten, wenn man nur die Stammstrecke ausrüsten will? Bei Meidling dasselbe.....
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Gottfried on August 29, 2016, 01:43:36 PM
Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=339946#post339946'
Hallo,

ich hätte da mal einen Vorschlag. Was haltet ihr von folgender Streckenführung als Verbindung für 2 reguläre S-Bahnverbindungen:

Krems - Tulln - Klosterneuburg - Nussdorf - über den Handelskai - eine Station bei der Adalbert-Stifter Straße - eine bei der Hellwag Straße (U6 Dresdner Straße) - weiter Richtung Nordwestbahnhof - eine Station unterirdisch der Dresdner Straße/Nordbahnstraße/Ecke Taborstraße - Einbindung in die Stammstrecke - Praterstern Endstation oder weiter Stammstrecke

Überlegung meinerseits: a) U4 müsste in einer weiteren Ausbauphase unbedingt verlängert werden bis Nussdorf, am besten gleich über die Donau Jedlesee - Schwarzlackenau - S Bahn Strebersdorf - Strebersdorf (Edmund Havranek Platz) b) eine neu zu bauende Haltestrelle zwischen Traisengasse und Praterstern z.b. mit den Namen Zwischenbrücken als richtige Station der Stammstrecke also die auch alle S-Bahnen anfahren würden c) eine neu zu bauende Station mit Namen Brigittenau direkt bei der Adalbert Stifter Straße d) eine neu zu bauende Station bei der Hellwagstraße mit dem Namen Dresdner Straße

Ich würde auf diese Streckenführung auch eine reguläre S-Bahn von St-Pölten über Tulln - Klosterneuburg schicken

So wie ich das sehe und mir das angeschaut habe, sind die Gleise alle vorhanden also zweispurig und sind auch elektrifiziert. Takt je S-Bahn halbe Stunde einmal über St. Pölten und einmal über Krems


Was hält ihr davon? Machbar? Sinnvoll? Teuer, was wären die Kosten dafür, was müsste gemacht werden? Schaut euch das mal am Plan an

Hallo Kollege,

Gute ideen, eventuell sollte man eine neue nordwestbahnbrücke für einen vollbahnverkehr wieder aufbauen und eine vebindung zum bhf. Heiligenstadt, ca 300m, bauen. Dann könnten die schnellbahn 45 und eine neue linie über die früher bestehende strecke der NWB über Jedlesee richtung Strebersdorf fahren und damit wäre die stammstrecke entlastet. Die ÖBB vermisst angeblich heute die nwb-brücke sehr!

Diese idee tauchte bereits in den 1920er jahren auf

Übrigens: wo finde ich den im beitrag erwähnten plan?

Gruss Gottfried
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Sulva on August 29, 2016, 07:13:21 PM
Der Plan hehe, ich meinte damit einen normalen Wien Stadtplan um das selbst nachvollziehen zu können

Zu meinen Vorschlag, es gibt da auch eine zweiten Möglichkeit statt das über den NwBh zu führen, kann man das über den Handelskai zum Praterstern zu führen. Fakt ist bei beiden Varianten müsste gebaut werden Übern NwBh müste man 200-300m untertunneln oder überbrücken auf die Stammstrecke. Über Handelskai müsste man auf Höhe der Innstraße auch einige hundert Meter untertunneln um dann auf die Stammstrecke anzubinden. Ich finde die Führung nach genauerer Überlegung über den Handelskai besser.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: kami on August 30, 2016, 09:24:54 AM
Quote from: 'Gottfried','index.php?page=Thread&postID=340753#post340753'
Gute ideen, eventuell sollte man eine neue nordwestbahnbrücke für einen vollbahnverkehr wieder aufbauen und eine vebindung zum bhf. Heiligenstadt, ca 300m, bauen. Dann könnten die schnellbahn 45 und eine neue linie über die früher bestehende strecke der NWB über Jedlesee richtung Strebersdorf fahren und damit wäre die stammstrecke entlastet.
Wie entlastet eine veränderte Führung der S45 die Stammstrecke?

