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Stadtverkehr Wien => Zukünftiges => Topic started by: ziptul on June 05, 2009, 04:28:56 PM

Title: Linie 30
Post by: ziptul on June 05, 2009, 04:28:56 PM
Vorab: Ich hoffe, ich bin im richtigen Forum mit diesem Posting.
Es läuft zwar auf einen Verbesserungsvorschlag hinaus, der ist aber eigentlich ein Verschlechterungsrückgängigmachungsvorschlag und beginnt eigentlich mit einer Frage, die ich selbst nicht beantworten kann.

Die Frage:
Braucht es eigentlich eine Linie 30 bis Stammersdorf? Ist die Auslastung des 31ers dort wirklich so groß, dass immer ein zweiter Zug hinten nach fahren muss?

Die Frage offenbart schon, dass ich das nämlich anzweifle.
Bis vor einiger Zeit gab es:
1. Eine Linie vom Schottenring nach Stammersdorf (die Linie 31).
2. Eine Linie 32 vom Schottenring nach Strebersdorf, wenn ich nicht irre.
3. Eine Linie 31/5 von der Josfestädter Straße bis zur Gerasdorfer Straße.

Dann hat man die Verbindung Schottenring-Strebersdorf gekappt und die Linie, die parallel zum 31er führte ebenfalls (die endet jetzt irgendwo im Nirvana zwischen ein paar Hochhäusern in sicherer Entfernung zu jedem hochrangigeren Verkehrsmittel).

Vor kurzer Zeit kam dann wie aus dem Nichts die Linie 30, die einfach von Floridsdorf aus dem 31er hinten nach zuckelt.

Jetzt wäre meine Frage:
Würde es nicht einigermaßen eine Verbesserung bringen, wenn man diese Linie
1. zur Gerasdorfer Straße kürzt auf der einen Seite und
2. zur Josefstädterstraße verlängert auf der anderen Seite.
Dann könnte man die auch über die Klosterneuburger Straße fahren lassen und den 31er wieder auf seine Stammstrecke zurückschicken (ich weiß, das ist sowas wie ein ceterum censeo von mir, das schon einige nervt, aber ich sehs halt nicht ein).
Wenn man dann noch lustig ist, kann man ja überlegen, ob nicht eine Verbindung von Stadtzentrum und Strebersdorf doch etwas wünschenswertes wäre (wirds aber nicht spielen, weil da könnt sich ja ein U-Bahn-Bau als unnötig herausstellen ... andererseits, wann hat das die Wiener Linien schon von einem U-Bahn-Bau abgehalten?).

Also ... bitte um Meinungen, Ergänzungen und Widersprüche ... bin schon gespannt!
Title: RE: Linie 30
Post by: 95B on June 05, 2009, 04:56:54 PM
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Original von ziptul
Braucht es eigentlich eine Linie 30 bis Stammersdorf?
Ja.

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Original von ziptul
Ist die Auslastung des 31ers dort wirklich so groß, dass immer ein zweiter Zug hinten nach fahren muss?
Hinten nach nicht - es wäre schön, wenn 30 und 31 in gleichmäßigem Abstand fahren würden und nicht ständig im Geleitzug. Aber die Kapazität wird zweifellos benötigt.

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Original von ziptul
Die Frage offenbart schon, dass ich das nämlich anzweifle.
Was du aber nicht berücksichtigt hast: In der Zwischenzeit ist die Bevölkerung rund um die Brünner Straße, vor allem ganz draußen, immer mehr geworden.

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Original von ziptul
Dann hat man die Verbindung Schottenring-Strebersdorf gekappt und die Linie, die parallel zum 31er führte ebenfalls (die endet jetzt irgendwo im Nirvana zwischen ein paar Hochhäusern in sicherer Entfernung zu jedem hochrangigeren Verkehrsmittel).
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Als die Linie 32 eingestellt wurde, hat man den 31/5 in 33 umbenannt und auch außerhalb der HVZ fahren lassen.

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Original von ziptul
Vor kurzer Zeit kam dann wie aus dem Nichts die Linie 30
Der 30er kam keineswegs aus dem Nichts, sondern ersetzte im 21. Bezirk ab 27. Dezember 2004 die Linie 33, die mit 23. Dezember ebendort eingestellt worden war.

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Original von ziptul
Wenn man dann noch lustig ist, kann man ja überlegen, ob nicht eine Verbindung von Stadtzentrum und Strebersdorf doch etwas wünschenswertes wäre
So sehr diese Verbindung für einen Teil der Bevölkerung auch wünschenswert wäre: Auf der Strecke über die Floridsdorfer Brücke wird die Kapazität einfach nicht benötigt, außerdem hat die Linie 31 einen ziemlichen Fahrgaststrombruch am Franz-Jonas-Platz zur Schnellbahn und U6. Das wäre bei einem 32er mit Sicherheit ebenso der Fall.

