Author Topic: Gmundner Straßenbahn  (Read 3105 times)

freakedenough

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #45 on: June 13, 2012, 02:40:20 PM »
Naja. Wirklich brauchen tut die Bim dort keiner...Busse schaffen die paar Leute auch von A nach B

matboy

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #46 on: June 13, 2012, 02:45:19 PM »
Am besten nicht einmal ignorieren und die Verlängerung einfach bauen. Die Schienenfeindlichkeit der FPÖ ist hinlänglich bekannt.

38ger

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #47 on: June 13, 2012, 08:08:15 PM »
Quote from: 'freakedenough',index.php?page=Thread&postID=266095#post266095
Naja. Wirklich brauchen tut die Bim dort keiner...Busse schaffen die paar Leute auch von A nach B
Sie ist sicherlich nicht unbedingt notwendig, aber die Fahrgastzahlen würden sicherlich dramatisch anwachsen durch einen Zusammenschluss von Lokalbahn und Straßenbahn!
Mir fällt es ohne diesen Lückenschluss, der ja wirklich äußerst kurz ist und wesentlich längere Strecken miteinander verknüpfen würde, ziemlich schwer die Rechtfertigung für einen langfristigen Erhalt von Straßenbahn Gmunden und Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf zu sehen. Und würde beides eingestellt werden (z.B. in den nächsten 10 bis 30 Jahren), dann wäre die Einstellung der Strecke Vorchdorf-Lambach wohl auch nur noch eine Frage der Zeit. Es ist einfach ein kleines Puzzleteil, das die zwei Strecken sinnvoll miteinander verknüpfen würde.
Der beste Vergleich, der mir ad hoc einfällt ist Berlin mit der U5 und der U55. Die U55 bräuchte man auch nicht wirklich, aber nun, da sie schon gebaut ist, wäre es schwachsinnig sie nicht mir der U55 verknüpfen zu wollen.
Um das ganze auf Österreich umzumünzen ist es wie mit der Erreichbarkeit von Salzburg, Wien und Flughafen Wien. Die Bahnhöfe von Wien und Salzburg (Wien West. bzw. Salzburg Hbf.) sind gut miteinander vernbunden, ebenso wie Wien (von Wien Mitte) und der Flughafen Wien, dennoch fehlt da ein Puzzleteil, welches ja mit dem Hauptbahnhof Wien und der neuen Flughafenspange geschlossen werden soll.
Mir ist bewusst, dass die drei Beispiele ganz unterschiedliche Dimensionen haben und Gmunden in der Realität vieler Autofahrer in der Region um Gmunden nicht mehr die Bedeutung hat als Zentrum, die es einst hatte, aber eben dabei könnte ja die Stadtregionalbahn helfen! Wobei die Erreichbarkeit ja nicht nur für jene, welche nach Gmunden wollen verbessert wäre, sondern für das gesamte Einzugsgebiet der Strecke Vorchdorf-Gmunden würde sich die Anbindung an die Salzkammergutbahn (Ebensee, Bad Ischl, Bad Goisern, Bad Aussee etc. etc.) wesentlich verbessern. Deshalb fände ich gerade den Lückenschluss in Gmunden eine wundervolle Sache!

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #48 on: August 24, 2012, 07:15:44 PM »
Lokalbahn soll bis Klosterplatz fahren

GMUNDEN. Der Verkehrsausschuss der Stadtgemeinde Gmunden beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, die Endstation der Traunseebahn Vorchdorf–Gmunden vom Seebahnhof an den Klosterplatz zu verlegen.

Die Linie von Stern & Hafferl würde damit weiter ins Stadtzentrum hineinfahren und zugleich der Straßenbahnlinie näher kommen. Das Projekt kann damit auch als erster Schritt der lang ersehnten Straßenbahnverlängerung gesehen werden.

Der Beschluss fiel Gmunden vor allem deshalb leicht, weil das Projekt von Bund und Land (und zum Teil vom Hotelerrichter Asamer) finanziert wird. Denn verlängert wird in diesem Fall nicht die Straßenbahn, sondern die Lokalbahn – und dieses Vorhaben fällt in das Mittelfristige Investitionsprogramm des Bundes (MIB).

Gmundens SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder will erreichen, dass auch der restliche Lückenschluss über die Traun hinweg auf diese Art von Land und Bund mitgetragen wird, und nahm in der Sache bereits Kontakt mit dem Verkehrsministerium auf.

