[PM] Bayern/Tirol: Passagiere mußten Zug anschieben

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21.02.2014, 18:01#1
Passagiere mussten Zug anschieben

Im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol haben Passagiere auf Bitte des Zugführers einen liegen gebliebenen Zug angeschoben. Der Zug der bayerischen Linie „Meridian“ war wegen technischer Probleme zwischen Kiefersfelden und Kufstein zum Stehen gekommen.


Auf Anfrage der APA bestätigte eine Pressesprecherin der Bayerischen Oberlandbahn GmbH den Zwischenfall, der sich am vergangenen Montag zugetragen haben soll: „Uns ist der Vorfall bekannt und er wird jetzt untersucht. Zudem haben wir das Eisenbahn-Bundesamt informiert“, sagte die Sprecherin. Dieses werde den Vorfall ebenfalls untersuchen.

Der Zug war ausgerechnet auf einem Gleisabschnitt zu stehen gekommen, wo dem die Oberleitung keinen Strom führt. Wie in diesem Fall an einer Landesgrenze, gibt es im Bereich von Stromtrennern bei der Eisenbahn immer wieder kurze nicht stromführende Abschnitte, die von Zügen mit Schwung durchfahren werden müssen.

Verantwortlichen droht Strafe
Einer der Fahrgäste hat die „Pannenhilfe“ übrigens auf einem Video festgehalten, das am Freitag bereits auf dem Internetportal YouTube kursierte. Zu sehen ist es hier online. Der Münchner Merkur berichtet in seiner Online-Ausgabe, auf die Verantwortlichen könnten strafrechtliche Ermittlungen zukommen, denn auf offener Strecke dürften Passagiere keinesfalls auf den Gleisen herumstehen.

Beste Grüße
VT
24.02.2014, 10:33#2
RE: [PM] Bayern/Tirol: Passagiere mußten Zug anschieben
Einer der Fahrgäste hat die „Pannenhilfe“ übrigens auf einem Video festgehalten, das am Freitag bereits auf dem Internetportal YouTube kursierte. Zu sehen ist es hier online. Der Münchner Merkur berichtet in seiner Online-Ausgabe, auf die Verantwortlichen könnten strafrechtliche Ermittlungen zukommen, denn auf offener Strecke dürften Passagiere keinesfalls auf den Gleisen herumstehen.
Ich halte das für Fake. Das schau ich mir an, wie vier oder fünf Passagiere (und mehr sind es auf dem Video nicht) einen tonnenschweren Zug auch nur um einen Zentimeter weiterbringen.
25.02.2014, 11:04#3
Der Zug hatte gerade die Trennstelle "Kiefersfelden/Kufstein" an der deutsch-österreichischen Grenze passiert. Jedoch bremste die empfindliche Elektronik des neuen FLIRT-Triebzuges, nach einem Spannungsabfall. Der Lokführer hatte nun die Idee(?), die Fahrgäste den 114 Tonnen schweren Zug ein Stück zurück schieben zu lassen, um wieder "Saft" zu haben. Das Schieben, das weiß jeder Physik-Interessierte, geht erstaunlich leicht, da so ein Zug, wenn er einmal in Bewegung ist, vergleichsweise leicht zu schieben ist. Eisen auf Eisen eben.

Wobei ich persönlich nicht verstehe warum der Lokführer nicht in der ZES (Zentrale Einschaltstelle) bzw. Fdl (Fahrdienstleitung) angerufen hat. Da wäre die Trennstelle* schnell überbrückt gewesen und es wäre wieder Saft da (das wird einem ganz am Anfang während der Ausbildung: "Grundlagen der E-Technik" beigebracht ;) !)

lg sheldor

* Schutzstrecken: 2 Fahrleitungstrenner mit einem kurzen Oberleitungsabschnitt dazwischen, wobei dieser wahlweise mit einem der beiden benachbarten Fahrleitungsabschnitten "verbunden" werden kann.