Eine Linie 32 wäre meiner Ansicht nach nur realisierbar, wenn dafür um die Hälfte weniger 31er in die Stadt fahren. Dazu müsste der 30er jedoch zu einer Ganztageslinie werden und ebenso eine Linie Floridsdorf - Strebersdorf, nennen wir sie mangels anderer sinnvoller Signale einmal "34", eingerichtet werden.

Dann würde die Kapazität diesseits der Floridsdorfer Brücke stimmen. Jedoch müsste man 31 und 32 auf demselben Weg in die Stadt führen, da sonst die Strecken in der Klosterneuburger Straße und Jägerstraße unterversorgt wären. Das bedingt allerdings wiederum eine Beibehaltung des 33ers.
Title: RE: Linie 30
Post by: Revisor on June 05, 2009, 04:58:06 PM
"Bis vor einiger Zeit" ist gut.  :D Die Linie 32 wurde vor ziemlich genau 13 Jahren eingestellt. Gleichzeitig wurde auch die nur in der HVZ verkehrende Linie 31/5 durch die an allen Tagen ganztägig verkehrende Linie 33 ersetzt. Das alles geschah im Zuge der Eröffnung der U 6 nach Floridsdorf. Den 30er schließlich gibt es seit 2004.

Meine Meinung zum 30er: Ja, es ist sinnvoll, ihn bis Stammersdorf fahren zu lassen, um den Bewohnern der inzwischen bereits zahlreichen Wohnhausanlagen in diesem Bereich ein attraktives Intervall anzubieten. Über die Floridsorfer Brücke hingegen ist selbst der 31er fast noch überdimensioniert und man braucht keinesfalls eine Verstärkungslinie. Daß es sinnvoller wäre, den 33er vom Friedrich-Engels-Platz statt über den 5er zum Schottenring zu führen, ist eine andere Geschichte. Allerdings würde ich einem Streckentausch der Linien 31 und 33 (neu) nicht oder nur bedingt zustimmen.
Title: RE: Linie 30
Post by: Clemens on June 05, 2009, 05:44:09 PM
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Original von Revisor
Allerdings würde ich einem Streckentausch der Linien 31 und 33 (neu) nicht oder nur bedingt zustimmen.
Ich würde ihm gar nicht zustimmen! Die Strecke über die Klosterneuburger Straße hat eindeutig den höheren Verkehrswert. In der äußeren Jägerstraße gibt es grad einmal die wenig frequentierte Haltestelle Brigittaplatz.

Zum 30er: Der wird zweifellos gebraucht. Um das festzustellen muss man sich zur HVZ nur einmal auf den Franz-Jonas-Platz stellen und schauen was dort los ist.
Title: RE: Linie 30
Post by: Linie 41 on June 05, 2009, 06:45:05 PM
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Original von Revisor
Daß es sinnvoller wäre, den 33er vom Friedrich-Engels-Platz statt über den 5er zum Schottenring zu führen, ist eine andere Geschichte.
Dann müßte man aber für die Linie 5 definitiv einen Verstärker zwischen Brigittenau und Josefstädter Straße einführen. Zumindest tagsüber.
Title: Linie 30
Post by: jemand88 on June 05, 2009, 09:38:54 PM
Ich verstehe bis heute nicht, wieso man den 30er eingeführt hat.
Dass auf der Strecke über die Floridsdorfer Brücke keine zweite Linie notwendig ist, ist für mich kein Argument, denn erstens sind das nur drei Stationen und zweitens gibt es auch genug andere Linien, die völlig unnötig auf einer viel längeren und teureren Strecke unterwegs sind wie z.B. die U1 zwischen Kagraner Platz und Leopoldau.

Während man früher beispeilsweise direkt mit dem 33er vom FJB nach Floridsdorf fahren konnte und für diese Strecke ca. 17-18 Minuten gebraucht hat, muss man jetzt mit der U-Bahn fahren oder bei der Klosterneuburger Straße in den 31er umsteigen. Jedenfalls benötigt man jetzt für diese Strecke ziemlich genau 25 Minuten oder wenn man Pech hat, kann's sogar noch länger dauern.

Würde man den 33er zumindest nach Floridsdorf verlängern, dann wäre er sicher nicht so schlecht frequentiert wie es derzeit der Fall ist, wo er am Friedrich-Engels-Platz (ver)endet.
Title: Linie 30
Post by: Revisor on June 05, 2009, 10:14:56 PM
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Original von jemand88
Ich verstehe bis heute nicht, wieso man den 30er eingeführt hat.

Weil man genau ab dort eine Verstärkerlinie zum 31er braucht und sonst nirgends.
Title: Linie 30
Post by: robb558 on June 05, 2009, 10:34:53 PM
Was ich nicht ganz durchschaue ist, warum das Signal 30 eingeführt worden ist.

Hätte man die Züge nicht mit dem Signal 31 fahren lassen können. Denn immerhin fährt der 30er exakt die selbe Strecke wie der 31er.

