ÖBB wollen Personenverkahr am Franz-Josefs-Bahnhof behalten
27 Beiträge · Seite 1 von 2
18.04.2016, 00:10#1
ZitatDie ÖBB ihrerseits lassen sich kaum in die Karten schauen – man führe
intensive Gespräche mit unterschiedlichen Playern, heißt es. Den
Personenverkehr will man jedenfalls beibehalten. Es gab Verhandlungen,
ob der Bahnhof nicht zur Spittelau verlegt werden könnte – das wurde
aber von den ÖBB abgelehnt.
diepresse
Klingt doch gut wie ich finde!
18.04.2016, 08:07#2
Ja, auf jeden Fall! Der ohnehin etwas abgelegene FJB sollte auf keinen Fall weiter stadtauswärts verschoben werden (eher umgekehrt, was aber nicht möglich ist
).
Desweiteren ist der FJB vor allem aufgrund der Betriebsanlagen wichtig, also ist es logisch, dass die ÖBB ihn behalten wollten.
). Desweiteren ist der FJB vor allem aufgrund der Betriebsanlagen wichtig, also ist es logisch, dass die ÖBB ihn behalten wollten.
18.04.2016, 10:13#3
Das ist gut so! 
29.04.2016, 23:33#4
Wäre es nicht sinmvoller den Bahnhof tiefer zu legen? Dann könnte man die Strecke durch die Stadt verlängern.
01.05.2016, 19:11#5
Wäre es nicht sinmvoller den Bahnhof tiefer zu legen? Dann könnte man die Strecke durch die Stadt verlängern.
Da gibt es zwei Probleme:
Vor dem FJ-Bhf. verläuft unterirdisch der Alserbach (der bei der Friedensbrücke in den Donaukanal mündet).
Und das 2te Problem: viele der alten Häuser vis-a-vis haben 2-3 Stockwerke hinunterreichende Keller.
Das heißt, man müßte wohl schon in Heiligenstadt mit einer Rampe beginnen, um diese Hindernisse zu unterfahren (im Innenstadtbereich müßte man noch tiefer gehen, wenn ich z. Bsp. an den Stephansplatz denke).
Und dann stellt sich die Frage:Wohin verlängern?
Grüsse-SchienenWolf
02.05.2016, 01:46#6
Wohin verlängern? Da gibts eigentlich nur drei Möglichkeiten:
- Westbahnhof
- Hauptbahnhof
- Wien Mitte
Und übrig würde dann schlussendlich Wien Mitte bleiben. Allerdings wäre das, aus den schon genannten Gründen, ein SEHR teures Unterfangen. Andererseits würde es auch wieder sehr viel nützen. Hat irgendwie was von Crossrail
.
- Westbahnhof
- Hauptbahnhof
- Wien Mitte
Und übrig würde dann schlussendlich Wien Mitte bleiben. Allerdings wäre das, aus den schon genannten Gründen, ein SEHR teures Unterfangen. Andererseits würde es auch wieder sehr viel nützen. Hat irgendwie was von Crossrail
. 03.05.2016, 14:01#7
Na die Idee hatte ja NÖ-Ober-Verkehr(t)splaner und Grinsekatze schon einmal.
Die Frage ist, was man dann in Wien Mitte macht - denn die Züge dort auch noch in die Stammstrecke einzubinden ist und bleibt Illusion.
Um diese Investition kann man andere Vorhaben realisieren.
Die Frage ist, was man dann in Wien Mitte macht - denn die Züge dort auch noch in die Stammstrecke einzubinden ist und bleibt Illusion.
Um diese Investition kann man andere Vorhaben realisieren.
03.05.2016, 14:50#8
Wohin verlängern? Da gibts eigentlich nur drei Möglichkeiten:
- Westbahnhof
- Hauptbahnhof
- Wien Mitte
Rennweg! Dann wäre man auch die S7 und den CAT von der Stammstrecke los und hätte zwei kreuzförmige innerstädtische S-Bahn Querverbindungen. Außerdem könnte man sich dann die U5 Süd unter dem Rennweg sparen.
