Kürschnergasse - was vom 25er blieb
13 Beiträge
14.12.2007, 19:24#1
Knapp 17 Monate sind es jetzt, seitdem der letzte 25er nach Leopoldau gelangte, wie es dort jetzt aussieht, will ich euch hier zeigen.
Von der Schnellbahn kommend erreiche ich am altbekannten Weg durch die Unterführung die Kürschnergasse und begebe mich zum Platz der ehemaligen Schleife, wo ich auf dieses Schild stoße - ob diese Meinung vielleicht mehr Leute haben, aber sich nichts sagen trauen?

Von der Schleife selbst sind nur mehr ein paar Oberleitungsmasten übrig
Blick Richtung Kagran

Blick Richtung Leopoldau

Standpunkt Kreuzung mit der Oswald-Redlich-Straße, Blick Richtung Leopoldau

In etwa derselbe Standpunkt, Blick Richtung Kagran, ganz hinten in der Mitte der Abgang zur U1 GF

Südlich der Kreuzung mit der Dopschstraße, Blick Richtung Kagran, man erkennt den 'Beginn' des eigenes Gleiskörpers

Auf Höhe Wassermanngasse beginnen die Gleise (Blick Richtung Leopoldau)

Kurz vor der Julius-Ficker-Straße ein Blick zurück Richtung Leopoldau

Hier ein älteres Bild, fast an derselben Stelle aufgenommen

Kreuzung mit der Julius-Ficker-Straße, Blick Richtung Kagran, das parkende Auto am Gleis Richtung Leopoldau war das einzige Fahrzeug, das auf der 25er-Trasse parkte und zudem kein Wiener, also scheint es kein gröberes Parkplatzproblem in der Gegend zu geben.

Ich bin dann zur U1 AK gegangen, weil ich keine Zeit mehr hatte, und habe dort die Fahgastfrequenz um 1/4 erhöht.
Von der Schnellbahn kommend erreiche ich am altbekannten Weg durch die Unterführung die Kürschnergasse und begebe mich zum Platz der ehemaligen Schleife, wo ich auf dieses Schild stoße - ob diese Meinung vielleicht mehr Leute haben, aber sich nichts sagen trauen?

Von der Schleife selbst sind nur mehr ein paar Oberleitungsmasten übrig
Blick Richtung Kagran
Blick Richtung Leopoldau
Standpunkt Kreuzung mit der Oswald-Redlich-Straße, Blick Richtung Leopoldau
In etwa derselbe Standpunkt, Blick Richtung Kagran, ganz hinten in der Mitte der Abgang zur U1 GF
Südlich der Kreuzung mit der Dopschstraße, Blick Richtung Kagran, man erkennt den 'Beginn' des eigenes Gleiskörpers
Auf Höhe Wassermanngasse beginnen die Gleise (Blick Richtung Leopoldau)
Kurz vor der Julius-Ficker-Straße ein Blick zurück Richtung Leopoldau
Hier ein älteres Bild, fast an derselben Stelle aufgenommen

Kreuzung mit der Julius-Ficker-Straße, Blick Richtung Kagran, das parkende Auto am Gleis Richtung Leopoldau war das einzige Fahrzeug, das auf der 25er-Trasse parkte und zudem kein Wiener, also scheint es kein gröberes Parkplatzproblem in der Gegend zu geben.
Ich bin dann zur U1 AK gegangen, weil ich keine Zeit mehr hatte, und habe dort die Fahgastfrequenz um 1/4 erhöht.

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Zebrasignal (14.12.2007, 19:26)
14.12.2007, 19:47#2
RE: Kürschnergasse - was vom 25er blieb
Interessant zu sehen dass die Schleife schon rausgerissen wurde.
In der Sebaldgasse wurden vor ca 3 Wochen die Bereiche zwischen den ehemaligen Überfahrten mit Erde zugeschüttet. Seit längerer Zeit waren dort ja die Gleise entfernt, jedoch die Steine zusammengepresst.
Jetzt wurde Erde darüber geschüttet, wobei das bei der derzeitigen Wetterlage ziemlich schlammig ist.
lg Alex
In der Sebaldgasse wurden vor ca 3 Wochen die Bereiche zwischen den ehemaligen Überfahrten mit Erde zugeschüttet. Seit längerer Zeit waren dort ja die Gleise entfernt, jedoch die Steine zusammengepresst.
Jetzt wurde Erde darüber geschüttet, wobei das bei der derzeitigen Wetterlage ziemlich schlammig ist.
lg Alex
14.12.2007, 20:55#3
RE: Kürschnergasse - was vom 25er blieb
ZitatOriginal von Zebrasignal
Ich bin dann zur U1 AK gegangen, weil ich keine Zeit mehr hatte, und habe dort die Fahgastfrequenz um 1/4 erhöht.
Was? So ein Andrang bei dieser Station?

14.12.2007, 21:25#4
RE: Kürschnergasse - was vom 25er blieb
ZitatOriginal von 95B
Was? So ein Andrang bei dieser Station?![]()
Ich hab mich ja selbst gewundert, aber das lag wohl an der einsetzenden HVZ

Übrigens sind bei der ehemaligen U-Bahn-Abstellhalle Kagran bereits alle Gleise und praktisch der gesamte Schotter entfernt worden. Sieht pico-bello aus.

14.12.2007, 23:00#5
Eigentlich schade das die Gleise entfernt wurden, diese Strecke hätte sich wunderbar geeignet für Nostalgiefahrten bzw. Ausflugsfahrten mit Oldtimer Bims und in der Endstations Schleife hätten dan diese bequem "Parken" können. War eine sinnlose aktion seitens der WL.


