WESTbahn Management GmbH
411 Beiträge · Seite 2 von 21
21.09.2011, 23:15#21
ZitatOriginal von darkweasel
ZitatOriginal von 38ger
Unter 16jährige um nur je 1€ von Wien nach Salzburg und zurück? Das ist sicherlich für viele Eltern eine billige Alternative zu vergleichsweise teureren Kindergärten und Horten! Auf den Geräuschpegel und den Hosenscheißgeruch, der durch den Zug wehen wird darf man gespannt sein!
Nein, der Teil widerspricht den Tarifbestimmungen.
Wäre auch wirklich absurd gewesen!
22.09.2011, 09:40#22
ZitatOriginal von 38ger
Was man wohl unter Nachtzügen verstehen darf bei einem Unternehmen dessen letzter Zug von Wien nach Salzburg um 18h30 fährt?
Es steht ja nur da, dass man die Einführung eines Nachtzuges plant, der ist also im Fahrplan sicher noch nicht enthalten...
24.10.2011, 21:19#23
Kindergarten
ZitatPressemeldung WESTbahn, 24.10.2011
WESTbahn bietet Alternative zur Bahnstrecke Salzburg - Graz
Im neuen Fahrplan der ÖBB ab 11. Dezember 2011 werden die InterCity-Verbindungen zwischen Graz und Salzburg von derzeit sieben auf drei gekürzt. Zudem hat die ÖBB laut eigenen Aussagen "einen Vorschlag für attraktive Zusatzleistungen zur Verbesserung des geplanten Grundangebotes zwischen Salzburg und Graz an die Länder übermittelt". Das Angebot der ÖBB: Die Streichung von vier Zugpaaren pro Tag bleibt, dafür am Freitag und Sonntag zwei zusätzliche Zugpaare, am Samstag eines, sowie einige REX-Züge zwischen Graz und Bischofshofen während der Pendlerzeiten.
Mit anderen Worten: die Österreichischen Bundesbahnen wollen mehr Geld sehen, um die Verbindung der beiden Landeshauptstädte vom derzeitigem Niveau nicht auf ein katastrophales, sondern nur auf ein schlechtes Niveau zu reduzieren.
Zusätzlich zu den rund 5 Millionen Euro pro Jahr, die die ÖBB vom Bund für die drei Zugpaare erhält, fordert die ÖBB weitere knapp 5 Millionen von Bund und Ländern für die zusätzlich angebotenen Züge. "Das BMVIT setzt die Strategie der Freihandvergabe an den Monopolisten fort. Ob ein anderer Anbieter ein besseres Angebot zu einem günstigeren Preis machen könnte, scheint nicht interessant zu sein. Zumindest die WESTbahn wurde nicht einmal gefragt, welches Angebot sie auf der Strecke hätte", so WESTbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger.
Das Angebot der WESTbahn an die Politik: Für die knapp 10 Millionen Euro, die die ÖBB für ihr Rumpfangebot verlangt, bietet die WESTbahn an, rasch einen Zwei-Stunden-Taktverkehr auf der Strecke Salzburg - Graz aufzubauen.
Die WESTbahn würde wie schon auf der Strecke Wien -Salzburg Züge in Top-Qualität mit einem Top-Service einsetzen. Ein Kundenbegleiter pro Wagen, Tickets am Zug ohne Aufpreis und gratis Wlan würden die Bahn wieder zu einer echten Alternative zum Auto auf dieser Strecke machen.
Stefan Wehinger: "Die ÖBB haben gezeigt, künftig nicht gewillt zu sein, außerhalb der Westbahnstrecke auch nur einen einzigen Zug, der nicht subventioniert wird, zusätzlich zu fahren. Die Politik hat zwei Möglichkeiten: Zusätzlich zu den über 600 Millionen Euro vom Bund und den 400 Millionen Euro von den Ländern, die die ÖBB jedes Jahr für den normalen Betrieb im Personenverkehr bekommt, weiteres Geld direkt an die ÖBB zu zahlen. Oder endlich Alternativen zu suchen und die Verkehre künftig nicht mehr freihändig an die ÖBB zu vergeben sondern in einer Ausschreibung den besten Anbieter zu ermitteln."
