Konkreter Vorschlag Neue Schnellbahnverbindung Krems-Tulln-Klosterneuburg über die Stammstrecke

45 Beiträge · Seite 2 von 3
24.07.2016, 19:27#21
Ich möchte mich nicht wiederholen, warum idieses Projekt eher undurchfürbar ist. Die Lage des Franz-Josef-Bahnhofes ist für einen Durchgangsbahnhof eher . . sehr, sehr suboptimal. Man kann an dieser Stelle die FJB nicht weiter sinnvoll stadteinwärts verlängern ohne aufwendige, extrem teure und politisch undurchführbare Baumaßnahmen (Abbruch wohl ganzer Häuserzeilen, Umlegung unterirdischer Wasserläufe, gewaltige Tunnelbauten und Erdbewegungen,etc.), egal in welche Richtung.

Ist mir klar, war ja auch nur eine Idee, um den FJB aufzuwerten. Wichtig ist mir nur, dass der FJB bleibt, egal wie man evtl. eine zusätzliche S-Bahn-Stammstrecke macht.
24.07.2016, 22:41#22
Die Götzendorfer Spange wird nicht gebaut

Eine Art Götzendörfer Spange existiert bereits.
Was hälst du davon lol515?

Komm bei deinen Ideen nicht ganz mit, sind ja irgendwie kaum gebündelt und haben teilweise komische Laufwege. Ich mein wer braucht eine S-Bahn (!) von Gloggnitz nach Eisenstadt. Die müsste ja über 4 Stunden fahren.
24.07.2016, 23:13#23
Zitat
Komm bei deinen Ideen nicht ganz mit, sind ja irgendwie kaum gebündelt
und haben teilweise komische Laufwege. Ich mein wer braucht eine S-Bahn
(!) von Gloggnitz nach Eisenstadt. Die müsste ja über 4 Stunden fahren.
Warum 4 Stunden fahren? Gloggnitz 3 Stationen bis Wr. Neustadt weiter nach Neudörfl, Bad Sauerbrunn Mattersburg weiter nach Eisenstadt (man müsste rund 9km neue Gleise nach Wulkaprodersdorf legen) Alles in allem ca. 10-12 Stationen Fahrzeit 45 Minuten vielleicht. Ich denke die Bevölkerungsdichte (östlich Eisenstadt, Mattersburg, Bad Sauerbrunn und mehrere Marktgemeinden rund 30.000 Einwohner Wr.Neustadt, westlich Neunkirchen, Ternitz, Gloggnitz ca. 33.000) rechtfertigt schon eine eigene Schnellbahn, muss ja kein stündlicher Takt sein.

Ziel dieser Strecke, er soll als Zubringer nach Wr.Neustadt dienen. Und Wr. Neustadt soll einen attraktiven 15-20 Minuten Takt nach Wien haben.

Welche komische Laufwege meinst du?
08.08.2016, 18:33#24
Deine Ansätze sind sehr gut. Man würde aber erst so gegen 2 Jahren Betrieb feststellen können, ob diese Linienwahl angenommen wird. Aber sehr mutig.

Ein verbessertes CIR-ELKE-System oder gar eine modifizierte LZB wäre für die Stammstrecke sehr von Vorteil. ETCS eher weniger, denn da sucht man ja noch immer krampfhaft nach (bzw. hat man keine) Lösungen, wie ein größerer Bhf. eingebunden werden kann. Ich denke da an Mh (Meidling). Von Wbf (Wien Hauptbahnhof) gar nicht zu sprechen. Bei ETCS wäre den Bahnen - mit Stand heute - ja am liebsten, wenn ein Bhf. max. ein Ausweichgleis hätte.



Wesentlicher billiger und sinnvoller wäre die Anschaffung von S-Bahn Garnituren und Ausrüstung dieser mit ETCS L3 oder einer für Wien angepassten Art von CIR-ELKE. Damit wären technisch Zugfolgen von mindestens 60 Sekunden möglich. Die "Äußeren" Bahnsteige in Wien Mitte und Praterstern könnten zwecks schneller Geschwindigkeiten dann nur noch zur Überholung im Verspätungsfall genutzt werden.