Die S45 NICHT zur Stammstrecke (Handelskai) zu führen, wäre grober Unsinn, da dadurch Reiseströme unterbrochen werden. Wer von der S45 möchte nur zur NWB? Alle Fahrgäste mit Ziel Floridsdorf oder östlich davon müssen sich neue Wege suchen. Mich würde es nicht überraschen, wenn in dem Zuge die U6 und Stammstrecke stärker belastet werden.

Kleine Pferdefuß an deinen Planungen: Zwischen Donau und NWB gibt's keinen Platz für eine Bahnstrecke, die etwa der alten Trassenführung entspricht. Die Grundstücke sind verbaut oder zumindest verplant.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Sulva on September 08, 2016, 12:08:40 AM
Quote
Die S45 NICHT zur Stammstrecke (Handelskai) zu führen, wäre grober Unsinn, da dadurch Reiseströme unterbrochen werden.
Seh ich genauso. Die einzig wirkliche Verbesserung wäre eine Verbindung übern Handelskai zum Praterstern. Ein solcher Ausbau würde nicht nur gut für die S45 sein, sondern auch eine Verbindung aus Nord und Nordwesten zur Stammstrecke schaffen.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Negjana on September 08, 2016, 10:57:55 AM
Quote from: 'Sulva',index.php?page=Thread&postID=341106#post341106
Seh ich genauso. Die einzig wirkliche Verbesserung wäre eine Verbindung übern Handelskai zum Praterstern. Ein solcher Ausbau würde nicht nur gut für die S45 sein, sondern auch eine Verbindung aus Nord und Nordwesten zur Stammstrecke schaffen.

Du hast noch immer keine Lösung gebeben wie du zusätzliche Züge auf der Stammstrecke unterbringen willst bzw. wie du damit umgehen willst, dass Richtung Norden auf der Stammstrecke nicht jeder Zug zumindest Floridsdorf erreicht.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Sulva on September 08, 2016, 12:57:24 PM
Mein Lösungsvorschlag wäre wie ich schon gesagt habe, keine Regionalzüge primär mehr nach Wien einfahren zu lassen vor allem nicht über die gesamte Stammstrecke, sondern die nur an die S-Bahn anzubinden. Ich gebe ein Beispiel, wie ich das meine, z.b. ein Regionalzug aus Gmünd , ich würde diesen einen Halt machen lassen in Absdorf-Hippersdorf um an die Strecke Krems Wien anzuknüpfen und weiterzuführen bis nach Stockerau oder Korneuburg um dort an die S-Bahn anzuknüpfen aber ihn nicht mehr nach Wien lassen.

Mir geht es primär um ein ein tatsächliches S-Bahn System ins Wiener Umland mit Hauptaugenmerk, dass vor allem die Bezirkshauptstädte an dieses angebunden wären und einen akzeptablen Takt nach Wien hätten. Die Regionalzüge hätten vor allem die Funktion eines Zubringers zu diesem vordergründig, außer man hätte noch Platz für diese.


Ich denke wenn du meinen Vorschlag für eine Neuordnung des S-Bahn Systems betrachtest


S1: Mödling - Stammstrecke - Gänserndorf

S2: St.Pölten - Hütteldorf - Stammstrecke - Mistelbach

S3: Wr. Neustadt - Mödling - Stammstrecke - Hollabrunn

S4: Wr. Neustadt - Pottendorf - Himberg - Hbf - Hütteldorf - St.Pölten

S5: Wr. Neustadt - Mödling - Hbf - Flughafen

S6: St.Pölten - Hütteldorf - Hbf - Flughafen

S7: St.Pölten - Tulln - Praterstern - St-Marx - Bruck/Leitha

S8: Krems - Tulln - Klosterneuburg - Praterstern - Hbf - Meidling - Ebreichsdorf - Eisenstadt

