Öffi-Paket macht Wien fit für die Zukunft
15 Beiträge
27.06.2014, 15:56#1
Öffi-Paket macht Wien fit für die Zukunft
Neben der Verlängerung der Linie U2 und dem Bau der neuen U5 wird in den
nächsten Jahren auch das Straßenbahnnetz erweitert und das Busnetz
verbessert.
Am Freitag haben Öffi-Stadträtin Renate Brauner und
Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou das Öffi-Investitionspaket für das
kommende Jahrzehnt präsentiert. Neben der Verlängerung der Linie U2 und
dem Bau der Linie U5 wird das Straßenbahnnetz in den nächsten Jahren um
rund 18 Kilometer wachsen. Auch das Busnetz wird verbessert.
Strecke für das Linienkreuz U2/U5 fixiert
Noch 2018 wird mit der Verlängerung der U2 ab Rathaus über
Neubaugasse (U3), Pilgramgasse (U4) und den Bacherplatz zur
S-Bahn-Station Matzleinsdorfer Platz sowie mit dem Bau des ersten
Teilstücks der U5 vom Rathaus zum Frankhplatz/Altes AKH begonnen.
Bereits Ende 2023 sollen die beiden Neubaustrecken eröffnet werden.
In Kürze starten die Verhandlungen mit dem Bund
zur 5. U-Bahn-Ausbaustufe. In dieser Stufe soll die Linie U5 über den
Arne-Carlsson-Park (Spitalgasse/Währinger Straße) und Michelbeuern-AKH
(U6) zum Elterleinplatz verlängert werden. In diesem Fall entstehen nach
der Eröffnung der ersten U5-Etappe wichtige neue Umsteigeknoten. So
soll mit der Station im Bereich Arne-Carlsson-Park einer der größten
Straßenbahn-Knoten Wiens mit sieben Linien (5, 33, 37, 38, 40, 41, 42)
an die U-Bahn angebunden und das AKH mit einer weiteren U-Bahn-Linie
erschlossen werden. Im Rahmen der 5. Ausbaustufe soll auch die
U2-Verlängerung über den Matzleinsdorfer Platz hinaus, die
Gußriegelstraße und den Wienerberg erschließend, umgesetzt werden.
„Das Linienkreuz U2/U5 bringt Entlastung für stark frequentierte
Linien, wie U6 und 43er, kürzere Reisezeiten und weniger Umsteigen auch
für Pendlerinnen und Pendler“, so Öffi-Stadträtin Renate Brauner. Der
Ausbau von U2 und U5 wird Hand in Hand mit dem Ausbau des Bim-Netzes
gehen. Die letzten Verlängerungen von U2 und Linie 26 haben gezeigt, wie
wichtig neben starken U-Bahn-Wurzeln auch die Äste von Bim und Bus
sind, damit ein Öffi-Netz attraktiv bleibt. „Deshalb wird im nächsten
Jahrzehnt neben dem Ausbau von U2 und U5 auch ein Investitionspaket in
das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt und Angebotsverbesserungen bei
der S-Bahn umgesetzt", so Brauner weiter.
„Das Öffi-Paket schafft neue Verbindungen, baut
bestehende Linien aus und sorgt für Entlastung wichtiger Öffi-Linien.
Bis 2030 werden zwei Millionen Menschen in Wien leben. Damit die
Stadtentwicklung mit diesem Wachstum mithalten kann, braucht es neue
öffentliche Verkehrsmittel“, erklärt Verkehrsstadträtin Maria
Vassilakou. „Besonders wichtig sind neben der neuen U-Bahn der weitere
Ausbau des Straßenbahnnetzes und die Optimierung der S-Bahn und des
Busnetzes in der Stadt. Die Kombination aus allen Verkehrsmitteln
schafft ein kundenfreundliches und attraktives öffentliches
Verkehrsnetz", so Vassilakou.
