Author Topic: Gmundner Straßenbahn  (Read 2933 times)

29er

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #30 on: January 08, 2012, 06:28:30 PM »
Quote from: 'Linie U3',index.php?page=Thread&postID=258469#post258469
Also verkehren die beiden Triebwagen (23.11x) nur zur HVZ?
Nur in der Früh, jeweils das erste Zugpaar ab Gmunden bzw. Vorchdorf und den Schülerzug (auch den Kurs welcher in den Ferien fährt).

Innsbrucker

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #31 on: January 08, 2012, 06:38:53 PM »
Quote from: '29er','index.php?page=Thread&postID=258465#post258465'
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=250696#post250696
Ab dem 14. Oktober fährt ein Flexi (320) auf der Traunseebahn. Der zweite Triebwagen wird vielleicht noch heuer dazukommen und über einen dritten denkt man bereits auch nach.
Mittlerweile fährt der zweite Flexi auch auf der Traunseebahn. Trotzdem ist weiterhin der 23.111 oder 23.112 im Einsatz, als Verstärkerwagen (4 Kurse pro Tag).
Quelle?

29er

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #32 on: January 08, 2012, 06:59:53 PM »
Quote from: 'Innsbrucker',index.php?page=Thread&postID=258534#post258534
Quelle?
Aus erster Hand von einem Stern & Hafferl-Mitarbeiter.

Innsbrucker

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #33 on: January 08, 2012, 07:01:33 PM »
Hast du zufällig auch eine Wagennummer?

29er

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #34 on: January 08, 2012, 07:06:48 PM »
Quote from: 'Innsbrucker',index.php?page=Thread&postID=258537#post258537
Hast du zufällig auch eine Wagennummer?
Würde mich ebenfalls interessieren, da muss ich mal nachfragen.

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #35 on: February 19, 2012, 01:11:20 AM »
Quote
Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,819699

Politik schwört sich (wieder einmal) auf Straßenbahn-Verlängerung ein

GMUNDEN. Die Jubiläumsfeier einer 100-jährigen Straßenbahngarnitur in Gmunden am Dienstag geriet zu einem vielstimmigen Bekenntnis für den Lückenschluss der Gmundner Lokalbahn. Wie das Projekt finanziert werden soll, weiß allerdings noch niemand.

„Mit vereinten Kräften wird das Schwere leicht vollbracht.“ Nicht ohne Pathos kündigte die Salzkammergut-Zeitung 1911 die Vollendung der Gmundner Lokalbahn in Richtung Vorchdorf an. Der damals fehlende 600 Meter lange Lückenschluss über die Traun wurde allerdings bis heute nicht realisiert.

In der Gmundner Remise von Stern & Hafferl wurde am Dienstag das 100-Jahre-Jubiläum des Triebwagens GM5 und das 50-jährige Bestehen der Garnitur GM8 gefeiert. Und einmal mehr schworen sich lokale Politiker auf die Vollendung der Gmundner Lokalbahn ein.

Gmundens VP-Bürgermeister Heinz Köppl, der die Straßenbahnverlängerung im Wahlkampf versprochen hat, sagte: „Wir tun alles, um das Projekt zu verwirklichen.“ Argumentativ unterstützt wurde er nicht nur von den Landtagsabgeordneten des Bezirks, sondern auch von den Bürgermeistern der Gemeinden Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf – jene Orte, die an der bestehenden Traunsee-Bahnlinie liegen und vom Lückenschluss profitieren würden. „Unsere Kinder könnten direkt zu den höheren Schulen in Gmunden fahren“, sagte Kirchhams VP-Politiker Hans Kronberger. „Aber auch Pendler hätten eine Direktverbindung zu großen Arbeitgebern wie Energie AG oder dem LKH in Gmunden.“

Das Vorbild ist Karlsruhe

Dass eine Attraktivierung der Bahn das Fahrgastaufkommen vervielfachen würde, bestätigte Walter Casazza, gebürtiger Innsbrucker und Leiter des Karlsruher Verkehrsverbunds. In Karlsruhe fährt die Straßenbahn (so wie in Gmunden geplant) außerhalb der Stadt als Lokalbahn die Umlandgemeinden an. Damit und mit anderen Angebotsverbesserungen konnten die Fahrgastzahlen der Karlsruher Stadtbahn innerhalb von elf Jahren verzehnfacht werden. „Unser Konzept wird mittlerweile von vielen anderen Städten kopiert“, so Casazza.

