Author Topic: [HGL] Aktuelles aus Graz  (Read 1960 times)

Bimigel

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #15 on: May 23, 2014, 09:31:41 PM »
Quote from: 'steiermark.orf.at',http://steiermark.orf.at/news/stories/2648907/
Stadt Graz fordert mehr Geld für Öffis

Die Grazer Stadtregierung hat am Freitag geschlossen von Bund und Land mehr Gelder für den Erhalt und Ausbau des Öffentlichen Verkehrs gefordert. Man fühle sich benachteiligt und könne die hohen Summen nicht mehr alleine aufbringen.

Rund 105,6 Millionen Fahrgäste werden jedes Jahr im Raum Graz befördert. Knapp 100 Millionen Euro geben Stadt und Holding Graz pro Jahr für die laufenden Kosten der Öffentlichen Verkehrsmittel aus. Zusätzlich seien in den letzten zehn Jahren 430 Millionen Euro in den dringend notwendigen Ausbau investiert worden.

Beteiligung von Bund und Land nur gering

Wenn es ums Zahlen geht, wurde Graz dabei allein gelassen. Der Bund beteiligte sich mit etwas mehr als zwei Prozent an den Kosten, das Land mit etwas mehr als sieben Prozent. Jetzt habe die Stadt genug gezahlt und fordert daher dringend Unterstützung von Land und Bund, sagt der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP): „Wir können den Menschen nicht mehr vorgaukeln, dass wir diese hunderten Millionen in den nächsten Jahren alleine stemmen werden“.

Benachteiligung gegenüber Wien
Der Umstand, dass Graz die am stärksten wachsende Stadt Österreichs sei, werde von Bund und Land viel zu wenig bis gar nicht berücksichtigt, so die Stadtregierung. Vizebürgermeisterin Martina Schröck (SPÖ) schaut dabei nach Wien: „Der Ballungsraum Graz schaut seit Jahrzehnten durch die Finger, während Wien seit Jahrzehnten beträchtliche Summen vom Bund für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs bekommt“.

Masterplan für Offis bis 2021
Dank der großzügigen Unterstützung des Bundes könne Wien die Öffi-Jahreskarte um 365 Euro angeboten, während in Graz bis zur nächstenTariferhöhung im Juli, 388 Euro fällig sind. Konkrete Zahlen, wie viel Geld für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Graz notwendig ist, nannte FPÖ-Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio: „Bis 2021 gibt es den sogenannten Masterplan ÖV, und dort bedarf es der Investitionssumme für die Straßenbahnen in der Größenordnung von 144 Millionen Euro und bei den Bussen von 110 Millionen Euro“.

Kurz- und mittelfristige Verbesserungen geplant
Würde dieses Geld fließen, könne kurzfristig der Takt bei Bussen und Straßenbahn verbessert werden. Mittelfristig könne man dann auch den Ausbau einzelner Straßenbahnlinien finanzieren beziehungsweise überhaupt eine neue Grazer Südwestlinie zum geplanten neuen Stadtteil auf den Reininghausgründen errichten.

Ferry

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #16 on: May 25, 2014, 05:24:27 PM »
Quote from: 'Bimigel',index.php?page=Thread&postID=305491#post305491
Quote from: 'steiermark.orf.at',http://steiermark.orf.at/news/stories/2646987/
Lange Nacht der Kirchen verleitet zur Begegnung
Eine Besonderheit ist diesmal die Oldtimer-Straßenbahn, die in Graz von Kirche zu Kirche fährt.[/b]
Von Kirche zu Kirche? Wie soll das gehen? Das ringförmige Befahren einer Strecke ist ja in Graz nicht (mehr) möglich.
Weiß jemand, welche Route die Oldtimer-Straßenbahn befuhr?

29er

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #17 on: May 25, 2014, 07:58:40 PM »
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=306432#post306432
Weiß jemand, welche Route die Oldtimer-Straßenbahn befuhr?
Laudongasse - Krenngasse mit dem Tw 234.

Ferry

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #18 on: May 26, 2014, 10:34:39 AM »
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=306440#post306440
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=306432#post306432
Weiß jemand, welche Route die Oldtimer-Straßenbahn befuhr?
Laudongasse - Krenngasse mit dem Tw 234.
Und wieviele Kirchen liegen auf dieser Strecke?

