Author Topic: [PM] Oberösterreich: Zug mit Auto verwechselt - Crash am Bahnübergang  (Read 3071 times)

Öffi Freund

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« Reply #45 on: November 30, 2013, 05:59:35 PM »
Könnte es sein, dass das die Raaber Bahn ist? Spass beiseite. Kein Mitgefühl mit so einem Vollkoffer, der durch seine Blödheit durch die Notbremsung auch andere Menschen (Passagiere) gefährdet. Aber natürlich wird in den Massenmedien wieder einmal die Bahn mit ihren "gefährlichen" Kreuzungen die Schuld haben.

Bimigel

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« Reply #46 on: November 30, 2013, 06:03:54 PM »
Vielleicht hatte er eine Rot-Grün-Schwäche :D

Etwas besser beschreibt die "Kleine Zeitung" den Unfall:
Quote
63-Jähriger von Zug erfasst
Zu einem tödlichen Autounfall ist es in Raaba gekommen. Ein 63-jähriger
Autofahrer will einen unbeschrankten Bahnübergang kreuzen, wird von
einem Zug erfasst und mit seinem Wagen mehr als 100 Meter mitgeschleift.
Der Mann erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Foto © Gernot EderSujetbild

Um 15:23 Uhr querte ein 61-jähriger Pkw-Lenker, aus dem Bezirk Graz
Umgebung, mit seinem KFZ den unbeschrankten Bahnübergang der Bahnstrecke
Ostbahn mit der Gemeindestraße Blumenweg in Raaba, Bezirk Graz
Umgebung.

Ein Zug erfasste den Pkw, trotz Vollbremsung, an der rechten Seite
und schleifte ihn etwa 120 Meter mit. Das Rote Kreuz und der Notarzt
führten Reanimationsmaßnahmen durch, die jedoch erfolglos verliefen.

Der Pkw-Lenker erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren
Verletzungen. Die Bahnstrecke Graz-Fehring war bis 18:00 Uhr gesperrt.
Quelle

lol515

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« Reply #47 on: November 30, 2013, 10:53:37 PM »
Man erlebt immer wieder solche Vollkoffer. An der Station Hirschtetten wird von Schülern meiner Schule auch regelmäßig Rotlich und Schranken ignoriert. Führte bereits zu mehreren Schnellbremsungen. Zum Glück "nur" zu Betriebsbehinderungen gekommen aber zu keinen Personenschäden, bis jetzt. Kommt sicher noch ;-) Ist immer dieses typische Bild, Kopfhörer mit irgendeiner viel zu lauten Musik im Ohr, Schranken und Rotlicht werden demonstrativ ignoriert und Zug kommt sicher keiner.  :rolleyes: . Einfach ignorant und dumm, auch die Autofahrer die immer noch schnell drüber wollen, den Zug haben sie aber nicht gesehen... Da hab ich deutlich mehr Mitleid mit den Lokführern die danach psychisch geschädigt sind.

sheldor

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« Reply #48 on: December 01, 2013, 10:28:58 AM »
Kenne ich gut genug (Hirschstetten), war aber auch nicht anders bei der Haltestelle Hausfeldstraße (damals noch Bahnübergang). Wobei die sicht als Lokführer kommend von Marchegg in Richtung Wien Hbf. (durch die damalige "Allee") auch nicht besonders gut war.

Bimigel

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[OÖ] Zusammenstoß mit Zug: Mutter und Kind tot
« Reply #49 on: December 10, 2013, 06:19:34 PM »
Irre ich mich oder häufen sich diese Unfälle?
Quote
09.12.2013 20:27
Zusammenstoß mit Zug: Mutter und Kind tot

Beim Zusammenstoß mit einem Zug sind
Montagabend im Bezirk Braunau eine Mutter und ihre elfjährige Tochter
ums Leben gekommen. Die 29-Jährige hatte offenbar einen Güterzug
übersehen. Ihr Auto wurde von dem Zug erfasst und mitgeschleift.


