Author Topic: Ubahn in der Nacht!  (Read 785 times)

5er-Franzi

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RE: @5er-franzi
« Reply #75 on: September 26, 2009, 11:15:45 AM »
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Original von ustrab
und wann sollen die ganzen revisionen, reinigungen etc. erfolgen??
In den Nächten von So auf Mo, Mo auf Di, Di auf Mi, Mi auf Do und Do auf Fr :lampe: Sollte eigentlich ausreichend Zeit dafür sein.

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ich geb dir aber recht, lassen wir die nachtbusse auf, und betreiben NUR die u-bahn.

verreckst halt dann  am simmeringer platz oder mitten am jonas platz  usw.  :] :] :]
Hat ja niemand gefordert die Busse aufzulassen und nur die U-Bahn zu betreiben.

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Original von Linie 41
Schwachsinn. Fahr mal um zwei in der Nacht von der Troststraße zum Schottentor, da bist um ganze 7 Minuten mit dem Bus schneller als tagsüber mit St. U-Bahn. Bei der Weiterfahrt nacht Gersthof wird dieser Vorteil dann leider wieder zu nichte gemacht, weil man 12 Minuten auf den N41 wartet und dieser dann bei der Volksoper noch mal 7 Minuten verblödelt. Rechnet man dann aber für theoretische HVZ nochmal 5-10 Minuten langsamere Fahrzeit dazu, wäre man mit den Linien 66 und E2 immer noch fast genau so schnell wie heute mit 67, U1, U2, 40 (und muß außerdem weniger umsteigen).
Wie gesagt, es wird immer Relationen geben die man mit der U-Bahn schneller ist und welche wo man langsamer wäre. Insgesamt würde die U-Bahn aber deutlich schneller sein, wie zB schon oben als Beispiel U1/N25 angegeben.

ustrab

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RE: @5er-franzi
« Reply #76 on: September 26, 2009, 11:20:47 AM »
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Original von 5er-Franzi

Hat ja niemand gefordert die Busse aufzulassen und nur die U-Bahn zu betreiben.

wenn die  u bahn fährt, dass braucht man keine busse mehr !

ps. und pass auf, dass du dir jetzt nicht widersprichst.   8-) 8-) 8-)

5er-Franzi

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RE: @5er-franzi
« Reply #77 on: September 26, 2009, 11:39:08 AM »
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Original von ustrab
wenn die  u bahn fährt, dass braucht man keine busse mehr !

ps. und pass auf, dass du dir jetzt nicht widersprichst.   8-) 8-) 8-)

Natürlich, auf jenen Relationen wo keine U-Bahn fährt. Man könnte auch Nacht-Straßenbahnen einführen, wie in Linz. 8-)

hema

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RE: @5er-franzi
« Reply #78 on: September 26, 2009, 12:57:05 PM »
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Original von 5er-Franzi
Man könnte auch Nacht-Straßenbahnen einführen . . . .
Der war gut!  :D


Dann krieg mal die Gewerkschaft dazu, dem zuzustimmen!

D Wagen

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RE: U-Bahn in der Nacht
« Reply #79 on: September 26, 2009, 08:53:37 PM »
Es soll einen gar nicht so kleinen Kreis an Personen geben, die ein (obwohl unberechtigterweise) negatives Vorurteil (unsicher, keine Streckenkenntnis über Linienführung, zu kompliziert, ...) bezüglich des Nachtbusses haben und diesen deswegen nicht in Anspruch nehmen.

Um mal eines klar zu stellen. Ein 24h-Netz existiert und funktioniert nicht nur in Berlin, sondern auch in einigen anderen Städten Europas (vorwiegend Deutschland). Dass Wien anders ist, ist uns allen bekannt! Aus diesem Grund akzeptiere ich, dass man den Fortschritt oder zumindest den Versuch bzw. die  Erfahrung scheut, ein 24h-Netz einzuführen. Mit dem Bau von Straßenbahnneubaustrecken in naher Zukunft habe ich übrigens schon abgeschlossen. Ich betrachte dies jetzt auch nicht mit Wehmut - vielmehr besitze ich die nötige Realität und akzeptiere es einfach, dass man sich gegen (mögliche) Verbesserungen und Fortschritt mit allen Mitteln wehrt und konservativ bleibt.

Trotzdem nehme ich mir die Freiheit - als Anhang - ein mögliches 24h-Netz zu posten.



