Buslenker mit Handy am Steuer (war: Sichtungen Autobus)

35 Beiträge · Seite 2 von 2
06.06.2011, 23:46#21
Meine Meinung zum Thema: Der Bus hat ein Automatikgetriebe, man braucht de facto nur eine Hand zum Führen des Fahrzeugs. Wenn es zähfließender Stop-and-Go-Verkehr ist, und es meinetwegen auch eine etwas wichtigere Diskussion war, dann soll der Fahrer meinetwegen SMS schreiben. Ich kenne es aus meiner Arbeitsstelle ja genauso, da wird auch regelmäßig getratscht und SMS geschrieben, ab und zu auch telefoniert. Und solange es nicht ausufert hat dort im Wesentlichen niemand was dagegen. Und ich denke bei den meisten anderen Betrieben wird das genauso gehandelt, unabhängig von dem, was dort gerade so getan wird. Natürlich ist es beim Bewegen eines Fahrzeugs jeder Art deutlich wichtiger, voll aufmerksam zu sein.
Solange nichts passiert, würde ich sagen, ist doch alles in Ordnung. Und wenn doch, dann hat sowieso der Fahrer die Schuld. Und wer als Fußgänger in eine Blechlawine reinspringt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
06.06.2011, 23:47#22
Zitat
Original von matboy
Nein, das Telefonieren während der Fahrt ist in keinem Fall erlaubt, ist aber leider sowohl bei Bus- als auch Straßenbahnfahrerinnen leider keine Seltenheit mehr. Wenn es sich um ein wirklich wichtiges Telefonat handelt, hätte ich durch Verständnis für einen kurzen (ein- bis zweiminütigen) Aufenthalt in einer Haltestelle.
Was ich aber gar nicht akzeptieren kann, ist das Telefonieren mit Handy am Ohr, womöglich noch in einer Lautstärke, dass der halbe Bus mithören kann.

... Da können aber auch einige Passagiere das Fahrpersonal und auch andere Fahrgäste gewaltig mit mit (un-?) gewollten Mithörgesprächen ablenken bzw. belästigen.
Aber das hatten wir hier auch schon einmal als Thema, mit äußerst verschwommenen Aussagen über das allgemeine Telefonierverhalten in den Öffis.
Wie wichtig auf einmal ein jeder ist :rolleyes:
07.06.2011, 07:32#23
Zitat
Original von ÖBB
Keinen Führerschein besitzen, kein Auto gefahren, nie in die Routine reingekommen, nie im Stau gestanden, nie fadiesiert.
Also.......

Zitat
Original von ÖBB
keine Ahnung haben von was sie da überhaupt reden.


Wenn du mir jetzt noch erklären könntest, worin genau der Fehler in meiner Argumentation liegt (bis auf die Tatsache, dass ich erst 17 bin), wäre ich dir sehr dankbar.

edit: Übrigens existiert inzwischen der L17-Führerschein, also kannst du bei 17-Jährigen sicher nicht automatisch schließen, dass sie keinen Führerschein haben. Ich habe zwar tatsächlich keinen (und habe auch mit 18 nicht vor, einen zu machen), aber das ist nur einmal anzumerken.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von darkweasel (07.06.2011, 07:41)
07.06.2011, 08:36#24
Der Punkt den ÖBB meint ist, dass man als Autofahrer einen ganz anderen Blick auf den Straßenverkehr hat als als Fußgänger, Öffi-Benutzer, etc... Wenn man selbst Auto fährt, versteht man den Punkt dieser Gruppe des Verkehrs viel besser - wie bei jeder anderen auch.


Übrigens: Die Phase mit "Führerschein? Brauch' ich nicht!" hatte ich damals auch! :D
07.06.2011, 08:41#25
Zitat
Original von monolith
Übrigens: Die Phase mit "Führerschein? Brauch' ich nicht!" hatte ich damals auch! :D

Und wann hast ihn dann wirklich gemacht?
07.06.2011, 08:41#26
Mit 18. Hat sich ein bisschen gezogen weil ich 1000 km gemacht habe - das bringt aber wirklich viel, man fährt viel routinierter. Gilt aber auch nicht für alle. ;)
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von monolith (07.06.2011, 08:43)
07.06.2011, 15:30#27
Ich HABE einen Führerschein, seit über 7 Jahren, und würde jeden der während der Fahrt SMS schreibt ohne mit der Wimper zu zucken für komplett übergeschnappt erklären! Im Auto gehört während der Fahrt der Blick auf den Verkehr und abwechselnd das Armaturenbrett, gegebenenfalls noch in den Spiegel, aber nicht über längere Zeit immer wieder auf das Handydisplay, schon gar nicht im Stadtverkehr! SMS-Schreiben erfordert volle Konzentration und die fehlt dann beim Fahren.

