Author Topic: S-Bahn Verbindung Matzleinsdorfer Platz-Magareten/Gaudenzdorfer Gürtel- Penzing  (Read 348 times)

73er

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Meine (zugegebner Maßen unrealistische) Idee war es eine Verbindung zwischen dem Matzleinsdorfer Platz und der Sbahnstation Wien Penzing zu bauen und diese für die Sbahn zu verwenden.
Hierbei würde der 6er entlastet werden bzw würden weitere Kapazitäten auf der Verbindungsbahn frei werden.

Start der neuen Strecke wäre nach dem Matzleinsdorfer Platz. Nach einem Abzweig auf den Gaudenzdorfer/Magareten Gürtel folgt die Strecke dem Straßenzug bis zur u4. Exklusive der Station Magaretengürtel auf u4 Höhe, würde ich in dem Abschnitt zwei Sbahnstationen errichten lassen.
Nach vormaliger Hochlage würde die Trasse dann stark absenken und u4+u6 unterfahren. Danach würde sie auf einer recht geradlinigen Strecke (mit einer Station auf Höhe Herklotzgasse?) unterirdisch bis zur Station Anschützgasse fahren. Nach dieser Station würde die Strecke auf dem Gelände der Abstellgleise wieder steigen und eine Verbindung zur Westbahn erhalten.

Je nach Bedarf könnte man diverse Sbahn linien über diese Strecke legen.
Was meint die Fach-Community, Möglich in X Jahren oder nicht genügend Verkehrsaufkommen/zu teuer?

Schienenfreak

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Klingt gut, der Vorschlag! :daumenhoch:

38ger

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Zur Entlastung der Linie 6 würde sich eher die Umstellung der Linie 14A auf Straßenbahn anbieten, sowie die Verlängerung der Linie D von Gudrunstraße/Absberggasse bis zum Reumannplatz, wobei man neben der 14A-Route dann auch eine Linie Reumannplatz-Matzleinsdorferplatz-Reinprechtsdorferbrücke-Westbahnhof einführen sollte. Ein Tausch der Kaiserebersdorfer-Astes vom 6er zum 71er würde den 6er auch zu einer stabileren Linie machen.

Die Verbindungsbahn ist meines Wissens ja nicht überlastet und ein ganztägiger 15-Minuten-Takt sollte sich auch ohne großen Aufwand realisieren lassen (durch die Vollinbetriebnahme des Wienerwaldtunnels sollte ja nochmals eine weitere Entlastung folgen).
Zur Aufwertung der Verbindungsbahn wäre schlicht ein dichterer Takt und zusätzliche Stationen notwendig, idealer Weist würde man danach in die Stammstrecke einfädeln, damit Relationen wie Speising-Wien Mitte wieder möglich wären, aufgrund der geplanten Gleislage im Bereich Meidling-Hbf. ist zumindest letzteres aber sehr unrealistisch, wenn ich's richtig im Kopf habe.

Für die S50 wären dichtere Taktfolgen jedenfalls sinnvoll und wünschenswert und sollten durch die NBS Wien-St. Pölten und die dadurch auf der alten Westbahn frei werdenden Kapazitäten eigentlich auch möglich sein.

Die S45 wäre in dem Bereich auf jeden Fall mitzudenken, wünschenswert wären für die Zukunft entweder ein 2gleisiger Ausbau der Strecke Penzing-Hütteldorf, ebenso wie ein 2gleisiger Ausbau der Verbindungsbahn bis Hütteldorf und/oder aber (auch) eine 2gleisige Verbindung von Penzing nach Speising um Verbindungen von Gersthof, Hernals, Ottakring usw. nach Penzing, Meidling, Matz usw. zu ermöglichen. (Vgl. Projekt Ring-S-Bahn)

Gottfried

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Quote from: '73er',index.php?page=Thread&postID=320519#post320519
Meine (zugegebner Maßen unrealistische) Idee war es eine Verbindung zwischen dem Matzleinsdorfer Platz und der Sbahnstation Wien Penzing zu bauen und diese für die Sbahn zu verwenden.
Hierbei würde der 6er entlastet werden bzw würden weitere Kapazitäten auf der Verbindungsbahn frei werden.

Start der neuen Strecke wäre nach dem Matzleinsdorfer Platz. Nach einem Abzweig auf den Gaudenzdorfer/Magareten Gürtel folgt die Strecke dem Straßenzug bis zur u4. Exklusive der Station Magaretengürtel auf u4 Höhe, würde ich in dem Abschnitt zwei Sbahnstationen errichten lassen.
Nach vormaliger Hochlage würde die Trasse dann stark absenken und u4+u6 unterfahren. Danach würde sie auf einer recht geradlinigen Strecke (mit einer Station auf Höhe Herklotzgasse?) unterirdisch bis zur Station Anschützgasse fahren. Nach dieser Station würde die Strecke auf dem Gelände der Abstellgleise wieder steigen und eine Verbindung zur Westbahn erhalten.