Ich habe den Namen "Metrobus" und "Metrotram" gewählt, weil es so für den durchschnittlichen Fahrgast am einfachsten und einprägsamsten ist, auf welche Linie er/sie sich nun auch am Wochenende in der Nacht verlassen kann und auf welche Linie er vergeblich nach 23:00h wartet.
Mit dem 24h-Netz wird gleichzeitig ein von mir schon oft beobachtetes Phänomen beseitigt. Ab ca. 23:00 beginnt in den Verkehrsmitteln der Tageslinien die "tote Zeit" - sie verkehren also mit einer nur sehr schlechten Auslastung. Dies ist aber nicht weiter verwunderlich, da man ab dieser Uhrzeit nicht wirklich mehr damit rechnen kann, jetzt spontan noch einen Anschluss zu erreichen oder nicht. Diese Unsicherheit trägt sicher maßgeblich zur schlechten Auslastung zwischen ~ 23:00 Uhr und ~01:00 Uhr bei. Ab 01:00 Uhr ist der Nachtverkehr voll hochgefahren und es kann wieder mit sicheren, jedoch eingeschränkten Verbindungen gerechnet werden.
Dank der durchgehenden Betriebszeiten der Metrolinien kann sich der Fahrgast sicher sein, seinen Anschluss auch in einer Zeit zwischen 23:00 Uhr und 05:00 Uhr  zu erreichen. Durch das "M" vor der Liniennummer merkt auch der Fahrgast sofort im Tagesverkehr, dass diese Linie ebenfalls in der Nacht durchgängig verkehrt - dies bringt Sicherheit und eventuell auch mehr Fahrgäste. Nicht zuletzt erfährt die Linie eine zusätzliche Aufwertung.

Einige werden jetzt sicher mit den enormen Kosten argumentieren. Doch auch hier sollte man sich nicht scheuen, wenigstens zu versuchen (auf eine vorher vereinbarte begrenzte Zeitspanne), neue Lösungswege zu gehen. Hier hilft wieder einmal der Blick über den Tellerrand, den Personen mit Scheuklappen nur all zu gerne meiden, ja sogar fast aggresiv darauf reagieren.
Wenn wir nach Berlin schauen, dann sieht man, dass man hier das Problem mit den Kosten in den Griff bekommen hat, indem man das Nachtnetz (Samstag/Sonntag) einfach bis 07:00/08:00 Uhr betreibt. Und sind wir doch einmal ehrlich - habt ihr schon einmal einen vollen 33er oder 42er Samstag oder gar Sonntag Früh gesehen? Ich kann zumindest für die Linie D sprechen und da wird Sonntag vor 10:00 Uhr bis auf ganz, ganz wenig Einzelfälle Luft befördert.

Zug fährt ab!

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RE: U-Bahn in der Nacht
« Reply #80 on: September 26, 2009, 09:41:36 PM »
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Original von D Wagen
Es soll einen gar nicht so kleinen Kreis an Personen geben, die ein (obwohl unberechtigterweise) negatives Vorurteil (unsicher, keine Streckenkenntnis über Linienführung, zu kompliziert, ...) bezüglich des Nachtbusses haben und diesen deswegen nicht in Anspruch nehmen.

Diesem Problem ließe sich durch bessere Information beikommen. Beispielsweise könnten die WL an allen Haltestellen, die nicht vom Nachtbus bedient werden, eine Information anbringen, wo man die (für Fahrten in eine bestimmte Gegend) günstigste Nachtbushaltestelle in der Gegend findet. Auch das Austeilen/Auflegen von Nachtbusnetzplänen in Lokalen und eine vernünftige Fahrplanauskunft (die nicht, wenn man z.B. um 3 Uhr von der Blindengasse irgendwohin will, nur die letzten und ersten Tagverkehrsverbindungen ausgibt, sondern den Fußweg zur Josefstädter Straße empfiehlt) könnten dazu beitragen.

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Trotzdem nehme ich mir die Freiheit - als Anhang - noch ein mögliches 24h-Netz zu posten.

Das Netz erinnert stark an den Silvesternachtverkehr.

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Ich habe den Namen "Metrobus" und "Metrotram" gewählt, weil es so für den durchschnittlichen Fahrgast am einfachsten und einprägsamsten ist, auf welche Linie er/sie sich nun auch am Wochenende in der Nacht verlassen kann und auf welche Linie er vergeblich nach 23:00h wartet.

