Author Topic: Gmundner Straßenbahn  (Read 2934 times)

wienerlinienD

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #15 on: April 08, 2004, 06:14:09 PM »
Dieser/dieses Combino ist viel besser als der für den sich Gmunden entschieden hat! Hoffentlich entspricht der Titel der Rubrik in der die Fotos zu finden sind - "Morgen" - auch der Realität... Ich würde es begrüßen, wenn mir in Gmunden ein ULF entgegenkäme....

 @ulf67
Danke für den Link... werde ich mir gleich einmal in meine Favorites eintragen!8)8)8)

Schönen Abend noch!

umweltretter

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Umfrage
« Reply #16 on: June 01, 2011, 10:45:38 PM »
*ausgrab*

Derzeit läuft eine Umfrage der Oberösterreichischen Nachrichten über die Zukunft von Gmunden und Umgebung, bei der auch für die Verlängerung der Straßenbahn gestimmt werden kann.

Bitte mitmachen:
 ----> http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,633429

umweltretter

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RE: Umfrage
« Reply #17 on: June 22, 2011, 12:24:03 AM »
Quote
Original von umweltretter
*ausgrab*

Derzeit läuft eine Umfrage der Oberösterreichischen Nachrichten über die Zukunft von Gmunden und Umgebung, bei der auch für die Verlängerung der Straßenbahn gestimmt werden kann.

Bitte mitmachen:
 ----> http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,633429

Ergebnis: 82,7% pro Straßenbahn.

Quote
Quelle: http://www.nachrichten.at/dcarchiv/index.php?query=-shlyc:client/ooen/ooen/textarch/j2011/q2/m06/t15/pl/s035/012_001.dcs&ausgabe=LSa:&datum=15.06.2011&seite=&&set=2&key=ec4f91141be5934ec353305054941fea

GMUNDEN. In der OÖN-Umfrage sprechen sich 82,7 Prozent der Gmundner für eine Verlängerung der Straßenbahn aus. Das ist aber gar keine neue Idee, sondern war von Anfang geplant - doch die beiden Weltkriege verhinderten die baureifen Projekte.

Von Gerhard Hüttner

Der Straßenbahnfahrer hat heute Stress, weil er zu wenig Wechselgeld hat: "Haben Sie es genau?", fragt er die einsteigenden Fahrgäste. Die Einzelfahrt vom Franz-Josef-Platz zum Bahnhof kostet 1,80 Euro, die Tageskarte 3,10 Euro.

Mit vier Motorwagen wurde am 13. August 1894 der Betrieb auf der Linie Rudolfsbahnhof - (heute Hauptbahnhof) - Rathausplatz aufgenommen. Von Anfang an war die Verbindung über die Traunbrücke zur Traunseebahn geplant, auch nach Altmünster sollte eine Linie gebaut werden. 1946 wurde mit 736.898 Fahrgästen ein Rekord aufgestellt, der seither nicht mehr gebrochen wurde. Heute zählt man jährlich 300.000 Passagiere.

Dass die diskutierte Verlängerung der Tram zu einem Politikum geworden sei, bedauert der Straßenbahnfahrer. "Mit der Verlängerung bekäme Gmunden nicht nur eine Straßenbahn, sondern auch eine neue Brücke." Bürgermeister Heinz Köppl will die OÖN-Umfrage - 82,7 Prozent sind für die Verlängerung - ernst nehmen. "Ich werde das den Gremien vorlegen."

Unterstützer Thomas Bernhard

Eigentlich wurde 1975 der Streckenabschnitt zwischen Rathausplatz und Franz-Josef-Platz nur "vorübergehend" stillgelegt, um bei der Kreuzung am Graben die erste Verkehrsampel Gmundens errichten und testen zu können. Aus dieser Übergangslösung wurde ein Dauerzustand.

Die Straßenbahn rumpelt, rattert und schaukelt durch die Kuferzeile, weiter geht's durchs Villenviertel von Gmunden. Das Summen des elektrischen Umformers wird lauter und höher. Denn die Gmundner Straßenbahn kann mit einem weiteren Rekord aufwarten: Mit zehn Prozent Steigung zählt sie zu den steilsten Straßenbahnlinien der Welt. 1989 stand die Straßenbahn vor der Einstellung. 6000 Unterschriften wurden für den Erhalt der Tram gesammelt - prominentester Unterstützer war Schriftsteller Thomas Bernhard. Seither setzt sich der Verein "Pro Gmundner Straßenbahn" für die "kleinste Tram der Welt" ein.

