Zukunftsvision Neue Straßenbahnlinie 8

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23.05.2012, 18:17#21
ad Straßenbahnlinie durch Martin- und Gymnasiumstraße: Ich fürchte, das ist mit den Steigungen nur schwer realisierbar: Die Martinstraße fällt doch recht steil zur Währinger Straße hin ab. Außerdem, und das wiegt wohl schwerer, ist diese Verkehrsader nahezu immer verstopft. Da würden Bim wie etwaiger Bus im Stau stehen; und die Autofahrer hätten das Argument, das an dem Stau sicher nur die "langsame Tram" schuld hat. (Wegen ähnlicher Argumentationen ist ja auch eine Straßenbahn in der Liechtensteinstraße derzeit nicht realisierbar; auch dort herrscht-besonders nachmittags- der absolute Verkehrskollaps).
Steigung: Ich muss gestehen, dass ich keine Daten darüber habe. Rein aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass sie nicht ärger ist als die Johann-Strauß-Gasse durch die der alte 13er mit seinen G Hutscherln auf und ab gerumpelt ist. Vielleicht irre ich mich aber auch. Das mit dem Verkehr stimmt, aber das ist ein sogenannter "Schleichweg" zur Vermeidung des Gürtels, den man schon zugunsten der Anrainer im Bereich Martinstraße unterbinden sollte (schließlich hat man das ja auch mit der Neubaugasse vor der Mariahilfer Straße getan). Bei der relativ breiten Gymnasiumstraße sehe ich das nicht so hart. Aber jetzt eine Frage meinerseits: Woher stammt die Idee einer Straßenbahn durch die Liechtensteinstraße (ich weiß schon, dass da einmal der 40er gefahren ist)? Du hast mich neugierig gemacht. Gruß Öffi Freund :)
22.07.2012, 08:16#22
Mal realistisch: In der Stadtregierung sitzen noch die selben Bonzen wie in den Zeiten, als es noch eine Sowjetunion gab, nur halt mit anderen Gesichtern. Die Stadträtin für "eh alles" Renate Brauner hat unlängst dem ORF gegenüber klar gemacht, wodurch aus ihrer Sicht neue Straßenbahnlinien gerechtfertigt sind: Damit die Leute schneller zur U-Bahn kommen und dieses wunderbare Verkehrsmittel benutzen können. Der Heiligenkult mit der U-Bahn ist also in den vordersten Reihen der Stadtpolitik ungebrochen und verfügt über eine unterbrechungsfreie Tradition.
Damit ist auch klar, dass es aus dieser Sichtweise nur eine Methode der Entlastung der U6 geben kann: Mehr U-Bahnen!
Wenn man es schafft, irgendeine der genannten Ideen (haben alle etwas für sich, vor allem für die Anrainer der durchfahrenen Gebiete) so zu verkaufen, dass man gänzlich ohne den Gedanken der Entlastung der U6 auskommt, dann erst könnte man einmal versuchen, die Idee als eine halbwegs realistische zu verbreiten. Das wiederum würde für die im Ursprungsposting vorgeschlagene Mäanderfahrt (cooles Vokabel übrigens!) sprechen - die wäre dann allerdings wiederum eine sowas von typisch-wienerische Lösung ...
22.07.2012, 12:53#23
Damit ist auch klar, dass es aus dieser Sichtweise nur eine Methode der Entlastung der U6 geben kann: Mehr U-Bahnen!
Der von dir aufgezeigte Politpessimismus mag zum Teil berechtigt sein. Was dann bleibt, ist der hier oben zitierte Satz von dir. Doch was bringt das? Was für eine U-Bahn sollte das sein? Eine parallel zur U6 geführte? Und wo und von wo nach wohin? Also wohl nur eine fiktive. Ich finde es allerdings nicht sehr förderlich, sich aufs Nichtstun zu beschränken ("Geht sowieso nicht, lassen wirs halt!"). Ist nicht gerade konstruktiv. Ich finde es halt noch immer besser, sich schwer realisierbare Ziele zu stecken, als gar keine. Gruß Öffi Freund ;)
22.07.2012, 18:20#24
Die sollten mMn irgendwas in die Sankt Ubahn U6 einbauen, um die Intervalle verdichten zu können. Bei einer Straßenbahn wäre ich allerdings auch nicht abgeneigt. Nur bei einer Führung, phasenweise fast parallel zum zur Bim Nr. 9, bringt das wirklich was?
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 63er (01.05.2013, 14:47)
23.07.2012, 01:12#25
Ich finde es halt noch immer besser, sich schwer realisierbare Ziele zu stecken, als gar keine.

