Author Topic: [HGL] Aktuelles aus Graz  (Read 1633 times)

Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« on: April 10, 2012, 10:21:43 PM »
Um auch Raum für aktuelle Meldungen anderer österreichischer Verkehrsbetriebe zu schaffen, eröffne ich diesen Thread für den Bereich GVB (Grazer Verkehrsbetriebe) bzw. nunmehr HGL (Holding Graz Linien).

Aktuelles aus dem Bereich Störungen und Fahrtbehinderungen:

  • Linie 4: Aufgrund von Schienenbauarbeiten in der Theodor-Körner-Straße zwischen den Haltestellen Robert-Stolz-Gasse und Maut Andritz kommt es von Mittwoch, 11. April bis Freitag, 6. Juli 2012 auf den Linien 4 und 5 zu folgenden Fahrplanänderungen:


- Fahrzeitänderungen im Abschnitt zwischen Maut Andritz bis Andritz bei sämtlichen Fahrten
- Fahrplanverschiebungen im Frühverkehr (etwa zwischen 6:00 und 8:00 Uhr) an Werktagen im gesamten Verlauf
- Zusätzliche Einschubstraßenbahn an Schultagen mit Abfahrt ab Liebenau um 7:01 Uhr und Ankunft in Andritz um 7:33 Uhr, bzw. ab Andritz um 7:36 Uhr bis Steyrergasse.


  • Linie 5: Aufgrund von Schienenbauarbeiten in der Theodor-Körner-Straße zwischen den Haltestellen Robert-Stolz-Gasse und Maut Andritz kommt es von Mittwoch, 11. April 2012 bis Freitag, 6. Juli auf den Linien 4 und 5 zu folgenden Fahrplanänderungen:


- Fahrzeitänderungen im Abschnitt zwischen Maut Andritz bis Andritz bei sämtlichen Fahrten
- Fahrplanverschiebungen im Frühverkehr (etwa zwischen 6:00 und 8:00 Uhr) an Werktagen im gesamten Verlauf
- Zusätzliche Einschubstraßenbahn an Schultagen mit Abfahrt ab Jakominiplatz um 6:57 Uhr und Ankunft in Andritz um 7:14 Uhr, bzw. ab Andritz um 7:19 Uhr bis Steyrergasse[/list]

(Quelle: styria-mobile.at)

Da heute (10. April 2012) im Bereich zwischen den Haltestellen 'Robert-Stolz-Gasse' und 'Maut Andritz' eine Kletterweiche installiert wird, mussten beide Linien ab 18:40 Uhr bis Betriebsschluss im Abschnitt Jakominiplatz - Andritz im Schienenersatzverkehr geführt werden.

In Richtung Andritz fahren die Busse ab der Haltestelle Seniorenzentrum über Theodor-Körner-Straße – Carnerigasse – Körösistraße – Grabenstraße – Grazer Straße zur Haltestelle Gleispachgasse und weiter wie sonst. Stadteinwärts fahren die Busse ab der Haltestelle Gleispachgasse über Grazer Straße – Grabenstraße – Körösistraße – Rottalgasse – Theodor-Körner-Straße zur Haltestelle Seniorenzentrum und weiter wie sonst. Die Haltestelle Robert-Stolz-Gasse wird zur Haltestelle Kettengasse verlegt, die Haltestelle Maut Andritz wird in der Körösistraße vor der Eisenbahnkreuzung eingerichtet.

(Quelle: s.o.)

Gegen 19:15 Uhr wurde die Kletterweiche durch die Herrengasse gen Theodor-Körner-Straße "chauffiert":





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Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #1 on: April 11, 2012, 10:55:39 AM »
Quote from: 'Linie 38','index.php?page=Thread&postID=262949#post262949'
Zusätzliche Einschubstraßenbahn an Schultagen mit Abfahrt ab Jakominiplatz um 6:57 Uhr und Ankunft in Andritz um 7:14 Uhr, bzw. ab Andritz um 7:19 Uhr bis Steyrergasse
Dieser zusätzliche Kurs wurde heute übrigens mit TW 293 (vormals 4706) gefahren.

