(PM) S-Bahn unter dem Stephansplatz: Niederösterreichs Verkehrslandesrat drängt auf eine neue Schnellbahn mitten durch Wien.
73 Beiträge · Seite 2 von 4
09.05.2014, 14:23#21
Es wurde hier schon öfters darüber diskutiert mit der Conclusio, dass der Verlust der U4-Anbindung Richtung Zentrum ein No-go ist.Dieser Verlust müsste ja nicht stattfinden. Die U4 könnte ja von Heiligenstadt bis Nußdorf um 1 Station verlängert werden. Sicher keine billige Lösung, da das die Absenkung ins Tiefgeschoß erforderlich macht um die S45 Kurve zu unterfahren und weil die Station samt Wendeanlage aus Platzmangel in Nußdorf unter der FJB parallel zu dieser bergmännisch gebaut werden müsste. Aber immer noch wesentlich billiger und realistischer als das Fantasieprojekt FJB-Stephansplatz-Wien Mitte.
Die Gleise der FJB würden dann ja ab Nussdorf nicht mehr benötigt werden, also könnte man die U4 einfach vor dem Bhf Heiligenstadt auf die derzeitige Trasse der FJB verlegen. Wenn man in der HVZ nur jeden 2. Zug bis Nussdorf führt könnte man sich die Wendeanlage vermutlich auch sparen, es gibt genug Städte bei denen die U-Bahn einfach am Endbahnhof wendet.
09.05.2014, 14:46#22
eine neue schnellbahnlinie nr. 10 soll ab Dezember zum fahrplanwechsel, wenn der zbf. in vollbetrieb geht, auf der strecke von Gänserndorf nach Meidling oder möglicherweise bis HüHack fahren. Wenn vielleicht auch r-züge fahren, gibt es eine rasante verbindung durch Wien!
Gruss Gottfried
Aber die Regios halten in Wien ja mittlerweile auch bei jedem Stahlhaufen... Da geht es nicht viel schneller als mit der S-Bahn...
09.05.2014, 16:02#23
@ Gottfried: Weißt du das sicher oder basiert das auf den ÖBB-Veröffentlichungen (das sind nur Vorschläge!)?
Ad Stammstrecke: Theoretisch dürfte rund alle 2,5 min ein Zug fahren können, praktisch alle 3 min inkl. kleiner Reserve. Sprich 20 Trassen pro Stunde und Richtung, wobei die ein oder andere Lücke zur Stabilisierung sicher kein Nachteil sind. Wie viel Platz da noch ist, kann jede(r) dem Kursbuch entnehmen!
Ad Stammstrecke: Theoretisch dürfte rund alle 2,5 min ein Zug fahren können, praktisch alle 3 min inkl. kleiner Reserve. Sprich 20 Trassen pro Stunde und Richtung, wobei die ein oder andere Lücke zur Stabilisierung sicher kein Nachteil sind. Wie viel Platz da noch ist, kann jede(r) dem Kursbuch entnehmen!
10.05.2014, 12:16#24
Wien ist im Untergrundwahn! Erst U5, dann die U-S-Bahn. Beide Konzepte sind m.M.n bisher schwachsinnig:
Die Ideen sind nicht schlecht, aber bessere Lösungen wären:
Dieses Konzept bietet auch der WIENER S-BAHNRING (siehe Signatur).
Was haltet ihr davon?
- U5 soll eine Station haben, den Rest von der U2 abkupfern.
- S-Bahn soll unterm Stephansplatz (vielleicht gleich durch den Mittelpunkt der Erde) fahren und in die völlig überlastete Stammstrecke münden.
Die Ideen sind nicht schlecht, aber bessere Lösungen wären:
- U5 von Schottentor nach Dornbach oder weiter bauen.
- FJB an Donauuferbahn anbinden und über Praterkai und Simmering zum HBF fahren lassen
Dieses Konzept bietet auch der WIENER S-BAHNRING (siehe Signatur).
Was haltet ihr davon?
10.05.2014, 16:26#25
FJB an Donauuferbahn anbinden und über Praterkai und Simmering zum HBF fahren lassen
Die Leute wollen nach Wien fahren und nicht um Wien herum, folglich bringt das nichts. Die Umsteigemöglichkeit zur U4 entfiele (außer bei Verlängerung nach Nußdorf) und bei der Reichsbrücke ist's auch ein weiter Weg zur U1. Auf der Donauuferbahn hätte nur eine S45-Verlängerung Sinn.
10.05.2014, 17:02#26
Ein S-Bahn-Ring würde durchaus Sinn machen, in Berlin ist die Ringbahn ja auch ein voller Erfolg.
