Konkreter Vorschlag U5 - Neues Design auf Stationen Volkstheater und Museumsquartier - eure Meinung?
15 Beiträge
23.01.2016, 20:30#1
Liebe Community,
Wie ja schon lange bekannt werden die bestehenden U2 Stationen Rathaus, Volkstheater, Museumsquartier und Karlsplatz im Zuge der neuen Streckenführung der U2 zu U5-Stationen. Dabei wird auch auf all diese Stationen das neue U5-Design angewandt.
Grundsätzlich ist ein einheitliches Stationsdesign auf einer Linie ja gut, dennoch werden hier speziell sehr schöne und einzigartige Stationen kaputtgemacht, wie das Volkstheater und Museumsquartier, mit ihren lila Bisazza-Fließen bzw. Wandgemälden.
Bzgl. der entstehenden Kosten ist die neue Streckenführung der U2 nach Wienerberg und der U5 nach Gudrunstraße eine denkbar schlechte Variante. 4 bestehende U2 Stationen müssen komplett auf U5-Standards umgebaut werden, inkl. Bahnsteigtüren, für die neue Streckenführung der U2 nach Wienerberg hingegen werden wieder Stationen nach altem Konzept gebaut, also ohne Bahnsteigtüren etc. Ebenso entstehen durch die mit Sicherheit kommende Sperre der U2 ab spätestens Schottentor (wegen der Führung der U2 unter die bisherige U2 Station Rathaus und den daraus resultierenden Bauarbeiten) Kosten für den Ersatzverkehr durch dichtere Intervalle anderer Linien und evtl. zusätzlichem Schienenersatzverkehr durch Busse. Nicht zu vernachlässigen sind auch Kosten für neue Beschilderung entlang der U2.
Würde man die U2 weiterhin auf dem bisherigen Streckenabschnitt und die U5 bis nach Wienerberg führen, würden sämtliche Kosten zum Stationsumbau und auch eine U2-Sperre evtl. entfallen, genauso eine neue Beschilderung der U2 Stationen. Die U5 wäre außerdem in der ersten Ausbaustufe um eine Station länger und würde sofort einen ÖBB-Bahnhof anbinden. Das nun geplante und angeblich finale Konzept U2/U5 bringt meiner Meinung nach also auch eine schlechtere Verteilung der Fahrgäste mit sich.
Grundsätzlich wäre ich für die Beibehaltung der bisherigen U2 Strecke nach Karlsplatz und für eine Streckenführung der U5 von Altes AKH nach Matzleinsdorfer Platz in der ersten Ausbaustufe. Meiner meinung nach ist das einfach die deutich sinnvollere Variante. Zudem würde das 2 Juwelen von Stationen im U Bahn-Netz schützen: Volkstheater und Museumsquartier, die sonst dem U5-Konzept zum Opfer fallen würden. Eine Zerstörung dieser 2 Stationen wäre für das gesamte U Bahn-Netz ein schwerer Verlust. Schade, dass diese beiden Stationen nicht unter Denkmalschutz stehen. Verdient hätten sie es allemal.
Wie seht ihr generell die Umgestaltung von Volkstheater, MQ, Rathaus und U2 Karlsplatz. Befürwortet ihr das aktuelle Design auch so kräftig?
Eventuell kann man ja gemeinsam etwas bewegen, also dass entweder die Stationen nicht verändert werden, oder im Idealfall, dass die Streckenführung der U2 beibehalten wird.
Eine Chance würde ich darin sehen, dass die Stationen unter Denkmalschutz gestellt werden. Vielleicht hat hier ja jemand genauere Ahnung dazu, also auch ob ein Antrag auf Denkmalschutz von der Bevölkerung gestellt werden kann. Ich werd aus dem Gesetzestext nicht schlau.
Genauso könnte man die Verteilung von Flyern in Betracht ziehen, um die Bevölkerung aufmerksam zu machen und so Unterschriften zu sammeln, zu welchem Zweck auch immer. Zudem können auch Kundgebungen (Demos) helfen.
