2014-02-15, 1730: "Kranensee - Ein Ballett der Kräne in der Seestadt"

17 Beiträge
23.01.2014, 18:07#1
Eine Anreise per "Geister-U-Bahn" wird wärmstens empfohlen:

AVISO: Kranensee. Ein Ballett der Kräne in der Seestadt am 15.02.2014, 17.30 Uhr
Ein Licht- und Musikfeuerwerk, das die Seestadt zur Bühne und einem Erlebnisort der besonderen Art macht.


BildMit rund 40 Kränen erreicht aspern Die Seestadt Wiens als eine der größten Baustellen Österreichs ihre maximale Ausdehnung. Für eine Momentaufnahme der besonderen Art werden modernste Licht- und Projektionstechnik die atemberaubende Szenerie in der Seestadt am 15. Februar 2014 in ganz neuem Licht erscheinen lassen.

Eigens komponierte Musik wird die rund 30-minütige Choreographie begleiten: Das Publikum taucht in eine andere Welt und nimmt Bilder mit, die nur jetzt erlebt werden können und lange unvergessen bleiben.

Interessierten wird empfohlen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Seestadt zu kommen. Am Veranstaltungsgelände gibt es keine Parkplätze. Für die Anfahrt mit dem Auto bieten die Park + Ride-Anlage Donaustadtbrücke und die Garage Aspernstraße entsprechende Parkmöglichkeiten. Von hier geht es dann bequem und barrierefrei mit der U2 in die Seestadt.
  • Bitte merken Sie sich vor:
    Datum: Samstag, 15. Februar 2014
    Uhrzeit: 17.30
    Ort: aspern Die Seestadt Wiens. U2-Station Seestadt - Ausgang Seestadtstraße.
[...]

Beste Grüße
VT
15.02.2014, 21:09#2
War dort und mir hats gefallen. Vor allem musikalisch. :) Es waren ca. 10.000 Besucher dort. Hätte nicht gedacht, dass es so einen Anklang finden würde.

Ich hätte mir allerdings erwartet, dass man bei einem solchen Ereignis, auch draußen in der Seestadt, die Intervalle DEUTLICH mehr verstärkt (die Busse ab Seestadt z.B. sind im normalen Samstagsintervall gefahren... Dadurch wars bei der an- und Abreise etwas chaotisch.
15.02.2014, 21:48#3
Dadurch wars bei der an- und Abreise etwas chaotisch.

Besonders die Anreise war chaotisch, da die Züge spätestens ab dem Praterstern voll waren und in den nachfolgenden Stationen der Zustieg so gut wie nicht mehr möglich war. Bei der Rückfahrt sorgten wenigstens die zahlreichen Gelbjacken für eine halbwegs reibungslose Abwicklung auch wenn es über eine Stunde gedauert hat bis die Züge nicht mehr gestopft voll waren.

Es hat mich überrascht wie viele mit dem Auto hingekommen sind - da gab es einige Zeit lang einen Stau von der Bundesstraße bis zur U-Bahn-Station. 8o
15.02.2014, 22:25#4
So kann man natürlich auch beweisen, dass eine U-Bahn ins nichts notwendig ist. :D
15.02.2014, 23:08#5



Besonders die Anreise war chaotisch, da die Züge spätestens ab dem Praterstern voll waren und in den nachfolgenden Stationen der Zustieg so gut wie nicht mehr möglich war. Bei der Rückfahrt sorgten wenigstens die zahlreichen Gelbjacken für eine halbwegs reibungslose Abwicklung auch wenn es über eine Stunde gedauert hat bis die Züge nicht mehr gestopft voll waren.

Bei meiner Hinfahrt (ca. 17:00 ab Schottenring) wars bereits bei meinem Einstieg voll.
16.02.2014, 10:17#6
Ich war auch dort. So gegen 17:20 stand ich bei der Hausfeldstraße. Ein 12 Minuten Intervall. Der Bahnsteig war zum bersten voll, und der Zug der kam auch. Irgendeiner von der U-Bahnaufsicht funkte die Seestadt an, die einen U11 einschoben. NUR EINEN!. Der wendete bei der Aspernstraße, und war bis zur Hausfeldstraße schon übervoll. Ich passte noch rein, aber dann war Schluss. Zu spät kam ich nicht, da das richtige Spektakel erst um ~18:00 begann. Vorher "laberten" noch Hr. Scheed und Konsorten, wie toll nicht der 22. Bezirk sei.