Ob die Errichtung der (vorläufigen) Endhaltestelle Klosterplatz rasch verwirklicht werden kann, ist indessen noch nicht sicher. Die Einreichplanung läuft bereits, doch eisenbahnrechtliche Verfahren dauern lange, sagen Insider. „Ich rechne trotzdem damit, dass die Haltestelle schon im nächsten Jahr errichtet werden kann“, sagt Sageder.

Gmundens Verkehrsstadtrat denkt auch schon laut über den nächsten Schritt nach. „In der nächsten Verkehrsausschusssitzung präsentieren wir die Studie für eine neue Traunbrücke“, sagt er. Ein Radweg und ein Schienenstrang seien dabei inbegriffen. Obwohl es bis zum rechnerischen Lebensende der bestehenden Brücke noch einige Jahre dauert, hofft Sageder, dass die Straßenabteilung des Landes die neue Brücke mitfinanziert und auf diese Weise Lokalbahn und Straßenbahn einander ein weiteres Stück näher gebracht werden können.

Land will alte ÖBB-Linie

Eine neue Entwicklung gibt es auch bei der alten ÖBB-Bahnlinie zwischen Gmunden und Laakirchen, auf der noch vereinzelt Güterzüge fahren. Die Landesregierung prüft den Ankauf der Linie, die damit vorerst stillgelegt wäre. Allerdings nicht endgültig. Für einen Personenverkehr zwischen Laakirchen und Gmunden sieht man in Linz durchaus Potenzial und will sich diese Möglichkeit offen lassen, heißt es aus dem Rathaus. Fürs Erste spart man sich aber den Bau einer Eisenbahnbrücke über die künftige Ostumfahrung. Eine rasche Nachrüstung sei aber jederzeit möglich.

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #49 on: October 08, 2012, 08:52:17 PM »
„Traunbrücke muss neu gebaut werden“
GMUNDEN. Eine technische Studie der Landesregierung sieht eine geschwungene Brücke in Gmunden vor.

Verkehrsteilnehmer, die vom Traundorf in die Gmundner Innenstadt unterwegs sind, sollen künftig über eine kurvige Brücke fahren. Die Brückenstudie, die Experten des Landes dieser Tage im Rathaus präsentierten, sieht ein Bauwerk vor, das sich in den See hinausschwingt und in einem sanften Bogen am Trauntor andockt.

Offen ist, wann die Brücke errichtet wird. Dass ein Neubau notwendig ist, darüber herrscht indessen weitgehend Einigkeit. Die alte Brücke hätte zwar noch eine technische Haltbarkeit von rund 20 Jahren, doch mehrere Gründe sprechen für einen vorzeitigen Neubau: Wenn 2015 die Ostumfahrung fertig gestellt wird, übergibt das Land die durch Gmunden verlaufende Bundesstraße der Stadtgemeinde. Doch zuvor muss Linz die Straße sanieren. Dazu gehört auch die Brücke. Zweitens lässt sich die Straßenbahnverlängerung nur mit einer neuen Brücke verwirklichen.

„Die Traunbrücke ist ohnehin am Ende ihrer technischen Lebenszeit“, sagt SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder. „Wir sollten jetzt Nägel mit Köpfen machen.“ Die neue Brücke würde 7,5 Millionen Euro kosten.

In Gmunden und Linz geht man derzeit davon aus, dass der Bund einen großen Teil der Verlängerung der Traunseebahnlinie finanzieren wird. Für die Stadtgemeinde und die Landesregierung würden sich die Kosten damit auch beim Brückenneubau entsprechend verringern. „Darum hoffen wir, dass auch das Straßenbauressort von VP-Landesrat Franz Hiesl die Chance nutzt und sich an den Baukosten der Brücke beteiligt“, sagt SP-Landesrat Reinhold Entholzer.

Die präsentierte Planstudie der Brücke sieht einen Schienenstrang über die Traun bereits vor. „Durch die geschwungene Brücke verhindern wir enge Kurven“, sagt Entholzer. „Das bedeutet: Weniger quietschende Fahrwerke und ein geringerer Verschleiß bei den Bahngarnituren.“

Vorgesehen sind außerdem Radwege auf beiden Seiten der Brücke. Auf der Seeseite sogar zwei Spuren im Gegenverkehr, damit Radfahrer, die von der Schiffslände kommend in die Innenstadt fahren, nicht (wie jetzt) den Gehsteig benützen.

