Konkreter Vorschlag Verlängerung Linie 31 zum Karlsplatz

21 Beiträge · Seite 2 von 2
21.04.2013, 21:23#21
und irgendwann fährt er bis nach Wolkersdorf.

Der 71er kommt wirklich nur zum Umdrehen bis zur Börse und mehr Straßenbahnen braucht dieser Ringabschnitt wirklich nicht mehr. Auf der anderen Seite würde ich schon ein bisschen daran zweifeln, ob der Bedarf anhand der aktuellen Nutzung der Linien tatsächlich gut abschätzbar ist - ich habe eher den Verdacht, dass die Straßenbahnanbindungen dort nach wie vor so unattraktiv sind, dass schon alleine deshalb keine Straßenbahn stark ausgelastet ist. Daher finde ich die Idee der Einbindung des 31ers nicht schlecht. Sinnvoll wird es zwar wahrscheinlich nur bis zum Stubentor sein, aber da man dort nicht umdrehen kann ...
Mit der Verlängerung zum Schwedenplatz gewinnt man nur einen Anschluss zu U1 und 2A, angesichts der Verknüpfung mit U4 und U2 am Schottenring stelle ich mir vor, dass die Relationen die dadurch dazugewonnen werden sehr wenige sind (Gaußplatz - Taubstummengasse oder so).
Liniennetz in der Brigittenau überhaupt reformieren

Das wäre natürlich ohnehin dringend notwendig, obwohl der Eindruck aus der Entfernung besteht, dass der 5B schon ein bisschen etwas gebracht hat. Das wäre aber eher ein Argument für als gegen die Rückkehr des 31ers auf seine Stammstrecke, wie von dir vorgeschlagen.
Den 33er über die obere Augartenstraße finde ich gut (der Lückenschluss ist kurz und kostet nicht die Welt).

Grundsätzlich ja, allerdings ... in einem Thread, wo darüber gesprochen wird, dass eine Linie am Schottenring mit Anschluss zu einer anderen Straßenbahnlinie, einer Buslinie und zwei U-Bahn-Linien "verendet" als wäre das die tiefste Pampa, wie kann man da ernsthaft von Reform des Liniennetzes sprechen und eine Linie mit Endstation Friedrich-Engels-Platz vorschlagen?
Ich würde deinen Vorschlag 32 nennen und zumindest zur Gerasdorfer Straße führen, wobei Strebersdorf natürlich auch ein nettes Ziel wäre. Ein Gleiskörper auf der Oberen Augartenstraße ist natürlich auch eine blendende Idee, bis der besteht kann man ja immer noch den Schwenk über den Schottenring machen. Der 5B müsste deshalb nicht gleich sterben sondern könnte das Nordbahnhofgelände mit Am Tabor - Heinestraße - Praterstern verbinden. Der 33er würde dann die selbe Funktion behalten wie bisher, aber in Intervallabstimmung mit dem 32er die Klosterneuburger Straße bedienen. Was jetzt noch fehlt ist ein halber Kilometer Gleiskörper auf der oberen Augartenstraße, ein Argument, warum der 33er auch über die Brücke muss und eine sinnvolle Verknüpfung von 37A und 5B am östlichen Ende.