Ob jetzt Floridsdorf  oder Schottenring  am Display steht, kann doch jeder lesen. Es gibt ja auch bei anderen Linien Verstärkerzüge die nicht die ganze Strecke fahren und mit dem selben Signal unterwegs sind.

Außerdem wäre es so einfacher, das Intervall gleichmäßig zu halten.(Damit meine ich Stappelfahrten zu vermeiden) Denn sollte es notwendig sein könnte der Zug ja über Floridsdorf hinaus Richtung Stadt fahren.
Title: Linie 30
Post by: 5er-Franzi on June 05, 2009, 10:50:33 PM
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Original von robb558
Was ich nicht ganz durchschaue ist, warum das Signal 30 eingeführt worden ist.

Hätte man die Züge nicht mit dem Signal 31 fahren lassen können. Denn immerhin fährt der 30er exakt die selbe Strecke wie der 31er.

Ob jetzt Floridsdorf  oder Schottenring  am Display steht, kann doch jeder lesen. Es gibt ja auch bei anderen Linien Verstärkerzüge die nicht die ganze Strecke fahren und mit dem selben Signal unterwegs sind.

Außerdem wäre es so einfacher, das Intervall gleichmäßig zu halten.(Damit meine ich Stappelfahrten zu vermeiden) Denn sollte es notwendig sein könnte der Zug ja über Floridsdorf hinaus Richtung Stadt fahren.

Guckst du hier: Linie 30 (http://fpdwl.at/forum/thread.php?threadid=7700&hilight=Linie+30&hilightuser=1006) 8-)

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
Title: Linie 30
Post by: Linie 41 on June 06, 2009, 12:21:53 AM
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Original von robb558
Ob jetzt Floridsdorf  oder Schottenring  am Display steht, kann doch jeder lesen. Es gibt ja auch bei anderen Linien Verstärkerzüge die nicht die ganze Strecke fahren und mit dem selben Signal unterwegs sind.
Du weißt wie verläßlich die Wiener Linien punkto Fahrgastinformation und Anzeigen sind! Heute schaut kein Wiener mehr auf's Zielschild sondern maximal auf die Liniennummer.
Title: Linie 30
Post by: lachkater on June 06, 2009, 09:08:38 AM
Möchte auch meine Gedanken zum 30er als ex-Bewohner des 21. Bezirks mitteilen.. Dass eine Verstärkerlinie gebraucht wird ist unumstritten.. Meine Beobachtungen haben aber gezeigt dass der Großteil der Fahrgäste in Groß Jedlersdorf und bei der Gerasdorferstraße aussteigen. Die Züge im Bereich ab der Gerasdorferstraße sind schwankend besetzt.. Meiner Meinung nach sollte der 30er stadtauswärts nicht nach einem starren Fahrplan verkehren, sondern ab Floridsdorf dann in Verkehr gesetzt werden wenn das Intervall des 31er unregelmäßig ist und dadurch sich eine größere Menschenansammlung Richtung Stammersdorf gebildet hat..(auch zwei leere 30er würden etwas bringen, da sich die Beförderungsfälle nicht in den nächsten 31er stopfen müssten).. Im Streckenteil des 31er über die Floridsdorfer Brücke reicht diese vollends aus.. Lediglich zu Unterrichtsbeginn und -ende des Schulschiffes ist eine Verstärkung notwendig..(Könnte besser mit den Einziehfahrten und Einführungsfahrten des 30er aus der Abstellhalle BRG koordiniert werden). Sinnvoller wäre es mMn den 30er in Bereich zum Rendezvousberg zu verlängern (geplante neue Siedlung) und eine Neubaustrecke für den 31er ab der Hanreitergasse über diese und derJedlersdorfer Straße, Siedlung Orasteig-Luckenschwemmgasse ins Stammersdorfer Zentrum.. Somit könnten auch die Buslinien 30A,32A und 36A neu geordnet werden..
Title: Linie 30
Post by: ziptul on June 06, 2009, 11:32:31 AM
klingt ja abenteuerlich, was es da noch für Ideen gibt.

Den Verkehrswert der Klosterneuburger Straße würde ich einmal bezweifeln. Da ich ja täglich sinnloserweise dort herumgurke, kann ich ziemlich genau berichten, was ich dort beobachte: Ziel- und Quellverkehr, und wenn einmal einer von der Hst. Wallensteinstraße bis zur Wexstraße fährt, dann ist das schon ein Fernreisender. Alle anderen, die bei der Wallensteinstraße unnötig die Straßenbahn aufhalten, weil sie sich gegenseitig die Türe aufhalten oder so langsam einsteigen, dass die nächste Grünphase vorbei ist, wuchten sich bei der Gerhardusgasse schon wieder aus dem Zug.
Selten, wenn man gegen acht in der früh unterwegs ist, gibt es Schüler oder Lehrer des TGM die bis zur Jägerstraße fahren, aber auch das könnten sie mit dem 33er genausogut machen, wenn der nicht auch einen Umweg fahren würde.
Aber das Thema ist schön langsam langweilig hier zu diskutieren.