Was S-Bahn angeht habe ich bei mir am PC schon länger meine eigenen Ideen "festgehalten". Vielleicht inspiriert das ja wen:
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Modern (08.08.2016, 18:51)
09.08.2016, 20:49#25
Wozu muss man den ganzen Hbf mit ETCS ausrüsten, wenn man nur die Stammstrecke ausrüsten will? Bei Meidling dasselbe.....
29.08.2016, 13:43#26
Hallo,

ich hätte da mal einen Vorschlag. Was haltet ihr von folgender Streckenführung als Verbindung für 2 reguläre S-Bahnverbindungen:

Krems - Tulln - Klosterneuburg - Nussdorf - über den Handelskai - eine Station bei der Adalbert-Stifter Straße - eine bei der Hellwag Straße (U6 Dresdner Straße) - weiter Richtung Nordwestbahnhof - eine Station unterirdisch der Dresdner Straße/Nordbahnstraße/Ecke Taborstraße - Einbindung in die Stammstrecke - Praterstern Endstation oder weiter Stammstrecke

Überlegung meinerseits: a) U4 müsste in einer weiteren Ausbauphase unbedingt verlängert werden bis Nussdorf, am besten gleich über die Donau Jedlesee - Schwarzlackenau - S Bahn Strebersdorf - Strebersdorf (Edmund Havranek Platz) b) eine neu zu bauende Haltestrelle zwischen Traisengasse und Praterstern z.b. mit den Namen Zwischenbrücken als richtige Station der Stammstrecke also die auch alle S-Bahnen anfahren würden c) eine neu zu bauende Station mit Namen Brigittenau direkt bei der Adalbert Stifter Straße d) eine neu zu bauende Station bei der Hellwagstraße mit dem Namen Dresdner Straße

Ich würde auf diese Streckenführung auch eine reguläre S-Bahn von St-Pölten über Tulln - Klosterneuburg schicken

So wie ich das sehe und mir das angeschaut habe, sind die Gleise alle vorhanden also zweispurig und sind auch elektrifiziert. Takt je S-Bahn halbe Stunde einmal über St. Pölten und einmal über Krems


Was hält ihr davon? Machbar? Sinnvoll? Teuer, was wären die Kosten dafür, was müsste gemacht werden? Schaut euch das mal am Plan an


Hallo Kollege,

Gute ideen, eventuell sollte man eine neue nordwestbahnbrücke für einen vollbahnverkehr wieder aufbauen und eine vebindung zum bhf. Heiligenstadt, ca 300m, bauen. Dann könnten die schnellbahn 45 und eine neue linie über die früher bestehende strecke der NWB über Jedlesee richtung Strebersdorf fahren und damit wäre die stammstrecke entlastet. Die ÖBB vermisst angeblich heute die nwb-brücke sehr!

Diese idee tauchte bereits in den 1920er jahren auf

Übrigens: wo finde ich den im beitrag erwähnten plan?

Gruss Gottfried
29.08.2016, 19:13#27
Der Plan hehe, ich meinte damit einen normalen Wien Stadtplan um das selbst nachvollziehen zu können

Zu meinen Vorschlag, es gibt da auch eine zweiten Möglichkeit statt das über den NwBh zu führen, kann man das über den Handelskai zum Praterstern zu führen. Fakt ist bei beiden Varianten müsste gebaut werden Übern NwBh müste man 200-300m untertunneln oder überbrücken auf die Stammstrecke. Über Handelskai müsste man auf Höhe der Innstraße auch einige hundert Meter untertunneln um dann auf die Stammstrecke anzubinden. Ich finde die Führung nach genauerer Überlegung über den Handelskai besser.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Sulva (29.08.2016, 20:03)
30.08.2016, 09:24#28
Gute ideen, eventuell sollte man eine neue nordwestbahnbrücke für einen vollbahnverkehr wieder aufbauen und eine vebindung zum bhf. Heiligenstadt, ca 300m, bauen. Dann könnten die schnellbahn 45 und eine neue linie über die früher bestehende strecke der NWB über Jedlesee richtung Strebersdorf fahren und damit wäre die stammstrecke entlastet.
Wie entlastet eine veränderte Führung der S45 die Stammstrecke?

Die S45 NICHT zur Stammstrecke (Handelskai) zu führen, wäre grober Unsinn, da dadurch Reiseströme unterbrochen werden. Wer von der S45 möchte nur zur NWB? Alle Fahrgäste mit Ziel Floridsdorf oder östlich davon müssen sich neue Wege suchen. Mich würde es nicht überraschen, wenn in dem Zuge die U6 und Stammstrecke stärker belastet werden.

