Silvesterverkehr in Wien (Wiener Linien und ÖBB)
240 Beiträge · Seite 2 von 12
10.12.2005, 16:45#21
ZitatOriginal von Revisor
Fakt ist jedenfalls, daß man den 5er seit 1945 im Silvesternachtverkehr als nicht nötig erachtete, also schon zu Zeiten wo es noch lange keine U6 gab.
Ich nehme aber an, dass damals die Stadtbahn und der 8er gefahren sind.
10.12.2005, 17:08#22
ZitatOriginal von Clemens
ZitatOriginal von Revisor
Fakt ist jedenfalls, daß man den 5er seit 1945 im Silvesternachtverkehr als nicht nötig erachtete, also schon zu Zeiten wo es noch lange keine U6 gab.
Ich nehme aber an, dass damals die Stadtbahn und der 8er gefahren sind.
Nein, weder noch. Die Stadtbahn fuhr nur von 1939-1944 im Silvesternachtverkehr (Linien DG und GD). Es fuhr eine Linie 18 zwischen Glatzgasse und Ostbahnhof, ab 1951 Südbahnhof, ab 1956 neue Südbahnhofschleife, ab 1961 St. Marx und ab 1966 Stadionbrücke. Seit 1989 mit Einführung der U6 wurde der 18er zum Urban-Loritz-Platz gekürzt. Ab 1992 ist die Erdberger Endstation bei der Schlachthausgasse U.
10.12.2005, 23:23#23
"Nicht einmal" ist gut. Mann muss ja eh nur 1 km zur U6 hinhatschen und dann wieder 1 km zurückhatschen.ZitatOriginal von Clemens
Dir ist aber schon klar, dass die U6 in nicht einmal 1 km Entfernung parallel zu den von dir genannten Straßenzügen fährt!! Warum soll man also unnötigerweise Bediensteten ihre Silvesterfeiern nicht gönnen, nur damit vielleicht 2 Hansln mit dem 5er statt mit der U6 fahren können.

Der 5er ist tagsüber sehr stark frequentiert, nämlich so stark, dass sogar eine Verstärkerlinie (Linie 33) her muss. Du kannst mir wirklich nicht einreden, dass eine so starke Straßenbahnlinie, die tagsüber von einer zweiten Linie versärkt werden muss, in der Nacht plötzlich absolut unnötig ist.
Nur weil die Bediensteten der Wiener Linien feiern wollen, ist es noch lange kein Grund, eine Linie nicht zu führen. In der Silvesternacht arbeitet keiner freiwillig, aber in manchen Berufen geht's eben nicht anders. Ein Arzt kann ja auch nicht einen Patienten, der um sein Leben kämpft sterben lassen, nur damit er feiern kann.
Ja, aber wenn ich mich gerade in der Spitalgasse befinde, und zur Rauscherstraße möchte, dann nützen mir der D-Wagen, der 31er, der 38er oder die U4 absolut gar nichts.ZitatOriginal von Clemens
Lediglich bei Alserbachstraße/FJB/Friedensbrücke/Wallensteinplatz ist die Entfernung etwas größer, aber dort gelangt man mit einmal umsteigen in 38, D, U4 bzw. 31 auch direkt hin.
Außerdem haben in der Silvesternacht mMn die wenigsten Zeit und Lust, große Umwege zu machen. Die meisten möchten so schnell wie möglich von A nach B kommen.
Ein Platz kann auch nur kurz gekreuzt werden.ZitatOriginal von Clemens
Das verstehe ich nicht? Wird der Julius-Tandler-Platz vom D-Wagen etwa auch nicht versorgt, weil er dort nur kreuzt und wird die Spitalgasse von 37/38/40/41/42 auch nicht versorgt, weil die genannten Linien sie nur kreuzen?
Der D-Wagen und der 38er kreuzen nur die Alserbachstraße, aber sie fahren - im Gegensatz zum 5er - nicht durch sie durch. Das wollte ich damit sagen.
Danke hema, wenigstens einer, der mich versteht.ZitatOriginal von hema
Also Clemens, jetzt argumentierst du aber nur mehr vom Justament-Standpunkt her, damit jemand88 nur ja nicht recht hat. Wenn man deiner Logik folgen würde, müsste man einen Großteil der Silvester-Nachtlinien aufgeben, weil sie unter einem Kilometer von der U-Bahn entfernt sind und sich auf U-Bahn und ein paar Zubringer-Busse beschränken. Ich finde, dass der Nacht-5er durchaus eine Berechtigung hätte. Schon allein für die vielen Leute die mit dem 5er zu den Sivester-Events im Prater fahren und ihn für die Heimfahrt dann nicht vorfinden.