13.05.2014, 07:54#27
Die Gleise der FJB würden dann ja ab Nussdorf nicht mehr benötigt werden, also könnte man die U4 einfach vor dem Bhf Heiligenstadt auf die derzeitige Trasse der FJB verlegen.Geht nicht. Abgesehen davon, dass ich nicht jeden Zug zum Handelskai führen würde, schneidest du niveaugleich die S45!
Die Leute wollen nach Wien fahren und nicht um Wien herum, folglich bringt das nichts.Na das finde ich denn doch übertrieben. Du tust ja geradezu so als würde Wien am Donaukanal enden. Wenn du dir anschaust, was sich an Bautätigkeit jenseits der Donau abspielt und wie viele Firmen dort ihren Sitz haben (Arbeitsplätze!) so fahren wir entlang der Donau immer noch in Wien herum und nicht drum herum. Die Umsteigerelation bei der Reichsbrücke zur U1 ist aber wirklich nicht optimal, da gebe ich dir völlig recht. Zu lösen wäre das aber mit einem entsprechenden Tunnel mit Travellators schon.
13.05.2014, 15:12#28
Wien ist im Untergrundwahn! Erst U5, dann die U-S-Bahn.Schon seit Jahren meint man in Wien mit der U-Bahn das Allheilmittel gefunden zu haben, während Straßenbahnen dezimiert wurden.
Die Idiotie der U-Schnellbahn wurde aber zum Glück bereits von Wien abgelehnt.
Der Wilfing soll auf seinen Verantwortungsbereich schaun und dort Geld investieren, statt von Wien Milliarden für einen Tunnel zu fordern, der genau nichts bringt.
14.05.2014, 08:40#29
Ob der Wilfing die Stammersdorfer Bahn wieder zum Leben erweckt? Im Verlauf Stammersdorf / Hagenbrunn / G3 / Großebersdorf / Eibesbrunn und danach nach Wolkersdorf.
Das wäre was
Ok genug fantasiert - aber vermutlich sinnvoller als ein Tunnel quer durch Wien.
Das wäre was
Ok genug fantasiert - aber vermutlich sinnvoller als ein Tunnel quer durch Wien. 17.05.2014, 16:29#30
Ein S-Bahn-Ring würde durchaus Sinn machen, in Berlin ist die Ringbahn ja auch ein voller Erfolg.Kann man nicht miteinander vergleichen. Die Berliner Ringbahn stellt die Trennlinie für den inneren und äußeren Bereich dar (so wie in Wien die Grenze zwischen Innen- und Außenbezirken). Die S45 dagegen befindet sich bereits mitten im Außenbereich, und im Südwesten und Süden gäbe es nicht viele Fahrgäste, und im Bereich Simmering vermutlich auch nicht (die südliche Abschnitt wäre aufgrund der Takteinschränkungen auf der Stammstrecke nur über die Donauländebahn möglich). Außerdem würde sich für die Station Hütteldorf der Takt verringern. Eine komplette Ringbahn würde sich nicht lohnen, da sie zu weit draussen verlaufen würde.
17.05.2014, 19:56#31
Der Berliner S-Bahn-Ring stellt gleichzeitig eine Tarifgrenze dar.
Zitat von http://www.bvg.de/index.php/de/3200/name/Tickets+%2B+Tarife.html
Man kann nur Fahrscheine A/B oder B/C oder A/B/C kaufen, die A/B entspricht in der Definition etwa der "100" im VOR: Innerhalb der Stadtgrenzen.
Zitat von http://www.bvg.de/index.php/de/3200/name/Tickets+%2B+Tarife.html
Grafische Darstellung (PDF): http://www.bvg.de/index.php/de/binaries/asset/download/780593/file/1-1Zitat
Allgemeines zu den Tarifbereichen A, B und C
Der Tarifbereich Berlin ist in die Teilbereiche A, B und C
gegliedert. Der Teilbereich C gehört gleichzeitig zu den die Stadt
umgebenden Landkreisen. Die Stadt Potsdam gehört gleichzeitig dem
Teilbereich C des Tarifbereichs Berlin an.
Teilbereich Berlin A:
Berliner Innenstadt bis einschließlich S-Bahn Ring
Teilbereich Berlin B:
außerhalb des S-Bahn Rings bis zur Stadtgrenze
Teilbereich Berlin C:
Berliner Umland (zirka 15 km um das Land Berlin), einschließlich
der Stadt Potsdam
Man kann nur Fahrscheine A/B oder B/C oder A/B/C kaufen, die A/B entspricht in der Definition etwa der "100" im VOR: Innerhalb der Stadtgrenzen.
