Gebrochener Preis

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17.01.2014, 20:48#1
abgesehen von den Tankstellen, und da verstehe ich es nicht und würde es, wenn ich etwas zu sagen hätte, auch sofort ändern

Ganz einfach: Wenn der Benzinpreis 1,002 Euro pro Liter ist (keine Ahnung, ob das ein realistischer Preis ist, betrifft mich nicht), und du kaufst drei Liter, dann bist du bei 3,006, was dann gerundet schon 3,01, also ein Cent mehr, ist. Das summiert sich mit der Zeit für die Tankstellenbetreiber wohl, wenn viele Leute viel Benzin kaufen.

In Tschechien gibt es auch keine Hellermünzen, aber trotzdem manchmal Preise, die in Bruchteilen einer Krone angegeben sind, aus demselben Grund.
17.01.2014, 21:24#2
Man könnte ja z.B. bei div. Waren die Preise aufrunden, statt € 0,99 gleich € 1, dann würde man sich die lästigen cent ersparen! Ich zahle aus dem Grund eigentlich nur mit Bankomatkarte, denn die lästigen Münzen gehen mir wirklich auf die Nerven. Die Waren werden ja sowieso immer teurer, da wäre die Erhöhung um den 1 cent auch schon egal.
Für viele Leute sind diese ,99 Preise psychologisch besser, denn für viele wirkt der Preis dann billiger als wenn eine runde Summe dort steht, aber ich glaub auch die werden sich daran gewöhnen!
17.01.2014, 23:06#3
aber ich glaub auch die werden sich daran gewöhnen!

Ja, aber die Händler nicht, die davon profitieren, dass 39,99 als "ungefähr 30 Euro" wahrgenommen werden (ich erwische mich ja sogar selbst dabei).
18.01.2014, 02:30#4
Ich hab mal psychologische Studien zur "magischen 9" des Handels gelesen - alles Quacksalberei, in Wirklichkeit.
Aber was die Zehntel-Cent betrifft, bei einem 60-Liter-Tank macht ein Zehntel Cent dann 6 Cent aus, Pendler oder so, die drei Mal im Monat tanken kommen dann schon auf 2-3 Euro im Jahr. Und bei einem Benzinpreis von ca. 1,30 Euro kannst du für einen halben Cent pro Liter schon einen Umweg von 5-6 km (hin und zurück) in Kauf nehmen.
Meiner Meinung nach ist der Euro im Hinblick auf die kleinste Einheit überdimensioniert, im Vergleich zur alten Währung 14 Groschen sind relativ viel, und je knapper kalkuliert werden muss, umso länger dauert es bis die kleinste Einheit klein genug ist.
18.01.2014, 15:35#5
Ich hab mal psychologische Studien zur "magischen 9" des Handels gelesen - alles Quacksalberei, in Wirklichkeit.
Aber was die Zehntel-Cent betrifft, bei einem 60-Liter-Tank macht ein Zehntel Cent dann 6 Cent aus, Pendler oder so, die drei Mal im Monat tanken kommen dann schon auf 2-3 Euro im Jahr. Und bei einem Benzinpreis von ca. 1,30 Euro kannst du für einen halben Cent pro Liter schon einen Umweg von 5-6 km (hin und zurück) in Kauf nehmen.
Meiner Meinung nach ist der Euro im Hinblick auf die kleinste Einheit überdimensioniert, im Vergleich zur alten Währung 14 Groschen sind relativ viel, und je knapper kalkuliert werden muss, umso länger dauert es bis die kleinste Einheit klein genug ist.
Da siehst du den ganzen Euro-Scheiß auf einen Blick. Psychologisch verwendet ein Großteil der Leute einen 100€ Schein wie früher einen 100ATS Schein. Dass das 1.376,03 ATS sind, geht am Hirn vorbei. Dazu kommt der politische Betrug mit der Inflation: Der maßgebliche Warenkorb enthält EDV-Geräte, Flachbildfernseher etc. also "Gegenstände des täglichen Bedarfs". Leider kann man mit ihnen weder heizen, die Miete bezahlen oder sie gar essen. Würdest du eine Inflation nur aus einem Warenkorb des täglichen Bedarfs zum leben berechnen, hätten wir eine Inflation von weit mehr als 10%. Warum wohl werden die Schuldnerberatungen überlaufen, bzw. haben private Kredithaie private "Schuldnerberatungen" eröffnet, die die Leute endgültig ins Abseits treiben? Warum gibt es zwischen immer reicheren Spekulanten und immer ärmeren Bürgen bald so gut wie gar nichts mehr? Feine Zeiten haben wir. Sozial gesehen zurück in die Gründerzeit. Aber alles klarerweise ohne "wenn und aber". Wenn ich als Beispiel für die "Vorteile" der EU folgendes zitieren dard: Wir verbieten die alten Fieberthermometer, weil da ist ein bisschen Quecksilber drin und wenn da eins runter fällt: "o jeh!". Dafür verbieten wir die Glühbirnen und führen die Quecksilbergefüllten Energiesparlampen ein (die Konzerne jubeln). Wenn da eine runterfällt und zerbricht, gibt es niedliche Quecksilberdämpfe. Außerdem verdient man wegen des höheren Preises besser dran und die Aussage, dass ihre Lebensdauer dafür größer ist als die einer Glühbirne ist eine Lüge (laut ARD Untersuchung vor einigen Monaten). Es lebe die EU und ihre künstlich beatmete Totgeburt namens Euro!
19.01.2014, 15:52#6
Wenn ich als Beispiel für die "Vorteile" der EU folgendes zitieren dard: Wir verbieten die alten Fieberthermometer, weil da ist ein bisschen Quecksilber drin und wenn da eins runter fällt: "o jeh!". Dafür verbieten wir die Glühbirnen und führen die Quecksilbergefüllten Energiesparlampen ein (die Konzerne jubeln). Wenn da eine runterfällt und zerbricht, gibt es niedliche Quecksilberdämpfe.

