[PM] ÖBB warnen vor Reisen nach Kärnten und Osttirol

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06.02.2014, 16:03#21
Und es hat "Bumm!" gemacht:

[...] Im Lesachtal und auf der Tauernstrecke ist Donnerstag der Tag der Sprengungen gewesen. Die Lawinensprengung am Südportal des ÖBB-Tauerntunnels war am Vormittag erfolgreich, ein Schneebrett löste sich. Die Bahnstrecke kann wieder freigegeben werden, möglicherweise auch die Straße.

Noch im Laufe des Nachmittags wird sich entscheiden, ob das Lesachtal wieder von Kärntner Seite erreichbar sein wird. Die Einsatzkräfte arbeiten fieberhaft an einem Durchbruch. Seit dem Vormittag führt das Bundesheer Lawinensprengungen durch. Schon jetzt steht fest, dass am Freitag der Schulbetrieb im Lesachtal wieder aufgenommen wird. Sollten Eltern jedoch Sicherheitsbedenken haben, könnten die Kinder laut dem Kärntner Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser zu Hause bleiben. In diesem Fall müssten die Eltern Kontakt zur Schule aufnehmen, um die Zeugnisse zu erhalten.

Sprengladungen aus Hubschrauber abgeworfen
Insgesamt fünf Sprengladungen Lawinit zu je 2,5 Kilogramm wurden aus einem Hubschrauber abgeworfen. Ein Schneebrett wurden damit gelöst. Nun sei die Gefahr gebannt, dass weitere Schneemassen die Bahntrasse verlegen, sagte Sprengmeister Alois Krenn: „Die Schneedecke ist gut gesetzt, daher ist nur die kleine Lawine abgegangen, das ist ausreichend.“

Die Tauernschleuse Mallnitz-Böckstein war seit Freitag gesperrt, aber aufgrund der Wetterverhältnisse konnten erst am Donnerstag ein Erkundungsflug und danach die Sprengung durchgeführt werden. Bei den ÖBB denkt man nun über technischen Lawinenschutz in diesem Gebiet nach, um für die Zukunft so lange Sperren vermeiden zu können. Bereits am Donnerstag könnte die Tauernschleuse wieder geöffnet werden. Gesperrt sind nach wie vor die Gailtalbahn zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen sowie die Karawankenbahn zwischen Rosenbach und Jesenice.

Beste Grüße
VT
10.02.2014, 19:54#22
Exkurs aus der "grünen Mark":

Winter: Zug fährt wieder zwischen Graz und Leibnitz

Auf der seit 2. Februar unterbrochenen Südbahnstrecke zwischen Graz und der Staatsgrenze nach Slowenien gibt es eine leichte Entspannung: Ab Dienstagfrüh verkehren die Nahverkehrszüge wieder von Graz nach Leibnitz.


Die Eisenbahnstrecke musste Anfang Februar, nach dem massiven Eisregen und dem darauffolgenden Eisbruch gesperrt werden. Bäume waren aufgrund der Eislast auf die Bahnstrecke gestürzt. Die Aufhebung der Sperre bedeutet vor allem für die Pendler eine große Entlastung. Die Strecke bis Spielfeld und die Stichbahn bis Bad Radkersburg bleiben voraussichtlich bis Ende Februar gesperrt.

Strecke Leibnitz-Spielfeld bleibt weiter gesperrt
Zwischen Leibnitz und Spielfeld bzw. Bad Radkersburg sowie für Fernverkehr (zwei Zugpaare nach Ljubljana bzw. Zagreb) gibt es weiterhin Schienenersatzverkehr. Nach den schweren Schäden durch Eisbruch müssen großflächige Hangsicherungen vor allem im Bereich Ehrenhausen durchgeführt werden. Laut ÖBB-Sprecher Christoph Posch müssen insgesamt sechs Hektar Wald gefällt und 1.000 Quadratmeter Felssicherungsnetz verbaut werden.

