Author Topic: Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)  (Read 412 times)

p16

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #45 on: March 24, 2010, 11:14:57 PM »
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Original von lachkater
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Original von penner16
Wer bitte würde aus Strebersdorf oder Jedlersdorf die Bim nehmen, um zu einer der U-Bahnlinien 1-4 zu gelangen, wenn es beiderorts einen Bahnhof gibt, von wo aus man in 15-20 Minuten zum Praterstern oder zur Landstraße kommt? Zur "nahegelegensten" U2 bei der Taborstraße wären es mit deinem 33er ja schon 30-35 Minuten reine Fahrzeit, zu U1, U3 und U4 noch (einiges) mehr! Wer es zum Bf. weiter hat aber direkt an der Straßenbahn wohnt steigt auch in Floridsdorf um, weil man von dort mit der minütlich verkehrenden S-Bahn (+Regionalzüge) um ein Vielfaches schneller bei seiner U-Bahn bzw. Zieldestination ist!

Wahrlich utopisch...
Du hast zwar richtig zitiert aber den letzten Satz von der Zitierung in deinen Gedanken nicht berücksichtig.. Es ging nicht um Fahrgäste von der Endstelle Strebersdorf oder der Haltestelle Rußbergstraße sondern vom Einzugsgebiet der ganzen Pragerstraße.. Also Autokaderstraße, Rudolf Virchowstraße und weiter stadteinwärts. Da ist eine S-Bahnhaltestelle von der Pragerstraße extrem weit, und kein Mensch steigt deswegen in den 36A um damit er zur S-Bahnhaltestelle Jedlersdorf gelangt.. Kann mir ehrlich auch nicht vorstellen das Bewohner im Bereich Strebersdorf Endstelle mit dem 32A zur S-Bahn fahren da diese ja nur alle 30 Minuten verkehrt.. Selbst der 32A fährt ja zu verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Intervallen und ab ca.19:45 Uhr gar nicht..
Ich gebe zu, ich habe da mehr die Bewohner von Strebersdorf und Jedlersdorf allgemein gemeint. Gut, der Bahnhof Jedlersdorf liegt etwas abseits, aber der Bahnhof Strebersdorf z.B. gehört IMO schon zu einem Teil des Einzugsgebiets der Prager Straße. Von der Hst. Rußbergstraße sind das 200 Meter, und wenn ich nahezu direkt an der Prager Straße wohne, also sagen wie die Rußbergstraße rauf bis ca. Höhe Hawranek-Platz, dann würde ich die 500 Meter zur S-Bahn zu Fuß gehen, wenn Bus oder Bim daherkommt fahre ich die kurze Strecke eben. Und gerade bei einem 30 Minuten-Intervall kann man sich die Abfahrtszeiten der  :sbahn: leicht merken! In Jedlersdorf ist lediglich der Fußweg von der Hst. Winkeläckerstraße zur Bahhaltestelle zumutbar (ca.400m), sonst würde ich den 26er oder eben deinen "utopischen" 33er nach Floridsdorf nehmen, genau wie von den restlichen südlicheren Haltestellen + Autokaderstraße.

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Original von lachkater
Und dein Argument des Umsteigens in Floridsdorf.. Hast du es mit normalen Schritten schon mal gemacht von der Unterführung Schloßhoferstraße zu den Gleisen 3 und 4 zu gelangen? Dann wirst du sicher bis zu 5 Minuten unterwegs gewesen sein. Sollte dir dann eine S-Bahn die Türen vor der Nase geschlossen worden sein so kommen im günstigsten Fall 3 Minuten dazu, je nach Zeitpunkt aber auch 6 oder 9 Minuten Wartezeit. Also kannst du im Durchschnitt ca. 10 Minuten Umsteigszeit zur Fahrzeit dazurechnen, und da schaut der Vergleich schon ganz anders aus.. Von den Wegzeiten S-Bahn zur U-Bahn am Praterstern oder Wien Mitte möchte ich gar nicht reden..
Hier vergisst du etwas: nämlich dass ich von der Prager Straße ja genauso mit dem 26er fahren könnte, falls dieser vor dem 33er kommt, lt. deiner Vorstellung also 3-4 Minuten früher! Der 3-minütige Fußweg von der Unterführung zum Bahnsteig 3/4 via Rechte Nordbahngasse (!) wäre also in etwa so zeitaufwendig wie das warten auf den 33er an der Hst., womit nur noch die durchschnittlichen 5 Minuten Wartezeit auf die S-Bahn dazukommen. (Zur U1 fahre ich sowieso direkt nach Kagran.) Das heißt du sparst dir nur Umsteigezeit falls du wirklich den 33er erwischt, und selbst dann bist du länger in der Bim unterwegs!