Eine Frage blieb in der Remise von Stern & Hafferl allerdings unbeantwortet: Wie die Straßenbahnverlängerung finanziert werden soll. Befürworter beziffern die Kosten mit 14 Millionen Euro, von denen das Land 80 Prozent übernehmen würde. Kritiker rechnen mit höheren Kosten, vor allem wegen des notwendigen Brückenneubaus – der allerdings in wenigen Jahren ohnehin anstünde.

Quote
Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,819787

Köppl: „Werden uns Straßenbahnverlängerung leisten können – aber die Therme hat Vorrang“
GMUNDEN. Die Straßenbahnverlängerung muss kommen, sagt Gmundens VP-Bürgermeister. Aber zuvor sollte die Stadt in die Therme investieren.

Zuerst das Seehotel, die Grünbergseilbahn und die Traunseetherme – und dann erst die Straßenbahnverlängerung. Das ist die Reihung, die VP-Bürgermeister Heinz Köppl im OÖN-Interview vorgibt.

Während die Stadtgemeinde beim Hotel und bei der Seilbahn finanziell nicht beteiligt ist, wird sie zur Therme rund zehn Millionen Euro beitragen müssen. Kann sich die Stadt dann noch eine Straßenbahnverlängerung leisten? Aus Sicht des Bürgermeisters geht das.

Doch die Therme hat Vorrang. „Sie wird die Stadt beleben und steht seit Jahren auf der Wunschliste der Bevölkerung“, so Köppl. Durch Synergieeffekte würde ein Teil der Kosten außerdem im Laufe der Zeit zurückkommen.

Doch Köppl bekennt sich auch zum Verlängerung der Straßenbahn. „Die Landesregierung hat mittlerweile versprochen, 80 Prozent der Kosten zu übernehmen“, so Köppl. „Ich bin überzeugt, die verbleibenden 20 Prozent werden wir schaffen.“ Für eine genaue Planung seien aber Vorarbeiten nötig. „Wir wissen noch nicht, wie die Leitungen unter der künftigen Trasse aussehen und welche Kosten da auf uns zukommen. Außerdem ist immer noch nicht geklärt, wie die Traunbrücke künftig aussehen soll.“ Auch deshalb werde es noch einige Jahre dauern, bis das Projekt gestartet werden könne. „Aber ich stehe zur Verlängerung der Straßenbahn, weil sie wichtig ist.“

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #36 on: February 22, 2012, 10:19:49 PM »
Quote
Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,820674
„Zeit arbeitet für die Straßenbahnverlängerung, weil Sprit bald mehr als zwei Euro kosten wird“
GMUNDEN. SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder ist überzeugt davon, dass die Attraktivität schienengebundener Nahverkehrsmittel in den nächsten Jahren steigt.

Befürworter der Gmundner Straßenbahnverlängerung kritisieren, dass es in der Sache zu wenig Fortschritt gäbe. Das Projekt wird von der Gmundner Stadtpolitik immerhin seit Jahren angekündigt.

SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder zeigt Verständnis für das Drängen, verteidigt aber das Tempo der Realisierung. „Wir warten derzeit auf die Fertigstellung der technischen Studie zur Traunbrücke, dann geht die Projektentwicklung weiter“, sagt der SP-Politiker. „Immerhin konnten wir im Vorjahr die grundsätzliche Finanzierungseinigung mit Landesrat Hermann Kepplinger erzielen und viele kleine technische Details lösen“, so Sageder. Das Land hat seinen Finanzierungsanteil mittlerweile auf 80 Prozent hinaufgeschraubt.

