Zukunftsvision Anbindung FJ-Bahn an Hauptbahnhof im Zuge der U2/U5-Errichtung sinnvoll?
32 Beiträge · Seite 2 von 2
28.01.2015, 14:27#21
Abgesehen davon fährt derzeit von den (xxx ?) Bewohnern nur ein geringer Teil mit dem ÖV - brauchst dir ja nur die zugeparkten Straßen bei den Wohnblöcken anschauen (und nein das sind nicht die Autos der dortigen Bauarbeiter ...).
Und genau da seh ich schon wieder -wie in vielen Gebieten, die sich in letzter Zeit von Schrebergärten in Wohnsiedlungen verwandelt haben- in 10, 20 Jahren das gejammere ,,Als wir da eingezogen sind, war das ja ka Problem, da host ja no leicht Parkplätz kriagt, oba heute is des ja so bled, nirgends findest a Platzerl, alles is zuparkt" usw.
29.01.2015, 19:39#22
Mein vielleicht etwas utopischer Vorschlag (Gedankengang) würde folgende Linienführung vorsehen.Ja, diese Idee erscheint mir nicht neu. Vermutlich eh schon kennen - ein NÖ Landesrat hat diesen Gedanken letztes Jahr via Medien verbreitet...
[...]
Ich weiß, es wird vermutlich an dem Willen der Politik und vor allem an den hohen Kosten dieses Stadttunnels scheitern.
http://kurier.at/chronik/wien/wien-s-bahn-unt…hansplatz/64.160.343
allerdings halte ich das Vorhaben bereits allein wegen der hohen Kosten für illusorisch. Die Prioritäten im ÖPNV liegen aktuell ganz wo anders.
Da bin ich inhaltlich eher beim Kollegen lol515. Auch oder gerade weil die Stadt Wien die S-Bahn ziemlich stiefmütterlich behandelt hat
wäre es umso wichtiger die bereits bestehende Infrastruktur auszubauen und besser zu nutzen.
Eine Realisierung des vielen geforderten S-Bahn Rings, mit dichten Intervallen auch abseits der Stammstrecke, wäre etwa nicht schlecht.
07.02.2015, 12:20#23
08.02.2015, 18:57#24
Meiner Meinung nach ist der U2/U5 Ausbau zwar sicherlich sinnvoll, allerdings wäre die benötigte Entlastung anderer Linien auch viel effektiver zu lösen in dem man zwei S-Bahn Tunnels statt U2/U5 durch die Stadt baut, die eigentlich von der Route her eine Kombination vom schon öfters vorgeschlagenen Tunnel vom Rennweg über Stephansplatz nach Spittelau und von U2/U5 mit einer etwas geänderten Linienführung im Gegensatz zum U2 Ausbau sind. Hier die Routen, die fettgedruckten Wörter sind die Außenstrecken in die diser Tunnel mündet, die normalegedruckten Wörter die Stationen des Tunnels.
1. Tunnel: Pressburger Bahn - Rennweg - Stadtpark - Stephansplatz - Schottentor - Arne-Carlsson-Park - Michelbeuern-AKH - Elterleinplatz
2. Tunnel: Südbahn - Meidling - Eichenstraße - Bacherplatz - Kettenbrückengasse - Volkstheater - Burgtheater - Schottentor - Arne-Carlsson-Park - Spittelau - Franz-Josefs-Bahn
So werden viele Linien entlastet, Pendler profitiern von Umsteigerfreien Verbindungen und werden besser in der Stadt verteilt
Nur jetzt ist der U2/U5 Ausbau schon fix, also ist dieser Plan leider ziemlich unrealistisch.
1. Tunnel: Pressburger Bahn - Rennweg - Stadtpark - Stephansplatz - Schottentor - Arne-Carlsson-Park - Michelbeuern-AKH - Elterleinplatz
2. Tunnel: Südbahn - Meidling - Eichenstraße - Bacherplatz - Kettenbrückengasse - Volkstheater - Burgtheater - Schottentor - Arne-Carlsson-Park - Spittelau - Franz-Josefs-Bahn
So werden viele Linien entlastet, Pendler profitiern von Umsteigerfreien Verbindungen und werden besser in der Stadt verteilt
Nur jetzt ist der U2/U5 Ausbau schon fix, also ist dieser Plan leider ziemlich unrealistisch.