Linie Graz

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #2 on: April 11, 2012, 11:53:58 AM »
Quote
Da heute (10. April 2012) im Bereich zwischen den Haltestellen
'Robert-Stolz-Gasse' und 'Maut Andritz' eine Kletterweiche installiert
wird, mussten beide Linien ab 18:40 Uhr bis Betriebsschluss im Abschnitt
Jakominiplatz - Andritz im Schienenersatzverkehr geführt werden.
Ein paar Bilder vom Einbau der Kletterweiche gibt es im folgenden Link zu sehen.

http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=6708.msg92399#msg92399

Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #3 on: May 03, 2013, 12:23:12 AM »
Freunden der Baureihe 260 empfiehlt sich wohl ein Graz-Ausflug am 30. Juni:



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STEYR-NL205

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #4 on: June 19, 2013, 10:29:12 PM »
Weiß vielleicht jemand, welche Fahrzeuge an dem Konvoi beteiligt sind? Ich nehme mal an es werden Straßenbahnzüge sein, aber davon hat man ja nicht viele historische!
Oder sind die Autos/Motorräder gemeint?
Wird der 260er fahren?
Was für Fahrzeuge werden am Pendelverkehr eingesetzt?
Wird es auch einen Bus geben??

Ich war noch nie dort im Museum, jedoch habe ich schon Bilder gesehen. Traurig, dass dieser C1 nicht mehr fahrfähig ist!

VT 5081

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #5 on: June 19, 2013, 11:03:59 PM »
Quote from: 'STEYR-NL205',index.php?page=Thread&postID=282070#post282070
Weiß vielleicht jemand, welche Fahrzeuge an dem Konvoi beteiligt sind?
Für mich klingt das (unter Berücksichtigung aller Programmpunkte) sehr stark nach einer Menge "Puchschamerln"...

Beste Grüße
VT

Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #6 on: June 29, 2013, 12:06:30 AM »
Aus dem Styria-Mobile-Forum:

Quote
Der Konvio wird von TW 22 + BW 36B angeführt. Der historischen Straßenbahn folgen Autos, Motorräder und Fahrräder.
Am Weg von der Innenstadt nach Mariatrost wird es gemeinsame Fotopunkte geben – werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Den restlichen Öffnungstag pendeln ständig 2 Oldtimergarnituren auf der Strecke Jakominiplatz – Mariatrost. Abwechselnd kommen zum Einsatz:
- TW 22 + BW 36B
- TW 234 + BW 401B
- TW 206
- EGTW 267

Sowie:
Quote
- An der Parade nimmt TW 22 + BW 36b sowie einige historische Autos, Motorräder und Fahrräder teil. Gestartet wir um 10.30 Uhr am Kaiser-Josef-Platz, dann gehts nach Mariatrost
- Die Shuttelbim fährt alle 30 Minuten (genauer Fahrplan demnächst)
- Im TMG ist EGTW 267 ausgestellt

Ein Fahrplan samt Wagennummern der eingesetzten Fahrzeuge wurde freundlicherweise ebenfalls zur Verfügung gestellt:  (PDF, sollte sich im aktuell geöffneten Browserfenster öffnen) :daumenhoch:

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Linie 38

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #7 on: September 17, 2013, 10:53:27 PM »
Aus dem Styria-Mobile-Forum:

Quote
05.10.2013 - ORF-Lange Nacht der Museen im TMG

In der historischen Museumsremise an der Endstation der Linie 1 präsentieren sich historische Straßenbahnen aus verschiedenen Ländern und Epochen in einem einmaligen Ambiente – im Tramway Museum Graz. Die Ausstellung „Nächste Haltestelle: Hauptbahnhof” erzählt Grazer Bahnhofgeschichten aus vergangenen Zeiten. Die beiden Sonderausstellungen widmen sich den Themen „50 Jahre Gelenkwagen in Graz“ und „110 Jahre Straßenbahn nach Andritz“.

FAHRENDES MUSEUM
Bereits die Anreise wird zum Erlebnis: Den ganzen Abend pendeln Oldtimer-Straßenbahnen zwischen Hilmteich und Mariatrost.