ZitatPressemeldung ÖBB, 25.10.2011
ÖBB zu WESTbahn und Graz-Salzburg
Für einen Anbieter, der noch keinen einzigen Passagier transportiert hat, und dessen Zulassung erst vor wenigen Tagen durch die ÖBB-Infrastruktur AG in einer Blitzaktion gerettet werden musste, verfügt die WESTbahn über erstaunliches Selbstbewusstsein. Darüber hinaus sind die von der WESTbahn erhofften 10 Mio. Euro für die Bestellung auf der Strecke Graz - Salzburg, deutlich überhöht und entsprechen nicht den tatsächlichen Zahlen.
Wenn die WESTbahn ernsthaft meint, ab 11.12.2011 ein annähernd gleiches Angebot wie die ÖBB für die Strecke Graz - Salzburg stellen zu können, sind wir gerne bereit in die Gespräche einzutreten. Falls nicht, würde es einen gewissen Sinn machen, wenn sich das WESTbahn Management auf die Erfüllung der eigenen Marketingsprüche konzentrieren würde um z.B. tatsächlich den behaupteten Stundentakt zwischen Wien und Salzburg herzustellen
04.11.2011, 10:57#24
ZitatQuelle: orf.at
VCÖ will einheitliche „Öffi“-Tickets
Ab Dezember bekommen die ÖBB auf der Strecke Wien - Salzburg private Konkurrenz: Die Bahngesellschaft Westbahn nimmt ihren Betrieb auf. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) nimmt das zum Anlass, einheitliche Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel zu fordern.
Durch die Liberalisierung gewinnt ein einheitliches Ticketsystem und die gegenseitige Anerkennung von Fahrkarten für die Passagiere einmal mehr an Bedeutung, wie der VCÖ bei einer Pressekonferenz in Wien betonte. Die beiden Unternehmen haben sich bisher nicht darauf geeinigt, ihre Tickets gegenseitig zu akzeptieren.
Fahrgäste in Österreich sind laut VCÖ mit verschiedenen Ticketsystemen und einem Tarifdschungel konfrontiert. Es fehlt ein bundesweiter Taktfahrplan, ein einheitliches Ticketing-System und eine koordinierende Stelle, „die darauf achtet, dass die Liberalisierung den Fahrgästen und dem Gesamtsystem Öffentlicher Verkehr zugutekommt“, sagte Expertin Bettina Urbanek.
Bahnverkehr „mit systematischen Schwächen“
Eine vom Verkehrsclub veröffentlichte Studie macht darauf aufmerksam, dass der Öffentliche Verkehr in Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zwar gut abschneidet, im Vergleich zur Schweiz aber „systemische Schwächen“ zeigt, erläuterte Urbanek.
In der Schweiz sei die Zahl der Bahnverbindungen in den vergangenen Jahren massiv erhöht worden, was auf die dort geltenden verkehrspolitischen Maßnahmen zurückzuführen sei. Nicht zuletzt wird von der öffentlichen Hand deutlich mehr in die Bahn investiert als in Österreich (4,5 Milliarden Franken - also 3,70 Milliarden Euro - jährlich im Vergleich zu 1,5 Milliarden Euro hierzulande).
Zweistundentakt für wichtige Städte
Der VCÖ forderte wiederholt einen bundesweiten Taktfahrplan. Zumindest wichtige Städte sollten im Zweistundentakt miteinander verbunden sein. Ähnlich wie in anderen EU-Staaten solle rasch mit der Einführung von elektronischem Ticketing (papierlose Fahrkarte) begonnen werden.
Dafür fehlt aber eine koordinierende Stelle auf Bundesebene. Durch die Liberalisierung erhalten Regeln zur „Integration der Angebote neuer Unternehmen in den Taktfahrplan, für die Anschlusssicherheit und für Mindestversorgungsstandards“ eine besondere Bedeutung.
Die Zahl der Fahrgäste wird nach Überzeugung des VCÖ auch in den kommenden Jahren weiter steigen. „Nicht zuletzt aufgrund steigender Erdölpreise“, meinte Urbanek.
13.11.2011, 19:39#25
Die WESTbahn wird bis Freilassing verlängert.