S9: Krems - Tulln - Klosterneuburg - Praterstern - St-Marx - Flughafen

S10: Westbahnhof - Hbf - Himberg - Neusiedl

S11: Gloggnitz - Wr. Neustadt - Mattersburg - Eisenstadt

S12 : Krems - St. Pölten - Wilhelmsburg - Berndorf - Wr.Neustadt


je Viertelstündlich

S45 : Praterstern - Handelskay - Unter St-Veit - Hbf - Simmering/Stadlau

wirst du sehen, dass da viele nicht auf der Gesamten Stammstrecke fahren, sondern diese nur teilbefahren, von daher müsste dann eigentlich auch noch Luft sein für ausgesuchte Regionalzüge, wenn man dies denn so umsetzen möchte.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Rasengleis on September 08, 2016, 02:21:01 PM
Und die von dir genannten S-Bahnen halten in allen Stationen? Das würde ja auf vielen Relationen zu einer massiven Fahrzeitverlängerung führen!!!
Wenn du dann von Gmünd nach Wien fährst, müsstest du einmal zusätzlich umsteigen und dein Zug würde zwischen Absdorf-Hippersdorf und Wien in allen Stationen halten (im Gegensatz zu jetzt, wo der Zug nur in Tulln stehen bleibt).
Also ich halte von dem Konzept wenig...
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: kami on September 08, 2016, 05:14:44 PM
Quote from: 'Negjana','index.php?page=Thread&postID=341118#post341118'
Du hast noch immer keine Lösung gebeben wie du zusätzliche Züge auf der Stammstrecke unterbringen willst bzw. wie du damit umgehen willst, dass Richtung Norden auf der Stammstrecke nicht jeder Zug zumindest Floridsdorf erreicht.
Einfache Lösung: Das nutzen, was man hat. 8o Theoretische Zugfolge auf der Stammstrecke: 2.5 min -> 24 Züge je Stunde (u.U. soagr 2 min Abstand). Momentan im Bestfall 16 Züge je Stunde. Die sechs Züge der S45 hätten somit bequem Platz auf der Stammstrecke. Was auch immer die dort sollen.

Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=341125#post341125'
wirst du sehen, dass da viele nicht auf der Gesamten Stammstrecke fahren, sondern diese nur teilbefahren, von daher müsste dann eigentlich auch noch Luft sein für ausgesuchte Regionalzüge, wenn man dies denn so umsetzen möchte.
Das halte ich für keine so gute Idee. Auch nicht, dass mit dem Konzept
Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=341125#post341125'
S5: Wr. Neustadt - Mödling - Hbf - Flughafen

S6: St.Pölten - Hütteldorf - Hbf - Flughafen
[...]
S9: Krems - Tulln - Klosterneuburg - Praterstern - St-Marx - Flughafen
Transdanubien seine umsteigefreie zum Flughafen verliert. St. Pröllten und Wiener Neustadt haben sowieso Direktverbindungen mit dem beschleunigten NV (bekannt als IC bzw. RJ) zum Flughafen. Weshalb zusätzlich die S-Bahn? Weshalb dafür eine bestehende Verbindung ersatzlos streichen?

Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=341125#post341125'
Mir geht es primär um ein ein tatsächliches S-Bahn System ins Wiener Umland mit Hauptaugenmerk, dass vor allem die Bezirkshauptstädte an dieses angebunden wären und einen akzeptablen Takt nach Wien hätten. Die Regionalzüge hätten vor allem die Funktion eines Zubringers zu diesem vordergründig, außer man hätte noch Platz für diese.
Das bedeutet ewig lange Fahrzeiten. Wie lange verkehrt eine S-Bahn von Wiener Neustadt nach Wien, wie lange ein R und wie lange ein beschleunigter R? Welchen Zug wird der Fahrgast aus Wiener Neustadt wohl für eine Fahrt bevorzugt nutzen?
Selbes gilt wohl für die meisten anderen Bezirksstädte, die per S- und R-Bahn mit Wien verbunden sind: Der Fahrgast nimmt die schnelle Verbindung. Weshalb diese schnelle Verbindung in die Stadt* aufgeben, wenn dazu keine Not besteht? Irgendein Zug muss die Aufgabe Regionalzüge auf der Stammstrecke übernehmen. Sonst wird der Takt dort noch lichter! Sollen das zusätzliche Rumpf-S-Bahnen sein, die nur innerhalb Wiens verkehren? Dann bitte keine Kritik mehr an Wiens U-Bahnbau, wenn die ÖBB/S-Bahn das selbe kopiert.