Jo, eh.
Mein Vorschlag wäre da, eine Linie als U-Bahn-Zubringer zu tarnen - wenn die Fahrgäste sie dann statt der U-Bahn benützen, dann kann man halt nichts machen. Da könnte ein Neo-8er vom Friedrich-Engels-Platz [Floridsdorf trau ich mich da eh nicht mehr vorschlagen] über Augasse (fast) bis zur Antonigasse und zum Elterleinplatz und zum Zimmermannplatz fahren (kostet zwei Weichen, wenn ich mich nicht verrechnet habe). Damit das ganze auch Entlastung bringt müsste dann allerdings von Meidling aus ein anderer Neo-8er zum Urban-Loritz-Platz und über die Blindengasse zur Marsanogasse fahren - das kostet allerdings dann mehr als zwei Weichen (und bringt den Overkill für alle 13er-Träume). Die beiden Linien dürfte man natürlich nie in einem Atemzug erwähnen, sonst fällt die Absicht der U-Bahn-Entlastung zu sehr auf.
Aber gut, das sind nur so Ideen, die ausgereift werden müssen. (Ich will ja auch die ganze Zeit aus 5, 6 und 0 eine Bahnhofsringline basteln, gefällt auch niemandem, die Idee, außer mir selbst).
23.07.2012, 01:34#26
Ich will ja auch die ganze Zeit aus 5, 6 und 0 eine Bahnhofsringline basteln, gefällt auch niemandem, die Idee, außer mir selbst


naja, in der heutigen Zeit gewisserweise unnötig. Früher (30er Jahre), als es die Bahnhofsrundlinien gab, bestand auch Bedarf danach: damals gabs West-, FJB-, Nordwest-, Nord-, Ost-, Süd- Bahnhof, und von allen fuhren damals auch noch Fernzüge ab.

Heute? Mittlerweile gibts nur noch zwei Fernbahnhöfe in Wien (HBF in Bau und West) - der FJB soll bald aufgelassen werden (und selbst wenn, ist der Bahnhof quasi tot), der Nordwestbahnhof ist derzeit noch Frachtenzentrum und wird mit Eröffnung des Inzersdorfer Güterterminals auch aufgelassen, der Nordbahnhof verkam zur Haltestelle Praterstern, und auch aus Wien Mitte fahren schon lange keine Fernzüge mehr ab.

Zwischen Wien Nord und Wien HBF hat man die U1, zwischen Wien Mitte und Wien HBF die S-Bahn, zwischen Wien HBF und Wien West den 18er bzw S-Bahn/U6 (Meidling), zwischen Wien West und Wien Nord den 5er bzw. die S-Bahn/U6 (Handelskai).



Wo wir aber gerade beim Thema U-Bahn Entlasten sind: die U3 unter der MaHü hätts auch bitter nötig! Wenn ich da an etliche Einkaufssamstage o.a. denke, wo die U3 die Leut nicht wegbringt..... und dort wär auch die Bim kein Problem, den Autoverkehr will ma ja aus der Hilfa sowieso verbannen, und das Argument mit Fußgängerzone und Tramway ist fad, das gibts und gabs und ist absolut nicht gefährlich. In vielen Städten weltweit gibts Tramway in Fußgeherzone.


Genauso würd ich das auch bei einer ggf. Wiedereinführung der Linie 8 sehen - die Meidlinger Hauptstraße könnte wieder einen 8er vertragen (der Gehweg von der Philadelphiabrücke zur Niederhofstraße ist doch recht lang), die Ullmannstraße wäre dadurch auch wieder besser angebunden.
Einzig: ich würde den neuen 8er mit Vorausblick auf Erschließung des Stadtentwicklungsgebietes Spittelau/FJB-Bahnhof bauen, dh. eine Anpassung der Schleifenanlage Glatzgasse.
23.07.2012, 13:50#27
den Autoverkehr will ma ja aus der Hilfa sowieso verbannen, und das Argument mit Fußgängerzone und Tramway ist fad, das gibts und gabs und ist absolut nicht gefährlich. In vielen Städten weltweit gibts Tramway in Fußgeherzone.


