Author Topic: Der neue 13er und mögliche Varianten  (Read 379 times)

darkweasel

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #30 on: September 11, 2012, 09:42:19 PM »
Quote from: 'normalbuerger','index.php?page=Thread&postID=269420#post269420'
die haben mehr Kapazität
Aha? ?(

normalbuerger

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #31 on: September 11, 2012, 09:46:13 PM »
Mehr Kapazität als Normalbusse! Zufrieden ?

360-fan

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #32 on: September 11, 2012, 09:46:35 PM »
Quote from: 'normalbuerger',index.php?page=Thread&postID=269420#post269420
Ich habe jetzt die Perfekte Lösung!
Man betreibt den 13A mit O Bussen, natürlich mit Gelenkern, die haben mehr Kapazität uns sehr sauber, und die Errichtung kostet nicht soviel wie die Bim, ja und Parkplätze verliert man auch nicht so viele!
So ein Verkehrsmittel fehlt ja noch in Wien, sonst haben wir ja eh alles, man baut in die Busse noch große Akkus ein für die Fahrt von und zur Garage dann hat man auch wieder ein Problem gelöst! Also ich bin dafür :daumenhoch:
Nein. Denn die O-Busse haben die selbe Kapazität wie ein Gelenkbus. Es gibt in Wien keine Obusse und deshalb müsste man die gesammte Infrastuktur neu aufbauen. Und das ist sicher nicht billg. Weitere Kosten sind die Busse selber, die eine kürzere Lebensdauer als Straßenbahnen haben. Der Parkplatzverlust von Gelenk(O-)Bussen im Vergleich zur Straßenbahn ist auch nurminimal. Und wozu Akkus? Die brauchen nur Platz, wiegen viel und sind teurer da sie auch nicht ewig halten.
Die Obusse Verinigen also nur die Nachteile der Bim (Oberleitung=unflexibel) und der Busse.

normalbuerger

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #33 on: September 11, 2012, 09:51:16 PM »
Ja klar haben die O Busse in etwa die Nachteile der Bim, aber der Vorteil ist ich muß keine Schienen legen, denn das ist wirklich teuer!!
Akkus deshalb das ich keine Oberleitung brauche bis zur Garage!

VT 5081

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #34 on: September 11, 2012, 10:08:53 PM »
Quote from: '360-fan','index.php?page=Thread&postID=269424#post269424'
Weitere Kosten sind die Busse selber, die eine kürzere Lebensdauer als Straßenbahnen haben.
O-Busse und Straßenbahnen sollten heutzutage auf eine ähnlich lange (bzw. eigentlich eher kurze, wenn man sie mit jener von früheren Fahrzeuggenerationen vergleicht) Lebensdauer kommen können.

Beste Grüße
VT

matboy

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #35 on: September 12, 2012, 12:41:17 AM »
Meistens ist es aber so, dass (zumindest in Westeuropa) Obuss ca. 15 Jahre und Straßenbahnen ca. 30 bis 40 Jahre im Einsatz sind.

normalbuerger

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #36 on: September 12, 2012, 09:58:06 AM »
Sind wir doch mal realistisch, glaubst du das die ULF in 30 bis 40 Jahren noch fahren werden??

Schienenchaos

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #37 on: September 12, 2012, 03:16:31 PM »
Der ULF ist nicht das Maß aller Dinge.

(Wobei man zugeben muss, dass wohl auch ein nicht gewarteter Flexity Outlook nach kaum einer Dekade auseinanderfallen würde.)

Querulant

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #38 on: September 12, 2012, 04:47:40 PM »
Quote from: 'normalbuerger','index.php?page=Thread&postID=269420#post269420'
Ich habe jetzt die Perfekte Lösung!
Man betreibt den 13A mit O Bussen, natürlich mit Gelenkern, die haben mehr Kapazität uns sehr sauber, und die Errichtung kostet nicht soviel wie die Bim, ja und Parkplätze verliert man auch nicht so viele!
So ein Verkehrsmittel fehlt ja noch in Wien, sonst haben wir ja eh alles, man baut in die Busse noch große Akkus ein für die Fahrt von und zur Garage dann hat man auch wieder ein Problem gelöst! Also ich bin dafür :daumenhoch:
Und der Fahrer bist dann Du!? Oder willst Du das anderen Fahrern zumuten?

monolith

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #39 on: September 12, 2012, 06:46:32 PM »
Naja also ein O-Bus schafft schon 20 Jahre zirka...wenn's unbedingt sein muss noch mehr. Die elektrischen Teile halten ja ohnehin ähnlich bzw. fast genauso lange wie die einer Straßenbahn, das Problem sind eher das Fahrwerk und der eventuell (bei hoher Beanspruchung durch miese Straßen) der Rahmen...

umweltretter

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #40 on: September 12, 2012, 07:23:29 PM »
Ein O-Bus wäre am 13A eher eine Pseudo-Lösung und wurde daher auch schon von Stadt und Wiener Linien ausgeschlossen.

Weder kann ein O-Bus bei Energieeffizienz, Laufruhe, Kapazität oder Platzverbrauch (Schleppkurve!) gegenüber der Straßenbahn punkten, genauso wenig wäre es ein günstiges Unterfangen, weil (wie schon jemand erwähnt hat) die komplette Infrastruktur inkl. Werkstätten, etc. erst geschaffen werden müsste.