Energiesparlampen waren ohnehin nur eine (unglückliche) Zwischenlösung, die (quecksilberfreien) LEDs setzen sich jetzt eh endlich durch. Solche Maßnahmen werden übrigens nicht alleine "von der bösen EU" umgesetzt, sondern vom Rat, in dem die entsprechenden Minister der einzelnen Nationalstaaten sitzen und vom EU-Parlament, das von der Bevölkerung gewählt wird. :achtung: :lampe: Und grundlegende Errungenschaften, die durch die EU möglich wurden, wie etwa Reisefreiheit, eine einheitliche Währung, etc. möchte ich jedenfalls nicht mehr missen.
19.01.2014, 17:29#7
Energiesparlampen waren ohnehin nur eine (unglückliche) Zwischenlösung, die (quecksilberfreien) LEDs setzen sich jetzt eh endlich durch. Solche Maßnahmen werden übrigens nicht alleine "von der bösen EU" umgesetzt, sondern vom Rat, in dem die entsprechenden Minister der einzelnen Nationalstaaten sitzen und vom EU-Parlament, das von der Bevölkerung gewählt wird. Und grundlegende Errungenschaften, die durch die EU möglich wurden, wie etwa Reisefreiheit, eine einheitliche Währung, etc. möchte ich jedenfalls nicht mehr missen.
Ja, und die Leute, die sich die "unglückliche Zwischenlösung" einreden haben lassen, stehen jetzt mit dem Sondermüll da. Und der "Rat" und das "EU Parlament" sind deiner Meinung nach nicht zur EU gehörig? Die Reisefreiheit lasse ich mir ja noch einreden obwohl es mich in den letzen 50 Jahren nicht gestört hat, an Grenzen meinen Pass vorzuweisen (und ich das auch noch heute teilweise im EU Raum machen muss bei Staaten, die Schengen nicht unterzeichnet haben (z.B. GB, Dänemark)). Und auch der Geldwechsel hat mich nicht so sehr gestört wie die Tatsache eine künstliche Währung zu schaffen, die für wirtschadtlich völlig verschiedene Staaten als Einheit ungeeignet ist (oder was haben z.B. Deutschland und Griechenland in der Wirtschaft gemeinsam?) Und das stammt nicht von mir, sondern von verschiedenen Wirtschaftsfachleuten die immer davor gewarnt haben, die unterschiedlichsten Staaten mit einer Einheitswährung zu beglücken bevor man ein einheitliches Wirtschaftssystem in Europa hat. Wohin das führt, haben wir ja mit diversen "Rettungsschirmen" und anderen Zauberkunststückchen hinlänglich erlebt und werden da noch unsere blauen Wunder erleben. Und "einheitlich" ist gar nichts: Wenn ich in die tschechische Republik oder nach GB fahre, was ich beides öfters tue, muss ich in Kronen und Pfund zahlen. Wenn du die kleine Bequemlichkeit des Grenzübertritts oder des nicht Geld umwechselns als wichtiger empfindest als den ganzen Unfug der uns durch die so genannte "freie Wirtschaft" (die in Wahrheit nichts anderes ist als ein Kniefall vor den multinationalen Konzernen mit ihrer Globalisierung) entsteht, so tust du mir leid. Du scheinst grenzenlos naiv zu sein. Und gerade du als offensichtlich "Grüner" solltest einmal über jene Dinge nachdenken, die uns da noch in nächster Zeit aus Brüssel drohen. Stichwort: Zerstörung der Artenvielfalt, Gentechnik-Zulassungszwang und ähnlicher Scheiß. Und wenn du mir nicht glaubst so empfehle ich dir, einmal bei "Global 2000" nachzulesen. Gruß Öffi Freund :daumenrunter:
20.01.2014, 17:45#8
Und der "Rat" und das "EU Parlament" sind deiner Meinung nach nicht zur EU gehörig?
Freilich sind sie das, aber dennoch sind sie Vertreter der Nationalstaaten, die direkt oder indirekt von der Bevölkerung gewählt wurden.