Da im Gegensatz zu Berlin jedoch Bus und Bim nicht durch die Nummer unterschieden werden, weiß der Fahrgast nicht sofort, ob es sich beim "M2" oder beim "M67" um einen Bus oder eine Bim handelt.

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Mit dem 24h-Netz wird gleichzeitig ein von mir schon oft beobachtetes Phänomen beseitigt. Ab ca. 23:00 beginnt in den Verkehrsmitteln der Tageslinien die "tote Zeit" - sie verkehren also mit einer nur sehr schlechten Auslastung. Dies ist aber nicht weiter verwunderlich, da man ab dieser Uhrzeit nicht wirklich mehr damit rechnen kann, jetzt spontan noch einen Anschluss zu erreichen oder nicht. Diese Unsicherheit trägt sicher maßgeblich zur schlechten Auslastung zwischen ~ 23:00 Uhr und ~01:00 Uhr bei. Ab 01:00 Uhr ist der Nachtverkehr voll hochgefahren und es kann wieder mit sicheren, jedoch eingeschränkten Verbindungen gerechnet werden.

Vielleicht liegt die schlechte Auslastung auch daran, dass einerseits der Berufs- und Schülerverkehr längst vorbei ist und die meisten Lokalbesucher schon zum Lokal, aber noch nicht nach Hause gefahren sind und die Intervalle kürzer als im Nachtverkehr sind. Erscheint mir um einiges logischer, u.a. da es beim Tagesrandverkehr sehr wohl (zwar meist nicht abgewartete, aber trotzdem zuverlässige) Anschlüsse gibt und das Verpassen aufgrund der vergleichsweise kürzeren Intervalle auch kein Problem ist.

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Dank der durchgehenden Betriebszeiten der Metrolinien kann sich der Fahrgast sicher sein, seinen Anschluss auch in einer Zeit zwischen 23:00 Uhr und 05:00 Uhr  zu erreichen.

Nein, kann er nicht, außer er fährt nur mit den Metrolinien. (Weiters wird es um einiges schwerer, bei mehr Linien alle Anschlüsse zu koordinieren, bzw. ist es wohl schlicht unmöglich, für sinnvolle Anschlüsse zwischen U6 und einer Querlinie und M13 und derselben Querlinie zu sorgen.)

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Durch das "M" vor der Liniennummer merkt auch der Fahrgast sofort im Tagesverkehr, dass diese Linie ebenfalls in der Nacht durchgängig verkehrt - dies bringt Sicherheit und eventuell auch mehr Fahrgäste. Nicht zuletzt erfährt die Linie eine zusätzliche Aufwertung.

Warum es für die Linie eine Aufwertung im Tagverkehr, obwohl die einzige Änderung längere Betriebszeiten sind? Das Metrokonzept in Berlin führte nur wegen der Änderungen im Tagverkehr zu solchen Aufwertungen.

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Einige werden jetzt sicher mit den enormen Kosten argumentieren. Doch auch hier sollte man sich nicht scheuen, wenigstens zu versuchen (auf eine vorher vereinbarte begrenzte Zeitspanne), neue Lösungswege zu gehen. Hier hilft wieder einmal der Blick über den Tellerrand, den Personen mit Scheuklappen nur all zu gerne meiden, ja sogar fast aggresiv darauf reagieren.
Wenn wir nach Berlin schauen, dann sieht man, dass man hier das Problem mit den Kosten in den Griff bekommen hat, indem man das Nachtnetz (Samstag/Sonntag) einfach bis 07:00/08:00 Uhr betreibt. Und sind wir doch einmal ehrlich - habt ihr schon einmal einen vollen 33er oder 42er Samstag oder gar Sonntag Früh gesehen? Ich kann zumindest für die Linie D sprechen und da wird Sonntag vor 10:00 Uhr bis auf ganz, ganz wenig Einzelfälle Luft befördert.

Tolle Idee, Überkapazitäten an einer Stelle einzusparen, um damit Überkapazitäten an anderer Stelle zu finanzieren.

Abgesehen davon sind die Verkehrsströme am Tag nicht identisch zu denen an der Nacht, auch die Volumen sind andere. In Berlin werden übrigens die U-Bahn-Linien auch nur am Wochenende als solche betrieben, an Werktagen übernehmen Nachtbusse deren Strecke bzw. Teile davon (wobei die U4 und die U55 als unwichtige Linien in der Nacht gar nicht fahren).

