Author Topic: Neue Ideen für die U5  (Read 317 times)

Linie 18

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Neue Ideen für die U5
« Reply #15 on: December 09, 2012, 09:13:24 PM »
Quote from: 'Sulva',index.php?page=Thread&postID=273441#post273441
Bez. U5: einfach einen tatsächlichen S-Bahn Ring herstellen und diesen U5 nennen.
Quote
Würde man die U6 auch zum Hbf führen sogar eine dritte und alles ist Paletti.
Ja toll, machen wir das und benennen die S80 gleich in U7 um, dann haben wir noch einer vierte  :ubahn: am Hauptbahnhof, dann ist erst alles paletti...
Quote from: 'Josh'
Die U6 ist eine stinknormale U-Bahnlinie.
Langsam langsam, stinknormal wäre jetzt übertrieben. Es fahren vergleichsweise nicht gerade viele U-Bahnlinien mit Oberleitung.

Schienenchaos

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Neue Ideen für die U5
« Reply #16 on: December 09, 2012, 09:24:23 PM »
Quote from: 'Linie 18',index.php?page=Thread&postID=273573#post273573
Langsam langsam, stinknormal wäre jetzt übertrieben. Es fahren vergleichsweise nicht gerade viele U-Bahnlinien mit Oberleitung.
Bist du schon einmal in zB Rom oder Barcelona gewesen? Dort werden die U-Bahnsysteme mit Oberleitung betrieben. Im Gegensatz dazu fährt die S-Bahn in Berlin mit Strom aus der Stromschiene. Das allein ist also kein Merkmal.

Linie 18

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Neue Ideen für die U5
« Reply #17 on: December 09, 2012, 09:28:22 PM »
Quote from: 'Schienenchaos',index.php?page=Thread&postID=273580#post273580
Bist du schon einmal in zB Rom oder Barcelona gewesen? Dort werden die U-Bahnsysteme mit Oberleitung betrieben. Im Gegensatz dazu fährt die S-Bahn in Berlin mit Strom aus der Stromschiene. Das allein ist also kein Merkmal.
Dass es andersherum nicht geht habe ich auch nicht gesagt.
Leider muss ich zugeben, noch nie in Rom gewesen zu sein :/

Josh

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Neue Ideen für die U5
« Reply #18 on: December 09, 2012, 10:01:13 PM »
Wieso werden die T-Züge eigentlich vorne bei der Fahrerkabine schmäler - weil sie sonst auf der U6-Strecke aus irgendwelchen Gründen nicht fahren könnten? Meiner persönlichen Meinung nach sieht das leicht unästhethisch aus.

VT 5081

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« Reply #19 on: December 10, 2012, 01:57:32 AM »
Quote from: 'Josh',index.php?page=Thread&postID=273591#post273591
Wieso werden die T-Züge eigentlich vorne bei der Fahrerkabine schmäler - weil sie sonst auf der U6-Strecke aus irgendwelchen Gründen nicht fahren könnten?
Das wird eher was mit den Überstellfahrten im Straßenbahnnetz zu tun haben (Stichwort "Hüllkurve").

Beste Grüße
VT

Öffi Freund

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Neue Ideen für die U5
« Reply #20 on: December 10, 2012, 12:42:26 PM »
Quote from: 'Josh','index.php?page=Thread&postID=273417#post273417'
-Weitere Möglichkeit: U5 über Schottentor zum Stephansplatz. Evtl. mit einer Zwischenstation. Nachteile: keine Verbindung zur U4 und zu den Schnell- und Regionalbahnen.