Genauso würd ich das auch bei einer ggf. Wiedereinführung der Linie 8 sehen - die Meidlinger Hauptstraße könnte wieder einen 8er vertragen (der Gehweg von der Philadelphiabrücke zur Niederhofstraße ist doch recht lang), die Ullmannstraße wäre dadurch auch wieder besser angebunden.
Das mit der Mariahilfer Straße ist tot. Vor einigen Wochen habe ich im Radio gehört, dass wegen der vielen Grundstückseinfahrten eine Fußgängerzone unmöglich realisierbar ist. Geblieben ist ein lächerlich kleines Stück (wo genau kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern). Was die Meidlinger Hauptstraße betrifft: Dort fuhr er 8er noch eine Zeit lang, als sie längst Fußgängerzone war. Und es gab keine Schwierigkeiten. Tatsächlich ist es so, dass die BVin jede neue Straßenbahn im Bezirk ablehnt (auch den 15er auf der Wienerbergstraße). In den 70er Jahren war die Meidlinger Hauptstraße im ranking die viertbeste Geschäftsstraße Wiens (hinter der Kärntner-, der Mariahilferstraße und der Fußgängerzone Favoritenstraße), mittlerweile weist sie - was die Geschäfte betrifft - eher Slumcharakter auf. Und die Ullmannstraße ist sowieso tot. Nach Einstellung des 8ers wurde zunächst die Autobuslinie 9A durch die Ullmannstraße zur Längenfeldgasse geführt, aber bald mangels Bedarf eingestellt. :traurig:
23.07.2012, 22:20#28
blöde Idee ... könnte man eigentlich durch Zudeckeln der U4-Trasse zwischen Meidlinger Hauptstraße und Gürtel Platz für eine Straßenbahnlinie schaffen, die dann auf die bestehenden Gleise der Linien 6,18 einbiegt? Im Zusammenhang mit einer Revitalisierung der Meidlinger Hauptstraße könnte sich dann eine Straßenbahnverbindung vom Schediffkaplatz bis zur städtischen Bücherei und vielleicht auch weiter problemlos realisieren lassen.
23.07.2012, 23:42#29
Das mit der Mariahilfer Straße ist tot. Vor einigen Wochen habe ich im Radio gehört, dass wegen der vielen Grundstückseinfahrten eine Fußgängerzone unmöglich realisierbar ist.

Achso? Komisch, wieso gibt es dann auf der Meidlinger Hauptstraße, auf der Favoritenstraße oder auch der Kärntner Straße Hauseinfahrten? Da störts nicht?
Speziell die Favoritenstraße kann man da recht gut vergleichen, von Länge, Geschäften und Querstraßen etwa. Der Viktor-Adler-Markt und das Columbuscenter können trotz Fußgeherzone beliefert werden, die Geschäfterln entlang der Favoritenstraße haben auch noch alle Waren, dh die dürften auch beliefert werden.
Die Leut leben dort auch noch, und kommen auch ohne Auto vor der Tür aus. Der 14A quert die Favoritenstraße in etwa so wie es der 13A bei der MaHü tun würde.
So what?

Is nur Autofahrergequatsche, die armen armen Autofahrer haben Angst, eine weitere Durchzugsstraße an die Fußgänger zu verlieren (was ja an Einkaufssamstagen trotzdem der Fall sein wird,...), aber ich halte es durchaus für möglich, dass man in der Autostadt Wien solche Projekte wegen Hauseinfahrten ! verhindert....

blöde Idee ... könnte man eigentlich durch Zudeckeln der U4-Trasse zwischen Meidlinger Hauptstraße und Gürtel Platz für eine Straßenbahnlinie schaffen, die dann auf die bestehenden Gleise der Linien 6,18 einbiegt? Im Zusammenhang mit einer Revitalisierung der Meidlinger Hauptstraße könnte sich dann eine Straßenbahnverbindung vom Schediffkaplatz bis zur städtischen Bücherei und vielleicht auch weiter problemlos realisieren lassen.


Naja auf der U4-Trasse wird nicht gehen, außer du verschwenkst die Trasse bei jedem Aufnahmegebäude der Stationen (etwa Kettenbrückengasse, Pilgramgasse)
24.07.2012, 11:16#30
Is nur Autofahrergequatsche, die armen armen Autofahrer haben Angst, eine weitere Durchzugsstraße an die Fußgänger zu verlieren (was ja an Einkaufssamstagen trotzdem der Fall sein wird,...), aber ich halte es durchaus für möglich, dass man in der Autostadt Wien solche Projekte wegen Hauseinfahrten ! verhindert....


Zitat von »ziptul« blöde Idee ... könnte man eigentlich durch Zudeckeln der U4-Trasse zwischen Meidlinger Hauptstraße und Gürtel Platz für eine Straßenbahnlinie schaffen, die dann auf die bestehenden Gleise der Linien 6,18 einbiegt? Im Zusammenhang mit einer Revitalisierung der Meidlinger Hauptstraße könnte sich dann eine Straßenbahnverbindung vom Schediffkaplatz bis zur städtischen Bücherei und vielleicht auch weiter problemlos realisieren lassen.