Straßenbahn 1975 gekürzt

Die 1894 eröffnete Straßenbahn Gmunden firmierte ursprünglich als Elektrische Lokalbahn Gmunden. Die Streckenlänge betrug 2,543 Kilometer. 1975 wurde der Abschnitt zwischen dem Rathausplatz und der heutigen Endstation Franz-Josef-Platz stillgelegt. Seither beträgt die Streckenlänge nur noch 2,315 Kilometer.

Ferry

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RE: Umfrage
« Reply #18 on: June 22, 2011, 01:18:10 PM »
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Original von umweltretter
Ergebnis: 82,7% pro Straßenbahn.

Quote
Quelle: http://www.nachrichten.at/dcarchiv/index.php?query=-shlyc:client/ooen/ooen/textarch/j2011/q2/m06/t15/pl/s035/012_001.dcs&ausgabe=LSa:&datum=15.06.2011&seite=&&set=2&key=ec4f91141be5934ec353305054941fea
Bürgermeister Heinz Köppl will die OÖN-Umfrage - 82,7 Prozent sind für die Verlängerung - ernst nehmen. "Ich werde das den Gremien vorlegen."
Bin gespannt, welchen "Gremien" der Bürgermeister dieses Ergebnis vorlegen will und was die dann damit machen werden - Rundablage? Dass die Gmunder eine Streckenverlängerung befürworten, ist nichts Neues; es gab schon 1975 Proteste, obwohl damals "nur" ca. 200m Strecke eingestellt wurden.

Das Problem bei der Gmunder Straßenbahn ist aber auch der schon ziemliche überalterte Wagenpark: TW 8 stammt m.W. aus 1961, TW 9 und 10 noch aus den Fünfzigern; diese Wagen werden also demnächst 60 Jahre alt! Ich warte nur darauf, dass die Aufsichtsbehörde eines Tages den Einsatz dieser Wagen altersbedingt untersagt.

WeSt

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RE: Umfrage
« Reply #19 on: June 22, 2011, 03:53:13 PM »
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Original von Ferry
Das Problem bei der Gmunder Straßenbahn ist aber auch der schon ziemliche überalterte Wagenpark: TW 8 stammt m.W. aus 1961, TW 9 und 10 noch aus den Fünfzigern; diese Wagen werden also demnächst 60 Jahre alt! Ich warte nur darauf, dass die Aufsichtsbehörde eines Tages den Einsatz dieser Wagen altersbedingt untersagt.
Wo siehst du da den Unterschied zur alten Pöstlingbergbahn, deren Wagen doch um einiges älter waren?

Ferry

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RE: Umfrage
« Reply #20 on: June 22, 2011, 04:18:39 PM »
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Original von WeSt
Wo siehst du da den Unterschied zur alten Pöstlingbergbahn, deren Wagen doch um einiges älter waren?
Ad hoc fällt mir nur ein, dass diese ausschließlich auf eigenem Gleiskörper verkehrt  - im Unterschied zur Gmunder Straßenbahn. Ich gebe aber gerne zu, dass dieses Empfinden möglicherweise subjektiv ist - bedingt durch andere österreichische Straßenbahnbetriebe, die sich von bereits 40-jährigen Fahrzeugen trennen.

Der Gmunder TW 8 mit Emil-Front und Zierspitz/doppelter Zierleiste fasziniert mich immer wieder - repräsentiert er doch ein Aussehen, dass es bei Wiener Straßenbahnwagen seit über 30 Jahren nicht mehr gibt!

WeSt

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #21 on: June 23, 2011, 12:02:24 AM »
Ich würde annehmen, daß solange es keine eklatanten Mankos gibt (wie seinerzeit die offenen Türen bei den Linzer 2-Achsern Mitte der 80er falls mich meine Erinnerung nicht trügt) besteht für die Aufsichtsbehörde kein Grund, den Betrieb zu untersagen. Problematisch wird es, wenn etwas passiert oder grobe Änderungen an der Strecke durchgeführt werden - aber der Bau eines längeren Tunnels ist wohl doch reichlich unwahrscheinlich...