Ja, nach seiner Logik könnte man auch die Ringlinien nicht führen, weil die U2 und die U4 in der Nähe liegen. Auch auf einen großen Teil vom 31er und vom 49er könnte man verzichten, denn diese Linien liegen nicht weit von der U6 bzw. von der U3.
Ach, wozu denn? Bis zum 49er ist's ja schließlich nicht weit.ZitatOriginal von Clemens
Als viel schlimmer empfinde ich dagegen z.B. dass der 52er zu Silvester nie fährt.

Wieso eigentlich? Wäre er zu schwach besetzt?ZitatOriginal von Revisor
Fakt ist jedenfalls, daß man den 5er seit 1945 im Silvesternachtverkehr als nicht nötig erachtete, also schon zu Zeiten wo es noch lange keine U6 gab.
10.12.2005, 23:34#24
ZitatOriginal von jemand88
Ein Arzt kann ja auch nicht einen Patienten, der um sein Leben kämpft sterben lassen, nur damit er feiern kann.
Der Vergleich hinkt aber, schließlich geht es beim 5er nicht um Leben und Tod, sondern um Bequemlichkeit.

ZitatOriginal von jemand88
Ja, nach seiner Logik könnte man auch die Ringlinien nicht führen, weil die U2 und die U4 in der Nähe liegen. Auch auf einen großen Teil vom 31er und vom 49er könnte man verzichten, denn diese Linien liegen nicht weit von der U6 bzw. von der U3.
Ich würd eher auf die U2 verzichten, schließlich ist die ja schon bei Tag kaum besetzt...

Auf den 49er wollte man ja dem Vernehmen nach schon teilweise verzichten, als die U3 gebaut wurde, das hätte aber wohl einen größeren und effektiveren Volksaufstand gegeben als bei der 8er-Einstellung.

11.12.2005, 03:16#25
ZitatOriginal von Zebrasignal
Auf den 49er wollte man ja dem Vernehmen nach schon teilweise verzichten, als die U3 gebaut wurde, das hätte aber wohl einen größeren und effektiveren Volksaufstand gegeben als bei der 8er-Einstellung.
Unser Volk steht nicht auf, das frisst alles, was ihm die geschätzten und geliebten Politschiks vorsetzen
. Der tiefere Grund für die schlussendliche Weiterführung des 49ers (bzw. der Schienenverbindung in die Stadt) dürfte die Erkenntnis gewesen sein, dass die Auflassung der Strecke vom Urban Loritz-Platz zum Ring eine schwere Lücke ins (Betriebs-)Gleisnetz gerissen hätte. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Schienen in der Kaiserstraße. Gäbe es noch die Gleise am Gürtel bis zur Josefstädter Straße, wären 49er zum Ring und 5er in der Kaiserstraße längst mausetot. ;(Welche Folgen ein zu grobmaschiges Netz haben kann, sieht man, wenn man sich eine längere Sperre der Ustrab zwischen Eichenstraße und Matzleinsdorfer Platz vorstellt. Schon eine Unterbrechung von nur einer Stunde gleicht einer kleinen Katastrophe mit Auswirkung auf halb Wien.
11.12.2005, 03:39#26
ZitatOriginal von Clemens
Warum soll man also unnötigerweise Bediensteten ihre Silvesterfeiern nicht gönnen, nur damit vielleicht 2 Hansln mit dem 5er statt mit der U6 fahren können.
Du vergisst bei der Betrachtung eines: Der Dienst in der Neujahrsnacht ist der Dienst vom 1.Jänner. Und für alle, die in der Früh arbeiten müssen, fällt das Sivester feiern ohnehin aus. Da ist es sicher die angenehmere Alternative von Mitternacht bis sechs Uhr Dienst zu machen und den ganzen Feiertag frei zu haben, als z.B. von sieben Uhr morgens bis zum späten Nachmittag zu arbeiten. Besonders attraktiv ist das sicher für alle, die am 2. und 3.Jänner ihre freien Tage haben und dadurch praktisch drei Tage am Stück zu Hause sein können (durchmachen und saufen zum Silvester ist ohnehin nicht).
Wenn du den Bediensteten eine lustige Silvesternacht schenken willst, müsstest du eher für die Einstellung des Betriebes am 31.Dezember ab den Abendstunden plädieren (am besten bis 1.Jänner mittags 8) ).
Glaubst du echt, dass grad mit dem 5er nur zwei Fahrgäste unterwegs wären - wo doch speziell diese Linie den Ruf hat, dass dort immer was los ist?