So fährt etwa nach deinem Konzept die U6 Tag und Nacht nach Siebenhirten (da reicht werktags nachts derzeit ein ASTaX!), der M66 bedient die Schulen, Geschäfte und Kleingartenanlagen im Bereich zwischen der Laxenburger Straße und Alterlaa, während der derzeitige N67 zu den Wohngebieten an der Birostraße fährt. Nußdorf und Lainz wären komplett vom ÖV-Netz abgekoppelt, dafür fährt eine Straßenbahn zum Kurzentrum Oberlaa.

Linie 41

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #81 on: September 27, 2009, 11:07:16 AM »
Und das vorgeschlagene 24h-Netz bietet einen Haufen an Umsteigezwängen, der in der Nacht bei einem 15-30 min Intervall je nach Ziel zu Fahrzeitverlängerungen bis zu 1 Stunde führen kann.
90% der Nachtfahrten sind
*) von der Innenstadt in die Außenbezirke
*) entlang des Gürtels und dann in einen Außenbezirk
*) Lange Durchmesserfahrten (Abzweigwinkel größer 90°)

Und für diese Fälle ist das Nachtbussystem relativ gut eingestellt und hat bedarfsgerechte Intervalle. Sicher, es gibt massiv Raum für Verbesserungen (Umsteigezeiten optimieren, unnötige Aufenthalte einkürzen, Ampelphasen verbessern...) aber im großen und ganzen ist es OK und wird von den Fahrgästen gut angenommen (Busse entlang der Hauptstrecken gut ausgelastet, vor allem zwischen 1 und 3 Uhr).

schaffnerlos

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #82 on: September 27, 2009, 12:39:47 PM »
Rein aus Auslastungs- und Sicherheitsgründen ist ein Nacht-U-Bahn-Verkehr bis Siebenhirten, Leopoldau oder Aspernstraße ein Nonsens. Diese Gegenden sind mit einem Nachtbus wesentlich besser erschlossen.

13er

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #83 on: September 27, 2009, 12:55:27 PM »
Quote
Original von schaffnerlos
Rein aus Auslastungs- und Sicherheitsgründen ist ein Nacht-U-Bahn-Verkehr bis Siebenhirten, Leopoldau oder Aspernstraße ein Nonsens. Diese Gegenden sind mit einem Nachtbus wesentlich besser erschlossen.
Eben. Wenn schon tagsüber die Fahrgastzahlen keinesfalls eine U-Bahn rechtfertigen, wie soll es dann in der Nacht besser sein. Einfach eine idiotische Idee, je mehr man darüber nachdenkt.

Ich möchte noch eine Aspekt einbringen, der mir erst unlängst wieder eingefallen ist: Früher habe ich mir auch längere U-Bahn-Betriebszeiten gewünscht. Das hatte den einfachen Grund, dass der Nachtbus nicht im normalen Tarif enthalten war und man für dessen Benützung einen zusätzlichen Fahrschein lösen musste (ca. 20 öS?). Dafür war ich als Student immer viel zu geizig und so ging ich letztendlich praktisch immer zu Fuß heim (in Erinnerung geblieben ist mir eine bitterkalte Winternacht vom Praterstern in die Strozzigasse *brrrr*).

Ferry

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #84 on: September 27, 2009, 01:35:02 PM »
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Original von Revisor
 Kurz zusammengefaßt, der Nachtbus ist sicher in einigen Bereichen verbesserungsfähig und -würdig, aber eine Nacht-U-Bahn können nur Vollidioten fordern.

Na schön, dann bin ich eben einer, kann damit leben. Nichtsdestotrotz würde ich - zumindest in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag - einen reduzierten Betrieb mit entsprechend angepassten Busnetz zumindest für diskussionswürdig erachten. Oder, wenn schon nicht die ganze Nacht, dann wenigstens eine verlängerte Betriebszeit bis 2:00. In solchen Nächten sind die Nachtautobusse oft wirklich mehr als voll.

