Author Topic: Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf  (Read 1004 times)

Berni229

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #45 on: March 03, 2015, 10:34:25 AM »
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=322427#post322427
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=322415#post322415
Abgesehen davon scheinst du immer noch nicht begriffen zu haben was eine U-Bahn eigentlich ist: Ein Massentransportmittel
Wo gibt es diese Massen bei der künftigen U1-Endstation und der jetzigen U2-Endstation? Dein Argument hat in Wien keine Bedeutung. :rolleyes:
Das ist kein Wiener Spezifikum, das ist bei jedem U-Bahn-System der Welt so: An den Rändern der Stadt sind U-Bahnen niemals voll ausgelastet.

Ferry

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #46 on: March 03, 2015, 11:19:31 AM »
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=322430#post322430
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=322427#post322427
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=322415#post322415
Abgesehen davon scheinst du immer noch nicht begriffen zu haben was eine U-Bahn eigentlich ist: Ein Massentransportmittel
Wo gibt es diese Massen bei der künftigen U1-Endstation und der jetzigen U2-Endstation? Dein Argument hat in Wien keine Bedeutung. :rolleyes:
Das ist kein Wiener Spezifikum, das ist bei jedem U-Bahn-System der Welt so: An den Rändern der Stadt sind U-Bahnen niemals voll ausgelastet.
Nur werden in anderen Städten U-Bahnen nicht bis an die Ränder der Stadt gebaut, sondern nur soweit, dass zumindest überwiegend eine ausreichende Auslastung gegeben ist. Und von den Endpunkten führen dann oberirdische Verkehrsmittel wie Bus oder Straßenbahn, deren Einsatz optimal auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt werden kann, weiter.

@Josh: Auch wenn auf dem Gelände des ehemaligen AUA-Gebäudes jetzt Gemeindewohnungen errichtet werden sollen, bezweifle ich, dass dies die Verlängerung der U1 bis nach Oberlaa rechtfertigen wird. Man braucht sich ja nur anschauen, was derzeit im Busersatzverkehr und früher am 67er zwischen Verteilerkreis und Therme Wien los war.

29er

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #47 on: March 03, 2015, 11:40:13 AM »
Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=322427#post322427'
Wo gibt es diese Massen bei der künftigen U1-Endstation und der jetzigen U2-Endstation? Dein Argument hat in Wien keine Bedeutung.
Deswegen wäre es ja wirklich nicht sinnvoll eine weitere sinnlose U-Bahn-Linie zu errichten. Die Gegend rund um Aspern und Eßling hätte man sicherlich auch mit einem Straßenbahnnetz erschließen können - die 360 Millionen Euro die das Stück von der Aspernstraße zur Seestadt gekostet haben, hätten sicher für den Bau und die Erhaltung für die nächsten 100 Jahre gereicht ...

Josh

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #48 on: March 03, 2015, 03:04:37 PM »
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=322432#post322432
Nur werden in anderen Städten U-Bahnen nicht bis an die Ränder der Stadt gebaut,
Oh doch, das ist auch in allen anderen Städten mit U-Bahnen so. Und da wo es noch nicht so ist, weil die U-Bahn der jeweiligen Stadt noch nicht so alt ist, ist es zumindest geplant.


Die neue Bebauung in Oberlaa erfolgt ja nicht nur auf dem AUA-Gelände.

Josh

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #49 on: March 03, 2015, 03:09:04 PM »
Übrigens nehme ich stark an daß die U3-Verlängerung zwischen der Simmeringer Hptstr. und Kaiserebersdofer Str. gebaut wird. Die erste Station wird im Tunnel sein, danach als Hochbahn, und am Leberberg vielleicht wieder im Tunnel.