Entholzer unterstützt Projekt

Aus Sicht von Entholzer könnte die Traunseebahn bereits 2016 bis zum Klosterplatz fahren. Die Verlängerung über die Traun hinweg und die Verknüpfung mit der Straßenbahn könnten technisch gesehen bis 2018 erfolgen. „Vorausgesetzt, die Politiker in Gmunden, Linz und Wien ziehen an einem Strang“, sagt er. Dass der Zusammenschluss von Straßenbahn und Lokalbahn sinnvoll ist, steht für ihn außer Zweifel: „Die entstehende Linie wäre mehr als die Summe der zwei bestehenden. Sie würde enorm an Attraktivität gewinnen.“

Politiker zum Brückenprojekt

„Die Brücke ist am Ende ihrer technischen Lebenszeit. Wir sollten jetzt Nägel mit Köpfen machen.“

Wolfgang Sageder, SP-Verkehrsstadtrat in Gmunden

„Durch eine geschwungene Brücke verhindern wir enge Kurven. Das bedeutet: weniger quietschende Fahrwerke und ein geringerer Verschleiß bei den Bahngarnituren.“

Reinhold Entholzer, SP-Landesrat für öffentlichen Verkehr

MTA3835

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #50 on: October 22, 2012, 11:08:41 PM »
Hier ein paar Schnappschüsse von den Innsbruckern in OÖ auf der Traunseebahn:


Ensamble in Vorchdorf:


TW 307 bei der Hst. Karl z`Neuhub:


Zwischen Karl z`Neuhub und Neuhub:


TW 307 am Weg nach Vorchdorf kurz vor Neuhub:


TW 320 in Gmunden Seebahnhof:

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #51 on: January 23, 2013, 12:08:34 AM »
Lostage für Straßenbahnverlängerung - Gmunden muss sich jetzt entscheiden
GMUNDEN. In den kommenden Wochen fällt die Entscheidung, ob die Gmundner Straßenbahn überlebt. Genauer: Ob die 600 Meter lange Schienenlücke zwischen Straßenbahn und Traunseebahn geschlossen werden kann.

Die Landesregierung hat die Stadtgemeinde Gmunden aufgefordert, sich bis Ende Februar zu entscheiden. Denn die Zeit drängt: Die alten Triebfahrzeuge von Stern & Hafferl können nur noch bis 2015 fahren. Dann entsprechen die Schienen-Oldtimer nicht mehr den EU-Bestimmungen, weil sie nicht behindertengerecht sind.

Die Ausschreibung für den Kauf moderner Garnituren müsste aber bereits jetzt passieren. „Wir brauchen drei Fahrzeuge mehr, wenn wir die Strecke durchbinden“, sagt Günter Neumann, Geschäftsführer der Stern & Hafferl Verkehrs GmbH. Die Landesregierung will deshalb Ende Februar ihre Beteiligung am Schienenausbau beschließen. Bekanntlich übernimmt das Land 80 Prozent der Gesamtkosten.

Voraussetzung ist allerdings, dass Gmunden die restlichen 20 Prozent aufbringt. „Das wären bis zu sechs Millionen Euro“, sagt SP-Mobilitätsstadtrat Wolfgang Sageder. Die Stadtgemeinde hatte gehofft, auch das Verkehrsministerium würde sich an den Kosten beteilige, holte sich zuletzt aber eine Abfuhr. Deshalb pilgern Sageder und VP-Stadtrat Gerhard Meingast in den nächsten Tagen nach Wien und versuchen stattdessen Gelder beim Umwelt- und beim Finanzministerium loseisen zu können.

Diskutiert wird auch über eine Finanzierungsbeteiligung durch die Gemeinden Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf, die von der Durchbindung ebenfalls profitieren würden. Keiner dieser Orte kann sich die Millioneninvestition leisten, aber man hofft, das Geld über Bedarfszuweisungen wiederum von der Landesregierung erbitten zu können. Gelder aus Linz könnte es auch für den notwendigen Neubau der Traunbrücke geben, die sich in Landesbesitz befindet.

Ball liegt bei der VP Gmunden

Bleibt die Frage, was der Stadt Gmunden die Straßenbahnverlängerung selbst wert ist. Offiziell gibt es eine klare politische Mehrheit für das Projekt. Mit Ausnahme der Freiheitlichen bekennen sich die Parteien klar zur Straßenbahnverlängerung. Die Volkspartei hat den historischen Lückenschluss im Wahlkampf sogar versprochen. Doch innerhalb der Partei gibt es wenig Bereitschaft, dafür den Schuldenstand der Stadt um weitere sechs Millionen zu erhöhen. „Wir sind klar für die Durchbindung – aber nicht um jeden Preis“, sagt Stadtrat Meingast. Wo die Schmerzgrenze liegt, will er freilich nicht verraten. Diese Frage dürfte in den kommenden Wochen intensiv diskutiert werden.