Ich bin auch kein sonderlicher Fan vom Telefonieren, weder mit Freisprecheinrichtung noch ohne, ich finde das lenkt deutlich mehr ab als eine Unterhaltung im Auto oder Radiohören.
07.06.2011, 17:59#28
Zitat
Original von WeSt
Ich HABE einen Führerschein, seit über 7 Jahren, und würde jeden der während der Fahrt SMS schreibt ohne mit der Wimper zu zucken für komplett übergeschnappt erklären! Im Auto gehört während der Fahrt der Blick auf den Verkehr und abwechselnd das Armaturenbrett, gegebenenfalls noch in den Spiegel, aber nicht über längere Zeit immer wieder auf das Handydisplay, schon gar nicht im Stadtverkehr! SMS-Schreiben erfordert volle Konzentration und die fehlt dann beim Fahren.

Ich bin auch kein sonderlicher Fan vom Telefonieren, weder mit Freisprecheinrichtung noch ohne, ich finde das lenkt deutlich mehr ab als eine Unterhaltung im Auto oder Radiohören.



Stimmt schon, ich persönlich schreibe nie und telefoniere nur über Lautsprecher, wenn überhaupt. In der Regel hebe ich nicht ab. Aber bei einem geübten Berufsfahrer im dichten Stau kann man das evtl. schon mal verzeihen.
Dass Konversationen über Telefon wesentlich mehr Konzentration fordern als Gespräche im Auto denke ich auch, da die Tonqualität wesentlich schlechter ist und man viel genauer hinhören muss. :lampe:

Radiohören muss nicht unbedingt ablenken, es kann sogar zur Verkehrssicherheit beitragen, weil sich die Fahrer z.B. ein wenig entspannen.
07.06.2011, 23:25#29
Auch wenn ich schon im Februar für die Nicht-Sichtung des Jahres nominiert wurde, und untergegangen ist, zeig ich es nocheinmal 8-)
Sichtungen anderer Art

Er hat während der Fahrt mit dem Smartphone auf Google Maps geschaut und mit einem Fahrgast geplaudert.

Man ist einfach abgelenkt, auch wenn mans nicht glaubt!

edit: noch ein Video gefunden http://www.noob.us/miscellaneous/do-not-text-and-drive/
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von pau (07.06.2011, 23:28)
08.06.2011, 19:26#30
Zitat
Original von monolith
Der Punkt den ÖBB meint ist, dass man als Autofahrer einen ganz anderen Blick auf den Straßenverkehr hat als als Fußgänger, Öffi-Benutzer, etc... Wenn man selbst Auto fährt, versteht man den Punkt dieser Gruppe des Verkehrs viel besser - wie bei jeder anderen auch.
:D


:daumenhoch: :daumenhoch:

Zitat
Original von WeSt
Ich HABE einen Führerschein, seit über 7 Jahren, und würde jeden der während der Fahrt SMS schreibt ohne mit der Wimper zu zucken für komplett übergeschnappt erklären! Im Auto gehört während der Fahrt der Blick auf den Verkehr und abwechselnd das Armaturenbrett, gegebenenfalls noch in den Spiegel, ........


Und du hast ganz sicher noch nie während der Fahrt den Radiosender gewechselt, z.B. wenn auf der Landstraße nichts los war und die Situation es zugelassen hat.

Genau das selbe ist es im übertragenem Sinne mit dem Busfahrer und dem SMS schreiben.
09.06.2011, 08:28#31
Zitat
Original von ÖBB
Und du hast ganz sicher noch nie während der Fahrt den Radiosender gewechselt, z.B. wenn auf der Landstraße nichts los war und die Situation es zugelassen hat.

Genau das selbe ist es im übertragenem Sinne mit dem Busfahrer und dem SMS schreiben.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Einen Radiosender wechseln kann jeder halbwegs geeignete Autolenker auch, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. SMS mit Blick auf die Straße schreiben geht nicht.
09.06.2011, 23:37#32
SMS während des Fahrens zu schreiben ist ein absolutes No-Go, auch im Stop-&-Go-Verkehr. Wer anderer Meinung ist und dies auch praktiziert, hat als Fahrer nichts auf öffentlichen Straßen verloren. X(
10.06.2011, 02:36#33
Es ist ja eh verboten (ganz allgemein) und führt bei den WiLi zum sofortigen Abzug vom Fahrdienst! :daumenhoch:
10.06.2011, 09:03#34
Zitat
Original von benkda01
SMS während des Fahrens zu schreiben ist ein absolutes No-Go, auch im Stop-&-Go-Verkehr. Wer anderer Meinung ist und dies auch praktiziert, hat als Fahrer nichts auf öffentlichen Straßen verloren. X(

Mehr gibt's dazu wirklich nicht zu sagen :daumenhoch:
10.06.2011, 09:18#35
Zitat
Original von hema
Es ist ja eh verboten (ganz allgemein) und führt bei den WiLi zum sofortigen Abzug vom Fahrdienst

... wenn es zufälligerweise ein Vorgesetzter bemerkt. Ansonsten werden solche Beschwerden wohl zwangsweise "im Zweifel für den Angeklagten" im Rundordner zur weiteren Verwendung bereitgestellt.