*Die stammstrecke führt zwar nicht direkt in die Stadt, was sie aber auch nicht macht, wenn am Rand (Floridsdorf oder Meidling oder Schwechat) von der R-Bahn in die S-Bahn umgestiegen werden muss.
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Post by: Linie 255 on September 08, 2016, 05:58:30 PM
Quote
Theoretische Zugfolge auf der Stammstrecke: 2.5 min -> 24 Züge je Stunde (u.U. soagr 2 min Abstand). Momentan im Bestfall 16 Züge je Stunde. Die sechs Züge der S45 hätten somit bequem Platz auf der Stammstrecke. Was auch immer die dort sollen.
Theoretische ist es möglich, aber funktioniert es auch in der Praxis? Wir haben aktuell einen 3 Minuten Takt in der HVZ, dennoch kommen viel zu viele Züge unpünktlich an, obwohl die meisten Züge pünktlich in (von Norden) Floridsdorf und (von Süden) Meidling ankommen.

Jetzt meine Frage, warum funktioniert es aktuell nicht, obwohl es theoretisch sogar möglich wäre, noch mehr Züge verkehren zu lassen? Warum muss die S80 bzw. S7 immer vor der Weiche der Stammstrecke mindestens 1 Minute herumstehen? (passiert oft)
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Post by: Negjana on September 08, 2016, 05:59:19 PM
Vergessts den, bei dem ist Hopfen und Malz verloren.....  :rolleyes:
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Post by: Sulva on September 08, 2016, 06:04:29 PM
Quote
Die sechs Züge der S45 hätten somit bequem Platz auf der Stammstrecke. Was auch immer die dort sollen.
Bei meinem Vorschlag würde der Praterstern nur der Endpunkt der S45, daher eigentlich nicht wirklich die Stammstrecke befahren. Im Süden würde sie lediglich ziwschen Meidling und Hbf fahren daher die Stammstrecke anstreifen und ebenfalls nicht wirklich befahren.

Quote
Transdanubien seine umsteigefreie zum Flughafen verliert. St. Pröllten
und Wiener Neustadt haben sowieso Direktverbindungen mit dem
beschleunigten NV (bekannt als IC bzw. RJ) zum Flughafen. Weshalb
zusätzlich die S-Bahn?
Meine Idee dahtiner ist folgende, nämlich endlich diese Diskussionen um eine U-Bahnverlängerung nach Kaiserebersdorf abzustellen durch eben einen reglären Schnellbahntakt, detto gilt das auch für Klosterneuburg. Bez. Kaiserebersdorf kann man ja auf dieser Strecke noch Regionalzüge einschieben z.b. aus Wolfsthal

Die zweite Idee dahinter, warum nicht den 3 größten Städten in NÖ eine Direktverbindung zum Flughafen ermöglichen? Die Strecke muss ja ohnehin befahren werden

Quote
Weshalb diese schnelle Verbindung in die Stadt* aufgeben, wenn dazu keine Not besteht?
Wie gesagt, so lange Platz ist, muss nichts gestrichen werden. Jedoch stellt sich die Frage für mich, warum ein Regionalzug die gesamte Stammstrecke befahren muss? Warum genügt es nicht die Stammstrecke anzustreifen, denn dann hätte man auch Kapazitäten frei. Warum muss ein Zug nach Retz die gesamte Stammstrecke befahren? Man könnte genauso gut auch einen solchen ab Floridsdorf führen, dasselbe gilt auch für Laa an der Thaya. Wieso kann man einen Regionalzug aus Bernhardsthal oder Laa/Thaya nicht über Süßenbrunn nach Stadlau z.b Hbf führen? Warum muss man diese unbedingt über die Stammstrecke führen, ich meine dafür gibt es keinen sonderlich guten Grund. Man könnte ja noch immer aus allen Teile Niederösterreichs nach Wien reinfahren, jedoch muss es doch möglich sein, die Stammstrecke rein für das reguläre Schnellbahnnetz freizuhalten.
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Post by: Negjana on September 08, 2016, 06:23:46 PM
Du hast ganz Recht, alle Retzer, Laaer, Hohenauee, wollen alle nur nach Floridsdorf, alle aus dem südlichen Zentralraum wollen nur nach Meidling. Die Brucker wollen alle zum Hbf, die St.Pöltner hingegen alle zum Westbhf. Die endenden Züge aus Norden haben auch Unmengen an freien Bahnsteigen, wo sie die S-Bahn nicht behindern und die Kapazität fressen.

