2014-03-01: Mann vom 71er gestreift und schwer verletzt

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02.03.2014, 19:57#1
Mann von Straßenbahn schwer verletzt

Eine 51-Jährige und ihr Vater (88) sind Samstagmittag nach dem Aussteigen aus einer Garnitur der Straßenbahnlinie 71 beim Zentralfriedhof in Simmering zu nahe an den Gleisen stehen geblieben und von der Bim erfasst worden.


Die Straßenbahn streifte die beiden Personen beim Weiterfahren, wodurch sie umfielen und sich teils schwer verletzten. Die Tochter kam mit leichten Abschürfungen glimpflich davon. Der 88-Jährige jedoch kam mit dem Kopf auf und musste gegen 11.30 Uhr mit dem Rettungshubschrauber ins Spital gebracht werden. Laut Polizei bestand keine Lebensgefahr. [...]

Hoffentlich dient das nicht als Rechtfertigung, um künftig nach jedem Haltestellenaufenthalt ein "Zurückbleiben, bitte!" durch die Außenlautsprecher zu schicken...

Beste Grüße
VT
02.03.2014, 20:10#2
Da muss der Bimfahrer aber auch ein bissl genauer schauen!
02.03.2014, 20:34#3
Da muss der Bimfahrer aber auch ein bissl genauer schauen!

Und wie soll das beim Zentralfriedhof im Bogen möglich sein? :rolleyes:
03.03.2014, 12:21#4
RE: 2014-03-01: Mann vom 71er gestreift und schwer verletzt
Mann von Straßenbahn schwer verletzt
Eine 51-Jährige und ihr Vater (88) sind Samstagmittag nach dem Aussteigen aus einer Garnitur der Straßenbahnlinie 71 beim Zentralfriedhof in Simmering zu nahe an den Gleisen stehen geblieben und von der Bim erfasst worden.
Das sind solche Meldungen, wo ich mich manchmal frage, was sich die Leut' denken - was heißt zu Nahe an den Gleisen stehen geblieben? Schon als Kind lernt man, dass man bei Verlassen des Zuges schaut, dass man vom Wagen wegkommt (und sei es auch nur, um Platz für Nachfolgende zu machen). Sorry, aber da hat nicht nur der Fahrer nicht aufgepasst, sondern auch die 51jährige nicht! :rolleyes:
03.03.2014, 12:34#5
Sicher ist nicht nur der Fahrer schuld.

Aber ihm als "Profi" wird es an die Backe getackert werden wegen (angeblich) nicht ausreichender Vorsicht. Mindestens innerbetrieblich.
Sollte mich wundern, wenn es hier mal anders wäre.
03.03.2014, 15:21#6
Der Arme Bimfahrer! Kriegt wieder ein Paar auf den Deckel weil 2 Vollpf**** nicht aufpassen können. rhhhh :boese:
03.03.2014, 16:51#7
Sicher ist nicht nur der Fahrer schuld.

Aber ihm als "Profi" wird es an die Backe getackert werden wegen (angeblich) nicht ausreichender Vorsicht. Mindestens innerbetrieblich.
Sollte mich wundern, wenn es hier mal anders wäre.
Wenn ich mich recht erinnere, war genau das der Grund, dass sich die Gewerkschaft jahrzehntelang gegen den Einbau von Außenspiegeln gewehrt hat. Damals konnte der Fahrer in einer solchen Situation mit Recht darauf hinweisen, dass es ihm unmöglich war, die Vorgänge außerhalb des Wagens zu beobachten. Heutzutage dürfte das weitaus schwieriger sein.

Was ist das übrigens für ein Ausdruck: An die Backe tackern?
03.03.2014, 17:19#8
Ist im Raum Berlin und auch im Ruhrgebiet gang und gäbe :D
03.03.2014, 21:32#9
Da muss der Bimfahrer aber auch ein bissl genauer schauen!

Und wie soll das beim Zentralfriedhof im Bogen möglich sein? :rolleyes:
Muss ja nicht unbedingt das 3. Tor gewesen sein. ;)
03.03.2014, 21:58#10
Muss ja nicht unbedingt das 3. Tor gewesen sein. ;)

Es war aber beim 3. Tor.
03.03.2014, 22:12#11
Muss ja nicht unbedingt das 3. Tor gewesen sein. ;)
Es war aber beim 3. Tor.
Gut, aber in der Meldung stand davon nichts. ;)
04.03.2014, 12:42#12
Leider können die meisten nicht mehr praktisch Denken , sieht man leider jeden Tag zb. bei der U-Bahn , wie viele da nach dem abfertigen noch reinspringen oder wollen. ?(
04.03.2014, 23:06#13
Bevor hier Schuldzuweisungen stattfinden sollte auch - sofern das möglich ist - geklärt werden wie lange die Fahrgäste zu nahe standen. Insbesondere auf Grund des hohen Alters kann es nämlich durchaus sein, dass ein schnelleres Entfernen gar nicht so leicht möglich war. Stock richten, Durchatmen, beim Begleiter einhängen kann schon mal ein paar Sekunden dauern; ggF. auch länger als das Schließen der Türen dauert. Auch sollte beachtet werden, ob das Ganze bei der ersten Türe oder am hinteren Ende des Beiwagens passiert ist. Bei der ersten Türe sollte der Fahrer mitbekommen, dass hier jemand ausstiegt - weiter hintern hat er in der Kurve keine Chance.

McM
05.03.2014, 15:19#14
Stock richten, Durchatmen, beim Begleiter einhängen kann schon mal ein paar Sekunden dauern
Dafür war der Mann ja in Begleitung seiner Tochter. Oberstes Gebot - vor Atem holen und Stock richten - ist es eben, zumindest ein paar cm Distanz zum Wagen zu schaffen. Wenn der Mann so knapp bei der Straßenbahn gestanden ist, dass er vom fahrenden Zug niedergestoßen werden konnte, dann muss er praktisch am Zug angelehnt gewesen sein; anders ist das kaum möglich. Und das ist eben in erster Linie ein Versäumnis der Tochter, unabhängig von einer etwaigen Schuld des Fahrers.