Was die Linie 30 betrifft, so muss ich einem wirklich zustimmen: Die Wiener Linien schaffen es gerade einmal, einen Zug um kurz vor acht über die Brücke zu schicken, der dann auch immer recht voll ist mit den Schülern vom Schulschiff. Wahrscheinlich wäre es schon ausreichend, wenn man den 33er zwischen halb acht und halb neun und dann nochmal zwischen eins und zwei bis Floridsdorf schickt, um zumindest die Sache mit dem Schulschiff zu regeln. Was die Brückenquerer betrifft, so mag der 31er am Rest des Tages ausreichend sein, erzeugt aber für einen Großteil der Fahrgäste aus dem XX. einen Umsteigezwang. Da liegt die Vermutung nahe, dass er nur deshalb ausreichend ist, weil er ein ausreichend unattraktives Verkehrsmittel ist.
Title: Linie 30
Post by: Clemens on June 06, 2009, 12:55:55 PM
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Original von jemand88
Würde man den 33er zumindest nach Floridsdorf verlängern, dann wäre er sicher nicht so schlecht frequentiert wie es derzeit der Fall ist, wo er am Friedrich-Engels-Platz (ver)endet.
Doch, da auf der Floridsdorfer Brücke einfach tote Hose ist. Das war schon zu Zeiten des langen 33ers der Fall. Außerdem wenn man den 33er eh schon bis Floridsdorf führt, kann man ihn auch gleich weiter bis Stammersdorf fahren lassen.

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Original von lachkater
Sinnvoller wäre es mMn den 30er in Bereich zum Rendezvousberg zu verlängern (geplante neue Siedlung) und eine Neubaustrecke für den 31er ab der Hanreitergasse über diese und derJedlersdorfer Straße, Siedlung Orasteig-Luckenschwemmgasse ins Stammersdorfer Zentrum.. Somit könnten auch die Buslinien 30A,32A und 36A neu geordnet werden..
Dann müsste man den 30er aber zu einer Ganztageslinie machen.

Außerdem vertragen sich Lehner und Straßenbahnverlängerungen bekanntlich leider sehr schlecht. ;(
Title: Linie 30
Post by: L4eo on September 07, 2009, 06:33:35 PM
Wie wäre es, wenn man den 33er nach Floridsdorf und von dort nördlich oder südlich  :?: der S1/S2 nach Gerasdorf führen würde (Schnellstraßenbahn!?)
Title: Linie 30
Post by: matboy on September 07, 2009, 07:25:22 PM
Würde ich für eine gute Idee halten. Allerdings eher südlich der S-Bahnstrecke, wenn auch die U6 mach Stammersdorf verlängert wird. Ich würde eine Linienführung in etwa über Postzentrum Wien Nord, Siemensplatz, Ruthnergasse, Alissen, Nordrandsiedlung - Leopoldauerstr - Gerasdorf Bahnhof vorschlagen.
Title: Linie 30
Post by: ziptul on September 11, 2009, 11:14:39 PM
Quote
Original von Clemens
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Original von jemand88
Würde man den 33er zumindest nach Floridsdorf verlängern, dann wäre er sicher nicht so schlecht frequentiert wie es derzeit der Fall ist, wo er am Friedrich-Engels-Platz (ver)endet.
Doch, da auf der Floridsdorfer Brücke einfach tote Hose ist. Das war schon zu Zeiten des langen 33ers der Fall. Außerdem wenn man den 33er eh schon bis Floridsdorf führt, kann man ihn auch gleich weiter bis Stammersdorf fahren lassen.
Damals fuhren auch zwei weitere Linien diese Strecke und der Mobilitätsbedarf in der Gegend war ein anderer. Die Parksituation in den einstelligen Bezirken (Stichwort Pendler aus dem nordwestlichen Umland), der Bevölkerungszuwachs im 20. (wo die Infrastruktur in manchen Bereichen nachhinkt und Floridsdorf herhalten muss), die Zunahme von Freizeitverkehr Richtung Donauinsel und die sich ausbreitenden Einzugsbereiche einiger Schulen werden bald einmal dazu führen, dass der 31er als Verbindung über die Floridsdorfer Brücke nicht ausreichen wird (zu manchen Tageszeiten ist es jetzt schon eine Zumutung ... wenn man die schlechte Bim in der früh erwischt, die kurz vor dreiviertel 8 in die Untere Augartenstraße zur HAk kommt, kurz vor 8 zum TGM und kurz nach 8 zum Schulschiff, dann kommt man mit Klaustrophobie und Atemnot in die Arbeit).
Title: Linie 30
Post by: Conducteur on September 18, 2009, 02:11:04 PM
30-er hin oder 30-er her. Vor etlichen Jahren konnte man von der Stephaniebrücke bis nach Auersthal fahren. Im Süden zeigen ja auch die WLB, wie ein kombinierter Straßenbahn-Überland-Verkehr als Lokalbahn aussehen kann.