Für Wolfgang Sageder ist eines klar: „Halbentschlossen werden wir das Projekt nicht stemmen. Wenn Gmunden von Land und Bund finanzielle Unterstützung für das Projekt möchte, muss es entschlossen auftreten.“ Aus Sicht Sageders haben die nächsten Wochen deshalb historische Bedeutung. „Wir haben eine Riesenchance. Wir könnten aber auch unsere Straßenbahn zu Grabe tragen.“

 

Bürger appellieren an die Stadtpolitik

Die Gmundner Bevölkerung wurde im Vorjahr eingeladen, Ideen für die Zukunft der Stadt zu entwickeln („Vision Gmunden“). Eines der entwickelten Projekte sah die Durchbindung der Bahnlinie („RegioTram“) und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen vor. Sogenannte „Hütergruppen“ sollten in weiterer Folge die Verwirklichung der Ideen vorantreiben.

Donnerstag appellierte die „Hütergruppe Regiotram“ an die Stadtgemeinde, die „einmalige Chance“ des Schienenprojekts jetzt zu nutzen. „Gmunden steht vor einer Jahrhundert-Entscheidung“, sagt ihr Sprecher, der Verkehrsplaner Helmut Koch. „Wir erwarten, dass die Stadt dieses Zukunftsprojekt umsetzt!“ Das Angebot der Landesregierung, 80 Prozent der Investitionskosten zu übernehmen, sei „sensationell“.
 

Drei Fragen an Günter Neumann

Aus Sicht des Geschäftsführers der Stern & Hafferl Verkehrs GmbH droht nicht nur das Ende der Straßenbahn, wenn die Durchbindung scheitert. Er denkt auch über den Abzug seines Unternehmens aus Gmunden nach.

Warum muss die Entscheidung über die Straßenbahnverlängerung jetzt fallen?
Ab 2015 müssen unsere Fahrzeuge laut EU-Bestimmungen behindertengerecht sein. Aber auch ohne dieses Gesetz haben die Triebwagen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, speziell die Straßenbahngarnituren. Die Ausschreibung für neue Triebwagen müsste jetzt erfolgen.

Ist die Durchbindung aus unternehmerischer Sicht zu rechtfertigen?
Die Fahrgastzahlen der Straßenbahn und der Traunseebahn sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Eine Zusammenlegung würde diese Zahlen aber vervielfachen. Die Strecke wäre ja ungleich attraktiver.

Was passiert mit der Straßenbahn, wenn die Zusammenlegung nicht kommt?
Der Kauf neuer Fahrzeuge lässt sich für diese kurze Strecke nicht rechtfertigen. Wir müssten unsere Straßenbahn dann aufgeben. Das hieße aber auch, dass unser Gmundner Standort und die damit verbundenen Arbeitsplätze hier in Frage stehen. Eferding oder Vorchdorf wären dann besser geeignete Orte, weil wir dort dann größere Standorte haben als in Gmunden. Kaum jemand weiß das, aber Stern & Hafferl ließ sich 1894 wegen der Straßenbahn in Gmunden nieder.

SchienenWolf

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #52 on: January 24, 2013, 04:13:37 PM »
Die Gmundner Straßenbahn fuhr ja bis Juni 1975 bis zum Hauptplatz, und wurde dann verkürzt, weil die Straßenbahn den Autoverkehr im Weg war (Quelle:Bahn im Bild Band 80-die Unternehmung Stern & Haferl 3).
Frage:weiß jemand welche polit.Partei damals die treibende Kraft dahinter war, bzw. welche Partei damals den Bürgermeister stellte?

VT 5081

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #53 on: January 24, 2013, 04:59:46 PM »
Quote from: 'SchienenWolf',index.php?page=Thread&postID=275780#post275780
Frage:weiß jemand [...] welche Partei damals den Bürgermeister stellte?
----> ÖVP (Karl Sandmeier, 1973-79).

Beste Grüße
VT

matboy

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #54 on: January 24, 2013, 08:37:59 PM »
Die ÖVP war schon immer eine Autofahrerpartei und ist leider nicht die einzige.

