Konkreter Vorschlag 71er nach Kaiserebersdorf
15 Beiträge
18.09.2015, 15:02#1
Der 71er fährt nächstes Jahr wieder nach Kaiserebersdorf.
http://www.meinbezirk.at/simmering/politik/fi…engert-d1472417.html
http://www.meinbezirk.at/simmering/politik/fi…engert-d1472417.html
18.09.2015, 15:14#2
RE: 71er nach Kaiserebersdorf
Der 71er fährt nächstes Jahr wieder nach Kaiserebersdorf.Das kann sich aber nach dem 11. Oktober ganz schnell wieder ändern.

18.09.2015, 15:21#3
Lassen wir uns überraschenZitatDas kann sich aber nach dem 11. Oktober ganz schnell wieder ändern.![]()

19.09.2015, 10:40#4
Wurde auch im EBFÖ schon dikutiert.
http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=171735.0
Siehe auch dort meinen Beitrag im Utopiemodus.
http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=171735.0
Siehe auch dort meinen Beitrag im Utopiemodus.
19.09.2015, 11:01#5
Ich versteh ja nicht, warum man nicht schon 2012 einfach zusätzlich zum 71er einfach den 6er verlängert hat, anstatt die beiden Linien zu ändern und jetzt 3 Jahre danach zu sagen man will beide Linien nach Kaiserebersdorf schicken. Das hätte nämlich vieles erleichtert und man müsste nicht jetzt schon wieder alle schilder ändern bei den Stationen. Außerdem hätte man sich dann die Linie 72 sparen können, die eine zeit lang gefahren ist
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von U-Bahn p (19.09.2015, 11:05)
09.10.2015, 20:06#6
Nun ja, ganz so einfach ist die Situation dann auch wieder nicht. Ein wirklich wichtiger Punkt, der verhindert dass zum status quo beide Linien (komplett, also ohne Kurzführungen von bspw. jedem zweitem Zug zum Zentralfriedhof) nach Kaiserebersdorf verkehren, ist die fehlende Kapazität der Endstelle für zwei Linien. Es ist bereits jetzt schon öfters so, dass wenn durch etwaige Störungen wieder drei Garnituren am 6er ziemlich dicht aufeinander fahren, die Schleife mit zwei Zügen bereits voll ausgelastet ist, wenn die dritte Garnitur zur Endstation kommt. Dies hat dann den unangenehmen Nebeneffekt, dass die Fahrgäste (teilweise gut und gern ein bis zwei Minuten) in der Straßenbahn ausharren müssen, da der Fahrer sie logischerweise nicht einfach auf offener Strecke "rauswerfen" kann. Mit zwei parallel verkehrenden Linien zur Endstation Kaiserebersdorf wäre dies wohl dann regelmäßig der Fall.
Aus diesem Grund hat es ja auch geheißen, dass zuerst einmal die Schleife adaptiert werden muss, um eben genug Kapazitäten für zwei Straßenbahnlinien zu schaffen. Damals wird man wohl noch der Meinung gewesen sein, dass die angeblich dichteren Intervalle und gegebenenfalls die Verstärkerlinie 72 vollkommen ausreichen und wollte daher verständlicherweise nicht die Mittel aufbringen müssen, um die Strecke für zwei Linien umzurüsten. Da jedoch meines Wissens jetzt die Finanzierung von der Stadt Wien übernommen wird, schaut die Situation jetzt vollkommen anders aus...
Aus diesem Grund hat es ja auch geheißen, dass zuerst einmal die Schleife adaptiert werden muss, um eben genug Kapazitäten für zwei Straßenbahnlinien zu schaffen. Damals wird man wohl noch der Meinung gewesen sein, dass die angeblich dichteren Intervalle und gegebenenfalls die Verstärkerlinie 72 vollkommen ausreichen und wollte daher verständlicherweise nicht die Mittel aufbringen müssen, um die Strecke für zwei Linien umzurüsten. Da jedoch meines Wissens jetzt die Finanzierung von der Stadt Wien übernommen wird, schaut die Situation jetzt vollkommen anders aus...
10.10.2015, 18:33#7
... Dies hat dann den unangenehmen Nebeneffekt, dass die Fahrgäste (teilweise gut und gern ein bis zwei Minuten) in der Straßenbahn ausharren müssen, da der Fahrer sie logischerweise nicht einfach auf offener Strecke "rauswerfen" kann. ...Da möchte ich übrigens darauf hinweisen, dass in der Beförderungsvorschrift der Wiener Linien verankert ist dass der Fahrer sehr wohl auf "Offener Strecke" die Türen freigeben und die Fahrgäste aussteigen lassen darf, wenn er befindet dass es die Situation erfordert. Nur die Meisten trauen sich dass nicht weil sie glauben trotzdem eine an Deckel zu bekommen, oder es ist ihnen schlichtweg wurscht.
10.10.2015, 20:37#8
Das wäre in dieser Situation recht ungünstig, da an besagter Stelle neben der Straßenbahntrasse nur ein Randstein ist und man danach auf der Straße steht. In diesem Falle (Etrichstraße) auch nicht gerade die am wenigsten befahrene in Wien, somit ist es durchaus günstiger wenn der Fahrer die Türen so lange verschlossen bleibt, bis er dann tatsächlich in der Station ist. Gerade beim DAF wie es ihn heutzutage en masse gibt, würde das sonst wohl das ein oder andere mal böse enden...
11.10.2015, 01:42#9
Ich glaube nicht, dass ich es einfach so hinnehmen würde, als Fahrgast unnötig im Zug zu warten, bis die Stehzeit aus ist...
11.10.2015, 10:25#10
Das mag gut sein, dass das für die meisten Fahrgäste nicht das lustigste auf Erden ist. Würdest du jedoch lieber auf einer ziemlich stark befahrenen Straße einfach so aus der Bim aussteigen? Ich muss gestehen als Fahrer würde ich wohl auch keine Türfreigabe einleiten, egal wie sehr die Fahrgäste dagegen protestieren, denn ich kann mir nur zu gut ein Bild davon malen wer seinen Kopf hinhalten muss wenn irgendeine Intelligenzbestie daraufhin direkt auf die Straße rennt und vom MIV erfasst wird. Mag zwar vielleicht etwas übertrieben wirken, aber bei der Dummheit mancher Individuen in freier Wildbahn würde mich so ein Vorfall keineswegs überraschen. Da wären mir grantige Fahrgäste definitiv die bevorzugte Wahl!
11.10.2015, 11:45#11
Ja man muss das aus 2 Seiten sehen. Im Sinne des Fahrers ist es etwas anderes, weil er dann natürlich verantwortlich ist. Wenn ich als Fahrgast z.B. einen Bus erreichen müsste würde ich mich aufregen.
11.10.2015, 11:55#12
Ja man muss das aus 2 Seiten sehen. Im Sinne des Fahrers ist es etwas anderes, weil er dann natürlich verantwortlich ist. Wenn ich als Fahrgast z.B. einen Bus erreichen müsste würde ich mich aufregen.
Wenn du auf der Straße klebst wirst du den Bus wahrscheinlich auch nicht eher erwischen... Und wenn du den 71A erwischen willst, brauchst dich eh nicht beeilen, der hat sowieso zuverlässig Verspätung...