Naja auf der U4-Trasse wird nicht gehen, außer du verschwenkst die Trasse bei jedem Aufnahmegebäude der Stationen (etwa Kettenbrückengasse, Pilgramgasse)
Was das "Autofahrergequatsche" betrifft, gebe ich dir völlig recht: Ein fadenscheiniges Argument um die vorgesehene Fußgängerzone umzubringen. Ich habe nur wiedergegeben, was ich in Radio Wien gehört habe. Was das "naja auf der U4 Trasse wird nicht gehen" betrifft hast du "ziptul" glaube ich missverstanden, da er offensichtlich nur den Bereich zwischen Lobkowitzbrücke und Gürtel meint. ;)
24.07.2012, 14:43#31
Jop, sorry war ein Mißverständnis meinerseits, er meinte die andere Richtung.

Naja: dort ist das selbe Problem mit den Aufgängen der U-Bahn-Station Längenfeldgasse. Entweder du machst eine Überbauung des Wienflusses gleich dazu (um auszuweichen) oder aber über die Verkehrshölle Schönbrunnerstraße und Dunklergasse beim Burgerking vorbei.

Ich hätt noch eine Variante: dem N64 nach. Wenn auf der Route Platz für einen Gelenker ist....

Also, konkret:
Philadelphiabrücke SU - Meidling Hauptstraße U - Längenfeldgasse U - Stiegergasse - Sechshauserstraße - Gumpendorferstraße U - .....

Die Frage ist, in wieweit die Kurve von der Stiegergasse in die Sechshauserstraße straßenbahntauglich wäre.
25.07.2012, 15:10#32
Jop, sorry war ein Mißverständnis meinerseits, er meinte die andere Richtung.
Die Frage ist, in wieweit die Kurve von der Stiegergasse in die Sechshauserstraße straßenbahntauglich wäre.
Zwischen Sechshauserstraße und Ullmannstraße gab es über die Stiegergasse zu 57er-Zeiten eine Gleisverbindung (wenngleich ich nicht weiß, ob in dieser Relation). Somit müsste es sich eigentlich ausgehen.
25.07.2012, 15:14#33
Die Frage ist, in wieweit die Kurve von der Stiegergasse in die Sechshauserstraße straßenbahntauglich wäre.
Ist sie. Denn es hat sie bereits gegeben. Bevor der 8er vom Gürtel in die Ullmannstraße umgelegt wurde, fuhr er über die Sechshauserstraße um bei der Stiegergasse einzubiegen (und sich sofort mittels einer S-Kurve in die Ullmannstraße Richtung Lobkowitzbrücke zu verabschieden). Was die Überplattungen betrifft: Eine Wienflussüberplattung ab der Grünbergstraße bis zum Gürtel wäre kein großer Verlust (nur Steingebilde, keine Grünflächen). Allerdings wäre ich dafür, dort Westein- und Westausfahrt zu führen. Der Autoverkehr würde bei der Ausfahrt von der Linken Wienzeile abrücken, bei der Einfahrt wäre die Schönbrunner Straße endlich vom Durchzugsverkehr befreit und würde Platz für eine Straßenbahnstrecke in beiden Richtungen bieten. Innerhalb des Gürtels müsste dann nur im Abschnitt zwischen Gaudenzdorfer Gürtel und der Redergasse die Rechte Wienzeile ausgebaut bzw. die U4 überplattet werden.
09.12.2012, 11:32#34
Dann könnte man ja auch die Linien 6 und 18 bis zum Westbahnhof kürzen und dafür die Linie 18 bis zum Stadion verlängern.
09.12.2012, 14:03#35
Dann könnte man ja auch die Linien 6 und 18 bis zum Westbahnhof kürzen und dafür die Linie 18 bis zum Stadion verlängern.