Bimigel

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #19 on: June 15, 2014, 12:51:23 PM »
Quote from: 'holding-graz.at',http://www.holding-graz.at/holding-graz/baustellen/gleis-wasserbaustelle-hilmteich.html
Gleissanierung Hartenaugasse bis Hilmteich

Die Holding Graz Linien tauschen für Sie die Gleise im Bereich Hartenaugasse bis Hilmteich!
Wegen Schienen- und Oberleitungsarbeiten in den Straßenzügen Hartenaugasse – Leechgasse – Lenaugasse – Auersberggasse muss der Straßenbahnbetrieb nach Mariatrost zwischen Juni und Oktober eingestellt werden.

Gleichzeitig saniert die Holding Graz Services die Mischwasserkanalisation dieser Straßen und baut einen Stauraumkanal im Bereich der Straßenbahnhaltestelle Hilmteich. Um Ihre Mobilität trotz der Baustelle sicherzustellen, richten wir für Sie von 16. Juni bis 31. Oktober einen Ersatzverkehr für die Straßenbahnlinie 1 zwischen Odilieninstitut bzw. Reiterkaserne und Mariatrost ein.

Die Linie 1 verkehrt während der Bauarbeiten von Eggenberg/UKH zur Reiterkaserne und wendet gemeinsam mit der Linie 7 in der Schleife St. Leonhard/LKH. Die Nightline N1 befährt baustellenbedingt ab der Haltestelle Reiterkaserne die Strecke des Ersatzverkehrs.

Bauabschnitte
  • Hartenaugasse
  • Leechgasse
  • Lenaugasse
  • Auersperggasse
  • Haltestelle Hilmteich
Bauzeit
  • 16. Juni - 31. Oktober 2014
Arbeitszeit

  • Montag bis Freitag, 06.00 bis 22.00 Uhr
  • Samstag, 06.00 bis 14.00 Uhr
  • Gleisverlegungen auch in den Nachtstunden

Vorgaben


  • Gleissanierung aufgrund von Verschleiß und Alter
  • Stand der Technik – Schienengüte, Erschütterungsdämmung
  • Lichtraumbestimmungen, StrabVO, RVS, EisbG
  • Erhalt der Leistungsfähigkeit der Straßenbahnstrecke
  • zukünftige Anforderungen: Haltestellenverlängerungen

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Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #20 on: June 15, 2014, 08:13:22 PM »
Danke für diese Übersicht! :daumenhoch:

sheldor

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Diskussion um Verlängerung der Grazer Gratisöffis
« Reply #21 on: July 21, 2014, 02:28:04 PM »
Quote
Rückmeldungen positiv, Kosten schwer zu eruieren - Aktion geht noch bis Ende September
Graz - Seit elf Monaten können die Straßenbahnen in der Grazer Innenstadt gratis benutzt werden. Die von den Rathausparteien ÖVP, FPÖ und SPÖ akkordierte Initiative zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs ist vorerst auf ein Jahr befristet und läuft Anfang September aus. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese wirklich tolle Aktion nicht weitergeführt und eine ständige Einrichtung wird", sagt der Grazer Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr. Die Rückmeldungen seien "natürlich außerordentlich positiv", sowohl von Touristen als auch von Grazer Stadtbewohnern.

Hardt-Stremayr: "Es ist einfach lässig, du flanierst in der Altstadt und kannst, wenn du willst, schnell in die Bim hüpfen und ein, zwei Stationen fahren." Zahlreiche Bewohner der Innenstadt, die davor selten bis nie Öffis benutzten, seien jetzt durch das niederschwellige Angebot auf den öffentlichen Verkehr umgestiegen. "Es konnten ganz sicher neue Fahrgäste gewonnen werden", sagt der Geschäftsführer von Graz Tourismus.

Attraktivierung der Stadt
"Es ist in jedem Fall auch unser Wunsch, die Gratisaktion Altstadtbim weiterzuführen", heißt es aus dem Büro des zuständigen Verkehrsstadtrates Mario Eustacchio. "Der prinzipielle Gedanke dahinter war ja, die Grazer Innenstadt mit dem Gratisangebot zu attraktivieren", sagt Stadtratsprecher Ernst Brandl.