Und das Umsteigen am Praterstern in die U-Bahn (3 Rolltreppen) braucht nicht viel länger als von der Bim am Schwedenplatz (2 Rolltreppen) oder bei der Taborstraße (Stiegen), wo du genauso durch die Schächte durchdarfst.

highspeedtrain

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #46 on: March 25, 2010, 12:09:51 PM »
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Original von lachkater
Kann mir ehrlich auch nicht vorstellen das Bewohner im Bereich Strebersdorf Endstelle mit dem 32A zur S-Bahn fahren da diese ja nur alle 30 Minuten verkehrt..

Da sieht man mal wieder die disparate Wiener Verkehrspolitik. Wenn man statt der U1-Verlängerung Nord darauf hingearbeitet hätte, das sowohl nach Strebersdorf als auch nach Leopoldau alle 7,5 Minuten eine Schnellbahn fährt (was freilich Maßnahmen auf der Stammstrecke erforderlich machen würde, um dort die Kapazität zu erhöhen) und gleichzeitig ein echtes Stadtbahnsystem gemacht hätte, hätte Transdanubien in Summe wesentlich mehr davon gehabt. Und vermutlich sogar um weniger Geld...

Und auch die hochwertige Anbindung des Krankenhauses Nord wäre so gesichert...und sicher um einen Bruchteil der Kosten einer allfälligen U6-Verlängerung.

Und alles nur, weil Wien an der Schnellbahn null Interesse hat.

darkweasel

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #47 on: March 25, 2010, 02:26:01 PM »
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Original von highspeedtrain
und sicher um einen Bruchteil der Kosten einer allfälligen U6-Verlängerung.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Für eine solche Taktverdichtung wären wohl mehr Gleise auf der S-Bahn-Stammstrecke nötig, und ob das dann so viel billiger kommt als eine U6-Verlängerung zum Krankenhaus Nord, weiß ich nicht ...

highspeedtrain

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #48 on: March 25, 2010, 02:55:44 PM »
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Original von darkweasel
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Original von highspeedtrain
und sicher um einen Bruchteil der Kosten einer allfälligen U6-Verlängerung.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Für eine solche Taktverdichtung wären wohl mehr Gleise auf der S-Bahn-Stammstrecke nötig,

Aber geh. Mit einer Zugfolge von 2,5 Minuten (das geht mit entsprechender Signalisierung problemlos) kann man nach Strebersdorf und Leopoldau jeweils alle 7,5 Minuten fahren und noch die REX dazwischen führen.

Allenfalls das dritte Gleis Wien Mitte - Rennweg für den CAT wäre notwendig gewesen; auch das wäre leistbar.

L4eo

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #49 on: March 28, 2010, 06:18:45 PM »
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Original von N1_2888
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Original von L4eo
Von der Josefstädter Str.(HVZ, sonst Augasse/ Börse/ Schottentor) kommend ca. auf Höhe Wallensteinstr. das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof queren, durch die Innstr. zur Engerthstr. und dann entweder zum Stadion/ in die Freudenau oder (Achtung Utopie!) auf eigenem Gleiskörper über die Brigittenauer Brücke und weiter nach Kaisermühlen (Gänsehäufel)/ Kagran.
Verstehe ich dich da richtig? Du erwägst, "deinen" 33er außerhalb der HVZ u.U. nicht kurzzuführen, sondern ihm im Süden eine abweichende Linienführung befahren zu lassen? Was soll das für einen Sinn haben? Und wie stellst du dir die Route zur Börse vor?

Na ja, ich halte einfach die Anbindung des Rings im Fall dieses 33er-Umbaus für sinnvoller, als ihn bei der Augasse verenden zu lassen, was übrigens auch eine Abweichung von seiner normalen Linienführung ist. Außerdem will ich keine neuen Schleifen planen, wenn es ohnehin mehrere günstiger gelegenere gibt und die Kosten für die Realisierung schon ziemlich hoch sind.
Die Strecke zur Börse hätte ich mir im Optimalfall so vorgestellt:
Der 33er biegt in die Währinger Straße ein, bleibt durch einen Schwenk am Rooseveltplatz oder in die Schwarzspanierstraße an der Oberfläche und erreicht beim Schottentor den Ring. Gewendet wird aus Gründen der Intervalldichte erst bei der Börse. Ich hoffe, dass sich das von der Zugdichte in der Währinger Straße her ausgeht (sonst muss man halt den 33er beim FJB in die 36er-Strecke einbiegen lassen.).