11.12.2005, 03:43#27
ZitatOriginal von jemand88
Danke hema, wenigstens einer, der mich versteht.
Ich denke, du hast vollkommen recht mit deinem Anliegen. Ich habe ganz ähnliche Argumente auch schon von anderen Leuten gehört.
11.12.2005, 09:01#28
Ich misch' mich jetzt auch einmal ein.
Ich wäre dafür, dass der 5er in der Silvesternacht fährt. Ich wäre auch dafür, dass es ein N5 eingeführt werden soll. Am besten gleich bei der Neuordnung der Nightline. Da könnte man auch einige Straßenbahnen die ganze Nacht durch betreiben. Den 5er würde ich da sofort fahren lassen.
mfg ulf67
Ich wäre dafür, dass der 5er in der Silvesternacht fährt. Ich wäre auch dafür, dass es ein N5 eingeführt werden soll. Am besten gleich bei der Neuordnung der Nightline. Da könnte man auch einige Straßenbahnen die ganze Nacht durch betreiben. Den 5er würde ich da sofort fahren lassen.
mfg ulf67
11.12.2005, 12:30#29
Das beste wäre natürlich, alle Straßenbahn- und Autobuslinien die ganze Nacht hindurch zu betreiben. Aber wir müssen realistisch bleiben.
Wieso sagt ihr nichts dazu, dass in der Silvesternacht die Linien 9, 10, 37, 40, 42 und 52 nicht fahren?
Schön wär's, aber das nun mal absolut unrealistisch, aufgrund der Nähe zum Gürtel, wo bereits 2 Nachtlinien fahren. Außerdem ist entlang des 5ers in der Nacht wirklich tote Hose und kaum Lokale vorhanden. Wenn dann wäre ich für die Einführung eines N13, der hätte ein viel größeres Potential.
Wieso sagt ihr nichts dazu, dass in der Silvesternacht die Linien 9, 10, 37, 40, 42 und 52 nicht fahren?
ZitatOrignial von ulf67
Ich wäre dafür, dass der 5er in der Silvesternacht fährt. Ich wäre auch dafür, dass es ein N5 eingeführt werden soll.
Schön wär's, aber das nun mal absolut unrealistisch, aufgrund der Nähe zum Gürtel, wo bereits 2 Nachtlinien fahren. Außerdem ist entlang des 5ers in der Nacht wirklich tote Hose und kaum Lokale vorhanden. Wenn dann wäre ich für die Einführung eines N13, der hätte ein viel größeres Potential.
11.12.2005, 12:49#30
ZitatOriginal von ulf67
Da könnte man auch einige Straßenbahnen die ganze Nacht durch betreiben.
mfg ulf67
Straßenbahnnachtverkehr ist angeblich zu teuer. Wobei ich die Logik nicht verstehe: Bei 15min-Intervallen fährt die Bim, bei 30min-Intervallen ist der Bus auf den Schienen billiger.