Linz – Salzburg mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
5:34
Wien – Freilassing
5:32 6:32 7:32 8:34 9:34 10:32 12:32 14:32 16:32 17:34
Wien – Salzburg
18:32
Wien – Linz
19:34 20:34
Linz – Wien
4:45 6:14
Salzburg – Wien
7:26
Freilassing – Wien
5:05 6:10 9:00 11:10 13:01 14:10 15:09 16:10 17:09 19:12
Salzburg – Linz mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
21:26
Linz – Salzburg mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
5:34
Wien – Freilassing
5:32 6:32 7:32 8:34 9:34 10:32 12:32 14:32 16:32 17:34
Wien – Salzburg
18:32
Wien – Linz
19:34 20:34
Linz – Wien
4:45 6:14
Salzburg – Wien
7:26
Freilassing – Wien
5:05 6:10 9:00 11:10 13:01 14:10 15:09 16:10 17:09 19:12
Salzburg – Linz mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
21:26
16.11.2011, 21:14#26
Westbahn 3D
Unter http://kaemena360.com/360/Westbahn/WestbahnTour/ finden sich einige Panoramen aus einem Westbahn-Zug. So kann man etwa dem Führerstand entnehmen, dass das Fahrzeug auf Vmax. 200 km/h zugelassen sein dürfte und auch wem die Garnitur gehört.
Anhänge
📎 westbahn1.png (Anhang nicht mehr vorhanden)📎 westbahn2.png (Anhang nicht mehr vorhanden)
16.11.2011, 23:40#27
Aus dem aktuellen BILLA-Vorteilsclub-Reiseprospekt:
Anhänge
📎 west.jpg (Anhang nicht mehr vorhanden)
17.11.2011, 13:17#28
Warum schaut das für mich nur so aus, als müsste man für eine Übernachtung in Bus/Zug 69 Euro zahlen?? 

18.11.2011, 15:32#29
Die WESTbahn wird bis Freilassing verlängert.Woher stammen die (noch (?) nicht offiziellen?) Infos bzw. wie sicher sind sie? Ab wann sollen die Züge nach Feilassing verlängert werden? Was bringt der Halt in Neumarkt-Köstendorf? (der übernächste Ort wäre die wesentlich größere Stadt Straßwalchen, der ncähste Ort in dieselbe Richtung (Osten) wäre der Endpunkt einer Nebenbahn - aber Neumarkt-Köstendorf ist weit weg von beiden Orsteilen ... und sonst?)
Linz – Salzburg mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
5:34
Wien – Freilassing
5:32 6:32 7:32 8:34 9:34 10:32 12:32 14:32 16:32 17:34
Wien – Salzburg
18:32
Wien – Linz
19:34 20:34
Linz – Wien
4:45 6:14
Salzburg – Wien
7:26
Freilassing – Wien
5:05 6:10 9:00 11:10 13:01 14:10 15:09 16:10 17:09 19:12
Salzburg – Linz mit Zusatzhalt in Neumarkt-Köstendorf
21:26
18.11.2011, 16:29#30
wie sicher sind sie?Sehr sicher, denn in Salzburg gibt es aufgrund der Bauarbeiten keine vernünftige Wendemöglichkeit. Die Halte in Neumarkt-Köstendorf sind sogar schon auf der Homepage (mehr oder weniger) vorhanden: https://westbahn.at/ski-special/
18.11.2011, 18:28#31
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
18.11.2011, 18:34#32
Das es in Neumarkt-Kösting zumindest einen Zughalt geben wird wäre damit belegt (wenngleich ich den SInn dahinter immer och nicht versteh'), aber Freilassing ist doch ein anderes Kapitel ...wie sicher sind sie?Sehr sicher, denn in Salzburg gibt es aufgrund der Bauarbeiten keine vernünftige Wendemöglichkeit. Die Halte in Neumarkt-Köstendorf sind sogar schon auf der Homepage (mehr oder weniger) vorhanden: https://westbahn.at/ski-special/
Nur weil Freilassing die nächstgelegene Wendemöglichkeit ist muss das ja nicht bedeuten, dass dieser Halt auch zum Ein- und Aussteigen für die Kunden eingehalten wird ...
18.11.2011, 19:22#33
Ich bezweifle es nicht denn die Bahnsteige sind 200m (Richtung Salzburg) und 235m (Richtung Linz) lang.