Das Investitionspaket in Bus und Bim für das nächste Jahrzehnt:
- Erschließung Media Quarter Marx (2015): Die Buslinie 80A fährt mit
Jahresbeginn 2015 vom Praterstern über die Schlachthausgasse direkt ins
Media Quarter.- Wienerbergtangente - Buskorridor für den 15A (ab 2017): Ein
durchgehender Buskorridor wird deutliche Verbesserungen für die
Fahrgäste bringen. Bei entsprechender Stadtentwicklung soll die Bus- zur
Straßenbahntrasse für die neue Linie 15 umgebaut werden.- Verlängerung Linie O ins Nordbahnhof-Gelände (2018): Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets Nordbahnhof
- Verlängerung Linie D in die Gudrunstraße (2019): Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets Hauptbahnhof bis Gudrunstraße
- Weitere Erschließung von Nord- und Nordwestbahnhof durch Verlängerung der Linie O oder eine neue Linienkombination von 2 und 5
- Die Linie 67 soll über den Reumannplatz und über Monte Laa zur Siedlung Süd-Ost verlängert werden.
- Es ist vorgesehen, die Linie 25 durch die Seestadt zur Station U2 Aspern Nord zu verlängern.
- Donaufeldtangente (Fultonstraße – U1 Kagran) erschließt das Donaufeld und verbindet die Bezirke 21 und 22.
Verbesserungen im Wiener S-Bahn-Angebot
Die S-Bahn ist neben U-Bahn, Straßenbahn und Bus ein zentrales
Element des Wiener Öffi-Netzes und soll in den kommenden Jahren
attraktiviert werden. Das S-Bahn-System ist sowohl für den
PendlerInnenverkehr als auch für den innerstädtischen Verkehr von großer
Bedeutung. Die Stadt Wien bekennt sich zu einer permanenten
Verbesserung des Wiener S-Bahn-Netzes, zum Beispiel durch kürzere
Intervalle oder auch neue Stationen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird
die Stadt Wien mit den ÖBB Gespräche führen.
Publiziert am:
26.06.2014 von wiener-linien.at
Dieser Beitrag wurde 3-mal editiert, zuletzt von Gunoldstraße (04.10.2014, 19:48)
29.06.2014, 19:28#2
@ Gunoldstraße: Willkommen bei uns im Forum! Bitte verwende die Zitierfunktion beim 1:1 Kopieren von Texten und füge die Quelle hinzu.
29.06.2014, 21:12#3
Und die Wiener S-Bahn sich wiedermal hinten anstellen
Und wer denn 25er dort braucht würde ich auch gerne wissen...
Und wer denn 25er dort braucht würde ich auch gerne wissen... 30.06.2014, 00:44#4
Und die Wiener S-Bahn sich wiedermal hinten anstellenUnd wer denn 25er dort braucht würde ich auch gerne wissen...
Also den 25er wird man in 10 Jahren dort sicherlich brauchen ... oder denkst Du die bauen Schrebergärten und Einfamilienhäuser in die Seestadt?
30.06.2014, 13:00#5
Und die Wiener S-Bahn sich wiedermal hinten anstellenUnd wer denn 25er dort braucht würde ich auch gerne wissen...
Also den 25er wird man in 10 Jahren dort sicherlich brauchen ... oder denkst Du die bauen Schrebergärten und Einfamilienhäuser in die Seestadt?

30.06.2014, 13:30#6
Und die Wiener S-Bahn sich wiedermal hinten anstellenUnd wer denn 25er dort braucht würde ich auch gerne wissen...
Meinst Du die Verlängerung in die Seestadt oder die Donaufeldtangente?
In beiden Gebieten wird bzw. soll ordentlich gebaut werden, da sehe ich durchaus großen Bedarf.
(Wobei ich es durchaus interessant fände, den 25er mit dem 26er zu verbinden anstatt beide in der Station Aspern Nord enden zu lassen. Die Intervalle sind ja kompatibel.)
30.06.2014, 13:46#7
(Wobei ich es durchaus interessant fände, den 25er mit dem 26er zu verbinden anstatt beide in der Station Aspern Nord enden zu lassen. Die Intervalle sind ja kompatibel.)
Was verstehst du unter "verbinden"?
30.06.2014, 13:51#8
Die Züge sollen dort nicht wenden, sondern auf der jeweils anderen Strecke weiterfahren. Quasi eine Linie daraus machen.