08.02.2015, 22:04#25
Danke erstmal ür die bisherigen Antworten.
Leider sind aber sehr viele off-Topic Ausschweifungen darunter.
S-Bahn-Ring, neue Tunnels z.B. unter dem Stephansplatz, unrealistische umfangreiche Bauprojekte etc. sind nicht das Thema.
Meine Anfrage bezieht sich ausschließlich auf mögliche Synergie-Effekte zwischen U-Bahn und Schnellbahn-Ausbau.
Als Diskussionsbasis möge dieser Link dienen:
http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projek…n/geschichte-u5.html
Auf diesem Bild sieht man die geplante neue U-Bahn-Strecke. Am oberen Bildrand ist über dem "C" in "Arne-Carlsson-Park" der Südrand des Franz-Josephs-Bahnhofes eingezeichnet. Die Distanz zwischen Bahnhof und neuer U-Bahn-Strecke (U2/U5) beträgt ca. 800 Meter.
Die neue U-Bahn Strecke verläuft in Südrichtung bis zum Matzleinsdorfer Platz. Die FJ-Bahn würde dann mit einer parallel oder höher/tiefer liegenden Neubaustrecke an den Hauptbahnhof angebunden, eventuell mit einer Zwischenstation beim neuen Knoten Rathaus.
Ich möchte daher meine Fragen wiederholen:
Ist ein derartiges Projekt sinnvoll? (von den Fahrgastzahlen und der technischen Machbarkeit her)
Mit welchen Kosten muß gerechnet werden?
Ich bin besonders interessiert an der Meinung von Technikern, politisch informierten Personen, Fahrgästen und Ortskundigen!
Leider sind aber sehr viele off-Topic Ausschweifungen darunter.
S-Bahn-Ring, neue Tunnels z.B. unter dem Stephansplatz, unrealistische umfangreiche Bauprojekte etc. sind nicht das Thema.
Meine Anfrage bezieht sich ausschließlich auf mögliche Synergie-Effekte zwischen U-Bahn und Schnellbahn-Ausbau.
Als Diskussionsbasis möge dieser Link dienen:
http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projek…n/geschichte-u5.html
Auf diesem Bild sieht man die geplante neue U-Bahn-Strecke. Am oberen Bildrand ist über dem "C" in "Arne-Carlsson-Park" der Südrand des Franz-Josephs-Bahnhofes eingezeichnet. Die Distanz zwischen Bahnhof und neuer U-Bahn-Strecke (U2/U5) beträgt ca. 800 Meter.
Die neue U-Bahn Strecke verläuft in Südrichtung bis zum Matzleinsdorfer Platz. Die FJ-Bahn würde dann mit einer parallel oder höher/tiefer liegenden Neubaustrecke an den Hauptbahnhof angebunden, eventuell mit einer Zwischenstation beim neuen Knoten Rathaus.
Ich möchte daher meine Fragen wiederholen:
Ist ein derartiges Projekt sinnvoll? (von den Fahrgastzahlen und der technischen Machbarkeit her)
Mit welchen Kosten muß gerechnet werden?
Ich bin besonders interessiert an der Meinung von Technikern, politisch informierten Personen, Fahrgästen und Ortskundigen!
10.02.2015, 00:48#26
Eine Weiterfuehrung der FJ-Bahn zum Hbf durch den 2er-Linientunnel zwischen dem Landesgericht und dem Karlsplatz waere natuerlich interessant, haette aber ein technisches Manko: das Lichtraumprofil des 2er-Linientunnels. Dieser Tunnelabschnitt wurde fuer die U-Bahngarnituren konzipiert und ist niedrig. Doppelstockzuege koennten einen solchen Tunnel nicht benuetzen, sondern nur normale S-Bahn-Garnituren.
Nun zu den Baumassnahmen:
(1) die Bahnsteige der Stationen Rathaus, Volkstheater, MQ und Karlsplatz muessten von derzeit 98 cm auf 55 cm abgesenkt werden.
(2) auf beiden Seiten muesste man Zubringertunnel bauen, d.h. vom FJBf zum Landesgericht sowie vom Karlsplatz zum Hbf und weiter zur Ostbahn. Technisch alles machbar, aber ist halt eine Kostenfrage. Wenn man sich die Kosten der U-Bahnerweiterungen anschaut, wuerden die Kosten fuer diese Ausbauten locker auf 1 Milliarde EUR belaufen.