Im schlimmsten Fall müßten vermutlich ähnliche Adaptierungsarbeiten durchgeführt werden wie bei den umgespurten Pöstlingbergbahnwagen (natürlich entsprechend den Voraussetzungen der neueren Fahrzeuge).

Das Design hat mich auch immer absolut fasziniert!

hema

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #22 on: June 23, 2011, 03:14:08 AM »
Zum Glück ist in Oberösterreich ja der Pühringer zuständig und nicht der Pröll!

umweltretter

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Mehrheit pro Straßenbahn nur online
« Reply #23 on: July 04, 2011, 09:22:42 PM »
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Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,661575

1600 OÖN-Fragebögen: Das wollen die Gmundner von Heinz Köppl

GMUNDEN. Dass die OÖN mit der Fragebogen-Aktion „Gestalten Sie mit uns Gmundens Zukunft“ den Nerv der Bürger getroffen haben, zeigt sich an der unglaublichen Zahl der eingelangten Fragebögen: Insgesamt sind es knapp 1600, jeder Achte hat einen ausgefüllt. Nun liegt das Endergebnis vor.

Exakt 1588 Fragebögen sind in nur fünf Wochen in der Redaktion abgegeben worden – penibel ausgefüllt, zum Teil mit seitenlangen Anmerkungen versehen. Das Echo auf die Fragebogen-Aktion der Oberösterreichischen Nachrichten („Gestalten Sie mit uns Gmundens Zukunft“) hat alle Erwartungen übertroffen und auch Gmundens Bürgermeister Heinz Köppl (VP) überrascht: „Das nehme ich sehr ernst, auch weil es nicht von einer politischen Partei ist. Die Politik muss sich an die Ergebnisse der Fragebögen halten, sonst regieren wir an der Bevölkerung vorbei. Auch kritische Fragen muss man sich gefallen lassen.“

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick: Schonungslos fällt das Urteil aus, wenn es um die Frage geht, ob Gmunden die touristischen Entwicklungen verschlafen hat. Dies hat nicht nur die OÖN-Diskussion zu diesem Thema im Stadttheater gezeigt, sondern das schlägt sich auch ganz eindeutig in den Fragebögen nieder: 81 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass das der Fall ist und üben heftige Kritik: „Gmunden ist das Monaco Österreichs, aber macht nichts daraus.“

Fast Hand in Hand damit geht die Frage, ob Gmunden das Seehotel „Lacus Felix“ braucht. Zwei Drittel all jener, die den Fragebogen ausgefüllt haben, sind dafür – mehrmals wird auch angemerkt, dass ein Hotel der gehobenen Kategorie gar nicht ausreiche. Die Gegner befürchten hingegen zu wenig Auslastung und wollen kein Hotel („Gmunden soll für die Gmundner da sein“) – schon gar nicht auf dem Seebahnhof-Areal. Einige sind zwar für ein Hotel, aber dort, wo früher das alte Parkhotel stand.

War zu Beginn der Umfrage bei den Zwischenergebnissen noch eine Mehrheit der Fragebogen-Ausfüller für eine Sperre der Traunbrücke, so hat sich das beim Endergebnis gedreht. Nun sind 52 Prozent dagegen, 48 Prozent dafür – was aber noch immer überraschend ist. Interessant dabei ist, dass 54 Prozent online dafür sind. Bei jenen, die den Fragebogen in gedruckter Form ausgefüllt haben, sind 64 Prozent dagegen.

Debakel um Grünbergseilbahn

Ein ähnliches Bild ergibt sich auch bei der Verlängerung der Straßenbahn. War am Anfang eine überwältigende Mehrheit (80 Prozent) für eine Verlängerung, sind es am Ende – nach Auswertung aller Bögen – nur noch 58 Prozent der Umfrageteilnehmer. Auch hier ein krasser Gegensatz zwischen Print und Online. Während 70 Prozent der Computer-Nutzer dafür stimmen, sind 70 Prozent der Ausfüller, die den Fragebogen per Post geschickt oder in die Redaktion gebracht haben, dagegen.