Darum 2 neue Lösungsvorschläge:

-U4 nach Hernals (neue Gleise zwischen Schwedenplatz und Schottentor) und den nördlichen Abschnitt der U4 zur Linie U5 machen - diese natürlich nicht ab Schwedenplatz sondern ab Landstraße, und dort mit günstigem Umsteigevorgang zwischen beiden Linien: auf selbem Bahnsteig und ohne Wartezeiten).
Klar daß dies mit großen Umbauarbeiten im Bereich Landstraße und Schwedenplatz verbunden wäre (unter anderem viergleisiger Ausbau der Strecke, evtl. doppelstöckig). U4 West und U5 neu hätten dann Anschluss zu allen U-Bahnlinien und zum Bahnhof Wien Mitte.

-die U5 aus Hernals vom Stephansplatz zur Landstraße weiterführen um so die Verbindung zu den dortigen Linien herzustellen - entweder mit viergleisigem Ausbau zwischen Stephansplatz und Landstraße, oder mit einer neuen, leicht kurvenförmigen Strecke und Zwischenstation im südöstlichen Bereich des 1. Bezirks.

(Ich habe auch an die Möglichkeit gedacht die U5 nur bis Stephansplatz zu bauen und dort bahnsteiggleiches wartezeitenloses Umsteigen zur U3 zu ermöglichen - aber weiß nicht ob das so gut angenommen würde, da es sich zwischen Stephansplatz und Landstraße nur um eine kurze Strecke handelt)
Eine Verbindung Schottentor - Stephansplatz wäre durchaus wünschenswert, da der 1A notorisch überlastet und mit dem Irrweg über den Michaelerplatz auch unattraktiv ist. Die Sache hat nur einen Haken: Das historische Stadtgebiet um den Stephansplatz ist bautechnisch äußerst sensibel. Hier noch zusätzlich eine Station anzuordnen ist zwar sicher nicht unmöglich, aber baulich und platzmäßig äußerst riskant. Ich habe deshalb schon an anderer Stelle im Forum vorgeschlagen, eine solche Strecke vor dem Stephansplatz in die U3 einmünden zu lassen. Ja ja ich weiß schon: Keine Zweiglinien bei der Wiener U-Bahn. Aber verdammt noch mal, man kann doch eine Software so abändern, dass Zweiglinien möglich sind. Schließlich leben wir im 21. Jahrhundert und was bei uns unmöglich erscheint gibt es sonst überall in der Welt. Eine andere Sache ist was dann am Stephansplatz geschieht: Dort kannst du nämlich keine Endstation mit Wendeanlage herstellen, da die U3 Gleise dort übereinander liegen. Du musst also die neue U-Bahn gemeinsam mit der U3 weiterführen, entweder bis zur Landstraße oder - wie ich auch schon einmal vorgeschlagen habe - hinter dem Stephansplatz wieder ausbinden. Mein Vorschlag damals war sie im Bogen zum Karlsplatz zu führen und dort mit der U2 zu verbinden (damit wäre dann auch die unselige U2 Süd Verlängerung Richtung Eurogate endgültig vom Tisch). Gruß Öffi Freund :)

Dan

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Neue Ideen für die U5
« Reply #21 on: December 10, 2012, 02:52:50 PM »
Was haltet ihr eigentlich von der Idee, zwischen Dornbach und der Straßenkreuzung Alser Straße/Landesgerichtsstraße eine UStrab mit Vorbereitungen zum Ausbau zur Voll-U-Bahn errichten? Dann könnte man weiterhin zum Jonasreindl fahren und würde sich vorerst die sehr teure weitere Streckenführung in den inneren Bezirken ersparen. Gegebenenfalls könnte man die Strecke auch mit T-Garnituren befahren, sofern das die Konstruktion des Jonasreindl aushält.

umweltretter

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Neue Ideen für die U5
« Reply #22 on: December 10, 2012, 10:58:01 PM »
Quote from: 'Dan','index.php?page=Thread&postID=273642#post273642'
Was haltet ihr eigentlich von der Idee, zwischen Dornbach und der Straßenkreuzung Alser Straße/Landesgerichtsstraße eine UStrab mit Vorbereitungen zum Ausbau zur Voll-U-Bahn errichten?
Wenig, weil dabei erst wieder Unsummen in den Tunnelbau gesteckt werden, obwohl zielführende Lösungen an der Oberfläche möglich wären. Abgesehen davon halte ich es im 21. Jahrhundert für überholt, die Straßenbahn wie in den 1960er-Jahren unter die Erde zu verlegen.