17.05.2014, 22:04#32
Die S45 dagegen befindet sich bereits mitten im Außenbereich, und im Südwesten und Süden gäbe es nicht viele Fahrgäste, und im Bereich Simmering vermutlich auch nicht (die südliche Abschnitt wäre aufgrund der Takteinschränkungen auf der Stammstrecke nur über die Donauländebahn möglich).Warum sollte es keine Fahrgäste geben? In Simmering fährt in der Morgenzeit alle 3 Minuten eine fast volle U3 los.
Wenn die S80 öfter fahren würde, könnte sie sicherlich auch die U3 etwas entlasten.
Außerdem würde sich für die Station Hütteldorf der Takt verringern.Wer hat hier von einer Taktverringerung gesprochen?
Wie schon mal erwähnt, wäre meine Vorstellung einer Ringbahn:
Hütteldorf, Gersthof, Heiligenstadt, Handelskai, Vorgartenstraße, Donaumarina, Praterkai, Simmering, HBF, Meidling, Hütteldorf.
13.09.2014, 20:13#33
"S-Bahn-Ausbau in Wien: Kaum Bewegung und ein Tunnel als Vision"
http://derstandard.at/2000005469147/S-Bahn-Au…in-Tunnel-als-Vision DER STANDARD, 12.9.2014
http://derstandard.at/2000005469147/S-Bahn-Au…in-Tunnel-als-Vision DER STANDARD, 12.9.2014 13.09.2014, 21:30#34
Ein Tunnel für eine 2. Stammstrecke würde zwar teuer und aufwendig, wäre aber gut. Vielleicht in ca. 25 Jahren.
Franz-Josefs-Bahnhof - Anne-Carlsson-Park - Schottentor - Stephansplatz - Stadtpark - Rennweg.
Zwischen Stephansplatz und Stadtpark könnte man im südöstlichen 1. Bezirk, wo U-Bahnstationen oft weiter weg sind, noch die Schnellbahnstation Seilerstätte bauen.
Stephansplatz: direkt an der U-Bahnstation ist kein Platz; man könnte die Schnellbahnstation leicht nordwestlich von ihr errichten, mit Verbindungstunnel. Der westliche 1. Bezirk würde nicht nur durch Schottentor, sondern auch durch den westlichen Ausgang der Station Stephansplatz erschlossen werden.
Eine Streckenführung über Stadtpark wäre sinnvoller als über Karlsplatz, da ab Anne-Carlsson-Park schon die U5 aus derselben Richtung zum Karlsplatz fährt, und mit einer Station Stadtpark auch der 3. Bezirk besser an die 2. Stammstrecke angebunden wäre.
Franz-Josefs-Bahnhof - Anne-Carlsson-Park - Schottentor - Stephansplatz - Stadtpark - Rennweg.
Zwischen Stephansplatz und Stadtpark könnte man im südöstlichen 1. Bezirk, wo U-Bahnstationen oft weiter weg sind, noch die Schnellbahnstation Seilerstätte bauen.
Stephansplatz: direkt an der U-Bahnstation ist kein Platz; man könnte die Schnellbahnstation leicht nordwestlich von ihr errichten, mit Verbindungstunnel. Der westliche 1. Bezirk würde nicht nur durch Schottentor, sondern auch durch den westlichen Ausgang der Station Stephansplatz erschlossen werden.
Eine Streckenführung über Stadtpark wäre sinnvoller als über Karlsplatz, da ab Anne-Carlsson-Park schon die U5 aus derselben Richtung zum Karlsplatz fährt, und mit einer Station Stadtpark auch der 3. Bezirk besser an die 2. Stammstrecke angebunden wäre.
Dieser Beitrag wurde 3-mal editiert, zuletzt von Josh (13.09.2014, 21:40)
13.09.2014, 22:58#35
Ein Tunnel für eine 2. Stammstrecke würde zwar teuer und aufwendig, wäre aber gut. Vielleicht in ca. 25 Jahren.
Franz-Josefs-Bahnhof - Anne-Carlsson-Park - Schottentor - Stephansplatz - Stadtpark - Rennweg.
Zwischen Stephansplatz und Stadtpark könnte man im südöstlichen 1. Bezirk, wo U-Bahnstationen oft weiter weg sind, noch die Schnellbahnstation Seilerstätte bauen.
Stephansplatz: direkt an der U-Bahnstation ist kein Platz; man könnte die Schnellbahnstation leicht nordwestlich von ihr errichten, mit Verbindungstunnel. Der westliche 1. Bezirk würde nicht nur durch Schottentor, sondern auch durch den westlichen Ausgang der Station Stephansplatz erschlossen werden.
Eine Streckenführung über Stadtpark wäre sinnvoller als über Karlsplatz, da ab Anne-Carlsson-Park schon die U5 aus derselben Richtung zum Karlsplatz fährt, und mit einer Station Stadtpark auch der 3. Bezirk besser an die 2. Stammstrecke angebunden wäre.