MUSEUMSFÜHRUNGEN UND FILME
Laufend Führungen durch die Ausstellungen sowie Filmvorführungen über Straßenbahnen und Szenen aus dem Alltagsleben in Graz.

MODELLEISENBAHNANLAGE

Für „kleine und große Kinder“.

THERMITSCHWEISSEN (21.00 UHR)
Vorführung einer Thermitschweißung durch die Graz Linien.

Für den Pendelverkehr TMG - Hilmteich kommen aus jetziger Sicht die beiden TW 206 und TW 234 zum Einsatz.

Weitere Infos
Lange Nacht
Lange Nacht im TMG
Quote
Dreiwagenzug der Baureihe 200 - Fotosonderfahrt am 20. Oktober 2013

Nach zwei Jahren in auffälliger Sonderlackierung „Ich BIM mein RAD“ wurden der Triebwagen 206 und der schaffnerlose Beiwagen 319B mittlerweile wieder in ihre ursprüngliche Farbgebung zurückversetzt.


Foto: Wolfgang Petsch

Am Sonntag, 20. Oktober 2013, startet um 11:00 Uhr in der Remise Steyrergasse (Treffpunkt 10:30 Uhr mit Fahrzeugparade) die Fahrt mit der Garnitur 206 + 319B + 401B quer durch das Grazer Straßenbahnnetz. Unter Rücksicht auf den Planverkehr gibt es Fotohalte mit verschiedenen Besteckungen. Der Tag klingt nach der Sonderfahrt mit einer gemeinsamen Jause im Tramway Museum in Mariatrost aus.

Das geplante Programm dauert ca. 4 Stunden, die Mindestteilnehmeranzahl sind 35 Personen. Die Kosten betragen pro Teilnehmer EUR 36,-, Anmeldeschluss ist der 11. Oktober 2013.

Weitere Details sowie die Anmeldung finden Sie unter http://www.tramway-museum-graz.at.

Die Teams vom Tramway Museum Graz und Styria-Mobile freuen sich auf Euer Kommen.

VT 5081

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #8 on: October 26, 2013, 04:52:28 AM »
Quote from: 'Linie 38',index.php?page=Thread&postID=287054#post287054
Quote
Dreiwagenzug der Baureihe 200 - Fotosonderfahrt am 20. Oktober 2013
War eine wirklich nette Veranstaltung! :-)

Oldtimer-Parade in der Remise Steyrergasse:



Ostbahn-Unterführung mit S-Bahn:



Zentralfriedhof:





"Geschäftsausweiche" Jakoministraße:



Am Kaiser-Josef-Platz (mit sich anschleichendem Planzug):



Alte 6er-Schleife St. Peter:



Auf der Hauptbrücke (mit mit aufs Bild gequetschtem Uhrturm):



Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof:



Klassisches Abschiedsfoto in Mariatrost:



Beste Grüße
VT

VT 5081

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #9 on: November 20, 2013, 02:24:12 PM »
Quote from: 'steiermark.ORF.at',http://steiermark.orf.at/news/stories/2615879/
Bus & Bim in Graz an Adventsamstagen gratis

Die Benützung der Busse und Straßenbahnen der Graz Linien ist an den vier Adventsamstagen gratis. Die Holding Graz will damit ein entspanntes und umweltfreundliches Einkaufen unterstützen. Der Nulltarif gilt auch für die Schlossbergbahn.


Alle städtischen Linien mit ein- und zweistelligen Liniennummern – ausgenommen der Nightline – sind an den kommenden vier Samstagen (30. November, 7., 14. und 21. Dezember) kostenlos unterwegs.


Am 24. Dezember fahren die letzten Straßenbahnen und Busse um 18 Uhr ab dem Jakominiplatz mit Anschluss an alle Außenlinien (ORF.at/Zita Köver)

Schlechte Parkplatzsituation
Die Holding Graz will damit der Parkplatzsituation in der Innenstadt gegensteuern. Denn an den Adventsamstagen einen freien Parkplatz zu finden, sei mit viel Stress und etlichen leeren Kilometern verbunden, so Vorstandsdirektorin Barbara Muhr. Mit der Altstadtbim kann man das ganze Jahr über gratis zwischen Jakominiplatz und Hauptplatz zuzüglich einer Station fahren – mehr dazu in Gratis-„Bim“ in Grazer Altstadt (28.8.2013).

