Author Topic: (PM) Hitze in deutschem ICE: Zahlreiche Schüler kollabiert  (Read 62 times)

Daniel Wottringer

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(PM) Hitze in deutschem ICE: Zahlreiche Schüler kollabiert
« Reply #15 on: July 12, 2010, 05:31:46 PM »
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Original von 13er
Quote
Original von bernhard222
"Schland" = Kurzform von Deutschland
Bin ich eigentlich der einzige, der diese Bezeichnung unmöglich findet? Brrrr... ich reise ab! :D

Nein, ich finds als (Deut)Schländer genauso bescheuert...

Der Einbügler

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(PM) Hitze in deutschem ICE: Zahlreiche Schüler kollabiert
« Reply #16 on: July 12, 2010, 08:07:02 PM »
Btt:
Ich denke mal daß die *räusper* "körperliche Sensibilität" der von der Klassenfahrt zurückkehrenden Schüler nicht nur in der suboptimal performenden Klimaanlage lag, sondern wohl auch an einer Überdosierung gewisser bewußtseinsverringernder Einnahmen.  :D

Zusammenwirkend ist das natürlich fatal.  :P

ustrab

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[PM] Behörde: ICE-Klimaanlagen bei 32 Grad am Limit
« Reply #17 on: July 15, 2010, 11:52:52 AM »
Behörde: ICE-Klimaanlagen bei 32 Grad am Limit
zurückDie Klimaanlagen in Fernzügen der Deutschen Bahn funktionieren offensichtlich ohne Probleme nur bis zu einer Außentemperatur von 32 Grad. Das gehe aus Aussagen hervor, die die Bahn "in einer ersten Anhörung" gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) gemacht habe, sagte ein Sprecher der Bonner Behörde heute.

Danach seien die Klimaanlagen der Züge nur bis 32 Grad ausgelegt. Es sei aber noch nicht klar, was das genau bedeutet, so der Sprecher. Das müsse das EBA in dem laufendem Verfahren herausfinden. Seit vorigem Samstag fiel in etwa 40 ICE- und IC-Zügen die Kühlung aus.

Risikobeschränkung "nicht gewährleistet"
Der EBA-Sprecher bestätigte ein Schreiben des Behördenchefs Gerald Hörster an den Vorstand der Bahn. Darin habe er "noch einmal auf die Betreiberpflichten hingewiesen". Die "Hannoversche Allgemeinen Zeitung" zitiert aus dem Brief von gestern. Demzufolge notierte Hörster: "Die Vorfälle geben hinreichenden Anlass zu der Annahme, dass nicht gewährleistet werden konnte, dass die Risiken für die Fahrgäste auf ein verantwortbares und rechtlich zulässiges Maß beschränkt geblieben sind."
zurück

Quelle: orf.at

bernhard222

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(PM) Hitze in deutschem ICE: Zahlreiche Schüler kollabiert
« Reply #18 on: July 15, 2010, 08:01:30 PM »
Und wie stehts mit den Railjet-Klimaanlagen?  :?:

kitzi

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(PM) Hitze in deutschem ICE: Zahlreiche Schüler kollabiert
« Reply #19 on: July 17, 2010, 11:44:15 AM »
Also ich habe auch schon davon gelesen, dass Railjet Klimaanlagen (Temperaturabsenkungsanlagen =)) gestreikt haben/hätten, weiß aber auch nichts näheres...
Jedenfalls sind im Railjet Klimaanlagen von Liebherr verbaut, im ICE 2 nicht, keine Ahnung ob das weiterhilft...

95B

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(PM) Hitze in deutschem ICE: Zahlreiche Schüler kollabiert
« Reply #20 on: July 22, 2010, 04:54:32 PM »

Politik gibt Sparkurs die Schuld

Bis zu 50 Grad in ICE-Zügen durch ausgefallene Klimaanlagen mitten in hochsommerlichem Wetter - die Hitzeaffäre hat der Deutschen Bahn zu schaffen gemacht. Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube wurde am Donnerstag vor den Verkehrsausschuss des deutschen Bundestags zitiert, um über die Aufklärungsfortschritte zu berichten.

Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kritisierte erneut den Sparkurs der Deutschen Bahn vor dem geplanten und dann wieder abgesagten Börsengang. Um ein bestimmtes betriebswirtschaftliches Ergebnis zu erzielen, seien zahlreiche Kürzungen vorgenommen worden, sagte er im Interview mit dem Deutschlandfunk. Er machte die Sparmaßnahmen für die technischen Probleme bei Zügen verantwortlich. Für den Ausfall von Klimaanlagen in einigen ICE-Zügen gab er dem Zusammenspiel von extrem hohen Temperaturen und älteren, anfälligeren Kühlsystemen die Schuld.