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Neumarkt-Köstendorf wird zu folgenden Zeiten bedient: 06:35 und 21:48
Nur weil Freilassing die nächstgelegene Wendemöglichkeit ist muss das ja nicht bedeuten, dass dieser Halt auch zum Ein- und Aussteigen für die Kunden eingehalten wird ...Es handelt sich hierbei um keinen Leerpersonenfahrten (die finden zu anderen Zeiten statt).
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 29er (18.11.2011, 19:26)
18.11.2011, 20:31#34
OK gut. Nur was ist der Sinn hinter diesem Halt????Ich bezweifle es nicht denn die Bahnsteige sind 200m (Richtung Salzburg) und 235m (Richtung Linz) lang.
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Neumarkt-Köstendorf wird zu folgenden Zeiten bedient: 06:35 und 21:48
19.11.2011, 13:36#35
OK gut. Nur was ist der Sinn hinter diesem Halt????Ich bezweifle es nicht denn die Bahnsteige sind 200m (Richtung Salzburg) und 235m (Richtung Linz) lang.
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Neumarkt-Köstendorf wird zu folgenden Zeiten bedient: 06:35 und 21:48
Es heißt. würde die Westbahn nicht in Neumarkt halten, würden die Züge in Wels 8 Minuten warten, denn es gäbe sonst Probleme mit den Zügen Salzburg - Braunau. Der Takt der Westbahn kollidiere nämlich mit dem Takt der Regionalzüge, sie könnten demnach nur zwischen Steindorf und Braunau verkehren.
Durch diesen Halt, müsste das Problem nun gelöst sein.
Es gab aber auch weitere Schwierigkeiten, wegen der railjet-Züge (müsste auch geklärt worden sein)
EDIT: Satz hinzugefügt.
19.11.2011, 13:46#36
OK, dass ergäbe einen Sinn. Besser irgendeinen zusätzlichen Halt einlegen, als 8min in Wels warten ist auch in Ordnung.OK gut. Nur was ist der Sinn hinter diesem Halt????Ich bezweifle es nicht denn die Bahnsteige sind 200m (Richtung Salzburg) und 235m (Richtung Linz) lang.
Allerdings bezweifle ich, dass Neumarkt überhaupt von Infrastruktur für die Westbahnzüge geeignet ist (Bahnsteiglänge...)
Neumarkt-Köstendorf wird zu folgenden Zeiten bedient: 06:35 und 21:48
Es heißt. würde die Westbahn nicht in Neumarkt halten, würden die Züge in Wels 8 Minuten warten, denn es gäbe sonst Probleme mit den Zügen Salzburg - Braunau. Der Takt der Westbahn kollidiere nämlich mit dem Takt der Regionalzüge, sie könnten demnach nur zwischen Steindorf und Braunau verkehren.
Durch diesen Halt, müsste das Problem nun gelöst sein.
Es gab aber auch weitere Schwierigkeiten, wegen der railjet-Züge (müsste auch geklärt worden sein)
EDIT: Satz hinzugefügt.
Übrigens sichtete ich heute zwei Doppelstockbusse und drei Normalsbusse der neuen WestBus Ges.
19.11.2011, 13:52#37
Würde die Westbahn nicht in Neumarkt halten, würden die Züge in Wels 8 Minuten warten, denn es gäbe sonst Probleme mit den Zügen Salzburg - Braunau. Der Takt der Westbahn kollidiere nämlich mit dem Takt der Regionalzüge, sie könnten demnach nur zwischen Steindorf und Braunau verkehren.Sorry aber das ergibt absolut keinen Sinn. Wieso in Wels? Attnang-Puchheim ist der letzte Halt vor Salzburg wenn Neumarkt nicht wäre. Außerdem hat der Frühzug nichts mit dem Takt zu tun weil es eben kein Taktzug ist (34 ab Linz, sonst immer um 12). Und der Abendzug kollidiert ebenfalls nicht mit dem Regionalzug, denn der Regionalzug ist 8min vorher unterwegs.
Durch diesen Halt, müsse das Problem gelöst sein.