Kleine Pferdefuß an deinen Planungen: Zwischen Donau und NWB gibt's keinen Platz für eine Bahnstrecke, die etwa der alten Trassenführung entspricht. Die Grundstücke sind verbaut oder zumindest verplant.
08.09.2016, 00:08#29
Zitat
Die S45 NICHT zur Stammstrecke (Handelskai) zu führen, wäre grober Unsinn, da dadurch Reiseströme unterbrochen werden.
Seh ich genauso. Die einzig wirkliche Verbesserung wäre eine Verbindung übern Handelskai zum Praterstern. Ein solcher Ausbau würde nicht nur gut für die S45 sein, sondern auch eine Verbindung aus Nord und Nordwesten zur Stammstrecke schaffen.
08.09.2016, 10:57#30
Seh ich genauso. Die einzig wirkliche Verbesserung wäre eine Verbindung übern Handelskai zum Praterstern. Ein solcher Ausbau würde nicht nur gut für die S45 sein, sondern auch eine Verbindung aus Nord und Nordwesten zur Stammstrecke schaffen.


Du hast noch immer keine Lösung gebeben wie du zusätzliche Züge auf der Stammstrecke unterbringen willst bzw. wie du damit umgehen willst, dass Richtung Norden auf der Stammstrecke nicht jeder Zug zumindest Floridsdorf erreicht.
08.09.2016, 12:57#31
Mein Lösungsvorschlag wäre wie ich schon gesagt habe, keine Regionalzüge primär mehr nach Wien einfahren zu lassen vor allem nicht über die gesamte Stammstrecke, sondern die nur an die S-Bahn anzubinden. Ich gebe ein Beispiel, wie ich das meine, z.b. ein Regionalzug aus Gmünd , ich würde diesen einen Halt machen lassen in Absdorf-Hippersdorf um an die Strecke Krems Wien anzuknüpfen und weiterzuführen bis nach Stockerau oder Korneuburg um dort an die S-Bahn anzuknüpfen aber ihn nicht mehr nach Wien lassen.

Mir geht es primär um ein ein tatsächliches S-Bahn System ins Wiener Umland mit Hauptaugenmerk, dass vor allem die Bezirkshauptstädte an dieses angebunden wären und einen akzeptablen Takt nach Wien hätten. Die Regionalzüge hätten vor allem die Funktion eines Zubringers zu diesem vordergründig, außer man hätte noch Platz für diese.


Ich denke wenn du meinen Vorschlag für eine Neuordnung des S-Bahn Systems betrachtest


S1: Mödling - Stammstrecke - Gänserndorf

S2: St.Pölten - Hütteldorf - Stammstrecke - Mistelbach

S3: Wr. Neustadt - Mödling - Stammstrecke - Hollabrunn

S4: Wr. Neustadt - Pottendorf - Himberg - Hbf - Hütteldorf - St.Pölten

S5: Wr. Neustadt - Mödling - Hbf - Flughafen

S6: St.Pölten - Hütteldorf - Hbf - Flughafen

S7: St.Pölten - Tulln - Praterstern - St-Marx - Bruck/Leitha

S8: Krems - Tulln - Klosterneuburg - Praterstern - Hbf - Meidling - Ebreichsdorf - Eisenstadt

S9: Krems - Tulln - Klosterneuburg - Praterstern - St-Marx - Flughafen

S10: Westbahnhof - Hbf - Himberg - Neusiedl

S11: Gloggnitz - Wr. Neustadt - Mattersburg - Eisenstadt

S12 : Krems - St. Pölten - Wilhelmsburg - Berndorf - Wr.Neustadt


je Viertelstündlich

S45 : Praterstern - Handelskay - Unter St-Veit - Hbf - Simmering/Stadlau

wirst du sehen, dass da viele nicht auf der Gesamten Stammstrecke fahren, sondern diese nur teilbefahren, von daher müsste dann eigentlich auch noch Luft sein für ausgesuchte Regionalzüge, wenn man dies denn so umsetzen möchte.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Sulva (08.09.2016, 13:30)
08.09.2016, 14:21#32
Und die von dir genannten S-Bahnen halten in allen Stationen? Das würde ja auf vielen Relationen zu einer massiven Fahrzeitverlängerung führen!!!
Wenn du dann von Gmünd nach Wien fährst, müsstest du einmal zusätzlich umsteigen und dein Zug würde zwischen Absdorf-Hippersdorf und Wien in allen Stationen halten (im Gegensatz zu jetzt, wo der Zug nur in Tulln stehen bleibt).
Also ich halte von dem Konzept wenig...
08.09.2016, 17:14#33
Du hast noch immer keine Lösung gebeben wie du zusätzliche Züge auf der Stammstrecke unterbringen willst bzw. wie du damit umgehen willst, dass Richtung Norden auf der Stammstrecke nicht jeder Zug zumindest Floridsdorf erreicht.
Einfache Lösung: Das nutzen, was man hat. 8o Theoretische Zugfolge auf der Stammstrecke: 2.5 min -> 24 Züge je Stunde (u.U. soagr 2 min Abstand). Momentan im Bestfall 16 Züge je Stunde. Die sechs Züge der S45 hätten somit bequem Platz auf der Stammstrecke. Was auch immer die dort sollen.

