möglicher Fernverkehr für FJB?

13 Beiträge
24.08.2014, 14:57#1
Hallo,

ein Fernverkehr auf der FJB ist in naher Zukunft zwar, realistisch betrachtet, nicht in Sicht, jedoch möchte ich hier mal einen Denkansatz in den Raum stellen, der möglicherweise doch eine "Wiedergeburt" des Fernverkehrs auf der FJB bedeuten könnte.

Meine Überlegungen drehen sich um einen eventuellen EC Wien-Leipzig mit etwa folgenden Halten: Wien FJBf. - (Tulln?) - (Eggenburg?) - (Sigmundsherberg?) - Gmünd - Budweis - Pilsen - Eger - Plauen - (Werdau?). Fahrzeit : ca. 7,5 bis 8 Stunden schätze ich mal, wobei es in der Realität wohl doch noch etwas länger werden würde. (Man würde auch mit einer Diesellok fahren müssen...) Die Fahrzeit mit dem Auto beträgt heute zwischen Wien und Leipzig etwa 6 Stunden bis 6,5 Stunden.

Was haltet ihr grundsätzlich von dieser Idee? Ist sie nur ein reines Produkt meiner Fantasie oder ist sie zumindest ein paar Gedanken und Überlegungen wert? :P
24.08.2014, 15:27#2
Halte ich für sehr unwahrscheinlich ....

Zum einen, weil die Franz-Josefs-Bahn quasi ein Inseldasein führt (u.a. wohl letzte Strecke mit Linksverkehr) und auch kaum an wirkliche Fernstrecken direkt angebunden ist.

Zum anderen, weil die Nahverkerkehsbedingungen innerhalb Wiens dieser „Aufwertung“ doch eher entgegenstehen. Es fahren zwar Straßenbahnlinien, aber es gibt keine wirklich nahe U-Bahn, und auch die Erreichbarkeit mit dem Auto ist eher besch....eiden (u.a. auch bezüglich der Parkmöglichkeiten).

EDIT:

Leipzig würde vermutlich ohnehin über die Strecke Prag-Dresden angebunden werden ... und da fährt schon was.
24.08.2014, 15:30#3
Das Problem ist, dass da niemand damit fahren würde, weil die Fahrzeit so ewig lang ist :(
Zwischen Gmünd und Plzen fahren die Züge nicht schneller als 100 km/h, das ist schlicht nicht konkurrenzfähig.
Ich würde es ja begrüßen, wenn alle REX der FjB zumindest bis Budweis geführt werden würden und zwischen C. Velenice und Veselí ein brauchbarer Anschluss wäre.
24.08.2014, 15:31#4
Dieses Thema hatte ich bereits vor einigen Monaten in einem befreundeten Forum. In erster Linie spießt es sich daran, dass die CD den Verkehr auf der Hauptmagistrale ( Bratislava -) Breclav - Brno - Pardubice - Praha haben will und alle anderen Wege kategorisch ausgeschlossen hat. CD will zusätzlich nur einen Verkehr, der strahlenförmig auf Praha ausgerichtet ist, die Waldviertelstrecke entspricht ja total einer Nahverkehrsstrecke (eingleisig, niedere Höchstgeschwindigkeit), und Geld für einen Ausbau haben weder ÖBB noch CD.

Nach Leipzig geht es außerdem viel besser über die heutige Strecke über Passau - Nürnberg, für Nürnberg - Erfurt - Leipzig wird ja gerade eine Schnellfahrstrecke gebaut.

Daher sehe ich für Deine Strecke nur sehr wenig Interesse - sowohl bei der ÖBB als auch bei der CD, sorry.
24.08.2014, 15:47#5
Das Problem ist eben (auch), was die CD will --- und für teueres Geld Strecken, die nicht nach Prag führen, will sie definitiv nicht bauen.

Außerdem jammern alle Länder und deren Bahnen über fehlende Gelder. (Mit der Kohle, die in Pleitestaaten und Bankenrettungen fließt, könnte man „einige Meter“ Bahnstrecke bauen. Und mit der Kohle, die für in der Bevölkerung sehr umstrittene Auslandseinsätze der jeweiligen Streitkräfte fließen, noch ein paar Meter ...)

