Konkreter Vorschlag "Einstieg vorn"
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06.03.2011, 18:51#21
ZitatOriginal von Dan
In London funktioniert meiner Erfahrung nach (ok, ist auch schon ein paar Jahre her...) das System des vorne einsteigens recht gut und die Verzögerungen halten sich in Grenzen. Allerdings haben diese Busse einen recht breiten Gang von der ersten Türe nach hinten.
Dort kannst du den meisten Buslenkern allerdings hinhalten, was du willst und sie lassen dich mitfahren.
06.03.2011, 18:52#22
Hallo,
Naja, ein Intervall von >10 Minuten wäre sowieso untragbar. Das geht vielleicht an sehr abgelegenen Linien oder "dass man halt hinkommt", aber dass sowas nicht täglich gerne als Stammlinie verwendet wird, ist irgendwie nachvollziehbar.
Aber ich meine, es gibt sicher Linien wo man 1-3 Minute länger machen könnte (z.B: 6 statt 4) wäre auf wenig frewuentierten Linien oder Zeitpunkten/Tagen durchaus vertretbar. Es geht ja nicht darum, 3 Leute herumzukutschieren, sondern annehmbare Intervalle und Auslastung optimal zu vereinen.
ASTAX ist eine gute Idee, aber ich denke, nicht jeder kennt die Funktionsweise bzw .nutzt dieses Angebot. Meiner Meinung nach kann es nicht überall sinnvoll eingesetzt werden.
Aber im großen und Ganzen funktioniert es eh gut. Klar ist man genervt wenn man in der Kälte ewig warten muss.
gehtjanx
Naja, ein Intervall von >10 Minuten wäre sowieso untragbar. Das geht vielleicht an sehr abgelegenen Linien oder "dass man halt hinkommt", aber dass sowas nicht täglich gerne als Stammlinie verwendet wird, ist irgendwie nachvollziehbar.
Aber ich meine, es gibt sicher Linien wo man 1-3 Minute länger machen könnte (z.B: 6 statt 4) wäre auf wenig frewuentierten Linien oder Zeitpunkten/Tagen durchaus vertretbar. Es geht ja nicht darum, 3 Leute herumzukutschieren, sondern annehmbare Intervalle und Auslastung optimal zu vereinen.
ASTAX ist eine gute Idee, aber ich denke, nicht jeder kennt die Funktionsweise bzw .nutzt dieses Angebot. Meiner Meinung nach kann es nicht überall sinnvoll eingesetzt werden.
Aber im großen und Ganzen funktioniert es eh gut. Klar ist man genervt wenn man in der Kälte ewig warten muss.
gehtjanx
06.03.2011, 19:33#23
ZitatOriginal von gehtjanx
ASTAX ist eine gute Idee, aber ich denke, nicht jeder kennt die Funktionsweise bzw .nutzt dieses Angebot.
Manche Leute nutzen das Angebot auch nicht, gerade weil sie die Funktionsweise kennen (Taxi ist mindestens 30 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit zu bestellen)...

Beste Grüße
VT
06.03.2011, 23:38#24
ZitatOriginal von VT 5081
ZitatOriginal von gehtjanx
ASTAX ist eine gute Idee, aber ich denke, nicht jeder kennt die Funktionsweise bzw .nutzt dieses Angebot.
Manche Leute nutzen das Angebot auch nicht, gerade weil sie die Funktionsweise kennen (Taxi ist mindestens 30 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit zu bestellen)...
Beste Grüße
VT
Genau diese Einstellung kann ich bestätigen.
Lieber schau ich einmal auf den Fahrplan (oder schnell via Internet), wann dort ein Bus kommt, als mir irgendeinen 7909 xxxx Code ins Telefon, sofern vorhanden, (und/oder betriebsbereit) zu tippen.
Wenn ich dieses Service regelmäßig statt allerdings spontan benutze, schaut die Sache widerum anders aus, da ich ja bereits im Vorfeld über diesen Zustand bescheid weiß bzw. wissen sollte.
@ Einstieg vorn im Gelenkbus:
In einem solchen wäre diese Maßnahme wohl aufgrund des Fahrzeugeinsatzes in der Tat kontraproduktiv.
07.03.2011, 10:33#25
ZitatOriginal von umweltretter
[Dort kannst du den meisten Buslenkern allerdings hinhalten, was du willst und sie lassen dich mitfahren.
Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht; ich wurde einmal sehr höflich, aber deutlich darauf hingewiesen, dass mein Ticket nicht mehr gültig war, der Busfahrer hat das also durchaus geprüft.
In London verwenden viele Fahrgäste die Oyster-Card, mit der sie beim Ein- und Aussteigen berührungslos ein- und auschecken. Der Fahrer wirft nur einen Blick darauf und siehst sofort: Oyster-Card, OK, näheres Hinschauen erübrigt sich.
Richtig ist, dass die Gänge der Busse dort wesentlich breiter sind als bei uns, d.h., es geht viel schneller ins Businnere. Und wenn es sich einmal doch stauen sollte, macht sich die sprichwörtliche Höflichkeit und Gelassenheit der Briten bemerkbar: Niemand käme dann auf die Idee, zu drängen oder herumzuraunzen. Sehr wohltuend!
07.03.2011, 17:41#26
In London kann man mit der OysterCard auch bei der 2. Türe einsteigen. Wie die Fahrer mitbekommen sollen wenn sich dort wer durchschummelt ist mir aber ein Rätsel.
07.03.2011, 19:48#27
ZitatOriginal von Ferry
.. es geht viel schneller ins Businnere. Und wenn es sich einmal doch stauen sollte, macht sich die sprichwörtliche Höflichkeit und Gelassenheit der Briten bemerkbar:
Genau da läge bei uns der Wurm, weil es da ja hierzulande einen hohen Prozentanteil von Fahrgästen gibt, die glauben, es sei eine Vorschrift, sofort nach dem Einsteigen im Türbereich stehenzubleiben

07.03.2011, 22:02#28
ZitatOriginal von VT 5081
Manche Leute nutzen das Angebot auch nicht, gerade weil sie die Funktionsweise kennen (Taxi ist mindestens 30 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit zu bestellen)...
Immerhin wurde die Frist bei vielen Linien auf 15 Minuten herabgesetzt.
ZitatOriginal von Ferry
Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht; ich wurde einmal sehr höflich, aber deutlich darauf hingewiesen, dass mein Ticket nicht mehr gültig war, der Busfahrer hat das also durchaus geprüft.
In London verwenden viele Fahrgäste die Oyster-Card, mit der sie beim Ein- und Aussteigen berührungslos ein- und auschecken. Der Fahrer wirft nur einen Blick darauf und siehst sofort: Oyster-Card, OK, näheres Hinschauen erübrigt sich.
Bei meinen bisherigen Londonbesuchen war's umgekehrt. Ich hab den Fahrern zwar immer das Ticket hingehalten, kaum einer war aber interessiert, es näher anzuschauen.
08.03.2011, 06:04#29
Also in Eastbourne (1,5 Stunden mit dem Zug von London entfernt) hat man es einfach gemacht. Der Bus hat nur eine Tür. 
Zum Thema Gelenkbus:
Also das kann ich mir irgendwie so vorstellen: Der 1. Fahrgast steigt ein, nimmt sich den ersten Sitzplatz. Der 2. Fahrgast kauft sich einen Fahrschein, worauf der 3. Fahrgast entnervt seine Karte zeigt und von links überholt. Der 4. Fahrgast will nicht weit gehen und bleibt auf Höhe der ersten Achse stehen und denkt sich nichts dabei. Danach kommt eine Gruppe von Schülern, es sind sechs Schüler. Alle wollen zusammen bleiben und nehmen sich die Vierer-Sitze zwischen erster und zweiter Tür. Zwei von denen bleiben im Gang stehen. Der 5. Fahrgast kann nicht mehr vorbei, der 6. ist schon völlig entnervt und beginnt unruhig zu werden. Der 7. Fahrgast kann gerade noch im Bus stehen und weitere 20 Fahrgäste stehen draußen und warten darauf das sie endlich rein können.
Ich tippe mal so eine Situation raubt ca. 5 Minuten. Was meint ihr?

