Author Topic: Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke  (Read 1907 times)

Peter B.

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Die Götzendorfer Spange wird nicht gebaut, stattdessen wird gerade eine schnellere Route direkt nach Bruck a. d. Leitha überlegt.

Sulva

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Über die Götzendorfer Spange?
Von St. Pölten kommend über Tulln, über den Nordwestbahnhof nach Praterstern weiter über den Rennweg nach St. Marx, Zentralfriedhof, Kledering nach Himberg, weiter Gramatneusiedl, Götzendorf, Sarasdorf nach Bruck/Leitha

Müsste eigentlich ziemlich schnell gehen.


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Wozu? Es ist ja immer noch eine S-Bahn und keine U-Bahn?
Hat mit der Präsenz und der Werbung zu tun. Ich bin der Meinung dass wenn sie wirklich als U-Bahn auf U-Bahnplänen eingezeichnet werden würde, dass dies den Effekt hat, als existierende Verbindung wahrgenommen zu werden und dies das Fahrgastpotential zunehmen lässt. Aber darüber kann man streiten. Viel wichtiger ist in jedem Fall die Verlängerung zum Hbf und eventuell nach Stadlau

strb

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Wozu? Es ist ja immer noch eine S-Bahn und keine U-Bahn?
Hat mit der Präsenz und der Werbung zu tun. Ich bin der Meinung dass wenn sie wirklich als U-Bahn auf U-Bahnplänen eingezeichnet werden würde, dass dies den Effekt hat, als existierende Verbindung wahrgenommen zu werden und dies das Fahrgastpotential zunehmen lässt. Aber darüber kann man streiten. Viel wichtiger ist in jedem Fall die Verlängerung zum Hbf und eventuell nach Stadlau
Trotzdem bleibt es eine S-Bahn. Weder die Stationen, noch die Züge und auch nicht die Strecke sind als U-Bahn gebaut und darauf ausgelegt.
Außerdem ist das Fahrgastaufkommen ohnehin schon sehr stark.

SchienenWolf

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Sinnvoll wäre mMn nur eine Verlängerung der  :sbahn: -45 über Handelskai hinaus bis Praterkai (mit Haltestellen im Bereich Mexikoplatz/Reichsbrücke und Donaumarina).

Quote from: 'Schienenfreak','index.php?page=Thread&postID=339959#post339959'
An sich eine gute Idee, finde ich. Weil aber die Stammstrecke schon ziemlich "voll" ist, würde ich für diesen Zweck eine neue "2.Stammstrecke" unter Umbau des FJB zum Durchgangsbahnhof bevorzugen.
Ich möchte mich nicht wiederholen, warum idieses Projekt eher undurchfürbar ist. Die Lage des Franz-Josef-Bahnhofes ist für einen Durchgangsbahnhof eher . . sehr, sehr suboptimal. Man kann an dieser Stelle die FJB nicht weiter sinnvoll stadteinwärts verlängern ohne aufwendige, extrem teure und politisch undurchführbare Baumaßnahmen (Abbruch wohl ganzer Häuserzeilen, Umlegung unterirdischer Wasserläufe, gewaltige Tunnelbauten und Erdbewegungen,etc.), egal in welche Richtung.
Grüsse-SchienenWolf

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
  • Links auf die alte fpdwl.at Seite funktionieren nicht mehr.

Linie 255

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Hat mit der Präsenz und der Werbung zu tun. Ich bin der Meinung dass wenn sie wirklich als U-Bahn auf U-Bahnplänen eingezeichnet werden würde, dass dies den Effekt hat, als existierende Verbindung wahrgenommen zu werden und dies das Fahrgastpotential zunehmen lässt. Aber darüber kann man streiten. Viel wichtiger ist in jedem Fall die Verlängerung zum Hbf und eventuell nach Stadlau
S-Bahn, Badner Bahn, U-Bahn ist doch eigentlich jeden egal hauptsache die Verbindung ist attraktiv und besitz eine gute Intervalle.
Die S45 in einer U7 (oder was auch immer du im Kopf hast) umzuwandeln würde überhaupt garnichts bewirken außer, dass es Geld kostet. Jeder der die Linie braucht benutzt sie, wenn nicht, dann braucht derjenige die auch nicht, die Nachfrage der Linie wird sich garnicht ändern nur weil sie einen anderen Namen hat.

Achja die Stammstrecke ist ja auch nicht als U-Bahnlinie eingezeichnet (U-Bahnplan in der U-Bahn), warum wird die so gut angenommen? Ganz einfach die Verbindung ist attrakitiv und besitzt eine gute Intervalle. (gute nicht zuverlässige :P )

Schienenfreak

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Quote from: 'SchienenWolf','index.php?page=Thread&postID=340064#post340064'
Ich möchte mich nicht wiederholen, warum idieses Projekt eher undurchfürbar ist. Die Lage des Franz-Josef-Bahnhofes ist für einen Durchgangsbahnhof eher . . sehr, sehr suboptimal. Man kann an dieser Stelle die FJB nicht weiter sinnvoll stadteinwärts verlängern ohne aufwendige, extrem teure und politisch undurchführbare Baumaßnahmen (Abbruch wohl ganzer Häuserzeilen, Umlegung unterirdischer Wasserläufe, gewaltige Tunnelbauten und Erdbewegungen,etc.), egal in welche Richtung.