Wenn ich mit dem Auto nach Deutschland fahre, und nicht gerade ein Ziel in Bayern oder Baden-Württemberg habe, fahre ich auch „oben herum“ über Prag - Usti n.L. - Dresden ... ganz einfach, weil es etwa 300 km weniger und entsprechend weniger Fahrzeit und Spritverbrauch bedeutet.

Die Bahn fährt derzeit bereits Wien - Linz - Passau - Regensburg - Nürnberg ... und von da aus geht es ohne Probleme weiter nach Dresden, Leipzig, usw. Außerdem wird die Strecke Budapest - Prag - Berlin mit Zustieg in Breclav bedient. Da braucht es eigentlich keine weitere Ferntrasse.
24.08.2014, 16:00#6
Ja das größte Problem ist wohl ("leider") wirklich, dass meine Idee auf alle Fälle keine Chance mehr auf eine Realisierung hat, sobald die neue Schnellfahrstrecke nach Leipzig eröffnet wird. (Da wird es dann ja vermutlich ICEs Wien-Berlin über Nürnberg und Leipzig geben! - also eine viel schnellere direkte Verbindung...) Und Wien-Prag wird wohl auch weiterhin nur über Brünn gefahren werden...

Sind "nur" verlängerte REX nach Budweis und Pilsen eigentlich wirklich so sinnlos? Denn die Verbindungen gab es ja schon ein paar Jahre, aber sie wurden ja wieder eingestellt. Besteht da wirklich kein relevantes Potenzial??
25.08.2014, 14:37#7
Ich denke auch, daß ein Verkehr FJB und weiter als nach Budweis oder Pilsen keinen Sinn machen würde;nicht nur das andere Verbindungen kürzer sind, auch von ihrer topografie (Neigungsverhältnisse, Kurvenradien) eignet sich die FJB (vor allem der obere Abschnitt und Ihre Verlängerung in Tschechien) nicht wirklich zum schnell(er)fahren.
Das es einmal einen internationalen Schnellzugverkehr gab, hatte historische Gründe (die heute nicht mehr zutreffen).
Die Franz-Josefs-Bahn wurde sehr bald durch die KKStb verstaatlicht, während andere Bahnen wie die Nordwestbahn und die Kaiser Ferdinand Nordbahn erst etwas später verstaatlicht wurden-klar das die Staatsbahn ihre Züge nach Prag und Berlin über ihr Streckennetz geführt hat (als der deutsche Kaiser Willhelm einmal Wien besuchte, fuhr sein Sonderzug über die Nordbahn-diese Route war also damals schon schneller). Nach dem Ersten Weltkrieg gab es zwar einen Grenzüberschreitenden Verkehr, ich weiß aber nicht, ob es damals schon über Budweis und Pilsen hinausgehende Verbindungen noch gab.
Es gab in der Zwischenkriegszeit auch noch andere grenzüberschreitende Zugverbindungen in die damalige Tschechoslowakei;über die Laaer Ostbahn fuhren direkte Züge Wien-Grußbach(Hrusovany), die Preßburgerbahn fuhr noch nach Engerau(Petrzalka), und durch das Thayatal konnte man nach Zlabings(Slavonice) fahren. Man muß aber bedenken:damals war die Tschechoslowakei zwar schon ein eigenständiger Staat, aber von der vorausgegangenen Monarchie gab es vielfältige Beziehungen (Verwandschaftlich, wirtschaftlich), dann besaß damals vor allem in der Landbevölkerung kaum jemand ein Auto, und auch noch nicht vergessen: damals wurde in vielen Gebieten deutsch gesprochen (Stichwort: Sudetendeutsche)(Mir hat einmal ein Alter Mann erzählt, das Kinder aus Alt-Nagelberg mit den Postbus in der Zwischenkriegszeit ins tschechische Neu-Nagelberg gefahren sind, weil es dort ein Gymnasium gab).