HIER das längere Video zu diesem Vorfall
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von sheldor (25.02.2014, 11:19)
25.02.2014, 14:01#4
Der Lokführer hatte nun die Idee(?), die Fahrgäste den 114 Tonnen schweren Zug ein Stück zurück schieben zu lassen, um wieder "Saft" zu haben. Das Schieben, das weiß jeder Physik-Interessierte, geht erstaunlich leicht, da so ein Zug, wenn er einmal in Bewegung ist, vergleichsweise leicht zu schieben ist.
Naja, aber erst einmal muss er in Bewegung versetzt werden und das stelle ich mir bei 114 Tonnen vs. fünf oder sechs Menschen ziemlich schwierig vor.

Edit: Wer sich das Video genauer ansieht, merkt, dass zu Beginn alles stillsteht, dh., eine Standaufnahme wiedergeben wird. Zu dem Zeitpunkt, wo sich die Menschen zu bewegen beginnen, rollt der Zug aber schon. Der Moment, in dem der stillstehende Zug von den Fahrgästen angeblich in Bewegung versetzt wird, ist nämlich nicht drauf. Sorry, ich bleibe dabei, für mich ist das Fake.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Ferry (25.02.2014, 14:07)
25.02.2014, 14:10#5
Man hätte auch 200 Märklin-Loks nehmen können :D
Ich gehe davon aus, dass der Zug ungebremst war ;)
25.02.2014, 14:55#6
Man sieht ja auch das man einen ULF alleine ZIEHEN kann. Also wieso nicht?
25.02.2014, 17:56#7
Ich habe auch schon mal einen Lohner GT6 (also ca. E/E1) in Innsbruck ein paar Meter zurück geschoben, da er genau an der Trennstelle stand. Als der Fahrer das Fahrzeug abgerüstet hatte, ging das schon.
25.02.2014, 18:38#8
Jetzt gibt's noch genauere Infos:

Der Lokführer hat eine Zwangsbremsung kassiert und ist unglücklicherweise genau auf der etwa einen Meter langen Trennstelle (Aufteilung des Versorgungsbereiches Ö/D) mit seinem Zug zum stehen gekommen. Blöd gelaufen ;) . Dumm ist nur, dass es, anstatt auf eine Überbrückung zu warten, er lieber die Fahrgäste schieben ließ.
25.02.2014, 20:37#9
Es ist doch schön wenn die Fahrgäste da mit helfen;) wo gibt's denn sowas heutzutage noch
25.02.2014, 21:50#10
Auch die Cobra Lok wurde bei der Präsentation in die Halle gezogen. Das waren damals auch nur eine Hand voll Personen.
26.02.2014, 16:33#11
Man sieht ja auch das man einen ULF alleine ZIEHEN kann. Also wieso nicht?
Die Masse eines ULFs dürfte aber wohl deutlich geringer sein als die eines ganzen Zuges! Und immerhin handelte es sich dabei um einen Weltrekordversuch, also nichts Selbstverständliches.

Zitat von sheldor
Der Lokführer hat eine Zwangsbremsung kassiert
Was heißt das, er hat kassiert? Wo hast du deine Informationen her? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Lokführer nicht gewusst hat, dass es die Möglichkeit gibt, die Trennstelle zu überbrücken und stattdessen Fahrgäste auf freier Strecke aussteigen gelassen hat (was übrigens gar nicht so leicht sein dürfte - der Höhenunterschied Gleis - erste Trittstufe dürfte nicht unbeträchtlich sein). Und was wäre gewesen, wenn sich nicht genug Fahrgäste bereitgefunden hätten, den Zug anzuschieben? Was hätte der Lokführer dann gemacht? Auf den Folgezug gewartet und sich von dem schieben lassen?

Sorry, da passt einfach nichts zusammen, daher bezweifle ich die Authentizität dieser Meldung.
26.02.2014, 16:59#12
Was heißt das, er hat kassiert? Wo hast du deine Informationen her? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Lokführer nicht gewusst hat, dass es die Möglichkeit gibt, die Trennstelle zu überbrücken
Man hat halt so seine Kontakte :D . Das wird einem ganz am Anfang während der Ausbildung: "Grundlagen der E-Technik" beigebracht. Und das muss dieser gewusst haben. Die Trennstelle kann der Lokführer nicht(!) überbrücken. Das kann nur die ZES (Zentrale Einschaltstelle) bzw. der Fdl.!