Wie viel es der Stadt Graz tatsächlich kosten werde, sei allerdings schwer zu eruieren, zumal es in Österreich noch keinerlei Erfahrungen mit Gratisöffis gebe. Durchaus möglich, dass gar keine zusätzlichen Kosten entstanden sind, sondern eventuell nur weniger Tickets gekauft wurden.

Andererseits würden jene, die nun auf die Öffis umgestiegen sind, diese wahrscheinlich gar nicht benützen, wenn sie nicht gratis wären, mutmaßt Hardt-Stremayr.

Gratis im Altstadtkern
Die Gratisfahrten gelten noch bis Anfang September an sieben Tagen für Straßenbahnfahrten zwischen den Stationen Kunsthaus, Hauptplatz, Jakominiplatz, Dietrichsteinplatz und Kaiser-Josef-Platz sowie bis zum Schloßbergplatz und der Murinsel. Also im gesamten Altstadtkern.

Ende August wird die Aktion von der Holding Graz evaluiert und dann in der Stadtregierung entschieden, ob sie weitergeführt wird.

(Walter Müller, DER STANDARD , 20.7.2014)

sheldor

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Graz: Kein Geld für neue Straßenbahn
« Reply #22 on: August 05, 2014, 05:21:36 PM »
Quote
Plan für neue Straßenbahn bald fertig, aber Geld für Bau fehlt
Die vier Kilometer lange Süd-West-Strecke in Graz dürfte 90 Millionen Euro kosten.


"Wenn wir so viel Geld vom Bund kriegen würden wie Wien für die U-Bahn, dann hätten wir unsere Verkehrsprobleme für 20 Jahre gelöst", ätzt der Grazer Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio, FPÖ. Verglichen mit Wiens U-Bahn-Ausbau mutet die neue Straßenbahnlinie 8 in Graz tatsächlich günstig an: 90 Millionen Euro soll die Süd-West-Linie kosten.

Sie soll von der Verkehrsdrehscheibe Jakominiplatz über die Reininghausgründe im Westen in die Annenstraße führen. Damit gäbe es erstmals auch eine Ausweichroute – derzeit fahren sämtliche Straßenbahnlinien durch das Nadelöhr Innenstadt. "Die Pläne werden heuer fertig", verspricht Eustacchio. Allerdings hat die Stadt kein Geld für die Umsetzung. Der Bund gewährt keinen Zuschuss, das sei Landessache.

"Wenn Landeshauptmann Voves und Stellvertreter Schützenhöfer ihren Leuten in Wien ständig ausrichten, dass die für deren Funktionen minderbegabt sind, dann werden die bei unseren Plänen nicht Hurra schreien", kommentiert Eustacchio.

Aber im Land Steiermark sitzt sein Parteiobmann Gerhard Kurzmann als Verkehrsreferent, doch auch von hier fließt kein Geld in Richtung Stadt."Sein Ressort ist ausgedünnt", verteidigt der Stadtrat. "Da müsste es eine Sonderfinanzierung geben."

Länder zahlen
Es braucht aber gar nicht den Blick nach Wien, um zu vergleichen: Tirol übernimmt ein Drittel der 400 Millionen Euro Kosten für die neue Regionalbahn im Stadtgebiet von Innsbruck, für die Nachbargemeinden zahlt das Land gleich alles. In Oberösterreich schießt das Land 45 Prozent der Kosten für die zweite Straßenbahnachse in Linz zu. "Das Land zipft mich an, es stiehlt sich aus der Verantwortung", ärgert sich Eustacchio. "Graz und Umgebung sind die am stärksten wachsende Region."

Es würde schon reichen, sämtliche Mittel aus den Bedarfszuweisungen zu bekommen, meint der Stadtrat: Das Land Steiermark ziehe von dem Geld, das es aus dem Finanzausgleich zur Verteilung erhalte, fast 13 Prozent ab. Der Rest werde an die Kommunen verteilt. Graz entgingen so pro Jahr gut 42 Millionen Euro. Dazu komme auch noch eine Landesumlage, die ebenfalls einbehalten werde, das seien weitere 26 Millionen Euro. "Wenn wir das Geld hätten, könnten wir locker bauen."

