Author Topic: Änderungen im Straßenbahnnetz ab 26.10.2008 bzw. 2009  (Read 916 times)

95B

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Änderungen im Straßenbahnnetz ab 26.10.2008 bzw. 2009
« Reply #2310 on: December 21, 2011, 09:37:07 AM »
Quote from: 'p16',index.php?page=Thread&postID=257500#post257500
Es geht aber nicht nur um die U3! Ob du es glaubst oder nicht, es gibt auch Fahrgäste, die wo anders hinfahren wollen, etwa Schüler, die im dritten Bezirk in die Schule gehen (und entlang des 71ers gibt es sehr viele!). Die müssten dann z.B. in Simmering vom 6er in den 71er umsteigen.
Das werden die Schüler auch noch überleben. Der mehrheitliche Fahrgastwechsel findet jedenfalls in Simmering bei der U3 statt, brauchst dich ja nur einmal hinstellen und zuschauen.

Quote from: 'p16',index.php?page=Thread&postID=257500#post257500
Mir gefällt der Streckentausch jedenfalls nicht, der 6er wird noch störungsanfälliger und für die Bewohner des Leberbergs und Kaiserebersdorfs ergeben sich eher Nach- als Vorteile.
Kannst du diese Nachteile (inklusive der angeblichen weiteren Störungsanfälligkeit, die ich auf einer Strecke mit fast ausnahmslos eigenem Gleiskörper nicht sehe) abseits deiner persönlichen Meinung auch begründen?

Clemens

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« Reply #2311 on: December 21, 2011, 10:48:58 AM »
Heißt das, dass die abendlichen Kurzführungen bis Fickeysstraße künftig Geschichte sein werden? Oder wird dann der 71er ab 19:30 bei der Fickeysstraße enden? Falls ersteres eintritt, wäre das für den Ast Simmering - Zentralfriedhof in der Schwachlastzeit eine ziemliche Überversorgung.

p16

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« Reply #2312 on: December 21, 2011, 11:46:08 AM »
Quote from: '95B',index.php?page=Thread&postID=257551#post257551
Quote from: 'p16',index.php?page=Thread&postID=257500#post257500
Mir gefällt der Streckentausch jedenfalls nicht, der 6er wird noch störungsanfälliger und für die Bewohner des Leberbergs und Kaiserebersdorfs ergeben sich eher Nach- als Vorteile.
Kannst du diese Nachteile (inklusive der angeblichen weiteren Störungsanfälligkeit, die ich auf einer Strecke mit fast ausnahmslos eigenem Gleiskörper nicht sehe) abseits deiner persönlichen Meinung auch begründen?

Der 71er verkehrt genauso fast ausnahmslos auf eigenem Gleiskörper, und dass bei einer Linie mit 14,5 Kilometern eher mal was passiert als bei einer mit 10km (unter annähernd gleichen Voraussetzungen!), sagt die Wahrscheinlichkeitstheorie, dafür brauche ich keine Begründung! Kritische Stellen gibt es da wie dort, und es reicht eigentlich schon, dass ein Zug irgendwo liegen bleibt und du kannst die Linie komplett schmeißen. Das gilt zwar auch für den 71er, aber da dieser wesentlich kürzer ist, braucht es nicht so lange, die planmäßigen Intervalle wieder herzustellen.

Sonstige Nachteile: Neben den Schülern, die dann in Simmering vom 6er in den 71er umsteigen müssen, kommt noch hinzu, dass ein über den Ring verlängerter 71er endlich den gewünschten Anschluss an den Umsteigeknoten Oper/Karlsplatz hätte, der den Kaiserebersdorfern dann aber erst wieder nichts bringt (da sie eben statt am Ring halt bei der Grillgasse umsteigen müssen). Somit ist der Ring-Anschluss für die Bewohner des 11.Bezirks (südlich der Grillgasse) obsolet, denn die steigen dann vom 6er in die U3 um (und von der wieder in was anderes)...

@Clemens: Denkbar wäre es zumindest, dass der 71er abends zum Bahnhof gekürzt wird. Falls jemals die Verlängerung nach Schwechat kommen sollte, müsste man natürlich wieder beide Linien abends zum Zentralfriedhof führen.