Die Abreise war mindestens genauso mühsam. Beim Eingang war nur eine Tür offen, auf die von allen Seiten die Leute einstürmten. Da hätten so Gitter und Teiler wie bei Events beim Stadion oder der Krieau sicher helfen können. Immerhin wurde die U2 für die Rückreisenden mit V/v geführt. So gab es mehr Platz im Wagon als bei den U x.

Der Andrang war echt enorm. Ich dachte, dass da höchstens 5 Leute sein würden. Aber es waren dann doch ~10.000 [ :rolleyes: ] Musikalisch war es recht gut, und eine Lightshow gefällt natürlich auch immer =) . Am Ende der Show, wies der Presentator darauf hin, dass die Wiener Linien die Gäste bitten, es so wie beim Stadion zu machen. (Oder irgendwie so, denn das verstand keiner der 10.000 ) Wie ich schon schrieb, stürmten alle auf die offene Tür zu...

Also Klaustrophob durfte man da nicht sein.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Bus33A (16.02.2014, 10:21): Tipp-Ex
17.02.2014, 09:34#7
Man hat ca. 3.000 Besucher erwartet und gekommen sind 14.000 – kein Wunder, dass die U2 hoffnungslos überlastet war.
17.02.2014, 10:06#8
Ich reiste sicherheitshalber zu Fuß an (im Laufschritt), und zwar "von unten" (Groß-Enzersdorfer-Str, Johann-Kutschera-G.). Erstaunt war ich über die Menge an Fußgängern, die nicht mit der U2 kamen. Um ca. 17:15 Uhr traf ich bei der Straße "An den alten Schanzen" auf eine von ebendort kommende, durchgehende Menschenkolonne, die ich nur mit Mühe queren konnte.

Am Ort des Geschehens (also dem rechteckigen Platz westlich der U-Bahn-Station) angelangt, positionierte ich mich in der Nähe der Lautsprecher (die mir für eine derartige Inszenierung übrigens recht klein und leise vorkamen; man rechnete offenbar wirklich nur mit eher wenigen Besuchern). In diesem Bereich herrschte kein allzugroßes Gedränge, man konnte sich während der "Vorstellung" halbwegs frei bewegen.

Schwieriger wurde es dann am Ende. Es entstand schnell eine (zur U-Bahn-Station hin orientierte) dicht gedrängte (und praktisch stehende) Menschenmasse. Da der gesamte Platz bis hin zum Stationseingang mit Bauzäunen abgeriegelt war, konnte man sich nicht seitlich aus dem Gedränge befreien. Ich wollte ja gar nicht zur U-Bahn, sondern wieder Richtung Süden, aber dank des Zaunes gab es kein Entkommen. Es waren Security-Leute dort, die peinlichst genau darauf achteten, dass niemand den Zaun öffnet, um auf die unmittelbar an diesen grenzende Straße hinauszukommen. Warum das so sein muss, kann einem wohl nur ein Security-Fachmensch erklären. Irgendwie schaffte ich es nach einiger Zeit dann doch ans Ende des Zaunes …

Am Ende der Show, wies der Presentator darauf hin, dass die Wiener Linien die Gäste bitten, es so wie beim Stadion zu machen. (Oder irgendwie so, denn das verstand keiner der 10.000 )

Der sagte, dass nicht alle gleichzeitig zur U-Bahn stürmen sollten. Außerdem sagte er, dass die Wiener Linien 70.000 Personen in 30 Minuten abtransportieren könnten. Wobei das meiner Meinung nach aber wohl nur dann stimmt, wenn die Wiener Linien darauf vorbereitet sind.
17.02.2014, 10:18#9
Unglaublich, mit welchen Mitteln man es schafft, Geld zu verbrennen.
17.02.2014, 10:36#10
Man hat ca. 3.000 Besucher erwartet und gekommen sind 14.000 – kein Wunder, dass die U2 hoffnungslos überlastet war.
Man hätte ja ein paar Züge mit Fahrer z.B. beim Stadion in Bereitschaft halten können. Hier ist wieder einmal ziemlich blauäugig vorgegangen worden.
17.02.2014, 11:01#11
Man hätte ja ein paar Züge mit Fahrer z.B. beim Stadion in Bereitschaft halten können. Hier ist wieder einmal ziemlich blauäugig vorgegangen worden.