11.12.2005, 13:21#31
Das war kein Vergleich, sondern nur ein Beispiel, damit ihr besser verstehen könnt, was ich meine.ZitatOriginal von Zebrasignal
Der Vergleich hinkt aber, schließlich geht es beim 5er nicht um Leben und Tod, sondern um Bequemlichkeit.
Na Gott sei Dank versteht mich jemand.ZitatOriginal von hema
Ich denke, du hast vollkommen recht mit deinem Anliegen. Ich habe ganz ähnliche Argumente auch schon von anderen Leuten gehört.
![pleased :]](../../assets/images/smilies/pleased.gif)
Ich glaube, viele Anrainer hätten etwas dagegen. Manche Leute hätten bestimmt Schlafstörungen, wenn in der Nacht (vor allem im Sommer, wenn die Fenster offen sind) alle 15 Minuten eine Bim vorbeifährt. Außer man setzt ULFe ein.ZitatOriginal von ulf67
Ich wäre dafür, dass der 5er in der Silvesternacht fährt. Ich wäre auch dafür, dass es ein N5 eingeführt werden soll. Am besten gleich bei der Neuordnung der Nightline. Da könnte man auch einige Straßenbahnen die ganze Nacht durch betreiben. Den 5er würde ich da sofort fahren lassen.

Du hast aber noch die Linien J, O, 33 und 44 vergessen. Diese werden in der Silvesternacht auch nicht fahren.ZitatOriginal von Clemens
Wieso sagt ihr nichts dazu, dass in der Silvesternacht die Linien 9, 10, 37, 40, 42 und 52 nicht fahren?
Der J-Wagen fährt fast parallel zum 46er. Zwischen dem 46er und dem J-Wagen liegen meistens nur kurze Seitengassen.
Der O-Wagen fährt zwischen Südtiroler Platz und Praterstern parallel zur Schnellbahn, sowie zwischen Quellenplatz und Raxstraße parallel zum 67er.
Den 9er und den 10er sollte man in der Silvesternacht mMn schon führen.
Den 37er sollte man zumindest von Nußdorfer Straße U bis Hohe Warte fahren lassen. Und den Fahrplan vielleicht so gestalten, dass man bei der Nußdorfer Straße gleich (also ohne lange Wartezeiten) in den 38er umsteigen kann, wenn man Richtung Innenstadt will. Aber wahrscheinlich wird der 37er deshalb nicht geführt, weil die Währinger- und Nußdorferstraße sonst überversorgt wären, und zwischen Glatzgasse und Hohe Warte sind der 38er und der D-Wagen nicht sehr weit weg.
Auf den 40er kann man in der Silvesternacht aber wirklich verzichten (jetzt werden die Währinger gleich auf mich losgehen
). Zwischen Schottentor und Gersthof fährt der 41er, und für dieses Stückchen bis zur Herbeckstraße braucht man zu Fuß auch nicht sehr lang.Allerdings sollte der 42er geführt werden. Aber offenbar ist es sehr modern, in der Silvesternacht auf kurze Linien zu verzichten.
Zum 33er muss man glaube ich eh nichts sagen, oder?
Und den 43er und 44er trennen auch nur kurze Gassen.
11.12.2005, 14:02#32
ZitatOriginal von jemand88
Das war kein Vergleich, sondern nur ein Beispiel, damit ihr besser verstehen könnt, was ich meine.
Ich weiß was du meinst. Nach deinen Argumenten müsste man aber in der Silvesternacht alle Linien durchgehend betreiben.
ZitatDer J-Wagen fährt fast parallel zum 46er. Zwischen dem 46er und dem J-Wagen liegen meistens nur kurze Seitengassen.
Zwischen U6 und 5er liegen oft auch nur 1-2 Häuserblöcke. Du verwendest die gleichen Argumente, die ich verwendet habe.
ZitatDer O-Wagen fährt zwischen Südtiroler Platz und Praterstern parallel zur Schnellbahn, sowie zwischen Quellenplatz und Raxstraße parallel zum 67er.
Gut, den O-Wagen kann man wirklich verschmerzen, obwohl, was ist wenn ich von der Raxstraße zur Sechskrügelgasse möchte?