wirst du sehen, dass da viele nicht auf der Gesamten Stammstrecke fahren, sondern diese nur teilbefahren, von daher müsste dann eigentlich auch noch Luft sein für ausgesuchte Regionalzüge, wenn man dies denn so umsetzen möchte.
Das halte ich für keine so gute Idee. Auch nicht, dass mit dem Konzept
S5: Wr. Neustadt - Mödling - Hbf - Flughafen

S6: St.Pölten - Hütteldorf - Hbf - Flughafen
[...]
S9: Krems - Tulln - Klosterneuburg - Praterstern - St-Marx - Flughafen
Transdanubien seine umsteigefreie zum Flughafen verliert. St. Pröllten und Wiener Neustadt haben sowieso Direktverbindungen mit dem beschleunigten NV (bekannt als IC bzw. RJ) zum Flughafen. Weshalb zusätzlich die S-Bahn? Weshalb dafür eine bestehende Verbindung ersatzlos streichen?

Mir geht es primär um ein ein tatsächliches S-Bahn System ins Wiener Umland mit Hauptaugenmerk, dass vor allem die Bezirkshauptstädte an dieses angebunden wären und einen akzeptablen Takt nach Wien hätten. Die Regionalzüge hätten vor allem die Funktion eines Zubringers zu diesem vordergründig, außer man hätte noch Platz für diese.
Das bedeutet ewig lange Fahrzeiten. Wie lange verkehrt eine S-Bahn von Wiener Neustadt nach Wien, wie lange ein R und wie lange ein beschleunigter R? Welchen Zug wird der Fahrgast aus Wiener Neustadt wohl für eine Fahrt bevorzugt nutzen?
Selbes gilt wohl für die meisten anderen Bezirksstädte, die per S- und R-Bahn mit Wien verbunden sind: Der Fahrgast nimmt die schnelle Verbindung. Weshalb diese schnelle Verbindung in die Stadt* aufgeben, wenn dazu keine Not besteht? Irgendein Zug muss die Aufgabe Regionalzüge auf der Stammstrecke übernehmen. Sonst wird der Takt dort noch lichter! Sollen das zusätzliche Rumpf-S-Bahnen sein, die nur innerhalb Wiens verkehren? Dann bitte keine Kritik mehr an Wiens U-Bahnbau, wenn die ÖBB/S-Bahn das selbe kopiert.

*Die stammstrecke führt zwar nicht direkt in die Stadt, was sie aber auch nicht macht, wenn am Rand (Floridsdorf oder Meidling oder Schwechat) von der R-Bahn in die S-Bahn umgestiegen werden muss.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von kami (08.09.2016, 17:29)
08.09.2016, 17:58#34
Zitat
Theoretische Zugfolge auf der Stammstrecke: 2.5 min -> 24 Züge je Stunde (u.U. soagr 2 min Abstand). Momentan im Bestfall 16 Züge je Stunde. Die sechs Züge der S45 hätten somit bequem Platz auf der Stammstrecke. Was auch immer die dort sollen.
Theoretische ist es möglich, aber funktioniert es auch in der Praxis? Wir haben aktuell einen 3 Minuten Takt in der HVZ, dennoch kommen viel zu viele Züge unpünktlich an, obwohl die meisten Züge pünktlich in (von Norden) Floridsdorf und (von Süden) Meidling ankommen.

Jetzt meine Frage, warum funktioniert es aktuell nicht, obwohl es theoretisch sogar möglich wäre, noch mehr Züge verkehren zu lassen? Warum muss die S80 bzw. S7 immer vor der Weiche der Stammstrecke mindestens 1 Minute herumstehen? (passiert oft)
08.09.2016, 17:59#35
Vergessts den, bei dem ist Hopfen und Malz verloren..... :rolleyes:
08.09.2016, 18:04#36
Zitat
Die sechs Züge der S45 hätten somit bequem Platz auf der Stammstrecke. Was auch immer die dort sollen.
Bei meinem Vorschlag würde der Praterstern nur der Endpunkt der S45, daher eigentlich nicht wirklich die Stammstrecke befahren. Im Süden würde sie lediglich ziwschen Meidling und Hbf fahren daher die Stammstrecke anstreifen und ebenfalls nicht wirklich befahren.