FromHell

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« Reply #2313 on: December 21, 2011, 12:11:10 PM »
Quote from: 'Floster','index.php?page=Thread&postID=257467#post257467'
...konnte in der heiklen Causa ein Kompromiss gefunden werden, der alle Seiten zufriedenstellt.
Soll das ein Witz sein???  8o Vielleicht sind die beteiligten Streithansln dann zufrieden, aber was die direkt betroffenen Personen, zu denen ich mich auch zählen darf, davon denken, ist scheinbar wurscht. Jetzt darf ich, wenn ich von Kaiserebersdorf in die Stadt rein will (bei mir sind das so ca. in 95% der Fälle), einmal zusätzlich umsteigen. Ich frage mich echt, welcher Intelligenzbolzen überhaupt mit der Idee gekommen ist, 6er und 71er zu tauschen, da ich kaum jemanden kenne, der dadurch auch nur annähernd einen Vorteil erhalten würde. Aber gut, hauptsache es sind dann "alle glücklich"...  :daumenrunter:  :daumenrunter:  :daumenrunter:

schaffnerlos

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« Reply #2314 on: December 21, 2011, 12:37:50 PM »
Leute, der Tausch 6 und 71 hat auch einen Grund, der nicht einmal mit der Verlängerung vom 71er zusammenhängt: Der stärkste Abschnitt des 71ers ist jener außerhalb von Simmering :sbahn:  :ubahn: – und zwar bis Kaiserebersdorf. Und da der 6er ein dichteres Intervall als der 71er hat, ist das für die Fahrgäste dort eine Verbesserung, zumal der größte Teil eh nur bis zur U3 will. Mit der Verlängerung hat dies insoferne wieder zu tun, als dass man dann das Intervall des 71ers etwas strecken will, um den Ring nicht zu überlasten.

Webmaster

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« Reply #2315 on: December 21, 2011, 12:43:48 PM »
Natürlich, aber es gibt eben auch "Verlierer" bei dieser Umstellung. Und das sind eben die Leute, die bisher aus Kaiserebersdorf direkt z.B. zum Schwarzenbergplatz wollten.

FromHell

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« Reply #2316 on: December 21, 2011, 12:46:52 PM »
Quote from: 'schaffnerlos',index.php?page=Thread&postID=257568#post257568
Leute, der Tausch 6 und 71 hat auch einen Grund, der nicht einmal mit der Verlängerung vom 71er zusammenhängt: Der stärkste Abschnitt des 71ers ist jener außerhalb von Simmering :sbahn:  :ubahn: – und zwar bis Kaiserebersdorf. Und da der 6er ein dichteres Intervall als der 71er hat, ist das für die Fahrgäste dort eine Verbesserung, zumal der größte Teil eh nur bis zur U3 will. Mit der Verlängerung hat dies insoferne wieder zu tun, als dass man dann das Intervall des 71ers etwas strecken will, um den Ring nicht zu überlasten.
Soll ich mich jetzt durch die Tatsache, dass ich eben einer dieser "privileglierten" bin, die weiter als bis Simmering müssen, besser fühlen?  :huh: Ich halte davon rein gar nichts, denn wenn man sich eben einmal jenen Teil anschaut, der nun mal weiter als bis Simmering muss, und zahlenmäßig so extrem unbedeutend, dass man diesen Aspekt komplett ausblenden kann, ist dieser ja nun auch keineswegs, dann kommt man schnell drauf, dass der Großteil eher in die Stadt rein will, und keine Spritztour durch Favoriten anstellen will. Also sehe ich jetzt nicht so ganz ein, warum man sich über den Kopf dieser Leute einfach hinwegsetzt, um solche Pläne durchzuführen. In der HVZ ist im Intervall schließlich auch nicht mehr viel rauszuholen, da der 71er da ja auch schon teilweise alle 3 Minuten fährt, somit schwinden die genannten "Vorteile" auch wieder dahin...

schaffnerlos

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« Reply #2317 on: December 21, 2011, 01:05:57 PM »
Was wäre dein Vorschlag unter den Prämissen:
  • Verlängerung 71 bis Börse,
  • Streckung des 71er-Intervalls um den Ringabschnitt nicht überlasten,
  • Verdichtung des Intervalls zwischen Simmering und Kaiserebersdorf,
  • Änderungen möglichst aufwandsneutral?