ZitatAuf den 40er kann man in der Silvesternacht aber wirklich verzichten (jetzt werden die Währinger gleich auf mich losgehen). Zwischen Schottentor und Gersthof fährt der 41er, und für dieses Stückchen bis zur Herbeckstraße braucht man zu Fuß auch nicht sehr lang.
Es ist in etwa gleich weit, wie wenn ich von der Spitalgasse zur Volksoper raufhatsche, oder von der U6 Jägerstraße zum Wallensteinplatz.
ZitatAllerdings sollte der 42er geführt werden. Aber offenbar ist es sehr modern, in der Silvesternacht auf kurze Linien zu verzichten.
Sehe ich auch so, denn das Kreuzgassenviertel wird öffentlich überhaupt nicht versorgt. Ich würde aber eher den 9er, als den 42er fahren lassen.
ZitatUnd den 43er und 44er trennen auch nur kurze Gassen.
Auch hier argumentierst du ähnlich, wie ich vorher beim 5er. Außerhalb des Gürtels liegen zwischen 43 und 44 aber doch einige Häuserblöcke.
11.12.2005, 14:27#33
ZitatOriginal von jemand88
Ich glaube, viele Anrainer hätten etwas dagegen. Manche Leute hätten bestimmt Schlafstörungen, wenn in der Nacht (vor allem im Sommer, wenn die Fenster offen sind) alle 15 Minuten eine Bim vorbeifährt.
Man gewöhnt sich an alles! Wenn man in der Stadt lebt, muss halt mit Verkehr leben. Wenn man nahe eines Flughafens wohnt, muss man mit Flulärm rechnen.
ZitatOriginal von Clemens
Wenn dann wäre ich für die Einführung eines N13, der hätte ein viel größeres Potential.
Für den wäre ich auch gleich! Der 13A hat auch immer genügend Fahrgäste und entlang des 13A gibt's auch einige Lokale.
ZitatOriginal von Clemens
Wieso sagt ihr nichts dazu, dass in der Silvesternacht die Linien 9, 10, 37, 40, 42 und 52 nicht fahren?
Linie 9: Den 9er würde ich eventuell schon zu Silvester betreiben.
Linie 10: Ich glaube auf die kann man verzichten. Entlang des 10ers ist nicht wirklich viel los.
Linie 37: Auf den kann man auch verzichten. Die Anrainer der Linie 37 fahren größten teils mit dem Auto.
Linie 40: Der 40er fährt mit dem 41er fast alles gemeinsam. In Gersthof kann man zu Fuß weiter gehen bzw ist der 41er nicht so weit weg.
Linie 42: Den würde ich eventuell fahren lassen. Ich würde aber eher den 9er betreiben.
Linie 52: Der 49er ist ja nicht weit weg und so viel ist entlang des 52ers auch nicht los.
mfg ulf67
11.12.2005, 14:42#34
ZitatOriginal von ulf67
Linie 9: Den 9er würde ich eventuell schon zu Silvester betreiben.
Linie 40: Der 40er fährt mit dem 41er fast alles gemeinsam. In Gersthof kann man zu Fuß weiter gehen bzw ist der 41er nicht so weit weg.
mfg ulf67
Der 9er könnte ja die Herbeckstraße rauffahren.

11.12.2005, 14:52#35
ZitatSehe ich auch so, denn das Kreuzgassenviertel wird öffentlich überhaupt nicht versorgt. Ich würde aber eher den 9er, als den 42er fahren lassen.
Also IMHO liegt das Kreuzgassenviertel genau zwischen 41er und 43er. Wenn kein 40er/41er daherkommt, nehme ich ohne Weiteres den 42er, weil es zeitlich praktisch keinen Unterschied macht (und ich muß vom 42er noch über die Währingerstraße drüber).
Allerdings ist der 9er als einzige westliche Tangentiallinie IMHO schon wichtig, ansonsten müßte man bis zum Gürtel hinein- und wieder hinausfahren.
11.12.2005, 16:10#36
Höchstens nur in der Kaiserstraße. Aber sonst liegen weit mehr als zwei Häuserblöcke zwischen der U6 und dem 5er.ZitatOriginal von Clemens
Zwischen U6 und 5er liegen oft auch nur 1-2 Häuserblöcke. Du verwendest die gleichen Argumente, die ich verwendet habe.
67 - U1 - S-Bahn - FußwegZitatOriginal von Clemens
Gut, den O-Wagen kann man wirklich verschmerzen, obwohl, was ist wenn ich von der Raxstraße zur Sechskrügelgasse möchte?