Auch der grüne Ausschussvorsitzende und Verkehrspolitiker Winfried Hermann erhob Vorwürfe gegen das frühere Konzernmanagement unter Hartmut Mehdorn. Die Deutsche Bahn sei ausschließlich mit dem Ziel geführt worden, sie an die Börse zu bringen: „Da wurde nur das Nötigste investiert, weil alles andere die Bilanzen versaut hätte.“

500 Euro ohne Attest

Der Ausschuss wollte auch klären, wer die Verantwortung für die Missstände trage. Er betonte, dass sein Unternehmen die Defekte bei den Klimaanlagen mit voller Kraft bekämpfe: „Ich werde alles tun, um diese Herausforderung in den Griff zu bekommen.“ Er gestand nun zu, dass Fahrgäste mit Gesundheitsproblemen durch überhitzte Züge auch ohne ärztliches Attest 500 Euro Schmerzensgeld erhalten sollen. Zuvor hatte die Bahn noch eine ärztliche Bescheinigung verlangt.

Bisher hätten sich 300 Kunden wegen der 500 Euro an die Bahn gewandt. 2.200 Kunden wurden nach Angaben der Deutschen Bahn bisher entschädigt. Andere Betroffene aus den überhitzten ICE-Zügen sollen Reisegutscheine erhalten. Für den Fahrgastverband Pro Bahn ist die Höhe der Entschädigung weiter zu gering. Konsumentenschützer kritisieren auch, dass der Kreis der Empfänger zu klein sei.

Wartung zu spät?

Grube betonte, dass sich die Probleme mit den Ausfällen von Klimaanlagen in den vergangenen Tagen verringert hätten - insbesondere aufgrund der verstärkten Wartung und Nachjustierung in den vergangenen Tagen. Das wurde vonseiten der Politik heftig kritisiert. SPD-Verkehrsexperte etwa zeigte sich verwundert, dass das Problem jetzt mit zusätzlicher Wartung in den Griff zu bekommen sei. Offenbar habe diese Nachjustierung erst gesondert angeordnet werden müssen.

Verantwortung der Politik

Der Vorsitzende des Ausschusses, der grüne Politiker Winfried Hermann, meinte, dass es auch um die Verantwortung der Politik gehe: „Sie hat sicher dazu beigetragen, dass die Bahn einen stark rendite-orientierten Kurs gefahren ist - zur Vorbereitung des Börsengangs.“ Er stellte infrage, ob die Bahn weiterhin 500 Millionen Euro an den Bund abführen oder diese Summe zur Modernisierung einsetzen sollte. Technische Probleme könnten seit längerem kaum kompensiert werden, da es insbesondere im Fernverkehr an Reserven mangele. FDP-Fraktionsvorsitzender Patrick Döring sieht das anders: Sicherheit und Wirtschaftlichkeit widersprächen einander nicht.

Schlechte Qualität

Empört reagierte der Verband der Bahnindustrie auf den Vorwurf von Grube, die Industrie habe Züge in schlechter Qualität geliefert, und es habe Wartungsmängel gegeben. Die Deutsche Bahn habe laut Grube „fast nie Züge geliefert bekommen, die auch das geleistet haben, wofür wir bezahlt haben“. Für Wartung und Instandhaltung sei aber allein die Deutsche Bahn verantwortlich, betonte Ronald Pörner vom Verband der Bahnindustrie.

Die Lokführergewerkschaft GDL wiederum warf der Bahn vor, zu spät auf die Probleme reagiert zu haben. Besonders verärgert zeigte man sich darüber, dass Grube in der Öffentlichkeit von einem „schlechten Krisenmanagement der Mitarbeiter in den Zügen“ gesprochen habe.


Q: http://orf.at/stories/2004907/2004908/

Die rot markierten Textteile treffen wohl auch auf das weltbeste Verkehrsunternehmen zu...

ustrab

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(PM) Hitze in deutschem ICE: Zahlreiche Schüler kollabiert
« Reply #21 on: July 22, 2010, 06:09:42 PM »
Quote
Original von 95B

Die rot markierten Textteile treffen wohl auch auf das weltbeste Verkehrsunternehmen zu...

 :daumenhoch: ,

Die Stadterke MÜSSEN  börsefit gemacht  werden.!!!

Die div.Wartungsintervalle (Züge,Gliesbau, usw.) wurden ja ja schon vor einiger Zeit erheblich gestreckt.!
 8-) 8-)