FromHell

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« Reply #2318 on: December 21, 2011, 01:24:46 PM »
Ich frage mich lediglich, ob die Verlängerung des 71ers zum Ring tatsächlich notwendig ist, wenn diese mit derartigem Aufwand bzw. Qualitätseinbüßungen für einen Teil der FG dieser Linie bedeuten. Allerdings ist das meine, zugegeben ziemlich subjektive Ansicht zu diesem Thema, da ich ja unmittelbar davon betroffen wäre und somit am liebsten hätte, dass man ein solches Vorhaben mit einer folgenden Intervalldehnung nicht realisieren würde.

Und im Bereich Simmering-Kaiserebersdorf halte ich eine Taktverdichtung nicht für zwingend notwendig, da in der HVZ der 71er sowieso schon in sehr dichten Intervallen (3-4 Minuten) fährt, und in der Nebenverkehrszeit reichen die momentanen Intervalle eigentlich auch aus. Die Wartezeiten am 71er sind eh ziemlich angenehm, deshalb verstehe ich auch nicht, warum da so ein Wirbel gemacht wurde, dass Simmering eine Taktverdichtung braucht, und so getan wird, als würde der 71er nur alle 30 Minuten fahren. Ich sehe das nämlich keinesfalls so!  ;)

p16

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« Reply #2319 on: December 21, 2011, 03:58:01 PM »
Quote from: 'schaffnerlos',index.php?page=Thread&postID=257572#post257572
Was wäre dein Vorschlag unter den Prämissen:
  • Verlängerung 71 bis Börse,
  • Streckung des 71er-Intervalls um den Ringabschnitt nicht überlasten,
  • Verdichtung des Intervalls zwischen Simmering und Kaiserebersdorf,
  • Änderungen möglichst aufwandsneutral?

1) 71er bis Börse verlängern unter gleichzeitiger Beibehaltung des Astes nach Kaiserebersdorf.
2) Angleichung der Intervalle an jene der Ringlinien D, 1 und 2.
3) 6er in der Früh- und Nachmittags-HVZ nach Kaiserebersdorf verlängern (dazwischen sowie Sa und So nur bis Zentralfriedhof)

Die Anzahl der durch die Dehnung des Intervalls eingesparten Züge dürfte sich genau mit der zusätzlichen Anzahl an benötigten Wagen für den Ring-Abschnitt decken, beim 6er bräuchte man 3-4 zusätzliche Züge.

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
  • Listen werden evtl. nicht korrekt dargestellt.

Alex

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« Reply #2320 on: December 21, 2011, 06:56:21 PM »
Und woher nimmst Du die zusätzlichen Züge und das Personal, nur um Kaiserebersdorf dann wieder überzuversorgen?

Ich finde den Vorschlag mit den von schaffnerlos genannten Argumenten nachvollziehbar.
In die Stadt hinein ist man von Simmering mit der U3 bzw. dann U1 und U4 recht schnell überall, wenn Du zufällig immer nur zum Schwarzenbergplatz oder auf den Rennweg musst, dann ist das aus meiner Sicht Pech. Wenn die Uhrzeit passt, kann man außerdem noch mit dem 6er zur Geiselbergstraße fahren und dort mit der S7 dann auch noch große Teile der Stadt erreichen.

Für den Durchschnittsfahrgast, der unterschiedliche Ziele in unterschiedlichen Bereichen der inneren Stadt hat, nutzt der 71er beim Schwarzenbergplatz nichts und bringt auch wenig, wenn man vorhat, das Ziel über die Ringrunde zu erreichen, da streut die U-Bahn besser.

Wenn man zufällig immer die gleiche Route von Kaiserebersdorf in die Stadt bei gleichbleibendem Ziel in der Nähe des 71ers hat, dann ist das einfach Pech, da dort nicht der Hauptstrom des 71ers liegt. Es wird wahrscheinlich einem großen Prozentteil ziemlich egal sein.
Ich kenne zwar die Situation in "Simmering S U" nicht im Detail, vermute aber, dass es sich ähnlich wie in "Kagran U" (26er) bzw. "Floridsdorf S U" (26 und 31) verhalten wird, dass fast alle Fahrgäste aussteigen und sich der Zug mit neuen Fahrgästen füllt.