Die Strecke durch die Brünner Straße war fast durchgehend auf eigenem Gleiskörper in Seitenlage. Außerdem übernahm die Dampftramway auch Güterwaggons zum Transport von der Vollbahn (siehe Bhf. Jedlesee). So wie durch den Bau der Wr. Elektrischen Stadtbahn das Netz zerrissen wurde, wurde auch durch die teilweise Elektrifizierung der Dampftramwaystrecken das Netz zerrissen. Ein Übergang in Stammersdorf war nicht mehr möglich. Dennoch war man mit der elektrischen Straßenbahn in der Brünner Straße recht flott unterwegs. Das hat sich nun mit der Verampelung der Brünner Straße und der Bündelung des Individualverkehrs in dieser radikal gewandelt. Da hat man in der Vergangenheit viel Mist gebaut, und heute ist es nicht anders (siehe "Hauptbahnhof").

Wenn die Nordautobahn fertig sein wird, wird diese noch mehr Verkehr anziehen, der in Wien nicht sinnvoll abgeleitet werden wird. Ich erwarte mir auf der Brünner Straße dann noch mehr Verkehr.

Wenn schon die U6 weder mit Silberpfeilen noch mit 4024 fährt, so könnte man aus der Not eine Tugend machen und die U6 als Lokalbahn weiter bis Auersthal fahren lassen. In Eibesbrunn könnte man dann eine große P&R-Analge errichten. Das U6-Tunnel würde ich bis zur NW-Bahnstation Brünner Straße verlängern und dann ab dort wieder in Seitenlage oberirdisch (mit Schranken und Andreaskreuzen wie bei der WLB). Das wäre eine kostengünstige und effiziente Lösung.
Title: Linie 30
Post by: Revisor on September 18, 2009, 05:21:01 PM
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Original von Conducteur
30-er hin oder 30-er her. Vor etlichen Jahren konnte man von der Stephaniebrücke bis nach Auersthal fahren. Im Süden zeigen ja auch die WLB, wie ein kombinierter Straßenbahn-Überland-Verkehr als Lokalbahn aussehen kann.
Aber vor ganz schön etlichen Jahren, da die Dampftramway nur bis 1901 von der Stephaniebrücke abfuhr. Aber auch die Abfahrt von der Augartenbrücke erfolgte letztmalig vor beinahe hundert Jahren.

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Die Strecke durch die Brünner Straße war fast durchgehend auf eigenem Gleiskörper in Seitenlage.
Ja, aber nur eingleisig.

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Außerdem übernahm die Dampftramway auch Güterwaggons zum Transport von der Vollbahn (siehe Bhf. Jedlesee). So wie durch den Bau der Wr. Elektrischen Stadtbahn das Netz zerrissen wurde, wurde auch durch die teilweise Elektrifizierung der Dampftramwaystrecken das Netz zerrissen. Ein Übergang in Stammersdorf war nicht mehr möglich.
Vollbahnwagen konnten nicht auf die Dampftramway übergehen. In Jedlesee wurde lediglich von Vollbahnwagen in Dampftramwaygüterwagen umgeladen. Durch die Elektrifizierung wurde keineswegs die Übergangsmöglichkeit in Stammersdorf gekappt, sondern weiterhin Güterwagen von der Landesbahn bis zur Augartenbrücke geführt. Erst in den Zwanzoiger Jahren wurde dieser Verkehr mangels Bedarf aufgegeben. Hätte Bedarf für durchgehenden Personenverkehr bestanden, wäre es ebenso möglich gewesen Kurswagen von Auersthal bis zur Augartenbrücke zu führen.
Title: Linie 30
Post by: umweltretter on September 18, 2009, 07:56:08 PM
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Original von Conducteur
Wenn schon die U6 weder mit Silberpfeilen noch mit 4024 fährt, so könnte man aus der Not eine Tugend machen und die U6 als Lokalbahn weiter bis Auersthal fahren lassen. In Eibesbrunn könnte man dann eine große P&R-Analge errichten.

Das wäre nur durch eine Mitfinanzierung von NÖ möglich, und NÖ ist nicht bereit, in diesem Bereich eine neue Lokalbahn zu bauen, da die Landesregierung meint, mit dem Ausbau der S2-Strecke bis Wolkersdorf schon genug für den öffentlichen Verkehr in dieser Gegend getan zu haben.

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Original von Conducteur
(...) und dann ab dort wieder in Seitenlage oberirdisch (mit Schranken und Andreaskreuzen wie bei der WLB). Das wäre eine kostengünstige und effiziente Lösung.