19.11.2011, 14:24#38
Würde die Westbahn nicht in Neumarkt halten, würden die Züge in Wels 8 Minuten warten, denn es gäbe sonst Probleme mit den Zügen Salzburg - Braunau. Der Takt der Westbahn kollidiere nämlich mit dem Takt der Regionalzüge, sie könnten demnach nur zwischen Steindorf und Braunau verkehren.Sorry aber das ergibt absolut keinen Sinn. Wieso in Wels? Attnang-Puchheim ist der letzte Halt vor Salzburg wenn Neumarkt nicht wäre. Außerdem hat der Frühzug nichts mit dem Takt zu tun weil es eben kein Taktzug ist (34 ab Linz, sonst immer um 12). Und der Abendzug kollidiert ebenfalls nicht mit dem Regionalzug, denn der Regionalzug ist 8min vorher unterwegs.
Durch diesen Halt, müsse das Problem gelöst sein.
Ich kann es mir auch nicht erklären, wieso Wels, aber so stand es vor einiger Zeit in den Nachrichten(aussendungen). Es ist aber nur eine Vemutung, ob es wirklich aus diesem Grund ist, es könnte aber auch wegen der railjet-Züge sein.
Zitat: ORF.at
ÖBB: Nahverkehr durch Konkurrenz gefährdet
Die ÖBB spüren erstmals den neuen Wettbewerb auf der Schiene. Die Staatsbahn und ihre künftige private Konkurrenz, die Firma Westbahn, beanspruchen im Bundesland Salzburg nämlich ein und dasselbe Gleis zur selben Zeit.
ÖBB: Fahrplan kollidiert mit dem der neuen Konkurrenz."Fahrgäste müssten wieder umsteigen"
Grund für die Auseinandersetzung ist die von den ÖBB betriebene Strecke zwischen Braunau (OÖ) und Salzburg-Taxham. Diese Verbindung hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Fahrgästen gewonnen.
Der Fahrplan dieser Verbindung kollidiere aber mit dem Stundentakt der neuen, privaten Westbahn zwischen Wien und Salzburg, sagt Johannes Gfrerer von der Konzernkommunikation der ÖBB.
"Hier kann es sein, dass diese Verbindung nicht mehr direkt gefahren werden kann, sondern dass man in Steindorf wieder umsteigen muss von Braunau kommend. Die direkte Verbindung würde dann also nicht mehr angeboten werden können", so Gfrerer. Zug soll in Wels neun Minuten warten
Manfred Mader, der Pressesprecher der Westbahn, sagte, sein Unternehmen habe vor einigen Wochen die Mitteilung bekommen, dass die Westbahn-Züge in Wels neun Minuten warten müssten, damit die Verbindung Braunau - Salzburg-Taxham in der jetzigen Form bestehen bleiben könne.
Dagegen habe sich die Westbahn bei der unabhängigen Schlichtungsstelle Schienen Control beschwert. Zu Recht wie der Sprecher der Initiative ProBahn, Peter Haibach, meint. "Beide sollten nebeneinander Platz haben"
"Ich denke, es ist ganz wichtig, dass hier ein Schlichtungsverfahren stattfindet. Es muss möglich sein auch bei dieser knappen Trasse, dass beide nebeneinander Platz haben. Aber ich kann den einen nicht in Wels neun Minuten stehen lassen, nur damit der andere von Braunau nach Salzburg durchfahren kann. Denn die Fahrgäste wohnen nicht nur in Braunau oder Steindorf, sondern in ganz Österreich, und es sind auch viele Touristen darunter", so Haibach.
Die Schienen Control muss sich mit der Entscheidung beeilen, denn die Westbahn nimmt bereits im Dezember ihren Betrieb auf
Edit: Nachricht und Satz eingefügt
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie U3 (19.11.2011, 14:28)
19.11.2011, 14:35#39
Die Pressemeldung ist fast 5 Monate alt! Damals stand der Fahrplan ja noch überhaupt nicht fest, denn die Bestellfrist für das heurige Jahr endete ja erst heuer im Herbst.
19.11.2011, 15:07#40
5 Monate? Dann sorry, daran kann es also wirklich nicht liegen.
Vielleicht beantwortet die Westbahn, die Frage.
Vielleicht beantwortet die Westbahn, die Frage.