ziptul

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #50 on: March 29, 2010, 02:14:04 PM »
Die Linie 33 macht wie man es dreht und wendet keinen Sinn.
Sie verendet im wahrsten Sinne des Wortes am Friedrich-Engels-Platz, wo nur mehr die Leute hinfahren, die nicht gecheckt haben, dass man in den 31er besser am Höchstädtplatz umsteigt.
Sie fährt - genauso wie übrigens 31 - einen Umweg.
Sie verstärkt die Linie 31 garnicht mehr und die Linie 5 ineffizient.
Kurzum: die Linie ist seit der Einführung eine völlige Fehlplanung. Was man dafür damals geopfert hat, war ein brauchbares Verkehrskonzept, das heute problemlos funktionieren würde - nachdem der einzige Sinn der Opferung war, die Leute zum U-Bahn-fahren zu zwingen und das heute nicht mehr nötig ist, weil die U6 eh gut ausgelastet ist, könnte man davon ausgehend eine Neuplanung aufbauen.
31 Stammersdorf - Schottenring (oder von mir aus Mathäusgasse) - Linienführung über die Strecke 31.
32 Strebersdorf - Schottenring (oder von mir aus Mathäusgasse) - Linienführung über die Klosterneuburger Straße.
33 Aspern - Schottenring - wurscht wo durch den 20.
Das ganze in jeweils 5 Minuten zeitversetzt beginnendem 15-Minuten Intervall, in das sich die Linien in Floridsdorf einreihen:
25 Aspern - Stammersdorf
26 Aspern - Strebersdorf (oder umgekehrt).
Für den Notfall kann man sich dann ein, zwei B in den Bahnhof Floridsdorf stellen, die je nach Bedarf verstärken und zur Not auch unterwegs die Linie wechseln.
Wenn man dann noch einen Verstärker braucht, dann soll der bitte von der Matthäusgasse aus wohin auch immer fahren.

13er

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #51 on: March 29, 2010, 02:16:54 PM »
Und wo nimmst du die Fahrgäste für diese Über-Überversorgung der Brigittenau und von Floridsdorf her?

PS: Warum steigt man am Höchstädtplatz besser um?

ziptul

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #52 on: March 31, 2010, 01:37:23 PM »
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Original von 13er
Und wo nimmst du die Fahrgäste für diese Über-Überversorgung der Brigittenau und von Floridsdorf her?

PS: Warum steigt man am Höchstädtplatz besser um?
Wenn du genau liest, ist es keine Überversorgung sondern die selbe Unterversorgung wie heute. Der kleine Unterschied ist, dass Direktverbindungen in (bzw. aus) verschiedene(n) Teilen Transdanubiens errichtet werden und - das ist das eigentlich wichtigere - dass eine Störung jenseits von Floridsdorf nicht gleich den gesamten Verkehr zwischen Innenstadt und Donau lahmlegt.

Warum man am Höchstädplatz besser umsteigt? Selbe Haltestelle für beide Linien.

highspeedtrain

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #53 on: March 31, 2010, 02:34:15 PM »
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Original von ziptul
Wenn du genau liest, ist es keine Überversorgung sondern die selbe Unterversorgung wie heute.

Wo genau soll heute in der Brigittenau die Unterversorgung sein?

ziptul

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #54 on: April 01, 2010, 09:55:53 PM »
hast recht, solangst in deinem Krätzl bleibst, bist in der Brigittenau bestens versorgt. Für den Rest musst umsteigen und entweder unter die Erd oder zur Schnellbahn.

GastonL

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Verbesserung der Linie 33 (war: Beschleunigung der Linie 43)
« Reply #55 on: April 02, 2010, 10:34:15 AM »
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Original von ziptul
hast recht, solangst in deinem Krätzl bleibst, bist in der Brigittenau bestens versorgt. Für den Rest musst umsteigen und entweder unter die Erd oder zur Schnellbahn.

Also ich hab bis vor kurzem in der Brigittenau gewohnt und bin Öffi-Mässig bestens versorgt gewesen. Vor allem kann ich nicht nachvollziehen was dein Konzept jetzt genau an Verbesserungen bringen soll, außer das ich dann auf bis zu 15 min auf die richtige Linie warten muss, wenn ich unbedingt nicht umsteigen will. Abgesehen davon, dass dann entweder in der Jägerstraße oder in der Klosterneuburger Straße nur ein 15min Intervall gefahren wird (in einer davon fährt ja dann nur eine Linie).

Klar, wenn man die U-Bahn vollkommen negiert und als den Leibhaftigen selbst sieht und mit der Schnellbahn auch nix anfangen kann, dann muss man halt auf gewisse Relationen längere Fahrzeiten und öfteres Umsteigen miteinkalkulieren. Ansonsten ist gerade der 20. Bezirk öffentlich super angebunden.