Ich freue mich auf eure Meinung
Lg Philipp
Wie ja schon lange bekannt werden die bestehenden U2 Stationen Rathaus, Volkstheater, Museumsquartier und Karlsplatz im Zuge der neuen Streckenführung der U2 zu U5-Stationen. Dabei wird auch auf all diese Stationen das neue U5-Design angewandt.
Grundsätzlich ist ein einheitliches Stationsdesign auf einer Linie ja gut, dennoch werden hier speziell sehr schöne und einzigartige Stationen kaputtgemacht, wie das Volkstheater und Museumsquartier, mit ihren lila Bisazza-Fließen bzw. Wandgemälden.
Bzgl. der entstehenden Kosten ist die neue Streckenführung der U2 nach Wienerberg und der U5 nach Gudrunstraße eine denkbar schlechte Variante. 4 bestehende U2 Stationen müssen komplett auf U5-Standards umgebaut werden, inkl. Bahnsteigtüren, für die neue Streckenführung der U2 nach Wienerberg hingegen werden wieder Stationen nach altem Konzept gebaut, also ohne Bahnsteigtüren etc. Ebenso entstehen durch die mit Sicherheit kommende Sperre der U2 ab spätestens Schottentor (wegen der Führung der U2 unter die bisherige U2 Station Rathaus und den daraus resultierenden Bauarbeiten) Kosten für den Ersatzverkehr durch dichtere Intervalle anderer Linien und evtl. zusätzlichem Schienenersatzverkehr durch Busse. Nicht zu vernachlässigen sind auch Kosten für neue Beschilderung entlang der U2.
Würde man die U2 weiterhin auf dem bisherigen Streckenabschnitt und die U5 bis nach Wienerberg führen, würden sämtliche Kosten zum Stationsumbau und auch eine U2-Sperre evtl. entfallen, genauso eine neue Beschilderung der U2 Stationen. Die U5 wäre außerdem in der ersten Ausbaustufe um eine Station länger und würde sofort einen ÖBB-Bahnhof anbinden. Das nun geplante und angeblich finale Konzept U2/U5 bringt meiner Meinung nach also auch eine schlechtere Verteilung der Fahrgäste mit sich.
Grundsätzlich wäre ich für die Beibehaltung der bisherigen U2 Strecke nach Karlsplatz und für eine Streckenführung der U5 von Altes AKH nach Matzleinsdorfer Platz in der ersten Ausbaustufe. Meiner meinung nach ist das einfach die deutich sinnvollere Variante. Zudem würde das 2 Juwelen von Stationen im U Bahn-Netz schützen: Volkstheater und Museumsquartier, die sonst dem U5-Konzept zum Opfer fallen würden. Eine Zerstörung dieser 2 Stationen wäre für das gesamte U Bahn-Netz ein schwerer Verlust. Schade, dass diese beiden Stationen nicht unter Denkmalschutz stehen. Verdient hätten sie es allemal.
Wie seht ihr generell die Umgestaltung von Volkstheater, MQ, Rathaus und U2 Karlsplatz. Befürwortet ihr das aktuelle Design auch so kräftig?
Eventuell kann man ja gemeinsam etwas bewegen, also dass entweder die Stationen nicht verändert werden, oder im Idealfall, dass die Streckenführung der U2 beibehalten wird.
Eine Chance würde ich darin sehen, dass die Stationen unter Denkmalschutz gestellt werden. Vielleicht hat hier ja jemand genauere Ahnung dazu, also auch ob ein Antrag auf Denkmalschutz von der Bevölkerung gestellt werden kann. Ich werd aus dem Gesetzestext nicht schlau.
Genauso könnte man die Verteilung von Flyern in Betracht ziehen, um die Bevölkerung aufmerksam zu machen und so Unterschriften zu sammeln, zu welchem Zweck auch immer. Zudem können auch Kundgebungen (Demos) helfen.
Ich freue mich auf eure Meinung
Lg Philipp
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von F1elipe (23.01.2016, 20:43): Typos
23.01.2016, 20:51#2
Hallo!