Ich wuerde allerdings nicht den Hbf ansteuern, sondern stattdessen den Rennweg und im weiteren Verlauf die S7-Strecke zum Flughafen. Man koennte zusaetzlich auch die S60 von Kledering auf die S7-Strecke verschwenken.
Nun zu den Baumassnahmen:
(1) die Bahnsteige der Stationen Rathaus, Volkstheater, MQ und Karlsplatz muessten von derzeit 98 cm auf 55 cm abgesenkt werden.
(2) auf beiden Seiten muesste man Zubringertunnel bauen, d.h. vom FJBf zum Landesgericht sowie vom Karlsplatz zum Hbf und weiter zur Ostbahn. Technisch alles machbar, aber ist halt eine Kostenfrage. Wenn man sich die Kosten der U-Bahnerweiterungen anschaut, wuerden die Kosten fuer diese Ausbauten locker auf 1 Milliarde EUR belaufen.
Ich wuerde allerdings nicht den Hbf ansteuern, sondern stattdessen den Rennweg und im weiteren Verlauf die S7-Strecke zum Flughafen. Man koennte zusaetzlich auch die S60 von Kledering auf die S7-Strecke verschwenken.
14.02.2015, 01:52#27
Ich wuerde allerdings nicht den Hbf ansteuern, sondern stattdessen den Rennweg und im weiteren Verlauf die S7-Strecke zum Flughafen. Man koennte zusaetzlich auch die S60 von Kledering auf die S7-Strecke verschwenken.
Was machst du am Flughafen? Da ist jetzt schon Platzmangel. Nochmal Umbauen macht dort keiner mehr mit!
14.02.2015, 10:33#28
Ich wuerde allerdings nicht den Hbf ansteuern, sondern stattdessen den Rennweg und im weiteren Verlauf die S7-Strecke zum Flughafen. Man koennte zusaetzlich auch die S60 von Kledering auf die S7-Strecke verschwenken.
Was machst du am Flughafen? Da ist jetzt schon Platzmangel. Nochmal Umbauen macht dort keiner mehr mit!
Hätte man ja gleich größer umbauen können. Aber wenn man so ein Projekt in Angriff nimmt, dann muss man sowieso einiges umbauen, da is der Flughafen dann auch schon egal.
14.02.2015, 18:55#29
Wozu muss man den Bhf. Flughafen umbauen? Es wuerde sich dort ja nichts aendern. Die S7-Zuege wuerden eben statt auf der Stammstrecke in dem neuen Tunnel ueber dem Karlsplatz zum FJBf fahren. Vorteil: man bekommt Kapazitaeten auf der hoffnungslos ueberlasteten Stammstrecke. Zusaetzlich dazu koennte man noch eine Spange bei Kledering bauen, um die S60-Zuege von der Ostbahn auf die S7-Trasse in die Stadt zu bekommen.
Ich wuerde allerdings nicht den Hbf ansteuern, sondern stattdessen den Rennweg und im weiteren Verlauf die S7-Strecke zum Flughafen. Man koennte zusaetzlich auch die S60 von Kledering auf die S7-Strecke verschwenken.
Was machst du am Flughafen? Da ist jetzt schon Platzmangel. Nochmal Umbauen macht dort keiner mehr mit!
Natuerlich alles Zukunftsmusik, aber dazu dient ja dieses Forum ...
25.08.2016, 13:40#30
Dieses Thema wurde hier schon öfters besprochen, es wurden hier auch schon Pläne hochgeladen, zB der von mir hier.
Realisierungschancen: Eher gering.
Hallo Kollege,
Anlässlich der schliessung des forums bin ich nocheinmal viele beiträge durchgegangen und würde bezüglich FJB und bahnhof vier ideen skizzieren:
1. Die oft genannte idee der einführung der FJB über die NWB-anlagen zum Praterstern
2. Den vom n.ö. Landesrat Wilfling genannten tunnel über Zweierlinie-Karlsplatz-Rennweg
3. Über die Gürtellinie mit einer einbindung in den westbahnhof bei der Felberstrasse (altes stadtbahprojekt)
4. Führung über die VOB mit einm bogen von Breitensee richtung stadteinwärts
Ein tunnel, wie in Deiner karte wird wahrscheinlich bei Stefansplatz wegen der bereits bestehenden anlagen nicht baubar sein.