Die Kollision ereignete sich kurz vor 19.00 Uhr auf einem
unbeschrankten Bahnübergang der Mattigtalbahn. Die 29-jährige gebürtige
Deutsche war mit ihren beiden neun und elf Jahre alten Töchtern im Auto
unterwegs. Nicht weit vom Wohnort der Familie bei Braunau kam es dann in
der Ortschaft Aching bei St.Peter am Hart zu der Tragödie.

Offenbar nahenden Güterzug übersehen

Die Frau dürfte beim Überqueren eines unbeschrankten Bahnüberganges einen
herankommenden Güterzug auf der Strecke der Mattigtalbahn übersehen
haben. Die schwere Lok konnte nicht mehr rechtzeitig abgebremst werden
und erfasste das Auto seitlich. Der Wagen wurde laut Polizei etwa 600
Meter weit mitgeschleift.

Die Frau und ihre elfjährige Tochter, die vorne saß, wurden so
schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben. Die neun
Jahre alte Tochter konnte von den Rettungskräften aus dem Wrack
geborgen werden. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde zunächst
mit Notarztbegleitung ins Krankenhaus Braunau am Inn gebracht. Wenig
später allerdings erfolgte, aufgrund der Schwere der Verletzungen, die
Überstellung in die Kinderklinik nach Linz.













© foto-scharinger.at

Der Mann der getöteten Autofahrerin und Vater der Mädchen wurde
vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Die Bergung auf
der ÖBB-Strecke gestaltete sich für die Einsatzkräfte sehr schwierig.
Die Bahnstrecke Braunau am Inn-Steindorf blieb nach dem Unfall vier Stunden lang gesperrt.

Dritter Vorfall innerhalb von drei Wochen

Bei dem Unfall handelte es sich bereits um den dritten Vorfall auf der
Strecke der Mattigtalbahn innerhalb von drei Wochen. Als „nicht ganz
ungefährlich“ bezeichnet der Bürgermeister von Uttendorf, Josef Leimer,
die Bahnübergänge auf der Strecke der Mattigtalbahn, von denen im
Gemeindegebiet von Uttendorf zwölf zu finden seien. Auf 60 Kilometer
Bahnstrecke gebe es insgesamt 86 Übergänge, die zum Teil nicht nur
unübersichtlich, sondern auch schlecht abgesichert seien, so Leimer.

foto-scharinger.at
Der Bahnübergang in Aching bei Tageslicht

Gegenüber dem ORF bedauerten die ÖBB den tragischen Unfall und bekräftigten
erneut das Bemühen, “dort wo es machbar ist, die Zahl der
Eisenbahnkreuzungen zu reduzieren. Dabei geht es vor allem um die nicht
technisch gesicherten Eisenbahnkreuzungen mit Andreaskreuz und
Stopptafel, wie im gegenständlichen Fall. Das bedeutet, möglichst viele
Eisenbahnkreuzungen aufzulassen oder durch Unterführungen oder Überführungen zu ersetzen“.

Dem setzt der Uttendorfer Bürgermeister entgegen, dass Übergänge oft nicht so einfach aufgelassen
werden könnten, weil das für die Anrainer lange Umwege bedeuten würde.
Dass eine entsprechende technische Absicherung aller gefährlichen
Bahnübergänge aber illusorisch ist, ist auch dem Uttendorfer
Bürgermeister klar. Weil die Gemeinden bei allen diesen Baumassnahmen
mitzahlen müssten, ist schon allein die Finanzierung unmöglich.
Links:
Quelle: oberösterreich.orf.at

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
  • Listen werden evtl. nicht korrekt dargestellt.

Tachofreund

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« Reply #50 on: December 10, 2013, 06:37:45 PM »
Wenn ich diesen Beitrag, lese könnte ich Weinen.

VT 5081

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RE: [OÖ] Zusammenstoß mit Zug: Mutter und Kind tot
« Reply #51 on: December 10, 2013, 09:25:59 PM »
Quote from: 'ORF via Bimigel',index.php?page=Thread&postID=292709#post292709
Auf 60 Kilometer Bahnstrecke gebe es insgesamt 86 Übergänge, die zum Teil nicht nur unübersichtlich, sondern auch schlecht abgesichert seien, so Leimer. [...]