Rathaus, Volkstheater, Museumsquartier und Karlsplatz (...) Dabei wird auch auf all diese Stationen das neue U5-Design angewandt.Ist das überhaupt schon fix? Öffentlich wurde bisher nur die Architektur der neuen U5-Stationen Frankhplatz-Altes AKH, Arne-Carlsson-Park und Elterleinplatz präsentiert.
Bzgl. der entstehenden Kosten ist die neue Streckenführung der U2 nach Wienerberg und der U5 nach Gudrunstraße eine denkbar schlechte Variante.Abgesehen von der Fragwürdigkeit des gesamten Linienkreuzes ist die gewählte Lösung mit der U2 zum Matzleinsdorfer Platz und der U5 zum Karlsplatz schon sinnvoller als ein Tausch der Äste, da die Verkehrsströme im Nahbereich Karlsplatz - Schottentor von den Ringlinien und Altes AKH - Margareten vom 13A (bzw optional 13) abgedeckt werden. Der Abschnitt Karlsplatz - Gudrunstraße wurde mangels Sinnhaftigkeit sowieso gestrichen und kommt bis auf Weiteres weder als U2 noch als U5.
23.01.2016, 21:03#3
Ja, anscheinend schon, wurde von W24 berichtet, habe danach bei WL nachgefragt, woraufhin mir das bestätigt wurde.
24.01.2016, 00:23#4
Ist das überhaupt schon fix? Öffentlich wurde bisher nur die Architektur der neuen U5-Stationen Frankhplatz-Altes AKH, Arne-Carlsson-Park und Elterleinplatz präsentiert.
Wenn das nicht der Fall wäre, würde das ja seltsam aussehen, wenn die halbe Linie plötzlich ein völlig anderes Design hätte... Deshalb wärs mir logisch, wenn das neue Design auch für die übernommenen U2-Stationen angewandt werden würde.
24.01.2016, 01:21#5
Zitat
Ist das überhaupt schon fix? Öffentlich wurde bisher nur die Architektur der neuen U5-Stationen Frankhplatz-Altes AKH, Arne-Carlsson-Park und Elterleinplatz präsentiert.
Wenn das nicht der Fall wäre, würde das ja seltsam aussehen, wenn die halbe Linie plötzlich ein völlig anderes Design hätte... Deshalb wärs mir logisch, wenn das neue Design auch für die übernommenen U2-Stationen angewandt werden würde.
Naja, bei der U2 hat man es ja jetzt schon (bis/ab Schottentor altes/neues Design), nur die lila Farbe auf der U5 würde dann nicht passen.
Inwiefern wäre die Renovierung ein Verlust fürs gesamte U-Bahn Netz?
Die Stationen anzupassen ist viel Sinnvoller als Linien zu vertauschen-wozu überhaupt? Was ist dort so besonders?
24.01.2016, 06:42#6
Ich glaube bei den bestehenden Stationen wird nur die Farbe geändert und die benötigten Bahnsteigtüren eingebaut, alles andere wäre einfach nur Schwachsinnig und viel zu teuer und nachdem Geld einer der wichtigsten Faktoren im ÖV ist werden die WL schauen das sie mit so wenig Geld aufwand wie nötig das optimalste Ergebnis erzielen für die Kundenzufriedenheit.
Und ja die jetzige U2 hat auch kein einheitliches Liniendesign, denn keiner kann mir weiß machen das die Station Volkstheater und taborstraße oder Donaustadtbrücke genau gleich ausschauen.
Gibt es überhaupt eine Linie in Wien wo dies der Fall aus. So aus dem ff würde mir nur die U3 einfallen
Und ja die jetzige U2 hat auch kein einheitliches Liniendesign, denn keiner kann mir weiß machen das die Station Volkstheater und taborstraße oder Donaustadtbrücke genau gleich ausschauen.
