Zukunftsvision Linie D nach Monte Laa
36 Beiträge · Seite 2 von 2
10.02.2011, 10:18#21
ZitatOriginal von schaffnerlos
Angenommen in der Prinz-Eugen-Straße gibt es eine Störung. Wohin soll der D-Wagen von Süden kommend dann fahren?
St. Marx

10.02.2011, 11:34#22
ZitatOriginal von schaffnerlos
Angenommen in der Prinz-Eugen-Straße gibt es eine Störung. Wohin soll der D-Wagen von Süden kommend dann fahren? Aber da wäre eine Weichenverbindung von der Fasangasse zum Rennweg wohl die bessere Lösung als die Schleife zu belassen.
Von Süden kommend kann der D-Wagen sowieso nicht in die Südbahnhof-Schleife reinfahren, wenn diese nicht umgebaut wird. Wäre ein Grund mehr, sie zu adaptieren, auch deshalb, weil die neue Schleife beim Hauptbahnhof ebenfalls nur aus einer Richtung befahrbar sein soll. So macht man sich die Chance zunichte, eine potenzielle Straßenbahnlinie, die von der Gudrunstraße kommt (z.B. SL 67 nach U1-Verlängerung), am Hauptbahnhof wenden lassen zu können. Bei einer Störung in der östlichen Quellenstraße könnte ja auch der 6er zum Hauptbahnhof abgelenkt werden, wenn eine der Schleifen entsprechend ausgelegt wird.

10.02.2011, 11:45#23
ZitatOriginal von penner16
Von Süden kommend kann der D-Wagen sowieso nicht in die Südbahnhof-Schleife reinfahren, wenn diese nicht umgebaut wird.
Woher dieser plötzliche Sinneswandel? Hast du nicht gestern noch das Gegenteil behauptet und das sogar mit einer Zeichnung zu untermauern versucht?

10.02.2011, 11:58#24
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von penner16
Von Süden kommend kann der D-Wagen sowieso nicht in die Südbahnhof-Schleife reinfahren, wenn diese nicht umgebaut wird.
Woher dieser plötzliche Sinneswandel? Hast du nicht gestern noch das Gegenteil behauptet und das sogar mit einer Zeichnung zu untermauern versucht?
Nun, es soll durchaus vorkommen, dass Leute überzeugt werden, dass ihre vorige Meinung falsch war.
10.02.2011, 12:09#25
Naja, dass ein Umbau nicht möglich ist, habe ich ja gar nicht behauptet. Ich habe lediglich festgestellt, dass, sofern die Schleife nicht umgebaut wird, der D diese auch nicht benützen kann. Einen Sinneswandel erkenne ich da jetzt nicht. 

10.02.2011, 12:13#26
ZitatOriginal von penner16
In die andere Richtung muss die Bim sowieso zur Schleife.
Welche "Bim"? Du meinst wohl nur Züge der Linie D. Sonder- und Überstellungszüge würde sich damit aber die Fahrt durch die Schleife ersparen. Ich denke schon, dass ein solcher Gleisbogen für beide Fahrtrichtungen angelegt werden sollte.
Die Schleife an sich sollte wohl aus betrieblichen Gründen belassen werden; allenfalls könnte man überlegen, ob sie noch 3-gleisig ausgeführt bleiben muss. Aber sie bietet auch Gürtelzügen aus beiden Richtungen eine Wendemöglichkeit. Und 62/WLB bei Sperre des Opernrings!
10.02.2011, 15:24#27
ZitatOriginal von penner16
So macht man sich die Chance zunichte, eine potenzielle Straßenbahnlinie, die von der Gudrunstraße kommt (z.B. SL 67 nach U1-Verlängerung), am Hauptbahnhof wenden lassen zu können. Bei einer Störung in der östlichen Quellenstraße könnte ja auch der 6er zum Hauptbahnhof abgelenkt werden, wenn eine der Schleifen entsprechend ausgelegt wird.
Wobei man bei Einrichtung einer solchen Linie die Schleife immer noch adaptieren kann, "verbauen" tut man sich da nichts.