Die beste Lösung wäre die Wiedererrichtung der Straßenbahn, als Übergangslösung wären Gelenkbusse denkbar.

Ottakring

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #41 on: September 15, 2012, 06:54:19 PM »
Quote from: 'normalbuerger','index.php?page=Thread&postID=269444#post269444'
Sind wir doch mal realistisch, glaubst du das die ULF in 30 bis 40 Jahren noch fahren werden??
Das dachte ich mir heute bei den Oltimer-Zügen zur Spetterbrücke auch. Angesichts der über 80 Jahre alten M, die noch immer so laufen wie in meiner Kindheit oder eines zweifellos unter schwierigsten Voraussetzungen gebauten KSW, der auch schon auf den 70er zugeht stellte ich auch Überlegungen an, ob beim Tramwaytag 2062 ein ULF in betriebfähigem Zustand unterwegs sein würde.
Aber zurück zum Thema "13er": Die Rückumstellung auf die "historische" Streckenführung (die in FR Südbhf. großteils mit der Heutigen identisch ist) wäre auf Grund der verwinkelten Trasse durch enge Gassen wohl sehr problematisch - alleine wegen der "Sünde" des Wegfalls zahlreicher Parkplätze (in meinen Augen zwar kein Argument, aber wenn man sich das Geseires wegen der Parkgebühren anhören muß, weiß man mehr über die Durchstzbarkeit solcher Projekte :( ). Für die Gegenrichtung wäre die Trassierung noch schwieriger, es sei denn man entschiede sich auch hier für die historische Route (die ja  weitgehend mit der Gegenrichtung übereinstimmte). Dazu wären halt teilweise eigene "Tramwaygassen" - sprich Sperre für den allgemeinen Individualverkehr - erforderlich. Wenn ich z.B. an einige Bilder aus Strasbourg denke, dürfte das ja dort auch gehen... 8-)

Öffi Freund

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #42 on: September 16, 2012, 10:03:56 AM »
Quote from: 'Ottakring','index.php?page=Thread&postID=269564#post269564'
Aber zurück zum Thema "13er": Die Rückumstellung auf die "historische" Streckenführung (die in FR Südbhf. großteils mit der Heutigen identisch ist) wäre auf Grund der verwinkelten Trasse durch enge Gassen wohl sehr problematisch - alleine wegen der "Sünde" des Wegfalls zahlreicher Parkplätze (in meinen Augen zwar kein Argument, aber wenn man sich das Geseires wegen der Parkgebühren anhören muß, weiß man mehr über die Durchstzbarkeit solcher Projekte ). Für die Gegenrichtung wäre die Trassierung noch schwieriger, es sei denn man entschiede sich auch hier für die historische Route (die ja weitgehend mit der Gegenrichtung übereinstimmte). Dazu wären halt teilweise eigene "Tramwaygassen" - sprich Sperre für den allgemeinen Individualverkehr - erforderlich. Wenn ich z.B. an einige Bilder aus Strasbourg denke, dürfte das ja dort auch gehen...
Genau deswegen habe ich bei Beginn des Threads andere Varianten und Streckenführungen ausgearbeitet und vorgeschlagen. Eine Naubaustrecke durch das Winkelwerk des 5. und 4. Bezirks halte ich für ein modernes, leistungsfähiges Schienenverkehrsmittel für unzumutbar.

68er

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #43 on: September 16, 2012, 11:58:29 AM »
Zufällig sind in diesem engen Winkelwerk des 4. und 5. Bezirks jene Fahrgäste zuhause, die den 13er nutzen würden. Eine nach ach so modernen, leistungsfähigen Richtlinien geplante Strecke abseits des Bedarfs ist halt völlig sinnlos.

Die Streckenverlauf gehört genau so wie in der ominösen Studie gezeigt. Wenn man dann noch die Forderung nach Auflassen des Schrägparkens in den Schienenstraßen weglässt, kommt man auf eine Strecke wie in der Rosensteingasse, die durchaus praktikabel ist. Und vorallem auf einen minimalen Stellplatzverlust, der politisch ohne größere Schwierigkeiten durchsetzbar wäre.
Wenn man dann noch auf die Verlegung der Kanalrohre weg von der Gleistrasse (= weitgehender Neubau des Kanalnetzes der Bezirke 4-8 auf Kosten des Straßenbahnbudgets) verzichtet, der angesichts der hundertjährigen Lebensdauer von Kanalrohren und deren mittlerweile nach Stand der Technik grabungsfreien Sanierung mittels Robotern völlig unnötig ist, fällt ein großer Brocken der Kosten weg.
Wenn man die Kosten für die Neugestaltung des öffentlichen Raums in großen Teilen der Bezirke 4-8 auch noch aus dem Straßenbahnprojekt rausrechnet, wo sie keineswegs hingehören, würde man sich langsam umsetzbaren Projektmaßstäben nähren.
Dann müsste man nur noch wollen.

blackrider

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Der neue 13er und mögliche Varianten
« Reply #44 on: September 16, 2012, 04:24:53 PM »
Genau das wollen ist ja das Problem!

Solange man der heilligen Kuh "Sankt U-Bahn" huldigt, wird es jeder Strassenbahnneubau, jede Erweiterung oder Verbesserung schwer bis gänzlich unmöglich haben!