Beste Grüße
VT
11.02.2014, 16:38#23
Bahnstrecke nach Slowenien wieder offen

Nach den heftigen Schneefällen entspannt sich die Lage im Kärntner Schienennetz weiter. Nach dem Dienstagfrüh der Verkehr zwischen Ledenitzen und Rosenbach wieder aufgenommen wurde, ist nun auch die Bahnstrecke nach Jesenice in Slowenien wieder befahrbar.

Die Strecke war - wie viele andere - auch nach einem heftigen Wintereinbruch in der vergangenen Woche unpassierbar geworden. Damit verblieb die Verbindung Hermagor - Kötschach als einzige noch aufrechte Sperre im Schienenverkehr. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Eine Wiederaufnahme dieser Strecke war laut ÖBB bis zum Ende der Woche geplant. Die Räumarbeiten mit einer schweren, schienengebundenen Schneeschleuder liefen noch. Fahrgäste mussten auf den Schienenersatzverkehr ausweichen.
14.02.2014, 12:20#24
Zugverbindung im Gailtal wieder in Betrieb

Die Bahnstrecke zwischen Hermagor und Kötschach Mauthen im Gailtal, die seit zwei Wochen unpassierbar gewesen ist, wird am Freitagnachmittag wieder freigegeben. Laut ÖBB ist die Wiederaufnahme des Zugsverkehrs für Freitagnachmittag vorgesehen.


Mehr als 30.000 Arbeitsstunden waren bis Mitte der Woche allein von den ÖBB-Mitarbeitern notwendig, um die Strecke von den enormen Schneemassen zu befreien. Auch die Fahrdienstleiter an den Bahnhöfen und in der Betriebsführungszentrale leisteten rund 2.000 zusätzliche Stunden.

Dazu kamen noch zahlreiche externe Helfer, die ebenfalls Hand anlegten. So mussten sämtliche Weichen händisch freigelegt werden. Mit der Inbetriebnahme sind dann alle Bahnstrecken in Kärnten und Osttirol wieder frei passierbar. Der Regelbetrieb der Gailtalbahn wird Samstagfrüh wieder aufgenommen.

Beste Grüße
VT
17.02.2014, 10:36#25
Kärnten mit Zug nicht mehr erreichbar

Kärnten ist vom Eisenbahnverkehr abgeschnitten, es ist nicht mehr erreichbar. Alle Verbindungen von und nach Kärnten mussten wegen des Schneefalls eingestellt werden. 10.000 Haushalte in Mittelkärnten und im oberen Lavanttal sind außerdem wegen umgestürzter Bäume derzeit ohne Strom.

Etwa 200 Kelag-Monteure waren Montagfrüh unterwegs, um die Schäden zu reparieren. Laut KELAG kann jedoch noch nicht abgeschätzt werden, bis wann die Stromversorgung wieder hergestellt ist.

Reisewarnung für Kärnten

Aufgrund der Schneefälle war zunächst der Zugverkehr laut ÖBB eingeschränkt. Am Vormittag wurden alle Verbindungen eingestellt. Die ÖBB gaben eine Reisewarnung für Kärnten heraus. Der Schnee sorgt auch für Probleme auf den Straßen: Zahlreiche Bäume stürzten um. Die Feuerwehren sind gerade dabei, die Straßen wieder frei zu bekommen. Zu Behinderungen kommt es auch, da immer wieder Fahrzeuge hängen bleiben und es zu Unfällen kommt.
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17.02.2014, 11:39#26
ÖBB-Strecke Leoben-Villach gesperrt

Starker Schneefall im Süden und Westen, Regen im Osten - die Ausläufer eines Italientiefs sorgen seit Montagfrüh für Probleme: Bis zu 7.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom, die ÖBB-Strecke Leoben-Villach musste eingestellt werden.
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Auf Straßen- und Schienenverbindungen kam es ebenfalls zu Behinderungen und teilweise zu Sperren. Die ÖBB-Strecke Leoben-Villach musste wegen der Gefahr durch umfallende Bäume eingestellt werden. Züge fuhren laut ÖBB nur bis Unzmarkt, von dort musste ein Schienenersatzverkehr geführt werden, mit erheblichen Verspätungen war zu rechnen. Kärnten ist mit dem Zug derzeitnicht erreichbar - mehr dazu in Reisewarnung für Kärnten (kaernten.ORF.at).