Zudem sei die Zeit eine gute Verbündete: Laut Experten würde der Spritpreis in Österreich noch in diesem Jahrzehnt die Zwei-Euro-Grenze überspringen. „Natürlich wird auch weiterhin mit dem Auto gefahren, auch wenn der Benzin drei Euro kostet“, so Sageder. „Aber öffentliche Verkehrsmittel werden attraktiver. Da muss man kein Ökofreak sein“. Gmunden werde dann, so der Verkehrsstadtrat, zumindest auf einem der vier Hauptpendeläste einen echten Standortvorteil bieten können. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für deren Angestellte.

Was die notwendige Adaptierung der Traunbrücke betrifft, rechnet Sageder mit „aufwändigen, aber sachlichen Verhandlungen“ mit der Landesregierung. Schließlich wüssten alle, dass die Brücke ohnehin ein nahes Ablaufdatum habe und der Stadt nach Fertigstellung der Ostumfahrung so nicht übergeben werden könne. Eine Einbeziehung der Straßenbahnverlängerung wäre hier „wirtschaftlich höchst vernünftig“. (ebra)

Ferry

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #37 on: February 23, 2012, 11:34:56 AM »
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=260938#post260938
Quote
Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,820674
„Zeit arbeitet für die Straßenbahnverlängerung, weil Sprit bald mehr als zwei Euro kosten wird“
Wenn das das einzige Argument für die Straßenbahn ist, dann sehe ich für die Verlängerung ziemlich schwarz.

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #38 on: February 23, 2012, 11:52:04 PM »
Immerhin gibt es jetzt eine Werbebroschüre, die für die Verlängerung wirbt und deren Vorteile präsentiert:
 ----> http://www.josef-reiter.com/ftpdaten/flipbooks/SH/index.html (als E-Paper zum Durchblättern)

Ferry

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #39 on: February 24, 2012, 09:59:03 AM »
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=260992#post260992
Immerhin gibt es jetzt eine Werbebroschüre, die für die Verlängerung wirbt und deren Vorteile präsentiert:
 ----> http://www.josef-reiter.com/ftpdaten/flipbooks/SH/index.html (als E-Paper zum Durchblättern)
Gab es nicht auch einmal Pläne für eine Verlängerung vom Hauptbahnhof bis hin zu einem Einkaufszentrum in der Nähe? Die sind scheinbar schon wieder vom Tisch, zumindest findet sich in der Broschüre nichts mehr davon.

Z-TW

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #40 on: February 24, 2012, 11:21:02 AM »
Quote from: 'Ferry','index.php?page=Thread&postID=260949#post260949'
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=260938#post260938
Quote
Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,820674
„Zeit arbeitet für die Straßenbahnverlängerung, weil Sprit bald mehr als zwei Euro kosten wird“
Wenn das das einzige Argument für die Straßenbahn ist, dann sehe ich für die Verlängerung ziemlich schwarz.
Dass du dich da nicht täuscht! Momentan geht es flott dahin mit Preiserhöhungen! Was aber noch lange nicht für einen Ausbau der Straßenbahn spricht.

Ferry

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #41 on: February 27, 2012, 02:45:38 PM »
Quote from: 'Z-TW',index.php?page=Thread&postID=261002#post261002
Dass du dich da nicht täuscht! Momentan geht es flott dahin mit Preiserhöhungen! Was aber noch lange nicht für einen Ausbau der Straßenbahn spricht.
Das habe ich ja gemeint: der Sprit wird wohl teurer, aber deswegen würde ich mich auch noch nicht darauf verlassen, dass die Straßenbahn kommt. Eher das Gegenteil.

29er

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #42 on: April 03, 2012, 10:41:50 PM »
Quote from: '29er',index.php?page=Thread&postID=258539#post258539
Quote from: 'Innsbrucker',index.php?page=Thread&postID=258537#post258537
Hast du zufällig auch eine Wagennummer?
Würde mich ebenfalls interessieren, da muss ich mal nachfragen.
Gesagt, getan. Allerdings gab es damals ein kleines Missverständnis, denn im Jänner war noch kein zweiter Flexi unterwegs sondern es gab nur bereits den Umlaufplan für den 2. TW welcher allerdings natürlich mit den Altbaufahrzeugen abgewickelt worden ist. Aber bald wird er wirklich auf der Vorchdorferbahn im Einsatz sein, denn TW 307 wurde heute in Innsbruck verladen und wird demnächst in Vorchdorf eintreffen.