14.12.2007, 23:10#6
ZitatOriginal von Paul Posch
diese Strecke hätte sich wunderbar geeignet für Nostalgiefahrten bzw. Ausflugsfahrten mit Oldtimer Bims
Falsch, diese Strecke hat sich wunderbar geeignet für schnellen Straßenbahnverkehr, genau das, was man als moderne Straßenbahnstrecke bezeichnet, mit Bevorrangung bei der Julius-Ficker-Straße und beim Rennbahnweg locker eine Konkurrenz zur U1, die man nur bis zum Kagraner Platz verlängern hätte müssen, um den Bedarf abzudecken.

14.12.2007, 23:49#7
Nun dazu kann ich nur noch eines sagen: Mit jedem velorenem centimeter Straßenbahngleis verlieren wir auch ein stück Gegenwart und Historie! ;(
15.12.2007, 14:19#8
ZitatOriginal von Paul Posch
Mit jedem velorenem centimeter Straßenbahngleis verlieren wir auch ein stück Gegenwart und Historie! ;(
Ja, dafür haben die WiLi eben ausreichend Geld!
18.12.2007, 22:43#9
Der 80er wäre eine gute Museumsstrecke gewesen ...
Die Viaduktstrecke Heiligenstadt - Spittelau hätte man auch derart nutzen können
(für die Stadtbahngarnituren - da das Viadukt so und so erhalten werden muss, würde zumindest ein kurzer eingleisiger Abschnitt auch nicht weiter ins Gewicht falllen ...).
Zum 25er: Schon 1982 wurde aus der "anständigen" Radiallinie ein Zubringerstummel - wenige Jahre später durch die Übernahme des Streckenabschnitts nach Stadlau mit skurriler V- bzw. L-Form - so gar nicht in das Wiener Liniensystem passend ... :-/
So gesehen war die Einstellung dieser Linie nur die konsequente Weiterführung des schon 1970 begonnenen Zerstörungswerkes im Nordosten des Wiener Straßenbahnnetzes.
2008 folgt mit dem 21er dann die Vollendung.
Die Viaduktstrecke Heiligenstadt - Spittelau hätte man auch derart nutzen können
(für die Stadtbahngarnituren - da das Viadukt so und so erhalten werden muss, würde zumindest ein kurzer eingleisiger Abschnitt auch nicht weiter ins Gewicht falllen ...).
Zum 25er: Schon 1982 wurde aus der "anständigen" Radiallinie ein Zubringerstummel - wenige Jahre später durch die Übernahme des Streckenabschnitts nach Stadlau mit skurriler V- bzw. L-Form - so gar nicht in das Wiener Liniensystem passend ... :-/
So gesehen war die Einstellung dieser Linie nur die konsequente Weiterführung des schon 1970 begonnenen Zerstörungswerkes im Nordosten des Wiener Straßenbahnnetzes.
2008 folgt mit dem 21er dann die Vollendung.

19.12.2007, 10:36#10
Ist dann nur eine Frage der Zeit bis N, O, 5 und 31 aus dem 2 bzw 20 Bezirk vertrieben werden. Dann gibt es keinen direkten Anschluss mehr von der City nach Transdanubien mittels Tramway... ;(
Aber das ist ja sicher bald Realität...
Aber das ist ja sicher bald Realität...
19.12.2007, 11:53#11
ZitatOriginal von BedrockInn
Ist dann nur eine Frage der Zeit bis N, O, 5 und 31 aus dem 2 bzw 20 Bezirk vertrieben werden. Dann gibt es keinen direkten Anschluss mehr von der City nach Transdanubien mittels Tramway... ;(
Was veranlasst Dich zu dieser Vermutung?

19.12.2007, 11:59#12
ZitatOriginal von Zebrasignal
ZitatOriginal von BedrockInn
Ist dann nur eine Frage der Zeit bis N, O, 5 und 31 aus dem 2 bzw 20 Bezirk vertrieben werden. Dann gibt es keinen direkten Anschluss mehr von der City nach Transdanubien mittels Tramway... ;(
Was veranlasst Dich zu dieser Vermutung?
Bei der Logik, die die "führenden Köpfe" haben, traue ich ihnen alles zu. Es wird ja alles aufgelassen was gut ist oder es wird zumindest so verändert, dass es nicht mehr brauchbar ist...
11.01.2008, 18:41#13
Zu den Kommentaren, das so manche eingestellte Linie als Museumsstrecke erhalten bleiben soll:
Ich glaub kaum, das die WL dazu bereit sind, eine komplette "nutzlose" Strecke instand zu halten, für ein paar Nostalgiefahrten. Nicht mal "Verstärkerlinien" wie zB der 8er als Entlaster der U6 ist geblieben. Der 21er wird auch sterben, obwohl er sicher (zumindest bis zum Messegelände) gute Dienste leisten würde.
Nur nebenbei: Da war doch mal der Gedanke die Mariazellerbahn im Falle einer Stillegung durch die ÖBB als Museumsbahn weiterzubetreiben. Hahaha-Hat sich da schon mal wer Gedanken drüber gemacht, wer das zahlen soll? Leider unfinanzierbar!
Ich glaub kaum, das die WL dazu bereit sind, eine komplette "nutzlose" Strecke instand zu halten, für ein paar Nostalgiefahrten. Nicht mal "Verstärkerlinien" wie zB der 8er als Entlaster der U6 ist geblieben. Der 21er wird auch sterben, obwohl er sicher (zumindest bis zum Messegelände) gute Dienste leisten würde.

Nur nebenbei: Da war doch mal der Gedanke die Mariazellerbahn im Falle einer Stillegung durch die ÖBB als Museumsbahn weiterzubetreiben. Hahaha-Hat sich da schon mal wer Gedanken drüber gemacht, wer das zahlen soll? Leider unfinanzierbar!