Das hat eben niemand beauftragt, da nicht mit einem solchen Andrang gerechnet wurde. Es war wohl sehr schwierig abzuschätzen, wie groß das Interesse an der Veranstaltung sein könnte. Man muss auch anmerken, dass die Veranstaltung ausschließlich durch Sponsoren finanziert wurde (vor allem waren dies die Baufirmen) - und somit wohl nicht beliebig viel Geld zur Verfügung stand.
17.02.2014, 15:13#12

Warum das so sein muss, kann einem wohl nur ein Security-Fachmensch erklären.

Genauso unerklärlich war, dass man auf der Nordseite bei den Holzstegen von den Security-Maxerln nach einiger Zeit ersucht worden ist sich zur U2 zu begeben obwohl die Kräne noch erleuchtet waren und es aufgrund des Mondaufgangs recht stimmungsvoll gewesen ist. Die konnten es wohl nicht mehr erwarten nach Hause zu gehen.
17.02.2014, 19:59#13

Warum das so sein muss, kann einem wohl nur ein Security-Fachmensch erklären.

Genauso unerklärlich war, dass man auf der Nordseite bei den Holzstegen von den Security-Maxerln nach einiger Zeit ersucht worden ist sich zur U2 zu begeben obwohl die Kräne noch erleuchtet waren und es aufgrund des Mondaufgangs recht stimmungsvoll gewesen ist. Die konnten es wohl nicht mehr erwarten nach Hause zu gehen.
Die haben dort eigentlich nichts zu sagen, schließlich ist das ein rund um die Uhr frei zugängliches Gebiet, oder? ?(
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von umweltretter (17.02.2014, 20:04)
18.02.2014, 23:28#14
Also ich habe nur beobachtet das es nach 2 Zügen so voll war das viele auf 88A/B ausgewichen sind und dann den 26A genommen haben. Ich habe mir das spektakel dort gegeben und das war doch wesentlich lustiger als die "Show". Bei der U-bahn war es ja eh nur ein Gedränge... Kurzes Beispiel zum 26A:
Fahrer via. Mikro: "Würden Sie bitte etwas weitergehen ich kann die Türen nicht schließen"
Fahrgast 1: "Hoalt die Goschn, siagst du ned dos do ka ploatz is"
Fahrgast 2: "Warums uns auch in die kleinen Busse reinstopfen"
Fahrgast 3: "Waradens doch mit U-bahn gfohrn sie großgoschate, i brauch den Bus!"

:D
19.02.2014, 08:19#15
Fahrer via. Mikro: "Würden Sie bitte etwas weitergehen ich kann die Türen nicht schließen"
Fahrgast 1: "Hoalt die Goschn, siagst du ned dos do ka ploatz is"
Fahrgast 2: "Warums uns auch in die kleinen Busse reinstopfen"
Fahrgast 3: "Waradens doch mit U-bahn gfohrn sie großgoschate, i brauch den Bus!"

Wien, Wien nur du allein...
25.02.2014, 11:48#16
Ich wäre gerne gegangen, ging sich aber dann nicht aus.
Hat den niemanden Fotos gemacht?
Danke für die Erzählungen. Jetzt bin ich noch zermürbter dass ich nicht dort sein konnte - kuschle doch so gern mit fremden Leuten und mach mir einen Spass daraus, wenn sich die Leute (teils künstlich) aufregen 'müssen'. ;)
26.02.2014, 14:20#17
Hier gibt es ein Video mit Zeitrafferaufnahmen des Events:
http://vimeo.com/87169740