Vergleich U-Bahn/Bim/Bus (war: Allerheiligenverkehr 1974 ff.)
13 Beiträge
22.01.2011, 13:07#1
Aus Thread Allerheiligenverkehr 1974 ff. ausgeschnitten
Naja irgendwie ist sie das ja auch. Die Straßenbahn ist einfach entsetzlich langsam im Vergleich zur U-Bahn.
ZitatOriginal von Wattman
Irgendwie kam mir sein Posting so vor, als wolle er die Straßenbahn generell als veraltet im Vergleich zur U-Bahn darstellen.
Naja irgendwie ist sie das ja auch. Die Straßenbahn ist einfach entsetzlich langsam im Vergleich zur U-Bahn.
22.01.2011, 13:39#2
ZitatOriginal von MAN
Naja irgendwie ist sie das ja auch. Die Straßenbahn ist einfach entsetzlich langsam im Vergleich zur U-Bahn.
Ja aber eine moderne Straßenbahn hat aber sehr wohl ihren Platz in einen modernen Urbanen Verkehr.
Wo sich eine U Bahn zB nicht rechnet, ist eine Straßenbahn ideal.
22.01.2011, 13:44#3
Wo sich eine U-Bahn nicht rechnet, rechnet sich eine Straßenbahn zumeist auch nicht. Die ist teurer als ein Bus, aber auch nicht schneller.
22.01.2011, 13:46#4
Ich nehme jetzt nur mal die Strecke des 23A her. Straßenbahn (Verlängerung 26) rechnet sich sehr wohl, aber eine U Bahn wäre dort echt fehl am Platz.
22.01.2011, 14:31#5
Ob die Straßenbahn wirklich günstiger ist, muß sich erst zeigen!ZitatOriginal von Ildi
Ich nehme jetzt nur mal die Strecke des 23A her. Straßenbahn (Verlängerung 26) rechnet sich sehr wohl, aber eine U Bahn wäre dort echt fehl am Platz.
22.01.2011, 19:55#6
ZitatOriginal von MAN
Wo sich eine U-Bahn nicht rechnet, rechnet sich eine Straßenbahn zumeist auch nicht. Die ist teurer als ein Bus, aber auch nicht schneller.
Beides falsch. Ab einer gewissen Fahrgastzahl ist eine Straßenbahn wirtschaftlicher als ein Bus und bei entsprechender Bevorrangung ist sie auch schneller!
22.01.2011, 20:29#7
ZitatOriginal von umweltretter
Beides falsch. Ab einer gewissen Fahrgastzahl ist eine Straßenbahn wirtschaftlicher als ein Bus und bei entsprechender Bevorrangung ist sie auch schneller!
Wenn man einen Bus entsprechend bevorrangt, ist er genauso schnell! Wenn so viele Fahrgäste vorhanden sind, dass ein Bus unwirtschaftlich ist, dann zahlt sich eine U-Bahn schon wieder aus, denn im Gegensatz zu einer Straßenbahn zieht die dann auch weitere Fahrgäste an – denn durch die größeren Stationsabstände ist auch die Fahrgeschwindigkeit noch einmal wesentlich höher! Eine Straßenbahn kann dort am besten überleben, wo Busse großer Kapazität mangels Spurführung nicht um die Ecke kommen oder deshalb unnötigerweise Parkplätze weggenommen werden müssten.
22.01.2011, 20:43#8
ZitatOriginal von MAN
ZitatOriginal von umweltretter
Beides falsch. Ab einer gewissen Fahrgastzahl ist eine Straßenbahn wirtschaftlicher als ein Bus und bei entsprechender Bevorrangung ist sie auch schneller!
Wenn man einen Bus entsprechend bevorrangt, ist er genauso schnell! Wenn so viele Fahrgäste vorhanden sind, dass ein Bus unwirtschaftlich ist, dann zahlt sich eine U-Bahn schon wieder aus, denn im Gegensatz zu einer Straßenbahn zieht die dann auch weitere Fahrgäste an
Ähm, nein! Denn die Baukosten einer U-Bahn sind mindestens 20 bis 30 Mal höher als bei einer Straßenbahn(!)
Zitat– denn durch die größeren Stationsabstände ist auch die Fahrgeschwindigkeit noch einmal wesentlich höher!
Und durch die größeren Stationsabstände steigt auch Weg von der Station zum eigentlichen Fahrtziel und umgekehrt, der erneut Zeit verbraucht!
22.01.2011, 23:58#9
Wenn man Reaktionen provozieren will, und das mit einem absolut threadfremden Thema, kann man dies hier anscheindend ganz vorzüglich. Dass dabei dasselbe wie immer rauskommt, sollte euch aber eigentlich klar sein, oder?
PS: Falls sich ein Moderator findet, der diesen 0815-Müll rausschiebt oder gar entsorgt: Dankeschön.
PS: Falls sich ein Moderator findet, der diesen 0815-Müll rausschiebt oder gar entsorgt: Dankeschön.

23.01.2011, 00:21#10
ZitatOriginal von Wattman
Fein, und was hat das mit dem Threadthema zu tun?
Wattmann möge mir verzeihen dass ich noch einmal eine OT-Antwort poste, doch bei den Statements von MAN drehen sich mir die Fußnägel auf.