Zum Thema Gelenkbus:
Also das kann ich mir irgendwie so vorstellen: Der 1. Fahrgast steigt ein, nimmt sich den ersten Sitzplatz. Der 2. Fahrgast kauft sich einen Fahrschein, worauf der 3. Fahrgast entnervt seine Karte zeigt und von links überholt. Der 4. Fahrgast will nicht weit gehen und bleibt auf Höhe der ersten Achse stehen und denkt sich nichts dabei. Danach kommt eine Gruppe von Schülern, es sind sechs Schüler. Alle wollen zusammen bleiben und nehmen sich die Vierer-Sitze zwischen erster und zweiter Tür. Zwei von denen bleiben im Gang stehen. Der 5. Fahrgast kann nicht mehr vorbei, der 6. ist schon völlig entnervt und beginnt unruhig zu werden. Der 7. Fahrgast kann gerade noch im Bus stehen und weitere 20 Fahrgäste stehen draußen und warten darauf das sie endlich rein können.
Ich tippe mal so eine Situation raubt ca. 5 Minuten. Was meint ihr?
08.03.2011, 07:47#30
Das könnte man durchaus etwas weiterspinnen:
Der 8. Fahrgast - in einem etwas grell gemusterten Sakko - möchte eine Auskunft:"Entschuldigen Chef, bitte wo Thaliastraße?", darauf der dahinter stehende 9. Fahrgast mit einem grell glitzernden D&G T-Shirt:"Ey gehst Du weiter!"
Der 10 Fahrgast - in einem etwas weniger grell gemusterten Sakko:"Gusch es zwa Flohdackn". Nummer 8 dreht sich zu Nummer 10 um, stellt auch ihm diese Frage - die Fortsetzung ist ja wohl bekannt
Der 8. Fahrgast - in einem etwas grell gemusterten Sakko - möchte eine Auskunft:"Entschuldigen Chef, bitte wo Thaliastraße?", darauf der dahinter stehende 9. Fahrgast mit einem grell glitzernden D&G T-Shirt:"Ey gehst Du weiter!"
Der 10 Fahrgast - in einem etwas weniger grell gemusterten Sakko:"Gusch es zwa Flohdackn". Nummer 8 dreht sich zu Nummer 10 um, stellt auch ihm diese Frage - die Fortsetzung ist ja wohl bekannt

08.03.2011, 13:52#31
Nochmal: Bei Gelenkbuslinien wäre diese Maßnahme sicher keine so gute Idee.
Schließlich werden dort zumeist die Busse eben deshalb eingesetzt, um den Personen schnelleres ein-und aussteigen bzw. ein großzügigeres Platzangebot anbieten zu können.
Schließlich werden dort zumeist die Busse eben deshalb eingesetzt, um den Personen schnelleres ein-und aussteigen bzw. ein großzügigeres Platzangebot anbieten zu können.
08.03.2011, 13:59#32
Das hat es doch alles schon mal gegeben und war (offenbar!) nicht praktikabel. Ich kann mich an die DDH erinnern, da durfte man hinten nicht einsteigen, bei den alten Gelenkbussen war auch vorgeschrieben, wo man einzusteigen hatte, sicher auch bei den Normalbussen (gibts sicher alle noch im Straßenbahnmuseum zu bewundern, die Aufkleber). Da wissen die älteren unter uns aber wahrscheinlich besser Bescheid.
Ich persönlich will mir als zahlender Jahreskartenbesitzer nicht vorschreiben lassen, wie ich in einen Bus einzusteigen habe. Außerdem dauert der Fahrgastwechsel insgesamt länger, auch wenns nur am Wochenende ist. Bitte sich sowas mal am 13A plastisch vorzustellen.
Die Schwarzfahrer soll man bitteschön anders zur Strecke bringen, aber nicht, indem man die zahlenden Gäste schikaniert oder ihnen durch solche Maßnahmen das Nutzen des Beförderungsservices vergällt.
Ich persönlich will mir als zahlender Jahreskartenbesitzer nicht vorschreiben lassen, wie ich in einen Bus einzusteigen habe. Außerdem dauert der Fahrgastwechsel insgesamt länger, auch wenns nur am Wochenende ist. Bitte sich sowas mal am 13A plastisch vorzustellen.
Die Schwarzfahrer soll man bitteschön anders zur Strecke bringen, aber nicht, indem man die zahlenden Gäste schikaniert oder ihnen durch solche Maßnahmen das Nutzen des Beförderungsservices vergällt.