38ger

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #55 on: January 24, 2013, 09:14:59 PM »
Hat zwar nur indirekt noch was mit der verlängerten Straßenbahn in Gmunden zu tun, aber da sie die Verbindung der zwischen Regiotram Gmunden-Vorchdorf und Westbahn (bei Lambach) darstellt:
Weiß jemand, ob es den auf wikipedia behaupteten Plan noch gibt die Lokalbahn Lambach-Vorchdorf mittels Zweisystemfahrzeug bis nach Wels zu verlängern?
Da in dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalbahn_Lambach%E2%80%93Vorchdorf-Eggenberg#Zukunft auf eine Quelle aus dem Jahr 2008 (Regionale Schiene: Ausgabe 3/2008, Seite 45) verweist wirkt das ganze eher schubladisiert?

Update: Hatte gar nicht bedacht, dass die Fahrzeuge der LiLo ja Zweisystemfahrzeuge sind mit denen am 20. Juni 2011 scheinbar Testfahrten von Vorchdorf nach Linz gemacht wurden (siehe: http://www.vorchdorfonline.at/artikel/erste-fahrt-der-vorchdorferbahn-nach-linz-ein-voller-erfolg )

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #56 on: January 26, 2013, 06:03:53 PM »
Quote from: '38ger',index.php?page=Thread&postID=275797#post275797
Hat zwar nur indirekt noch was mit der verlängerten Straßenbahn in Gmunden zu tun, aber da sie die Verbindung der zwischen Regiotram Gmunden-Vorchdorf und Westbahn (bei Lambach) darstellt:
Weiß jemand, ob es den auf wikipedia behaupteten Plan noch gibt die Lokalbahn Lambach-Vorchdorf mittels Zweisystemfahrzeug bis nach Wels zu verlängern?
Da in dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalbahn_Lambach%E2%80%93Vorchdorf-Eggenberg#Zukunft auf eine Quelle aus dem Jahr 2008 (Regionale Schiene: Ausgabe 3/2008, Seite 45) verweist wirkt das ganze eher schubladisiert?

Update: Hatte gar nicht bedacht, dass die Fahrzeuge der LiLo ja Zweisystemfahrzeuge sind mit denen am 20. Juni 2011 scheinbar Testfahrten von Vorchdorf nach Linz gemacht wurden (siehe: http://www.vorchdorfonline.at/artikel/erste-fahrt-der-vorchdorferbahn-nach-linz-ein-voller-erfolg )
Es gab nach der Einstellung der Lokalbahn Lambach - Haag auch Überlegungen, die seither nutzlos abgestellten Triebwägen der Reihe 4855 für Vorchdorf - Wels einzusetzen. Daraus wurde aber offenbar auch nichts.

umweltretter

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #57 on: February 07, 2013, 11:08:03 PM »
VP Gmunden entscheidet am Freitag über das Schicksal der Straßenbahn
GMUNDEN. Straßenbahnverlängerung ist für Gmunden ohne Neuschulden finanzierbar, sagen Befürworter des Projekts


In der Traunseestadt nimmt die Nervosität zu. Nächste Woche soll der Gemeinderat nicht nur über die Verlängerung der Straßenbahn entscheiden. Er entscheidet zugleich auch über ihre weitere Existenz. Denn scheitert der Anschluss an die Traunseebahnlinie nach Vorchdorf, bedeutet das auch das Ende der Tramway.

Bekanntlich würde die Landesregierung 80 Prozent der Kosten übernehmen. Gmunden müsste den Rest bezahlen – das sind rund sechs Millionen Euro. Hinter den Kulissen werden seit Tagen hektisch Zahlen hin- und hergeschoben, um eine Möglichkeit zu finden, das Projekt ohne hohe Neuverschuldung zu stemmen.

Der Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“ gab der Politik gestern in einer Pressekonferenz Entscheidungshilfen. Kernaussage: Das Projekt sieht teurer aus als es ist. Denn einige der Baumaßnahmen müssten auch ohne Straßenbahnverlängerung umgesetzt werden. Die Sanierung des Kanals in der Innenstadt zum Beispiel. Sie kostet bis zu 1,9 Millionen Euro. Die Traunbrücke (rund sechs Millionen Euro) müsste spätestens in 20 Jahren ohnehin erneuert werden – dann aber ohne Landesgelder. „Das alles ist jetzt im Straßenbahnprojekt mitgerechnet“, sagt Helmut Koch, Verkehrsplaner und Sprecher des Straßenbahn-Vereins.