Und auch wenn mir klar ist, dass das bloß ein Beispiel unter vielen ist: wenn ich nach einer Tarockpartie bei Freunden (einer wohnt am Dresdner Platz, in unmittelbarer Nähe der U6-Station Jägerstraße) mit der U6 nach Hause (Alterlaa) fahre, schaffe ich das in knapp 25 Minuten. Diese Zeit ist mit keinem Nachtbus der Welt zu schaffen.

ustrab

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #85 on: September 27, 2009, 02:32:14 PM »
Quote
Original von Ferry

 wenn ich .......fahre, schaffe ich.......  .

jedem recht getan, ist eine kunst ...usw.


und da das gemeinwohl ,über das wohl eines einzelen steht....

 8-) 8-)

Linie 41

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #86 on: September 27, 2009, 02:40:39 PM »
Quote
Original von Ferry
Und auch wenn mir klar ist, dass das bloß ein Beispiel unter vielen ist: wenn ich nach einer Tarockpartie bei Freunden (einer wohnt am Dresdner Platz, in unmittelbarer Nähe der U6-Station Jägerstraße) mit der U6 nach Hause (Alterlaa) fahre, schaffe ich das in knapp 25 Minuten. Diese Zeit ist mit keinem Nachtbus der Welt zu schaffen.
Ja schön, aber auf diese Entfernung sind 15 Minuten Mehrzeit wirklich vertretbar.

VT 5081

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #87 on: September 27, 2009, 03:32:27 PM »
Quote
Original von 13er
Früher habe ich mir auch längere U-Bahn-Betriebszeiten gewünscht. Das hatte den einfachen Grund, dass der Nachtbus nicht im normalen Tarif enthalten war und man für dessen Benützung einen zusätzlichen Fahrschein lösen musste (ca. 20 öS?). [...]
IIRC ATS 25,-- für den Vollpreis- und 10,-- für den Halbpreis-Fahrschein (letzterer nach einiger Zeit zumindest auch für Schüler/Studenten gültig), später dann einheitlich ATS 15,--.

----> Nachtbus-Fahrscheine
(Die verlinkten Fahrschein-Scans passen hoffentlich von der zeitlichen Reihenfolge her.)

Beste Grüße
VT

EDITS: Link zum Downloadbereich eingepflegt

Bei der Konvertierung dieses Beitrags aus dem alten fpdwl-Forum sind folgende Probleme aufgetreten:
  • Links auf die alte fpdwl.at Seite funktionieren nicht mehr.

Ferry

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #88 on: September 28, 2009, 08:57:06 AM »
Quote
Original von ustrab
und da das gemeinwohl ,über das wohl eines einzelen steht....8-) 8-)
Wo ist hier ein Gemeinwohl?

D Wagen

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Ubahn in der Nacht!
« Reply #89 on: September 29, 2009, 12:00:05 AM »
Wien, 28.09.2009 um 01:09 Uhr
Umfrage: 70% für mehr U-Bahn

Das sollte den Stadtverantwortlichen zu denken geben: Eine aktuelle „Heute“-Umfrage unter 500 Lesern ergab, dass sich knapp 70 Prozent an Wochenenden eine deutliche Ausdehnung der U-Bahn-Betriebszeiten wünschen. Damit nicht genug, wollen auch die Niederösterreicher einmal mehr von unserem Top-Öffi-Netz profitieren.

Die Junge ÖVP forderte es zuerst, dann zog die Mutterpartei nach – nun wollen es die meisten Wiener: den Rund-um-die-Uhr-U-Bahn-Betrieb in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag. Im Klartext: In einer Online-Umfrage auf http://www.heute.at sagen 68,66 Prozent (Stand Sonntag, 12 Uhr): „Ja, das braucht die Stadt auf jeden Fall.“ Nur ein knappes Drittel hält nichts von der Idee.
Dass die Stadt mitspielt, ist allerdings unwahrscheinlich. Bereits in der Vorwoche erteilte SPÖ-Verkehrssprecher Karlheinz Hora dem VP-Vorstoß eine Absage: Wiens öffentlicher Nachtverkehr habe sich in seiner derzeitigen Form bewährt.
Keine Betriebszeiten-, sondern Streckenverlängerungen verlangte am Wochenende einmal mehr der Ex-Abgeordnete Josef Höchtl (VP), Leiter der Projektgruppe „Verkehrsverbesserungen NÖ-Wien“. Er und seine Mitarbeiter kämpfen seit elf Jahren für den Ausbau des U-Bahn-Netzes bis Klosterneuburg, Schwechat und Purkersdorf. Zudem müssten die Gebiete im Süden und Norden Wiens angeschlossen werden.

Quelle (Text): heute.at