10.02.2011, 21:09#28
ZitatOriginal von bes
ZitatOriginal von penner16
So macht man sich die Chance zunichte, eine potenzielle Straßenbahnlinie, die von der Gudrunstraße kommt (z.B. SL 67 nach U1-Verlängerung), am Hauptbahnhof wenden lassen zu können. Bei einer Störung in der östlichen Quellenstraße könnte ja auch der 6er zum Hauptbahnhof abgelenkt werden, wenn eine der Schleifen entsprechend ausgelegt wird.
Wobei man bei Einrichtung einer solchen Linie die Schleife immer noch adaptieren kann, "verbauen" tut man sich da nichts.
Die neue Hauptbahnhofschleife ist ja noch nicht einmal gebaut. Da wäre es definitiv vernünftiger, sie gleich so zu errichten, dass sie von beiden Seiten angefahren werden kann, anstatt sie in ein paar Jahren erst wieder umzubauen.

@Ferry: Ja, ich meinte nur Züge des D-Wagens.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von p16 (10.02.2011, 21:09)
11.02.2011, 00:38#29
ZitatOriginal von penner16
ZitatOriginal von schaffnerlos
Angenommen in der Prinz-Eugen-Straße gibt es eine Störung. Wohin soll der D-Wagen von Süden kommend dann fahren? Aber da wäre eine Weichenverbindung von der Fasangasse zum Rennweg wohl die bessere Lösung als die Schleife zu belassen.
Von Süden kommend kann der D-Wagen sowieso nicht in die Südbahnhof-Schleife reinfahren, wenn diese nicht umgebaut wird. Wäre ein Grund mehr, sie zu adaptieren, auch deshalb, weil die neue Schleife beim Hauptbahnhof ebenfalls nur aus einer Richtung befahrbar sein soll. So macht man sich die Chance zunichte, eine potenzielle Straßenbahnlinie, die von der Gudrunstraße kommt (z.B. SL 67 nach U1-Verlängerung), am Hauptbahnhof wenden lassen zu können. Bei einer Störung in der östlichen Quellenstraße könnte ja auch der 6er zum Hauptbahnhof abgelenkt werden, wenn eine der Schleifen entsprechend ausgelegt wird.
Genau dazu wäre es eben praktisch, wenn eine Runde um den Hauptbahnhof gefahren werden könnte. Das würde nicht nur beliebige Wende-, Kurzführungs- und Ausweichrouten bzw. zukünftige Linienführungen ermöglichen, sondern außerdem noch die Erschließung des gesamten Gebiets wesentlich verbessern, ohne dabei mehr als 2-3 Minuten Fahrzeit zu "verlieren".
11.02.2011, 00:51#30
ZitatOriginal von penner16
Bei einer Störung in der östlichen Quellenstraße könnte ja auch der 6er zum Hauptbahnhof abgelenkt werden, wenn eine der Schleifen entsprechend ausgelegt wird.
Falls am Tag XX im Jahr YY die Strecke Absberggasse bis neue Schleife Hauptbahnhof existiert und der 6er bei einer Störung in der östlichen Quellenstraße zum Hauptbahnhof umgeleitet wird, ist eine Schleifenbenützung von der östlichen Seite her nicht zwingend notwendig, da er dann sicher über 18 zu seiner Stammstrecke (Matzleinsdorfer Platz) weiter geführt werden wird. Ein sogenanntes U-Hackerl Absberggasse neue Strecke - Hauptbahnhof - O - Quellenplatz kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und wäre auch nicht effizient. Ein allfällger Intervallausgleich kann auch über die Prinz Eugen Straße und der 71e r- Schleife oder über 18 - St, Marx erfolgen.
11.02.2011, 11:48#31
ZitatOriginal von lachkater
ZitatOriginal von penner16
Bei einer Störung in der östlichen Quellenstraße könnte ja auch der 6er zum Hauptbahnhof abgelenkt werden, wenn eine der Schleifen entsprechend ausgelegt wird.
Falls am Tag XX im Jahr YY die Strecke Absberggasse bis neue Schleife Hauptbahnhof existiert und der 6er bei einer Störung in der östlichen Quellenstraße zum Hauptbahnhof umgeleitet wird, ist eine Schleifenbenützung von der östlichen Seite her nicht zwingend notwendig, da er dann sicher über 18 zu seiner Stammstrecke (Matzleinsdorfer Platz) weiter geführt werden wird. Ein sogenanntes U-Hackerl Absberggasse neue Strecke - Hauptbahnhof - O - Quellenplatz kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und wäre auch nicht effizient. Ein allfällger Intervallausgleich kann auch über die Prinz Eugen Straße und der 71e r- Schleife oder über 18 - St, Marx erfolgen.