Wichtig ist dabei: "Es darf in diesem Streckenabschnitt mit Doppeltraktion (egal ob E oder ET) nur mit einem aufgebügelten Stromabnehmer gefahren werden!"
28.02.2014, 15:02#13
Man hat halt so seine Kontakte :D . Das wird einem ganz am Anfang während der Ausbildung: "Grundlagen der E-Technik" beigebracht. Und das muss dieser gewusst haben. Die Trennstelle kann der Lokführer nicht(!) überbrücken. Das kann nur die ZES (Zentrale Einschaltstelle) bzw. der Fdl.!

Wichtig ist dabei: "Es darf in diesem Streckenabschnitt mit Doppeltraktion (egal ob E oder ET) nur mit einem aufgebügelten Stromabnehmer gefahren werden!"


Donnerwetter! Geballtes und gefährliches Halbwissen.

Ich verfolge deine Beiträge schon sehr lange und habe mich immer zurückgehalten, mich für eine Antwort zu registrieren. Aber jetzt muss ich leider etwas loswerden!

Du gibst vor, in einem personenbefördernden ÖPNV-Unternehmen zu arbeiten (vgl. hier). Wahrscheinlich ist es die Liliputbahn im Prater.

Ich müsste in der Grundausbildung und im Dienstunterricht wahrscheinlich immer geschlafen oder durch Abwesenheit geglänzt haben, wenn das wirklich so wäre, wie du sagst. Fdl sind zwar elektrotechnisch unterwiesene Personen gem. DV EL 52 jedoch nur für ihren eigenen Bf, auf dem sie gerade Dienst versehen. Mal vom BFZ Fdl abgesehen, der ausschließlich nur mehr dispositive Aufgaben hat und der in Sachen "Bahnstromversorgung" lediglich mit einer s.g. RLS (regionale Leitstelle) kommuniziert, wenns was gibt. Eine "ZES" ist mir nicht bekannt. Wäre im Fall eines totalen Frequenzabwurfes (er weiß sicher, was damit gemeint ist) auch ein echtes Desaster. Und im Grenzverkehr hat das in erster Linie mit Frequenz-Schwingungen unterschiedlicher Speisebereiche zu tun, nachdem hier mindestens zwei Unterwerke davon betroffen sind.

Fakt wegen dem Hoppala mit dem Flirt ist: Der Liegenbleiber passierte genau beim Str-km 0,0 - d.h. an der Erhaltungs-, Landes- und Bundesgrenze zwischen AT und DE. Die Trennstelle kann durchgeschalten, niemals aber überbrückt werden - soviel zum Thema Grundausbildung.

UND: Zeige mir bitte die Stelle in der DV V3 bzw. in der ehemaligen DV M22 (nunmehr ZSB 32) oder in der DV EL 52 in Zusammenhang mit dem Grenzverkehr zwischen den Staatsgrenzen nächst Liefering über die Rosenheimer Schleife und der Staatsgrenze nächst Kufstein, wo vorgeschrieben ist, dass man bei E-Tfz oder E-Twg in Doppeltraktion mit nur einem aufgebügeltem Pantograph fahren darf. Würde mich brennend interessieren!

Es ist absolut unerheblich, mit wievielen aufgebügelten Panto's man unterwegs ist! Weiß der gelernte "Betriebler" und dazu zähle ich Tfzf wie Fdl gleichermaßen, dass man bei Trennstellen die Stromzufuhr der U-prim im Normalfall ausschließlich mit der TR-Taste oder einfach "Hauptschalter aus" befährt. Drückt man die TR-Taste, erkennt das Fahrzeug automatisch aufgrund der Zugdateneingabe, wann der Hauptschalter ausgeschaltet bleiben muss. RJ fahren genauso in Doppeltraktion über diese Strecke - sogar mehrmals tgl. Ich bin geneigt zu denken, dass "Sheldon Cooper" hier weder in der Grundausbildung noch im Dienstunterricht aufgepasst hat...

Schockierend 8o
28.02.2014, 17:01#14
Hallo,

es gibt in Deutschland wohl Schutzstrecken, bei denen das geht (zwei Fahrleitungstrenner mit einem kurzen Abschnitt dazwischen, der wahlweisemit einem der beiden benachbarten Fahrleitungabschnitte verbunden werden kann).