Neue Bahnkreuzungen zu bauen, ist meines Wissens nicht mehr erlaubt, da muss dann eine Unterführung her  :(
Title: Linie 30
Post by: 95B on September 18, 2009, 08:51:18 PM
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Original von umweltretter
Neue Bahnkreuzungen zu bauen, ist meines Wissens nicht mehr erlaubt, da muss dann eine Unterführung her  :(
Alles ist erlaubt, die StrabVO sieht die Möglichkeit von Ausnahmegenehmigungen vor - wie hätte sonst beispielsweise die Pöstlingbergbahn in die Stadt verlängert werden können?
Title: Linie 30
Post by: Conducteur on September 18, 2009, 10:20:57 PM
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Original von Revisor
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Die Strecke durch die Brünner Straße war fast durchgehend auf eigenem Gleiskörper in Seitenlage.
Ja, aber nur eingleisig.
Unmittelbar, bevor diese in Mittellage verlegt wurde, war sie zumindest bis Groß Jedlersdorf (231-er Schleife) zweigleisig. Und ab Gerasdorfer Straße gab es genug Platz für ein zweites Gleis, das ja dann auch zugelegt wurde und noch heute in Seitenlage auf eigenem Gleiskörper besteht. Mit etwas gutem Willen hätte man diese Strecke ähnlich gut und kostengünstig ausbauen können, wie die WLB in der Triester Straße.
 
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Original von Revisor
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Außerdem übernahm die Dampftramway auch Güterwaggons zum Transport von der Vollbahn (siehe Bhf. Jedlesee). So wie durch den Bau der Wr. Elektrischen Stadtbahn das Netz zerrissen wurde, wurde auch durch die teilweise Elektrifizierung der Dampftramwaystrecken das Netz zerrissen. Ein Übergang in Stammersdorf war nicht mehr möglich.
Vollbahnwagen konnten nicht auf die Dampftramway übergehen. In Jedlesee wurde lediglich von Vollbahnwagen in Dampftramwaygüterwagen umgeladen.
Soweit ich weiß, wurden Vollbahngüterwaggons auf Schemelwaggons der Dampftramway verladen. Zwar gleiche Spurweite, aber andere Profile. Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es davon sogar Bilder.

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Original von Revisor
Durch die Elektrifizierung wurde keineswegs die Übergangsmöglichkeit in Stammersdorf gekappt, sondern weiterhin Güterwagen von der Landesbahn bis zur Augartenbrücke geführt. Erst in den Zwanzoiger Jahren wurde dieser Verkehr mangels Bedarf aufgegeben. Hätte Bedarf für durchgehenden Personenverkehr bestanden, wäre es ebenso möglich gewesen Kurswagen von Auersthal bis zur Augartenbrücke zu führen.
Anfangs ja, später aber nicht mehr. Sicher, mit entsprechenden Einbauten wäre es immer möglich gewesen, aber das wollte man ja nicht. Daß sich natürlich bei zwei Zügen pro Tag die Nachfrage in Grenzen hält, ist verständlich. Und außerdem waren die Typen Z oder F sicher nicht lokalbahntauglich. Daß bei entsprechendem Angebot aber die Bahn auch angenommen wird, hat man ja dann später auf dem Abschnitt Obersdorf - Auersthal gesehen. Heute, wo sich der Raum zwischen Stammersdorf und Eibesbrunn bzw. Obersdorf enorm entwickelt hat (Einkaufszentren, Grundstücke und Wohngebiete) und mit der Autobahn noch weiter entwickeln wird, sähe der Bedarf sicher anders aus. Hier wäre einmal die Chance, den öffentlichen Verkehr *VOR* der Straße den Anforderungen entsprechend auszubauen.

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Original von umweltretter
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Wenn schon die U6 weder mit Silberpfeilen noch mit 4024 fährt, so könnte man aus der Not eine Tugend machen und die U6 als Lokalbahn weiter bis Auersthal fahren lassen. In Eibesbrunn könnte man dann eine große P&R-Analge errichten.
Das wäre nur durch eine Mitfinanzierung von NÖ möglich, und NÖ ist nicht bereit, in diesem Bereich eine neue Lokalbahn zu bauen, da die Landesregierung meint, mit dem Ausbau der S2-Strecke bis Wolkersdorf schon genug für den öffentlichen Verkehr in dieser Gegend getan zu haben.
Leider stimmt, was Du sagst. Die finanzieren lieber einen Schnellbus von Wolkersdorf nach St. Ludwigsburg. Am liebsten würden die um Wien eine Mauer bauen, wie Israel um die Palästinensergebiete. Der geistige Horizont so mancher Landespolitiker endet leider an den Landesgrenzen.

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Original von umweltretter
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(...) und dann ab dort wieder in Seitenlage oberirdisch (mit Schranken und Andreaskreuzen wie bei der WLB). Das wäre eine kostengünstige und effiziente Lösung.

Neue Bahnkreuzungen zu bauen, ist meines Wissens nicht mehr erlaubt, da muss dann eine Unterführung her
Diesbezüglich kenne ich mich nicht so genau aus. Wäre aber schlimm, wenn es so wäre (d.h. wenn es so strikt ausgelegt würde). Die Menschen werden von der Politik für immer dümmer verkauft. Dabei braucht man doch gerade für den Beruf des Politikers überhaupt keine Qualifikationen nachweisen. Selbst ein Taxifahrer benötigt einen Führerschein als Qualifikation.