Noch vom Schneebruch Anfang Februar her rührt die Sperre der Südbahn zwischen Leibnitz und Spielfeld: Zehn Hektar Wald müssen dort nach dem vergangenen Eisregen gefällt werden, was noch bis Monatsende dauern wird. Fangnetze sollen demnächst errichtet werden. Sonntagabend wurde bei den Arbeiten ein 34-jähriger Forstarbeiter von einer Buche am Kopf getroffen und verletzt - mehr dazu in Forstarbeiter von Baum getroffen und verletzt.
17.02.2014, 15:16#27
Schneechaos: Züge evakuiert

Kärnten ist vom Eisenbahnverkehr abgeschnitten. Passagiere mussten aus mehreren Zügen evakuiert und mit Bussen weiter transportiert werden. 15.000 Haushalte in Mittelkärnten und im oberen Lavanttal sind außerdem wegen umgestürzter Bäume derzeit ohne Strom.

Etwas mehr als eine Woche nach dem Schneechaos, bei dem Täler von der Umwelt abgeschnitten waren, hieß es am Montag wieder „Schnee unter“ in Kärnten. Am Sonntag regnete es stark, in der Nacht ging der Regen in nassen, schweren Schneefall über. Bäume brachen unter der Last und kappten Stromleitungen.

BildORF/Iris Hofmeister
Klagenfurter Innenstadt - auch Fußgänger müssen vorsichtig sein.

Zu Mittag waren schon 15.000 Haushalte von Spittal über Feldkirchen bis ins Jaun- und Lavanttal ohne Strom. Etwa 200 Kelag-Monteure waren Montagfrüh unterwegs, um die Schäden zu reparieren. Laut Kelag kann jedoch noch nicht abgeschätzt werden, bis wann die Stromversorgung wiederhergestellt ist. Robert Schmaranz von Kärnten-Net sagte, viele Reparaturen müssen abgebrochen werden, weil viele Bäume auf Straßen und Leitungen stürzen. Immer wieder kämen neue Störungen dazu, so Schmaranz. Man bitte die Kunden um Verständnis, dass man keine Prognosen abgeben könne, wie lange es noch dauern werde. Alles werde man am Montag nicht mehr beheben können.

Oberleitung komplett abgerissen

Aufgrund der Schneefälle war zunächst der Zugverkehr laut ÖBB eingeschränkt. Am Vormittag wurden die Verbindungen eingestellt, nur Italien ist noch erreichbar. Die ÖBB gaben eine Reisewarnung für Kärnten und auch die Steiermark heraus. Wegen der witterungsbedingten Streckensperren mussten die ÖBB am Montag mehrere Züge evakuieren.

In den Bahnhöfen Krumpendorf, Treibach, Velden (Kärnten, Bezirke Klagenfurt-Land und Villach-Land) sowie in Neumarkt in der Steiermark (Bezirk Murau) mussten insgesamt rund 600 Fahrgäste aus den Zügen aussteigen. Sie wurden mit Bussen abgeholt und weiterbefördert, so ein Sprecher zur APA. Auf der Strecke Friesach - Neumarkt riss die Oberleitung auf einer Länge von fünf Kilometern. Die Reparaturen dürften Tage dauern.

BildORF
Bahnhof Krumpendorf Montagvormittag.