Das änderte sich radikal mit Kriegsende-es hätte durchaus sein können, das neben Laaer Ostbahn, Preßburgerbahn, Thayatalbahn auch die FJB an der Grenze geendet hätte (So wurde auch das 2te Streckengleis, das die FJB ja hatte, zurückgebaut).
Doch dann kam der "Kalte Krieg", und auch der Internationale Zugverkehr wurde neu geregelt-der internationale Zugverkehr auf der FJB wurde erhalten durch . . die deutsche Teilung. Angeblich - so habe ich das erfahren-wünschte die nach internationaler Anerkennung strebende DDR sich eine Zugverbindung nach Wien. Die Oststaaten planten eine Zugverbindung (Ost)Berlin-Prag-Bratislava-Budapest mit Lok & Klassen und von Budapest sollte es einen Kurswagen nach Wien geben(dieser Zug wurde angeblich ohne den Kurswagen nach Wien später auch realisiert), der DDR war diese Verbindung aber zu wenig, man wollte eine direkte Verbindung nach Wien.
Da zu dieser Zeit auch die ÖBB eine "schnelle" Verbindung von Gmünd nach Wien wollten, erschlug man 2 Fliegen auf einmal und der "Vindobona" war geboren. Die etwas längere Fahrzeit spielte auch kaum eine Rolle, weil der größte "Fahrzeitvernichter" die langen Grenzaufenthalte waren. Es ist wohl auch kein Zufall das knapp nach den Ende des Kommunismus der "Vindobona" von der FJB auf die Nordbahn verlegt wurde.

P.S.: Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, das zu Zeiten des "kalten Krieg" sich eine Führung des Vindobona über das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland wohl von selbst verboten hat.


Grüsse-SchienenWolf

Edit: P.S.hinzugefügt
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von SchienenWolf (25.08.2014, 14:47)
25.08.2014, 16:15#8
Was nicht alles geheim gewesen sein soll und wofür Photoshop oder gar die Politik verantwortlich gemacht werden:

Angeblich - so habe ich das erfahren-wünschte die nach internationaler Anerkennung strebende DDR sich eine Zugverbindung nach Wien. Die Oststaaten planten eine Zugverbindung (Ost)Berlin-Prag-Bratislava-Budapest mit Lok & Klassen und von Budapest sollte es einen Kurswagen nach Wien geben(dieser Zug wurde angeblich ohne den Kurswagen nach Wien später auch realisiert), ...
War der "Hungaria" ein so großes Geheimnis? Der stand für jeden ersichtlich in jedem Kursbuch. Allerdings wurde der zu Beginn seiner Zeit von der DR mit Vorkriegs-VT gefahren bzw. von den MÁV mit Nachkriegs-GANZ-VT. Der Hungaria wurde etwa gleichzeitig mit dem Vindobona eingeführt; tendenziell sogar vorher. Die Literatur zu dem Thema ist umfangreich; die Infos sind mehr als öffentlich zugänglich. Da muss niemand mit ... angeblich ..., ... habe erfahren, dass ... , irgendwelche Verschwörungen konstruieren.

Allerdings war der Hungaria kein passender Zug für Kurswagen nach Wien, wenn diese über Budapest nach Wien kommen sollten. Soweit konnten auch die Oststaaten Karten lesen und erkennen, dass diese Führung ein mehr als unnötiger Umweg war. Erst recht bei den damaligen Geschwindigkeiten. Da wäre jede Fahrgast schneller gewesen, hätte er ab Bratislava die Postkutsche nach Wien genutzt. Es gab einen anderen Reisezug mit Kurswagen nach Wien. Nur wo der fuhr, kann ich nicht ad hoc sagen. Die Kurswagen kamen mit Sicherheit über Prag direkt nach Wien.
Neben dem Vindobona gab's auch den Sanssouci als Nachtzug. Zunächst ein eigener Zug, ab den späten 1960er/frühen 1970ern nur noch Kurswagen. Berlin <-> Prag mit unterschiedlichen Stammzügen; ab Prag mehr oder weniger eigenständig nach Wien (ČSD: Ex 278/279 bzw. ÖBB: E 678/679 ).

Was es gab, war in den 1980ern eine gemeinsame Führung des Vindobona (Berlin-Wien) mit dem Hungaria (Berlin - Budapest) im Abschnitt Berlin - Prag. Stammzug war der Vindobona (D374/375); der Hungaria (IEx 74/75) Kurswagengruppe - genau umgekehrt zu den angeblichen Planungen der Oststaaten.