Gibt es überhaupt eine Linie in Wien wo dies der Fall aus. So aus dem ff würde mir nur die U3 einfallen
24.01.2016, 12:21#7
Die U1 sowie die Linie U4 ist auch zum größten teil einheitlich.ZitatGibt es überhaupt eine Linie in Wien wo dies der Fall aus. So aus dem ff würde mir nur die U3 einfallen
24.01.2016, 13:56#8
Grundsätzlich ist ein einheitliches Stationsdesign auf einer Linie ja gut, dennoch werden hier speziell sehr schöne und einzigartige Stationen kaputtgemacht, wie das Volkstheater und Museumsquartier, mit ihren lila Bisazza-Fließen bzw. Wandgemälden.Bei der Vorstellung des U5-Designs wurde erklärt, dass es bei den bestehenden U2-Stationen nur geringfügige Anpassungen gibt (Bahnsteigtüren und Anpassung an Linienfarbe)
Bzgl. der entstehenden Kosten ist die neue Streckenführung der U2 nach Wienerberg und der U5 nach Gudrunstraße eine denkbar schlechte Variante. 4 bestehende U2 Stationen müssen komplett auf U5-Standards umgebaut werden, inkl. Bahnsteigtüren, für die neue Streckenführung der U2 nach Wienerberg hingegen werden wieder Stationen nach altem Konzept gebaut, also ohne Bahnsteigtüren etc.Die neuen U2-Stationen sollen bereits mit Bahnsteigtüren ausgerüstet werden.
08.02.2016, 19:46#9
ZitatWürde man die U2 weiterhin auf dem bisherigen Streckenabschnitt und die U5 bis nach Wienerberg führen, würden sämtliche Kosten zum Stationsumbau und auch eine U2-Sperre evtl. entfallen, genauso eine neue Beschilderung der U2 Stationen.
Dann würde die U2 aber ziemlich im Kreis fahren, v.a. wenn die Verlängerung Richtung St. Marx kommt.
Eine Möglichkeit wäre, man tauscht die Liniennummern, weil die Zweierlinie ist nunmal die Lastenstraße, drum soll dort auch die U2 fahren. Die violetten Fliesen könnten also gelassen werden, nur Bahnsteigtüren müssten eingebaut werden. Bei den Betonbrutalismus-Stationen Richtung Seestadt wäre die Umänderung der Linienfarbe von violett auf Türkis kein großes Problem, müsste man halt nur neue Schilder anfertigen.
Die letzte Schnellbahn-Station mit Flair der 60er-Jahre (Quartier Belvedere) wurde ja auch ohne zwingenden Grund umgebaut. Also nur wegen den Stationen kann ich mir die Änderung der Streckenführung nicht vorstellen.
lg
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 67 Reumannplatz (08.02.2016, 19:50)
08.02.2016, 21:21#10
v.a. wenn die Verlängerung Richtung St. Marx kommt.Die wurde endgültig ad acta gelegt, u.a. weil 71, D und S-Bahn völlig reichen.
Eine Möglichkeit wäre, man tauscht die Liniennummern, weil die Zweierlinie ist nunmal die Lastenstraße, drum soll dort auch die U2 fahren. Die violetten Fliesen könnten also gelassen werden
Bei den Betonbrutalismus-Stationen Richtung Seestadt wäre die Umänderung der Linienfarbe von violett auf Türkis kein großes ProblemBrutalismus ist das in meinen Augen keiner, eher eine Kombination aus Minimalismus und Eleganz.
16.02.2016, 04:35#11
... es gibt noch zwei Gründe warum die U2 nicht Richtung Grundstraße verlängert wird.v.a. wenn die Verlängerung Richtung St. Marx kommt.Die wurde endgültig ad acta gelegt, u.a. weil 71, D und S-Bahn völlig reichen.
apropos
Zum einen wurde die U2 Verlängerung nach Favoriten zugunsten der U5 geopfert. Die Gesamtkosten für den Bau der neuen U2/U5 Rumpf Linie (Matzleinsdorferplatz/Altes AKH) betragen bekanntlich rund 1 Mrd. EUR. Die Stadt Wien kann sich das nur leisten, indem sie just auf das bereits vorhandene Budget aus der 4. Ausbauphase der Wiener U-Bahn zurückgreift: "Das Budget für den Bau ist laut Wiener Linien prinzipiell vorhanden, da projektierte und ausfinanzierte Verlängerungen wie der U1-Ausbau nach Rothneusiedl und die U2-Südverlängerung Richtung Favoriten nicht umgesetzt wurden." (orf.at).