Ist mir klar, war ja auch nur eine Idee, um den FJB aufzuwerten. Wichtig ist mir nur, dass der FJB bleibt, egal wie man evtl. eine zusätzliche S-Bahn-Stammstrecke macht.

lol515

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Quote from: 'Peter B.','index.php?page=Thread&postID=340058#post340058'
Die Götzendorfer Spange wird nicht gebaut
Eine Art Götzendörfer Spange existiert bereits.
Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=340050#post340050'
Was hälst du davon lol515?
Komm bei deinen Ideen nicht ganz mit, sind ja irgendwie kaum gebündelt und haben teilweise komische Laufwege. Ich mein wer braucht eine S-Bahn (!) von Gloggnitz nach Eisenstadt. Die müsste ja über 4 Stunden fahren.

Sulva

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Komm bei deinen Ideen nicht ganz mit, sind ja irgendwie kaum gebündelt
und haben teilweise komische Laufwege. Ich mein wer braucht eine S-Bahn
(!) von Gloggnitz nach Eisenstadt. Die müsste ja über 4 Stunden fahren.   
Warum 4 Stunden fahren? Gloggnitz 3 Stationen bis Wr. Neustadt weiter nach Neudörfl, Bad Sauerbrunn Mattersburg weiter nach Eisenstadt (man müsste rund 9km neue Gleise nach Wulkaprodersdorf legen) Alles in allem ca. 10-12 Stationen Fahrzeit 45 Minuten vielleicht. Ich denke die Bevölkerungsdichte (östlich Eisenstadt, Mattersburg, Bad Sauerbrunn und mehrere Marktgemeinden rund 30.000 Einwohner Wr.Neustadt, westlich Neunkirchen, Ternitz, Gloggnitz ca. 33.000) rechtfertigt schon eine eigene Schnellbahn, muss ja kein stündlicher Takt sein.

Ziel dieser Strecke, er soll als Zubringer nach Wr.Neustadt dienen. Und Wr. Neustadt soll einen attraktiven 15-20 Minuten Takt nach Wien haben.

Welche komische Laufwege meinst du?

Modern

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Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
« Reply #23 on: August 08, 2016, 06:33:26 PM »
Deine Ansätze sind sehr gut. Man würde aber erst so gegen 2 Jahren Betrieb feststellen können, ob diese Linienwahl angenommen wird. Aber sehr mutig.

Ein verbessertes CIR-ELKE-System oder gar eine modifizierte LZB wäre für die Stammstrecke sehr von Vorteil. ETCS eher weniger, denn da sucht man ja noch immer krampfhaft nach (bzw. hat man keine) Lösungen, wie ein größerer Bhf. eingebunden werden kann. Ich denke da an Mh (Meidling). Von Wbf (Wien Hauptbahnhof) gar nicht zu sprechen. Bei ETCS wäre den Bahnen - mit Stand heute - ja am liebsten, wenn ein Bhf. max. ein Ausweichgleis hätte.
Quote from: 'lol515',index.php?page=Thread&postID=340010#post340010


Wesentlicher billiger und sinnvoller wäre die Anschaffung von S-Bahn Garnituren und Ausrüstung dieser mit ETCS L3 oder einer für Wien angepassten Art von CIR-ELKE. Damit wären technisch Zugfolgen von mindestens 60 Sekunden möglich. Die "Äußeren" Bahnsteige in Wien Mitte und Praterstern könnten zwecks schneller Geschwindigkeiten dann nur noch zur Überholung im Verspätungsfall genutzt werden.

Was S-Bahn angeht habe ich bei mir am PC schon länger meine eigenen Ideen "festgehalten". Vielleicht inspiriert das ja wen:

Negjana

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Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
« Reply #24 on: August 09, 2016, 08:49:19 PM »
Wozu muss man den ganzen Hbf mit ETCS ausrüsten, wenn man nur die Stammstrecke ausrüsten will? Bei Meidling dasselbe.....

Gottfried

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Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
« Reply #25 on: August 29, 2016, 01:43:36 PM »
Quote from: 'Sulva','index.php?page=Thread&postID=339946#post339946'
Hallo,

ich hätte da mal einen Vorschlag. Was haltet ihr von folgender Streckenführung als Verbindung für 2 reguläre S-Bahnverbindungen:

Krems - Tulln - Klosterneuburg - Nussdorf - über den Handelskai - eine Station bei der Adalbert-Stifter Straße - eine bei der Hellwag Straße (U6 Dresdner Straße) - weiter Richtung Nordwestbahnhof - eine Station unterirdisch der Dresdner Straße/Nordbahnstraße/Ecke Taborstraße - Einbindung in die Stammstrecke - Praterstern Endstation oder weiter Stammstrecke