Mir kommt so vor dass MAN egal in welchen Thread er auch schreibt User provozieren will.
@ MAN lass dir mal folgendes in deine Gehirnwindungen speichern.
1.) eine U-Bahn und eine Straßenbahn oder Bus haben ganz andere Aufgaben zu erfüllen. U-Bahn von Punkt A raschest zu einem etwas entfernter liegenden Punkt B. Bus und Straßenbahn jedoch eine Feinverteilung mit kürzeren Stationsabständen.
2.) Beförderungskapazität: Angenommen bei einem 5 Minuten-Intervall kann eine Straßenbahnlinie bis zu ca. 2500 Personen/Stunde befordern. Eine Buslinie mit 4- türigen Gelenkbussen schätzungsweise an die 1700 - 1800 Fahrgäste. Um also die gleiche Kapazität zu erreichen würden man um 3-4 Busse mehr benötigen, und ebensoviel Personal die die Fahrzeuge bedienen. Von erhöhten Wartungskosten und Werkstättenpersonalkosten rede ich einmal gar nicht.
3.) Eine Straßenbahngarnitur hatte bis jetzt bei den WL eine Lebensdauer von mindestens 40 Jahren. Ein Bus hingegen eine Einsatzerwartung von höchstens 15 Jahren. Das bedeutet dass man in dieser Zeitspanne dreimal soviel neue Bus-Fahrzeuge anschaffen muß als Straßenbahngarnituren. Wenn du jetzt das Argument bringst dass ein Bus weniger kostet, OK. Das Einzelfahrzeug schon, die Fahrzeugbeschaffung jedoch umgerechnet auf die 40 Jahre Lebensdauer einer Straßenbahn nicht.
Ein Beispiel dazu: Angenommen eine Straßenbahnlinie mit einer Umlaufzeit von einer Stunde. Da stehen in den 40 Einsatzjahren 12 + 4 Reservefahrzeuge = 16 Straßenbahngaenituren mindestens 60 Bussen gegenüber um die gleiche Transportlkapazität zu haben.
4.) Energiekosten. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen dass um bei unserem Beispiel zu bleiben der Strom für die 12 Straßenbahnfahrzeuge teurer kommt als die Energiekosten für die 16 Busse. Von Umweltbelastung mal ganz zu schweigen.
Nun sollte das leidige Thema U-Bahn gegen Straßenbahn und Bus untereinander beendet sein und sich wieder dem Allerheiligenverkehr zugewendet werden. Nicht umsonst hatte es, als der Bedarf bestand, zu diesen Feiertagen einen dichten Auslauf mit jenseits der 100 Fahrzeugengrenze gegeben.
Edit: ULF hat gepostet als ich diese Zeilen verfasste. Er vertritt über MAN mE. die gleiche Meinung.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von lachkater (23.01.2011, 00:26)
23.01.2011, 09:13#11
Ich stimme dir auch zu und füge noch hinzu, dass der Fahrtkomfort in Bussen ungleich schlechter ist, als in einer Straßenbahn. Man muss nur versuchen, in einem Bus (wie z.B. 23A) einmal Zeitung zu lesen. Praktisch unmöglich in einer Straßenbahn geht das aber problemlos.
Und man stelle sich vor, man hätte z.B. den Stadionverkehr (vor der U2, die ich gar nicht so schlecht halte) mit Bussen abgewickelt. Das wäre wirklich ein Chaos geworden. Im Allerheiligenverkehr hat es sich allerdings erübrigt, weil die Leute heute nicht mehr nur an einem Tag unbedingt zu den Gräbern wollen und daher sich Allerheiligenverkehr an sich erübrigt. Das hat aber nichts mit der Straßenbahn zu tun, sondern mit den geänderten Lebensumständen. Trotzdem wäre ein Busverkehr auf der Simm. Hptstr. auch heute zu Allerheiligen undenkbar und ein Verkehrschaos. Von der Unbequemlichkeit einmal abgesehen.
Und man stelle sich vor, man hätte z.B. den Stadionverkehr (vor der U2, die ich gar nicht so schlecht halte) mit Bussen abgewickelt. Das wäre wirklich ein Chaos geworden. Im Allerheiligenverkehr hat es sich allerdings erübrigt, weil die Leute heute nicht mehr nur an einem Tag unbedingt zu den Gräbern wollen und daher sich Allerheiligenverkehr an sich erübrigt. Das hat aber nichts mit der Straßenbahn zu tun, sondern mit den geänderten Lebensumständen. Trotzdem wäre ein Busverkehr auf der Simm. Hptstr. auch heute zu Allerheiligen undenkbar und ein Verkehrschaos. Von der Unbequemlichkeit einmal abgesehen.
23.01.2011, 14:05#12
ZitatOriginal von petestoeb
Man muss nur versuchen, in einem Bus (wie z.B. 23A) einmal Zeitung zu lesen. Praktisch unmöglich in einer Straßenbahn geht das aber problemlos.
Bei "der Zeit" oder der "FAZ" wäre ich mir da nicht so sicher.

23.01.2011, 14:55#13
Also bei der Kronenzeitung schaffe ich nur die Überschriften, die Financial Times ist allerdings schwer zu lesen.