1er

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Neue Ideen für die U5
« Reply #23 on: December 11, 2012, 10:19:44 AM »
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=273712#post273712
Quote from: 'Dan','index.php?page=Thread&postID=273642#post273642'
Was haltet ihr eigentlich von der Idee, zwischen Dornbach und der Straßenkreuzung Alser Straße/Landesgerichtsstraße eine UStrab mit Vorbereitungen zum Ausbau zur Voll-U-Bahn errichten?
Wenig, weil dabei erst wieder Unsummen in den Tunnelbau gesteckt werden, obwohl zielführende Lösungen an der Oberfläche möglich wären. Abgesehen davon halte ich es im 21. Jahrhundert für überholt, die Straßenbahn wie in den 1960er-Jahren unter die Erde zu verlegen.
Ich finde es besser wenn man die Bim in den Tunnel steckt, dann gewinnt man unnötige Wartezeiten wie zb: Ampeln, usw.

Öffi Freund

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« Reply #24 on: December 11, 2012, 11:54:37 AM »
Quote from: 'umweltretter','index.php?page=Thread&postID=273712#post273712'
Abgesehen davon halte ich es im 21. Jahrhundert für überholt, die Straßenbahn wie in den 1960er-Jahren unter die Erde zu verlegen.
(Ausnahmsweise?) kann ich dir da nicht ganz zustimmen. Ich finde dass man Verkehrswegfindungen nicht daran aufhängen sollte ob sie aus einem anderen Zeitabschnitt stammen und deswegen das Prädikat "obsolet" umgehängt bekommen. Für mich hat eine USTRAB Strecke gegenüber einer U-Bahn Strecke den Vorteil, dass ich dort, wo eine Führung im Untergrund nicht mehr notwendig ist, die Bim ans Tageslicht ins Straßenniveau zurück holen kann, was bei der U-Bahn nicht geht. Ein Beispiel (habe ich unter Linie 13 schon mal gepostet): Die Reinprechtsdorfer Straße. Der 14A kommt wegen des MIV kaum weiter, eine Straßenbahn an der Oberfläche hätte ebenfalls keine Chance. Habe ich dort jedoch eine USTRAB, dann ist das ein leistungsfähiges Verkehrsmittel, das nicht behindert wird und ich kann die Strecke sowohl beim Matz als auch bei der Schönbrunner Straße wieder nach oben führen. Alternativen wären nur eine U-Bahn (die dann - wohin immer sie dann führt - unter der Erde bleiben müsste) oder die völlige Sperre der Reinprechtsdorfer Straße für den MIV (Fußgängerzone?). Letzteres ist allerdings so realistisch wie die Existenz des von Esoterikfanatikern und Verschwörungstheoretikern erfundene Planet Nibiru. Gruß Öffi Freund ;)

darkweasel

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Neue Ideen für die U5
« Reply #25 on: December 11, 2012, 12:07:19 PM »
Quote from: '1er',index.php?page=Thread&postID=273736#post273736
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=273712#post273712
Quote from: 'Dan','index.php?page=Thread&postID=273642#post273642'
Was haltet ihr eigentlich von der Idee, zwischen Dornbach und der Straßenkreuzung Alser Straße/Landesgerichtsstraße eine UStrab mit Vorbereitungen zum Ausbau zur Voll-U-Bahn errichten?
Wenig, weil dabei erst wieder Unsummen in den Tunnelbau gesteckt werden, obwohl zielführende Lösungen an der Oberfläche möglich wären. Abgesehen davon halte ich es im 21. Jahrhundert für überholt, die Straßenbahn wie in den 1960er-Jahren unter die Erde zu verlegen.
Ich finde es besser wenn man die Bim in den Tunnel steckt, dann gewinnt man unnötige Wartezeiten wie zb: Ampeln, usw.
Ah, und die kann man anders nicht gewinnen? Ein Tunnel wäre am 43er eventuell unter dem Gürtel sinnvoll, damit die Haltestelle länger werden kann (längere Garnituren und so). Sonst nirgends, da kann man gleich eine U-Bahn bauen, und das wollen wir ja alle (na schön wärs) nicht.