30.06.2014, 16:12#9
Das würde dann wieder für eine Menge Verwirrung sorgen. Wenn aber beide dort enden, wäre es so ähnlich wie bei 43/44. Außerdem wird der 26er vorerst ja nicht nach Aspern Nord verlängert, sondern bleibt bei der Hausfeldstraße.
02.07.2014, 14:45#10
@ Gunoldstraße: Willkommen bei uns im Forum! Bitte verwende die Zitierfunktion beim 1:1 Kopieren von Texten und füge die Quelle hinzu.Gut. Editiert. Danke für den Willkommensgruß.

03.07.2014, 21:03#11
Route der Verlängerung Linie 25
Ich habe mir die Route so vorgestellt:
Ab Oberdorfstraße schwenkt die Trasse zur Straße, wo sie knapp vor der Kreuzung die Station namens Asperner Heldenplatz erhält, in welche auch die Station Benjowskigasse umbenannt wird. Dann nach links und zum Siegesplatz nach rechts, wo die Bim die gleichnamige Station haben wird. Dann die Groß-Enzersdorfer-Straße folgend bis zur Station Lohwaggasse, in welchselbe auch linksseitig abgebogen wird und der 25er auf eine Schnellstraßenbahnstrecke fährt. Dann quer durch die Botanik zur Pilotengasse, links, rechts, dann wieder schnell die Graslandschaft neben dem GM-Werk entlang. Knapp darauf folgt die Station Frenkel-Brunswick-Gasse, welche nach dem zukünftigen Straßenzug benannt wird. Dann weiter parallel zur Johann-Kutschera-Gasse, ein Schwenk auf diese und dann eine gleichnamige Station. Hier besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Linie 84A, welche in etwas näherer Zukunft hier halten wird. Ein Stück weiter auf dieser, dann im ~135°-Winkel nach rechts in die Seestadt. Parallel zum Yella-Hertzka-Park folgt auch bald die nächste Station. Sie hat ebenso den Namen Yella-Hertzka-Park. Folgt man der kurvenlosen Trasse zur nächsten Station Seepark, gelangt man eben zu diesem, welcher sich im Herzen der Seestadt befindet, das Wahrzeichen und der namensgebende Ort der Seestadt ist. Links neben dem See, wo wir uns befinden, biegen wir nach links ab, um (zum 2. Mal) zur bedeutendsten Straße zu gelangen, der Sonnenalle. Sie ist teilweise schon fertig, die Hälfte der als Ring angelegten Straße muss aber noch gebaut werden. Hier soll eine Station, die ebenfalls nach der Straße benannt wird, entstehen. Geradeaus, ein paar Dekameter weiter, kommt die Endstation Aspern Nord
,wo auch eine Umdrehschleife gebaut wird. Hier besteht eine Umsteigemöglichkeit zu 89A, 95A, 99A, 99B, zeitweise 88A und zur U2, aber auch zur S-Bahn und zu Regionalzügen, denn zu diesem Zeitpunkt wird bereits der Bahnhof (ÖBB) fertiggestellt sein.