Je nach Bedarf könnte man diverse Sbahn linien über diese Strecke legen.
Was meint die Fach-Community, Möglich in X Jahren oder nicht genügend Verkehrsaufkommen/zu teuer?

Hallo, Kollege!

Eine schnellbahn über den Gaudenzdorfer Gürtel wäre an sich nichts neues. Die grünfläche in der gürtelmitte ist ursprünglich die für die verlängerung der gürtellinie in richtung Matz und ex-südbahnhof freigehaltene trasse.

Jedoch wäre eine so starke absenkung nur mit derartigen gradienten möglich, die wahrscheinlich bei der eisenbahnaufsicht nicht durchgehen würde! (Siehe die gradiente zwischen Gumpendorfer Strasse und Längenfeldgasse, welche auch nur mit tricksereien und ausnahmen möglich war!) Daher:

1. eher unwahrscheinlich: Verlängerung nach dem alten plan mit einbindung bei dem bekannten stummel bei der Gumpendorfer Strasse und einbindung mit haltestelle unter dem Westbahnhof und ansteigender rampe. Nach alten plänen sollte die Gürtellinie von Heiligenstadt kommend in die westbahn eingebunden werden und die weiterführende strecke über den Gürtel als art innere ringbahn über die heutige schnellbahnstammstrecke weitergführt werden.

2. Leichter machbar: Eine linie, wie sie schon zur zeit der k.k. dampfstadtbahn existierte: Heiligenstadt-Donauuferbahn-Donauländebahn-Verbindungsbahn über den abzweig richtung Penzing/Westbahnhof oder jene neue, ab dem heurigen fahrplanwechsel geplante linie 10 von Gänserndorf über Süssenbrunn-Stadlau-Simmering H-Zentralbahnhof-Meidling-St. Veit-Penzing-Wbhf anstatt nach HH!

Gruss Gottfried

73er

  • Guest
@38er
Ich dachte dass sie Verbindungsbahn angeblich so überlastet sei. Allein die Verbindung zwischen der Westbahnstrecke und dem Matz. halte ich für einen sinnvollen Lückenschluss da zentrumsnäher und das eine neue Direktverbindung entsteht..

@Gottfried
Ist mir durchaus bewusst dass diese Idee nichts neues ist, mir war nur nicht bewusst dass die Steigung hier dermaßen hoch ist, aber deswegen frag ich ja :)

john_malkovich

  • Guest
Quote from: '73er',index.php?page=Thread&postID=325073#post325073
@38er
Ich dachte dass sie Verbindungsbahn angeblich so überlastet sei. Allein die Verbindung zwischen der Westbahnstrecke und dem Matz. halte ich für einen sinnvollen Lückenschluss da zentrumsnäher und das eine neue Direktverbindung entsteht..

@Gottfried
Ist mir durchaus bewusst dass diese Idee nichts neues ist, mir war nur nicht bewusst dass die Steigung hier dermaßen hoch ist, aber deswegen frag ich ja :)
ich kann mir das Problem der Höhengradienten, welches Kollege Gottfried angesprochen hat, gut vorstellen. Das Wiental bildet mit dem Wienfluss ja eine Art Trogtal bzw. Einbettung in der Landschaft.

wenn dann auch noch zur Hochtrasse Kennedybrücke eine U-Bahnstation wie Längenfeldgasse (in Tieflage - also auf Niveau der Wien) hinzukommt, dann entstehen dort auf kurzer Distanz wirklich beachtliche Höhenunterschiede.


Persönlich hätte ich mir entlang des Gaudenzdorfer Gürtels übrigens eher eine radial verlaufende U-Bahn (Verbindungs)trasse erwartet.
Eben wie dazumal in den 1950er/60er Jahren, im Zuge der Diskussion über die heutige Ustrab-Gürtel-Strecke (entlang der heutigen Linie 18).

Sulva

  • Guest
Ich habe schon seit einiger Zeit den Vorschlag gemacht, die U6 statt nach Siebenhirten zu führen lieber über eine neu zu bauende Verbindung zum HbF zu führen (Margarethengürtel - Reinprechtsdorferstraße - Wiednerstraße - HbF), so könnten 2 Bezirke an zentral gelegenen Stellen angefahren und erschlossen werden, und hätte auch eine direkte Verbindung WestbhF und HbF

Auf der anderen Seite könnte man die U4 ab der Längenfeldgasse teilen, dann abwechselnd nach Hütteldorf und Siebenhirten fahren lassen und könnte so eine bessere Auslastung erreichen. Natürlich jetzt werden einige meinen der Bahnhof Meidling usw.. aber es ist nur gut dass man den ein wenig abwertet, wenn man 2km daneben einen milliardenschweren HbF hat.

Nur ein Vorschlag

Dungeon

  • Guest
Für eine Teilung der U4 gibts zu viele Fahrgäste zwischen Meidling und Längenfeldgasse!

john_malkovich

  • Guest
Der Vorschlag von Sulva klingt interessant. Dungeon hat aber leider Recht.