Zitat
Und "einheitlich" ist gar nichts: Wenn ich in die tschechische Republik oder nach GB fahre, was ich beides öfters tue, muss ich in Kronen und Pfund zahlen.
Es sind immerhin 18 (bzw. inkl. assoziierten und passiven Nutzern sogar 24) Staaten, in denen man damit zahlen kann.

Zitat
Stichwort: Zerstörung der Artenvielfalt, Gentechnik-Zulassungszwang und ähnlicher Scheiß.
Wie gesagt, man bekommt die Politik, die die EU-Bevölkerung gewählt hat. Die Unzufriedenheit mit derzeitigen EU-Politikern ist für mich kein Grund, generell gegen die EU generell zu sein.
20.01.2014, 18:37#9
Freilich sind sie das, aber dennoch sind sie Vertreter der Nationalstaaten, die direkt oder indirekt von der Bevölkerung gewählt wurden.
Könntest du das "direkt oder indirekt" erläutern? Und welchen Nutzen bringt das? Das was du hier von dir gibst, sind nichts anderes als leere Worthülsen. Die Realität sieht, wenn du die entstehenden Verordnungen und Gesetze genau betrachtest, anders aus: Die Folge von Lobbyismus gepaart mit Korruption. Und wer sind die Abgeordneten im EU Parlament? Abgehalfterte Politiker, die aus dem eigenen Land "hinaus gelobt" wurden. Beispiel Swoboda (den ich persönlich kannte): Stadtrat ohne Effizienz (vorher SPÖ Chef Meidling) und ab nach Brüssel (Pensionsberechtigung ab 50 Jahren (!!!))

Wie gesagt, man bekommt die Politik, die die EU-Bevölkerung gewählt hat. Die Unzufriedenheit mit derzeitigen EU-Politikern ist für mich kein Grund, generell gegen die EU generell zu sein.