Ist es wirklich zu viel verlangt, die Vorteile von Durchbindern zu erkennen und einzusehen, dass haufenweise AUF DER STAMMSTRECKE ENDENDE Züge ein absoluter Schwachsinn sind?

Falls du es nicht erkennst: der erste Absatz ist Sarkasmus......
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Post by: 5047.090 on September 09, 2016, 09:52:33 AM
@Negjana, Kami, Sulva

Ich finde, man könnte hier vielleicht da ansetzen, dass man die unterschiedlichen Sichtweisen einander ergänzend umsetzt.
Es zeigt sich heute ja mehr als deutlich, dass viele Strecken in der HVZ absolut am Limit sind. Die Durchbinder haben zwar den Vorteil, dass Pendler aus dem Umland sämtliche Ziele zwischen Meidling und Floridsdorf ansteuern können, ohne dafür umsteigen zu müssen.
Auf der anderen Seite aber schafft man sich damit künstliche Kapazitätsprobleme, weil die Stammstrecke keine längeren Züge als 5teilige DoStos oder Doppelgarnituren verträgt.

Zumindest im morgendlichen Spitzenverkehr oder aber eben auch am späten Nachmittag wären Verstärkerzüge mit mehr als nur 5 Wagen durchaus fein.
Unter tags reicht die Gefäßgröße für die Durchbinder sowieso.

Nehm ich aber nun z.B. die Südbahn als Bsp her und würde nur jeden 2ten der 15minütlich verkehrenden Regionalzüge (z.B. jene, die nicht in Vöslau und Liesing halten) mit DoSto Garnituren mit mehr als nur 5 Wagen führen, würden die zahlreichen neuen P+R Anlagen auch mehr Sinn machen.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Negjana on September 09, 2016, 10:51:38 AM
Quote from: '5047.090',index.php?page=Thread&postID=341155#post341155
Auf der anderen Seite aber schafft man sich damit künstliche Kapazitätsprobleme, weil die Stammstrecke keine längeren Züge als 5teilige DoStos oder Doppelgarnituren verträgt.

Kannst du das erklären? Sind bei S-Bahnzügen die Bahnsteige leicht länger?
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Post by: 5047.090 on September 09, 2016, 11:30:23 AM
Quote from: 'Negjana','index.php?page=Thread&postID=341158#post341158'
Kannst du das erklären? Sind bei S-Bahnzügen die Bahnsteige leicht länger?
Was meinst du? Ich schreibe von den überfüllten Zügen außerhalb der Stammstrecke, die mit ihren 5teiligen DoStos am Limit sind.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: Negjana on September 09, 2016, 11:45:48 AM
Quote from: '5047.090',index.php?page=Thread&postID=341161#post341161
Was meinst du? Ich schreibe von den überfüllten Zügen außerhalb der Stammstrecke, die mit ihren 5teiligen DoStos am Limit sind.

Aha und die Lösung ist, alle am Anfang und Ende der Stammstrecke umsteigen zu lassen? Kapazitätsprobleme durch Umstieg aufs Auto beseitigen oder was?
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Post by: kami on September 09, 2016, 03:55:05 PM
Quote from: 'Linie 255','index.php?page=Thread&postID=341137#post341137'
Theoretische ist es möglich, aber funktioniert es auch in der Praxis? Wir haben aktuell einen 3 Minuten Takt in der HVZ, dennoch kommen viel zu viele Züge unpünktlich an, obwohl die meisten Züge pünktlich in (von Norden) Floridsdorf und (von Süden) Meidling ankommen.
Interessant: Wenn die Züge von Laaer Ostbahn und Nordbahn verspätet in Leopoldau sind, sollen die pünktlich in Floridsdorf ankommen. Ich kannte es bisher anders herum: Pünktlich bis Siemenstraße und vor Floridsdorf warten, das zwei verspätete Züge aus Ri. Stockerau vor "meiner" S-Bahn auf die Stammstrecke mussten. Darunter war eine S-Bahn, die nur bis Meidling verkehrt, während meine bis Mödling fuhr. Die Ri. Mödling hätte locker in der Stammstreckentrasse der anderen S-Bahn fahren können.
Aus Süden kommen auch immer wieder Züge verspätet nach Wien.