Realisierungsgrad bestenfalls für punkt 1 wahrscheinlich
Gruss Gottfried
25.08.2016, 13:59#31
Meiner Meinung nach ist der U2/U5 Ausbau zwar sicherlich sinnvoll, allerdings wäre die benötigte Entlastung anderer Linien auch viel effektiver zu lösen in dem man zwei S-Bahn Tunnels statt U2/U5 durch die Stadt baut, die eigentlich von der Route her eine Kombination vom schon öfters vorgeschlagenen Tunnel vom Rennweg über Stephansplatz nach Spittelau und von U2/U5 mit einer etwas geänderten Linienführung im Gegensatz zum U2 Ausbau sind. Hier die Routen, die fettgedruckten Wörter sind die Außenstrecken in die diser Tunnel mündet, die normalegedruckten Wörter die Stationen des Tunnels.
1. Tunnel: Pressburger Bahn - Rennweg - Stadtpark - Stephansplatz - Schottentor - Arne-Carlsson-Park - Michelbeuern-AKH - Elterleinplatz
2. Tunnel: Südbahn - Meidling - Eichenstraße - Bacherplatz - Kettenbrückengasse - Volkstheater - Burgtheater - Schottentor - Arne-Carlsson-Park - Spittelau - Franz-Josefs-Bahn
So werden viele Linien entlastet, Pendler profitiern von Umsteigerfreien Verbindungen und werden besser in der Stadt verteilt
Nur jetzt ist der U2/U5 Ausbau schon fix, also ist dieser Plan leider ziemlich unrealistisch.
Hallo Kollege,
(und eigentlich zum ganzen threat)
Anlässlich der schliessung des forums bin ich nocheinmal viele beiträge durchgegangen und würde hier noch anmerken
Generell scheinen ideen für eisenbahntunnels quer durch die stadt teilweise sinnvoll sein.
Ich habe aber den eindruck, dass wenn eine neue idee in diversen städten aufkommt, wird Wien dann irgendwann mit einer kompromissplanung hinterherhinken:
Wenn man vergleicht:
London: Bau dampfbetriebener vorortstrecken ins zentrum.
Wien: Bau der dampfbetriebenen stadtbahn.
Brüssel/Köln, etc: Tieflegung von strassenbahnen als pre-metro
Wien: Tieflegung von strassenbahnen als UStraB
München: Aufbau eines u- und s-bahnnetzes
Wien: Bau (bzw. bloss umstellung eines bereits bestehenden bahnsystems und umtitulierung) des grundnetzes und streit mit ÖBB wegen schnellbahnbahnausbau
Paris/Lille/Lyon: Wiedereinführung der tramway
Wien: Ankündigungen: 13er, 11er, 48er, aber doch wieder neue u-bahn
Paris RER/London: Crossrail/New York East Side Access: Idee, kopfbahnhöfe mit stadtdurchquerenden vollbahnstrecken zu verbinden
Wien: ? Vorschläge aus dem forum? Vielleicht rückintegration der ex-stadtbahn ins ÖBB-netz?
Gruss Gottfried
25.08.2016, 23:27#32
Die Ideen sind allesamt sehr utopisch.
Weder können Vollbahnzüge über die Gürtellinie fahren noch kann der FJBf aus betrieblicher Sicht aufgelassen werden.
Ein Eisenbahntunnel darf ausserdem nicht so steil wie ein U-Bahn-Tunnel sein und hat einen größeren Durchmesser und wäre daher sehr sehr teuer.
Überhaupt finde ich die Idee, den FJBf unbedingt aufzulassen, nicht gerechtfertigt. So schlecht ist die Lage gar nicht und mit der Straßenbahn erreicht man problemlos auch die Innenstadt.
Weder können Vollbahnzüge über die Gürtellinie fahren noch kann der FJBf aus betrieblicher Sicht aufgelassen werden.
Ein Eisenbahntunnel darf ausserdem nicht so steil wie ein U-Bahn-Tunnel sein und hat einen größeren Durchmesser und wäre daher sehr sehr teuer.
Überhaupt finde ich die Idee, den FJBf unbedingt aufzulassen, nicht gerechtfertigt. So schlecht ist die Lage gar nicht und mit der Straßenbahn erreicht man problemlos auch die Innenstadt.