So lange solche Leute im EU Parlament sitzen, brauchen wir über Wahlen gar nicht zu reden, da wir ja nicht die Abgeordneten und ein (eventuell vorhandenes) geistiges Potenzial wählen, sondern wieder nur eine Partei, die dann macht und im Parlament anordnet, was ihr gerade gefällt. Wir bekommen nicht, was "die EU Bevölkerung gewählt hat", sondern was den Abstimmungslemmingen von ihren Klubs vorgeschrieben wird. Das ist nicht Demokratie, sondern Plutokratie (Herrschaft des Geldes). Und was mir auffällt: Du bezeichnest dich als "Umweltretter", aber zu den bestehenden und geplanten Verordnungen gegen die Umwelt (siehe mein posting zuvor) fällt dir offensichtlich nichts ein. Da ist "grün" wohl auch nur ein Lippenbekenntnis. Und zur Ergänzung: Bei der seinerzeitigen Volksabstimmung über den Beitritt habe ich mit "ja" gestimmt, da ich mich von Idealen (friedliche Völker) einlullen habe lassen ohne auf die aufgetischten Lügen unserer Politiker zu achten. Ach was gab es da wohl für tolle Ankündigungen: Abgesehen vom übrig bleibenden Tausender der Frau Ederer bis zur Warnung, die Schweiz werde vor die Hunde gehen, wenn sie nicht beitrete. Na und ist die Schweiz heute schon am Abstieg zu einem "Dritte-Welt-Land"? Und dass es auch anders geht als bei unseren "ohne wenn und aber" Schwanzeinkneifern, hat uns das kleine Dänemark gezeigt: Die haben die Zähne gezeigt und durchgesetzt, was sie wollten (kein Schengen, kein Maastricht). Ich erinnere mich noch an das Aufheulen unserer Marionettenpolitiker: "Die werden schon sehen: Ausgeschlossen werden sie werden". Und was ist geschehen? Gar nichts. Und GB überlegt sich jetzt, dem maroden Schuldenverein den Rücken zu kehren, während F und D machen was sie wollen und sich ohne Folgen für sie einen Dreck um Maastricht scheren.

Gruß Öffi Freund
20.01.2014, 20:00#10
In Deutschland ist es auch nicht anders mit dem Abstellgleis für unbeliebte oder unfähige Polit-Marionetten.

Normalerweise versteht man bei ungeliebten Beamten ja unter "wegloben", dass sie vielleicht noch mit einem Aufstieg in der Besoldungsklasse auf eine Position verschoben werden, auf der sie möglichst wenig Schaden anrichten können. Das Dumme an der Geschichte ist nur, dass die nach Brüssel weggelobten Politiker dort eher mehr Schaden anrichten (können), als im eigenen Land. Und as auch für das eigene Land.

Probleme sind aber nicht nur D und F. Was ist denn mit dem chronisch wirtschaftlich kaputten Gründungsmitglied der ursprünglichen EWG? In Italien klappt doch garnichts, außer der Korruption und der organisierten Kriminalität. Und in der Umsetzung von Gemeinschaftsbeschlüssen und der Vereinheitlichung der gesetzlichen Rahmenbedingungen im nicht-wirtschaftlichen Bereich sind die Italiener weiter von den übrigen "alten" fünf EU / EWG-Ländern entfernt als die Rumänen!
21.01.2014, 18:52#11
Freilich sind sie das, aber dennoch sind sie Vertreter der Nationalstaaten, die direkt oder indirekt von der Bevölkerung gewählt wurden.
Könntest du das "direkt oder indirekt" erläutern? Und welchen Nutzen bringt das? Das was du hier von dir gibst, sind nichts anderes als leere Worthülsen.
Das Parlament wird gewählt, mittels Vorzugsstimmen können auch Personen vorgereiht werden. Die Minister im Rat stammen ebenso aus den einzelnenen Nationalstaaten - also aus demokratisch legitmierten Regierungen.