Komplett gesperrt waren die Strecken Villach - Feldkirchen - St. Veit, Ledenitzen - Rosenbach (Bezirk Villach-Land) sowie Klagenfurt - Weizelsdorf (Bezirk Klagenfurt-Land). Ein Notverkehr konnte zunächst noch auf den Verbindungen Spittal - Pusarnitz und Spittal - Sachsenburg (Bezirk Spittal) aufrechterhalten werden. „Wir gehen davon aus, dass noch Sperren dazukommen“, sagte ÖBB-Sprecher Christoph Posch - mehr dazu in Winterwetter sorgt für Stromausfälle und Sperren (steiermark.ORF.at).
17.02.2014, 23:21#28
... Treibach im Bezirk Klagenfurt-Land?? Geografie: 5, setzen... :rolleyes:
18.02.2014, 16:44#29
Entspannung nach Schneechaos in Kärnten

Noch einige tausend Haushalte ohne Strom - Bahnstrecken wieder frei befahrbar - Erneut Niederschläge am Mittwoch - Schneefallgrenze bei 1.000 Metern


Klagenfurt/Graz - Nach den Schneefällen und dem dadurch bedingten Verkehrschaos vom Montag hat sich die Lage in Kärnten am Dienstag beruhigt. Laut dem Energieversorger Kelag waren am Vormittag zwar noch einige 1.000 Haushalte ohne Strom, die letzen Schäden sollten aber im Laufe des Tages behoben werden. Die Bahnstrecken waren wieder frei befahrbar, auch auf den Hauptverkehrsstrecken gab es keine Probleme mehr.
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Aufatmen gab es auch bei der ÖBB. "Nach der Reisewarnung von gestern ist heute alles wieder in Betrieb, alle Sperren sind aufgehoben", sagte Unternehmens-Sprecher Christoph Posch. Auch in der Steiermark ist wieder "alles im grünen Bereich". Das vermeldeten ÖBB, Asfinag, Landesstromversorger und Feuerwehrverband. Nur noch Restarbeiten würden abgewickelt.

Fahrplanmäßiger Verkehr
"Wir verkehren wieder praktisch fahrplanmäßig", lautete die Auskunft der ÖBB. Nur am Südbahn-Ast nach Kärnten gab es am Neumarkter Sattel einen eingleisig geführten Abschnitt, noch vom Eisbruch Anfang Februar her rührt die Sperre der Südbahn zwischen Leibnitz und der slowenischen Grenze. Eine Freigabe dürfte - ebenso wie für die Anschluss-Stichbahn Spielfeld - Bad Radkersburg - nach Beendigung von Schlägerungs- und Hangsicherungsmaßnahmen Ende Februar erfolgen. Keine Behinderungen mehr wurden vom höherrangigen Straßennetz gemeldet.
22.02.2014, 21:23#30
Tauernbahn einspurig frei

Die Tauernbahn musste am Samstag zwischen Spittal und Mallnitz für den Eisenbahnverkehr für ein paar Stunden wegen akuter Vermurungsgefahr gesperrt werden. Vier Geologen hatten sich am Vormittag den murengefährdeten Bereich bei Kolbnitz (Bezirk Spittal) angesehen, wegen dem die Tauernbahn in der Früh ganz gesperrt worden war. Zu Mittag konnte die Verbindung Mallnitz - Spittal eingleisig wieder freigegeben werden. Verzögerungen im Minutenbereich auf der Strecke seien zu erwarten.
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23.02.2014, 16:27#31
ÖBB-Südbahnstrecke ab Montag wieder in Betrieb

Die nach dem Eisregen Anfang Februar seit Wochen gesperrte ÖBB-Südbahnstrecke zwischen Leibnitz und Spielfeld ist ab Montag wieder in Betrieb. Entlang der Bahnstrecke wurden innerhalb weniger Tage zur Hangsicherung bis zu zehn Hektar Wald geschlägert.

Die heftigen Schneefälle und der Eisregen zu Beginn des Monats brachten „beträchtliche Schäden“ für die ÖBB, so Regionalleiter Helfried Bretterebner. Vor allem bei Ehrenhausen im Bezirk Leibnitz drohte ein Hang auf die Gleise abzurutschen; unzählige Bäume mussten im Eiltempo gefällt werden.