Interessante Ideen! Gefällt mir!
13.09.2014, 23:12#36
Ein Tunnel für eine 2. Stammstrecke würde zwar teuer und aufwendig, wäre aber gut. Vielleicht in ca. 25 Jahren.
Franz-Josefs-Bahnhof - Anne-Carlsson-Park - Schottentor - Stephansplatz - Stadtpark - Rennweg.
Zwischen Stephansplatz und Stadtpark könnte man im südöstlichen 1. Bezirk, wo U-Bahnstationen oft weiter weg sind, noch die Schnellbahnstation Seilerstätte bauen.
Stephansplatz: direkt an der U-Bahnstation ist kein Platz; man könnte die Schnellbahnstation leicht nordwestlich von ihr errichten, mit Verbindungstunnel. Der westliche 1. Bezirk würde nicht nur durch Schottentor, sondern auch durch den westlichen Ausgang der Station Stephansplatz erschlossen werden.
Eine Streckenführung über Stadtpark wäre sinnvoller als über Karlsplatz, da ab Anne-Carlsson-Park schon die U5 aus derselben Richtung zum Karlsplatz fährt, und mit einer Station Stadtpark auch der 3. Bezirk besser an die 2. Stammstrecke angebunden wäre.
Interessante Ideen! Gefällt mir!Besonders hinsichtlivh FJBhf. wäre das 100x besser, als ihn irgendwann aufzugeben!
14.09.2014, 12:31#37
Franz-Josefs-Bahnhof - Anne-Carlsson-Park - Schottentor - Stephansplatz - Stadtpark - RennwegWäre das nur der ungefähre Verlauf oder würdest du tatsächlich an jedem dieser Punkte eine Station errichten?
14.09.2014, 13:04#38
Die Idee gefällt mir
zwar, aber ich weiß nicht, wie groß der Bedarf dafür ist. Da ich den FJB nie benutzt habe, weiß ich auch nicht, wie viel der benutzt wird. Wenn sich die Massen allerdings in Grenzen halten, würde ich die FJB über Handelskai und Donaumarina zum HBF führen und die Strecke Nußdorf-FJB einstellen, oder nur noch für einige Pendlerzüge erhalten.
Alternativ würde ich die Bahn über Praterstern in die Stammstrecke münden lassen, da der Vorschlag von Josh nahezu vollständig mit der U4 bereits existiert. In diesem Fall würde ich auch den CAT von der Stammstrecke verbannen (vielleicht ein eigenes Gleis zw. Rennweg und Wien Mitte), weil dieser einige Verbindungen unmöglich macht.
Alternativ würde ich die Bahn über Praterstern in die Stammstrecke münden lassen, da der Vorschlag von Josh nahezu vollständig mit der U4 bereits existiert. In diesem Fall würde ich auch den CAT von der Stammstrecke verbannen (vielleicht ein eigenes Gleis zw. Rennweg und Wien Mitte), weil dieser einige Verbindungen unmöglich macht.
14.09.2014, 13:42#39
Wenn sich die Massen allerdings in Grenzen halten, würde ich die FJB über Handelskai und Donaumarina zum HBF führen und die Strecke Nußdorf-FJB einstellen, oder nur noch für einige Pendlerzüge erhalten.Und ich dachte der 1. April wäre schon lange vorbei oder hast du etwa vergessen den grinsenden Smiley hinten anzufügen?
14.09.2014, 13:52#40
Scherzkeks ... schau Dir mal live den Verkehr auf der S40 und den in gleichen Strecken(abschnitten) geführten R und REX an.
Das ist über den ganzen Tag gesehen > 85 % Pendlerverkehr ... Schüler, Schichtarbeiter usw.
Bis zum FJB fahren zwar vergleichsweise wenige mit, die meisten steigen Spittelau oder Heilgenstadt um.
Der Abschnitt ab Nussdorf ist wohl der mit den zahlenmäßig meisten Fahrgastwechseln.
Oder glaubst Du, die Leute aus St.Andrä-Wördern, Kloburg, oder gar St.Pölten wollten nach Nussdorf?
SCNR: Nach Nussloch auch nicht ...
Das ist über den ganzen Tag gesehen > 85 % Pendlerverkehr ... Schüler, Schichtarbeiter usw.
Bis zum FJB fahren zwar vergleichsweise wenige mit, die meisten steigen Spittelau oder Heilgenstadt um.
Der Abschnitt ab Nussdorf ist wohl der mit den zahlenmäßig meisten Fahrgastwechseln.
Oder glaubst Du, die Leute aus St.Andrä-Wördern, Kloburg, oder gar St.Pölten wollten nach Nussdorf?
SCNR: Nach Nussloch auch nicht ...