Auch Schlossbergbahn zum Nulltarif
Der Nulltarif an den Adventsamstagen gilt auch für die Schlossbergbahn. Mit dem Grazer Parkraumservice wurde für die Adventsamstage ein Sondertarif für die Park&Ride-Anlagen Murpark und Fölling vereinbart. Das Ticket koste für 24 Stunden drei Euro. Gegen Vorlage eines gültigen Fahrscheins können Kunden auch ihre Einkaufstaschen beim Mobilitäts- und Vertriebscenter der Holding in der Jakoministraße kostenlos aufbewahren lassen. Am 24. Dezember ist das Center allerdings geschlossen.
Beste Grüße
VT

VT 5081

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #10 on: December 02, 2013, 04:46:39 PM »
Laut dem Tramway-Museum Graz sind in nächster Zeit folgende "situationsangepaßte" Oldtimer-Fahrtage angesetzt:
  • Nikolo-Bim (07.12., 1000 - 1800)
  • "Licht ins Dunkel"-Tram (14., 16. - 21., 23.12., 1000 - 1900; 24.12., 0900 - 1300)
  • Silvester-Tram (31.12., 1000 - 1400)
Beste Grüße
VT

Bimigel

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #11 on: February 17, 2014, 11:21:40 AM »
Quote from: 'derstandard.at',http://derstandard.at/1389859472578/Laerm-und-Mauerrisse-Die-Variobahn-macht-nicht-alle-Grazer-gluecklich
Lärm und Mauerrisse: Die Variobahn macht nicht alle Grazer glücklich

  • foto: apa/ingrid kornberger
    100-Millionen-Euro-Deal: Die Variobahn ist zu laut und schwingungsintensiv, meinen Anrainer.
Bürgerinitiative berichtet von Rissen in Mauern durch die aktuelle Straßenbahngeneration - Graz Linien verweisen auf Messergebnisse unter dem Schwellenwert
Wien/Graz - Offiziell gibt es das Problem nicht mehr, seit Barbara Muhr es vergangenen April für gelöst erklärt hat. Die Vorstandsdirektorin der Holding Graz Linien beteuerte, dass dank technischer Nachrüstungen und einer streckenweisen 30-km/h-Beschränkgung den Grazern keine Straßenbahn mehr zu laut sein wird. Die Bürgerinitiative StraßenbahnanwohnerInnen beklagt sich jedoch weiterhin über den Lärm und die Schwingungen, die die Tramway erzeugen soll.

45 Züge des Typs Variobahn bestellte die Holding 2007 um knapp 100 Millionen Euro beim Berliner Hersteller Stadler Pankow, 2015 soll die letzte Tranche ausgeliefert werden. Nachdem im März 2010 die ersten Garnituren ins Gleisnetz der steirischen Landeshauptstadt entlassen worden waren, sah sich der Verkehrsbetrieb noch im selben Jahr mit Anrainerbeschwerden konfrontiert. Obwohl die Züge bei der Abnahme alle Normwerte erfüllt hatten, besserten die Graz Linien ab 2011 nach: Weichere Fahrwerkfedern, neue Räder und Kunststoff- statt Metallelemente bei der Anlenkung waren Teil des "Graz-Maßnahmenpakets", dessen Ende Muhr im Vorjahr verlautbarte.

Anwohner wegen Mauerrissen besorgt
Mitglieder der Bürgerinitiative berichteten aber weiterhin über Schlafstörungen, Risse in Putz und Hausmauern und anspringenden Alarmanlagen, jeweils ausgelöst von den passierenden Zügen. "Leider ist die Lebensqualität immer noch viel schlechter, als vor Einsatz der neuen Niederflurbahnen. Der Altbestand ist mehr als zehn Jahre älter, aber nachweislich um circa zehn Dezibel leiser", erklärt ein Sprecher der Initiative, die auch die 1.200-fach unterzeichnete Petition "Für ein Graz ohne Donnerbahn" ins Leben rief.