Zitat
Transdanubien seine umsteigefreie zum Flughafen verliert. St. Pröllten
und Wiener Neustadt haben sowieso Direktverbindungen mit dem
beschleunigten NV (bekannt als IC bzw. RJ) zum Flughafen. Weshalb
zusätzlich die S-Bahn?
Meine Idee dahtiner ist folgende, nämlich endlich diese Diskussionen um eine U-Bahnverlängerung nach Kaiserebersdorf abzustellen durch eben einen reglären Schnellbahntakt, detto gilt das auch für Klosterneuburg. Bez. Kaiserebersdorf kann man ja auf dieser Strecke noch Regionalzüge einschieben z.b. aus Wolfsthal

Die zweite Idee dahinter, warum nicht den 3 größten Städten in NÖ eine Direktverbindung zum Flughafen ermöglichen? Die Strecke muss ja ohnehin befahren werden

Zitat
Weshalb diese schnelle Verbindung in die Stadt* aufgeben, wenn dazu keine Not besteht?
Wie gesagt, so lange Platz ist, muss nichts gestrichen werden. Jedoch stellt sich die Frage für mich, warum ein Regionalzug die gesamte Stammstrecke befahren muss? Warum genügt es nicht die Stammstrecke anzustreifen, denn dann hätte man auch Kapazitäten frei. Warum muss ein Zug nach Retz die gesamte Stammstrecke befahren? Man könnte genauso gut auch einen solchen ab Floridsdorf führen, dasselbe gilt auch für Laa an der Thaya. Wieso kann man einen Regionalzug aus Bernhardsthal oder Laa/Thaya nicht über Süßenbrunn nach Stadlau z.b Hbf führen? Warum muss man diese unbedingt über die Stammstrecke führen, ich meine dafür gibt es keinen sonderlich guten Grund. Man könnte ja noch immer aus allen Teile Niederösterreichs nach Wien reinfahren, jedoch muss es doch möglich sein, die Stammstrecke rein für das reguläre Schnellbahnnetz freizuhalten.
08.09.2016, 18:23#37
Du hast ganz Recht, alle Retzer, Laaer, Hohenauee, wollen alle nur nach Floridsdorf, alle aus dem südlichen Zentralraum wollen nur nach Meidling. Die Brucker wollen alle zum Hbf, die St.Pöltner hingegen alle zum Westbhf. Die endenden Züge aus Norden haben auch Unmengen an freien Bahnsteigen, wo sie die S-Bahn nicht behindern und die Kapazität fressen.

Ist es wirklich zu viel verlangt, die Vorteile von Durchbindern zu erkennen und einzusehen, dass haufenweise AUF DER STAMMSTRECKE ENDENDE Züge ein absoluter Schwachsinn sind?

Falls du es nicht erkennst: der erste Absatz ist Sarkasmus......
09.09.2016, 09:52#38
@Negjana, Kami, Sulva

Ich finde, man könnte hier vielleicht da ansetzen, dass man die unterschiedlichen Sichtweisen einander ergänzend umsetzt.
Es zeigt sich heute ja mehr als deutlich, dass viele Strecken in der HVZ absolut am Limit sind. Die Durchbinder haben zwar den Vorteil, dass Pendler aus dem Umland sämtliche Ziele zwischen Meidling und Floridsdorf ansteuern können, ohne dafür umsteigen zu müssen.
Auf der anderen Seite aber schafft man sich damit künstliche Kapazitätsprobleme, weil die Stammstrecke keine längeren Züge als 5teilige DoStos oder Doppelgarnituren verträgt.

Zumindest im morgendlichen Spitzenverkehr oder aber eben auch am späten Nachmittag wären Verstärkerzüge mit mehr als nur 5 Wagen durchaus fein.
Unter tags reicht die Gefäßgröße für die Durchbinder sowieso.

Nehm ich aber nun z.B. die Südbahn als Bsp her und würde nur jeden 2ten der 15minütlich verkehrenden Regionalzüge (z.B. jene, die nicht in Vöslau und Liesing halten) mit DoSto Garnituren mit mehr als nur 5 Wagen führen, würden die zahlreichen neuen P+R Anlagen auch mehr Sinn machen.
09.09.2016, 10:51#39
Auf der anderen Seite aber schafft man sich damit künstliche Kapazitätsprobleme, weil die Stammstrecke keine längeren Züge als 5teilige DoStos oder Doppelgarnituren verträgt.


Kannst du das erklären? Sind bei S-Bahnzügen die Bahnsteige leicht länger?
09.09.2016, 11:30#40
Kannst du das erklären? Sind bei S-Bahnzügen die Bahnsteige leicht länger?
Was meinst du? Ich schreibe von den überfüllten Zügen außerhalb der Stammstrecke, die mit ihren 5teiligen DoStos am Limit sind.