FromHell

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Änderungen im Straßenbahnnetz ab 26.10.2008 bzw. 2009
« Reply #2321 on: December 21, 2011, 08:06:57 PM »
Quote from: 'p16','index.php?page=Thread&postID=257575#post257575'
6er in der Früh- und Nachmittags-HVZ nach Kaiserebersdorf verlängern
Das hört sich zwar in der Theorie recht gut und schön an, allerdings sprengt das dann deutlich die Kapazität der Schleife in Kaiserebersdorf, da sind nur mit dem 71er allein während der HVZ hie und da recht seltsame Spielchen zu beobachten, wenn drei Bims bei der Schleife sind, allerdings nur für zwei Platz vorhanden ist.  ;)
Quote from: 'Alex','index.php?page=Thread&postID=257581#post257581'
Ich kenne zwar die Situation in "Simmering S U" nicht im Detail, vermute aber, dass es sich ähnlich wie in "Kagran U" (26er) bzw. "Floridsdorf S U" (26 und 31) verhalten wird, dass fast alle Fahrgäste aussteigen und sich der Zug mit neuen Fahrgästen füllt.
Das kommt immer auf die Uhrzeit an. Auch richtungsspezifisch gibt es da glaube ich kleinere Unterschiede. Während stadteinwärts zwar tatsächlich ein guter Teil der FG (allerdings ist das nur in der HVZ wirklich markant, wenn ich nachmittags in die Stadt reinfahr, dann leert sich die Bim in Simmering teilweise fast gar nicht) in Simmering zur U3 wechselt, schaut es dann stadtauswärts wieder komplett anders aus. Da kommt zwar in der Station fast immer eine große Masse hinzu, allerdings leert sich die Straßenbahn (irgendwie logisch, da das ja die Endstation is und man andernfalls schon bei der Zippererstraße umgestiegen wär) überhaupt nicht, sondern wird einfach nur gesteckt voll. Und der 71er kommt da beispielsweise am späten Nachmittag bzw. Abend schon ordentlich gefüllt dort an, also würde ich nicht behaupten, dass auf den Abschnitten, die außerhalb des Teilstücks Simmering-Kaiserebersdorf liegen, kein hohes Fahrgastaufkommen herrscht.

Aus diesen Gründen wage ich jetzt auch einfach einmal zu behaupten, dass eine Änderung in der Linienführung des 71ers nur bis zum Zentralfriedhof wohl mehr Menschen zu schaffen machen und die Situation erschweren würde, als sie anderen Fahrgästen helfen würde. Und nur weil es einem nicht unbedeutendem Teil, den das nicht direkt betreffen würde, egal sein kann, heißt das ja wohl noch lange nicht, dass es wirklich sinnvoll und angebracht ist!??

Clemens

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Änderungen im Straßenbahnnetz ab 26.10.2008 bzw. 2009
« Reply #2322 on: December 22, 2011, 10:51:01 AM »
Die Kürzung des 71ers zum Zentralfriedhof ist ein reines Politikum. Um den 71er über den Ring weiterführen zu können, müssen die Intervalle nun mal ein wenig gedehnt werden. Dem 3. Bezirk sind diese Intervalldehnungen wurscht, dem 11. Bezirk aber nicht. Die BV Simmering hat zur Bedingung gemacht, dass nach Kaiserebersdorf weiterhin die gewohnt dichten 3-Minuten-Intervalle aufrecht erhalten werden müssen. Anderenfalls hätte es weiterhin das Njet dazu gegeben und das Projekt wäre gar nicht gekommen.

Die Vorteile der 71er-Verlängerung zur Börse überwiegen meiner Meinung nach die Nachteile bei weitem. Für die Kaiserebersdorfer ändert sich nicht viel, da die allermeisten in Simmering in die U3 umsteigen. Künftig wird man aber dafür eine bessere Verbindung Richtung 10. Bezirk haben.

29er

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Änderungen im Straßenbahnnetz ab 26.10.2008 bzw. 2009
« Reply #2323 on: September 21, 2014, 05:18:44 PM »
Die Broschüre "Das neue Ringlinienkonzept ab 26. Oktober 2008" kann ab sofort, zum Nachlesen, im Download-Bereich heruntergeladen werden:

http://fpdwl.at/forum/downloads/dokumente/1523-das-neue-ringlinienkonzept-ab-26-oktober-2008/index.html

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