Du vergleichst den kleinsten Abstand zwischen U6 und 5 mit dem größten Abstand zwischen 43 und 44.ZitatOriginal von Clemens
Auch hier argumentierst du ähnlich, wie ich vorher beim 5er. Außerhalb des Gürtels liegen zwischen 43 und 44 aber doch einige Häuserblöcke.
Aber im Durchschnitt ist der Abstand zwischen 43 und 44 eindeutig kleiner als der zwischen U6 und 5.
Gab's da nicht einaml die "Gio's Nightline"?ZitatOriginal von ulf67
Für den wäre ich auch gleich! Der 13A hat auch immer genügend Fahrgäste und entlang des 13A gibt's auch einige Lokale.
Also das stimmt absolut nicht. Die Lokale befinden sich meistens nicht gleich beim 5er, sondern in einer Seitengasse. Alleine im 8. und 9. Bezirk gibt es viele Lokale entlang des 5ers, da könnte ich dir mehrere aufzählen.ZitatOriginal von Clemens
Außerdem ist entlang des 5ers in der Nacht wirklich tote Hose und kaum Lokale vorhanden.
Naja, der 10er ist doch auch eine "westliche" Tangentiallinie.ZitatOriginal von WeSt
Allerdings ist der 9er als einzige westliche Tangentiallinie IMHO schon wichtig, ansonsten müßte man bis zum Gürtel hinein- und wieder hinausfahren.
11.12.2005, 19:24#37
ZitatNaja, der 10er ist doch auch eine "westliche" Tangentiallinie.
Aber keine, die den 15. mit dem 18. Bezirk verbindet. Wenn ich zum Beispiel im "Vorstadt" in der Märzstraße bin (soll gelegentlich vorkommen
), werde ich ganz sicher mit dem 9er heimfahren und nicht mit dem 10er, der erstens vom Vorstadt weit weg ist und zweitens im 17. Bezirk verendet. Der 10er verbindet eher den 16. Bezirk mit dem 14. 12.12.2005, 01:47#38
ZitatOriginal von Revisor
Fakt ist jedenfalls, daß man den 5er seit 1945 im Silvesternachtverkehr als nicht nötig erachtete, also schon zu Zeiten wo es noch lange keine U6 gab.
Nur der Vollständigkeit halber! Von 1907 bis 1944 gab es Silvester-Nachtverkehr am 5er. Und mit der Bahnhof-Rundlinie gab es von 1917 bis 1945 sogar einen regulären Nachtverkehr auf dem 5er, wenn auch nicht auf der ganzen Strecke. ![pleased :]](../../assets/images/smilies/pleased.gif)
Ein biss'l Nachtverkehr hat es am 5er schon einige Male gegeben, wenn nach Stadion-Konzerten die letzten 5er-Einlagen erst gegen 2 Uhr eingezogen haben.

12.12.2005, 04:11#39
ZitatOriginal von jemand88
Nur weil die Bediensteten der Wiener Linien feiern wollen, ist es noch lange kein Grund, eine Linie nicht zu führen. In der Silvesternacht arbeitet keiner freiwillig, aber in manchen Berufen geht's eben nicht anders. Ein Arzt kann ja auch nicht einen Patienten, der um sein Leben kämpft sterben lassen, nur damit er feiern kann.
Also - ich werde wohl oder übel in der Silvesternacht fahren (und das übrigens freiwillig - wie jeder andere auch, der Silvesternacht fährt)
Ich denke, dass man statt zu "sudern" sich eher darüber freuen sollte, dass wir freiwillig fahren! Dass man natürlich schaut, wo es denn nun am dringendsten notwendig ist, ist dann doch wohl mehr als verständlich, oder?
Ob man eine Strecke wie den 5er bedienen sollte - da wären wir uns wahrscheinlich einig - aber unbedingt zwingend notwendig ? Ich denke, dass jede(r) heimkommen wird, auch wenn kein 5er fährt ...
In diesem Sinne einen schönen Wochenanfang...
Lg Tom
12.12.2005, 09:33#40
Genau das waren auch meine Worte!
Der 5er fährt in einem Gebiet, wo es zum Glück einige Alternativen gibt. Ein Silvesterbetrieb auf dieser Linie ist daher Luxus, punkt!
Der 5er fährt in einem Gebiet, wo es zum Glück einige Alternativen gibt. Ein Silvesterbetrieb auf dieser Linie ist daher Luxus, punkt!