P.S.: Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, das zu Zeiten des "kalten Krieg" sich eine Führung des Vindobona über das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland wohl von selbst verboten hat.
Ein Blick in die Karte sollte verraten, dass weniger die politischen Umstände als eher die Geographie gegen eine Führung über Bayern sprachen. Auch heute noch geht die kürzeste Verbindung Wien - Berlin über Prag. Aufgrund der Bahntrassen in D wird ab 2017 allerdings die Bahnverbindung über (München - ) Nürnberg - Leipzig die schnellere nach Berlin sein.
25.08.2014, 16:34#9
Was nicht alles geheim gewesen sein soll und wofür Photoshop oder gar die Politik verantwortlich gemacht werden:

hmm . . wo hab ich das behauptet mit "Geheim" oder "Photoshop" ?

Neben Büchern habe ich mein Wissen vielfach auch mündlich von ehemaligen Eisenbahnern - deswegen meine Formulierung "habe ich erfahren"
Und das zu Zeiten eines kalten Krieges Reisetempo keine hohe Priorität gehabt hat, und das Reisen vor 1989 in den damaligen Ostblock eher umständlich waren, weiß jeder, der vor 1989 in den Osten gereist ist. Noch Mitte der 1980er-Jahre hat ein schlecht gelaunter CSSR-Zöllner(Grenzer, oder wie auch immer)einen aus den Zug/Bus rausgeholt und ewiglange sekkieren können-habe es selbst erlebt.
25.08.2014, 16:59#10
Man möge mir bitte ein Doppelposting nachsehen, ich habe aber jetzt die genauen Daten rausgesucht:
Verstaatlichung Franz Josefs Bahn:1.Juli 1884
Verstaatlichung Kaiser Ferdinand Nordbahn:1.Jänner 1907
Verstaatlichung Österreichische Nord-Westbahn:15.Oktober 1909
Quelle:Richard Heinersdorff - Eisenbahnen in Österreich-Ungarn
Also man kann erkennen, daß für über 20 Jahre die FJB die einzige Strecke war, die der KKStB in Richtung Prag zur Verfügung stand-deshalb wurden in der Monarchie die meisten Züge nach Prag(und weiter) eben über die FJB geführt.
Das diese Route auch damals schon nicht die schnellste war, habe ich bereits geposted(7).
Mir ging es in meinen vorigen Posting(7) darum, die Gründe zu erwähnen, warum es früher einen hochwertigen internationalen Zugverkehr auf der FJB gegeben hat. Und warum ich denke, das es heute oder in Zukunft keinen gibt bzw. vorraussichtlich geben wird(weil eben die Voraussetzungen andere sind).
Grüsse-SchienenWolf
25.08.2014, 18:14#11
hmm . . wo hab ich das behauptet mit "Geheim" oder "Photoshop" ?
Photoshop ist ein Link: ÖBB kaufen 200 Siemens Desiro ML für Nahverkehr und S-Bahn

Geheim bezieht sich auf Formulierungen wie:
  • angeblich...
  • habe erfahren, dass ...
  • Die Oststaaten ...


Neben Büchern habe ich mein Wissen vielfach auch mündlich von ehemaligen Eisenbahnern - deswegen meine Formulierung "habe ich erfahren"
Welche Bücher sollen das sein? Es gibt inzwischen viele Quellen, die die Geschichte recht schlüssig dar- und so manche Geschichte der Eisenbahner widerlegen. Deine Darstellung, wie sich nach 1950 der Verkehr (Berlin -) Prag - Wien über die FJB entwickelte, ist so eine Geschichte mit wenig historischem Gehalt.