Du hast Recht, eher würde der 6er über den Hauptbahnhof umgeleitet als nur bis dorthin kurzgeführt werden. Allerdings sollte man ihn ab Hauptbahnhof klarerweise über die O-Strecke zum Quellenplatz schicken, damit zumindest die westliche Quellenstraße weiter versorgt wird. Wer es eilig hat, kann ja am Hbf. in den 18er umsteigen.

04.03.2011, 08:14#32
Linie D - Monte Laa / U1 Südverlängerung
Hallo Zusammen
Ich hätte da eine ganz irre Idee für die Linie D und Monte Laa. Wie wäre es wenn sie am Wiedner Gürtel Richtung Südtirolerplatz fährt (U1). Unter der Bahn durch und dann Richtung Ostteil des neuen Bahnhofes. Weiter Richtung Linie 6 Absberggasse. Dann weiter Richtung Monte Laa und eventuell bis Wig oder sogar Therme Wien. Zugegeben eine lange Strecke, verbindet dann aber 2 Wiener Weingegenden. Möglich wäre natürlich auch eine eigene Linie von Schwarzenbergplatz aus mit geichzeitiger Kürzung der Linie D bis zum Ring....usw.
Betreff U1 Verlängerung Süd. An und für sich bin ich Beführworter, auch wenn sie mir in Hochlage direkt vor die Nase gesetzt wird. Die Endstelle im Acker finde ich auch äusserst dumm. Wenn ich etwas zu sagen hätte würde Richtung Industrieviertel Laxenburger Straße schwenken (Großgrünmarkt, Post Verteilerzentrum, usw) und dann weiter bis Industrieviertel Vorarlberger Allee. Neben der A1 dann gleich weiter Richtung SCS. Warum muß eine Öffi-Linie immer von einem Siedlungsgebiet abhängig sein?
Mag sein das dies irre Ideen sind. Man möge es mir als Neuling verzeihen.
Ich hätte da eine ganz irre Idee für die Linie D und Monte Laa. Wie wäre es wenn sie am Wiedner Gürtel Richtung Südtirolerplatz fährt (U1). Unter der Bahn durch und dann Richtung Ostteil des neuen Bahnhofes. Weiter Richtung Linie 6 Absberggasse. Dann weiter Richtung Monte Laa und eventuell bis Wig oder sogar Therme Wien. Zugegeben eine lange Strecke, verbindet dann aber 2 Wiener Weingegenden. Möglich wäre natürlich auch eine eigene Linie von Schwarzenbergplatz aus mit geichzeitiger Kürzung der Linie D bis zum Ring....usw.
Betreff U1 Verlängerung Süd. An und für sich bin ich Beführworter, auch wenn sie mir in Hochlage direkt vor die Nase gesetzt wird. Die Endstelle im Acker finde ich auch äusserst dumm. Wenn ich etwas zu sagen hätte würde Richtung Industrieviertel Laxenburger Straße schwenken (Großgrünmarkt, Post Verteilerzentrum, usw) und dann weiter bis Industrieviertel Vorarlberger Allee. Neben der A1 dann gleich weiter Richtung SCS. Warum muß eine Öffi-Linie immer von einem Siedlungsgebiet abhängig sein?
Mag sein das dies irre Ideen sind. Man möge es mir als Neuling verzeihen.
04.03.2011, 16:28#33
Verlängerung U1
Solange die U-Bahn innerhalb der Stadtgrenze bleibt, kann man sich eine Realisierung deiner Ideen durchaus vorstellen.
Nur was hätten wir wirklich davon? Eine Auslastung der Züge würde nur in der HVZ der Fall sein. Außerhalb der HVZ und am Wochenende würde diese Verlängerung außer warme Luft nicht viel transportieren. Schau dir doch mal die U6 südlich von Alterlaa, die U1 nördlich vom Kagranerplatz und die U2 in Transdanubien am Wochenende oder am Abend an. Die paar Maxln finden in einer Strassenbahn oder sogar Autobus platz. Also wozu das ganze? Das produziert nur enorme Betriebskosten und kaum einnahmen.