Das wäre nicht wirklich eine Verbesserung. Wenn man zum Beispiel vom 5. Bezirk zur Stadthalle oder zum 49er will, müsste man umsteigen (U6 oder 9er) um dann nur eine Station weiterzufahren.
25.04.2013, 09:19#36
Realistisch: Eine Straßenbahnlinie, nennen wir sie mal 8 (also nicht-8), von der Murlingengasse über Wolfganggasse, Gürtel, 9, 42, Marsanogasse, Augasse, Klosterneuburger Straße, Wexstraße nach Floridsdorf würde zwei Weichen kosten und die Wiener Linien vom Problem der U6-Überlastung relativ elegant befreien, könnte als Beschleunigungsmaßnahme für 31 ausgegeben werden, elegant mit der zukünftigen Entwicklung des Nordbahnhofgeländes in Zusammenhang gebracht werden und mit ein paar kurzgeführten Einlagezügen der Linie 5 den 33er ersetzen und ob man 9 dann noch braucht oder durch eine Stichfahrt und neue Endstelle des 42B ersetzen kann, wird man auch sehen. Planungsaufwand gegen Null tendierend, Mehraufwand an Fahrzeugen sehr gering, Nutzen für die Anwohner der Gebiete immens, Intervall muss nicht megamäßig dicht sein ... warum hat man etwas in der Art nicht schon längst gemacht?
30.04.2013, 23:09#37
Und wie genau soll die von dir genannte Route die U6 entlasten?
01.05.2013, 08:30#38
Ja , die Idee ist nicht so schlecht.. nur ist (meiner meinung nach) die Strecke relativ lange ...Was mich am meisten stört ist der "Umweg" über den 9er könnte man da nicht eine Strecke direkt über den Gürtel bauen... ?
01.05.2013, 08:55#39
Ja , die Idee ist nicht so schlecht.. nur ist (meiner meinung nach) die Strecke relativ lange ...Was mich am meisten stört ist der "Umweg" über den 9er könnte man da nicht eine Strecke direkt über den Gürtel bauen... ?

Ja, für die Linie selbst würde es wahrscheinlich schon reichen, wenn man 42, 33 und 30 zu einer Linie verknüpft. Die Idee ist natürlich grundsätzlich nur die zweitbeste, weil sie ausschließlich über die noch bestehenden Gleisstrecken gedacht ist.
Bei einem Gleisbau-Wunschkonzert würde ich mir natürlich wünschen, dass die Linie am Schediffkaplatz startet, wo sie sich die Schleife mit :bim: 15 teilt und ab Urban-Loritz-Platz in einer Art shared space zumindest bis zur Josefstädter Straße den Gürtel entlang fährt und dabei in Fahrtrichtung Norden neben den U-Bahn-Stationen Haltestellen wie Neustiftgasse einhält, in Fahrtrichtung Süden wäre die Märzstraße ein Kandidat. Weiter als Liechtenwerder Platz oder Augasse müsste sie garnicht fahren, weil dann würde ich mir auch noch einen Gleisbogen am Julius-Tandler-Platz wünschen, durch den eine neue Linie (32/33/34/35?) von Strebersdorf (oder von mir aus Stammersdorf) kommend zur Bösendorfer Straße (oder Lothringerstraße) fahren könnte. (Ob man dann den 71er am Ring noch braucht?)

Und wie genau soll die von dir genannte Route die U6 entlasten?

Das wäre eher die Entlastung im Norden, die ja unerwünscht ist. Für den Hauptteil Gürtel würde es wahrscheinlich wenig bis garnichts bringen. Liegt daran, dass das alles nur über bestehende Gleise gedacht war.
02.05.2013, 15:38#40
Genaue Überlegung
Ja , die Idee ist nicht so schlecht.. nur ist (meiner meinung nach) die Strecke relativ lange ...Was mich am meisten stört ist der "Umweg" über den 9er könnte man da nicht eine Strecke direkt über den Gürtel bauen... ?

Ja, für die Linie selbst würde es wahrscheinlich schon reichen, wenn man 42, 33 und 30 zu einer Linie verknüpft. Die Idee ist natürlich grundsätzlich nur die zweitbeste, weil sie ausschließlich über die noch bestehenden Gleisstrecken gedacht ist.
Bei einem Gleisbau-Wunschkonzert würde ich mir natürlich wünschen, dass die Linie am Schediffkaplatz startet, wo sie sich die Schleife mit :bim: 15 teilt und ab Urban-Loritz-Platz in einer Art shared space zumindest bis zur Josefstädter Straße den Gürtel entlang fährt und dabei in Fahrtrichtung Norden neben den U-Bahn-Stationen Haltestellen wie Neustiftgasse einhält, in Fahrtrichtung Süden wäre die Märzstraße ein Kandidat. Weiter als Liechtenwerder Platz oder Augasse müsste sie garnicht fahren, weil dann würde ich mir auch noch einen Gleisbogen am Julius-Tandler-Platz wünschen, durch den eine neue Linie (32/33/34/35?) von Strebersdorf (oder von mir aus Stammersdorf) kommend zur Bösendorfer Straße (oder Lothringerstraße) fahren könnte. (Ob man dann den 71er am Ring noch braucht?)



Aha .. was für Ideen .. Nur
1. Wie eine Schleife am Schedifkaplatz bauen ?
2. Was ist gemeint mit "Kandidat" (für was , Stationen ?)
sonst :daumenhoch:
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