Problematisch sei allerdings nicht nur der Schall, der über die Luft übertragen wird, sondern auch die Erschütterungen über Festkörper, argumentieren die Anwohner. Für die Koralmbahn wurde bei der Umweltverträglichkeitsprüfung eine Schwingstärke von maximal 0,15 KB zugelassen, in den betroffenen Grazer Gebieten entlang der Tram-Linien 4, 5, 6 und 7 seien hingegen Werte bis zu 0,74 KB gemessen worden. Ab 0,1 KB sind die Schwingungen für den menschlichen Körper spürbar.

Schon 2011 drohte der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) "im schlimmsten Fall" mit einem Ausstieg aus dem Vertrag mit Stadler Pankow. Und 2012 erteilte der damalige Volksanwalt Peter Kostelka dem Grazer Verkehrsbetrieb ein erdrückendes Urteil: Die Bauartgenehmigung für die Variobahn sei wegen mangelnder Prüfung der Schallemission rechtswidrig, die Fahrzeuge nicht auf dem "Stand der Technik".

Unverdächtige Ergebnisse
"Es handelt sich um fabriksneue Züge, die gar keine Zulassung erhalten würden, wären sie nicht auf dem Stand der Technik", sagt Gerald Pichler, der Sprecher der Graz Linien, gegenüber derStandard.at. Die Anrainerbeschwerden würden nach wie vor ernst genommen, doch bei den eigenen Messungen sei man laufend auf nur unverdächtige Ergebnisse gestoßen. Bei der Lärmbelastung blieben "alle Messpunkte unter dem Schwellenwert, teils sogar deutlich".

Das bestätigte 2013 auch Gutachter Rainer Flesch von der TU Graz: Die Untersuchung "war ganz gründlich, da fährt die Straßenbahn drüber". Die Graz Linien räumen zwar ein, dass sich vereinzelt "besondere und unvorhersehbare Situationen" ergeben können, doch dort trägt laut dem Konzern nicht die Variobahn Schuld, sondern der Untergrund: So könnten sich etwa in einem kurzen Abschnitt der Theodor-Körner-Straße "durch weiche Tonschichten im Boden punktuell Probleme ergeben."

Drei Rechnungshofberichte
Ein größeres Maßnahmenpaket wie im Vorjahr sei derzeit jedenfalls nicht geplant. Die Anrainer befürchten dagegen sogar, dass sich das Problem noch auswachsen könnte. Denn die Bim-Garnituren könnten bis 2017 um knapp ein Drittel ihrer Länge ausgebaut werden. Diese Option könnte bis 2017 gezogen werden, den erforderlichen Grundsatzbeschluss gibt es
laut Pichler aber noch nicht.

Dass es an dem 100-Millionen-Euro-Deal nichts auszusetzen gebe, haben Stadt-, Landes- und Bundesrechungshof in ihren jeweiligen Prüfberichten festgehalten, sagt eine Sprecherin des Herstellers Stadler Pankow im Gespräch mit derStandard.at. Die Anrainerkritik wegen Lärm und Erschütterungen hält sie oft für unangebracht: "Die Bewohner von acht Häusern sind wirklich arm, weil sie auf einem Damm gebaut haben, der die Schwingung gut überträgt. Sonst erreichten uns kaum Klagen, auf Linie 6 gab es nur eine Beschwerde, auf Linie 7 keine einzige." In manchen
Fällen vermutet die Sprecherin hinter den Protesten auch bloß lokalpolitische Taktik von Interessensvertretern.

Andere Probleme in anderen Städten
Graz ist im Übrigen nicht die einzige Stadt, in der die Variobahn für Verärgerung sorgt. Im deutschen Potsdam zog der Verkehrsbetrieb ViP Ende Jänner kurzzeitig 13 seiner 14 Variobahnen wegen Entgleisungsgefahr vorsorglich aus dem Verkehr. Auch in München und Nürnberg wurden die gesamten Vario-Flotten wegen Serienschäden an den Rädern temporär stillgelegt.