Nur was hätten wir wirklich davon? Eine Auslastung der Züge würde nur in der HVZ der Fall sein. Außerhalb der HVZ und am Wochenende würde diese Verlängerung außer warme Luft nicht viel transportieren. Schau dir doch mal die U6 südlich von Alterlaa, die U1 nördlich vom Kagranerplatz und die U2 in Transdanubien am Wochenende oder am Abend an. Die paar Maxln finden in einer Strassenbahn oder sogar Autobus platz. Also wozu das ganze? Das produziert nur enorme Betriebskosten und kaum einnahmen.
04.03.2011, 18:05#34
Verlängerung U2
ZitatOriginal von blackrider
Solange die U-Bahn innerhalb der Stadtgrenze bleibt, kann man sich eine Realisierung deiner Ideen durchaus vorstellen.
Nur was hätten wir wirklich davon? Eine Auslastung der Züge würde nur in der HVZ der Fall sein. Außerhalb der HVZ und am Wochenende würde diese Verlängerung außer warme Luft nicht viel transportieren. Schau dir doch mal die U6 südlich von Alterlaa, die U1 nördlich vom Kagranerplatz und die U2 in Transdanubien am Wochenende oder am Abend an. Die paar Maxln finden in einer Strassenbahn oder sogar Autobus platz. Also wozu das ganze? Das produziert nur enorme Betriebskosten und kaum einnahmen.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass im Laufe der Zeit die U2 stärker genutzt werden könnte, sofern die Stationen in Transdanubien etwas fußgeherfreundlicher angeordnet wären.
Andersrum stellt sich die Frage, was tut ein normal verdienender Mensch am heiligen Sonntag jenseits der Donau?
Einen Kaffee mit Gebäck bekomm ich daheim auch, und obendrein noch günstiger.
04.03.2011, 20:36#35
RE: Verlängerung U1
ZitatOriginal von blackrider
Solange die U-Bahn innerhalb der Stadtgrenze bleibt, kann man sich eine Realisierung deiner Ideen durchaus vorstellen.
Nur was hätten wir wirklich davon? Eine Auslastung der Züge würde nur in der HVZ der Fall sein. Außerhalb der HVZ und am Wochenende würde diese Verlängerung außer warme Luft nicht viel transportieren. Schau dir doch mal die U6 südlich von Alterlaa, die U1 nördlich vom Kagranerplatz und die U2 in Transdanubien am Wochenende oder am Abend an. Die paar Maxln finden in einer Strassenbahn oder sogar Autobus platz. Also wozu das ganze? Das produziert nur enorme Betriebskosten und kaum einnahmen.
Das mit der U2 kann ich bestätigen da ich jeden 2.ten Sonntag von Donaumarina ins Stadtzentrum fahre. Die niedrigste Fahrgastanzahl war: drei Personen!
05.03.2011, 09:15#36
RE: Verlängerung U1
Moin Moin
Mir ist schon klar das ausserhalb der HVZ die Fahrgastzahl etwas schwächelt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass in diesen südlichen Industrievierteln (werden zur Zeit wieder enorm ausgebaut ) viele Menschen arbeiten-siehe die zu überfüllten Zubringerbusse. Dadurch könnte man zum Einen doch einige vom Auto abbringen, zum Anderen die Qualität der Fahrt zur Arbeit verbessern. Längere Intervalle ausserehalb der HVZ leicht möglich. Weiters würde eine Park and Ride Anlage in einem Industrigebiet weniger stören als in einem freien Feld oder Siedlungsgebiet.
Mir ist schon klar das ausserhalb der HVZ die Fahrgastzahl etwas schwächelt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass in diesen südlichen Industrievierteln (werden zur Zeit wieder enorm ausgebaut ) viele Menschen arbeiten-siehe die zu überfüllten Zubringerbusse. Dadurch könnte man zum Einen doch einige vom Auto abbringen, zum Anderen die Qualität der Fahrt zur Arbeit verbessern. Längere Intervalle ausserehalb der HVZ leicht möglich. Weiters würde eine Park and Ride Anlage in einem Industrigebiet weniger stören als in einem freien Feld oder Siedlungsgebiet.