Viele Leser haben in den Fragebögen auch ihrem Frust über die Politik freien Lauf gelassen, „dass in Gmunden nichts weitergeht“. Da ist die Rede von der Innenstadt, dem Hotel und ein ganz wichtiger Punkt: vom Debakel um die Grünbergseilbahn, die immer noch nicht fährt. Viele haben Bürgermeister Köppl auf dem Weg der Fragebögen auch nette und weniger nette Ratschläge mitgegeben. Wir nehmen alle Anregungen ernst, eine ganz detaillierte Auswertung der Fragebögen und der einzelnen Themen wird in den nächsten Wochen Punkt für Punkt erfolgen. Auf den nächsten zwei Seiten (36, 37) finden Sie kompakt zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse zu den großen Fragen, die derzeit Gmunden bewegen und die ein Auftrag an die Politik sind.

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #24 on: September 21, 2011, 09:22:42 PM »
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Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,716254

Stern & Hafferl wertet Traunseebahn mit modernen Triebfahrzeugen auf

VORCHDORF, GMUNDEN. Auf der Bahnstrecke Gmunden–Vorchdorf von Stern & Hafferl fahren ab 14. Oktober zwei modernste Niederflurwagen. Sie lösen mehr als 50 Jahre alte Triebwagen ab und bedeuten einen Qualitätssprung.



Bequeme Sitze, extra-ruhiges Fahrverhalten, kaum Geräusche, barrierefreies Ein- und Aussteigen, Info-Monitore und viel Platz für die Passagiere: Mit zwei modernen Triebfahrzeugen der jüngsten Generation wertet das Verkehrsunternehmen Stern & Hafferl seine Bahnlinie zwischen Vorchdorf und Gmunden auf. Die Niederflurgarnituren des Typs Flexity Outlook stammen vom Hersteller Bombardier (der auch die ÖBB beliefert) und werden Stern & Hafferl von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben leihweise zur Verfügung gestellt. Zwei Garnituren fahren ab 14. Oktober auf der Traunseebahn, eine zwischen Vöcklamarkt und Attersee.

Bis 2015 sollen die roten Züge durchs Salzkammergut gleiten. Danach bekommt Stern & Hafferl eigene moderne Garnituren. Die Ausschreibung dafür wird gerade vorbereitet. Schon jetzt hat das Gmundner Verkehrsunternehmen die Strecke beschleunigt. Vor wenigen Jahren dauerte die Fahrt zwischen Vorchdorf und Gmunden noch 33 Minuten. Die neuen roten Flitzer sind nur noch 26 Minuten unterwegs.

Die Züge, die bisher zwischen Gmunden und Vorchdorf pendelten, sind zum Teil mehr als 50 Jahre alt. „Die neuen Fahrzeuge bringen also einen Qualitätssprung für die Passagiere“, sagt Günter Neumann, Geschäftsführer der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft. „Wir gehen davon aus, dass sie auch für mehr Fahrgäste sorgen werden.“

Hoffen auf Verlängerung

Derzeit benutzen rund 700 Menschen die Schmalspurbahnlinie. Diese Zahl ließe sich verdoppeln, sind Verkehrsexperten der Landesregierung überzeugt, wenn die Linie durch Gmunden verlängert und mit der Straßenbahn verknüpft würde. „Es gibt keinen Fachmann in meiner Abteilung, der von der Straßenbahnverlängerung nicht überzeugt wäre“, sagt SP-Verkehrsstadtrat Hermann Kepplinger. „Allerdings müssen wir überprüfen, ob die Traunbrücke in Gmunden genug Tragfähigkeit besitzt. Sollte ein Brückenneubau nötig sein, bin ich der Meinung, dass sich auch das VP-Straßenbauressort finanziell beteiligen müsste.“ An der Finanzierung, so sieht es derzeit aus, könnte die von der VP Gmunden im Wahlkampf versprochene Straßenbahnverlängerung noch scheitern.

