RJ-1216 dürfen keine CD-RJ fahren!

12 Beiträge
22.08.2014, 10:25#1
Das Amt zum Schutz des Wettbewerbes in Tschechien hat den Leasingvertrag ÖBB /
CD für die Taurus 1216 verboten.
Die CD arbeitet zwar an Alternativlösungen,
die Skoda 380 wäre technisch auch in der Lage, Siemens verkauft aber nicht die
nötige Software zur Schnittstelle/Kommunikation mit den Railjet-Wagen. Der
Kauf neuer Siemens Lokomotiven durch die CD würde mindestens 2 Jahre dauern.

http://ekonomika.idnes.cz/problemy-s-lokomoti…0902_eko-doprava_neh
22.08.2014, 10:33#2
Und womit fahren sie jetzt dann?
Die ÖBB könnte ja welche verkaufen und wenn die CD dann ihre Taurus bekommt werden diese dann wieder zurück gekauft!
22.08.2014, 11:07#3
Und womit fahren sie jetzt dann?
Gute Frage! Im Zweifelsfall Umspannen in Břeclav.
Die ÖBB könnte ja welche verkaufen und wenn die CD dann ihre Taurus bekommt werden diese dann wieder zurück gekauft!
Funktioniert aus mehreren Gründen nicht:
  • Die CD haben keine eigenen ES64Ux bestellt, da es keine Ausschreibung gab/gibt.
  • Von Siemens werden keine ES64 mehr hergestellt.
    Neubauten erhalten keine Zulassung mehr; es können nur Unfallloks aufgebaut werden. Für Gebrauchtloks kenne ich ebenso keine Ausschreibung, wobei der Markt hierfür übersichtlich ist.
    Neu gäbe es nur Vectrons. Aber da gilt:
  • Die CD haben keine Vectrons bestellt, da es keine Ausschreibung gab/gibt.
    Selbst bei Ausschreibung könnte ein Nicht-Siemens Produkt gewinnen.
22.08.2014, 11:11#4
Ich denke da wird sich doch mit ein paar Gesprächen bei Siemens und einem Aktenkoffer mit dem richtigen Inhalt schon eine passende Lösung finden lassen.
Kann mir kaum vorstellen dass die Züge jetzt stehen bleiben.
22.08.2014, 13:09#5
Es sollte prinzipiell kein Problem sein den Leasingvertrag zu lösen und die Lokomotiven (als ÖBB-Lokomotiven) im Kilometerausgleich mit anderen weiterhin wie derzeit einzusetzen.

Zuerst wird es aber sicher einen Einspruch gegen das Urteil geben, wodurch keine unmittelbare Reaktion notwendig sein wird.
22.08.2014, 17:33#6
Ich denke da wird sich doch mit ein paar Gesprächen bei Siemens und einem Aktenkoffer mit dem richtigen Inhalt schon eine passende Lösung finden lassen.
Kann mir kaum vorstellen dass die Züge jetzt stehen bleiben.
Äh, gehts noch?! Wie kann man nur auf so krumme Gedanken kommen?! :rolleyes:
22.08.2014, 20:24#7
Das ist doch ganz üblich in diesen Kreisen, oder bin ich da falsch informiert;)
22.08.2014, 21:10#8
Also ich finde das jetzt auch nicht so abwegig :D
22.08.2014, 22:38#9
Also ich finde das jetzt auch nicht so abwegig :D


Ist doch klassisch für Lobbyisten oder nicht?
23.08.2014, 11:33#10
Stimmt, aber immerhin reden wir hier von den Bundesbahnen :rolleyes: Die haben sicher gute Lobbyisten. Aber das habt ihr jetzt nicht von mir...
23.08.2014, 14:47#11
Bei Geschäften auf Regierungsebene und zwischen staatlichen Unternehmen ist das Bakschisch-Köfferchen aber auch öfter im Spiel, als allgemein bekannt.

Großes Geschrei gibt es nur immer dann, wenn was auffliegt.
23.08.2014, 15:41#12
Stimmt, aber immerhin reden wir hier von den Bundesbahnen :rolleyes: Die haben sicher gute Lobbyisten. Aber das habt ihr jetzt nicht von mir...
Hat es ja schon oft genug gegeben ?( . Von seiten der ÖBB werden sich da die wenigsten Sorgen gemacht. Gibt ja zumindest ein Unternehmen welches diese RJ übergangsmäßig fahren können. Passt zwar nicht zum Design aber was solls ;) .