Also eine solche Schutzstrecke beginnt mit einem Trenner, darauf folgt ein neutraler, stromloser Abschnitt und endet mit einem weiteren Trenner. Bleibt man im ungünstigsten Fall im stromlosen Abschnitt liegen, dann kann man durch einen Anruf bei der Zentralen Einschaltstelle ="ZES" (so nennt sich das bei der DB) den zweiten Trenner durchgeschalten (tut leid vorher das falsche Wort verwenden :traurig: ) lassen, so dass der neutrale Abschnitt dann mit Strom des "neuen Abschnittes" gespeist wird und die Fahrt fortgesetzt werden kann. Durch den ersten Trenner ist aber nach wie vor gewährleistet, dass es nicht zu einem Kurzschluss kommt - wichtig ist nur, dass im gesamten Zug nur ein Stromabnehmer gehoben ist. Das fragt die ZES dann aber ab!

@ 1XDMH84: ....dass man bei E-Tfz oder E-Twg in Doppeltraktion mit nur einem aufgebügeltem Pantograph fahren darf. Würde mich brennend interessieren!

Regelwerk: 492.1005 z.B. "Halt in Schutzstrecken":

Dort steht unter 4. (2) letzter Satz: "Ist trotz Stromabnehmerwechsel ein Herausfahren aus der verkürzten Fahrleitungs- Schutzstrecke nicht möglich, ist ein Hilfstriebfahrzeug anzufordern."

Dazu sollte man wissen, dass die 492 in den letzten Jahren immer mehr aus dem Verkehr gezogen wurde, das heisst zum internen Regelwerk erklärt wurde. Für private EVU gelten nur noch 1001 und 1005. Bei den anderen Modulen einfach mal die Vorbemerkungen lesen.

Nun schreibt dieses Regelwerk dem EVU in diesem Fall konkret vor, was es zu tun hat, ohne Berücksichtigung vonFahrzeugen mit Duo-Antrieben oder dem Fall, dass bereits ein Dieselfahrzeug mit geschleppt wird. Hier muss und wird künftig der Satz stehen, dass das EVU in diesem Fall in eigenem Ermessen handelt, mit der Pflicht die Strecke zu räumen.

Der EBL hat also per Sofortweisung sich über diesen unsinnigen Satz hinweg gesetzt - bzw. musste das nicht einmal,da die Regelungen der 408 höherweriger zu beurteilen sind - und mit Sicherheit in Abstimmung mit dem zuständigen Fdl das Fahrzeug in Richtung Ende der Schutzstrecke bewegt. Es besteht nämlich auch eine Diskrepanz zur Regelung der 408.0571, hier ist schon nicht mehr vorgeschrieben, wie eine Hilfe bei Halt aus unvorhergesehenem Anlass auszusehen hat.

Das Regelwerk sieht aber vor, wie man bei Liegenbleiben auf der Schutzstrecke (Regelbauart, hier zutreffend) zu verfahren hat."Standort und Fahrtrichtung dem Fahrdienstleiter angeben, Zuschaltung beantragen, sowie Rückmeldung des Fahrdienstleiters abwarten...".

lg

PS: Ich arbeite sicher nicht bei derLiliputbahn X( .
Dieser Beitrag wurde 3-mal editiert, zuletzt von sheldor (28.02.2014, 18:00)
28.02.2014, 19:08#15
...
Du gibst vor, in einem personenbefördernden ÖPNV-Unternehmen zu arbeiten (vgl. hier). Wahrscheinlich ist es die Liliputbahn im Prater.
...

Da hat sich wer gleich ein paar Freunde gemacht :(
28.02.2014, 22:08#16
@Sheldor

Ah daher weht der Wind...

Dann werfe ich salopp einmal in die Runde, dass dies ein Regelwerk der unsäglichen DB (Die Blöden) ist und auf eine Österreichische Strecke keine Anwendbarkeit hat.

Deutsche Regulative schreiben dem Tfzf (Tf - wie von dir zitiert gibt's in Österreich nicht) sogar vor, dass eine Zugfahrt im Zugausgangsbahnhof mit bspw. einem abgetrennten oder außer Funktion gesetzten Stromrichter nicht angetreten werden darf. Man kann das mit einer mindertauglichen Maschine gleichsetzen, die z.B. keine 4 sondern nur mehr 3motorig unterwegs ist.