03.05.2016, 21:47#9
Wohin verlängern? Da gibts eigentlich nur drei Möglichkeiten:
- Westbahnhof
- Hauptbahnhof
- Wien Mitte
Rennweg! Dann wäre man auch die S7 und den CAT von der Stammstrecke los und hätte zwei kreuzförmige innerstädtische S-Bahn Querverbindungen.
03.05.2016, 23:29#10
Ich stelle mal vorsichtig die Frage in den Raum, warum denn die Beibehaltung des Franz-Josefs-Bahnhofs am aktuellen Standort "so gut" ist, wie es hier die allgemeine Meinung zu sein scheint? Als regelmäßiger FJB-Nutzer und Kenner des FJBf-Areals bin ich auf alle Fälle für eine Kürzung bis Spittelau, denn das städtebauliche Potenzial einer völligen Umgestaltung des Areals überwiegt meiner Meinung nach gegenüber dem geringen Verkehrswert des Bahnhofs! Noch besser wäre natürlich eine Anbindung der FJB an den Westbf oder Hauptbf - in welcher Form auch immer...
03.05.2016, 23:41#11
Ich stelle mal vorsichtig die Frage in den Raum, warum denn die Beibehaltung des Franz-Josefs-Bahnhofs am aktuellen Standort "so gut" ist, wie es hier die allgemeine Meinung zu sein scheint? Als regelmäßiger FJB-Nutzer und Kenner des FJBf-Areals bin ich auf alle Fälle für eine Kürzung bis Spittelau, denn das städtebauliche Potenzial einer völligen Umgestaltung des Areals überwiegt meiner Meinung nach gegenüber dem geringen Verkehrswert des Bahnhofs! Noch besser wäre natürlich eine Anbindung der FJB an den Westbf oder Hauptbf - in welcher Form auch immer...
Also einen Bahnhof aufzugeben ist in jedem Fall fatal, aber für "städtebauliche" Maßnahmen?? Ich wäre eher dafür, den Bahnhof tieferzulegen und vielleicht in "Wien Alsergrund" umzubenennen. Wie hier schon mehrmals erwähnt, um die FJB in den Süden zu verlängern.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 24A (04.05.2016, 00:11)
04.05.2016, 08:58#12
ZitatIch stelle mal vorsichtig die Frage in den Raum, warum denn die Beibehaltung des Franz-Josefs-Bahnhofs am aktuellen Standort "so gut" ist, wie es hier die allgemeine Meinung zu sein scheint? Als regelmäßiger FJB-Nutzer und Kenner des FJBf-Areals bin ich auf alle Fälle für eine Kürzung bis Spittelau, denn das städtebauliche Potenzial einer völligen Umgestaltung des Areals überwiegt meiner Meinung nach gegenüber dem geringen Verkehrswert des Bahnhofs! Noch besser wäre natürlich eine Anbindung der FJB an den Westbf oder Hauptbf - in welcher Form auch immer...
Also einen Bahnhof aufzugeben ist in jedem Fall fatal, aber für "städtebauliche" Maßnahmen?? Ich wäre eher dafür, den Bahnhof tieferzulegen und vielleicht in "Wien Alsergrund" umzubenennen. Wie hier schon mehrmals erwähnt, um die FJB in den Süden zu verlängern.
Man darf auch nicht vergessen, dass der FJBf auch für die ÖBB wichtig ist. Wenn es ihn nicht gäbe, von wo würden dann die Fahrzeuge für die FJB und die halbe S45 kommen?
04.05.2016, 09:27#13
Was genau verstehst du unter "städtebauliche Maßnahmen"? Wäre dir dass wirklich wert' einen recht zentralen Bahnhof mit Innenstadtnähe in einer Großstadt zu opfern?