Ab Oberdorfstraße schwenkt die Trasse zur Straße, wo sie knapp vor der Kreuzung die Station namens Asperner Heldenplatz erhält, in welche auch die Station Benjowskigasse umbenannt wird. Dann nach links und zum Siegesplatz nach rechts, wo die Bim die gleichnamige Station haben wird. Dann die Groß-Enzersdorfer-Straße folgend bis zur Station Lohwaggasse, in welchselbe auch linksseitig abgebogen wird und der 25er auf eine Schnellstraßenbahnstrecke fährt. Dann quer durch die Botanik zur Pilotengasse, links, rechts, dann wieder schnell die Graslandschaft neben dem GM-Werk entlang. Knapp darauf folgt die Station Frenkel-Brunswick-Gasse, welche nach dem zukünftigen Straßenzug benannt wird. Dann weiter parallel zur Johann-Kutschera-Gasse, ein Schwenk auf diese und dann eine gleichnamige Station. Hier besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Linie 84A, welche in etwas näherer Zukunft hier halten wird. Ein Stück weiter auf dieser, dann im ~135°-Winkel nach rechts in die Seestadt. Parallel zum Yella-Hertzka-Park folgt auch bald die nächste Station. Sie hat ebenso den Namen Yella-Hertzka-Park. Folgt man der kurvenlosen Trasse zur nächsten Station Seepark, gelangt man eben zu diesem, welcher sich im Herzen der Seestadt befindet, das Wahrzeichen und der namensgebende Ort der Seestadt ist. Links neben dem See, wo wir uns befinden, biegen wir nach links ab, um (zum 2. Mal) zur bedeutendsten Straße zu gelangen, der Sonnenalle. Sie ist teilweise schon fertig, die Hälfte der als Ring angelegten Straße muss aber noch gebaut werden. Hier soll eine Station, die ebenfalls nach der Straße benannt wird, entstehen. Geradeaus, ein paar Dekameter weiter, kommt die Endstation Aspern Nord
,wo auch eine Umdrehschleife gebaut wird. Hier besteht eine Umsteigemöglichkeit zu 89A, 95A, 99A, 99B, zeitweise 88A und zur U2, aber auch zur S-Bahn und zu Regionalzügen, denn zu diesem Zeitpunkt wird bereits der Bahnhof (ÖBB) fertiggestellt sein. 03.07.2014, 23:36#12
Das würde dann wieder für eine Menge Verwirrung sorgen.Ja ich weiß.. Wien ist anders... In Basel gibt es das mit den Linien 15 und 16 schon Jahrzente lang.
03.07.2014, 23:44#13
Das würde dann wieder für eine Menge Verwirrung sorgen.Ja ich weiß.. Wien ist anders... In Basel gibt es das mit den Linien 15 und 16 schon Jahrzente lang.
Eben. Und in Wien wäre es eine neue Sache, die es überhaupt noch nirgends gibt.
Außerdem: Was würd's bringen? Die Zahl der Fahrgäste vom Seestadt-Zentrum zur Neu-Breitenleer Gemeindebaulandschaft wird sich sicher in Grenzen halten. Und wenn nicht: Einfach in Aspern Nord (vielleicht sogar bahnsteiggleich) umsteigen! Für wirklich nur das Seestadt-Zentrum (und nicht Lohwaggasse o. ä.) wird sich der 84A auch anbieten.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 24A (03.07.2014, 23:48)
04.07.2014, 00:05#14
Wenn die E2+c5 Garnituren etwas früher in Betrieb genommen worden wären, die Linienwürfel und Rollbänder klaglos funktioniert hätten, dann hätte man das in Wien schon 1978 bei der U-Hackerl-Linie 67 (66/67) einführen können.Das würde dann wieder für eine Menge Verwirrung sorgen.Ja ich weiß.. Wien ist anders... In Basel gibt es das mit den Linien 15 und 16 schon Jahrzente lang.
Eben. Und in Wien wäre es eine neue Sache, die es überhaupt noch nirgends gibt....

04.07.2014, 23:07#15
Und die Wiener S-Bahn sich wiedermal hinten anstellenUnd wer denn 25er dort braucht würde ich auch gerne wissen...
Also den 25er wird man in 10 Jahren dort sicherlich brauchen ... oder denkst Du die bauen Schrebergärten und Einfamilienhäuser in die Seestadt?
Nein aber der Bedarf von der Seestadt zu den "Schrebergärten und Einfamilienhäuser" RUND UM DIE Seestadt wird wohl kaum für eine Straßenbahn genug sein, sonst würden ja ab Herbst am 84A ja auch Gelenker fahren
Übrigens hat man sich beim Verein schon gedanken gemacht wie man in Zukunft den 26er mit dem westlichen Hausfeld verbinden will? Denn ich werde ab Herbst, von Kagran/Kagraner Platz für meine Fahrten wieder 26A / 22A nutzen... Haben sie ja wieder toll gemacht... Übrigens ist eigentlich schon mal jemanden aufgefallen das ab kagraner Platz die Auslastung der Straßenbahnen, der VRT kaum das Wasser reichen kann