Und das zu Zeiten eines kalten Krieges Reisetempo keine hohe Priorität gehabt hat, und das Reisen vor 1989 in den damaligen Ostblock eher umständlich waren, weiß jeder, der vor 1989 in den Osten gereist ist.
Trotzdem kam kein Mensch auf die Idee, einen Zug-/Wagenlauf Berlin - Wien über Budapest zu schicken - auch nicht in den Oststaaten der 1950er. Dass die Geschwindigkeit keine große Rolle spielte, ist ebenso ein Märchen. Natürlich ging es nicht so schnell wie im Westen. Die Prioritäten lagen notgedrungen an anderen Stellen, die materiellen Engpässe waren bestimmt größer. Dass allerdings auch der Westen nicht überall glänzt, zeigen die ÖBB beim Ausbau der Strecken in die Oststaaten. Besondere Eile ist auch 25 Jahre nach dem Mauerfall nicht gefragt:
Es ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, dass man 15 Jahre brauchen wird (nachdem man schon 25 seit der Ostöffnung gewartet hat!), um eine schnurgerade Strecke in der unbesiedelten Pampa, die zwei europäische Hauptstädte auf kürzestem Wege miteinander verbindet, auf heiße 160 km/h auszubauen!
Richtung Brünn geht's bei ähnlichen Voraussetzungen (topfeben, schnurgerade mit einer kleinen Kurve) ähnlich schnell voran. :daumenrunter:
25.08.2014, 18:58#12
hmm . . wo hab ich das behauptet mit "Geheim" oder "Photoshop" ?
Photoshop ist ein Link: ÖBB kaufen 200 Siemens Desiro ML für Nahverkehr und S-Bahn

Auch in diesen Thread habe ich NICHT das Wort "Geheim" verwendet-meine Äußerung auf Photoshop bezog sich auf den im vorherigen Beitrag verlinkten Beitrag mit der Darstellung eines Cityjets, wo man rudimentär Puffer erkennen kann (freundlicherweise hast Du am nächsten Beitrag ein Bild verlinkt, wo man die Stirnfront genauer erkennen kann)-nachdem ich aus eigener Erfahrung weiß, wie solche Bilder entstehen kam eben mein Seitenhieb zu Photoshop.
Geheim bezieht sich auf Formulierungen wie:

angeblich...
habe erfahren, dass ...
Die Oststaaten ...

An Deiner Stelle würde ich mir einen Duden zulegen-den gibt es heutzutage sogar online, da wird die Bedeutung des Wortes geheim erklärt:
Zitat von "duden.de"
Zitat
geheim halten Worttrennung: ge|heim hal|ten etwas nicht bekannt geben; etwas verheimlichen Synonyme zu geheim halten für sich behalten, nicht sagen, nicht verraten, totschweigen , unterschlagen , verheimlichen , verschweigen , vertuschen ; (gehoben) nicht preisgeben, verhehlen

Welche Bücher sollen das sein? Es gibt inzwischen viele Quellen, die die Geschichte recht schlüssig dar- und so manche Geschichte der Eisenbahner widerlegen. Deine Darstellung, wie sich nach 1950 der Verkehr (Berlin -) Prag - Wien über die FJB entwickelte, ist so eine Geschichte mit wenig historischem Gehalt.

Bücher zum Thema FJB (und andere Bahnen in AT) gab & gibt es in Hülle & Fülle-ich sage nur Slezak-Verlag, Pospischill-Verlag, Bohmann-Verlag, u.a.
Die Geschichte der FJB kann man vielerorts nachlesen, ist also NICHT MEINE DARSTELLUNG

Trotzdem kam kein Mensch auf die Idee, einen Zug-/Wagenlauf Berlin - Wien über Budapest zu schicken - auch nicht in den Oststaaten der 1950er. Dass die Geschwindigkeit keine große Rolle spielte, ist ebenso ein Märchen.

Dass allerdings auch der Westen nicht überall glänzt

Diese Zitate lass ich einmal so stehen - sind eben Deine Sichtweise der Dinge - ich könnte natürlich jetzt auch polemisch werden und aufzählen wo überall der real existierende Sozialismus nicht geglänzt hat, nur bringt das mMn nichts - also lasse ich es.
Ich will jetzt auch nicht dieses Forum mit Quellenangaben und Links zupflastern, noch möchte ich jemanden missionieren-ich habe auf einen Thread nur eine Antwort erstellt;wenn es jemanden
nicht gefällt . . . ich kann damit leben.
Grüsse - SchienenWolf
28.08.2014, 09:36#13
ich könnte natürlich jetzt auch polemisch werden und aufzählen wo überall der real existierende Sozialismus nicht geglänzt hat, nur bringt das mMn nichts - also lasse ich es.
Es hätte auch mit dem ursprünglichen Thema nichts mehr zu tun.