Öffi Freund

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Neue Ideen für die U5
« Reply #26 on: December 11, 2012, 12:24:15 PM »
Quote from: 'darkweasel','index.php?page=Thread&postID=273747#post273747'
Ah, und die kann man anders nicht gewinnen?
In Wien offenbar nur schwerlich. Ich denke da an die Mitteilung im Forum, dass es bereits Straßenbahnstrecken gibt, bei denen entsprechende Ampelschaltungen technisch bereits möglich sind (Strecke 6 und 18 am Margaretengürtel (siehe Thread "Verbesserungen Linie 18")), diese jedoch nicht genützt werden, da sich Niemand mit der Autolobby anlegen möchte (könnte ja Wählerstimmen kosten!)

Ferry

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« Reply #27 on: December 11, 2012, 01:18:01 PM »
Quote from: 'Öffi Freund',index.php?page=Thread&postID=273743#post273743
Für mich hat eine USTRAB Strecke gegenüber einer U-Bahn Strecke den Vorteil, dass ich dort, wo eine Führung im Untergrund nicht mehr notwendig ist, die Bim ans Tageslicht ins Straßenniveau zurück holen kann, was bei der U-Bahn nicht geht.
Nein? Das wäre - zumindest bei der U6 - durchaus möglich (z.B. Rampe Gumpendorfer Straße).

Floster

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« Reply #28 on: December 11, 2012, 01:31:33 PM »
Quote from: 'darkweasel',index.php?page=Thread&postID=273747#post273747
Sonst nirgends, da kann man gleich eine U-Bahn bauen, und das wollen wir ja alle (na schön wärs) nicht.
Wieso wäre es schön, wenn alle einer Meinung sind? Ich finde Diskussionen mit unterschiedlichen Meinungen jedenfalls interessanter.

Öffi Freund

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« Reply #29 on: December 13, 2012, 12:26:44 PM »
Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=273760#post273760'
Nein? Das wäre - zumindest bei der U6 - durchaus möglich (z.B. Rampe Gumpendorfer Straße).
Technisch ja (tat ja der 18G auch). Aber ich glaube du hast da etwas missverstanden: Ich meinte die Diskrepanz zwischen "echten U-Bahnen" (U1, U2, U3, U4, U5 (?)) und der Straßenbahn. Dass man im Prinzip Gleisverbindungen schaffen kann sei unbestritten (schließlich gibt es ja auch eine solche zwischen U4 und U6 in der Längenfeldgasse die völlig verschiedene Systeme darstellen). Aber was soll ich mit zu breiten und zu langen Zügen (der U6) im Straßenbahnnetz? Nicht umsonst werden Überstellungen der T Wagen in die HW nur nachts durchgeführt (wenn es keine Begegnungen gibt). Was ich jetzt auf keinen Fall will: Eine neue Diskussionsebene über des Kaisers Bart lostreten, was die U6 ist (U-Bahn, Stadtbahn etc.). Ich glaube, mich klar und verständlich geäußert zu haben: Im konkreten Fall war das eine USTRAB unter der Reinprechtsdorfer Straße anstelle irgendwelcher nebulosen U5-Planungen. Denn die USTRAB kann nach dem Auftauchen jederzeit ohne Einschränkungen im Straßenplanum weiter fahren. Gruß Öffi Freund ;)