Als Alternative könnte man dann Bahnübergänge beseitigen, d.h. die Straßenüberfahrten stillegen. Warum soll immer die Bahn daran glauben, und nie die Straße?
Title: Linie 30
Post by: Revisor on September 18, 2009, 11:16:28 PM
@ Conducteur: Ich liebe Leute, die mit der Geschichte so nonchalant umgehen wie du! Alles wird so gedreht, wie man es gerade braucht, zeitliche Unterschiede negiert, Tatsachen verändert, Argumente zusammenhanglos vorgebracht, Hauptsache es paßt ins Konzept. Ich habe versucht, auf deine von Beginn an einer gewissen Geschichtstreue entbehrenden Ausführungen mit belegbaren historischen Tatsachen zu antworten, aber ich sehe, daß das bei dir offenbar den Zweck verfehlt. Also laß weiter deine Statements vom Stapel, wie widersinnig sie auch sein mögen, ich werde dir nicht mehr widersprechen. Und damit ist in diesem Thread für mich EOD.
Title: Linie 30
Post by: Conducteur on September 19, 2009, 09:43:42 AM
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Original von Revisor
Ich habe versucht, auf deine von Beginn an einer gewissen Geschichtstreue entbehrenden Ausführungen mit belegbaren historischen Tatsachen zu antworten, aber ich sehe, daß das bei dir offenbar den Zweck verfehlt.

@Revisor: So sehr ich Deine Genauigkeit und Dein historisches Wissen schätze, glaube ich, daß wir da aneinander vorbeigeredet haben. Es handelt sich hier nicht um ein historisches Thread, sondern um Verbesserungsvorschläge. Mir ging es nicht um systematisch zusammengestellte, historische Tatsachen, sondern um die Zukunft, nämlich wie man den öffentlichen Verkehr im genannten Bereich (Linie 30) optimal gestalten könnte. Dafür Anleihen aus der Vergangenheit zu nehmen oder darauf gelegentlich zu verweisen, kann ja wohl nicht verboten sein. Auch das vorerst bloße Anreißen von Themen und Ideen und diese dann mit historischen Sachverhalten plakativ in Verbindung zu bringen, kann ja wohl in einem Diskussionsthread kein Vorwurf sein. Wenn es mir um historische Tatsachen gegangen wäre, hätte ich sicher auch anders argumentiert.

Ich gebe Dir recht, daß auf dieser Ebene des aneinander Vorbeiredens nun Schluß sein sollte. Wenn man will, könnte man sich aber auf einzelne der aufgerissenen Themen konzentrieren. Der Blick auf eine Sache hat immer viele Ebenen, und nicht nur eine davon ist richtig.

@Alle: Nun aber zur Kernfrage der Nachricht: Lassen wir einmal politische Hindernisse wie Finanzierungsunwilligkeit weg und betrachten die Sache unabhängig davon. Was spräche heute gegen die Weiterführung der U6 als Lokalbahn ev. bis nach Auersthal mit entsprechendem Ausbau ev. auch an der Oberfläche wie z.B. ab der S-Bahnstation Brünner Straße? Vergleiche gefällig: WLB im Bereich Triester Straße, Stadtbahn in Hannover als Zubringer zum Messegelände.
Title: Linie 30
Post by: lachkater on September 19, 2009, 10:37:38 AM
@ Conducteur:  Du nimmst als Beispiel stets den WLB-Streckenteil Triester Straße.. Diesen Vergleich zu erstellen ist nicht richtig aus den folgenden Gründen..  
1) Die Triester Straße und ihre Nebengassen hat keine starke Verbauung und braucht keine Feinverteilung. Wo würden deiner Meinung nach die Haltestellen in der Brünnerstraße sein?.. Um einen Vergleich zu ziehen würden sie nur bei der S-Bahnstation, zwischen Siemensstraße und Carabelligasse, eventuell Marchfeldkanalbrücke und in Stammersdorf sein.. Somit bräuchte man eine zusätzliche Buslinie auf der zugestauten Brünnerstraße, oder man ergänzt die vorhandenen mit weiteren U-Hackerln zur Feinverteilung..
2) Die Brünnerstraße wird vom MIV duch eine A5 nicht entlastet wie es die Trieste Straße durch die A2 ist. Eine Buslinie zusätzlich auf dieser ist nicht das gelbe vom Ei.  
3) Die WLB- Strecke hat auf der Triester Straße keine starken Querverbindungen eben wie die Brünnerstraße (B229, Siemenstraße, Gerasdorferstraße/Hanreitergasse) und es queren somit auch keine Buslinien..
Title: Linie 30
Post by: Conducteur on September 19, 2009, 12:55:59 PM
Hallo Lachkater! Ich würde die Haltestellen im genannten Bereich so lassen, wie sie heute sind. Vielleicht ist eher das Beispiel Hannover zutreffend als WLB. Die Strecke würde ich wieder in Seitenlage verlegen und durch Signalsteuerung der Straßenbahn - oder dann einer Art Stadtbah/Lokalbahn - Vorrang geben. Es sind ja nicht gar so viele Kreuzungen in diesem Bereich. Gerade die Weiterführung sowohl Richtung Stadt (U-Bahn) als auch Richtung Umland (Lokalbahn) als umsteigefreie Hochleistungsstrecken sähe ich als entscheidenden Vorteil.