Dass eine entsprechende technische Absicherung aller gefährlichen Bahnübergänge aber illusorisch ist, ist auch dem Uttendorfer Bürgermeister klar.
Daher gehören auch die Autofahrer etwas mehr in die Pflicht genommen! (Erst recht, wenn sie Beifahrer mitnehmen.) Die Autofahrerclubs könnten da vielleicht noch etwas mehr Aufklärungsarbeit unter ihren Mitgliedern betreiben, falls der eine "Awareness Day" im Jahr echt nicht reicht...

Leicht frustrierte Grüße
VT

5047.090

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« Reply #52 on: December 12, 2013, 09:19:05 AM »
So traurig das Ganze ist - aber diese mediale Berichterstattung, die die Bahn als den Übeltäter hinstellt, nervt mittlerweile.
Dort sind Stopp-Tafeln. Wie kann man einen Güterzug "übersehen"? Viele Autofahrer sind schlicht überfordert, abgelenkt oder der Meinung, es kommt eh "nie" ein Zug. Man nehme eine x-beliebige, nur mittels Verkehrszeichen gesicherte EK und beobachte eine Std lang das Verhalten der Autofahrer.

Busfreund

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« Reply #53 on: December 12, 2013, 09:30:45 AM »
Quote from: '5047.090',index.php?page=Thread&postID=292816#post292816
So traurig das Ganze ist - aber diese mediale Berichterstattung, die die Bahn als den Übeltäter hinstellt, nervt mittlerweile.
Dort sind Stopp-Tafeln. Wie kann man einen Güterzug "übersehen"? Viele Autofahrer sind schlicht überfordert, abgelenkt oder der Meinung, es kommt eh "nie" ein Zug. Man nehme eine x-beliebige, nur mittels Verkehrszeichen gesicherte EK und beobachte eine Std lang das Verhalten der Autofahrer.

Dem kann ich mich nur anschließen. Eventuell kann manchmal noch dichter  Nebel die Unfallursache sein, aber zu 95% ist es die Unachtsamkeit und der Leichtsinn der Autofahrer, die zu solchen Unfällen führen. Was sollen die betroffenen Eisenbahnunternehmen anders machen? Die Zugstrecken einstellen? Die Finanzierung von Unterführungen oder Schrankenanlagen (beim zweiteren wissen wir leider auch, dass dies nichts hilft, wie oft steckt ein Autofahrer zwischen den Schranken) scheitert meistens an den Gemeinden, die schlicht und einfach Pleite sind.

VT 5081

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« Reply #54 on: December 12, 2013, 09:56:24 AM »
Quote from: 'Busfreund',index.php?page=Thread&postID=292818#post292818
[...] Die Finanzierung von Unterführungen [...] scheitert meistens an den Gemeinden, die schlicht und einfach Pleite sind.
Und selbst wenn das klappen sollte, könnt's während der Bauarbeiten unerwartet aufwendiger oder teuerer werden, wie sich letztens in Kärnten gezeigt hat... ----> KLICK!

@ mediale Berichterstattung: Ab und zu nimmt man sich glücklicherweise auch "der anderen Seite" an...

Quote from: 'ooe.ORF.at',http://ooe.orf.at/news/stories/2620014/
Betreuung für Lokführer nach Zugunfällen

Tragische Zugunfälle belasten auch die betroffenen Lokführer. Sie können meist nichts mehr unternehmen, um den Zusammenstoß zu vermeiden und kämpfen dennoch mit Schuldgefühlen. Ihnen bieten die ÖBB eine mehrstufige psychologische Betreuung an.


Manche Lokführer erleben zum Glück nie einen tödlichen Zusammenstoß, andere trifft es gleich mehrmals. Dazu kommt, dass die ÖBB meist Personen aus der Region beschäftigen.