Wenn auf der Stammstrecke Verspätungen entstehen, nicht selten aufgrund des Betriebsablaufes: Wer 9 min Fahrgäste auflaufen lässt, darf sich nicht wundern, wenn die wartenden Fahrgäste alle in die erste Bahn nach der Pause wollen. Gleichzeitig erschwert der volle Bahnsteig schon das Aussteigen. Ergo braucht die im Endeffekt übervolle Bahn etwas länger und alle anderen, halbleeren Bahnen stellen sich an. Beliebt auch das Spiel "Ausfall", so dass die Lücke durchaus länger werden kann als die geplanten 9 min. Vieles auf Planungsfehler bzw. Fehler beim Verkehrsdienstleister zurückzuführen. Die Suppe löffelt der Fahrgast aus. Die ÖBB freuen sich hingegen wie ein Schneekönig, dass der ausgefallene Zug als "pünktlich" in die Statistik kommt. X(

Natürlich sind 3 (oder 2.5 oder 2) min Zugfolge knapp. Erst recht beim unflexiblen Betriebsablauf, der die Züge nur in geplanter Reihenfolge auf die Strecke lässt.
Wenn das die Infrastruktur nicht packt, muss die geändert werden.
So die Prognosen stimmen, wird es mehr Fahrgäste geben (absolut betrachtet). Vor dem Hintergrund allein an den stabilen Fahrplan zu denken und dafür die Takte noch weiter auszudünnen, ist eine denkbar schlechte Idee. Bereits jetzt gibt es in der HVZ eine Taktlücke von 27 min zwischen Stadt und dem Hauptsitz eines der größten (privaten) Arbeitgebers in AT. Dass an der selben Schnittstelle zum SPNV eine FH, der größte außeruniversitäre Forschungsdienstleister ATs und noch ein paar kleinere Firmen Standorte haben: Egal - sollen sehen, wie die in der HVZ dort hin kommen! Wie dünn soll der Takt noch werden?

Andere S-Bahnen schaffen auf ähnlicher Infrastruktur (= zweigleisig, keine niveaugleichen Kreuzungen mit anderen Verkehrswegen, de facto fahrdynamisch gleichwertige Züge, ...)Takte von 90 sec. Davon ist Wien meilenweit entfernt.

Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=341139#post341139'
Meine Idee dahtiner ist folgende, nämlich endlich diese Diskussionen um eine U-Bahnverlängerung nach Kaiserebersdorf abzustellen durch eben einen reglären Schnellbahntakt,
Schon mal einen Blick auf die Landkarte geworfen: Wo liegt die Station Kaiserebersdorf und wo liegt der Wohnschwerpunkt in Kaiserebersdorf? Die S-Bahn als Ersatz der Straßenbahn oder einer möglichen U3 anzusehen, ist IMHO sehr mutig! Eine U3 Ri. Kaiserebersdorf würde den WL auch eine Direktverbindung des Großprofilnetzes mit der Hauptwerkstatt bringen. Wer der Prater mit einer Betriebsstrecke untertunnelt, wird vor den paar Metern zur Hauptwerkstätte nicht zurückschrecken. Damit würde der aufwändige Transport über die Vollbahn (inkl. Verladung) entfallen.

Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=341139#post341139'
Die zweite Idee dahinter, warum nicht den 3 größten Städten in NÖ eine Direktverbindung zum Flughafen ermöglichen? Die Strecke muss ja ohnehin befahren werden
St. Pölten (damit Krems über die Zentralhaltestelle Tullnerfeld) und Wiener Neustadt haben Direktverbindungen zum Flughafen. Wesentlich schnellere, als eine S-Bahn. Wer sollte aus diesen Städten mit einer S-Bahn in grob dreifacher Fahrzeit zum Flughafen fahren wollen?

Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=341161#post341161'
Ich schreibe von den überfüllten Zügen außerhalb der Stammstrecke, die mit ihren 5teiligen DoStos am Limit sind.
Wenn das wirklich der Fall ist, was ich Richtung Norden stark bezweifle, muss das Angebot außerhalb der Stammstrecke verstärkt werden. Wenn Züge auf die Strecke(n) passen: in Floridsdorf bzw. Meidling endende Züge in die Pampa führen. Wenn die Streckenkapazität das Problem ist: Züge mit größerer Kapazität nutzen. Dosto-EMU sind seit Jahrzehnten bekannt. So viel langsamer als die S-Bahnen sind die nicht (Beschleunigung). Dauer des Fahrgastwechsel ist kein Thema, sonst würden die ÖBB auf 150m nicht mit acht bis zwölf Türen arbeiten, sondern richtige S-Bahngarnituren nutzen, die die doppelte Türanzahl und deutlich bessere Beschleunigungswerte aufweisen.
Nach Wiener Neustadt gibt's für die ganz eiligen eine schnelle Alternative: RJ - falls nicht durch S-und/oder R-Bahn oder GV oder ... ausgebremst. Gut - fährt nicht von der Stammstrecke,
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: 5047.090 on September 10, 2016, 01:37:25 PM
Quote from: 'Negjana',index.php?page=Thread&postID=341162#post341162
Aha und die Lösung ist, alle am Anfang und Ende der Stammstrecke umsteigen zu lassen? Kapazitätsprobleme durch Umstieg aufs Auto beseitigen oder was?
Sag, hast du mein Posting gelesen? Ich hab von *zusätzlichen* Verstärkerzügen geschrieben, die man mit mehr als 5 Waggons ausrüstet und allein schon deswegen halt in Meidling oder am Hbf endet. Ich stelle nicht die Sinnhaftigkeit der Durchbinder bzw. des umsteigefreien Reisens in Frage.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: kami on September 10, 2016, 05:44:45 PM
Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=341201#post341201'
Ich hab von *zusätzlichen* Verstärkerzügen geschrieben, die man mit mehr als 5 Waggons ausrüstet und allein schon deswegen halt in Meidling oder am Hbf endet.
Gibt's ausreichend (städtischen) ÖPNV, der die Fahrgäste am Hbf/Meidling "abholt"? Neben ein paar Straßenbahnen und Bussen sind das primär die S- und U-Bahnen. Die Stammstrecke ist angeblich überlastet, die U6 nicht für freie Kapazitäten und absolute Störsicherheit bekannt, die Wege vom "oberen" Hbf zur U1 alles andere als kurz, ... Zusätzlich das angebliche Kapazitätsproblem des Hbf, der primär auf durchfahrende Züge ausgelegt wurde. Klingt nicht nach optimalen Voraussetzungen, um am Hbf/Meidling weitere Fahrgastmassen abzuladen.

Was ginge (zumindest vom Netz): die überlangen Durchbinder über Simmering und Stadlau Richtung Floridsdorf schicken. Bahnsteiglänge in Stadlau habe ich nicht im Kopf, die restlichen wichigen Stationen (Simmering, Leopoldau, Floridsdorf) vertragen mehr als 140 m.

Ansonsten: Kreativität beim VOR, mal das komplette SPNV-Netz im Großraum Wien analysieren: Was wollen die Fahrgäste? Welches Netz gibt es? Was fehlt, um die Fahrgastwünsche zu befriedigen. Wie teuer sind notwendige Aus-/Umbauten? Rollmaterial? Betreiber? ... Vielleicht kann der VOR mehr als kurzfristig Gelder zu den ÖBB schieben? Ich glaube es nicht.
Title: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
Post by: 5047.090 on September 10, 2016, 07:05:01 PM
Wären auch alles Varianten, die man andenken könnte.
Ich fand an sich den von der AK anvisierten S-Bahn Ausbau in deren Bericht nicht so schlecht.