Ad) cancel U1 Rothneusiedl: Ersparnis von 200 Mio. EUR (orf.at)
Ad) cancel U2 Gudrunstraße: Ersparnis von 670 Mio. EUR (wien.gv.at)
Die U2/U5 wird also dank des 50:50 Finanzierungsschlüssels mit dem Bund und der Umschichtung von bereits bewilligten bzw. eingesparten Geldmitteln gesichert. Eigentlich war das ein genialer Coup von Renate Brauner die anfallenden Kosten gänzlich aus dem laufenden Budget zu decken - gerade in Zeiten maroder Stadtkassen. Der Wermutstropfen dabei ist, dass man sich damit nur eine U5 als Rumpflinie leisten kann - aber besser so als gar nicht.
Der andere Grund zum Verzicht auf eine U2 Verlängerung Richtung Gudrunstraße liegt darin begraben, dass sich das potentielle Stadtentwicklungsgebiet bei St. Marx doch nicht so 'rasant' entwickelt wie ursprünglich im STEP angenommen.
Aber wer weiß schon was die Zukunft bringt. Ich würde gerade im U-Bahn Bau nichts ausschließen. Wenn man sich die kurzfristige Entscheidung für den Bau der U5 vergegenwärtigt, so kann man nicht ausschließen wohin uns die nächste Etappe in der 5. Ausbaustufe hinführt.
bzgl. Denkmalschutz und die beiden alten U-STRAB Stationen Babenbergerstraße/Volkstheater. Ich bezweifle, dass man diese Stationen via Petition unter Denkmalschutz stellen kann. Das Bundesdenkmalamt orientiert sich da wohl an anderen Kriterien. Vermutlich wird, bis auf die geschlossenen Bahnsteige, ohnehin nicht großartig viel adaptiert.
03.05.2016, 14:13#12
Die U2 nach St. Marx gab es überhaupt nur, weil Rudi Schicker aus Wien Landstraße war. Kein Schicker mehr, keine U2 mehr.
03.05.2016, 14:14#13
Nein. Das Bundesdenkmalamt muss hier als Behörde von sich aus tätig werden. Man kann es aber darauf aufmerksam machen, die brauchen ja auch Infos und Ideen.
Eine Chance würde ich darin sehen, dass die Stationen unter Denkmalschutz gestellt werden. Vielleicht hat hier ja jemand genauere Ahnung dazu, also auch ob ein Antrag auf Denkmalschutz von der Bevölkerung gestellt werden kann. Ich werd aus dem Gesetzestext nicht schlau.
04.05.2016, 09:02#14
Was soll an den Stationen überhaupt so besonders sein? Ich mein, ja ok sie haben halt ein Mosaik, aber so besonders ist das auch wieder nicht und das lila passt nicht zur U5.
04.05.2016, 12:44#15
Manche Leute sträuben sich einfach strikt gegen sämtliche Änderungen. Und selbst wenn der alte Zustand keinerlei Vorteile bringt, dann redet man sich einfach lang genug ein, dass aktuell doch alles perfekt ist, oder die Änderung alles viel schlimmer machen würde, bis man wirklich daran glaubt... Das ist wohl einfach die Wiener Raunzermentalität, war ja mit der MaHü beispielsweise nicht wirklich anders, wo mit komplett schwachsinnigen Argumenten dagegen geeifert wurde. Ich finde in den besagten Stationen ebenfalls nichts, was irgendwie eines Denkmalschutzes würdig wäre. Viel mehr würde ich eine Modernisierung mehr als begrüßen, da sowohl Optik als auch Aufenthaltsqualität mehr als verbesserungswürdig sind... 