Ferry

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #50 on: March 03, 2015, 03:10:45 PM »
Quote from: 'Josh',index.php?page=Thread&postID=322437#post322437
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=322432#post322432
Nur werden in anderen Städten U-Bahnen nicht bis an die Ränder der Stadt gebaut,
Oh doch, das ist auch in allen anderen Städten mit U-Bahnen so. Und da wo es noch nicht so ist, weil die U-Bahn der jeweiligen Stadt noch nicht so alt ist, ist es zumindest geplant.
Dann aber nur, wenn die U-Bahn über die Stadtgrenzen ins Umland hinausreicht und damit praktisch auch die Funktion einer S-Bahn übernimmt. Dass man U-Bahn-Strecken in nahezu unbebautes Gebiet führt und an den Stadtgrenzen verenden lässt, das gibt es nur in Wien.

Anderswo wird die U-Bahn als ein Nahverkehrsmittel gesehen und daher sachlich und emotionslos überlegt, wo der Bau einer Neustrecke Sinn macht. In Wien hingegen ist sie ein Politikum und nur deswegen werden auf Teufel-komm-raus Strecken aus dem Boden gestampft.

piefke53

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #51 on: March 03, 2015, 07:51:29 PM »
Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=322432#post322432'
Nur werden in anderen Städten U-Bahnen nicht bis an die Ränder der Stadt gebaut, sondern nur soweit, dass zumindest überwiegend eine ausreichende Auslastung gegeben ist. Und von den Endpunkten führen dann oberirdische Verkehrsmittel wie Bus oder Straßenbahn, deren Einsatz optimal auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt werden kann, weiter.

Mal ganz abgesehen davon, dass Wien in Sachen U-Bahn ein „Spätstarter“ ist, empfehle ich wirklich mal einen Blick über den Tellerrand.

Beispiel Berlin:

U5 : Hönow ist ganz sicher kein Ballungsgebiet oder Verkehrsknoten im Sinne eines Verkehrsübergangs an nennenswert viele Oberflächenverkehrsmittel ... aber Stadtrand (!)
U3 : Krumme Lanke => wie vor

Automatisch aus dem fpdwl-Forum übernommene Attachments:

Dungeon

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #52 on: March 04, 2015, 01:55:36 PM »
Auch in Stockholm führen U-Bahnen bis in weniger dicht besiedelte Gebiete.

Josh

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #53 on: March 04, 2015, 02:28:21 PM »
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=322439#post322439
Quote from: 'Josh',index.php?page=Thread&postID=322437#post322437
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=322432#post322432
Nur werden in anderen Städten U-Bahnen nicht bis an die Ränder der Stadt gebaut,
Oh doch, das ist auch in allen anderen Städten mit U-Bahnen so. Und da wo es noch nicht so ist, weil die U-Bahn der jeweiligen Stadt noch nicht so alt ist, ist es zumindest geplant.
Dann aber nur, wenn die U-Bahn über die Stadtgrenzen ins Umland hinausreicht und damit praktisch auch die Funktion einer S-Bahn übernimmt. Das man U-Bahn-Strecken in nahezu unbebautes Gebiet führt und an den Stadtgrenzen verenden lässt, das gibt es nur in Wien.

Anderswo wird die U-Bahn als ein Nahverkehrsmittel gesehen und daher sachlich und emotionslos überlegt, wo der Bau einer Neustrecke Sinn macht. In Wien hingegen ist sie ein Politikum und nur deswegen werden auf Teufel-komm-raus Strecken aus dem Boden gestampft.
Nein, nicht nur wenn sie S-Bahn-ähnlich ins Umland fährt. Auch innerhalb der Stadtgrenzen ist das in sehr vielen Städten so, oder gegebenenfalls darüber hinaus, aber auch nicht auf andere Art als innerhalb des Stadtgebiets. Und es handelt sich da gar nicht um nahezu unbebautes Gebiet; auch in Wien nicht - dort wird ja überall gebaut. Berlin und Stockholm sind nur 2 Beispiele von vielen. Die Berliner Strecke nach Hönow hat man gebaut um das damalige Ost-Neubaugebiet zu erschliessen, das bis an den Stadtrand reicht (wenn man davon absieht daß dieses Neubauviertel ein Graus ist).
Wien wächst und wächst und im Westen und Nordwesten ist kein Platz dafür - darum die Verlängerungen von U1, U2, U3. Überdimensioniert wäre eine Strecke nach Auhof, aber warum stellt man auch genau da ein Einkaufszentrum hin - hätte man das nicht in Hütteldorf oder St. Veit tun können?