Zitat
Die Realität sieht, wenn du die entstehenden Verordnungen und Gesetze genau betrachtest, anders aus: Die Folge von Lobbyismus gepaart mit Korruption. Und wer sind die Abgeordneten im EU Parlament? Abgehalfterte Politiker, die aus dem eigenen Land "hinaus gelobt" wurden. (...) So lange solche Leute im EU Parlament sitzen, brauchen wir über Wahlen gar nicht zu reden, da wir ja nicht die Abgeordneten und ein (eventuell vorhandenes) geistiges Potenzial wählen, sondern wieder nur eine Partei, die dann macht und im Parlament anordnet, was ihr gerade gefällt. Wir bekommen nicht, was "die EU Bevölkerung gewählt hat", sondern was den Abstimmungslemmingen von ihren Klubs vorgeschrieben wird. Das ist nicht Demokratie, sondern Plutokratie (Herrschaft des Geldes).
Alles schöne Verallgemeinerungen. Es gibt auch (ohne jetzt Namen zu nennen oder Werbung für irgendwen zu machen) genügend engagierte Abgeordnete, aus unterschiedlichen Parteien. Wählen muss man sie halt bzw. sich mit der Thematik auseinandersetzen. In die Welt rufen, wie korrupt alle doch sind, ist natürlich auch eine Möglichkeit, das wird aber noch weniger bewirken.

Zitat
aber zu den bestehenden und geplanten Verordnungen gegen die Umwelt (siehe mein posting zuvor) fällt dir offensichtlich nichts ein.
Doch, genau darauf war meine Antwort ja bezogen. Wählt man Parteien ins EU-Parlament bzw. amtieren dort Minister von Parteien, denen Umwelt oder auch andere Themen ziemlich egal sind, wird natürlich auch eine entsprechende Politik betrieben werden.
23.01.2014, 10:01#12
Alles schöne Verallgemeinerungen. Es gibt auch (ohne jetzt Namen zu nennen oder Werbung für irgendwen zu machen) genügend engagierte Abgeordnete, aus unterschiedlichen Parteien. Wählen muss man sie halt bzw. sich mit der Thematik auseinandersetzen. In die Welt rufen, wie korrupt alle doch sind, ist natürlich auch eine Möglichkeit, das wird aber noch weniger bewirken.
Erstens habe ich nicht von Allen gesprochen. Und zweitens ist deine Aussage, dass es genügend engagierte Abgeordnete gibt, genau so eine Verallgemeinerung, da du weder eine bestimmte Anzahl noch irgendwelche Namen nennst. So lassen sich Behauptungen leicht aufstellen, da unbeweisbar. Und wenn du von "noch weniger bewirken" sprichst, zeigt das eigentlich, dass derzeit ohnedies nichts bewirkt wird.

Doch, genau darauf war meine Antwort ja bezogen. Wählt man Parteien ins EU-Parlament bzw. amtieren dort Minister von Parteien, denen Umwelt oder auch andere Themen ziemlich egal sind, wird natürlich auch eine entsprechende Politik betrieben werden.
Und wie willst du das Wahlverhalten von von Herrn und Frau "Einheitsbürger" beeinflussen? Mit Plakaten mit mehr oder minder unbekannten Gesichtern, die ihr Zahnpastalächeln aufgesetzt haben? Und von denen kein Mensch die ganze Legislaturperiode auch nur irgend was davon hört, was sie "bewirken" oder "nicht bewirken"? Dein Idealismus in allen Ehren (und das meine ich nicht spöttisch, denn wie ich jung war, hatte ich auch einen solchen, das Leben hat mich in der Praxis anders belehrt), aber mit Idealismus kommst du heute nicht mehr sehr weit. Was du hier schilderst (oder anstrebst) ist ein in der Realität nicht zu erreichender Sollzustand. Der Lobbyismus und die globalisierte Superwirtschaft sind eben stärker und ihre Ziele ganz andere als Positives für die Menschheit zu bewirken. Die wird - entsprechend der Weisheit der alten Römer "panem et circenses" - ruhig gestellt, wobei "Brot und Spiele" heute sich in Wiener Schnitzel, Bier und Fußball, sowie kleinen Nettigkeiten, wie die von dir angesprochenen Reiseerleichterungen, darstellen, die der Wirtschaft nicht weh tun (höchstens den Kupferkabeln der ÖBB, die vor der Grenzöffnung Niemand gestohlen hat). PS: Gerade gestern im Radio gehört: Die EU will nun Beschlüsse zur Energie fassen, die im Endeffekt der Atomlobby zu gute kommen. Na bravo!