04.05.2016, 12:11#14
Was genau verstehst du unter "städtebauliche Maßnahmen"? Wäre dir dass wirklich wert' einen recht zentralen Bahnhof mit Innenstadtnähe in einer Großstadt zu opfern?Naja was ist daran so schwer zu verstehen? Man sollte eben ein Konzept für das Areal entwickeln (bzw. vorhandene Ideen aufgreifen) und das dann auch endlich umsetzen! Hierbei wären natürlich bessere, attraktivere Querungsmöglichkeiten am wichtigsten. Wenn man den bestehenden Gebäudekomplex nicht abreißt und nur andere Maßnahmen (Änderung bei der Nutzung, etc.) umgesetzt werden, wäre es natürlich naheliegend, dass der Bahnhof bestehen bleibt. Ich aber wäre - auch wenn das natürlich viel aufwändiger und kostspieliger wäre - für einen Abriss und eine völlige Neuentwicklung des Areals. Denn momentan ist der Bahnhof samt Vorplatz einfach ein Schandfleck ohne Verkehrswert.
Das Argument der "Zentralität", dass hier ständig kommt, kann ich nur schwer nachvollziehen. Was genau ist denn, wenn der FJBf so zentral liegt, so "dezentral" an Spittelau (nur ein paar 100m entfernt)? Seid ihr in letzter Zeit mal mit der FJB gefahren? Die Leute, die bis zum FJBf fahren und nicht schon in Spittelau oder gar Heiligenstadt (das ist die Mehrheit) aussteigen, kann man oftmals an einer Hand abzählen! Wenn wundert es auch, nur den 5er und den 33er (und das ja auch nur eingeschränkt) bietet der FJB als Alleinstellungsmerkmal bei den Öffi-Anschlüssen. Der D-Wagen ist von Spittelau meiner Meinung nach auch gut erreichbar.
Das Argument der Abstellflächen kann ich dagegen sehr wohl nachvollziehen. Das ist - so ehrlich muss man sein - auch wirklich der einzige Grund - wieso der FJBf so schnell nicht wegkommen wird...
Und von einem Tunnel durch die Innenstadt brauchen wir hier erst gar nicht fantasieren, auch wenn man natürlich darüber diskutieren kann...
04.05.2016, 12:49#15
Bitte nicht noch mehr unlesbare Wohnungen oder Büroflächen. Davon hat Wien wirklich genug, da bleib ich doch lieber beim Bahnhof. Das dieser mal eine Rundernerung braucht ist sicher nicht abzustreiten, aber abreißen muss man ihn deswegen nicht gleich.
04.05.2016, 15:04#16
Bitte nicht noch mehr unlesbare Wohnungen oder Büroflächen. Davon hat Wien wirklich genug, da bleib ich doch lieber beim Bahnhof. Das dieser mal eine Rundernerung braucht ist sicher nicht abzustreiten, aber abreißen muss man ihn deswegen nicht gleich.Jetzt darf ich mal eine Verständnisfrage stellen:
Was sind denn "unlesbare Wohnungen"? Naja, Städtebau bedeutet ja nicht zwangsläufig Wohnbau... Es gäbe unzählige verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für das Areal! 04.05.2016, 15:40#17
Denk ein bisschen nach, dann könntest du dir denken dass er vielleicht "unleistbar" meint.Bitte nicht noch mehr unlesbare Wohnungen oder Büroflächen. Davon hat Wien wirklich genug, da bleib ich doch lieber beim Bahnhof. Das dieser mal eine Rundernerung braucht ist sicher nicht abzustreiten, aber abreißen muss man ihn deswegen nicht gleich.Jetzt darf ich mal eine Verständnisfrage stellen:Was sind denn "unlesbare Wohnungen"? Naja, Städtebau bedeutet ja nicht zwangsläufig Wohnbau... Es gäbe unzählige verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für das Areal!