Dass es von allen Städten, die die Variobahn im Einsatz hat, bisher nur in Graz zu größerem Protest wegen Lärmes gekommen ist, liegt laut der Stadler-Sprecherin auch an Grazer Eigenheiten: Die Holding bestellte die Züge in voller Ausstattung – inklusive Klimanlage sei eine Garnitur um sechs Tonnen schwerer und damit lauter als serienmäßig ausgeliefert. Und im engen historischen Zentrum von Graz würden sich Schall und Schwingungen besser ausbreiten können, als in weniger dichtem Gebiet. Damit müsse man leben: "Wer in Jakomini wohnen will, darf sich nicht die
Geräuschkulisse der Koralm erhoffen."
(Michael Matzenberger, derStandard.at, 7.2.2014)

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sheldor

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #12 on: February 17, 2014, 11:42:59 AM »
Ein etwas älterer Artikel der Zeitschrift "News" vom 20. November 2013(!!):

Quote
Streit um die Straßenbahn
Wohnungseigentümerin Doris L. aus Graz kämpft gegen Behörden um ihren Schlaf

Eigentlich würde man annehmen, dass neue Straßenbahnen immer leiser als ihre Vorgängermodelle sind. Das kostet Doris L. (72) aus Graz allerdings nur ein – im wahrsten Sinne des Wortes – müdes Lächeln. Frau L. klagt darüber, dass es ausgerechnet die vor drei Jahren von der Stadt Graz angeschafften neuen Garnituren sind, die ihr nun jede Nacht den Schlaf rauben. Die alten Garnituren, die seit Jahrzehnten im Einsatz sind, wären deutlich leiser als die modernen.

Damit ist für Frau L. die zentrale Lage ihrer Eigentumswohnung zum Fluch geworden. Da diese an einem neuralgischen Verkehrsknoten liegt, leidet sie besonders unter den Erschütterungen, die durch die Straßenbahnen entstehen. Laut Frau L. – und sie teilt diese Meinung mit der Bürgerbewegung „Straßenbahnanwohnerinnen“– hätten besonders die neuen „Variobahn“-Garnituren den Erschütterungslärm deutlich erhöht. Die Pensionistin sieht sich auch durch Lärmmessungen bestätigt.

NEWS hat einen Lokalaugenschein vorgenommen. Tatsächlich löst jede vorbeifahrende Straßenbahn ein deutliches Vibrieren in der Wohnung aus. Die Gläser klirren, und wie bei einem kleinen Erbeben zittert das ganze Haus. „Unser Leben ist stark beeinträchtigt und ich leide an ständigen Schlafstörungen“, klagt Frau L.. Denn der Alltag findet nun im Rhythmus der Straßenbahn statt. Sie wacht in der Früh mit der ersten Bahn auf und kann erst nach Beendigung des Fahrdienstes störungsfrei zur Ruhe kommen – sofern nicht nächtliche Reparaturarbeiten an den Gleisen den Schlaf weiter stören.

Streit um die Straßenbahn
Frau L., die seit 1965 in dem Haus wohnt, meint, dass das Problem erst mit Einführung der neuen Garnituren aufgetreten sei. Davor hätte es über viele Jahrzehnte nie Probleme gegeben. Auch viele andere Grazer teilen diese Ansicht. Wofür auch eine Onlinepetition der Bürgerinitiative spricht, die fast 1.200 Personen unterschrieben haben.
Bei der Graz Holding,die den öffentlichen Verkehr in der steirischen Landeshauptstadt abwickelt, ist man sich des Problems bewusst und verweist auf zahlreiche Maßnahmen die man gesetzt habe, um die Situation zu verbessern.

Der Bürgerinitiative ist das zu wenig. Sie argumentiert mit challmessungen im Auftrag der steirischen Umweltanwaltschaft, sowie eine medizinische Stellungnahme, die massive Lärmbeeinträchtigung festgestellt hätten. Bei der Graz Holding sieht man hingegen alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten. Die neuen Bahnen seien mittlerweile deutlich erschütterungsärmer als die alten. Dennoch sei man bemüht, die Situation der Anrainer weiter zu verbessern.