Unsere Vorschläge für eine Ubahn unter dem Margareten Gürtel würden zwangsläufig auch das Ende der Ustrab bedeuten.
Ich vermute mal, im Tramway Forum hätte man uns für solchen Visionen schon längst gelyncht :grin:

Sulva

  • Guest
Quote
Für eine Teilung der U4 gibts zu viele Fahrgäste zwischen Meidling und Längenfeldgasse!
So genau kann man das eigentlich gar nicht sagen, weil diese Verbindung ja heute gar nicht existiert. Das Personenaufkommen in Meidling resultiert heute als Station an der U6. Dieses Aufkommen würde sich denke ich teilweise wegen den Schnellbahnanschluss an den Hbf verschieben. Ob das Personenaufkommen in Meidling als Station der U4 ähnlich hoch sein wird, ich denke nein, bei weitem nicht. Durch meinen Vorschlag würde der Bhf Meidling und seine U-Bahn Station gezielt geschwächt und daher als Station eines Aussenastes absolut ausreichend befahren, so meine Überlegung.

Gottfried

  • Guest
Quote from: '73er','index.php?page=Thread&postID=325073#post325073'
@38er
Ich dachte dass sie Verbindungsbahn angeblich so überlastet sei. Allein die Verbindung zwischen der Westbahnstrecke und dem Matz. halte ich für einen sinnvollen Lückenschluss da zentrumsnäher und das eine neue Direktverbindung entsteht..

@Gottfried
Ist mir durchaus bewusst dass diese Idee nichts neues ist, mir war nur nicht bewusst dass die Steigung hier dermaßen hoch ist, aber deswegen frag ich ja :)

Hallo!

Dasselbe droht auch bei der geplanten U-bahn 5, die dann von der neuen station Neubaugasse tief unter dem Wiental durch und dann gleich wieder stark ansteigen muss, um die haltestellen bacher- und Matzleinsdorferplatz in einer verträglichen tieflage erreichen zu können

Gruss Gottfried

Gottfried

  • Guest
Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=325534#post325534'
Ich habe schon seit einiger Zeit den Vorschlag gemacht, die U6 statt nach Siebenhirten zu führen lieber über eine neu zu bauende Verbindung zum HbF zu führen (Margarethengürtel - Reinprechtsdorferstraße - Wiednerstraße - HbF), so könnten 2 Bezirke an zentral gelegenen Stellen angefahren und erschlossen werden, und hätte auch eine direkte Verbindung WestbhF und HbF

Auf der anderen Seite könnte man die U4 ab der Längenfeldgasse teilen, dann abwechselnd nach Hütteldorf und Siebenhirten fahren lassen und könnte so eine bessere Auslastung erreichen. Natürlich jetzt werden einige meinen der Bahnhof Meidling usw.. aber es ist nur gut dass man den ein wenig abwertet, wenn man 2km daneben einen milliardenschweren HbF hat.

Nur ein Vorschlag

Hallo!

Man könnte da schon eine linie von Heiligenstadt über gürtel, weiter über die UStraB zum zentralbahnhof führen und könnte diese auch gleich als U5 oder auch U7 betiteln.

Die UStrab-tunnels sind angeblich für eine "normale" u-bahn ohnehin zu klein, problem wäre das über den alten viadukt gebaute gebäude bei der alten abzweigung Nussdorfer Strasse, welches dann abgerissen werden müsste.

Gruss
Gottfried

Berni229

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Quote from: 'Gottfried',index.php?page=Thread&postID=326053#post326053
Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=325534#post325534'
Ich habe schon seit einiger Zeit den Vorschlag gemacht, die U6 statt nach Siebenhirten zu führen lieber über eine neu zu bauende Verbindung zum HbF zu führen (Margarethengürtel - Reinprechtsdorferstraße - Wiednerstraße - HbF), so könnten 2 Bezirke an zentral gelegenen Stellen angefahren und erschlossen werden, und hätte auch eine direkte Verbindung WestbhF und HbF

Auf der anderen Seite könnte man die U4 ab der Längenfeldgasse teilen, dann abwechselnd nach Hütteldorf und Siebenhirten fahren lassen und könnte so eine bessere Auslastung erreichen. Natürlich jetzt werden einige meinen der Bahnhof Meidling usw.. aber es ist nur gut dass man den ein wenig abwertet, wenn man 2km daneben einen milliardenschweren HbF hat.

Nur ein Vorschlag

Hallo!

Man könnte da schon eine linie von Heiligenstadt über gürtel, weiter über die UStraB zum zentralbahnhof führen und könnte diese auch gleich als U5 oder auch U7 betiteln.

Die UStrab-tunnels sind angeblich für eine "normale" u-bahn ohnehin zu klein, problem wäre das über den alten viadukt gebaute gebäude bei der alten abzweigung Nussdorfer Strasse, welches dann abgerissen werden müsste.

Gruss
Gottfried
Die soll sich die Gürtel-Strecke dann mit der U6 teilen? Dir ist aber schon bewusst, dass diese Strecke schon jetzt total überlastet ist?