Während ich ganz klar einer Meinung mit dir bin dass das ganze Areal zwischen FJB und Spittelau aus städtebaulicher Sicht eine Schande ist und schleunigst neu überdacht gehört, finde ich es doch gescheit die Anbindung an 5 & 33 nicht unterzubewerten. Auch der D ist am FJB um einiges besser angebunden als in Spittelau. Deswegen --> Ganzes Areal abreißen, Bahnhof in einer sinnvollen weise redimensionieren und tieferlegen, neue Bebauung mit Querungen drüber und neuen FJB so ausführen, dass man, falls man nach weiteren 50 U-Bahn Kilometern draufkommt, die S-Bahn vernachlässigt zu haben, den Tunnel weiter Richtung Stadt verlängern kann. Ist ja vorerst mal egal wohin, weils eh nicht in den nächsten 30 Jahren passieren wird.
04.05.2016, 15:47#18
Sorry, war leider die Autokorrektur, aber auch wenn's kein Wohnbau ist. Es gibt genügend Büros, Einkaufszentren etc in der Umgebung. Aufhübschen ja, ersatzlos abreißen sehe ich als glattes Nein.
04.05.2016, 15:51#19
Bitte nicht noch mehr unlesbare Wohnungen oder Büroflächen. Davon hat Wien wirklich genug, da bleib ich doch lieber beim Bahnhof. Das dieser mal eine Rundernerung braucht ist sicher nicht abzustreiten, aber abreißen muss man ihn deswegen nicht gleich.Jetzt darf ich mal eine Verständnisfrage stellen:Was sind denn "unlesbare Wohnungen"? Naja, Städtebau bedeutet ja nicht zwangsläufig Wohnbau... Es gäbe unzählige verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für das Areal!
Bahnhof, Billa, Bipa, Polizei, Mc Donalds, Kindergarten, Frisör, Postfiliale, Büros Verwaltungsräume, Veranstaltungsräume, Räume der Uni Wien, Parkgarage ... klingt mMn nach intensiver Nutzung, die WU brauch halt eine Nachnutzung, aber die größten Teile des Gebäudekomplexes sind ja schon genutzt.
Wozu mutwillig etwas zerstören, was es schon gibt?
Architektonisch begeistert mich der FJB auch nicht und wichtigere Bahnhöfe, als den FJB gibt es mit Sicherheot auch, ABER selbst abseits der Bahnhofnutzung ist dort ja alles Mögliche angesiedelt - Und für das Publikum, das dort herumsitzt kann weder der Bahnhof, noch der Platz was, das ist schlichtwegs der Tatsache geschuldet, dass es eben eine sonntägliche Einkaufsmöglichkeit für Alkohol gibt.
Und welche Barrierewirkung hat der Bahnhof denn wirklich? Ich bezweifel, dass so viele Leute daran gehindert werden vom 30. in den Währinger Park zu kommen.

04.05.2016, 19:46#20
Die Leute, die bis zum FJBf fahren und nicht schon in Spittelau oder gar Heiligenstadt (das ist die Mehrheit) aussteigen, kann man oftmals an einer Hand abzählen!Stadtauswärts schaut's aber anders aus, da steigen nicht wenige Leute am FJBf ein, um von Anfang an einen Sitzplatz zu bekommen.
die WU brauch halt eine NachnutzungDerweil nicht, bis mindestens 2022 wird sie von diversen anderen Universitäten als Ausweichquartier benutzt.
Und welche Barrierewirkung hat der Bahnhof denn wirklich?Zwischen dem Wohnviertel Lichtental und dem Donaukanal stellt der riesige Block schon eine Barriere da. Es gibt zwar über die Dachgärten einen (stiegenreichen) öffentlichen Durchgang, der aber auch nicht das Wahre ist. Abgesehen vom Stadtbild, das an den Kanten des Blocks alles andere als einladend ist. Dennoch könnte man im Rahmen der Neuplanung sicher Konzepte entwickeln, mit denen die Bahn bleibt und die Barrierewirkung trotzdem sinkt.