"Sehr geehrte Fahrgäste, ....
6 Beiträge
13.12.2003, 14:45#1
.... aufgrund einer Störung kommt es zu einer Wartezeit, wir bitten um Verständis."
So oder ähnlich muß der Fahrer der U-Bahn immerwieder seine Fahrgäste auf eine baldige Weiterfahrt vertrösten.
Es ist sehr lästig und zeitraubend, wenn der Zug auf freier Strecke zum Stillstand kommt, aber leider kommt das sehr oft vor.
Meine Frage dazu wäre: Weiß man nicht bereits in der vorhergehenden Station, ob man bis zur nächsten durchfahren kann oder nicht? Es müßte doch möglich sein, daß der Fahrer informiert ist: Ich kann jetzt gleich bis zur nächsten Station durchfahren - oder: Es steht ein Hindernis im Weg, in einem Zug bis zur nächsten Station durchzukommen. Im letzten Fall sollte man das bereits in der Station erfahren, man könnte ggf. aussteigen.
So wie in meinem Fall vergangenen Donnerstag: Zwischen Friedensbrücke und Spittelau - der Zug steht. Nach langer Zeit meldet der Fahrer, daß ein defekter Vorderzug den Weg blockiert. Hätte ich das in der Friedensbrücke erfahren, hätte ich bequem zum Franz-Josephs-Bahnhof gehen können. So aber harrte nicht nur ich, sondern natürlich auch viele andere Fahrgäste fast eine Viertelstunde in der U4 aus und die Anschlußzüge waren dahin.
Ist wirklich keine bessere Vorausinformation möglich??
Liebe Grüße, Martin.
So oder ähnlich muß der Fahrer der U-Bahn immerwieder seine Fahrgäste auf eine baldige Weiterfahrt vertrösten.
Es ist sehr lästig und zeitraubend, wenn der Zug auf freier Strecke zum Stillstand kommt, aber leider kommt das sehr oft vor.
Meine Frage dazu wäre: Weiß man nicht bereits in der vorhergehenden Station, ob man bis zur nächsten durchfahren kann oder nicht? Es müßte doch möglich sein, daß der Fahrer informiert ist: Ich kann jetzt gleich bis zur nächsten Station durchfahren - oder: Es steht ein Hindernis im Weg, in einem Zug bis zur nächsten Station durchzukommen. Im letzten Fall sollte man das bereits in der Station erfahren, man könnte ggf. aussteigen.
So wie in meinem Fall vergangenen Donnerstag: Zwischen Friedensbrücke und Spittelau - der Zug steht. Nach langer Zeit meldet der Fahrer, daß ein defekter Vorderzug den Weg blockiert. Hätte ich das in der Friedensbrücke erfahren, hätte ich bequem zum Franz-Josephs-Bahnhof gehen können. So aber harrte nicht nur ich, sondern natürlich auch viele andere Fahrgäste fast eine Viertelstunde in der U4 aus und die Anschlußzüge waren dahin.
Ist wirklich keine bessere Vorausinformation möglich??
Liebe Grüße, Martin.
13.12.2003, 14:45#2
Die U-Bahn wird ja bekanntlich von der Leitstelle aus gesteuert. Ist die Strecke bis zum nächsten Signal frei, bekommt der Zug diesen Impuls. Man merkt dies manchmal als Fahrgast anhand eines zischens (wie das Überdruck zischen bei der Schnellbahn (LUFT)).
Sollte es zu einem längerem aufenthalt kommen, und die Leitstelle wird früher informatiert, wird dies dem fahrer bekannt gegeben. Im Bedarfsfall, darf der Zug (sollte die Station nicht länger als eine Zugslänge entfernt sein) zurück schieben.Nur mit genehmigung der Leitstelle möglich, da es ansonsten bei dem nächsten Rot-Signal zu einer Zwangsbremse kommt. Dies erfolgt mit V15 (15km/h). Gabs des öfteren auf der U6.
Auf den Gruppenbüchern der U6 ist zu lesen:
"Bei längerem Aufenthalt ist folgendes an die Fahrgäste weiter zu geben:
Sehr geehrte Fahrgäste! Aufgrund einer Störung hat dieser Zug einen kurzen Aufenthalt. Wir bitten um Ihr Verständnis!
Diese Durchsage ist nach einigen Minuten zu wiederholen!"
Grü Martin
PS: V15 kommt auch bei einem Signalausfall vor! "Sollte" nach dem nächsten passierten grünen Signal ausgehen. es kam auch schon das gegenteil vor.
Sollte es zu einem längerem aufenthalt kommen, und die Leitstelle wird früher informatiert, wird dies dem fahrer bekannt gegeben. Im Bedarfsfall, darf der Zug (sollte die Station nicht länger als eine Zugslänge entfernt sein) zurück schieben.Nur mit genehmigung der Leitstelle möglich, da es ansonsten bei dem nächsten Rot-Signal zu einer Zwangsbremse kommt. Dies erfolgt mit V15 (15km/h). Gabs des öfteren auf der U6.
Auf den Gruppenbüchern der U6 ist zu lesen:
"Bei längerem Aufenthalt ist folgendes an die Fahrgäste weiter zu geben:
Sehr geehrte Fahrgäste! Aufgrund einer Störung hat dieser Zug einen kurzen Aufenthalt. Wir bitten um Ihr Verständnis!
Diese Durchsage ist nach einigen Minuten zu wiederholen!"
Grü Martin
PS: V15 kommt auch bei einem Signalausfall vor! "Sollte" nach dem nächsten passierten grünen Signal ausgehen. es kam auch schon das gegenteil vor.
13.12.2003, 14:46#3
Es werden selbst die Fahrer oft nicht verständigt, müssen dann zum nächsten Streckentelefon latschen, da der Funk nicht immer funktioniert, und müssen nachfragen. Wenns wieder beim Zug sind, bekommen sie meist wieder einen Sollwert und können weiterfahren.
13.12.2003, 14:46#4
aber hauptsache telefonieren kann man in der u-bahn. alles wir für den kunden gemacht und das fahrpersonal bleibt auf der "strecke".
grü
grü
13.12.2003, 14:46#5
ja das stimmt !
in der berliner u - bahn haben alle fahrerInnen ein diensthandy !
so ist halt in wien !
wie steht es in der einfahrt: wien ist anders .
in der berliner u - bahn haben alle fahrerInnen ein diensthandy !
so ist halt in wien !
wie steht es in der einfahrt: wien ist anders .
13.12.2003, 14:47#6
Diensthandys wurden auch schon bei den WL für das Fahrpersonal überlegt. Es wurde aber ein neuer Zugfunk eingebaut (RBL / IBIS) damit auch direkt Nachrichten (ähnlich SMS) an das Fahrpersonal gesendet werden kann.