Auf jeden Fall hat die von dir zitierte VDV-Schrift 492 auf Österreichischem Staatsgebiet keine Gültigkeit, der Zwischenfall ereignete sich bei Str-km 0,0 und demzufolge am Ausgangspunkt der Str 30201 Staatsgrenze nächst Kufstein - Wörgl Hbf (siehe Hektometertafel im Video), auf der grundsätzlich Österreichische Vorschriften gelten. Ergänzende Bestimmungen sind nur in bilateralen Verträgen zwischen den Staaten Österreich und Deutschland (da Einmündung bzw. Verlängerung einer Korridorstrecke) möglich und müssen sich in einem separaten Dienstbehelf für Grenzverkehrsbestimmungen niederschlagen, was aber nicht der Fall ist. Wie die "Marmeladinger" das bei ihnen handhaben, ist sekundär und demzufolge nicht weiter von Belang.

Allgemein zu sagen ist, dass dieser Vorfall eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, wie blöd sich dieser Tfzf verhalten hat, wenn sich eine außergewöhnliche Betriebssituation bietet. Die richtige Vorgehensweise wäre die sofortige Kontaktaufnahme zur BFZ Innsbruck (Kufstein ist nur mehr mit einem BASS besetzt) gewesen, die für Abhilfe entweder durch Abschleppen oder Entsendung eines Hilfs-Tfz gesorgt hätte. An dessen bzw. deren Ermangelung kann es nicht gelegen haben, wenn man sich den Streckenspiegel und das ZWL aus LeiDis-N zum Zeitpunkt dieses Zwischenfalls ansieht, weil eine baugleiche Garnitur im Bf Kufstein stand.

Kritisch zu bemerken ist auch, dass die Maßnahme "keine Fahrten" nicht angeordnet wurde. Im Video erkennt man gegen Ende der Sequenz deutlich, dass eine Zugfahrt am Nachbargleis stattfand! In jedem Fall müssen auch Tfzf einer Privatbahn, sobald sie die Staats- bzw. Netzgrenze überschreiten im Rahmen einer Zusatzqualifikation die Vorschriften-, Orts- und Streckenkenntnisse gem. ZSB 16 erwerben. Es drängt sich mir der Verdacht auf, als wäre dies in diesem Fall zumindest nicht in vollem Umfang geschehen. Man male sich nur aus, was passieren würde, würde bspw. der Ungar aus Straß-Sommerein (Hegyeshalom) durchschalten oder der ungarische Tfzf die Normen der MÁV ab der Staatsgrenze auch in Österreich anwenden... Na Prost Mahlzeit!

Grundsätzlich ist zu den Flirt-Garnituren zu bemängeln, dass es keinen 2. Pantograph gibt. Wenn dann wirklich einmal etwas passiert und die Schüssel irgendwo auf der Strecke eingeht, dann steht alles, weil es keinen 2. Panto gibt. MERIDIAN bzw. die BOB hat die Twg nur mit E-Traktion bestellt, obgleich es das Fahrzeug auch als Hybrid mit einem Dieselaggregat gibt... soviel zum Thema Weitsicht...

Das mit der Liliputbahn tut mir "leid", aber ich muss mich ob derlei Ausführungen schon sehr wundern, von einigen anderen Ergüssen (z.B. WESTbahn ET 4010 im PR-STO Floridsdorf) mal ganz abgesehen :rolleyes:
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 1XDMH84 (28.02.2014, 22:11)
07.06.2016, 20:12#17
Neuer Fall, gleiches Thema, nur diesmal offenbar ungefährlich und gelobt:
----> Störung: Fahrgäste schoben S-Bahn ans Ziel
07.06.2016, 23:05#18
Die Fahrgäste haben die S-Bahn vom Bahnsteig aus geschoben, da ist schon ein großer Unterschied zu dem anderen Fall.
08.06.2016, 10:43#19
Die ET423 sind doch ohnehin durchgehend durchgängig, wozu dann das ganze? ?(
08.06.2016, 14:00#20
Damit alle Türen im Bahnsteig sind?