Die Verkehrsplaner tüfteln trotz Finanzierungslücke an der vier Kilometer langen Strecke. "Man muss ja planen, damit man etwas fertig hat, wenn dann vielleicht doch die Möglichkeit besteht, zu bauen."

Maßnahmen: Zuwächse bis zu 60 Prozent bei Bus und Straßenbahn
Die Fahrgastzahlen der Grazer Öffis steigen: 2007 beförderten die Straßenbahnen pro Werktag 158.301 Passagiere, im Vorjahr waren es 174.725 – ein Zuwachs von rund zehn Prozent. 60 Prozent betrug die Steigerung bei den Buslinien: 2013 stiegen 159.560 Personen pro Tag ein, 2007 waren es noch 99.279.

Der Plan der Stadt Graz sieht vor, die Fahrgastzahlen jährlich um weitere drei Prozent zu steigern. 2020 soll der Anteil der Öffis am Gesamtverkehrsaufkommen bei 24 Prozent liegen, momentan sind es 20 Prozent. Um das zu erreichen, wird unter anderem der Takt verdichtet: Die Zehn-Minuten-Abstände sollen bei einigen Straßenbahnlinien um zweieinhalb Minuten verkürzt werden.

Ähnliche Maßnahmen sind bei den Bussen vorgesehen. Dafür sind aber auch mehr Fahrzeuge nötig. Derzeit besitzt die Holding Graz etwa 150 Busse, bis 2017 wird um um zehn weitere aufgestockt. All diese Maßnahmen kosten die Stadt 7,4 Millionen Euro.

(kurier) Erstellt am 04.08.2014, 00:00
Quelle: KURIER
Hauptsache für die "gratis" Mitfahrt in der Innenstadt und den Song Contest ist/wäre genügend Geld da :boese: .

Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #23 on: August 06, 2014, 11:44:41 AM »
Quote
Fotosonderfahrt
„Abschied der Blechtafeln“

 
Samstag, 20. September und Sonntag, 21. September 2014

Aufgrund der fortschreitenden Abstellung der Fahrzeuge der Typen 520 und 580 steht die zweigeteilte Fotosonderfahrt diesmal unter dem Motto „Abschied der Blechtafeln“.
 
Am Samstag, 20. September 2014 startet um 22:00 Uhr am Jakominiplatz die erste Sonderfahrt. Diese führt mit dem Wagen 267 durch das nächtliche Graz.
Am Sonntag, 21. September 2014 startet um 10:30 Uhr in der Remise Steyrergasse (Treffpunkt 10:00 Uhr) eine Rundfahrt mit den Wagen 267, 584 und einem Duisburger quer durch das Grazer Schienennetz.
 
Das geplante Programm dauert ca. 2 Stunden (Nacht) und ca. 4,5 Stunden (Tag).
 
Die Mindestteilnehmeranzahl (Tag) sind 30 Personen.
Anmeldeschluss ist der 14. September 2014.

 
Der Einzelpreis für die Teilnahme je Fahrt beträgt € 39,--,
für beide Fahrten gibt es das vergünstigte Kombiticket um € 54,--.
Für TMG-Mitglieder gilt ein Sonderpreis je Fahrt von € 34,-- bzw. für beide Fahrten € 49,--.


[/u][/i][/b]

Quelle: Tramway-Museum Graz

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Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #24 on: September 20, 2014, 04:29:56 PM »
Vor der Remise Steyrergasse geben sich bereits die "Hauptdarsteller" der kommenden Sonderfahrt ein Stelldichein ...