Überlegung meinerseits: a) U4 müsste in einer weiteren Ausbauphase unbedingt verlängert werden bis Nussdorf, am besten gleich über die Donau Jedlesee - Schwarzlackenau - S Bahn Strebersdorf - Strebersdorf (Edmund Havranek Platz) b) eine neu zu bauende Haltestrelle zwischen Traisengasse und Praterstern z.b. mit den Namen Zwischenbrücken als richtige Station der Stammstrecke also die auch alle S-Bahnen anfahren würden c) eine neu zu bauende Station mit Namen Brigittenau direkt bei der Adalbert Stifter Straße d) eine neu zu bauende Station bei der Hellwagstraße mit dem Namen Dresdner Straße

Ich würde auf diese Streckenführung auch eine reguläre S-Bahn von St-Pölten über Tulln - Klosterneuburg schicken

So wie ich das sehe und mir das angeschaut habe, sind die Gleise alle vorhanden also zweispurig und sind auch elektrifiziert. Takt je S-Bahn halbe Stunde einmal über St. Pölten und einmal über Krems


Was hält ihr davon? Machbar? Sinnvoll? Teuer, was wären die Kosten dafür, was müsste gemacht werden? Schaut euch das mal am Plan an

Hallo Kollege,

Gute ideen, eventuell sollte man eine neue nordwestbahnbrücke für einen vollbahnverkehr wieder aufbauen und eine vebindung zum bhf. Heiligenstadt, ca 300m, bauen. Dann könnten die schnellbahn 45 und eine neue linie über die früher bestehende strecke der NWB über Jedlesee richtung Strebersdorf fahren und damit wäre die stammstrecke entlastet. Die ÖBB vermisst angeblich heute die nwb-brücke sehr!

Diese idee tauchte bereits in den 1920er jahren auf

Übrigens: wo finde ich den im beitrag erwähnten plan?

Gruss Gottfried

Sulva

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Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
« Reply #26 on: August 29, 2016, 07:13:21 PM »
Der Plan hehe, ich meinte damit einen normalen Wien Stadtplan um das selbst nachvollziehen zu können

Zu meinen Vorschlag, es gibt da auch eine zweiten Möglichkeit statt das über den NwBh zu führen, kann man das über den Handelskai zum Praterstern zu führen. Fakt ist bei beiden Varianten müsste gebaut werden Übern NwBh müste man 200-300m untertunneln oder überbrücken auf die Stammstrecke. Über Handelskai müsste man auf Höhe der Innstraße auch einige hundert Meter untertunneln um dann auf die Stammstrecke anzubinden. Ich finde die Führung nach genauerer Überlegung über den Handelskai besser.

kami

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Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
« Reply #27 on: August 30, 2016, 09:24:54 AM »
Quote from: 'Gottfried','index.php?page=Thread&postID=340753#post340753'
Gute ideen, eventuell sollte man eine neue nordwestbahnbrücke für einen vollbahnverkehr wieder aufbauen und eine vebindung zum bhf. Heiligenstadt, ca 300m, bauen. Dann könnten die schnellbahn 45 und eine neue linie über die früher bestehende strecke der NWB über Jedlesee richtung Strebersdorf fahren und damit wäre die stammstrecke entlastet.
Wie entlastet eine veränderte Führung der S45 die Stammstrecke?

Die S45 NICHT zur Stammstrecke (Handelskai) zu führen, wäre grober Unsinn, da dadurch Reiseströme unterbrochen werden. Wer von der S45 möchte nur zur NWB? Alle Fahrgäste mit Ziel Floridsdorf oder östlich davon müssen sich neue Wege suchen. Mich würde es nicht überraschen, wenn in dem Zuge die U6 und Stammstrecke stärker belastet werden.

Kleine Pferdefuß an deinen Planungen: Zwischen Donau und NWB gibt's keinen Platz für eine Bahnstrecke, die etwa der alten Trassenführung entspricht. Die Grundstücke sind verbaut oder zumindest verplant.

Sulva

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Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
« Reply #28 on: September 08, 2016, 12:08:40 AM »
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Die S45 NICHT zur Stammstrecke (Handelskai) zu führen, wäre grober Unsinn, da dadurch Reiseströme unterbrochen werden.
Seh ich genauso. Die einzig wirkliche Verbesserung wäre eine Verbindung übern Handelskai zum Praterstern. Ein solcher Ausbau würde nicht nur gut für die S45 sein, sondern auch eine Verbindung aus Nord und Nordwesten zur Stammstrecke schaffen.

Negjana

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Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke
« Reply #29 on: September 08, 2016, 10:57:55 AM »
Quote from: 'Sulva',index.php?page=Thread&postID=341106#post341106
Seh ich genauso. Die einzig wirkliche Verbesserung wäre eine Verbindung übern Handelskai zum Praterstern. Ein solcher Ausbau würde nicht nur gut für die S45 sein, sondern auch eine Verbindung aus Nord und Nordwesten zur Stammstrecke schaffen.

Du hast noch immer keine Lösung gebeben wie du zusätzliche Züge auf der Stammstrecke unterbringen willst bzw. wie du damit umgehen willst, dass Richtung Norden auf der Stammstrecke nicht jeder Zug zumindest Floridsdorf erreicht.