Außerdem müsste Gmunden die Kosten nicht alleine tragen. Der Verein würde ebenso Geld zuschießen wie die Betreiberfirma Stern & Hafferl, die drei Umlandgemeinden Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf, die Landesstraßenverwaltung, das Umwelt- und das Finanzministerium sowie die EU. „Der Investitionsbeitrag der Stadtgemeinde ließe sich auf maximal 300.000 Euro pro Jahr bei einem Finanzierungszeitraum von 15 Jahren reduzieren“, so Koch. Bei einer Vorfinanzierung durch das Land müsste sich die Stadt nicht einmal zusätzlich verschulden.

Chancen für die Traunseestadt

Aus Sicht des Vereins, aber auch eines Großteils der Gmundner Lokalpolitik stehen dem große Chancen gegenüber. Die Fahrgastzahlen würden sich mindestens verdoppeln, die Verkehrssituation in der Innenstadt ließe sich leichter entschärfen, Vorchdorf, Kirchham und Gschwandt würden enger an Gmunden gebunden und moderne, barrierefreie Triebwagen würden am künftigen neuen Gmundner ÖBB-Bahnhof direkt zum Bahnsteig fahren.

Vertreter von VP, den Grünen und der Stadtliste beteiligten sich an der Pressekonferenz und unterstützten den Verein demonstrativ. „Wir müssen diese Jahrhundertchance nutzen, das ist ein Projekt, von dem noch die nachfolgenden Generationen profitieren werden“, sagte VP-Gemeinderat Manfred Reingruber.

Überzeugungsarbeit muss Reingruber aber vor allem in der eigenen Partei leisten. Die Gmundner Schwarzen – ausgestattet mit der absoluten Mehrheit – entscheiden in einer Fraktionssitzung am Freitag, wie sie sich in der entscheidenden Sitzung des Sondergemeinderats am 14. Februar verhalten werden. SP, Grüne und Stadtliste sind klar für die Straßenbahnverlängerung. Die FP ist dagegen.

Stimmen zur geplanten Verlängerung der Straßenbahn

Laut einer OÖN-Umfrage vom letzten Sommer befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung die Verlängerund der Straßenbahn. Auf Seiten der Politik sprechen sich nur die Freiheitlichen klar dagegen aus. SP, Grüne und die Stadtliste sind klar dafür. Die Volkspartei hat im Wahlkampf 2009 als einzige Partei die Verlängerung der Straßenbahn versprochen, hielt sich bis jetzt aber mit klaren Aussagen zurück. Grund: Bürgermeister Heinz Köppl ist die Therme wichtiger.

"Es wäre verantwortungslos, diese Jahrhundertchance nicht zu nutzen.“
Otto Kienesberger, Fraktionsobmann der Grünen

"Wir haben die einmalige Chance, zu vertretbaren Kosten einen entscheidenden Impuls für die Stadt Gmunden zu setzen.“
Helmut Koch, Sprecher des Vereins „Pro Gmundner Straßenbahn"

"Niemand weiß, wie teuer das Ganze wirklich wird. Das ist nicht zu verantworten.“
Gerald Grampelhuber,
FP-Gemeinderat

"Wichtig ist, dass wir jetzt alle Möglichkeiten ausloten, um das Projekt zu verwirklichen. Aber es muss finanzierbar sein.“
Gerhard Meingast, VP-Stadtrat

Ottakring

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #58 on: February 08, 2013, 08:00:47 AM »
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=276340#post276340
Laut einer OÖN-Umfrage vom letzten Sommer befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung die Verlängerung der Straßenbahn. Auf Seiten der Politik sprechen sich nur die Freiheitlichen klar dagegen aus.

Sehr aufschlußreich! X(

SchienenWolf

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Gmundner Straßenbahn
« Reply #59 on: February 09, 2013, 11:28:48 AM »
Quote from: 'Ottakring','index.php?page=Thread&postID=276352#post276352'
Quote from: 'umweltretter',index.php?page=Thread&postID=276340#post276340
Laut einer OÖN-Umfrage vom letzten Sommer befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung die Verlängerung der Straßenbahn. Auf Seiten der Politik sprechen sich nur die Freiheitlichen klar dagegen aus.

Sehr aufschlußreich! X(


Wir sind auch für DIREKTE DEMOKRATIE ! ! ! ( solange nur, wie das blöde Volk das will, was WIR wollen  :D   :D   :D  )
 Andere Frage: weiß jemand, wie die Abstimmung gestern ausgegangen ist ?