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #43 on: June 12, 2012, 11:15:52 PM »
:rolleyes:  :rolleyes:  :rolleyes:
Quote
Original von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,902760

Konsens für die Straßenbahn bröckelt
GMUNDEN. Vor neun Jahren sprach sich der Gmundner Gemeinderat einstimmig für die Verlängerung der Gmundner Straßenbahn aus – und damit für die Verknüpfung der Straßenbahn mit der Traunseebahn von Stern & Hafferl.

Der 600 Meter lange Lückenschluss wäre die späte Vollendung der vor 100 Jahren errichteten Schmalspurbahnlinie, die dann (wie ursprünglich geplant) vom Bahnhof Gmunden bis Vorchdorf führen würde.

Freiheitliche scheren aus

Doch die politische Zustimmung für den historischen Lückenschluss bröckelt. Die Freiheitlichen lehnen das Projekt inzwischen ab und begründeten ihre neue Haltung bei einer Pressekonferenz, an der auch FP-Bezirksparteiobmann Adalbert Cramer und Landesobmann Manfred Haimbuchner teilnahmen.

„Die Straßenbahnverlängerung wäre ja schön“, so Enzmann. „Aber die Stadtgemeinde kann sich so eine Investition derzeit nicht mehr leisten. Gmunden ist schon jetzt hoch verschuldet und nimmt in den kommenden Jahren weitere Kredite auf.“ Die Stadt habe derzeit Verbindlichkeiten im Ausmaß von 34 Millionen Euro. Rechne man die Ausgaben für das neue Dienstleistungszentrum, die geplante Therme sowie Kursverluste bei Schweizer-Franken-Krediten dazu, steigt der Schuldenstand auf bis zu 45 Millionen Euro an. „In dieser Situation können wir uns die Straßenbahnverlängerung nicht leisten“, so Enzmann.

Deren Kosten werden auf 15,3 Millionen geschätzt. Da es Zusagen von Land und Bund gibt, 80 Prozent davon zu übernehmen, blieben für Gmunden rund drei Millionen Euro Kosten.

Aus Sicht der Freiheitlichen steht dem aber ein zu geringer Nutzen gegenüber. Eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen – wie vom Betreiberunternehmen Stern & Hafferl angekündigt – bringt laut Enzmann wenig, „weil die Bahn derzeit die meiste Zeit leer oder fast leer fährt“. FP-Stadtrat Gerald Grampelhuber bezweifelt zudem, dass die Straßenbahn eine spürbare verkehrstechnische Entlastung für die Innenstadt bringen würde. „Angeblich würde die Straßenbahnverlängerung dazu führen, dass täglich 1000 Autos weniger über die Traunbrücke fahren“, so Grampelhuber. „Doch derzeit fahren in Summe bis zu 15.000 Autos pro Tag über die Brücke. 1000 Weniger sind da keine spürbare Entlastung.“

Dass deutsche Städte wie Karlsruhe mit der Verknüpfung von Straßenbahn und Regionalbahn gut beste Erfahrungen machen, ist aus FP-Sicht kein Argument. „Karlsruhe hat mit 300.000 Einwohnern ganz andere Voraussetzungen“, sagt Enzmann.

„Elektro-Busse sind billiger“

Dass die Gmundner Straßenbahn ohne Durchbindung nicht mehr lange finanziert werden kann und die Freiheitlichen sich damit zum Totengräber der Gmundner Bim machen, glaubt Enzmann nicht. „Als Nostalgiebahn kann Stern & Hafferl die Linie ja weiterbetreiben“, sagt sie. Und anstelle der Straßenbahnverlängerung schlägt sie billigere Elektro-Busse vor.

Ottakring

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #44 on: June 13, 2012, 11:50:23 AM »
Typisch für die Schutzherrin der Autofahrer (und anderer - weit unsympathischeren) Zeitgenossen :boese: