Author Topic: Haltestelle Arbeitergasse  (Read 340 times)

Ottakringer

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Haltestelle Arbeitergasse
« on: February 11, 2009, 12:09:56 AM »
Die Haltestelle Arbeitergasse für die Linie 6 und 18 in Fahrtrichtung Stadthalle wurde ja vor einiger Zeit durch Auflassung eines Teils der Doppelhaltestelle verschlimmbessert.

Seitdem bin ich (frei nach Murphy) immer in der glücklichen Lage, an drei von fünf Werktagen in jenem Zug zu sitzen, der vor der Kreuzung warten muß bis der Vorderzug die nunmehrige Einfachhaltestelle räumt.

Ich rege daher an, die derzeit als "Aufgelassen" gekennzeichnte Tafel in eine blau-weiß gestreifte Haltestelle für besondere Züge zu verwandeln.

Man könnte sie wahlweise in einem der drei Modi bedienen:
1. Sie wird in der HVZ immer einghalten (erster Zug hält vorne) und an der Zebratafel werden nur die HV-Zeiten angegeben.

2. Sie wird immer dann eingehalten, wenn der Fahrer eines Zuges bemerkt, daß ein weiterer Zug umittelbar folgt.

3. Wie 2., mit der Modifikation, daß dem Fahrer dieses durch ein Signalsystem angezeigt wird.

hema

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #1 on: February 11, 2009, 02:35:25 AM »
Warum so kompliziert? Man müsste doch bloß die Haltestelle in ihren früheren Zustand (Doppelhaltestelle) zurückversetzen. Die ganze Aktion war sowieso lächerlich, die Haltestelle ändern, nur weil sich wer beschwert hat, dass er 35 Meter weiter zum Bus zu gehen hat!  :rolleyes:


Dafür haben etliche andere 35 Meter weiter zu gehen, weil sie nicht zur Kreuzung, sondern in die andere Richtung müssen. Was ist mit denen? Was machen eigentlich solch sonderbare Beschwerdeführer an anderen Umsteigepunkten (U-Bahn  8o ) oder im "wirklichen" Leben? Wird da auch alles an ihre speziellen Befindlichkeiten angepasst?  ?(

95B

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #2 on: February 11, 2009, 10:29:19 AM »
Die Gewerkschaft wird gegen diese Maßnahme auch nichts einzuwenden gehabt haben, schließlich fürchten die meisten Fahrbediensteten die zweite Haltestelle einer Doppelhaltestelle wie der Teufel das Weihwasser, außerdem kann man so auch wieder künstlich die Fahrzeit verlängern.

robb558

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #3 on: February 11, 2009, 11:12:19 AM »
Warum "fürchten" die Fahrbediensteten die zweite Haltestelle einer Doppelhaltestelle?

WeSt

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #4 on: February 11, 2009, 11:42:57 AM »
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Original von robb558
Warum "fürchten" die Fahrbediensteten die zweite Haltestelle einer Doppelhaltestelle?
Weil da Fahrgäste aus dem anderen Zug in ihren umsteigen könnten wenn sie die bestimmungsgemäß verwenden! Deswegen schleicht der hintere Zug sich so langsam an, daß der vordere sicher schon abgefertigt hat.

Auf den Linien von GTL funktioniert das aber erstaunlicherweise problemlos - beispielsweise in der Spitalgasse stadtauswärts kann man derartiges Verhalten nie beobachten.

95B

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #5 on: February 11, 2009, 03:53:45 PM »
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Original von WeSt
Auf den Linien von GTL funktioniert das aber erstaunlicherweise problemlos - beispielsweise in der Spitalgasse stadtauswärts kann man derartiges Verhalten nie beobachten.
Dort wird man durch das dichte Intervall nahezu gezwungen, auch mit der zweiten Haltestelle Vorlieb zu nehmen. Wo es überhaupt nicht klappt, ist beispielsweise entlang des Rings. Ich musste schon mehrfach Fahrer anschnauzen, dass sie gefälligst die Türen freigeben sollen, da sie in der zweiten Haltestelle bereits zum Stillstand gekommen waren. :rolleyes:

schaffnerlos

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #6 on: February 11, 2009, 10:22:37 PM »
Es ist völlig powidl, ob die Arbeitergasse einfach oder doppelt ist solange Margaretengürtel U nur einfach bleibt. Ich habe keinerlei Fahrzeitunterschiede zwischen den beiden Stati bemerkt zumal der zweite Zug selten dieselbe Ampelphase wie der erste erwischt hat.

Ottakringer

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #7 on: February 12, 2009, 12:03:07 AM »
Schade, daß von 6 Antworten nur zwei zumindest indirekt Bezug zum Vorschlag haben.

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Original von hema
Warum so kompliziert? Man müsste doch bloß die Haltestelle in ihren früheren Zustand (Doppelhaltestelle) zurückversetzen. Die ganze Aktion war sowieso lächerlich, die Haltestelle ändern, nur weil sich wer beschwert hat, dass er 35 Meter weiter zum Bus zu gehen hat!

