Author Topic: [PM] Kärnten: ÖBB-Kamera am Bahnübergang blitzt Rotlicht-Sünder  (Read 102 times)

Bimigel

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[PM] Kärnten: ÖBB-Kamera am Bahnübergang blitzt Rotlicht-Sünder
« Reply #15 on: April 17, 2014, 10:51:33 PM »
Quote from: 'steiermark.orf.at',http://steiermark.orf.at/news/stories/2642588/
Warnlichtanlage für Bahnübergang Hollenegg

Nach der Kollision eines Autos mit einem Zug mit vier Toten Mitte Februar hat am Donnerstag eine Sicherheitskommission den Bahnübergang Hollenegg unter
die Lupe genommen. Das Ergebnis: Es soll eine Warnlichtanlage errichtet werden.


ORF.at
Beim gefährlichen Bahnübergang Hollenegg soll eine Warnlichtanlage errichtet werden.

Die dramatischen Ereignisse auf dem ungesicherten Bahnübergang Hollenegg im Bezirk Deutschlandsberg liegen rund zwei Monate zurück. Am Abend des 12. Februar übersah ein Lenker aus Deutschlandsberg den herannahenden Zug der Graz-Köflach-Bahn. Mit rund 80 km/h krachte die tonnenschwere Garnitur in den SUV, für die 4 Insassen kam jede Hilfe zu spät - mehr dazu in Zug gegen Auto: Vier Tote (13.2.2014). Nach diesem Unfall kündigten Bund und Länder an, die Sicherheit der heimischen Bahnübergänge verbessern zu wollen. Allein in der Steiermark sollen bis zum Jahr 2024 mehr als 500 Bahnkreuzungen überprüft und falls nötig sicherheitstechnisch aufgerüstet werden.

Vermehrt Fahrzeuge mit eingeschränkter Sicht

Am Donnerstag waren Sicherheitsexperten des Landes sowie Vertreter des Bahnunternehmens und der Gemeinde in Hollenegg, um die Eisenbahnkreuzung amtlich zu überprüfen. Dabei geht es um Kriterien wie Sichtweiten, Anfahrtsgeschwindigkeiten oder auch die Schnittwinkel zwischen Straße und Schienen. Sachverständiger Guido Richtig: „Heutzutage werden vermehrt Fahrzeuge verwendet, wo der Lenker oftmals eine eingeschränkte Sicht nach rechts oder nach links hat, wie zum Beispiel bei kleinen Kastenwägen. In der neuen
Eisenbahnkreuzungsverordnung ist daher nur mehr ein Kreuzungswinkel von 90 Grad zwischen Straße und Schiene zulässig.“

Warnlichtanlage: Verhandlungen um Finanzierung
In Hollenegg sind zwar die vorhandenen Sichtweiten ausreichend, der Schnittwinkel von Straße und Schiene sei mit 95 Grad aber grenzwertig, sagen die Experten. In Absprache mit dem Bahnunternehmen werde man hier deshalb wahrscheinlich den Bau einer Warnlichtanlage veranlassen. Ob sich die Gemeinde an den Kosten von rund 300.000 Euro beteiligen muss, ist derzeit noch unklar. Die Verhandlungen zwischen Ministerium und Gemeindebund stehen noch bevor.

Bimigel

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[PM] Kärnten: ÖBB-Kamera am Bahnübergang blitzt Rotlicht-Sünder
« Reply #16 on: May 13, 2014, 09:51:39 PM »
Quote from: 'vorarlberg.orf.at',http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2646884/
Härtere Strafen bei Bahnübergängen gefordert

Auf der Strecke zwischen Bludenz und Schruns gibt es 36 unbeschrankte Bahnübergänge. An den besonders gefährlichen Kreuzungen fordern die
Lokführer jetzt eine Videoüberwachung und eine härtere Bestrafung von Risikolenkern.


80 Prozent der tödlichen Unfälle bei Bahnübergängen passieren bei unbeschrankten Kreuzungen - so wie beim letzten Todesopfer Anfang April im Gemeindegebiet von Schruns bei der Montafonerbahn-Haltestelle Tschagguns: Das rote Licht am Übergang konnte den Autofahrer nicht aufhalten und der Zug nicht mehr bremsen - mehr dazu in Tödlicher Unfall: Auto prallte gegen Montafonerbahn. Jetzt fordern die Lokführer der Montafonerbahn strengere Strafen.

Entscheidung liegt bei Behörden
Ein Anliegen von Triebfahrzeugführer Reinhard Ganahl wäre es etwa, dass Autofahrer, die bei Rot noch über den Bahnübergang fahren, aus dem Verkehr gezogen werden - mehr dazu in Unterschätzte Gefahr: Unbeschrankte Kreuzungen. Entscheiden müssen das die Vorarlberger Behörden, erst seit knapp drei Jahren ist es überhaupt gesetzlich möglich, per Videoüberwachung zu
strafen. An sechs Bahnübergängen der ÖBB wird das derzeit getestet - wie etwa in Pfarrwerfen im Pongau. Wer hier bei Rot fährt, zahlt 180 Euro.

Bimigel

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[PM] Kärnten: ÖBB-Kamera am Bahnübergang blitzt Rotlicht-Sünder
« Reply #17 on: October 24, 2014, 11:02:22 PM »
Quote from: 'burgenland.ORF.at',http://burgenland.orf.at/news/stories/2675311/
Schranken sichert Bahnübergang Oslip

Eine neue Schrankenanlage sichert den Bahnübergang Oslip. 300.000 Euro wurden in die Umrüstung investiert. An dem vorher unbeschrankten Bahnübergang ereigneten sich in der Vergangenheit immer wieder schwere Verkehrsunfälle.

Bisher wurde die Eisenbahnkreuzung an der Osliper Bundesstraße - auf der Strecke Wulkaprodersdorf an der Abzweigung Bruck an der Leitha - durch eine Lichtzeichenanlage gesichert. Seit Donnerstag ist die neue Schrankenanlage in Betrieb.


Der neue Schranken soll schwere Unfälle verhindern

Fünf Millionen jährlich für mehr Sicherheit

Die Sicherheit auf den Straßen im Burgenland solle laufend erhöht werden, so Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und Verkehrslandesrat Helmut Bieler (SPÖ) bei der Eröffnung unisono. Rund fünf Millionen Euro würden deshalb jährlich aus dem Budget dafür aufgewendet.

Mit dem neuen Bahnschranken sei endlich eine langjährige Forderung der Grünen umgesetzt, sagte die Landessprecherin der Grünen, Regina Petrik. Nun sei endlich die Sicherheit beim Überqueren dieser gefährlichen Kreuzung für alle VerkehrsteilnehmerInnen in beide Richtungen gegeben.

ÖBB will Eisenbahnkreuzungen reduzieren

Das vorrangige Ziel der ÖBB sei es, die Eisenbahnkreuzungen immer weiter zu reduzieren, erklärte Heinz Gschnitzer, Geschäftsbereichsleiter der ÖBB-Infrastruktur AG. Das geschehe etwa durch den Bau von Über- oder Unterführungen oder durch die Herstellung von Ersatzwegeverbindungen, so Gschnitzer.