29er

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #25 on: September 21, 2011, 10:05:19 PM »
Quote
Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,716254

Auf der Bahnstrecke Gmunden–Vorchdorf von Stern & Hafferl fahren ab 14. Oktober zwei modernste Niederflurwagen.
Ab dem 14. Oktober fährt ein Flexi (320) auf der Traunseebahn. Der zweite Triebwagen wird vielleicht noch heuer dazukommen und über einen dritten denkt man bereits auch nach.

benkda01

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #26 on: September 22, 2011, 11:46:23 AM »
Inwieweit werden dann die bis jetzt verwenden Altwagen noch gebraucht / fahren?

umweltretter

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Umlandgemeinden setzen sich für Straßenbahnverlängerung ein
« Reply #27 on: January 07, 2012, 07:49:38 PM »
Quote
Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,791651
Umlandgemeinden setzen sich für Straßenbahnverlängerung ein
GMUNDEN. Die Bürgermeister von Vorchdorf, Kirchham und Gschwandt appellieren an die Verantwortlichen in Gmunden, die Straßenbahn zu verlängern. Sie sehen große Chancen in dem Projekt und würden es deshalb auch unterstützen.

Vorchdorfer, Kirchhamer und Gschwandtner wollen eine Direktverbindung in das Stadtzentrum von Gmunden.  Bild: ebra

„Der Lückenschluss zwischen Straßenbahn und Traunseebahn ist eine Riesenchance für uns alle“, sagt Gunter Schimpl, VP-Bürgermeister von Vorchdorf. „Es braucht jetzt eine regionale Kraftanstrengung, damit dieses Projekt verwirklicht werden kann.“ Die Marktgemeinde Vorchdorf werde es deshalb nach Kräften unterstützen. Sogar eine finanzielle Beteiligung kann Schimpl sich vorstellen.

Ähnlich sieht es sein Kirchhamer Amtskollege Hans Kronberger (VP). „Wir unterstützen die Straßenbahnverlängerung so gut wir können und in jeder Form“, sagt er. „Nicht nur Gmunden würde ja davon profitieren, sondern auch unsere Bevölkerung.“ Immerhin könnten die Menschen aus Vorchdorf, Kirchham und Gschwandt dann direkt in die Gmundner Innenstadt fahren oder weiter zur Bezirkshauptmannschaft, zum Bundesgymnasium oder nahe zum Landeskrankenhaus. „Da Gmunden die Vergebührung der Parkplätze ausweitet, wird es für die Menschen aus den Umlandgemeinden interessanter“, sagt Kronberger.

Gschwandts VP-Bürgermeister Franz Wampl verweist auf die neuen Niederflurgarnituren auf der Traunseebahn von Stern & Hafferl. „Speziell ältere Menschen könnten damit ins Stadtzentrum fahren und dort Erledigungen machen“, sagt er. In Gschwandt gäbe es viele Siedlungen entlang der Bahn. „Eine Direktverbindung in das Stadtzentrum von Gmunden würde viele Pendler ansprechen.“

In Gmunden selbst setzt sich indessen langsam die Meinung durch, dass der Neubau der Traunbrücke und die Verlängerung der Straßenbahnlinie in einem erledigt werden sollten. Ein Gutachten, das im Auftrag von SP-Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger erstellt wurde, kommt zum Ergebnis, dass die Straßenbahn nicht über die alte Brücke (deren Fundamente rund 100 Jahre alt sind) fahren sollte. „Auch wenn die Brücke noch eine Lebensdauer von 20 Jahren hat, wäre es besser, jetzt gleich eine Gesamtlösung anzustreben“, sagt Gmundens SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder.

29er

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #28 on: January 07, 2012, 09:47:29 PM »
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=250696#post250696
Ab dem 14. Oktober fährt ein Flexi (320) auf der Traunseebahn. Der zweite Triebwagen wird vielleicht noch heuer dazukommen und über einen dritten denkt man bereits auch nach.
Mittlerweile fährt der zweite Flexi auch auf der Traunseebahn. Trotzdem ist weiterhin der 23.111 oder 23.112 im Einsatz, als Verstärkerwagen (4 Kurse pro Tag).

Linie U3

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #29 on: January 07, 2012, 10:22:57 PM »
Also verkehren die beiden Triebwagen (23.11x) nur zur HVZ?