Schienen vom 13er
10 Beiträge
05.05.2014, 17:55#1
Heute werden wegen Bauarbeiten in der Bushaltestelle Johann-Strauß-Gasse Schienen vom 13er rausgenommen!
05.05.2014, 19:27#2
Einfach drinnen lassen, Asphaltdecke weg und der 13er fährt wieder
. Beim Schienenzustand sehe ich hier keinen Unterschied zum Bestandsnetz. (
Ironie)
. Beim Schienenzustand sehe ich hier keinen Unterschied zum Bestandsnetz. (
Ironie) 06.05.2014, 09:17#3
Das talwärts führende Gleis kam nach der Einstellung der Linie 13 noch einmal zu Ehren: Während des Baus der UStrab in der Wiedner Hauptstraße wurden die stadteinwärts fahrenden Züge von 62, 65 und WLB umgeleitet. Dazu wurde ein Gleis von der Wiedner Hauptstraße durch die Rainergasse gelegt (wo es zuvor nie eines gegeben hat) und mit einer Kurve in die Johann-Strauß-Gasse geführt. Bei der Wiedner Hauptstraße gab es dann einen Gleisbogen zur Rückkehr in die Stammstrecke. Wäre interessant zu wissen ob das Gleis in der Rainergasse sich auch noch unter dem Asphalt befindet.
06.05.2014, 10:37#4
Das talwärts führende Gleis kam nach der Einstellung der Linie 13 noch einmal zu Ehren: Während des Baus der UStrab in der Wiedner Hauptstraße wurden die stadteinwärts fahrenden Züge von 62, 65 und WLB umgeleitet. Dazu wurde ein Gleis von der Wiedner Hauptstraße durch die Rainergasse gelegt (wo es zuvor nie eines gegeben hat) und mit einer Kurve in die Johann-Strauß-Gasse geführt. Bei der Wiedner Hauptstraße gab es dann einen Gleisbogen zur Rückkehr in die Stammstrecke. Wäre interessant zu wissen ob d as Gleis in der Rainergasse sich auch noch unter dem Asphalt befindet.bin heute vorbei gekommen es liegt nichts mehr da vom Foto. Allerdings ist eine markierte Stelle paar Meter nach der aufgerissenen Stelle, wo sie auch öffnen werden, also wahrschienlich bald nochmal Gleise zu sehen. Wieso legt man einfach Asphalt drüber, wäre es nicht besser gewesen, damals schon die Gleise zu entfernen und zu verwerten? Geld für Eisen? Man hat das ja im Laufe der Zeit öfter bei Strassenarbeiten gesehen, oft eine 2. Kopfsteindecke und drüber dann nochmal Teer. Beim 21er hat man ja auch kurzen Prozess gemacht :/ Wenn diese Art tatsächlich billiger gekommen wäre, warum hat man die vom 21er nicht auch überteert? Jetzt muss man immer die ganze Strasse aufreissen wenn man sie rausreissen will bzw hat jetzt "mehr" Arbeit bei Strassenarbeiten, zusätzlich schweissen, Kran anfordern,...

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von STEYR-NL205 (06.05.2014, 10:45)
06.05.2014, 20:44#5
bin heute vorbei gekommen es liegt nichts mehr da vom Foto. Allerdings ist eine markierte Stelle paar Meter nach der aufgerissenen Stelle, wo sie auch öffnen werden, also wahrschienlich bald nochmal Gleise zu sehen.Schon alles zubetoniert.
Hier noch etwas interessantes:
1915:
1959:
1999 war ein Rohrbruch auf der anderen Straßenseite, da wurden einige Schienen rausgerissen:
08.05.2014, 13:17#6
Einige Details zum älteren Gleisplan. Die Geschäftsausweiche 2 (Nummer 1 war jenseits der Favoritenstraße in der Belvederegasse) ist mit den 2 doppelten Gleisverbindungen falsch dargestellt: Von der Favoritenstraße kommend gab es nur die einfache Parallelweiche auf das linke Gleis und am Ende der Ausweiche die Rückführung. Als Kind bin ich oft mit dem 13er gefahren und deshalb noch ein Hinweis zu der eingleisigen Kurve von der Lambrechtgasse in die Leibenfrostgasse: Wohl wegen der Kürze dieses Stücks gab es dort keine Lichtanlage. Die Züge hielten kurz vor dem eingleisigen Stück und die Schaffner des Triebwagens gingen bis zur Kreuzung vor um zu prüfen ob kein Gegenzug im Anmarsch war. War die Strecke frei gab es ein Handzeichen, der Zug fuhr an und der Schaffener sprang auf. Ob später noch eine Signalanlage installiert wurde bevor die Kurve nach Abriss des im Wege stehenden Hauses zweigleisig ausgebaut wurde, kann ich nicht sagen.
