Konkreter Vorschlag e-ticketing
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20.05.2013, 02:53#21
... vor geraumer Zeit gab es bereits einen thread dazu. die WL betreiben laut einem Bericht in der FUZO ein Projekt in dem gerade ein neues elektronisches Ticketsystem ausgearbeitet wird.
Wann kommt bei den WL bzw. VOR das e-ticket? Langsam wird die Zeit reif für neue Fahrausweise, die am Stand der Technik und auch wesentlich kundenfreundlicher sind.
siehe:
[PM] futurezone.at: Neue Funkkarte für Wiener Öffis in Planung
In der obigen Diskussion wurde die technische Lösung eines e-tickets im (funk)Chipformat automatisch mit einer Reform des Tarifmodells verknüpft. Für mich handelt es sich dabei allerdings um zwei paar Schuhe! Nur weil auf ein anderes Fahrkartenformat umgestellt wird, so muss sich nicht gleich automatisch das ganze Tarifsystem ändern. Genauso wenig ändert sich dabei auch irgendetwas am offenen, barrierefreien Zugang ohne Drehkreuz, wie es die Wiener und Wienerinnen gewohnt sind. Irgendwelche "Lese-/Registriergeräte" in Türen zu montieren ist daher ebenso wenig notwendig!
Durch ein e-ticket im (funk)Chipformat ändert sich für den (Jahreskarten)Kunden im Grunde so gut wie gar nichts! Wenn die Karte gültig ist, dann ist sie es auch - da benötigt es weder ein lästiges stempeln an irgendeinem Terminal, noch irgendein zusätzliches Aufladen! Nur im Falle einer stichprobenartigen Fahrscheinkontrolle durch einen Kontrolleur muss man die Karte gegen ein mobiles Lesegerät halten damit die Gültigkeit des Tickets bescheinigt wird. Anstatt eines altbewährten Fahrkartenzwickers mit Tinte, setzt man eben einfach auf ein digitales System via Funkterminal.
Der Mehraufwand hält sich also in Grenzen, denn die alten Ticket Automaten und Fahrscheinentwerter müssen sowieso irgendwann einmal ausgemustert werden. Auch optisch würde sich nicht allzu viel ändern. Anstelle eines Schlitzes in der Mitte werden die Fahrkartenentwerter einfach einen runden Teller aufweisen, der entweder seitlich vertikal oder oben horizontal angebracht ist. Nur Fahrgäste ohne Jahreskarte müssen sich anstelle eines Streifenfahrscheins eine wiederaufladbare RFID (Funkt)Chipkarte zulegen und diese über das Internet (z.B. Paypal) oder an einem Terminal aufladen, um diese am modifizierten Fahrkartenentwerter einzulösen bzw. dagegenzuhalten. Falls nicht genug Guthaben auf der Karten oben ist, dann blickt der Automat rot. Wenn alles passt dann blickt er eben grün. Also im Grunde ist es das selbe Prozedere wie mit einem Streifenticket, nur halt in der digitalen Variante.
Ergo muss sich durch die Implementierung des RFID Modells am System in der Kernzone 100 eigentlich recht wenig ändern.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von john_malkovich (20.05.2013, 03:04)
04.05.2016, 23:06#22
In Deutschland ging der BigBrotherAward 2016 in der Kategorie Technik an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wegen deren kontaktloser Chipkarte, auch „(((eTicket“ genannt.
Details und Hintergründe hier:
https://bigbrotherawards.de/2016/technik-berliner-verkehrsbetriebe-bvg
Details und Hintergründe hier:
https://bigbrotherawards.de/2016/technik-berliner-verkehrsbetriebe-bvg