11.10.2015, 12:17#13
Dort sind Parkplätze, wenn man einfach ein paar Parkplätze entfernt könnte man schon einen Bahnsteig vor der Weiche bauen.
11.10.2015, 19:11#14
Dort sind Parkplätze, wenn man einfach ein paar Parkplätze entfernt könnte man schon einen Bahnsteig vor der Weiche bauen.
Uff, wenn das die Autofahrerlobby mitbekommen würde...
Aber Spaß beiseite: Man hat ja bereits zugesichert, die Endstation so zu adaptieren, dass mehr Straßenbahnen darin halten können, ergo wird man da schon irgendwas zusammenbasteln. Ich bin gespannt, wie das Endprodukt aussehen wird. Zu viel Spielraum hat man allerdings ohnehin nicht, da ja einerseits der Trockenmistkübel, öhm Verzeihung... meinte natürlich das Trockenbiotop, in der Mitte der Schleife wohl bestehen bleiben muss und auf der Außenseite ist man eh schon auf der Fahrbahn der Etrichstraße. Ergo kann man im Prinzip die Station eh nur noch nach hinten erweitern.Allerdings frage ich mich, ob nicht einfach auf der gegenüberliegenden Seite der Schleife, wo ja noch eine Haltestelle (namentlich die Zinnergasse) ist, nicht einfach die zuerst wieder abfahrende Garnitur hinstellen kann. Auf diese Weise würde man komplett ohne Umbauten drei Straßenbahnen parallel in der Station ihre Stehzeit einhalten lassen können ohne auch nur einen Stein umzudrehen. Zudem wäre auch das Rätselraten geklärt, welche Bim denn zuerst fährt, wenn bereits zwei in der Station stehen...

16.04.2016, 14:29#15
Weiß man schon ob die Idee wirklich umgesetzt wird oder nicht?