Author Topic: "Nomenklatur" von Bahnhöfen und Haltestellen  (Read 296 times)

moszkva tér

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"Nomenklatur" von Bahnhöfen und Haltestellen
« Reply #60 on: August 07, 2010, 08:38:59 AM »
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Original von 13er
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Original von hema
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Original von 13er
Sowie - man glaubt's kaum - am Spittelberg!
Aber dort schon 200 Jahre früher
Aber auch noch bis in die 50er/60er-Jahre war das eine sehr heruntergekommene Gegend.

Der komplette Spittelberg wäre fast komplett weggerissen worden. In den 1970ern gab es dann ein Umdenken und die Stadterneuerung wurde "erfunden". Somit wurde der Spittelberg gerettet und saniert und zu dem, was er heute ist.

In den 1970ern hätte man ein Haus in der Breitegasse - mit Hof zum MuQua - noch um ca. 100.000 öS kaufen können - das war damals natürlich mehr Geld als heute 7270 Euro, aber immer noch ein Bettel! Leider war ich damals noch zu klein und das Geld hätte ich eh nicht gehabt  ;(

13er

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"Nomenklatur" von Bahnhöfen und Haltestellen
« Reply #61 on: August 07, 2010, 10:46:27 AM »
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Original von moszkva tér
in der Breitegasse
8o 8o 8o :D :D  8-)

Danke für deine restlichen Erklärungen! Heute wirklich unvorstellbar, dass das noch vor wenigen Jahrzehnten eine der grindigsten Gegenden in Wien war.

Wobei mir mein Vater erzählt hat, dass er sich (etwa Mitte der 60er in Wien stationiert als Leihkärntner) in so manche Gegend in Wien kaum hingetraut hat, z.B. nach Ottakring.

moszkva tér

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"Nomenklatur" von Bahnhöfen und Haltestellen
« Reply #62 on: August 07, 2010, 11:08:23 AM »
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Original von 13er
Wobei mir mein Vater erzählt hat, dass er sich (etwa Mitte der 60er in Wien stationiert als Leihkärntner) in so manche Gegend in Wien kaum hingetraut hat, z.B. nach Ottakring.

Leute vom "Land" haben überhaupt ein verklärtes Bild von Wien.
Ich habe einmal in der Fuzo Eisenstadt ein paar jugendliche Burgenländer belauscht.
"I foa do net auf Wean aufi. Kloa, zum Fuatgeh is supa, oba dafia muaßt a Aungst haum, dausst hinta an jedn Eck glei zammtretn weast".

Naja, was soll man sagen.

Im Übrigen muss man sagen, dass subjektives Sicherheitsgefühl und objektive Sicherheit oft gar nicht zusammenpassen.
Es gibt eine Studie von der MA 18, die z.B. genau dies zeigt:
Die meiste Angst, Opfer von Verbrechen zu werden, haben türkischstämmige Männer im Alter zw. 18 und 30, obwohl diese das geringste Viktimisierungsrisiko haben.