S-Bahn teils noch mit Schienenersatzverkehr
Während die internationale Südstrecke nach Spielfeld bzw. Slowenien ab Montag wieder bedient wird, müssen noch einzelne regionale S-Bahn-Verbindungen mit Schienenersatzverkehr geführt werden; ab Mitte März soll die Strecke wieder in Vollbetrieb gehen.

Unzählige Bäume zur Hangsicherung gefällt

Die Rodungen wurden mit dem Einsatz von mehr als zehn sogenannten „Schreitbaggern“ und „Harvestern“ in den steilen Berghängen durchgeführt - diese Geräte kletterten förmlich die Hänge hinauf. Nach den Schlägerungsarbeiten mussten mehr als 1.000 Quadratmeter Felssicherungsnetze eingebaut werden, um Bahnstrecke und Straße vor herabfallenden Gesteinsbrocken zu schützen.
24.03.2014, 15:41#32
Rekordschäden für ÖBB nach Februar-Eisregen

Die ÖBB haben nach dem Eisregen vom 2. Februar Schadensbilanz gezogen: Es gab Rodungen und wochenlang dauernde Streckensperren. Mit 4,6 Millionen Euro sind die Schäden in der Steiermark so hoch wie seit 30 Jahren nicht.

Zu Maria Lichtmess hatte der Eisregen den Süden der Steiermark fest im Griff; das Eis sorgte in vielen Bereichen für einen Ausnahmezustand, so auch bei den österreichischen Bundesbahnen.

Sieben Kilometer Trasse zu reparieren

Besonders betroffen war die Südbahnstrecke im Bereich Werndorf - Leibnitz: Abschnittsweise musste diese Strecke drei Wochen lang gesperrt werden, weil immer wieder Bäume auf die Oberleitungen stürzten - mehr dazu in ÖBB-Südbahnstrecke ab Montag wieder in Betrieb (23.2.2014). Solch großen Streckenabschnitte wie jetzt auf der Südbahn hätten in den vergangenen Jahrzehnten noch nie repariert werden müssen, sagte der Regionalleiter der ÖBB-Infrastruktur, Helfried Bretterebner: „Man muss sich vorstellen, der Abschitt Werndorf - Spielfeld/Straß ist
ungefähr 23 Kilometer lang, und uns hat es auf eine Länge von rund sieben Kilometern die Trasse, die Anlagen ziemlich in Mitleidenschaft gezogen.“

Gefahr in Verzug: Zehn Hektar Wald gerodet

Um die Gefahr durch umstürzende Bäume zu bannen, mussten entlang der Strecke zehn Hektar Wald gerodet werden - 8.500 Festmeter Holz wurden geschlägert: „Grundsätzlich dürfen wir auf Fremdgrund ja keine Bäume roden, außer es ist Gefahr in Verzug, und in diesem Moment war es Gefahr in Verzug. 95 Prozent der Flächen von den zehn Hektar waren alles Bäume, die auf Fremdgrund gestanden sind, nur fünf Prozent auf unserem eigenen“, so Bretterebner.

Die extremen Wetterbedingungen hätten die Aufräumarbeiten erschwert, so Bretterebner. Durch den Eisregen hatten die Bäume fast das dreifache Gewicht, und auf den Eisregen folgten tagelang Regenfälle: „Die Schlägerungsarbeiten waren unter schwierigsten Bedingungen aufrecht zu erhalten, weil teilweise diese Holzerntegeräte im Lehm stecken geblieben sind.“

Felssicherungsnetze werden angebracht

Die Aufräumarbeiten sind mittlerweile fast beendet. Bis Ende März werden im Bereich Ehrenhausen noch 1.700 Quadratmeter Felssicherungsnetze eingebaut, um die Bahnstrecke vor herabfallenden Gesteinsbrocken zu schützen; anschließend müssen noch die Flurschäden repariert werden. Auch das Bundesheer war nach dem Eisregen mit Aufräumarbeiten beschäftigt - mehr dazu in Bundesheer-Assistenzeinsatz nach Eisregen (24.2.2014).