Berni229

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #54 on: March 04, 2015, 04:09:23 PM »
Quote from: 'Josh',index.php?page=Thread&postID=322504#post322504
Nein, nicht nur wenn sie S-Bahn-ähnlich ins Umland fährt. Auch innerhalb der Stadtgrenzen ist das in sehr vielen Städten so, oder gegebenenfalls darüber hinaus, aber auch nicht auf andere Art als innerhalb des Stadtgebiets. Und es handelt sich da gar nicht um nahezu unbebautes Gebiet; auch in Wien nicht - dort wird ja überall gebaut. Berlin und Stockholm sind nur 2 Beispiele von vielen. Die Berliner Strecke nach Hönow hat man gebaut um das damalige Ost-Neubaugebiet zu erschliessen, das bis an den Stadtrand reicht (wenn man davon absieht daß dieses Neubauviertel ein Graus ist).

Natürlich, das macht ja auch Sinn. Die weniger dicht besiedelten Randbezirke generieren ja neben den Pendlern den meisten Autoverkehr. Nur wenn ich diese möglichst umsteigefrei an das U-Bahn-Netz anschließe kann ich den Modal Split merkbar beeinflussen. Wenn man mit 2 Bussen fahren muss, damit man zur U-Bahn kommt, lässt kein Mensch das Auto stehen.

Ferry

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #55 on: March 05, 2015, 04:25:30 PM »
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=322508#post322508
Natürlich, das macht ja auch Sinn. Die weniger dicht besiedelten Randbezirke generieren ja neben den Pendlern den meisten Autoverkehr. Nur wenn ich diese möglichst umsteigefrei an das U-Bahn-Netz anschließe kann ich den Modal Split merkbar beeinflussen. Wenn man mit 2 Bussen fahren muss, damit man zur U-Bahn kommt, lässt kein Mensch das Auto stehen.
Es sagt aber niemand, dass die U-Bahn bis zur Haustür fahren muss. Die U-Bahn sollte bis zum letzten größeren Verkehrsknotenpunkt in der Peripherie fahren, von dort geht es mit einem dichten oberirdischen Verkehrsnetz weiter. Im Fall der U1 wäre der südliche Endpunkt der Verteilerkreis, der nördliche Kagran oder meinetwegen Kagraner Platz. Die Verlängerung bis Leopoldau bzw. Therme Wien sind m.M.n vom Bedarf her nicht gerechtfertigt und ich kenne auch keine Stadt, wo eine U-Bahn in nahezu unbebautes Gebiet geführt wird (und dass z.B. in der Seestadt künftig Bauten errichtet werden, mag ja sein, aber die U-Bahn fährt schon jetzt dort hin und verursacht entsprechende Betriebskosten).

Berni229

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #56 on: March 05, 2015, 04:38:17 PM »
Quote from: 'Ferry',index.php?page=Thread&postID=322556#post322556
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=322508#post322508
Natürlich, das macht ja auch Sinn. Die weniger dicht besiedelten Randbezirke generieren ja neben den Pendlern den meisten Autoverkehr. Nur wenn ich diese möglichst umsteigefrei an das U-Bahn-Netz anschließe kann ich den Modal Split merkbar beeinflussen. Wenn man mit 2 Bussen fahren muss, damit man zur U-Bahn kommt, lässt kein Mensch das Auto stehen.
Es sagt aber niemand, dass die U-Bahn bis zur Haustür fahren muss. Die U-Bahn sollte bis zum letzten größeren Verkehrsknotenpunkt in der Peripherie fahren, von dort geht es mit einem dichten oberirdischen Verkehrsnetz weiter. Im Fall der U1 wäre der südliche Endpunkt der Verteilerkreis, der nördliche Kagran oder meinetwegen Kagraner Platz. Die Verlängerung bis Leopoldau bzw. Therme Wien sind m.M.n vom Bedarf her nicht gerechtfertigt und ich kenne auch keine Stadt, wo eine U-Bahn in nahezu unbebautes Gebiet geführt wird (und dass z.B. in der Seestadt künftig Bauten errichtet werden, mag ja sein, aber die U-Bahn fährt schon jetzt dort hin und verursacht entsprechende Betriebskosten).