Und so hilft NEWS
NEWS hat bei der Graz Holding nachgefragt. Diese führte sofort bei Frau L. einen Lokalaugenschein mit einem Bauingenieur durch. Nun wird versucht, einen gangbaren Weg zu finden, wie sich die Situation von Frau L. verbessern lässt. „Wir überlegen, was wir tun können, und versuchen, für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung zu finden“, verspricht der Konzernsprecher der Graz Holding, Gerald Pichler. Mit der Bürgerinitiative wird es von Seiten der Stadt Graz bis Anfang Dezember ebenfalls weitere Gespräche geben, um mögliche weitere Verbesserungen
der Situation auszuloten.

Quelle: News.at

VT 5081

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[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #13 on: February 17, 2014, 09:39:23 PM »
Quote from: 'Tramway-Museum Graz',http://www.tramway-museum-graz.at/
Fotosonderfahrt – „Alles Eins“

Sonntag, 06. April 2014

Treffpunkt: 11:30 Uhr, Remise Steyrergasse



 
Hier geht’s zur Anmeldungen (sic!)
Die bekannte „Feldstrecke“ der Linie 1 durch das Mariatroster Tal wird ab Juni 2014 im großen Stil umgebaut und modernisiert. Sozusagen als Abschied von den gewohnten Fotomotiven entlang der Strecke zwischen Hilmteich und der Endstation Mariatrost veranstaltet das Tramway Museum Graz gemeinsam mit Styria-Mobile eine Fotosonderfahrt.

Am Sonntag, 6. April 2014 startet um 12:00 Uhr in der Remise Steyrergasse (Treffpunkt 11:30 Uhr) die Fahrt Richtung Mariatroster Tal. Unter Rücksicht auf den Planverkehr gibt es Fotohalte mit verschiedenen Fahrzeugen, Besteckungen und Fahrzeugbegegnungen. Der Tag klingt nach der Sonderfahrt mit einer gemeinsamen Jause in der Museumsremise aus.

Das geplante Programm dauert ca. 4 Stunden, die Mindestteilnehmeranzahl sind 35 Personen.
Die Kosten betragen pro Teilnehmer EUR 39,- (ermäßigter Preis für TMG-Mitglieder EUR 35,-).
Anmeldeschluss ist der 31. März 2014.

Das Team des Tramway Museum Graz und die Kollegen von Styria-Mobile freuen sich auf Ihr Kommen.
Beste Grüße
VT

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Bimigel

  • Guest
[HGL] Aktuelles aus Graz
« Reply #14 on: May 13, 2014, 09:45:18 PM »
Quote from: 'steiermark.orf.at',http://steiermark.orf.at/news/stories/2646987/
Lange Nacht der Kirchen verleitet zur Begegnung

„Begegnung“ ist das große Thema am 23. Mai, wenn steiermarkweit rund 100 Kirchen, Klöster und Kapellen für die Lange Nacht der Kirchen öffnen. Eine
Besonderheit ist diesmal die Oldtimer-Straßenbahn, die in Graz von Kirche zu Kirche fährt.


Im Vorjahr habe er mit Franz Lackner - damals noch Weihbischof in Graz, jetzt Erzbischof in Salzburg - während einer Fahrt in einer Oldtimer-Straßenbahn ein sehr tiefes Gespräch geführt, so der
evangelische Superintendent Hermann Miklas. Dabei habe man die Idee geboren, auch in der Langen Nacht der Kirchen Diskurse in einer Oldtimer-Straßenbahn anzubieten.

„Wohin geht die Reise?“

Hochrangige Kirchenvertretermitarbeiter werden dabei den Mitfahrenden im Gespräch begegnen: „Kirche ist unterwegs und soll unterwegs sein. Die Grundfrage bei dem ganzen Jahr der Hoffnung: Wohin geht die Reise?“, so Miklas. [...]