Auch der Lokführer jenes Güterzuges, der bei St. Peter am Hart in der Nähe von Braunau Montagabend den Zusammenstoß mit dem Wagen der 29-jährigen Frau nicht mehr vermeiden konnte, hat seinen Dienstsitz in Braunau.

Zusammenstoß konnte nicht verhindert werden
Trotz Notbremsung konnte er die schwere Lok nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen. Der Wagen der jungen Frau und ihrer zwei Töchter wurde erfasst und 600 Meter weit mitgeschleift. Die 29-Jährige und ihre elf Jahre alte Tochter starben, die Neunjährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus Braunau gebracht. Mehr dazu in Zusammenstoß mit Zug: Mutter und Kind tot (ooe.ORF.at) und Kritischer Zustand des Zugunfallopfers (ooe.ORF.at).

Die ÖBB stellen den Lokführern in einem derartigen Fall sofortige psychologische Hilfe zur Verfügung. Zunächst kümmert sich ein professionelles Kriseninterventionsteam vom Roten Kreuz um die Opfer, deren Angehörige, aber auch um die betroffenen Lokführer.

Oft Schuldgefühle
Danach nimmt sich ein Kollege, also ein Lokführer mit spezieller psychologischer Ausbildung, des Mannes an. Auch, wenn ein tödlicher Zusammenstoß nicht verhindert werden konnte, haben die Lokführer oft Schuldgefühle, ein Kollege könne sich dann am besten in ihre Situation einfühlen, heißt es. Schließlich bieten die ÖBB, falls erwünscht, auch professionelle psychologische Betreuung an. Der Lokführer wird dazu vom Dienst abgezogen.
Beste Grüße
VT

67er

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« Reply #55 on: December 12, 2013, 10:09:11 PM »
Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=292816#post292816'
So traurig das Ganze ist - aber diese mediale Berichterstattung, die die Bahn als den Übeltäter hinstellt, nervt mittlerweile.
Dort sind Stopp-Tafeln. Wie kann man einen Güterzug "übersehen"? Viele Autofahrer sind schlicht überfordert, abgelenkt oder der Meinung, es kommt eh "nie" ein Zug. Man nehme eine x-beliebige, nur mittels Verkehrszeichen gesicherte EK und beobachte eine Std lang das Verhalten der Autofahrer.
Wenn aber bereits nur ein einziges Mitglied der "Das kann doch mir nicht passieren - Gruppe" endlich einmal in sich geht und feststellt, sich gelegentlich ablenken zu lassen oder es mit der erforderlichen Aufmerksamkeit nicht immer so genau zu nehmen bzw. Gefahrenzeichen überhaupt notorisch zu ignorieren und dann auch noch realisiert, durch das eigene Fehlverhalten andere Personen sowie sich selbst ernsthaft gefährden zu können, dann besteht vielleicht die Chance, dass Berichte über derartige Unfälle zumindest kurzfristige Sensibilisierung bewirken.

Schienenfreak

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« Reply #56 on: December 12, 2013, 11:39:54 PM »
Quote from: '5047.090','index.php?page=Thread&postID=292816#post292816'
So traurig das Ganze ist - aber diese mediale Berichterstattung, die die Bahn als den Übeltäter hinstellt, nervt mittlerweile.
Dort sind Stopp-Tafeln. Wie kann man einen Güterzug "übersehen"? Viele Autofahrer sind schlicht überfordert, abgelenkt oder der Meinung, es kommt eh "nie" ein Zug. Man nehme eine x-beliebige, nur mittels Verkehrszeichen gesicherte EK und beobachte eine Std lang das Verhalten der Autofahrer.
Mehr gibts dazu nicht zu sagen...

5047.090

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EK-Unfall-Thread
« Reply #57 on: December 13, 2013, 08:32:14 AM »
Ich bin sicher auch oft abgelenkt im Auto, keine Frage.
Aber wenn ich wo eine Bahnstrecke queren muss, wo ich weiß, daß diese befahren ist, dann ist zumindest an der Stelle dort die Ablenkung weg.