Hast du meinen Beitrag nicht verstanden oder einfach ignoriert?

Über Oberlaa kann man diskutieren, aber von Leopoldau bis zur Per Albin Hansson Siedlung ist die U1 auf jeden Fall gerechtfertigt.

Ferry

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #57 on: March 05, 2015, 04:53:14 PM »
Quote from: 'Berni229',index.php?page=Thread&postID=322558#post322558
Über Oberlaa kann man diskutieren, aber von Leopoldau bis zur Per Albin Hansson Siedlung ist die U1 auf jeden Fall gerechtfertigt.
Bist du schon einmal mit der U1 über den Kagraner Platz hinaus gefahren und hast dir deren Auslastung in diesem Bereich angesehen? Kannst du mir erklären, warum dort, wo früher jahrzehntelang eine Straßenbahnlinie völlig genügt hat, jetzt auf einmal eine U-Bahn hingeführt werden muss?

Und ich habe deinen Beitrag durchaus verstanden, nur konnte ich mit deiner Logik, dass weniger dicht besiedelte Randbezirke den meisten Autoverkehr generieren sollen, nicht viel anfangen und habe es daher vorgezogen, darauf nicht zu antworten. Und ich bin durchaus deiner Meinung, dass ein U-Bahn-Endpunkt mit oberirdischen Verkehrsmitteln möglichst schnell und umsteigefrei erreicht werden soll, damit Letztere eine attraktive Alternative zum Auto bleiben. Nur sehe ich darin keinen Zusammenhang mit meiner Kritik, U-Bahn-Linien um jeden Preis bis an den letzten Rand des Stadtgebietes zu führen, wie das in Wien gehandhabt wird.

29er

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #58 on: March 05, 2015, 04:58:17 PM »
Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=322561#post322561'
Kannst du mir erklären, warum dort, wo früher jahrzehntelang eine Straßenbahnlinie völlig genügt hat, jetzt auf einmal eine U-Bahn hingeführt werden muss?
Die Anbindung an die S-Bahn-Station Leopoldau ist zumindest unter der Woche auf jeden Fall sehr sinnvoll und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die U1 die Stammstrecke ein wenig entlastet hat da einige Pendler schon in Leopoldau in Richtung Zentrum umsteigen und nicht erst in Floridsdorf, am Praterstern oder bei der Landsstraße. Ich bin ja nicht unbedingt der große U-Bahn-Fan aber den 25er wünsche ich mir nicht mehr zurück (u.a. auch weil sich das "feine Publikum" in der U-Bahn-Garnitur besser verteilt ...).

Dungeon

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Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
« Reply #59 on: March 05, 2015, 05:04:18 PM »
Abgesehen davon, wird die U-Bahn in Wien als Entwicklungsinstrument benutzt. Dort wo Wien eine U-Bahn hin baut wird (u.a. in Wohnungen) investiert. Das sieht man überall entlang von neuen U-Bahn Strecken.

Quote
Bist du schon einmal mit der U1 über den Kagraner Platz hinaus gefahren
und hast dir deren Auslastung in diesem Bereich angesehen? Kannst du mir
erklären, warum dort, wo früher jahrzehntelang eine Straßenbahnlinie völlig genügt hat, jetzt auf einmal eine U-Bahn hingeführt werden muss?

Dort wird jetzt gebaut. Bzw. wurde gebaut.