08.03.2011, 14:24#33
@Jahreskarte: Du hast völlig recht! Ursprünglich gab es auf allen Bussen Schaffner und den sogenannten "Fahrgastfluß" - Einstieg hinten, Ticketkontrolle bzw. Entwertung durch den Sitzschaffner, Ausstieg bei allen vorderen Türen. War übrigens auf allen Ein-Richtungs-Wagen der Bim genauso. Schließlich mußte ja bis 1967 jeder Umstieg mit der Mako-Zange am Fahrschein markiert werden.
Mit der Einsparung der Schaffner war vorerst die von mir weiter oben beschriebene Regelung (nur Fahrertür war bei Einmannbetrieb benützbar), später bekamen die Busse auch Entwerter und Türtaster für die hinteren Türen.
Noch länger dauerte es bei der Straßenbahn, wo vorerst sogar die Türtaster für "Fließverkehr" (hinten nur ein-, vorne u. Mitte nur aussteigen), bei Schaffnerbetrieb durfte man dann irgendwann auch vorne einsteigen (bei der C1 war bis zu deren Ende bei der Mitteltür "kein Einstieg" angeschrieben. Allerdings kümmerte sich in den letzten paar Jahren der Schaffner nicht mehr drum, genausowenig wie um die Fahrkarten.
Mit der Einsparung der Schaffner war vorerst die von mir weiter oben beschriebene Regelung (nur Fahrertür war bei Einmannbetrieb benützbar), später bekamen die Busse auch Entwerter und Türtaster für die hinteren Türen.
Noch länger dauerte es bei der Straßenbahn, wo vorerst sogar die Türtaster für "Fließverkehr" (hinten nur ein-, vorne u. Mitte nur aussteigen), bei Schaffnerbetrieb durfte man dann irgendwann auch vorne einsteigen (bei der C1 war bis zu deren Ende bei der Mitteltür "kein Einstieg" angeschrieben. Allerdings kümmerte sich in den letzten paar Jahren der Schaffner nicht mehr drum, genausowenig wie um die Fahrkarten.
08.03.2011, 14:49#34
Ich halte die Regel "Steige im Wiener Stadtverkehr bei der Türe deiner Wahl ein oder aus" für grundvernünftig und einfach. Gegen Schwarzfahrer helfen hohe Strafen und häufige Kontrollen. Wenn ich realistischerweise nur fünf Mal im Jahr kontrolliert werde, kommt mir das "erhöhte Beföderungsentgelt" billiger als eine Jahreskarte - das gehört genauso abgestellt wie die rechtlich bedenklichen Schwerpunktaktionen bei den Bahnsteigzugängen.
EDIT: fehlende Zeichen ergänzt
EDIT: fehlende Zeichen ergänzt
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von schaffnerlos (08.03.2011, 16:40)
08.03.2011, 16:19#35
ZitatOriginal von schaffnerlos
Ich halte die Regel "Steige im Wiener Stadtverkehr bei der Türe deiner Wahl ein oder aus" für grundvernünftig und einfach. Gegen Schwarzfahrer helfen hohe Strafen und häufige Kontrollen. Wenn ich realistischernur fünf Mal im Jahr kontrolliert werde, kommt mir das "erhöhte Beföderungsentgelt" billiger als eine Jahreskarte - das gehört genauso abgestellt wie die rechtlich bedenklichen Schwerpunktaktionen bei den Bahnsteigzugängen.
Die Schwarzfahrer werden erst dann Fahrscheine kaufen wenn man die Strafe auf so 200 € raufsetzt und die Kontrollen massiv verstärkt!
08.03.2011, 18:46#36
Ich fände es sowieso gerechtfertigt, wenn pro Bezirk oder zumindestens pro Betriebsbahnhof/garage oder Expedit je ein Kontrollor-Duo unterwegs wäre und zwar in einem Radldienst und ganztägig. Da würden die Einnahmen ganz schön in die Höhe schnellen und die nächste Tarifanpassung könnte noch ein bißchen verzögert werden.