Wie man in anderen Städten wie z.B. Hannover sieht, funktioniert dort so ein kombiniertes Verkehrsmittel ausgezeichnet. Das könnte ich mir hier als Entlastung der Straße vorstellen.

Die Kreuzung der Brünner Straße mit der Nordbrückenverlängerung ist meiner Ansicht nach aber eine Fehlplanung. Ich verstehe nicht, warum man dort die Straße nicht gleich unter der Brünner Straße hindurch verlängert hat. Dann würde sich der schienengleiche Querverkehr auch reduzieren und man könnte ungehindert mit Schranken oder Andreaskreuzen der Lokalbahn Vorrang geben.
Title: Linie 30
Post by: 5er-Franzi on September 19, 2009, 01:19:43 PM
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Original von Conducteur
Die Kreuzung der Brünner Straße mit der Nordbrückenverlängerung ist meiner Ansicht nach aber eine Fehlplanung. Ich verstehe nicht, warum man dort die Straße nicht gleich unter der Brünner Straße hindurch verlängert hat. Dann würde sich der schienengleiche Querverkehr auch reduzieren und man könnte ungehindert mit Schranken oder Andreaskreuzen der Lokalbahn Vorrang geben.

Absolut. Da gehört eine fließende Einmündung, so wie Altmannsdorfer Ast-Altmannsdorfer Straße, geschaffen. Mit dem Abbiegen in die Lundenburger Gasse inkl. nur mehr eine Fahrspur zum gerade Fahren Richtung Spitz ist das ein Schas. Aber wer weiß, wann die nächste Nordbrückenverlängerung kommt.
Am Besten man bezeichnet diesen Autobahnabschnitt gleich als A5 und verlängert ihn zum Knoten Eibesbrunn. 8-)
Title: Linie 30
Post by: Conducteur on September 19, 2009, 01:38:35 PM
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Original von 5er-Franzi
Am Besten man bezeichnet diesen Autobahnabschnitt gleich als A5 und verlängert ihn zum Knoten Eibesbrunn. 8-)

Gerade das würde ich nicht machen. Ich will ja nicht den Individualverkehr noch weiter in die Stadt hineinziehen, sondern draußen, z.B. bei Eibesbrunn, eine hochleistungsfähige Verknüpfung des Individualverkehrs mit dem öffentlichen Stadtverkehr herstellen. Ab dort soll es dann öffentlich mit der "Lokalbahn/Stadtbahn/U-Bahn" in die Stadt gehen.
Title: Linie 30
Post by: 5er-Franzi on September 19, 2009, 01:44:28 PM
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Original von Conducteur
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Original von 5er-Franzi
Am Besten man bezeichnet diesen Autobahnabschnitt gleich als A5 und verlängert ihn zum Knoten Eibesbrunn. 8-)

Gerade das würde ich nicht machen. Ich will ja nicht den Individualverkehr noch weiter in die Stadt hineinziehen, sondern draußen, z.B. bei Eibesbrunn, eine hochleistungsfähige Verknüpfung des Individualverkehrs mit dem öffentlichen Stadtverkehr herstellen. Ab dort soll es dann öffentlich mit der "Lokalbahn/Stadtbahn/U-Bahn" in die Stadt gehen.

Tja wem sagst du das. Ich träume schon lange von einer Lokalbahn nach Wolkersdorf entlang der B7. Aber unsere Politiker sind ja nicht dazu im Stande. :(

Übrigens gab es schon einmal hier (http://fpdwl.at/forum/thread.php?threadid=7536&hilight=U+Bahn+Weinviertel) eine Diskussion zu dem Thema. ;)

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Title: Linie 30
Post by: Conducteur on September 19, 2009, 03:14:46 PM
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Original von 5er-Franzi
[Übrigens gab es schon einmal hier (http://fpdwl.at/forum/thread.php?threadid=7536&hilight=U+Bahn+Weinviertel) eine Diskussion zu dem Thema. ;)

Danke für den Hinweis. Kannte ich noch nicht.  Eigentlich gehörte die ganze Diskussion dort nicht unter "Allgemeines", sondern unter "Verbesserungsvorschläge". Ich möchte jetzt aber hier abbrechen, denn erstens habe ich gerade gesehen, daß dort ohnedies schon fast alles gesagt wurde, und wenn noch etwas zu sagen ist, wäre es besser, dort fortzusetzen.

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