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:

Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #25 on: April 30, 2015, 03:48:39 PM »
Sollte die Inbetriebnahme der vorerst letzten von künftig insgesamt 45 Variobahnen problemlos verlaufen, könnte morgenheute der letzte Einsatztag der Reihe 520 ("Duisburger") sein; ab kommender Woche hat die Grazer Straßenbahn einen geringeren Gesamtauslauf – u.a. deswegen:

Quote from: holding-graz.at/linien
Linien 5 & N5: Umleitung im Bereich Schönaugürtel und am Karlauergürtel
Wegen Schienen- und Wasserleitungsarbeiten am Schönaugürtel und am Karlauergürtel müssen wir von Montag, den 4. Mai 2015, mit Betriebsbeginn bis Freitag, den 11. September 2015 mit Betriebsschluss einen Schienenersatzverkehr mit Bussen für die Straßenbahnlinie 5 zwischen Jakominiplatz und Puntigam einrichten.

Quote from: blog.holding-graz.at
Gleiskreuzung Jakominiplatz
Zeitraum: 11. Juli 2015 – 14. August 2015
Im Gleisbereich der Straßenbahnlinien 4 und 5 am Jakominiplatz werden die Geleise erneuert.
Ersatzverkehr: Von 11. Juli bis zum 14. August 2015 wird für die Linien 4 und 5 zwischen Jakominiplatz und Remise Steyrergasse ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Quote from: blog.holding-graz.at
St. Leonhard (Verlängerung Linie 7 MUG)
Zeitraum: 11. Juli 2015 – 11. September 2015 (Ersatzverkehr)
Im Zuge der Bauarbeiten zur Verlängerung der Linie 7 (MUG) wird wegen des Baus eines Rückstaukanals für diesen Zeitraum ein Ersatzverkehr eingerichtet.
Ersatzverkehr: Von 11. Juli bis zum 11. September wird für die Linie 7 zwischen Reiterkaserne und St. Leonhard ein Ersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet. Die Linie 7 wendet für diesen Zeitraum über den Haltestellenbereich Hilmteich (Linie 1).

Quote from: blog.holding-graz.at
Laudongasse (Neubau der Verbindungsstrecke Wendeschleife Laudongasse – Georgigasse)
Zeitraum: 11. Mai 2015 – 11. September 2015
Für den Neubau der Verbindungsstrecke Laudongasse bis Georgigasse werden rund 300 Meter Doppelgleis und 240 Meter Einfachgleis neu verbaut.
(Über notwendige Verkehrsmaßnahmen schweigt man sich hier leider aus.)

Bisher waren die Duisburger zumindest an Schultagen relativ regelmäßig im Einsatz – so waren auch gestern 526, 529 und 532 unterwegs, wobei die beiden erstgenannten am Vor- bzw. Nachmittag jeweils gegen andere Fahrzeuge getauscht werden mussten. 529 konnte am Vormittag auf seiner Fahrt nach Mariatrost in der Herrengasse photographiert werden:



Weiters wird voraussichtlich ab dem heurigen Herbst die Neugestaltung der Schleife Mariatrost endlich in Angriff genommen; künftig soll gegen den Uhrzeigersinn gewendet werden (... womit das klassische Motiv mit Tramway und Basilika nicht mehr oder zumindest bei Einrichtungsfahrzeugen nur unvorteilhaft umsetzbar werden soll) und ein Bahnsteig vorhanden sein.

Quote from: blog.holding-graz.at
Wendeschleife Mariatrost (Bereich der gesamten Endstation in Mariatrost)
Zeitraum: ab Herbst 2015 – 2016
Im Bereich der Endstation Mariatrost der Straßenbahnlinie 1 werden ca. 250 Meter Doppelgleis ausgetauscht. Dabei kommt es auch zu einer Neuplanung im Bereich der Signaltechnik für den Straßenbahnbetrieb.

Auch von der Schleifenanlage (mit 661 als einem der neuesten Vollwerbezüge) gibt es ein Photo von gestern:



Die heurigen Öffnungstage des Tramwaymuseums Graz sehen wie folgt aus:

Bahnerlebnistage 2015
Donnerstag, 04. Juni bis Sonntag, 07. Juni 2015
jeweils ab 10:00 Uhr
Eisstadion Hart bei Graz

 
Saison-Eröffnung
Sonntag, 05. Juli 2015
ab 10:00 Uhr
Museumsremise

 
Museumsbetrieb
Sonntag, 02. August 2015
Sonntag, 06. September 2015

jeweils 13:00 bis 18:00 Uhr
Museumsremise

 
ORF-Lange Nacht der Museen
Samstag, 03. Oktober 2015
18:00 bis 01:00 Uhr
Museumsremise



Für Sonntag, den 18. Oktober 2015 ist eine Photosonderfahrt mit Arbeits- und Güterwagen (Reihe 250, Loren, Salzkesselwagen, Turmwagen, EGTW 267) in Planung; unter Rücksicht auf den Planverkehr sind zahlreiche Photohalte mit verschiedenen Fahrzeugen und Zugsbegegnungen vorgesehen. Nähere Details gibt es rechtzeitig unter http://www.tramway-museum-graz.at!