Weil ich die Argumentation für den Halt im hinteren Haltestellenbereich auch folgen kann, besonders wenn man außerhalb der HVZ vom/zum Bus umsteigen möchte.

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Original von schaffnerlos

Es ist völlig powidl, ob die Arbeitergasse einfach oder doppelt ist solange Margaretengürtel U nur einfach bleibt. Ich habe keinerlei Fahrzeitunterschiede zwischen den beiden Stati bemerkt zumal der zweite Zug selten dieselbe Ampelphase wie der erste erwischt hat.
Nicht wenn man in der Arbeitergasse zum Bus umsteigen möchte, oder einfach so eine Ampelphase früher aussteigen möchte.

95B

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #8 on: February 12, 2009, 08:16:50 AM »
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Original von schaffnerlos
Es ist völlig powidl, ob die Arbeitergasse einfach oder doppelt ist solange Margaretengürtel U nur einfach bleibt.
Nicht ganz, da bei der Arbeitergasse der zweite Zug einen Ampelumlauf verliert, beim Margaretengürtel aber nicht, da der erste Zug immer zur Kreuzung Gürtel/Wienzeile kommt, wenn diese gerade für ihn gesperrt ist, und der zweite bei normaler Aufenthaltsdauer in derselben Phase noch mitrutscht. Dann ist es erst wieder beim Mariahilfer Gürtel aus - dass man diese Haltestelle nicht doppelt ausgeführt hat, ist mir ein Rätsel, obwohl sie ja erst kürzlich im Zuge ihrer Verlegung komplett neu errichtet wurde. Auch dort verhungert der zweite Zug vor der Kreuzung und verliert oft einen Umlauf.

Die nächste Eigenbremse ist die Signalregelung innerhalb der Schleifenanlage Westbahnhof. Kann man denn den Wagenbewegern nicht so viel Umsicht zutrauen, dass sie auf ihresgleichen achten? Musste man die Anlage derart mit Signalen zupflastern, dass Richtung Burggasse fahrende 6er und 18er meistens sinnlos vor der Schleifenausfahrt 52/58 herumstehen und der 9er nach seiner Abfahrt aus der Endstation gleich wieder eingebremst wird und bereits nach wenigen Metern Fahrt Verspätung aufreißt?

schaffnerlos

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #9 on: February 12, 2009, 08:56:13 PM »
Ja und, sollte wir nicht froh sein, dass die Konvoifahrten so verhindert werden?

95B

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #10 on: February 12, 2009, 09:52:34 PM »
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Original von schaffnerlos
Ja und, sollte wir nicht froh sein, dass die Konvoifahrten so verhindert werden?
Bei dem dichten Intervall von 6 und 18 sind Konvoifahrten zwischen Ustrab und Burggasse nicht zu vermeiden. Außerdem sollten eigentlich Fahrplan, RBL und Wagenbeweger Konvoifahrten selbstständig vermeiden können und nicht durch Signalanlagen dazu gezwungen werden... :)

13er

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #11 on: February 12, 2009, 10:25:38 PM »
Quote
Original von 95B
Außerdem sollten eigentlich Fahrplan, RBL und Wagenbeweger Konvoifahrten selbstständig vermeiden können
DER war gut! Wir brauchen offenbar dringend noch mehr Signalanlagen :D

271

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RE: Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #12 on: February 15, 2009, 01:36:53 PM »
Ich stimme voll zu. Letzte Woche musst ich jeden Tag für ein Praktikum auf die Mariahilfer Straße und bin auch oft im 6er gesessen und musste warten. Außerdem was ist so  schlimm an einer Doppelhaltestelle?

171

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RE: Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #13 on: February 15, 2009, 03:00:19 PM »
Quote
Original von 271
Außerdem was ist so  schlimm an einer Doppelhaltestelle?

Dass sich der eine oder andere aufgeregt hat, den längeren Weg zurückgehen zu müssen. Siehe 2. Posting

E: Rechtschreibung

Ezekiel

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Haltestelle Arbeitergasse
« Reply #14 on: February 15, 2009, 03:28:38 PM »
Man könnte die Haltestelle ja auch vor die Kreuzung mit der Arbeitergasse verlegen und dafür eine Spur des Gürtels opfern :D. Dann könnten zwei Züge halten und der erste wäre immer noch nah genug an der Bushaltestelle.

Eine Doppelhaltestelle mit einer Bedarfshaltestelle vorne würde glaube ich in Wien nicht funktionieren. Die Leute würden alle im hinteren Bereich der Haltestelle warten, wenn zwei Züge einfahren würde aber natürlich jeder in den vorderen Einsteigen wollen. Die Abfertigung beider Züge würde somit länger dauern als die Ampelphase, die der zweite Zug bei der derzeitigen Lösung verliert.