Ferry

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EK-Unfall-Thread
« Reply #58 on: December 13, 2013, 09:58:39 AM »
Quote from: '5047.090',index.php?page=Thread&postID=292816#post292816
So traurig das Ganze ist - aber diese mediale Berichterstattung, die die Bahn als den Übeltäter hinstellt, nervt mittlerweile.
Dort sind Stopp-Tafeln. Wie kann man einen Güterzug "übersehen"? Viele Autofahrer sind schlicht überfordert, abgelenkt oder der Meinung, es kommt eh "nie" ein Zug. Man nehme eine x-beliebige, nur mittels Verkehrszeichen gesicherte EK und beobachte eine Std lang das Verhalten der Autofahrer.
Bei einer Mutter mit zwei minderjährigen Kindern würde ich annehmen, dass sie abgelenkt war (kann ich aus Erfahrung bestätigen!). Und wenn es sich um eine Strecke handelt, die regelmäßig befahren wird, fährt man von vorneherein leichtsinniger.

lol515

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EK-Unfall-Thread
« Reply #59 on: December 13, 2013, 04:13:22 PM »
Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=292869#post292869'
Quote from: '5047.090',index.php?page=Thread&postID=292816#post292816
So traurig das Ganze ist - aber diese mediale Berichterstattung, die die Bahn als den Übeltäter hinstellt, nervt mittlerweile.
Dort sind Stopp-Tafeln. Wie kann man einen Güterzug "übersehen"? Viele Autofahrer sind schlicht überfordert, abgelenkt oder der Meinung, es kommt eh "nie" ein Zug. Man nehme eine x-beliebige, nur mittels Verkehrszeichen gesicherte EK und beobachte eine Std lang das Verhalten der Autofahrer.
Bei einer Mutter mit zwei minderjährigen Kindern würde ich annehmen, dass sie abgelenkt war (kann ich aus Erfahrung bestätigen!). Und wenn es sich um eine Strecke handelt, die regelmäßig befahren wird, fährt man von vorneherein leichtsinniger.

1.)Abgelenkt... Kann man sein! ABER eine Hercules ist bei Gott keine leise Lok und ein STOPP Schild kann man eigentlich sehr schwer fehlinterpretieren.
2.)Leichtsinn...

-Piloten bereiten sich (selbst bei einer kleinen Maschine) gründlichst auf alles mögliche vor und es passiert fast nie das man Schlussendlich irgendwas anders machen muss als geplant, wenn man aber nichtvorbereitet auf so eine Situation trifft kann das Leben kosten. Jedem Piloten ist diese Verantwortung bewusst.

-Lokführer müssen selbst auf der verwachsensten Hinterbahn bei Nacht und Nebel darauf achten das sie kein Vorsignal ohne Quittierung überfahren, vor Hauptsignalen zum stehen kommen und bei allen Geschwindigkeitsbegrenzungen reagieren, ein Fehlverhalten kann hunderten das Leben kosten. Jedem Lokführer ist diese Verantwortung bewusst.

-Jeder Arzt, ob Notarzt oder Kardiologe müssen jeden invasiven Eingriff vorher in Gedanken durchgehen, dürfen keinen Fehler machen und wenn ja sofort wissen wie sie die "Nebenwirkungen" wieder wegkriegen, er kann mit einem Fehlverhalten Menschen auf der Stelle qualvoll töten. Jedem Mediziner ist diese Verantwortung bewusst.

-Jeder Fluglotse muss ständig konzentriert sein, ein kleiner Fehler kann hunderten Menschen das Leben kosten. Jedem Fluglotsen ist diese Verantwortung bewusst.

-Jeder Autofahrer bewegt Fahrzeuge mit bis zu 200 km/h ein zu schnelles Fahren, missachten von Ampeln, weiterfahrt trotz Stoppschild oder ein zu dichtes auffahren an den Vordermann kann einem selbst oder anderen Menschen das Leben kosten. Kaum einem Autofahrer ist diese Verantwortung bewusst.