Bimigel

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #26 on: April 30, 2015, 10:26:35 PM »
Danke für diese Übersicht und die tollen Photos! :daumenhoch:

Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #27 on: June 01, 2015, 07:52:40 PM »
Zu den Bahnerlebnistagen gibt es einen Zubringerverkehr mit Nostalgiefahrzeugen; das Fahrplan-PDF ist unter folgendem Link abrufbar: http://www.tramway-museum-graz.at/_lccms_/downloadarchive/00132/FahrplanBE.jpg

Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #28 on: December 24, 2015, 01:38:32 AM »
Warum die Straßenbahnen jetzt öfter Verspätungen haben

Leser beschweren sich über Verspätungen bei den Straßenbahnen - die Hintergründe und was die Holding Graz dagegen unternimmt.

Die Kleine Zeitung erreichten zuletzt vermehrt Beschwerden über Verspätungen von Straßenbahnen. Die Fahrzeiten auf den elektronischen Anzeigetafeln würden nicht mit den tatsächlichen Fahrzeiten übereinstimmen.
Auf unsere Anfrage erklärt die Holding Graz: "Die Weihnachtsspitze im öffentlichen Verkehr ist heuer gewaltig." Insgesamt rechnet die Holding 2015 mit 8 Millionen Fahrgästen mehr als 2014 und mit einem rekordverdächtigen Anstieg. 115 Millionen Fahrgäste wird die Holding Graz mit Bussen/Straßenbahnen 2015 befördern - wenn der Trend wie erwartet anhält. 2014 waren es 107 Millionen Fahrgäste!

Und es gibt immer mehr Jahreskartenbesitzer, die Öffi-Angebote (Gratis Altstadt-Bim etc.) werden immer stärker wahrgenommen.
Bei den Straßenbahnen führt das zum Beispiel dazu, dass Aus- und Einsteigezeiten bei vollen Garnituren länger dauern - und damit Verspätungen verursacht werden. Weiters sind laut Holding der motorisierte Individualverkehr, Gleisparker und Fahrradfahrer auf den Gleisen immer wieder für längere Verzögerungen verantwortlich.

Problemlösung: Längere Straßenbahnen
Die überfüllten Straßenbahnen sollen bald der Vergangenheit angehören: "Die Graz-Linien-Manager sind dran", sagt Holding-Vorstand Wolfgang Malik. "Vorständin Barbara Muhr und ich stimmen das mit den Stadträten Rüsch und Eustacchio ab."
Einfach die Fahrtakte der Straßenbahnen zu erhöhen, funktioniert aber nicht - da ist der Fahrplan schon ausgereizt. Die Straßenbahnen werden stattdessen mit höheren Kapazitäten ausgestattet, indem sie mit neuen Mittelteilen gestreckt werden und so mehr Passagiere befördern können. Im Frühjahr soll die Machbarkeitsstudie fertig sein, noch 2016 will man den ersten Prototyp testen. Die neuen Mittelteile müssen extra produziert und natürlich zugelassen werden. Die genauen Kosten für das Projekt sind noch offen, ersten Schätzungen zufolge werden sie bei 30 bis 35 Millionen Euro liegen.


Quelle: http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4890885/GrazOffis_Warum-die-Strassenbahnen-jetzt-ofter-Verspaetungen-haben

Beim Prototypen soll es sich um einen Cityrunner handeln.

38ger

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #29 on: December 24, 2015, 11:54:11 AM »
Die 30 bis 35 Millionen beziehen sich aber auf die Verlängerung aller 18 Cityrunner inklusive Einbau mit Klimaanlage, oder ohne Klimaanlage?