Author Topic: 2004-06-23 | Bericht: Tramwaytag 2004  (Read 87 times)

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2004-06-23 | Bericht: Tramwaytag 2004
« on: April 23, 2012, 02:03:09 PM »
Anlässlich des 30-jährigen Bestehen der Zentralwerkstätte die vor kurzem in Hauptwerkstätte umbenannt wurde, fand der Tramwaytag 2004 in dieser in Wien Simmering statt.


Der Tramwaytag bot einiges. Publikumsfahrten mit 2 ULF Typ A, einem E2 sowie einem U11 und T auf der Teststrecke neben der HW. Mit den Straßenbahngarnituren wurden Runden rund um das Hauptgebäude gefahren. Diesmal fanden auch Publikumsfahrten mit Niederflurbussen statt, für die man aber natürlich einen Führerschein benötigte.


Neben den Publikumsfahrten gab es Oldtimer-Rundfahrten rund um die HW und natürlich die große Fahrzeugausstellung am Freigelände.


Im Inneren der Hauptwerkstätte gab es immer zur halben Stunde Führungen, aber auch ohne Führung hatte man einen Einblick in die Arbeit der HW.




Am Freigelände steht U2-Triebwagen 2091+3091.





Das Drehgestell des U-Bahn Doppeltriebwagens 2091+3091




Die Verbindung zwischen A- und B-Wagen.




Es waren fast alle Wagentypen ausgestellt, natürlich auch ein frisch lackierter E1, hier der Triebwagen mit der Nummer 4539.





Natürlich waren auch ULF-Garnituren ausgestellt. Als "Vertreter" der kurzen Generation war A 20 ausgestellt.




Detailfoto des Piktogramms an ULF A 20.




Vertreter der "langen" Züge war B 633 der, so wie A 20, mit gesenktem ersten Portal ausgestellt war.




Auch dabei war der neueste ULF-Triebwagen B 679. Seit der Nummer 677 erhalten die ULF-Garnituren einige Änderungen. Neben neuen Umformern, sowie einem neuen Fahrersitz gibt es,...





neue Türöffner, die hoffentlich nicht so schnell beschädigt und verdreckt werden wie die Alten.




Mit diesen Änderungen können auch schon Erfahrungen für die 2. Generation ULF gesammelt werden.




Weiter geht es jetzt mit den Oldtimern: Kriegsstraßenbahnwagen Typ A mit der Betriebsnummer 25 als 52er.





Natürlich gab es auch heuer den Oldtimer-Zubringerdienst vom Reumannplatz direkt in die HW. Neben der Einstiegstelle steht F 746 ...




... mit Beiwagen 1900 als Garnitur der Linie 32.




Zu den Arbeitswagen: FR 6161 ausgestellt am Freigelände.




Ein LKW mit Stromabnehmer.





Arbeitstriebwagen 6408 in der alten Arbeitswagenlackierung




Einer der letzten Neuzugänge im Arbeitswagenbereich der Wiener Linien. EM 6117.




Der neueste Straßenbahnarbeitstriebwagen erhielt sogar einen Namen. Er hört auf den Namen Eva.





EM 6117 erstand aus dem Jubiläumstriebwagen E 4700.




Bezeichnet als Gleismesswagen wird dieses Arbeitsfahrzeug auch tagsüber genaueste Messungen des Schienenzustands im Wiener Straßenbahnnetz ermitteln können.




Im Inneren gibt es Computer zur Erfassung der Daten.




Das moderne Mess-System „Laserail" wurde beim neuen Gleismesswagen eingebaut.





Hinter dem Hauptgebäude waren eine Menge Busse ausgestellt. Auch schon ausgeschiedene Midibusse NM 155 die als Ersatzteilspender dienen.




Nun ins Innere der HW. In der HW können alle Fahrzeuge der Wiener Linien instand gehalten werden. Bei Bedarf werden auch Garnituren der Wiener Lokalbahn hier überprüft, bzw. gewartet.




Gleich beim Eingang ist ein "Wiener U-Bahn-Wahn-Plan" ausgestellt.





E2-Triebwagen 4026 steht im vorderen Teil der HW.




Ein E2 von unten, ohne Drehgestelle.




Was die Wiener Linien damit präsentieren wollten ist irgendwie nicht klar. 2 Schilder für die zukünftigen Endstationen der U2. Wieso aber ist der Karlsplatz in einer neuen Schrift gedruckt und die neue Endstation Aspernstraße in der gewohnten Schriftart.




Hier ULF-Triebwagen B 604 der im Januar Feuer fing. Der Grund für den Brand ist noch immer nicht offiziel bekannt gegeben worden. Der Triebwagen wird nicht in den Werkstätten von Siemens Verkehrstechnik wieder aufgebaut, sondern wie von den Wiener Linien gewünscht, in der eigenen HW. Da diese aber bis jetzt noch keinen ULF so "neubauen" musste, dauert die Reparatur etwas länger.





Für einen ULF-B schaut das aber sehr kurz aus. Mehr dazu später.




Hier eine Detailaufnahme des ersten Portalfahrwerks mit ausgebauten Rädern.




Die Unterseite des ULF B 604.





Ein U-Triebwagen mit den dazugehörigen Drehgestellen.




Weiter rechts in der Halle ein aufgebockter T.




Eine weitere Detailaufnahme eines Portalfahrwerks eines ULF.




Am Dach einer ULF-Garnitur





Ein tiefer Einblick in die Technik des ULF.


Weitere Detailaufnahmen:









U1(U11) Doppeltriebwagen am Tramwaytag 2004 in der Hauptwerkstätte der Wiener Linien.




Drehgestell eines U1(U11).




Im mittleren Teil war ein Rundgang durch die Werkstätten möglich. Es gab auch kleine Vorführungen.




Ah, na bitte. Da haben wir schon den 2. Teil des ULF B 604.





Es scheint auch so, als würde dieser Triebwagen nicht so schnell wieder in den Fahrgastbetrieb kommen.




Ausgebaute Verkleidungsteile der Übergänge.




Eine neue Perspektive des ULF.





Ein U-Triebwagen bei einer Neulackierung.




Im hintersten Bereich: Die Autobusse. Ein NG 235 bei einer wohl etwas größeren Reperatur.




Ein baldiger Neuzugang. NG 243 Nr. 8546




Noch glänzt er. Aber nach einigen Tagen Einsatz, schaut es anders aus.





Beschädigte Heckscheibe bei einem NL 205




Um 16 Uhr wurden dann die letzten Publikumsfahrten gedreht und die Oldtimer-Fahrzeuge machten sich für kurze Zeit auf den Weg aufs Abstellgleis.




Das Heck von A 43 bevor er seine letzte Runde dreht.





Nach Ende des Tramwaytags machten sich alle Garnituren gleich wieder auf den Weg zu ihren Heimatbahnhöfen.



Das war der Tramwaytag 2004. Das Wetter war perfekt und das Angebot des Tramwaytags war sehr gut. Solche Veranstaltungen sollten die Wiener Linien öfters abhalten. Vielleicht weniger Show, dafür mehr Information für Interessierte.


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