09.03.2011, 00:41#37
ZitatOriginal von The best is the 21er
ZitatOriginal von schaffnerlos
Ich halte die Regel "Steige im Wiener Stadtverkehr bei der Türe deiner Wahl ein oder aus" für grundvernünftig und einfach. Gegen Schwarzfahrer helfen hohe Strafen und häufige Kontrollen. Wenn ich realistischer nur fünf Mal im Jahr kontrolliert werde, kommt mir das "erhöhte Beföderungsentgelt" billiger als eine Jahreskarte - das gehört genauso abgestellt, wie die rechtlich bedenklichen Schwerpunktaktionen bei den Bahnsteigzugängen.
Die Schwarzfahrer werden erst dann Fahrscheine kaufen, wenn man die Strafe auf so 200 € raufsetzt und die Kontrollen massiv verstärkt!
Mit dem Preis würde sich fast sogar für "Sozial/Mobilpaß"-Besitzer eine Jahreskarte ausgehen.

edit: Fehlerteufelmodus aktiviert
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von wiener1974 (09.03.2011, 00:46)
08.03.2012, 14:46#38
Jetzt im gesamten Netz des HVV:
http://www.hvv.de/aktuelles/neuigkeiten/2012_…nstieg_vorn_2012.php Dieser Link lässt mich als ehemaliger Hamburger geradezu dazu veranlassen, dieses Thema auch für Wien und den VOR zu überdenken.
12.03.2012, 11:03#39
In London verwenden viele Fahrgäste die Oyster-Card, mit der sie beim Ein- und Aussteigen berührungslos ein- und auschecken. Der Fahrer wirft nur einen Blick darauf und siehst sofort: Oyster-Card, OK, näheres Hinschauen erübrigt sich.Es tut mir leid, dich da berichtigen zu müssen, da ich mich mehr oder minder regelmäßig in London aufhalte und selbst über eine Oystercard verfüge. Also: Erstens checkst du nur bei den Schienenverkehrsmitteln (underground, overground, DLR) ein und aus. Bei den Autobuslinien checkst du nur ein, da hier ein flatfare abgebucht wird. Zweitens "wirft der Fahrer keinen Blick" auf die Oystercard (da gibt es nichts zu sehen) sondern du berührst mit der Oystercard kurz ein Lesegerät (wobei du, wenn die card in einem Schutzumschlag steckt, der auch ruhig undurchlässig sein kann, diesen nicht zu öffnen brauchst, das Gerät erkennt die Karte auch durch den Umschlag). Bei den Schienen Öffis gibt es deshalb die Lesegeräte an den Bahnsteigsperren, in den Autobussen neben dem Fahrersitz.
12.03.2012, 11:22#40
Es tut mir leid, dich da berichtigen zu müssen, da ich mich mehr oder minder regelmäßig in London aufhalte und selbst über eine Oystercard verfüge. Also: Erstens checkst du nur bei den Schienenverkehrsmitteln (underground, overground, DLR) ein und aus. Bei den Autobuslinien checkst du nur ein, da hier ein flatfare abgebucht wird.
Ah, da ich bis jetzt immer ohne Oyster-Card unterwegs war, habe ich darauf nicht so geachtet. Eine Fahrt kostet also gleich viel, ob ich jetzt nur eine Station oder die gesamte Strecke befahre?
ZitatZweitens "wirft der Fahrer keinen Blick" auf die Oystercard (da gibt es nichts zu sehen) sondern du berührst mit der Oystercard kurz ein Lesegerät (wobei du, wenn die card in einem Schutzumschlag steckt, der auch ruhig undurchlässig sein kann, diesen nicht zu öffnen brauchst, das Gerät erkennt die Karte auch durch den Umschlag). Bei den Schienen Öffis gibt es deshalb die Lesegeräte an den Bahnsteigsperren, in den Autobussen neben dem Fahrersitz.
Mit der Fahrer wirft einen Blick auf die Oystercard meint ich nur, dass der Fahrer nach einem kurzen Blick erkennt, dass es sich um eine Oystercard handelt und nicht weiter hinsieht - im Unterschied zu einem normalen Fahrausweis, den er sich sehr wohl zeigen lässt (ich wollte einmal, da hinter mir schon ein Gedränge war, nach einem kurzen Hinhalten des Fahrausweises weitergehen, wurde aber vom Fahrer gestoppt, da sich dieser den Fahrausweis genau angesehen hat (wir hatten damals übers Internet noch in Wien Zeitkarten bestellt, und da wollte der Fahrer natürlich sehen, ob die nicht vielleicht schon abgelaufen waren).