09.05.2014, 10:17#7
Einige Details zum älteren Gleisplan. Die Geschäftsausweiche 2 (Nummer 1 war jenseits der Favoritenstraße in der Belvederegasse) ist mit den 2 doppelten Gleisverbindungen falsch dargestellt: Von der Favoritenstraße kommend gab es nur die einfache Parallelweiche auf das linke Gleis und am Ende der Ausweiche die Rückführung.Die Geschäftsausweiche in der Rainergasse verfügte bis September 1949 über doppelte, ineinandergelegte Gleiswechsel.
Auch das stimmt nicht, bei der Schnürstelle Lambrechtgasse/Leibenfrostgasse gab es sehr wohl eine Signalanlage (seit 1905).ZitatAls Kind bin ich oft mit dem 13er gefahren und deshalb noch ein Hinweis zu der eingleisigen Kurve von der Lambrechtgasse in die Leibenfrostgasse: Wohl wegen der Kürze dieses Stücks gab es dort keine Lichtanlage.
Die Schnürstelle wurde im Mai 1955 zweigleisig ausgebaut.ZitatOb später noch eine Signalanlage installiert wurde bevor die Kurve nach Abriss des im Wege stehenden Hauses zweigleisig ausgebaut wurde, kann ich nicht sagen.
13.05.2014, 06:58#8
Die Geschäftsausweiche in der Rainergasse verfügte bis September 1949 über doppelte, ineinandergelegte Gleiswechsel.Hab ich nicht gewusst, ist aber interessant, da sich mir der Sinn nicht wirklich erschließt. Und warum nur diese und nicht die andere in der Belvederegasse auch? Oder gabs dort auch den doppelten Gleiswechsel?
Auch das stimmt nicht, bei der Schnürstelle Lambrechtgasse/Leibenfrostgasse gab es sehr wohl eine Signalanlage (seit 1905).Das war einfach die Beschreibung des von mir mehrfach als Knirps beobachteten Zustands, der mich natürlich fasziniert hat. Hätte ich das nur einmal erlebt, hätte ich es wahrscheinlich nicht in Erinnerung behalten, ich habe das jedoch mehrfach gesehen. Leider kann ich das Jahr nicht angeben, es müsste aber zwischen 1950 und 1953 gewesen sein, denn in diesem Zeitraum gab es einen Abschnitt in dem ich mit meiner Großmutter ein- bis zweimal die Woche mit dem 13er fuhr. Die Sicherungsanlage muss also entweder eine Zeit lang oder wiederholt außer Betrieb gewesen sein und eine "finstere" Anlage hätte im Gegensatz zum aufspringenden Schaffner bestimmt nicht meine Aufmerksamkeit so sehr erregt, dass ich ihr Vorhandensein wahrgenommen hätte.
14.05.2014, 08:18#9
Nein, in der Belvederegasse gab es immer nur einfache Gleiswechsel. Warum, kann ich nicht sagen, möglicherweise aus Platzgründen.Die Geschäftsausweiche in der Rainergasse verfügte bis September 1949 über doppelte, ineinandergelegte Gleiswechsel.Hab ich nicht gewusst, ist aber interessant, da sich mir der Sinn nicht wirklich erschließt. Und warum nur diese und nicht die andere in der Belvederegasse auch? Oder gabs dort auch den doppelten Gleiswechsel?
Natürlich ist es denkbar, dass die Anlage aus technischen Gründen eine Zeitlang außer Betrieb war und du gerade zu diesem Zeitpunkt dort unterwegs warst. Aber ständig oder einen längeren Zeitraum war sie sicher nicht abgeschaltet, da dürfte dir deine Erinnerung einen Streich spielen.ZitatDas war einfach die Beschreibung des von mir mehrfach als Knirps beobachteten Zustands, der mich natürlich fasziniert hat. Hätte ich das nur einmal erlebt, hätte ich es wahrscheinlich nicht in Erinnerung behalten, ich habe das jedoch mehrfach gesehen. Leider kann ich das Jahr nicht angeben, es müsste aber zwischen 1950 und 1953 gewesen sein, denn in diesem Zeitraum gab es einen Abschnitt in dem ich mit meiner Großmutter ein- bis zweimal die Woche mit dem 13er fuhr. Die Sicherungsanlage muss also entweder eine Zeit lang oder wiederholt außer Betrieb gewesen sein und eine "finstere" Anlage hätte im Gegensatz zum aufspringenden Schaffner bestimmt nicht meine Aufmerksamkeit so sehr erregt, dass ich ihr Vorhandensein wahrgenommen hätte.
15.05.2014, 12:46#10
Aber ständig oder einen längeren Zeitraum war sie sicher nicht abgeschaltet, da dürfte dir deine Erinnerung einen Streich spielen.Nachdem ich nicht einmal das genaue Jahr aus der Erinnerung sagen kann, kann das durchaus stimmen. Ich kann daher auch nicht sagen, ob dieser Zustand mit der nicht funktionierenden Signalanlage bei zwei unmittelbar hintereinander folgenden Fahrten oder mit zeitlichem Abstand erfolgte. Als Vorschulknirps sieht man die Welt mit anderen Augen und misst dem Gesehenen unterschiedliche Bedeutung als in späterer Zeit zu.
